Vorrichtung zum Ablegen von Tüten an einer Maschine zum Herstellen von Tüten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab legen von Tüten an einer Maschine zum Herstellen von Tüten mit einer Fördereinrichtung zur Aufnahme der nacheinander von der Herstellungsmaschine ange lieferten Tüten, mit einer weiteren Fördereinrichtung, deren Anfang oberhalb der ersten Fördereinrichtung angeordnet ist, während sich ihr Ende im Abstand vom Ende der ersten Fördereinrichtung in Förderrichtung der Tüten befindet, und mit einer auf der zweiten Fördereinrichtung gelagerten, zur ersten Förderein richtung sich bewegenden Greifereinrichtung.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die Tüten an ihrer vorderen Kante angestossen und auf einer Unterlage vorgeschoben. Dabei werden die Tüten nicht fest ergriffen.
Demgegenüber bezweckt die Vorrichtung nach der Erfindung, die Tüten an der Hinterkante zu er greifen und unabhängig von einer Unterlage zu be fördern, wozu auf der oberen Fördereinrichtung die Greifereinrichtung derart angeordnet und betätigt ist, dass sie die hintere Kante einer auf der unteren För dereinrichtung zugeführten Tüte ergreifen kann, um die Tüte hängend über das Ende der unteren Förder einrichtung hinaus zu einer unter der oberen Förder einrichtung angeordneten Abgabefördereinrichtung zu fördern und dort freizugeben.
Bei Bogenablagevorrichtungen für Druckmaschi nen ist es an sich bekannt, Greifeinrichtungen zu ver wenden. Abgesehen von dem anderen Anwendungs gebiet führen die Greifer bei den bekannten Vorrich tungen nur kurze Hübe aus und erfassen auch die Bogen nicht für eine hängende Beförderung.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Er findung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung zum Ablegen von Tüten, wobei die oberen Flansche des kanalförmigen Seitenrahmenstückes entfernt sind, um verschiedene Einzelheiten darunter zu zeigen, Fig. <I>2A</I> und Fig. <I>2B</I> im grösseren Massstab einen vertikalen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1, wenn sie mit ihren Enden zusammengesetzt werden;
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, Fig. 4 einen Seitenaufriss der Vorrichtung nach der Linie 4-4. der Fig. 1, Fig. 5 einen Seitenaufriss der Vorrichtung nach der Linie 5-5 der Fig. 1;
Fig: 6 eine perspektivische Darstellung eines Tei les der Einrichtung zur Steuerung des zyklischen Ar beitens der Abgabefördereinrichtung, Fig. 7 ein Schaltschema für die Schalter, welche die Einrichtung der Fig. 6 steuern, Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der einen Greifereinrichtung, Fig. 9 eine perspektivische Darstellung einer Ein richtung zur Beseitigung der Luft zwischen den Tüten, wenn sie aufeinandergestapalt werden, Fig. 10,
11 und 12 schematische Darstellungen, in denen die Arbeitsweise der Vorrichtung während aufeinanderfolgender Arbeitsphasen gezeigt ist.
Die durch die dargestellte Vorrichtung abzulegen den Tüten werden durch eine Tütenherstellungsma- schine in der Form eines flachgedrückten Rohres mit einer Reihe von sich quer erstreckenden, heissversie gelten Zonen, welche längs zum Rohr im, Abstand von einander angeordnet sind, hergestellt. Jede heissversie gelte Zone stellt die geschlossene Bodenkante einer Tüte dar.
Gelangt das Rohr aus der Tütenherstellungs- maschine, so kommt es zwischen die Schneidvorrich- tung A und wird unmittelbar neben jeder heissversie gelten Zone in die einzelnen Tüten J aufgeschnitten.
Jede von der Schneidvorrichtung A kommende Tüte J ruht auf den Oberflächen einer Anzahl von kurzen endlosen Riemen B und bewegt sich mit die sen Flächen. Die Tüte gelangt über die hinteren Rie menscheiben C, über welche die Riemen gezogen sind. Die vorderen Riemenscheiben, über welche die Riemen gezogen sind, befinden sich unmittelbar an der Rückseite der Schneidvorrichtung A. Verlässt die hintere, versiegelte Kante der Tüte J die Schneid vorrichtung A, so wird die Tüte an den oberen Flä chen der Riemen<I>B</I> durch eine Querstange<I>D</I> (Fig. <I>2A</I> und 10) der Fördereinrichtung E gehalten.
