CH355678A - Vorrichtung zum Ablegen von Tüten an einer Maschine zum Herstellen von Tüten - Google Patents

Vorrichtung zum Ablegen von Tüten an einer Maschine zum Herstellen von Tüten

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CH355678A
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Pierce Winesett Frank
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Description


  Vorrichtung     zum    Ablegen von Tüten an     einer    Maschine zum Herstellen von Tüten    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab  legen von Tüten an einer     Maschine    zum Herstellen  von Tüten mit einer Fördereinrichtung zur Aufnahme  der nacheinander von der Herstellungsmaschine ange  lieferten Tüten, mit einer weiteren Fördereinrichtung,  deren Anfang oberhalb der ersten Fördereinrichtung  angeordnet ist,     während    sich ihr Ende im     Abstand    vom  Ende der ersten Fördereinrichtung in Förderrichtung  der Tüten befindet, und mit einer auf der zweiten  Fördereinrichtung gelagerten, zur ersten Förderein  richtung sich bewegenden     Greifereinrichtung.     



  Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art werden  die Tüten an ihrer vorderen Kante angestossen und  auf einer Unterlage vorgeschoben. Dabei werden die  Tüten nicht fest ergriffen.  



  Demgegenüber bezweckt die Vorrichtung nach  der Erfindung, die Tüten an der Hinterkante zu er  greifen und unabhängig von einer Unterlage zu be  fördern, wozu auf der oberen Fördereinrichtung die       Greifereinrichtung    derart angeordnet und betätigt ist,  dass sie die hintere Kante einer auf der unteren För  dereinrichtung zugeführten Tüte ergreifen kann, um  die Tüte     hängend    über das Ende der unteren Förder  einrichtung hinaus zu einer unter der oberen Förder  einrichtung angeordneten Abgabefördereinrichtung zu  fördern und dort freizugeben.  



  Bei     Bogenablagevorrichtungen    für Druckmaschi  nen ist es an sich bekannt, Greifeinrichtungen zu ver  wenden. Abgesehen von dem anderen Anwendungs  gebiet führen die Greifer bei den bekannten Vorrich  tungen nur kurze Hübe aus und erfassen auch die  Bogen nicht für eine     hängende    Beförderung.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels  weise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Er  findung dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum  Ablegen von Tüten, wobei die oberen Flansche des         kanalförmigen        Seitenrahmenstückes        entfernt    sind, um  verschiedene Einzelheiten darunter zu zeigen,       Fig.   <I>2A</I> und     Fig.   <I>2B</I>     im    grösseren Massstab     einen     vertikalen Schnitt nach der Linie 2-2 der     Fig.    1,  wenn sie mit ihren Enden     zusammengesetzt    werden;

         Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der       Fig.    1,       Fig.    4 einen     Seitenaufriss    der Vorrichtung nach der       Linie        4-4.    der     Fig.    1,       Fig.    5 einen     Seitenaufriss    der Vorrichtung nach der       Linie    5-5 der     Fig.    1;

         Fig:    6 eine perspektivische Darstellung eines Tei  les der Einrichtung zur     Steuerung    des zyklischen Ar  beitens der Abgabefördereinrichtung,       Fig.    7 ein Schaltschema     für    die Schalter, welche  die     Einrichtung    der     Fig.    6 steuern,       Fig.    8 eine perspektivische Darstellung der einen       Greifereinrichtung,          Fig.    9 eine perspektivische Darstellung einer Ein  richtung zur Beseitigung der Luft     zwischen    den Tüten,  wenn sie     aufeinandergestapalt    werden,       Fig.    10,

   11 und 12 schematische Darstellungen,  in denen die Arbeitsweise der Vorrichtung während       aufeinanderfolgender    Arbeitsphasen gezeigt ist.  



  Die durch die dargestellte Vorrichtung abzulegen  den Tüten werden durch eine     Tütenherstellungsma-          schine    in der Form eines     flachgedrückten    Rohres mit  einer Reihe von sich quer erstreckenden, heissversie  gelten Zonen, welche längs zum Rohr     im,    Abstand von  einander angeordnet sind, hergestellt. Jede heissversie  gelte Zone stellt die geschlossene Bodenkante einer  Tüte dar.

   Gelangt das Rohr aus der     Tütenherstellungs-          maschine,    so kommt es zwischen die     Schneidvorrich-          tung    A und wird unmittelbar neben jeder heissversie  gelten Zone in die     einzelnen    Tüten J aufgeschnitten.  



  Jede von der     Schneidvorrichtung    A     kommende     Tüte J ruht auf den Oberflächen einer Anzahl von      kurzen endlosen Riemen B und bewegt sich     mit    die  sen Flächen. Die Tüte     gelangt    über die hinteren Rie  menscheiben C, über welche die Riemen gezogen  sind. Die vorderen Riemenscheiben, über welche die  Riemen gezogen sind, befinden sich unmittelbar an  der Rückseite der     Schneidvorrichtung    A. Verlässt  die hintere, versiegelte Kante der Tüte J die Schneid  vorrichtung A, so wird die Tüte an den oberen Flä  chen der Riemen<I>B</I> durch eine Querstange<I>D</I>     (Fig.   <I>2A</I>  und 10) der Fördereinrichtung E gehalten.

