CH356117A - Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Aldehyd - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Aldehyd

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CH356117A
CH356117A CH356117DA CH356117A CH 356117 A CH356117 A CH 356117A CH 356117D A CH356117D A CH 356117DA CH 356117 A CH356117 A CH 356117A
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vitamin
acetal
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Leland Fletcher George
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Eastman Kodak Co
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung    von     Vitamin-A-Aldehyd       Der     Vitamin-A-Aldehyd    ist eine wertvolle Ver  bindung zur Gewinnung von synthetischem Vitamin  A. Er besitzt selbst eine hohe     Vitamin-A-Wirksam-          keit.    Er lässt sich z.

   B. durch Reduktion nach     Meer-          wein-Ponndorf    mit     Aluminiumalkoholat    und     Alkohol     oder durch Reduktion mit einem     in    Äther löslichen       Metallhydrid    leicht zu<B>,</B>     Vitamin-A-Alkohol    reduzie  ren.  



  Bei der Synthese des Vitamins A mittels der       Reformatsky-    oder der     Grignardreaktion    ergeben sich  als Zwischenprodukte     Hydroxyverbindungen,    die zur  Überführung in Vitamin A dehydratisiert werden  müssen. Diese Wasserabspaltung ist jedoch gewöhn  lich mit einer teilweisen     Isomerisation    verbunden,  so dass nur ein Teil der     Hydroxyverbindungen    in das  gewünschte Vitamin A übergeführt wird.  



  Unter den in Betracht kommenden Zwischenpro  dukten für Vitamin A sind die durch Wasserab  spaltung in     Vitamin-A-Acetale        überführbaren        Vit-          amin-A-Acetal-Derivate,    die nachstehend der Kürze  halber als     Hydroxy-vitamin-A-Acetale    bezeichnet  werden, und die     das        Kohlenstoffskelett    des Vitamins  
EMI0001.0027     
    worin R eine     Alkylgruppe    darstellt,  oder die     3-Hyd'roxyverbindung    der Formel  
EMI0001.0030     
    A aufweisen (vgl.

   Verb.     I-III),    besonders     wertvoll,     da sie leicht und in guter Ausbeute auf verschiedenen  Wegen hergestellt werden können. Als     Hydroxy-          vitamin-A-Acetale    seien die     Monohydroxy-vitamin-          A-Acetale    (vgl. Verb.     II    und     III)    und die     Dihydroxy-          vitamin        A-Acetale    (vgl. Verb. I) genannt. Letztere  werden im folgenden als     Vitamin-A-Acetal-diole    be  zeichnet.

   Es kommen sowohl zyklische     als    auch  offene     Acetale    in Betracht.  



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Vitamin-A-Aldehyd,    das dadurch  gekennzeichnet ist, dass ein durch Abspaltung von  Wasser und Umlagerung von     Doppelbindungen    so  wie durch Hydrolyse der     Ace-talgruppe    in     Vitamin-          A-Aldehyd        überführbares        Acetal    eines     Vitamin-A-          Aldehyd-Derivates    in Gegenwart eines organischen  Lösungsmittels, das     mindestens    eine Spur Wasser  enthält, mit einer     Halogenwasserstoffsäure    behandelt  wird.  



  Als Ausgangsstoffe kommen in Frage:  Das     3,6-Diol    der     Formel         oder die 7     Hydroxyverbindung    der Formel  
EMI0002.0002     
    Die Verbindung I ist leicht     herstellbar,    indem  man ein     Di-alkyl-acetal    des     ss-Keto-butyraldehyds     mit     Natriumacetylid    in flüssigem Ammoniak um  setzt, das erhaltene Produkt einer     Grignard-Reaktion     mit dem     4-(2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-1'-yl-1')-          2-methyl-buten-2-al    unterwirft und das Konden  sationsprodukt teilweise hydriert.

   Dabei entsteht das  entsprechende     3,6-Diol,    also die Verbindung 1.  