Die hin terste Kante der Tüte J wird von einer von der För dereinrichtung E getragenen Greifereinrichtung F er fasst. Die Tüte hängt an derselben, wenn sie nach links (Fig. <I>2A</I> und<I>2B)</I> verschoben wird, bis sie von der Greifereinrichtung F freigegeben und auf eine Abgabefördereinrichtung G gelegt wird. Wird die Tüte von der Greifereinrichtung freigegeben, so wer den die Arme einer Entlüftungseinrichtung H unten verschwenk-t, um die Tüte J auf die vorher auf dem Förderer G abgelegte Tüte zu drücken und damit die Luft zwischen den sich berührenden Flächen der bei den Tüten zu entfernen.
Fig. 2A, 4 und 5 zeigen, dass die Schneidvorrich- tung A Muffen 13 und 14 hat, welche auf den hinte ren Enden zweier Stangen 15 und 16 angeordnet sind, die sich von der Tütenherstellungsmaschine nach hin ten erstrecken. An den Muffen 13 und 14 sind zwei Seitenplatten 17 und 18 befestigt und erstrecken sich nach oben. Die beiden Saitenplatten sind an ihren oberen Enden durch eine Platte 19 miteinander ver bunden. Ein Paar Ziehrollen 20 und 22 sind überein ander mit ihren Längsachsen quer zur Maschine zwi schen den Seitenplatten 17 und 18 gelagert.
Eine An-, triebskette 24 (Fig. 4) wird in zeitlicher Abhängigkeit von der nicht dargestellten Tütenherstellungsmaschine intermittierend angetrieben und dient zum Antrieb eines an der unteren Rolle 22 befestigten Ketten rades 26.
Die obere Rolle 20 wird für eine be schränkte vertikale Verschiebung relativ zur unteren Rolle 22 von Lagern 28 und 30 gehalten, die gleitbar in vertikalen Nuten 32 und 34 in den Seitenplatten 17 und 18 der Schneidvorrichtung A gelagert sind. Ein Paar von Federn 40 und 42 drücken die obere Rolle 20 nach unten in Reibungseingriff mit der unteren Rolle 22, so dass, wenn die untere Rolle durch die Antriebskette 24 gedreht wird, die obere Rolle sich damit mitdreht.
Jede Rolle 20 und 22 hat eine Anzahl von Um fangsnuten in der bei 44 bzw. 46 gezeigten Weise (Fig. 2A). Quer verlaufende Führungsstangen 48 und 50 sind an gegenüberstehenden Seitenplatten 52 und 54 befestigt. Die obere Stange 48 befindet sich ober halb und die untere Stange 50 unterhalb der Ebene, die zwischen den Rollen 20 und 22 liegt. Eine Anzahl von Führungsfingern 56 ist an der Unterseite der oberen Führungsstange 48 befestigt. Die Führungs finger 56 erstrecken sich von dort nach hinten und sind in den Nuten 44 der oberen Rolle 20 angeordnet.
In gleicher Weise ist eine Anzahl von Fingern 58 an der Oberseite der unteren Führungsstange 50 befe- stigt. Sie erstrecken sich von dort nach hinten und sind in den Nuten 46 der unteren Rolle 22 angeord net. Unmittelbar hinter den Rollen 20 und 22 ist eine obere, stationäre Messerhaltekonsole 60 auf der Platte 19 der Schneidvorrichtung A befestigt und er streckt sich von dort nach unten.
Ein sich horizontal erstreckendes Messerblatt 62 ist am unteren Ende der Haltekonsole 60 befestigt. Ein unteres Messerhaltestück 64 ist relativ zur oberen Messerhaltekonsole 60 vertikal verschiebbar montiert und trägt an seinem oberen Ende ein sich horizontal erstreckendes Messer mit einer Schneidkante 66. Die Schneid'kante 66 ist zur Horizontalen geneigt. Wird das untere Messerhaltestück 64 relativ zur oberen Messerhaltekonsole 60 nach oben verschoben, so ar beiten die beiden Messerblätter 62 und 66 derart zu sammen, dass das Rohr quer durchschnitten wird.
Gemäss den Fig. 4 und 5 hat das untere Messer haltestück 64 zwei sich nach aussen erstreckende Stifte 68 (Fig. 4) und 70 (Fig. 5), je einen an jedem Ende des Stückes 64. Der Stift 68 erstreckt sich durch einen vertikalen Schlitz 72 in einer Führungsplatte 74, die an der linken Seitenplatte 18 befestigt ist, nach aussen. Eine Zugfeder 76 ist mit einem Stift 78 ver bunden, der an der oberen Platte 19 der Schneidvor- richtung A befestigt ist. Das untere Ende der Feder 76 ist am Stift 68 eingehakt.