   Die hin  terste Kante der Tüte J wird von einer von der För  dereinrichtung E getragenen     Greifereinrichtung    F er  fasst. Die Tüte hängt an derselben, wenn sie nach  links     (Fig.   <I>2A</I> und<I>2B)</I> verschoben wird, bis sie von  der     Greifereinrichtung    F freigegeben und auf eine  Abgabefördereinrichtung G gelegt wird. Wird die  Tüte von der     Greifereinrichtung    freigegeben, so wer  den die Arme einer Entlüftungseinrichtung H unten       verschwenk-t,    um die Tüte J auf die vorher auf dem  Förderer G abgelegte Tüte zu drücken und damit die  Luft zwischen den sich berührenden Flächen der bei  den Tüten zu entfernen.  



       Fig.    2A, 4 und 5 zeigen, dass die     Schneidvorrich-          tung    A Muffen 13 und 14 hat, welche auf den hinte  ren Enden zweier Stangen 15 und 16 angeordnet sind,  die sich von der     Tütenherstellungsmaschine    nach hin  ten erstrecken. An den     Muffen    13 und 14 sind zwei  Seitenplatten 17 und 18     befestigt    und erstrecken sich  nach oben. Die beiden Saitenplatten sind an ihren  oberen Enden durch eine     Platte    19 miteinander ver  bunden. Ein Paar Ziehrollen 20 und 22 sind überein  ander mit ihren Längsachsen quer zur Maschine zwi  schen den Seitenplatten 17 und 18 gelagert.

   Eine An-,       triebskette    24     (Fig.    4) wird in zeitlicher Abhängigkeit  von der nicht dargestellten     Tütenherstellungsmaschine          intermittierend    angetrieben und dient zum Antrieb  eines an der unteren Rolle 22 befestigten Ketten  rades 26.

   Die obere Rolle 20 wird für eine be  schränkte vertikale Verschiebung relativ zur unteren  Rolle 22 von Lagern 28 und 30 gehalten, die gleitbar  in vertikalen Nuten 32 und 34 in den Seitenplatten 17  und 18 der     Schneidvorrichtung    A gelagert     sind.    Ein  Paar von Federn 40 und 42 drücken die obere Rolle  20 nach unten in Reibungseingriff mit der     unteren     Rolle 22, so dass, wenn die untere Rolle durch die  Antriebskette 24 gedreht wird, die obere Rolle sich  damit     mitdreht.     



  Jede Rolle 20 und 22 hat eine Anzahl von Um  fangsnuten in der bei 44 bzw. 46 gezeigten Weise       (Fig.    2A). Quer verlaufende Führungsstangen 48 und  50     sind    an gegenüberstehenden Seitenplatten 52 und  54 befestigt. Die obere Stange 48 befindet sich ober  halb und die untere Stange 50 unterhalb der Ebene,  die zwischen den Rollen 20 und 22 liegt. Eine Anzahl  von Führungsfingern 56 ist an der Unterseite der  oberen Führungsstange 48 befestigt. Die Führungs  finger 56 erstrecken sich von dort nach hinten und  sind in den Nuten 44 der oberen Rolle 20 angeordnet.

    In gleicher Weise ist eine     Anzahl    von     Fingern    58 an  der Oberseite der unteren     Führungsstange    50 befe-         stigt.    Sie erstrecken sich von dort nach hinten und  sind in den Nuten 46 der unteren Rolle 22 angeord  net. Unmittelbar hinter den Rollen 20 und 22 ist eine  obere, stationäre     Messerhaltekonsole    60 auf der  Platte 19 der     Schneidvorrichtung    A befestigt und er  streckt sich von dort nach unten.  



  Ein sich horizontal erstreckendes Messerblatt 62  ist am unteren Ende der Haltekonsole 60 befestigt.  Ein unteres     Messerhaltestück    64 ist relativ zur oberen       Messerhaltekonsole    60 vertikal verschiebbar montiert  und trägt an seinem oberen Ende ein sich horizontal  erstreckendes Messer mit einer     Schneidkante    66. Die       Schneid'kante    66 ist zur Horizontalen geneigt. Wird  das untere     Messerhaltestück    64 relativ zur oberen       Messerhaltekonsole    60 nach oben verschoben, so ar  beiten die beiden Messerblätter 62 und 66 derart zu  sammen, dass das Rohr quer durchschnitten wird.  



  Gemäss den     Fig.    4 und 5 hat das untere Messer  haltestück 64 zwei sich nach aussen erstreckende  Stifte 68     (Fig.    4) und 70     (Fig.    5), je einen an jedem  Ende des Stückes 64. Der Stift 68 erstreckt sich durch  einen vertikalen Schlitz 72 in einer Führungsplatte 74,  die an der linken Seitenplatte 18 befestigt ist, nach  aussen. Eine Zugfeder 76 ist mit einem     Stift    78 ver  bunden, der an der oberen Platte 19 der     Schneidvor-          richtung    A befestigt ist. Das untere Ende der Feder 76  ist am Stift 68 eingehakt.

   In gleicher Weise erstreckt  sich der Stift 70 am rechten Ende des unteren     Mes-          serhaltestückes    64 durch einen Schlitz 80 in einer       Führungsplatte    82 hindurch, die auf der rechten Sei  tenplatte 17 der     Schneidvorrichtung    A befestigt ist.  Eine     Zugfeder    84 ist an einem an der oberen Platte 19  der     Schneidvorrichtung    A     befestigten    Stift 86 einge  hängt. Das untere Ende der Feder ist am Stift 70 ein  gehängt.  



  Ein Paar von gabelförmigen     Schwenkarmen    88  und 90 sind an den gegenüberliegenden Enden einer  sich quer erstreckenden Welle 92 befestigt, welche  drehbar in den Seitenplatten 17 und 18 gelagert und  parallel zum unteren     Messerhaltestück    64 und hinter  demselben angeordnet ist. Die Arme 88 und 90 er  strecken sich von der Welle 92 nach vorne.

