CH355886A - Kehrichtverbrennungsofen - Google Patents

Kehrichtverbrennungsofen

Info

Publication number
CH355886A
CH355886A CH355886DA CH355886A CH 355886 A CH355886 A CH 355886A CH 355886D A CH355886D A CH 355886DA CH 355886 A CH355886 A CH 355886A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
grate
nozzles
combustion
drying
oven according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Yonner Andre
Original Assignee
L Von Roll Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L Von Roll Ag filed Critical L Von Roll Ag
Publication of CH355886A publication Critical patent/CH355886A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/002Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor characterised by their grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


      Kehrichtverbrennungsofen       Der von den     Kehrichtverbrennungsöfen    zu ver  arbeitende Abfall, wie z. B. Hausmüll, ist stark was  serhaltig, weshalb eine Verbrennung nicht ohne wei  teres     möglich    ist. Die heute allgemein üblichen     Keh-          richtverbrennungsöfen    sehen einen dem Verbren  nungsrost vorgelagerten     Vortrocknungsrost    vor, wobei  diese beiden Roste in ein und demselben Raum unter  gebracht sind.

   Das zu verbrennende Gut wird zu  nächst auf den     Vortrocknungsrost,    der     zweckmässig     geneigt ausgebildet ist, geschüttet und gelangt nach  der     Vortrocknung    auf den tieferliegenden, ebenfalls  vorzugsweise schräg angeordneten Verbrennungsrost.  



  Die     Erfahrungen,    die mit     derartigen    Öfen in den  letzten Jahren gesammelt werden konnten, haben ge  zeigt, dass dieser Konstruktion wesentliche Mängel an  haften. Die     Vortrocknung    erfolgt unter dem Einfluss  der vom glühenden Mauerwerk sowie von den Ver  brennungsgasen herrührenden Strahlung. Unter den  Verbrennungsrost     wird    die Verbrennungsluft gebla  sen. Die daraus entstehenden Verbrennungsgase ver  lassen den Ofen in einer über dem Feuerraum vor  gesehenen Öffnung. Es hat sich nun gezeigt, dass sich  über dem     Vortrocknungsrost    Schwelgase ansammeln  und dadurch     Schwelgasschwaden    bilden.

   Dadurch be  steht die ständige Gefahr von Verpuffungen.     Man    hat  nun mit den verschiedensten Anordnungen versucht,  diese     Schwelgasansammlungen    zu vermeiden, jedoch  ohne Erfolg.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun  ein     Kehrichtverbrennungsofen,    bei welchem in     einem     gemeinsamen Ofenraum ein     Vortrocknungsrost    und  hinter sowie unterhalb diesem Rost ein Verbrennungs  rost vorgesehen ist, wobei das zu verbrennende Gut  zunächst auf den     Vortrocknungsrost    und hierauf auf  den Verbrennungsrost fällt.  



  Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass  über dem     Vortrocknungsrost    in den seitlichen Ofen-    wänden, die parallel zu der     Fortbewegungsrichtung     des Brenngutes verlaufen, Düsen angeordnet sind,  durch die     annähernd    senkrecht zur Bewegungsrichtung  des Verbrennungsgutes Luft     einblasbar    ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist     in          Fig.    1 schematisch der     Vortrocknungs-    und Ver  brennungsraum eines Beispiels des     Kehrichtverbren-          nungsofens    dargestellt.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie     A-A     in     Fig.    1.  



  Auf den     Vortrocknungsrost    1, der leicht geneigt  angeordnet ist, fällt durch den Kanal 2 hindurch der  Müll 3. Hinter dem     Vortrocknungsrost    1 und unter  halb desselben ist der Verbrennungsrost 8 angeord  net, auf den der Müll 3     fällt,    nachdem er den Vor  trocknungsrost 1 überquert hat. Die beiden Roste be  finden sich in einem     gemeinsamen    Ofenraum. Durch  den Kanal 4 wird in Pfeilrichtung Verbrennungsluft  dem Verbrennungsrost     zugeführt.    Durch den Kanal 5  verlassen die Rauchgase den Ofen.

   Vom Verbren  nungsrost 8 gelangt der verbrannte Müll in den  Schlackenschacht 6, der hier nicht näher zu erläutern  ist.     über    dem     Vortrocknungsrost    bilden sich nicht ge  zeigte Wirbel.  



  Die Verbrennungsgase vom Rost 8 her bewegen  sich in Pfeilrichtung.  