  Die Verbindung     1I    kann wie folgt hergestellt  werden:     ss-Ionon    wird in Gegenwart von Zink mit       Propargylbromid    kondensiert. Es entsteht das ent  sprechende     Propinylcarbinol,    das anschliessend mit  Chlorwasserstoff in Methylalkohol dehydratisiert  wird. Ein erheblicher Teil der     Dehydratation    voll  zieht sich derart, dass der Ringwasserstoff am C-3'  abgespalten wird- und sich die entsprechende     Cyclo-          hexen-2'-yliden-1'-Verbindung    bildet.

   Diese wird  dann mittels einer     Grignard-Reaktion    mit einem     Di-          alkyl-acetal    von     ss=Keto-butyraldehyd    kondensiert.  Das entstehende Kondensationsprodukt wird dann  zwecks Reduktion der     Acetylen-Bindung    zu einer       Olefin-Bindung    mit einem     molaren        Äquivalentwasser-          stoff    in Gegenwart eines     Palladiumkatalysators    partiell  reduziert. Es wird dabei die Verbindung     1I    erhalten.

    
EMI0002.0029     
  
    Halogenwasserstoffsäure <SEP> und <SEP> Lösungsmittel
<tb>  T
<tb>  Verbindung <SEP> 1 <SEP> oder
<tb>  Halogenierter <SEP> Kohlenwasserstoff
<tb>  H,C\/CH3 <SEP> CH, <SEP> <B>CH,</B>
<tb>  <B>-1/</B> <SEP> \#i-CH2=CH-C=CH-CH=CH-C=CH2-CHO
<tb>  <I>\,z</I>-CH3       Eine     Ausführungsform    der Erfindung besteht  darin, das     Hydroxy-vitamin-A-Acetal    mit einer       Halogenwasserstoffsäure    in Gegenwart eines organi  schen,     mindestens    eine Spur Wasser enthaltenden       Lösungsmittels    zu     behandeln,

          in    dem die Ausgangs  stoffe     wenigstens    teilweise und die Reaktionspro  dukte und alle Zwischenprodukte vollständig löslich  sind. Der Grund, warum die Reaktion unter     diesen     Bedingungen ohne Bildung von     unerwünschten        Iso-          meren    oder Nebenprodukten verläuft, ist noch nicht  klar erkannt.  



  Es hat sich gezeigt, dass die Reaktion im ge  wünschten Sinne und rasch verläuft, wenn das Re  aktionsmedium homogen ist, insbesondere wenn  keine     wässerige    Phase zugegen ist, in welcher sich  die     Halogenwasserstoffsäure        anreichern    könnte.

   Im    Die Verbindung<B>111</B> kann gewonnen werden,  wenn man     Propargylbromid    mit einem     Di-alkyl-          acetal    des     ss-Keto-butyraldehyds    in Gegenwart von  Zink kondensiert, das entstandene Kondensations  produkt dehydratisiert, das dehydratisierte Produkt  einer     Grignard-Reaktion    mit     ss-Ionon    unterwirft und  die     Acetylen-Bindung    teilweise hydriert. Das Ergeb  nis ist die Verbindung<B>111.</B>  



  Die     Hydroxy-vitamin-A-Acetale    entbehren weit  gehend der biologischen     Vitamin-A-Aktivität,    sie be  sitzen aber das     Kohlenstoffskelett    des Vitamins A.  Zur     Überführung    in     Vitamin-A-aldehyd    ist es not  wendig, die     Hydroxy-vitamin-A-Acetale    zu     hydro-          lysieren,    zu dehydratisieren, und die Doppelbindun  gen     umzulagern,