   Die ga  belförmigen Enden 94 und 96 der Arme 88 und 90  umgreifen die Stifte 68 und 70 auf dem     Messerhalte-          stück    64, so dass durch die Drehung der Welle 92 im       Uhrzeigersinne    gemäss den     Fig.    2A und 4 das untere       Messerhaltestück    64 entgegen der Spannung der Fe  dern 76 und 84 nach unten verschoben wird. Ein       Schwenkarm    98 ist am Mittelteil der Welle 92 in der  in der     Fig.    2A     gezeigten    Weise befestigt.

   Durch einen  Stift 100 ist das untere Ende des Armes 98 mit einer  Stossstange 102 verbunden, welche durch einen     Nok-          ken    auf einer Nockenwelle der     Tütenherstellungs-          maschine    (nicht dargestellt) angetrieben wird.  



  Unmittelbar hinter den     Schneidblättern    62 und 66  ist eine Einrichtung zum     Festhalten    des Rohres ange  ordnet, wenn es von den     Schneidblättern    durchge  schnitten wird. Die Einrichtung hat einen oberen  Anschlag in Form einer sich quer erstreckenden  Stange 104. Das eine Ende der Stange 104     (Fig.    2A      und 5) hat eine nicht dargestellte, sich vertikal er  streckende Bohrung, durch welche eine Stange 106  hindurchgeht. Eine     Unterlagscheibe    108 und ein  Splint 110 sind auf der Stange 106 unterhalb der  Stange 104 zu ihrem Festhalten gelagert. Die Stange  106 besteht aus einem Stück mit einer Gewinde  stange 112. Die Stange 106 erstreckt sich von der Ge  windestange 112 nach unten.

   Die Gewindestange 112  erstreckt sich nach oben durch eine Öffnung in der  oberen Platte 19 der     Schneidvorrichtung    A hindurch  und ist an der Platte 19 durch ein Paar von     Muttern     <B>116</B> einstellbar befestigt. Eine Kompressionsfeder 118  ist zwischen der Oberseite der Stange 104 und dem  unteren Ende der Gewindestange 112 angeordnet und  drückt das eine Ende der Stange 104 in seine unterste  Lage relativ zur     Stange   <B>106.</B>  



  Das andere Ende der Stange 104     (Fig.4)    hat  gleichfalls eine     vertikale    Bohrung zur gleitbaren Auf  nahme einer Stange 120. Die Stange 104 wird auf der  Stange 120 durch eine     Unterlagsscheibe    122 und  einen Splint 124     festgehalten.    Die Stange 120 besteht  aus einem Stück mit einer Gewindestange 126, welche  einstellbar auf der oberen Platte 19 in der gleichen       Weis;,    befestigt ist, wie die Stange 112. Eine Kompres  sionsfeder 128 drückt     normalerweise    das andere Ende  der Stange 104 in seine unterste Lage relativ zur  Stange 120.  



  Gemäss     Fig.    2A erstreckt sich. eine untere Stange  <B>130</B> unter der Stange 104 quer zur     Schneidvorrich-          tung    A. Die Stange 130 ist an ihren Enden für eine  vertikale Hin- und     Herverschiebung    in Richtung     zur     oberen Stange 104 und weg von ihr geführt. Ein Ver  bindungsglied 132 ist mit dem einen Ende der Stange  130 verbunden und erstreckt sich von -dort nach un  ten.

   Das untere Ende des Gliedes 132 ist durch einen  Stift 134 mit dem vorderen Ende eines Armes 136  verbunden, welcher mit seinem hinteren Ende  schwenkbar an der Aussenoberfläche der     Muffe    13  in der in     Fig.    2A bei 138     gezeigten    Weise befestigt ist.  Eine     Nockenrolle    140 ist drehbar auf einem Stift 142  gelagert, der mit dem Arm 136 zwischen seinen En  den verbunden ist. Die     Nockenrolle    140 gleitet auf  der Oberfläche eines Nockens 144, welcher auf einer       Querwelle    146     befestigt    ist.

   Die Querwelle 146 ist  mit ihrem einen Ende drehbar in einer herabhängen  den     Seitenplatte    145 gelagert, welche an der Muffe 13       (Fig.    5) befestigt ist und mit ihrem anderen Ende in  einer Konsole 147, welche an einer Platte 149 befe  stigt ist. Die Platte 149 ist zwischen dem unteren  Ende der Platte 145 und einem     Abstandshalteblock     151 angeordnet, der an der Muffe 14 befestigt ist       (Fig.    4).

   Ein gleiches Verbindungsglied und ein glei  cher Arm sind mit dem anderen Ende der Stange 130  verbunden und arbeiten mit einem nicht dargestellten  gleichen     Nocken    am anderen Ende der Welle 146 zu  sammen, so dass durch Drehung der Welle 146 die  Stange 130 periodisch nach oben an die untere Ober  fläche der Stange 104 verschoben wird, um das Rohr  dazwischen zu fassen, wenn es von den     Schneidblät-          tern    62 und 66 durchschnitten wird. Die Welle 146         (Fig.    5)     trägt    an ihrem einen Ende ein Kettenrad 148.  Eine Antriebskette 150 wird durch die nicht darge  stellte     Tütenherstellungsmaschine    kontinuierlich an  getrieben.

   Die Antriebskette 150 steht in     Eingriff    mit  dem Kettenrad 148, so dass die Welle 146 in zeitlicher  Abhängigkeit von den Ziehrollen 20 und 22 und den       Schneidblättem    62 und 66 angetrieben wird.  