In gleicher Weise erstreckt sich der Stift 70 am rechten Ende des unteren Mes- serhaltestückes 64 durch einen Schlitz 80 in einer Führungsplatte 82 hindurch, die auf der rechten Sei tenplatte 17 der Schneidvorrichtung A befestigt ist. Eine Zugfeder 84 ist an einem an der oberen Platte 19 der Schneidvorrichtung A befestigten Stift 86 einge hängt. Das untere Ende der Feder ist am Stift 70 ein gehängt.
Ein Paar von gabelförmigen Schwenkarmen 88 und 90 sind an den gegenüberliegenden Enden einer sich quer erstreckenden Welle 92 befestigt, welche drehbar in den Seitenplatten 17 und 18 gelagert und parallel zum unteren Messerhaltestück 64 und hinter demselben angeordnet ist. Die Arme 88 und 90 er strecken sich von der Welle 92 nach vorne.
Die ga belförmigen Enden 94 und 96 der Arme 88 und 90 umgreifen die Stifte 68 und 70 auf dem Messerhalte- stück 64, so dass durch die Drehung der Welle 92 im Uhrzeigersinne gemäss den Fig. 2A und 4 das untere Messerhaltestück 64 entgegen der Spannung der Fe dern 76 und 84 nach unten verschoben wird. Ein Schwenkarm 98 ist am Mittelteil der Welle 92 in der in der Fig. 2A gezeigten Weise befestigt.
Durch einen Stift 100 ist das untere Ende des Armes 98 mit einer Stossstange 102 verbunden, welche durch einen Nok- ken auf einer Nockenwelle der Tütenherstellungs- maschine (nicht dargestellt) angetrieben wird.
Unmittelbar hinter den Schneidblättern 62 und 66 ist eine Einrichtung zum Festhalten des Rohres ange ordnet, wenn es von den Schneidblättern durchge schnitten wird. Die Einrichtung hat einen oberen Anschlag in Form einer sich quer erstreckenden Stange 104. Das eine Ende der Stange 104 (Fig. 2A und 5) hat eine nicht dargestellte, sich vertikal er streckende Bohrung, durch welche eine Stange 106 hindurchgeht. Eine Unterlagscheibe 108 und ein Splint 110 sind auf der Stange 106 unterhalb der Stange 104 zu ihrem Festhalten gelagert. Die Stange 106 besteht aus einem Stück mit einer Gewinde stange 112. Die Stange 106 erstreckt sich von der Ge windestange 112 nach unten.
Die Gewindestange 112 erstreckt sich nach oben durch eine Öffnung in der oberen Platte 19 der Schneidvorrichtung A hindurch und ist an der Platte 19 durch ein Paar von Muttern <B>116</B> einstellbar befestigt. Eine Kompressionsfeder 118 ist zwischen der Oberseite der Stange 104 und dem unteren Ende der Gewindestange 112 angeordnet und drückt das eine Ende der Stange 104 in seine unterste Lage relativ zur Stange <B>106.</B>
Das andere Ende der Stange 104 (Fig.4) hat gleichfalls eine vertikale Bohrung zur gleitbaren Auf nahme einer Stange 120. Die Stange 104 wird auf der Stange 120 durch eine Unterlagsscheibe 122 und einen Splint 124 festgehalten. Die Stange 120 besteht aus einem Stück mit einer Gewindestange 126, welche einstellbar auf der oberen Platte 19 in der gleichen Weis;, befestigt ist, wie die Stange 112. Eine Kompres sionsfeder 128 drückt normalerweise das andere Ende der Stange 104 in seine unterste Lage relativ zur Stange 120.
Gemäss Fig. 2A erstreckt sich. eine untere Stange <B>130</B> unter der Stange 104 quer zur Schneidvorrich- tung A. Die Stange 130 ist an ihren Enden für eine vertikale Hin- und Herverschiebung in Richtung zur oberen Stange 104 und weg von ihr geführt. Ein Ver bindungsglied 132 ist mit dem einen Ende der Stange 130 verbunden und erstreckt sich von -dort nach un ten.
Das untere Ende des Gliedes 132 ist durch einen Stift 134 mit dem vorderen Ende eines Armes 136 verbunden, welcher mit seinem hinteren Ende schwenkbar an der Aussenoberfläche der Muffe 13 in der in Fig. 2A bei 138 gezeigten Weise befestigt ist. Eine Nockenrolle 140 ist drehbar auf einem Stift 142 gelagert, der mit dem Arm 136 zwischen seinen En den verbunden ist. Die Nockenrolle 140 gleitet auf der Oberfläche eines Nockens 144, welcher auf einer Querwelle 146 befestigt ist.