      was gewöhnlich zur Bildung er  heblicher Mengen an     Cyclohexen-2'-yliden--1'-iso-          meren    des Vitamins A     führt.    Bei dem Verfahren  gemäss der Erfindung vollzieht sich die     Dehydrata-          tion,    die Umlagerung und die Hydrolyse der Acetat  gruppe in einem einzigen Verfahrensschritt. Der  genaue Reaktionsmechanismus ist nicht bekannt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann folgen  dermassen dargestellt werden:    Verlauf der Reaktion wird dem Reaktionsmedium  Wasser durch die     Dehydratation    des     Hydroxy-vit-          amin-A-Acetals    zugeführt. Das Lösungsmittel kann  so viel     Wasser    enthalten, dass das     Hydroxy-vitamin-          A-Acetal    nicht ausgefällt wird und sich keine wäs  serige Phase bildet. Überschüssige Mengen an Was  ser können oft dadurch     mit    der Reaktionslösung  homogenisiert werden, dass man sie rührt oder ähn  lich behandelt. Sie schaden dann nicht.

   Sogar solche  Mengen, die eine wässerige Phase bilden können,  sind nicht unbedingt zu     verwerfen,    wenn man dafür  Sorge trägt,     d'ass    die erforderliche Säurekonzentration  in dem Lösungsmittel oder in der Reaktionsphase  des Gemisches aufrechterhalten wird.  



  Als     Halogenwasserstoffsäure    kann man z. B.       Chlorwasserstoffsäure,        Bromwasserstoffsäure    oder           Jodwasserstoffsäure    verwenden. Die Säure kann dem  Reaktionsgemisch in Form einer Lösung oder als Gas,  also als Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff oder     Jod-          wasserstoff,    zugefügt werden. Sie kann auch in     situ    ge  bildet werden, indem man eine halogenhaltige Säure,  aus welcher sich unter den Reaktionsbedingungen  Halogenwasserstoff abspalten kann, beispielsweise     Tri-          chloressigsäure,    zusetzt.

   Die Säurekonzentration beträgt  zweckmässig mehr als 0,02 Gewichtsprozent, berech  net auf das Gewicht des     Hyd'roxy-vitamin-A-Acetals,     vorteilhaft wenigstens 0,2 Gewichtsprozent. Jede be  liebige Säurekonzentration von diesen     Minimalmen-          gen    an aufwärts bis zur Löslichkeitsgrenze der Säure  im Lösungsmittel kann angewendet werden, ohne  dass dadurch die Reaktion ungünstig beeinflusst wird.  Dies steht in vollkommenem Gegensatz zu den wäs  serigen Systemen, in denen hohe Säurekonzentra  tionen die     Vitamin-A-Derivate    zersetzen.  



  Als organisches Lösungsmittel kann jedes benutzt  werden, welches sowohl die Säure als auch das       Hydroxy-vitamin-A-Acetal    sowie das Endprodukt  und die Zwischenprodukte der Reaktion löst. Ge  eignete Lösungsmittel sind polare Lösungsmittel,  z. B.     halogenierte        Kohlenwasserstoffe.    Die Paraffin  kohlenwasserstoffe eignen sich nicht.

   Zu den beson  ders wirksamen Lösungsmittel gehören die     Ketone,,     wie     Methyläthylketon    und     Diäthylketon,    die Alko  hole, wie     Isopropylalkohol,    die     halogenierten    niedri  gen     Alkane,    wie Chloroform,     Tetrachlorkohlenstoff     und     Trichloräthan,    aber auch Äther, wie     Diäthyl-          äther.    Das Lösungsmittel wird vorzugsweise in einer  Menge benutzt, die wenigstens das gleiche Gewicht  hat wie das     Hydroxy-vitamin-A-Acetal.    Es kann aber  wünschenswert sein, ein Vielfaches dieser Menge an  zuwenden,

   beispielsweise das 5- bis 100fache vom  Gewicht des     Hydroxy-vitamin-A-Acetals.    Eine obere  Grenze wird bloss durch praktische Erwägungen in  bezug auf Volumen und Ausbeute an Reaktionspro  dukt gesetzt.  



  Die Umsetzung wird zweckmässig bei Tempera  turen unter 200  C ausgeführt. Die     Umsetzung    kann  unter günstigen Bedingungen in einigen Minuten  beendet sein und unter weniger günstigen Verhält  nissen mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Im  allgemeinen wird man bei einer Steigerung der Tem  peratur die Säurekonzentration herabsetzen, um  Nebenreaktionen zu vermeiden.  