  Die Fördereinrichtung E hat ein Paar von Seiten  platten 152 und 154, welche an den Muffen 13 und  14 befestigt sind. Sie erstrecken sich von dort nach  hinten. Ein Paar von im Querschnitt     kanalförmigen          Seitenrahmenstücken    156 und 158     (Fig.    3) ist an den  oberen Kanten der Seitenplatten 152 und 154 befe  stigt. Sie erstrecken sich von dort nach hinten in paral  lelem Abstand voneinander. Eine hintere     Querplatte     157 verbindet die hinteren Enden der Seitenrahmen  stücke 156 und 158. Eine vordere Platte 159 ver  bindet die vorderen Enden der     Seitenrahmenstücke     156 und 158.

   Eine Welle 160     erstreckt    sich quer       zwischen    den Seitenplatten 152 und 155 und ist in  ihnen drehbar gelagert. Die vorher     erwähnten    Riemen  scheiben C sind auf der Welle 160 in gleichem Ab  stand voneinander     aufgekeilt.    Eine nicht angetriebene  Welle 162 ist drehbar zwischen den Seitenplatten 152  und 154 vor der Welle 160 und     etwas        oberhalb    davon  unmittelbar neben der hinteren     Oberfläche    der       Schneideblätter    62 und 66 gelagert.

   Eine     Anzahl    von  kleineren Riemenscheiben 164 ist auf der Welle 162  gegenüber den Riemenscheiben C auf der Welle 160       aufgekeilt.    Die vorher     erwähnten    Riemen B sind ein  zeln über ein jedes Paar von Riemenscheiben C und  164 in der in den     Fig.    1, 2A und 3 gezeigten Weise  gezogen.  



  Eine Welle 166 erstreckt sich zwischen den     Sei-          tenrahmenstüeken    156 und 158 an ihren vorderen  Enden und ist in     ihnen    drehbar gelagert. Ein Ketten  rad 168 ist am rechten Ende der Welle 166     (Fig.    3)       aufgekeilt.    Die vorher     erwähnte,    kontinuierlich ange  triebene Antriebskette 150     (Fig.    5), welche das Ket  tenrad 148 auf der Welle 146 antreibt, treibt auch ein  Kettenrad 171 an, welches auf einem Wellenstumpf  172     aufgekeilt    ist, der an der     Seitenplatte    152 drehbar  gelagert ist.

   Ein auf dem Wellenstumpf 172     aufge-          keiltes    Stirnzahnrad 173 kämmt mit     einem    Zahnrad  174 und treibt es an. Das Zahnrad 174 ist auf dem  einen Ende einer Welle 175     aufgekeilt,    welches sich  quer zu den Seitenplatten 152 und 154 erstreckt und  drehbar in ihnen gelagert ist.     Ein    Kettenrad 176     (Fig.     4) ist am anderen Ende der Welle 175     aufgekeilt.    Eine  Antriebskette 178     verbindet    das Kettenrad 176 mit  einem Kettenrad 180 auf der Welle 160 und mit dem  Kettenrad 168 auf dem einen Ende der Welle 166.

   Die       Kette    178 geht über ein auf     einem    Wellenstumpf 186  drehbar gelagertes Kettenrad 184. Der Wellenstumpf  186 ist an dem     Seitenrahmenstück    158 befestigt. Die       Kette    178 kehrt von dort zum     Kettenrad   <B>176</B> zurück.  



  Eine Welle 188     (Fig.    1) ist einstellbar     zwischen     den     Seitenrahmenstücken    156 und 158 an ihren hin  tersten Enden befestigt. Ein Paar von Einstellstangen  190 und 192 sind auf der Welle 188 mit ihren Enden      befestigt und erstrecken sich von     dort    nach hinten zu  Öffnungen in der hinteren     Platte    157. Ein Paar von       Muttern    194 und 196 ist einzeln auf jeder Stange 190  und 192 an der     Aussenoberfläche    der Platte 157 auf  geschraubt. Sie dienen zur Einstellung der Lage der  Welle 188 längs zu den     Seitenrahmenstücken    156 und  158.

   Ein Paar Kettenräder 198 und 200 ist auf der  Welle 166     aufgekeilt,    je eines an der     Innenoberfläche     eines jeden     Seitenrahmenstückes    156 und 158. Ein  gleiches Paar Kettenräder 202 und 204 ist drehbar  auf der Welle 188     gelagert,    je eines an der Innen  oberfläche eines jeden     Seitenrahmenstückes    156 und  158. Eine endlose     Förderkette    206 ist über die Ket  tenräder 198 und 202 gezogen, desgleichen eine end  lose Förderkette 208 über die     Kettenräder    200 und  204.  



  Die     Greifereinrichtungen    F sind auf den     Ketten     206 und 208 im gleichen Abstand voneinander befe  stigt. Gemäss den     Fig.   <I>2A</I> und<I>2B</I> und 8     befindet    sich  vor jeder     Greifereinrichtung    F eine Querstange D.  Das eine Ende der Querstange D ist durch eine  Schraube 212 an einem Band 214     befestigt,    das sich  seitlich von einem besonderen Glied 216 der Kette  208 nach innen erstreckt. Das gegenüberliegende  Ende der Stange D ist in gleicher Weise mit der Kette  206 verbunden.  



