CH356355A - Photographischer Zentralverschluss - Google Patents

Photographischer Zentralverschluss

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CH356355A
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CH
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Inventor
Winkler Alfred
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Agfa Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter
    • G03B9/62Means for varying duration of "open" period of shutter by varying interval of time between end of opening movement and beginning of closing movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


  Photographischer     Zentralverschluss       Bei bekannten photographischen Zentralverschlüs  sen für automatische Kameras mit einer selbsttätigen,  zumindest den Zeiteinsteller steuernden Belichtungs  <U>reg</U>     elvorrichtung    besteht die Schwierigkeit, dass die  kontinuierliche     Zeitsteuerkurve    in einem Bereich der  Belichtungszeit zwischen 1/30 und 1/s0 sec sehr steil  verläuft, so dass eine relativ grosse Kraft zum Einstel  len des     Zeitregelwerksteuerhebels    von     1/3o    auf 1/s0 sec  oder     noch    kürzere Zeiten erforderlich ist.

   Dies wirkt  sich besonders bei vollautomatischen Kameras sehr  nachteilig aus, da hier der Zeiteinsteller, durch wel  chen diese erforderliche Kraft auf den     Zeitregelwerk-          steuerhebel    übertragen werden muss, meist nicht di  rekt betätigt wird,     sondern    beispielsweise durch eine  Feder mit dem     Blendeneinsteller    gekuppelt ist, so dass  auch auf diese Feder als weiteres kraftübertragendes  Element diese grösseren Kräfte ausgeübt werden müs  sen.  



  Die vorliegende     Erfindung        vermeidet    diese Nach  teile dadurch, dass Glieder vorgesehen sind, durch wel  che während der Verstellung des     Zeitsteuerringes    der  Druck des     Zeitregelwerksteuerstiftes    auf die Kurve des       Zeitsteuerringes    vermindert oder aufgehoben     wird.     



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in Richtung der optischen  Achse gesehen.  



  Der dargestellte     Zentralverschluss    weist ein Ge  häuse 1 auf, in dem ein an sich bekanntes     Verschluss-          antriebsorgan    2 um eine zur optischen Achse parallele  Achse drehbar gelagert ist. Am     Verschlussantriebs-          organ    2     sitzt    ein axial vorspringender     Mitnehmer    3.  Um eine     zur    optischen Achse parallele Achse 9 ist       ferner    ein     zweiarmiger    Hebel 7 schwenkbar     gelagert,     dessen längerer Hebelarm     ein        Zahnkranzsegment    auf  weist.

   Dieses steht mit     einem        Doppelzahnrad    5 in Ein  griff, das um eine Achse 4 drehbar ist und mit     einem     Schwungrad 6 in     Eingriff    steht. Die Glieder 4, 5, 6    und 7 bilden     zusammen        ein    an sich bekanntes Zeit  regelwerk. Der kürzere Arm des Hebels 7 ragt mit  tels einer Nase 8 in die Bewegungsbahn des     Mitneh-          mers    3 hinein und steht unter dem Einfluss einer Zug  feder 10, welche die Tendenz hat, den Hebel 7     im          Uhrzeigerdrehsinn        zu    drehen.

   Am Hebel 7 sitzt     ferner     ein Steuerstift 11, welcher zur Erzielung der ge  wünschten Belichtungszeit an einer Steuerkurve 12  eines nicht näher dargestellten     Zeitsteuerringes    wäh  rend des     Verschlussablaufs    unter dem Einfluss der Fe  der 10 anliegt. Das Zusammenarbeiten des Zeitein  stellers mit der     Belichtungsregelvorrichtung    und mit  dem     Zeitsteuerring    ist bekannt und daher der über  sichtlichkeit     halber    nicht dargestellt.

   Der     Verschluss-          auslöser    13, dessen Zusammenarbeiten mit dem An  triebsorgan 2 ebenfalls in bekannter und deshalb nicht  erläuterter Weise     erfolgt,    ist um     eine    Achse 14  schwenkbar gelagert und steht unter dem Einfluss  einer Rück     stellfeder    15. Er weist einen     axialen    Stift 16  auf, an dem ein     Arm    17 eines um     eine    Achse 18  schwenkbaren Winkelhebels 19     anliegt,    der unter dem  Einfluss einer Feder 20 steht.