  Die Reaktion kann bei     atmosphärischem        Druck     und bei     Rückflusstemperatur    der Reaktionsphase  oder tiefer ausgeführt werden. Man kann ebenso  in einem geschlossenen Gefäss bei Temperaturen  über dem normalen Siedepunkt des Lösungsmittels  arbeiten. Nach Beendigung der Reaktion kann das  Reaktionsprodukt, das in vorzüglicher Ausbeute er  halten wird, in bekannter Weise aus dem Reaktions  gemisch     abgetrennt    werden. Vorzugsweise wird das       Reaktionsgemisch    neutralisiert, das Lösungsmittel  verdampft und der Rückstand, der den Aldehyd ent  hält, in der üblichen Weise durch Waschung oder  Extraktion aufgearbeitet.

   Das Produkt kann weiter-    hin durch     Destillation    oder     Chromatographie    gerei  nigt werden,     falls    es erwünscht ist.  



  Diese Ausführungsform der Erfindung liefert den       Vitamin-A-Aldehyd    in hoher Ausbeute, ohne merk  liche Bildung von     Isomerisations-    und anderen Ne  benprodukten. Dies ist wahrscheinlich wenigstens  teilweise dem     Umstand    zuzuschreiben, dass die  Hydrolyse der     Acetalgruppe    und die     Dehydratation     zur Entfernung der     Hydroxylgruppe    oder     -grup-          pen        gleichzeitig    eintreten, möglicherweise unter Bil  dung von Zwischenprodukten.

   Die Annahme, dass  die Umwandlung wahrscheinlich nach einem kom  plexen     Reaktionsmechanismus    verläuft, wird durch  die Ausfällung von Substanzen unbekannter Zusam  mensetzung nahegelegt, wenn man Paraffinkohlen  wasserstoff verwendet, wobei die Reaktion nicht  zum     Vitamin-A-Aldehyd    führt. Sie wird ferner durch  die Tatsache bestätigt, dass     andere    Säuren     als    Halo  genwasserstoffsäuren, wie Schwefelsäure oder Essig  säure, von denen man erwarten sollte, dass sie ent  weder die Hydrolyse oder die     Dehydiatation    hervor  rufen, unwirksam sind.  



  Bei einer anderen Ausführungsform der Erfin  dung wird das     Hydroxy-vitamin-A-Acetal    mit einem  durch Wasser     hydrolysierbaren,        halogenierten    Koh  lenwasserstoff behandelt, zweckmässig in homogener  Phase und bei erhöhter Temperatur, jedoch unter  halb der Zersetzungstemperatur des     Hydroxy-vit-          amin-A-Acetals.    Wiewohl auch hier die genauen  Gründe für die Umwandlung nicht erkannt sind,  kann doch angenommen werden,     d:ass    sie     eine    Funk  tion der geregelten Hydrolyse des     halogenierten    Koh  lenwasserstoffs, durch das Wasser ist, welches von  der     Dehydratation    herrührt.

   Der     halogenierte    Koh  lenwasserstoff kann, sofern er eine Flüssigkeit dar  stellt, auch     als    Reaktionsmedium dienen, und in vie  len Fällen ist die     Verwendung    grosser Mengen des       halogenierten    Kohlenwasserstoffs zu empfehlen, um  den Ablauf der Reaktion zu erleichtern. Wenn es  gewünscht wird, kann zusätzlich     ein        inertes    Lösungs  mittel, wie     Methyläthylketon,    Benzol,     Diäthylketon,     Aceton, Äther,     Petroläther,        Hexan    oder     Xylol    ver  wendet werden.

   In diesem Fall kann man Mengen  von     halogeniertem    Kohlenwasserstoff zusetzen,     die     nicht mehr als 10 Gewichtsprozent vom Gewicht  der     Reaktionsmischung    zu betragen brauchen.  