  Die     Greifereinrichtung    F hat eine Stange 218,  welche durch eine Schraube 220 mit einem Band 222  auf einem besonderen Glied 224 der     Kette    208 hinter  dem Glied 216 in bezug auf die     Bewegungsrichtung     der Kette verbunden ist. Ein Lagerblock 226 ist an  der hinteren Fläche der Stange 218, gesehen     in    der  Bewegungsrichtung der     Kette    208, an ihrem einen  Ende gemäss     Fig.    8 befestigt.

   Ein gleicher Block 228       (Fig.    1) ist an der     hinteren    Fläche der Stange 218 an  ihrem gegenüberliegenden Ende     befestigt.    Eine Stange  230     erstreckt    sich zwischen den Blöcken 226 und 228  und hat an ihren gegenüberliegenden Enden vorsprin  gende,     zylinderförmige    Stifte 232 und 234, welche  drehbar in     Öffnungen    der Lagerblöcke 226 und 228  angeordnet sind. Ein Schwenkarm 236 ist mit dem  Ende des Stiftes 232 durch eine Stellschraube 237 ver  bunden. Das Aussenende des Schwenkarmes 236 ist       schwenkbar    durch einen Schwenkstift 238 mit einem  Verbindungsglied 240 verbunden.

   Das andere Ende  des Verbindungsgliedes 240 hat einen sich längs er  streckenden Schlitz 242,     in    welchen ein Stift 244 ragt.  Der Stift 244 ist mit der Kette 208 hinter dem be  sonderen Glied 224, gesehen in der Bewegungsrich  tung der     Kette,    verbunden. Eine     Torsiongfeder    233  umgibt den     Stift    232 und ist zwischen dem Lager  block 226 und einem am     Stift    232 befestigten Kragen  235 angeordnet. Eine gleiche     Torsionsfeder    237 ist  zwischen dem Lagerblock 228     und.    einem am     Stift    234  befestigten Kragen 239     angeordnet.     



       Abstandshalteblöcke    246 sind auf der oberen Flä  che der Stange 230, in gleichen Abständen voneinander  über die     ganz;,    Stangenlänge     verteilt    befestigt. Ein  federnder Finger 248 ist oben an jedem Abstands  halteblock 246 befestigt und     erstreckt    sich von dort    in Richtung     zur    Stange<B>218.</B> Der Finger steht in Ein  griff mit der oberen Fläche der Stange 218, um eine  Tüte J     zwischen    diesen beiden Teilen in der     noch     nachher zu beschreibenden Weise zu fassen. Eine       Festhalteplatte    250 ist oberhalb eines jeden federnden  Fingers 248 angeordnet.

   Ein Paar Schrauben 252 ge  hen durch Öffnungen in der     Festhalteplatte    250 und  in den federnden Fingern 248 hindurch und sind in  dem     Abstandshalteblock    246 eingeschraubt.  



  Aus dem Vorstehenden geht     hervor,    dass, wenn die  Ketten 206 und 208 um die Kettenräder 198 und 200  herum vorrücken, die Stange 218 sich zuerst von den  federnden Fingern 248 wegbewegt, da die Stange 230  noch in ihrer horizontalen Lage infolge der Anord  nung des Schwenkarmes 236 und des Verbindungs  gliedes 240 bleibt. Werden beim Verlassen der Ket  tenräder 198 und 200 die Ketten wieder gerade, so  werden die     federnden    Finger 248 in die Berührungs  lage mit der oberen Fläche der Stange 218 gedreht.

    Es wird darauf hingewiesen, dass die abstandsweise  Anordnung der federnden Finger 248     derart    ist, dass  jeder Finger sich seitlich     zwischen    den Riemen B be  findet, so dass die federnden Finger die hintere Kante  einer auf der Oberfläche der Riemen B ruhenden  Tüte J, gesehen in der Bewegungsrichtung der Tüte,  ergreifen können, wenn die     Greifereinrichtung    F sich  um die Kettenräder 198 und 200 herum dreht. Die  Tüte wird durch die     Greifereinrichtung    F gehalten  und hängt daran, bis die     letztere    um die Kettenräder  202 und 204 herum vorrückt.

   Die federnden Finger  248 werden     hierbei    von der Stange 218     wegbewegt,     wodurch die Tüte freigegeben wird. Sie wird auf der  Oberseite der sich quer erstreckenden Abgabeförder  einrichtung G     abgelegt.     



  Die Einrichtung H zur     Beseitigung    der Luft zwi  schen den Tüten ist am besten aus den     Fig.   <I>2A, 2B</I>  und 9 ersichtlich. Die Einrichtung H weist     zwei.nach     unten drückende Stücke 260 und 262 auf, die an     zwei     sich quer erstreckenden Wellen 264 und 266 befestigt  sind. Jede Welle ist     zwischen    den     Seitenrahmenstük-          ken   <B>156</B> und 158 drehbar gelagert. Die Welle 266 hat  an ihrem rechten Ende einen nach     vorne    sich er  streckenden Arm 268, an dessen Aussenende eine       Nockenrolle    270 befestigt ist.

   Ein Antriebsnocken 272  ist an einem Kettenrad 274 befestigt, welches drehbar  auf einem Wellenstumpf 276 gelagert ist. Der Wel  lenstumpf 276 ist     an    dem     Seitenrahmenstück    156 be  festigt und erstreckt sich von     dort    nach innen. Eine  Antriebskette 278 steht in Eingriff mit dem Ketten  rad 274 und mit einem auf der Welle 166     aufgekeilten     Kettenrad 280     (Fig.    1). Das linke Ende der Welle 266  weist ein Kettenrad 282 auf.