Die Querwelle 146 ist mit ihrem einen Ende drehbar in einer herabhängen den Seitenplatte 145 gelagert, welche an der Muffe 13 (Fig. 5) befestigt ist und mit ihrem anderen Ende in einer Konsole 147, welche an einer Platte 149 befe stigt ist. Die Platte 149 ist zwischen dem unteren Ende der Platte 145 und einem Abstandshalteblock 151 angeordnet, der an der Muffe 14 befestigt ist (Fig. 4).
Ein gleiches Verbindungsglied und ein glei cher Arm sind mit dem anderen Ende der Stange 130 verbunden und arbeiten mit einem nicht dargestellten gleichen Nocken am anderen Ende der Welle 146 zu sammen, so dass durch Drehung der Welle 146 die Stange 130 periodisch nach oben an die untere Ober fläche der Stange 104 verschoben wird, um das Rohr dazwischen zu fassen, wenn es von den Schneidblät- tern 62 und 66 durchschnitten wird. Die Welle 146 (Fig. 5) trägt an ihrem einen Ende ein Kettenrad 148. Eine Antriebskette 150 wird durch die nicht darge stellte Tütenherstellungsmaschine kontinuierlich an getrieben.
Die Antriebskette 150 steht in Eingriff mit dem Kettenrad 148, so dass die Welle 146 in zeitlicher Abhängigkeit von den Ziehrollen 20 und 22 und den Schneidblättem 62 und 66 angetrieben wird.
Die Fördereinrichtung E hat ein Paar von Seiten platten 152 und 154, welche an den Muffen 13 und 14 befestigt sind. Sie erstrecken sich von dort nach hinten. Ein Paar von im Querschnitt kanalförmigen Seitenrahmenstücken 156 und 158 (Fig. 3) ist an den oberen Kanten der Seitenplatten 152 und 154 befe stigt. Sie erstrecken sich von dort nach hinten in paral lelem Abstand voneinander. Eine hintere Querplatte 157 verbindet die hinteren Enden der Seitenrahmen stücke 156 und 158. Eine vordere Platte 159 ver bindet die vorderen Enden der Seitenrahmenstücke 156 und 158.
Eine Welle 160 erstreckt sich quer zwischen den Seitenplatten 152 und 155 und ist in ihnen drehbar gelagert. Die vorher erwähnten Riemen scheiben C sind auf der Welle 160 in gleichem Ab stand voneinander aufgekeilt. Eine nicht angetriebene Welle 162 ist drehbar zwischen den Seitenplatten 152 und 154 vor der Welle 160 und etwas oberhalb davon unmittelbar neben der hinteren Oberfläche der Schneideblätter 62 und 66 gelagert.
Eine Anzahl von kleineren Riemenscheiben 164 ist auf der Welle 162 gegenüber den Riemenscheiben C auf der Welle 160 aufgekeilt. Die vorher erwähnten Riemen B sind ein zeln über ein jedes Paar von Riemenscheiben C und 164 in der in den Fig. 1, 2A und 3 gezeigten Weise gezogen.
Eine Welle 166 erstreckt sich zwischen den Sei- tenrahmenstüeken 156 und 158 an ihren vorderen Enden und ist in ihnen drehbar gelagert. Ein Ketten rad 168 ist am rechten Ende der Welle 166 (Fig. 3) aufgekeilt. Die vorher erwähnte, kontinuierlich ange triebene Antriebskette 150 (Fig. 5), welche das Ket tenrad 148 auf der Welle 146 antreibt, treibt auch ein Kettenrad 171 an, welches auf einem Wellenstumpf 172 aufgekeilt ist, der an der Seitenplatte 152 drehbar gelagert ist.
Ein auf dem Wellenstumpf 172 aufge- keiltes Stirnzahnrad 173 kämmt mit einem Zahnrad 174 und treibt es an. Das Zahnrad 174 ist auf dem einen Ende einer Welle 175 aufgekeilt, welches sich quer zu den Seitenplatten 152 und 154 erstreckt und drehbar in ihnen gelagert ist. Ein Kettenrad 176 (Fig. 4) ist am anderen Ende der Welle 175 aufgekeilt. Eine Antriebskette 178 verbindet das Kettenrad 176 mit einem Kettenrad 180 auf der Welle 160 und mit dem Kettenrad 168 auf dem einen Ende der Welle 166.
Die Kette 178 geht über ein auf einem Wellenstumpf 186 drehbar gelagertes Kettenrad 184. Der Wellenstumpf 186 ist an dem Seitenrahmenstück 158 befestigt. Die Kette 178 kehrt von dort zum Kettenrad <B>176</B> zurück.