  Die Reaktion verläuft leicht, wenn das System  homogen ist. Es ist daher zweckmässig, die Menge  an Wasser im Reaktionsgemisch so zu begrenzen,       ääss    sich nicht zwei Phasen ausbilden     können.    Es  können aber auch grössere Wassermengen zugegen  sein,     insbesondere    dann, wenn die Mischung hin  reichend stark gerührt wird, um ein homogenes  System zu bilden. Wenn der     halogemerte    Kohlen  wasserstoff selbst als Reaktionsmedium verwendet  wird, ist es zweckmässig, den Wassergehalt unter       10' /a    vom Gesamtgewicht der Mischung, vorzugs  weise unter 5      /o,    zu halten.

   Wenn kein     halogenierter     Kohlenwasserstoff für sich allein, sondern in der      Hauptsache ein anderes Lösungsmittel benutzt wird,  kann die zulässige Wassermenge erheblich steigen,  je nach den     Mischbarkeitseigenschaften    der Kompo  nenten.  



  Die Umsetzung wird zweckmässig bei erhöhter  Temperatur vorgenommen, um die Reaktionszeit  abzukürzen, wiewohl die Reaktion auch bei Raum  temperatur, wenn auch langsam, verläuft. Optimale  Ergebnisse werden erzielt, wenn die Temperatur  unter der Zersetzungstemperatur des     Hydroxy-vit-          amin    A     Acetals,        etwa        im    Bereich zwischen 50 und  180' C gehalten wird.

   Man kann aber auch bei höhe  ren Temperaturen, wie 200  C oder darüber, ge  gebenenfalls in einem geschlossenen Gefäss     arbeiten.     Überraschenderweise     vollzieht    sich die Umsetzung  in diesem Fall     mit    guter Ausbeute und wenig oder  gar keiner unerwünschten     Isomerisation    zu einem       fl,;#-ungesättigten        Isomeren    von     geringer    Wirksam  keit.  



  Als     halogenierter    Kohlenwasserstoff kann irgend  ein fester<I>oder</I>     flüssiger,    durch Hydrolyse Halogen  wasserstoff abspaltender Kohlenwasserstoff verwen  det werden. Die besten Ergebnisse werden mit     halo-          genierten        aliphatischen        Kohlenwasserstoffen    erhal-         ten.    Der Kohlenwasserstoff kann ein     monohaloge-          nierter,        dihalogenierter,        trihalogenierter    oder     tetra-          halogenierter    Kohlenwasserstoff sein.

   Der     Halogen-          substituent    kann     Chlor,    Brom und/oder Jod sein.  Man kann auch mit     fluorierten        Kohlenwasserstof-          fen    arbeiten, aber     diese    sind weniger     geeignet.    Gut  geeignete     halogenierte        Kohlenwasserstoffe    sind bei  spielsweise     Methylbromid,        Methylchlorid,        Methyl-          jodid,    Chloroform,     Tetrachlorkohlenstoff,

          Äthylchlo-          rid,        Dichloräthan,        Äthylbromid,        Äthyljodid,        Tri-          chloräthan,        Dibromäthan,        Tetrachloräthan,        Tetra-          bromäthan,        Allylchlorid,        Allylbromid,        Propylchlorid,          Allyljodid,        Propylbromid,        Propyljodid,

          Isopropyl-          chlorid,        Isopropyljodid,        Isopropylbromid,        t-Butyl-          chlorid,        n-Butylchlorid,        n-Butyljodid,        n-Butylbromid,     t     Butyljodid,        t-Butylbromid,        Dichlorpropan,    Tetra  chlorpropan,     n-Butyld'ichlorid,        Amylchlorid,        Amyl-          bromid,        Amyljodid,        Hexylchlorid,

          Heptylchlorid,          Hexylbromid,        Heptylbromid,        Dichlorhexan,        Trichlor-          hexan    und     Tetrachlorhexan.    Die Menge des     haloge-          nierten    Kohlenwasserstoffs braucht nur etwa     100/0     vom Gewicht des     Hydroxy-vitamin-A-Acetals    zu  betragen. Es     können    jedoch auch grössere Mengen  verwendet werden.