   Ein gleiches Kettenrad  284 ist am linken Ende der Welle 264 in     Fig.    9     aufge-          keilt.    Eine Verbindungskette 286, deren eines Ende       am    oberen Teil des Kettenrades 282     befestigt    ist, er  streckt sich um den vorderen Teil des     Kettenrades    282,  läuft von der Unterseite desselben nach hinten zum       Kettenrad    284 und um seinen hinteren Teil. Das  gegenüberliegende Ende der Kette ist am oberen  Teil des Kettenrades 284     befestigt.    Eine     Torsionsfeder         288 umgibt das eine Ende der Welle 264     (Fig.    9).

    Das eine Federende ist am     Seitenrahmenstück    156  befestigt. Das andere Federende ist an     einem     Ring 290 befestigt, der an der Welle 264 angebracht       ist,    so dass durch die Drehung der Welle 266 entgegen  dem     Uhrzeigersinne    gemäss     Fig.    9 unter dem Einfluss  des     Nockens    272 eine Schwenkung entgegen dem       Uhrzeigersinne    der Welle 264 erteilt wird. Dadurch  schwingen die freien Enden der Stücke 260 und 262  nach unten, so dass die Tüte gegen die Oberseite der  Abgabefördereinrichtung G     (Fig.    12) angedrückt wird.

    Bei Freigabe des Nockens 272 werden durch die Tor  sionsfeder 288 die Wellen 264 und 266 in ihre Aus  gangslage     (Fig.    10) zurückgedreht, in der sich die       Pressstücke    260 und 266 in einer     horizontalen    Ebene  befinden.  



  Die Abgabefördereinrichtung G hat     ein    Paar von  seitlichen Führungen 292 und 294. An ihrem einen  Ende sind diese auf einer Welle 296 gelagert. Ihre  anderen Enden sind von zwei Trägern 298 und 300  gehalten. Ein Förderband 295 ist über zwei nicht  dargestellte Endrollen gezogen und ruht auf Zwischen  rollen, wie z. B. bei 297 in der     Fig.    2B dargestellt.  Die Endrolle am rechtsliegenden Ende des Förderers  G ist auf die Welle 296     aufgekeilt,    so dass der Förde  rer G in der Längsrichtung der Fördereinrichtung E,  zur Anpassung an Tüten von veränderlicher Länge  verschoben werden kann, während er in Reibungsein  griff mit der Welle 296 bleibt.

   Die Welle 296 ist mit  ihrem hinteren Ende in einem Lagerblock 299 dreh  bar gelagert, welcher auf dem einen hinteren Schen  kel der Fördereinrichtung E     montiert    ist. Das vordere  Wellenende ist in einem Lager 302 gelagert, welches  an der Seitenplatte 152 befestigt ist.  



  Gemäss den     Fig.    2A und 3 trägt das vordere Ende  der Welle 296 ein Kegelrad 304, welches mit     einem     Kegelrad 306 kämmt. Das Kegelrad 306 ist auf dem  einen Ende einer Welle 308     aufgekeilt,    welche zwi  schen den Seitenplatten 152 und 154 gelagert ist. Auf  dem anderen Ende der Welle 308 ist ein     Zahnrad    310       aufgekeilt,    welches mit einem Zahnrad 312     kämmt,     das drehbar auf der Welle 175 gelagert ist.     Eine     magnetische Kupplung 314 ist auf der Welle 175 ge  lagert.

   Bei Erregung der Kupplung wird das Zahnrad  312 mit der Welle 175 gekuppelt, so dass es     mitge-          dreht    wird. Die magnetische Kupplung 314 wird für  den Antrieb der Welle 308 und somit für den Antrieb  der Welle 296 der Abgabefördereinrichtung G peri  odisch erregt, um die darauf     abgelegten    Tüten in Grup  pen aufzuteilen, von welchen jede eine bestimmte  Zahl von Tüten     aufweist.     



  Die Einrichtung für die zyklische Arbeitsweise  der Abgabefördereinrichtung G weist eine Schnecke  316     (Fig.    3) auf. Sie ist auf der Welle 146 befestigt.  Die Schnecke kämmt mit einem auf einer Welle 320       aufgekeilten    Schneckenrad 318. Die Welle 320 ist in  einem Lager 322     (Fig.    4 und 5) drehbar gelagert. Das  Lager 322 ist an der Unterseite der     Schneidvorrich-          tung    A beim einen Ende derselben-     befestigt.        Ein     scheibenförmiger Nocken 324 ist auf der Welle 320    befestigt und dreht sich mit derselben.

   Er weist eine  Anzahl von V-förmigen Einkerbungen 326 in glei  chem Abstand voneinander auf seinem     Umfang    auf.  Ein erster Schalter 328     (Fig.    4 und 6) ist am Lager  gehäuse 322     befestigt.        Ein        Antriebsarm    330 für diesen       Schalter    gleitet auf, dem Umfang des     scheibenförmigen     Nockens 324.  



  Ein zweiter Schalter 332 ist gleichfalls am Lager  gehäuse 322 befestigt. Ein Antriebsarm 334 für  denselben gleitet auf dem Umfang     einer    Antriebs  nockeneinrichtung 336, welche auf dem in der Zeich  nung linksliegenden Ende der Welle 146     (Fig.    6) auf  gekeilt ist. Die Einrichtung 336 weist ein Paar von .  gleichen     scheibenförmigen    Nocken 338 und 340       (Fig.    4) auf. Sie können auf der Welle 146     in    bezug  zueinander so befestigt     sein,        d-ass    bei     ihrem    Drehen  die     Einschaltdauer    des Schalters 332 gesteuert wird.