Eine Welle 188 (Fig. 1) ist einstellbar zwischen den Seitenrahmenstücken 156 und 158 an ihren hin tersten Enden befestigt. Ein Paar von Einstellstangen 190 und 192 sind auf der Welle 188 mit ihren Enden befestigt und erstrecken sich von dort nach hinten zu Öffnungen in der hinteren Platte 157. Ein Paar von Muttern 194 und 196 ist einzeln auf jeder Stange 190 und 192 an der Aussenoberfläche der Platte 157 auf geschraubt. Sie dienen zur Einstellung der Lage der Welle 188 längs zu den Seitenrahmenstücken 156 und 158.
Ein Paar Kettenräder 198 und 200 ist auf der Welle 166 aufgekeilt, je eines an der Innenoberfläche eines jeden Seitenrahmenstückes 156 und 158. Ein gleiches Paar Kettenräder 202 und 204 ist drehbar auf der Welle 188 gelagert, je eines an der Innen oberfläche eines jeden Seitenrahmenstückes 156 und 158. Eine endlose Förderkette 206 ist über die Ket tenräder 198 und 202 gezogen, desgleichen eine end lose Förderkette 208 über die Kettenräder 200 und 204.
Die Greifereinrichtungen F sind auf den Ketten 206 und 208 im gleichen Abstand voneinander befe stigt. Gemäss den Fig. <I>2A</I> und<I>2B</I> und 8 befindet sich vor jeder Greifereinrichtung F eine Querstange D. Das eine Ende der Querstange D ist durch eine Schraube 212 an einem Band 214 befestigt, das sich seitlich von einem besonderen Glied 216 der Kette 208 nach innen erstreckt. Das gegenüberliegende Ende der Stange D ist in gleicher Weise mit der Kette 206 verbunden.
Die Greifereinrichtung F hat eine Stange 218, welche durch eine Schraube 220 mit einem Band 222 auf einem besonderen Glied 224 der Kette 208 hinter dem Glied 216 in bezug auf die Bewegungsrichtung der Kette verbunden ist. Ein Lagerblock 226 ist an der hinteren Fläche der Stange 218, gesehen in der Bewegungsrichtung der Kette 208, an ihrem einen Ende gemäss Fig. 8 befestigt.
Ein gleicher Block 228 (Fig. 1) ist an der hinteren Fläche der Stange 218 an ihrem gegenüberliegenden Ende befestigt. Eine Stange 230 erstreckt sich zwischen den Blöcken 226 und 228 und hat an ihren gegenüberliegenden Enden vorsprin gende, zylinderförmige Stifte 232 und 234, welche drehbar in Öffnungen der Lagerblöcke 226 und 228 angeordnet sind. Ein Schwenkarm 236 ist mit dem Ende des Stiftes 232 durch eine Stellschraube 237 ver bunden. Das Aussenende des Schwenkarmes 236 ist schwenkbar durch einen Schwenkstift 238 mit einem Verbindungsglied 240 verbunden.
Das andere Ende des Verbindungsgliedes 240 hat einen sich längs er streckenden Schlitz 242, in welchen ein Stift 244 ragt. Der Stift 244 ist mit der Kette 208 hinter dem be sonderen Glied 224, gesehen in der Bewegungsrich tung der Kette, verbunden. Eine Torsiongfeder 233 umgibt den Stift 232 und ist zwischen dem Lager block 226 und einem am Stift 232 befestigten Kragen 235 angeordnet. Eine gleiche Torsionsfeder 237 ist zwischen dem Lagerblock 228 und. einem am Stift 234 befestigten Kragen 239 angeordnet.
Abstandshalteblöcke 246 sind auf der oberen Flä che der Stange 230, in gleichen Abständen voneinander über die ganz;, Stangenlänge verteilt befestigt. Ein federnder Finger 248 ist oben an jedem Abstands halteblock 246 befestigt und erstreckt sich von dort in Richtung zur Stange<B>218.</B> Der Finger steht in Ein griff mit der oberen Fläche der Stange 218, um eine Tüte J zwischen diesen beiden Teilen in der noch nachher zu beschreibenden Weise zu fassen. Eine Festhalteplatte 250 ist oberhalb eines jeden federnden Fingers 248 angeordnet.
Ein Paar Schrauben 252 ge hen durch Öffnungen in der Festhalteplatte 250 und in den federnden Fingern 248 hindurch und sind in dem Abstandshalteblock 246 eingeschraubt.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass, wenn die Ketten 206 und 208 um die Kettenräder 198 und 200 herum vorrücken, die Stange 218 sich zuerst von den federnden Fingern 248 wegbewegt, da die Stange 230 noch in ihrer horizontalen Lage infolge der Anord nung des Schwenkarmes 236 und des Verbindungs gliedes 240 bleibt. Werden beim Verlassen der Ket tenräder 198 und 200 die Ketten wieder gerade, so werden die federnden Finger 248 in die Berührungs lage mit der oberen Fläche der Stange 218 gedreht.