  In den zur Fortbewegungsrichtung des     Brenngutes     parallelen Seitenwänden des Ofens     sind    nun über  dem Rost 1 Düsen 7 angeordnet, durch die Verbren  nungsluft annähernd senkrecht zur Bewegungsrichtung  des Verbrennungsgutes     einblasbar    ist, wie dies auch  aus     Fig.    2 ersehen werden kann. Diese Düsen kön  nen fest oder von aussen verstell- und verschliessbar  angeordnet sein, und sie sind mit Vorteil so verteilt,  dass der gesamte Raum über dem Rost 1 durch die       eingeblasene    Luft     bestreichbar    ist.

   Es genügen Drücke  von 20-100 mm, und die eingeblasene Luft macht           nicht        mehr        aus        als        etwa        10%        der        Gesamtverbren-          nungsluft.    Da     derartige    Öfen sowieso     mit        Luftüber-          schuss    gefahren werden müssen, ist es     gleichgültig,    wo  die über das theoretische Minimum hinausgehende  Luftmenge eingeblasen wird.

   Es ist im übrigen durch  aus möglich, die     Luftzufuhr    durch die Düsen 7 mit  der Verbrennungsluftzufuhr zum Verbrennungsrost zu  verkoppeln.  



  Die Versuche mit der geschilderten     Einrichtung     haben     gezeigt,    dass es gelingt, die     Totraumbildung    und  damit Schwaden aus Schwelgasen zu vermeiden, wo  mit die     Verpuffungsgefahr    über dem     Vortrocknungs-          rost    behoben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kehrichtverbrennungsofen, bei welchem in einem gemeinsamen Ofenraum ein Vortrocknungsrost und hinter sowie unterhalb diesem Rost ein Verbrennungs rost vorgesehen ist, wobei das zu verbrennende Gut zunächst auf den Vortrocknungsrost und hierauf auf den Verbrennungsrost fällt, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Vortrocknungsrost in den seitlichen Ofenwänden, die parallel zu der Fortbewegungsrich tung des Brenngutes verlaufen, Düsen angeordnet sind,
    durch die annähernd senkrecht zur Bewegungs richtung des Verbrennungsgutes Luft einblasbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düsen fest angeordnet sind. 2. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düsen von aussen verstellbar an geordnet sind. 3. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Düsen verschliessbar sind.
    4.. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verteilung der Düsen so getroffen ist, dass der gesamte Raum über dem Vortrocknungs- rost durch die eingeblasene Luft bestreichbar ist.
CH355886D 1957-08-23 1957-08-23 Kehrichtverbrennungsofen CH355886A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH355886T 1957-08-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH355886A true CH355886A (de) 1961-07-31

Family

ID=4510996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH355886D CH355886A (de) 1957-08-23 1957-08-23 Kehrichtverbrennungsofen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH355886A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3335537C1 (de) Anlage fuer die Entlackung von metallischen und keramischen Gegenstaenden
CH355886A (de) Kehrichtverbrennungsofen
AT212480B (de) Kehrichtverbrennungsofen
DE633469C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbrennen von Muell
DE959399C (de) Kontinuierlich arbeitender Verbrennungsofen fuer die Verbrennung minderwertiger, stark wasserhaltiger Materialien, wie Muell u. dgl.
DE427973C (de) Dauerbrandofen fuer Brennstoffe aller Art mit Fuellschacht und unterem Abbrand
DE202014101757U1 (de) Brenneinsatz für Sturzbrandöfen
DE437457C (de) Brennstoffvergaser
DE934360C (de) Vorrichtung zur Steuerung des Verbrennungsvorganges bei Rostfeuerungen, insbesondere Wanderrostfeuerungen
DE376037C (de) Einrichtung zum Verbrennen stark wasserhaltiger und schlackender Brennstoffe, z.B. Bagasse, Schaelspaene, Rohbraunkohle, Schlammkohle usf
DE477211C (de) Ofen zum Sintern, Brennen, Roesten, Schwelen von Stoffen
AT282047B (de) Müllverbrennungsanlage
DE507668C (de) Muldenrost mit als Vorschubrost ausgebildeten Schraegrosten
DE27909C (de) Feuerung mit glockenförmigem Vorrost
DE476026C (de) Absperrvorrichtung fuer die Kohlenzufuhr bei Muldenrostfeuerungen
DE741774C (de) Bautrockenofen
DE368961C (de) Ofen zum Verfeuern von Torf mit Vortrocknung des frisch aufgegebenen Brennstoffes durch die Heizgase
AT375456B (de) Luftzufuehrungsrohr fuer oefen zur verbrennung von festen brennstoffen
DE384125C (de) Regelbarer Dauerbrandofen fuer Saegemehl
DE859939C (de) Feuerungsanlage fuer OEfen oder Herde mit einem Fuellschacht
DE114909C (de)
DE14396C (de) Einschnürung an heizschächten
CH294623A (de) Schachtfeuerung, insbesondere für Dampferzeuger.
DE176449C (de)
DE69088C (de) Feuerungsanlage