    Die scheibenförmigen Nocken 338 und 340 werden  in ihrer eingestellten Lage durch eine     Platte    342 an  der     Aussenoberfläche    des äussersten scheibenförmigen  Nockens 338 und durch ein Paar Schrauben 344 ge  halten, die sich durch die Platte 342 hindurch er  strecken und in einem Kragen 346 der Welle 146  eingeschraubt sind.  



  Es wird auf die Schaltung der     Fig.    7 Bezug ge  nommen. Der von einem Transformator 350 kommen  de Strom gelangt zu einem     Brückengleichrichter    352.  Vom Gleichrichter 352 gelangt der Strom durch     eine     Leitung 354, den einen Schalter 328 und die Leitung  356 zur magnetischen Kupplung 314. Von der Kupp  lung 314 gelangt der Strom durch eine Leitung 358,  den anderen Schalter 332 und eine Leitung 360 zu  rück zum Gleichrichter 352. Die magnetische Kupp  lung 314 bleibt     unerregt,    wenn nicht beide Schalter  328 und 332 zur gleichen Zeit geschlossen sind. Der  Schalter 332 ist ein     normalerweise    offener Schalter  und wird durch den Nocken 336 bei jeder Umdrehung  der Welle 146 geschlossen.

   Die magnetische Kupp  lung 314 bleibt jedoch     unerregt,    bis eine der     Einker-          bungen    326 des scheibenförmigen Nockens 324 sich  dem Antriebsarm 330 des Schalters 328     nähert.    Der  Schalter 328 kann durch den Arm 330 geschlossen  werden, wenn er in die Auskerbung 326 fällt. Auf  diese Weise wird durch die Anzahl der Einkerbungen  326 auf dem scheibenförmigen Nocken 324 die Zahl  der Tüten in jeder     Gruppe    auf der Abgabeförderein  richtung G gesteuert.

   Durch die relative Anordnung  der scheibenförmigen Nocken 338 und 340 wird das  Ausmass der Verschiebung der Abgabefördereinrich  tung G und somit der Abstand zwischen aufeinander  folgenden Tütengruppen auf     ihr    gesteuert.  



  Zur Beseitigung der statischen Elektrizität auf der  Folie werden zwei     Entladungseinrichtungen        in    der  Maschine verwendet. Die eine     Entladungseinrichtung     362 befindet sich     unmittelbar    vor der Führungs  stange 50 und erstreckt sich parallel     dazu    zwischen  den Platten 52 und 54     (Fig.    1, 4 und 5). Die andere  Entladungseinrichtung 364 erstreckt sich zwischen  den Seitenplatten 152 und 154 an den Riemenschei  ben C     (Fig.    2A, 3, 4 und 5). Die beiden Entladungs-           einrichtungen        sind    gleich. Es wird im einzelnen nur  die Entladungseinrichtung 364 beschrieben.

   Die Ent  ladungseinrichtung 364 weist eine Stange mit     einer     Anzahl von sich radial     erstreckenden        Ausnehmungen     366 auf, wie dies am besten aus der     Fig.    3     ersichtlich     ist. Jede     Ausnehmung    hat eine nach aussen gerichtete  Stelle 368. Die Entladungseinrichtungen werden mit  einer     Wechselstromquelle    hoher     Spannung    verbunden.  Die Entladung von den Punkten 369 in Richtung zur  Folie ionisiert die Luft in der Nähe der Folie, so dass  irgend eine darauf vorhandene statische Ladung abge  leitet wird.

   Unterhalb desjenigen     Teiles    des unteren  Laufes der Fördereinrichtung E, der sich hinter den  Riemenscheiben C erstreckt, ist genügend freier Raum  vorhanden, um dafür zu sorgen, dass eine an der     Grei-          fereinrichtung    F     aufgehängte    Tüte J nicht mehr mit  irgendeiner Oberfläche in Berührung kommen kann,  wodurch eine statische Ladung auf der Tüte entstehen  könnte.  



  Im Betrieb werden die Tüten nacheinander durch  die     Schneidvorrichtung    A abgegeben,     wenn    sie von  dem von der     Tütenherstellungsmaschine        zugeführten     Rohr dadurch     abgeschnitten    werden. Es wird auf die       Fig.    10 Bezug     genommen.    Die Tüte J wird auf den  Oberflächen der Riemen B gefördert und gelangt nach  unten über die Oberfläche der Riemenscheibe C. Un  gefähr zu der Zeit, wenn die Tüte durch die Schneid  blätter 62 und 66     (Fig.    2A) abgeschnitten wird, be  rührt die Stange<I>D</I> die obere Oberfläche der Tüte<I>J,</I>  die zwischen der Stange<I>D</I> und den Riemen<I>B</I> fest  geklemmt wird.

   Rückt die Kette 208 um das Ketten  rad 200 herum vor, so bewegen sich die Tüte J, die  Stange<I>D</I> und die Riemen<I>B</I> sämtlich mit der gleichen  Geschwindigkeit nach hinten. Die Stange 218 gelangt  in Berührung mit der Oberseite der Tüte J an deren  Kante. Durch eine weitere Verschiebung der Kante  208 um das     Kettenrad    200 herum gelangt der Stift  244 in Ausrichtung mit dem Halteglied 224     (Fig.    8)  der Stange 218.

   Die Stange 230 wird im Uhrzeiger  sinne gemäss     Fig.    10 zur Stange 218 gedreht, um die  federnden Finger 248 in     Eingriff    mit der Unterseite  der Tüte J zu     bringen    und dieselben somit zwischen  den     Fingern    248 und der Stange 218     festzuklemmen.     