Es wird darauf hingewiesen, dass die abstandsweise Anordnung der federnden Finger 248 derart ist, dass jeder Finger sich seitlich zwischen den Riemen B be findet, so dass die federnden Finger die hintere Kante einer auf der Oberfläche der Riemen B ruhenden Tüte J, gesehen in der Bewegungsrichtung der Tüte, ergreifen können, wenn die Greifereinrichtung F sich um die Kettenräder 198 und 200 herum dreht. Die Tüte wird durch die Greifereinrichtung F gehalten und hängt daran, bis die letztere um die Kettenräder 202 und 204 herum vorrückt.
Die federnden Finger 248 werden hierbei von der Stange 218 wegbewegt, wodurch die Tüte freigegeben wird. Sie wird auf der Oberseite der sich quer erstreckenden Abgabeförder einrichtung G abgelegt.
Die Einrichtung H zur Beseitigung der Luft zwi schen den Tüten ist am besten aus den Fig. <I>2A, 2B</I> und 9 ersichtlich. Die Einrichtung H weist zwei.nach unten drückende Stücke 260 und 262 auf, die an zwei sich quer erstreckenden Wellen 264 und 266 befestigt sind. Jede Welle ist zwischen den Seitenrahmenstük- ken <B>156</B> und 158 drehbar gelagert. Die Welle 266 hat an ihrem rechten Ende einen nach vorne sich er streckenden Arm 268, an dessen Aussenende eine Nockenrolle 270 befestigt ist.
Ein Antriebsnocken 272 ist an einem Kettenrad 274 befestigt, welches drehbar auf einem Wellenstumpf 276 gelagert ist. Der Wel lenstumpf 276 ist an dem Seitenrahmenstück 156 be festigt und erstreckt sich von dort nach innen. Eine Antriebskette 278 steht in Eingriff mit dem Ketten rad 274 und mit einem auf der Welle 166 aufgekeilten Kettenrad 280 (Fig. 1). Das linke Ende der Welle 266 weist ein Kettenrad 282 auf.
Ein gleiches Kettenrad 284 ist am linken Ende der Welle 264 in Fig. 9 aufge- keilt. Eine Verbindungskette 286, deren eines Ende am oberen Teil des Kettenrades 282 befestigt ist, er streckt sich um den vorderen Teil des Kettenrades 282, läuft von der Unterseite desselben nach hinten zum Kettenrad 284 und um seinen hinteren Teil. Das gegenüberliegende Ende der Kette ist am oberen Teil des Kettenrades 284 befestigt. Eine Torsionsfeder 288 umgibt das eine Ende der Welle 264 (Fig. 9).
Das eine Federende ist am Seitenrahmenstück 156 befestigt. Das andere Federende ist an einem Ring 290 befestigt, der an der Welle 264 angebracht ist, so dass durch die Drehung der Welle 266 entgegen dem Uhrzeigersinne gemäss Fig. 9 unter dem Einfluss des Nockens 272 eine Schwenkung entgegen dem Uhrzeigersinne der Welle 264 erteilt wird. Dadurch schwingen die freien Enden der Stücke 260 und 262 nach unten, so dass die Tüte gegen die Oberseite der Abgabefördereinrichtung G (Fig. 12) angedrückt wird.
Bei Freigabe des Nockens 272 werden durch die Tor sionsfeder 288 die Wellen 264 und 266 in ihre Aus gangslage (Fig. 10) zurückgedreht, in der sich die Pressstücke 260 und 266 in einer horizontalen Ebene befinden.
Die Abgabefördereinrichtung G hat ein Paar von seitlichen Führungen 292 und 294. An ihrem einen Ende sind diese auf einer Welle 296 gelagert. Ihre anderen Enden sind von zwei Trägern 298 und 300 gehalten. Ein Förderband 295 ist über zwei nicht dargestellte Endrollen gezogen und ruht auf Zwischen rollen, wie z. B. bei 297 in der Fig. 2B dargestellt. Die Endrolle am rechtsliegenden Ende des Förderers G ist auf die Welle 296 aufgekeilt, so dass der Förde rer G in der Längsrichtung der Fördereinrichtung E, zur Anpassung an Tüten von veränderlicher Länge verschoben werden kann, während er in Reibungsein griff mit der Welle 296 bleibt.