      <I>Beispiel 1</I>  0,0145 g des     Diol-dimethyl-acetals    der Formel  
EMI0004.0090     
    werden     in    3     eins        Chloroform    gelöst und in eine  Glasampulle     eingeschlossen.    Die Lösung wird wäh  rend einer Stunde auf 120  C erhitzt. Es wurde ein       Vitamin-A        Aldehyd'-Konzentrat    mit Ei     m(375        mIc)    _  100 erhalten.

   In     einem    zweiten Versuch wird die       Dehydratationszeit    etwas     verlängert.    0,0209 g des  obengenannten     Diol-dimethyl-acetals    werden in  0,3     cm3    Chloroform gelöst und für drei Stunden  in einer verschlossenen Ampulle auf     120     C erhitzt.  Wie die Absorption der Lösung Ei     m    (372     m,     ) ) _  105 zeigt, wird     Vitamin-A-Aldehyd    erhalten.  



  <I>Beispiel 2</I>  0,056 g des     in    Beispiel 1 genannten     Diol-          dimethyl-acetals    werden in 0,4     cm3        Methyl-äthyl-          keton    gelöst, das 0,033g     HCl    und 0,0059 g     H20          enthält.    Die     Lösung    wird dann in einem verschlos  senen Rohr für eine Stunde auf l00  C erhitzt. Am  Ende der     Erhitzungsperiod'e    wird das Rohr geöffnet,  der Inhalt mit     Äthyläther    verdünnt und mit verdünn  ter wässeriger     HCI    gewaschen.

   Danach wird die  Lösung mit Wasser neutral gewaschen. Es wird eine  Vitamin A     Ald@ehyd-Lösung    mit einer Absorption  EI     m    (370     mA    = 260 erhalten.  



  Eine gleiche Menge des genannten     Diol-dimethyl-          acetals    wird in genau derselben Weise behandelt,    mit Ausnahme allerdings, dass die Endlösung ein  gedampft wird, wobei 0,49 g des Produktes erhal  ten werden. Dieses Produkt wird unter infrarotem  Licht     analysiert,    wobei sich konjugierte Aldehyd  maxima zeigen, die für     Vitamin-A-Aldehyd    charak  teristisch sind.  



  In den obigen Beispielen kann anstelle der Ver  bindung I auch die Verbindung     II    oder     III    ver  wendet werden und ebenso in     Vitamin-A-Aldehyd     übergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Vitamin-A-Alde- hyd, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Abspal tung von Wasser und Umlagerung von Doppelbin dungen sowie durch Hydrolyse der Acetalgruppe in Vitamin-A-Aldehyd überführbares Acetal eines Vit- amin-A Ald@ehyd-Derivates in Gegenwart eines orga nischen Lösungsmittels, das mindestens eine Spur Wasser enthält, mit einer Halogenwasserstoffsäure behandelt wird'. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein durch Abspaltung von 2 Molekülen Wasser in VitaminA-Aldehyd über führbares Acetal benutzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halogenwasserstoffsäure in situ aus einem mit Wasser hydrolysierbaren halo- genierten Kohlenwasserstoff gebildet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halogenwasserstoffsäure in einer Menge von mindestens 0,02 Gewichtsprozent, bezogen auf das Acetal, vorhanden ist und dass die Menge des Lösungsmittels dem, Gewicht nach min destens ebenso gross ist wie die Menge des Acetals. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Methyl- äthylketon verwendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dlass man als Lösungsmittel Isopropyl alkohol verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Lösungsmittel ein halo- geniertes niedriges Alkan verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch und- Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lö sungsmittel Chloroform verwendet. B. Verfahren nach.
    Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lö sungsmittel Tetrachlorkohlenstoff verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Halogenwasserstoffsäure Salz säure ist. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Lösungsmittel auf eine Tem peratur zwischen 50 und 200 C erhitzt wird.
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