  Die Kette 208     bewegt    sich weiter in der Pfeilrich  tung<I>X</I> der     Fig.    10. Die Tüte<I>J</I> bleibt an der Greifer  einrichtung F in der     in    der     Fig.    11 gezeigten Weise  angehängt. Wird die     Abgabefördereinrichtung    G ge  mäss     Fig.    12 erreicht, dann wird die Tüte J quer über  deren Oberseite gezogen, bis die     Greifereinrichtung    F  das Kettenrad 204 erreicht. Erreicht die     Greiferein-          richtung    F das Kettenrad 204, so wird sie     beim    Her  umgehen um das Kettenrad geöffnet.

   Die Tüte wird  dabei in der in der     Fig.    12 gezeigten Weise auf die  Abgabefördereinrichtung G     gelegt.     



  Gleichzeitig mit der Freigabe der Tüte J durch  die     Greifereinrichtung    F werden durch den Nocken  272 die nach     unten    drückenden Arme 260 und 262  in der schon vorher     beschriebenen    Weise betätigt, so  dass die Tüte J nach unten an die Abgabeförderein  richtung G gepresst wird, so dass sie nicht zufolge

Claims (1)

  1. eines unter ihr liegenden Luftpolsters von ihr abglei ten kann. Aus der Fig. 12 ist ersichtlich, dass zu die ser Zeit die nachfolgende Tüte J' zwischen den Schneidblättern 62 und 65 herausgekommen ist und von der Stange D einer anderen Greifereinrichtung F berührt werden kann.
    PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ablegen von Tüten an einer Maschine zum Herstellen von Tüten, mit einer För dereinrichtung zur Aufnahme der nacheinander von der Herstellungsmaschine angelieferten Tüten, mit einer weiteren Fördereinrichtung, deren Anfang ober halb der ersten Fördereinrichtung angeordnet ist, während sich ihr Ende im Abstand vom Ende der ersten Fördereinrichtung in Förderrichtung der Tüten befindet, und mit einer auf der zweiten Förderein richtung gelagerten, zur ersten Fördereinrichtung sich bewegenden Greifereinrichtung, dadurch gekennzeich net, dass auf der oberen Fördereinrichtung (E) die Greifereinrichtung (F) derart angeordnet und betätigt ist, dass sie die hintere Kante einer auf der unteren Fördereinrichtung<I>(B,</I> C)
    zugeführten Tüte<I>(J)</I> ergrei fen kann, um die Tüte hängend über das Ende der unteren Fördereinrichtung (B, C) hinaus zu einer unter der oberen Fördereinrichtung (E) angeordneten Abgabefördereinrichtung (G) zu fördern und dort freizugeben. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich quer unterhalb des Endes der oberen Fördereinrichtung (E) eine Abgabeförderein richtung (G) zur Ablage der Tüten (J) aufeinander nach jeweiliger Freigabe durch die Greifereinrichtung (F) erstreckt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine periodische Verschiebung der Abgabefördereinrichtung (G) vorgesehen ist, um die auf ihr zum Ablegen kommenden Tüten (J) in Gruppen aufzuteilen, von welchen jede aus einer vor her festgelegten Anzahl von Tüten besteht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die obere Fördereinrichtung (E) eine biegsame, endlose Fördereinrichtung (208) ist, deren unterer Lauf in tangentiale Berührung mit der. Verschiebungslinie der Tüten (J) auf der unteren För dereinrichtung (B, C) kommt, und dass sich die Grei- fereinrichtung (F) quer zur oberen Fördereinrichtung (E) erstreckt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei der unteren Fördereinrich tung (B, C) eine Entladungseinrichtung (364) angeord net ist, die eine statische elektrische Ladung auf der Oberfläche der Tüten (J) zur Entladung zu bringen hat, und dass unterhalb desjenigen Teiles des unteren Laufes der endlosen, biegsamen Fördereinrichtung (E), der sich hinter der unteren Fördereinrichtung (B, C) erstreckt, ein freier Raum vorhanden ist, so dass eine an der Greifereinrichtung (F) angehängte Tüte (J) nicht mehr in Berührung mit irgendeiner Ober- fläche kommen kann, wodurch eine statische Ladung entstehen könnte. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass um vordere (198, 200) und hin tere (202, 204) Drehteile die obere Fördereinrich tung (E) herumgelegt ist, mit der eine erste Stange (218) der Greifereinrichtung (F) verbunden ist, zu welcher parallel eine zweite, um ihre Längsachse schwenkbare Stange (230) angeordnet ist, die eine Anzahl von Greiffingern (248) trägt, welche durch Drehung der zweiten Stange (230) in und ausser Ein griff mit der Oberfläche der ersten Stange (218) ge bracht werden können, wobei durch eine Schwenk verbindung zwischen der zweiten Stange (230) und dem zweiten Förderer (E) die Greiffinger (248) von der Oberfläche der Stange (218) weg verschwenkt sind,
    solange die Greifereinrichtung (F) um die vor- @deren oder die hinteren Drehteile herumwandert, wäh rend die Greiffinger in Richtung zum Eingriff mit der Oberfläche der Stange (218) verschwenkt sind, wenn sich die Greifereinrichtung (F) zwischen den Dreh teilen .befindet. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkverbindung einen mit der zweiten Stange (230) verbundenen Schwenk arm (236) und ein Verbindungsglied (240) aufweist, wodurch der Schwenkarm (236) mit der oberen För dereinrichtung (E) an einer Stelle hinter der Stange (230) verbunden ist.
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