Die Welle 296 ist mit ihrem hinteren Ende in einem Lagerblock 299 dreh bar gelagert, welcher auf dem einen hinteren Schen kel der Fördereinrichtung E montiert ist. Das vordere Wellenende ist in einem Lager 302 gelagert, welches an der Seitenplatte 152 befestigt ist.
Gemäss den Fig. 2A und 3 trägt das vordere Ende der Welle 296 ein Kegelrad 304, welches mit einem Kegelrad 306 kämmt. Das Kegelrad 306 ist auf dem einen Ende einer Welle 308 aufgekeilt, welche zwi schen den Seitenplatten 152 und 154 gelagert ist. Auf dem anderen Ende der Welle 308 ist ein Zahnrad 310 aufgekeilt, welches mit einem Zahnrad 312 kämmt, das drehbar auf der Welle 175 gelagert ist. Eine magnetische Kupplung 314 ist auf der Welle 175 ge lagert.
Bei Erregung der Kupplung wird das Zahnrad 312 mit der Welle 175 gekuppelt, so dass es mitge- dreht wird. Die magnetische Kupplung 314 wird für den Antrieb der Welle 308 und somit für den Antrieb der Welle 296 der Abgabefördereinrichtung G peri odisch erregt, um die darauf abgelegten Tüten in Grup pen aufzuteilen, von welchen jede eine bestimmte Zahl von Tüten aufweist.
Die Einrichtung für die zyklische Arbeitsweise der Abgabefördereinrichtung G weist eine Schnecke 316 (Fig. 3) auf. Sie ist auf der Welle 146 befestigt. Die Schnecke kämmt mit einem auf einer Welle 320 aufgekeilten Schneckenrad 318. Die Welle 320 ist in einem Lager 322 (Fig. 4 und 5) drehbar gelagert. Das Lager 322 ist an der Unterseite der Schneidvorrich- tung A beim einen Ende derselben- befestigt. Ein scheibenförmiger Nocken 324 ist auf der Welle 320 befestigt und dreht sich mit derselben.
Er weist eine Anzahl von V-förmigen Einkerbungen 326 in glei chem Abstand voneinander auf seinem Umfang auf. Ein erster Schalter 328 (Fig. 4 und 6) ist am Lager gehäuse 322 befestigt. Ein Antriebsarm 330 für diesen Schalter gleitet auf, dem Umfang des scheibenförmigen Nockens 324.
Ein zweiter Schalter 332 ist gleichfalls am Lager gehäuse 322 befestigt. Ein Antriebsarm 334 für denselben gleitet auf dem Umfang einer Antriebs nockeneinrichtung 336, welche auf dem in der Zeich nung linksliegenden Ende der Welle 146 (Fig. 6) auf gekeilt ist. Die Einrichtung 336 weist ein Paar von . gleichen scheibenförmigen Nocken 338 und 340 (Fig. 4) auf. Sie können auf der Welle 146 in bezug zueinander so befestigt sein, d-ass bei ihrem Drehen die Einschaltdauer des Schalters 332 gesteuert wird.
Die scheibenförmigen Nocken 338 und 340 werden in ihrer eingestellten Lage durch eine Platte 342 an der Aussenoberfläche des äussersten scheibenförmigen Nockens 338 und durch ein Paar Schrauben 344 ge halten, die sich durch die Platte 342 hindurch er strecken und in einem Kragen 346 der Welle 146 eingeschraubt sind.
Es wird auf die Schaltung der Fig. 7 Bezug ge nommen. Der von einem Transformator 350 kommen de Strom gelangt zu einem Brückengleichrichter 352. Vom Gleichrichter 352 gelangt der Strom durch eine Leitung 354, den einen Schalter 328 und die Leitung 356 zur magnetischen Kupplung 314. Von der Kupp lung 314 gelangt der Strom durch eine Leitung 358, den anderen Schalter 332 und eine Leitung 360 zu rück zum Gleichrichter 352. Die magnetische Kupp lung 314 bleibt unerregt, wenn nicht beide Schalter 328 und 332 zur gleichen Zeit geschlossen sind. Der Schalter 332 ist ein normalerweise offener Schalter und wird durch den Nocken 336 bei jeder Umdrehung der Welle 146 geschlossen.
Die magnetische Kupp lung 314 bleibt jedoch unerregt, bis eine der Einker- bungen 326 des scheibenförmigen Nockens 324 sich dem Antriebsarm 330 des Schalters 328 nähert. Der Schalter 328 kann durch den Arm 330 geschlossen werden, wenn er in die Auskerbung 326 fällt. Auf diese Weise wird durch die Anzahl der Einkerbungen 326 auf dem scheibenförmigen Nocken 324 die Zahl der Tüten in jeder Gruppe auf der Abgabeförderein richtung G gesteuert.
Durch die relative Anordnung der scheibenförmigen Nocken 338 und 340 wird das Ausmass der Verschiebung der Abgabefördereinrich tung G und somit der Abstand zwischen aufeinander folgenden Tütengruppen auf ihr gesteuert.
Zur Beseitigung der statischen Elektrizität auf der Folie werden zwei Entladungseinrichtungen in der Maschine verwendet. Die eine Entladungseinrichtung 362 befindet sich unmittelbar vor der Führungs stange 50 und erstreckt sich parallel dazu zwischen den Platten 52 und 54 (Fig. 1, 4 und 5). Die andere Entladungseinrichtung 364 erstreckt sich zwischen den Seitenplatten 152 und 154 an den Riemenschei ben C (Fig. 2A, 3, 4 und 5). Die beiden Entladungs- einrichtungen sind gleich. Es wird im einzelnen nur die Entladungseinrichtung 364 beschrieben.
Die Ent ladungseinrichtung 364 weist eine Stange mit einer Anzahl von sich radial erstreckenden Ausnehmungen 366 auf, wie dies am besten aus der Fig. 3 ersichtlich ist. Jede Ausnehmung hat eine nach aussen gerichtete Stelle 368. Die Entladungseinrichtungen werden mit einer Wechselstromquelle hoher Spannung verbunden. Die Entladung von den Punkten 369 in Richtung zur Folie ionisiert die Luft in der Nähe der Folie, so dass irgend eine darauf vorhandene statische Ladung abge leitet wird.
Unterhalb desjenigen Teiles des unteren Laufes der Fördereinrichtung E, der sich hinter den Riemenscheiben C erstreckt, ist genügend freier Raum vorhanden, um dafür zu sorgen, dass eine an der Grei- fereinrichtung F aufgehängte Tüte J nicht mehr mit irgendeiner Oberfläche in Berührung kommen kann, wodurch eine statische Ladung auf der Tüte entstehen könnte.
Im Betrieb werden die Tüten nacheinander durch die Schneidvorrichtung A abgegeben, wenn sie von dem von der Tütenherstellungsmaschine zugeführten Rohr dadurch abgeschnitten werden. Es wird auf die Fig. 10 Bezug genommen. Die Tüte J wird auf den Oberflächen der Riemen B gefördert und gelangt nach unten über die Oberfläche der Riemenscheibe C. Un gefähr zu der Zeit, wenn die Tüte durch die Schneid blätter 62 und 66 (Fig. 2A) abgeschnitten wird, be rührt die Stange<I>D</I> die obere Oberfläche der Tüte<I>J,</I> die zwischen der Stange<I>D</I> und den Riemen<I>B</I> fest geklemmt wird.
Rückt die Kette 208 um das Ketten rad 200 herum vor, so bewegen sich die Tüte J, die Stange<I>D</I> und die Riemen<I>B</I> sämtlich mit der gleichen Geschwindigkeit nach hinten. Die Stange 218 gelangt in Berührung mit der Oberseite der Tüte J an deren Kante. Durch eine weitere Verschiebung der Kante 208 um das Kettenrad 200 herum gelangt der Stift 244 in Ausrichtung mit dem Halteglied 224 (Fig. 8) der Stange 218.
Die Stange 230 wird im Uhrzeiger sinne gemäss Fig. 10 zur Stange 218 gedreht, um die federnden Finger 248 in Eingriff mit der Unterseite der Tüte J zu bringen und dieselben somit zwischen den Fingern 248 und der Stange 218 festzuklemmen.
Die Kette 208 bewegt sich weiter in der Pfeilrich tung<I>X</I> der Fig. 10. Die Tüte<I>J</I> bleibt an der Greifer einrichtung F in der in der Fig. 11 gezeigten Weise angehängt. Wird die Abgabefördereinrichtung G ge mäss Fig. 12 erreicht, dann wird die Tüte J quer über deren Oberseite gezogen, bis die Greifereinrichtung F das Kettenrad 204 erreicht. Erreicht die Greiferein- richtung F das Kettenrad 204, so wird sie beim Her umgehen um das Kettenrad geöffnet.
Die Tüte wird dabei in der in der Fig. 12 gezeigten Weise auf die Abgabefördereinrichtung G gelegt.
Gleichzeitig mit der Freigabe der Tüte J durch die Greifereinrichtung F werden durch den Nocken 272 die nach unten drückenden Arme 260 und 262 in der schon vorher beschriebenen Weise betätigt, so dass die Tüte J nach unten an die Abgabeförderein richtung G gepresst wird, so dass sie nicht zufolge