   Die     Federn    10 und 20  wirken in entgegengesetztem Sinn, so dass das Ende  des Armes 21 des Hebels 19 und die Nase 8 des Zahn  segments 7 ständig kraftschlüssig     aneinanderliegen.     



  In der Zeichnung ist der     Verschluss        in    der     Stellung     gezeigt, die er vor oder nach     einem        Verschlussablauf          einnimmt.    Der Auslöser     liegt    infolge des     Einflusses     seiner     Rückstellfeder    15 am     Gehäuseanschlag    la     an.          Vermöge    der Feder 20 befindet sich der Hebel 19 in  einer solchen Stellung,

   dass sein Ende 21 den     Stift    11  des Zahnsegments 7 entgegen des Einflusses der Fe  der 10 von der     Kurve    12 wegdreht. Beim Betätigen  der     Belichtungsregelvorrichtung        kann    daher der Zeit  steuerring bewegt werden, ohne dass die     Kraft    der  Feder 10 und die Masse der     Zahnräder    4 bis 7 bei  seiner Einstellung     überwunden    werden müssen. Da-      durch     können    die an der     Belichtungsregelvorrichtung     zur     Einstellung        notwendigen        Kräfte    klein gehalten  werden.  



  Wird der     Verschlussauslöser    13     in        Richtung    des  Pfeiles 22 geschwenkt, so wird zugleich der Hebel 19  in Richtung des Pfeiles 23 bewegt. Die Nase 8 folgt  der Bewegung des     Arms    21, bis der     Zeitregelwerk-          steuerstift    11 je nach der Stellung des     Zeitsteuerrings     an     einer    Stelle der     Kurve    12 zur Anlage kommt.

   In       nicht        näher    dargestellter Weise wird     dann    durch den  selben     Verschlussauslöser    13 das     Antriebsorgan    2 zum  Ablauf in Richtung des Pfeiles 24 freigegeben. Sein  Lappen 3 stösst nach einer     gewissen    Laufzeit auf die  Nase 8, so dass nunmehr für die nächste Phase des       Verschlussablaufs    das     Antriebsorgan    2 auf das Hemm  werk 4 bis 7 einwirkt und dieses entgegen der Kraft  der Feder 10 zum Ablauf bringt. Ist die Nase 8 aus  dem Ablaufweg des Lappens 3 weggeschwenkt, so  kann das Antriebsorgan 2 bis zu Ende laufen und den  Verschluss wieder schliessen.

   Beim Loslassen des     Ver-          schlussauslösers    13     kehrt    dieser und damit auch das  Zahnsegment 7 wieder     in        die    in der     Zeichnung    dar  gestellte Lage     zurück.     



  Der erläuterte Verschluss hat den Vorteil, dass das  Zahnsegment des Hebels 7 nicht durch Drehen des       Zeiteinstellers    über das steile Stück der Zeitsteuer  kurve 12 infolge seiner Anlage an dieser hinaufge  drückt werden muss, sondern das mit dem Auslöser  13     zusammenarbeitende    Zwischenorgan 19 den Zeit  regelwerksteuerstift 11 von der     Zeitsteuerkurve    12  während der Einstellung derselben     anhebt.    Dadurch  sind die mittels der zwischen Blenden- und Zeiteinstel  ler vorgesehenen Federn zu übertragenden Drehkräfte  kleiner, was sich besonders bei vollautomatischen Ka  meras, bei denen die Regelung von Blende und Zeit  automatisch über einen Belichtungsmesser     erfolgt,

            günstig        auswirkt.    Bekanntlich     sind    die bei solchen  Kameras für die Einstellung zur Verfügung stehenden       Kräfte    klein, so dass jede Einsparung an     erforderlichen          Kräften    für die     Einstellung    einen Vorteil     bringt.    Bei    der erläuterten Anordnung läuft der     Zeitsteuerring          während    der Einstellung fast kräftefrei.  



  Es ist auch     möglich,    die Zwischenglieder so anzu  ordnen, dass der     Zeitregelwerksteuerstift    11 während  der Einstellung der Kurve 12 von dieser nicht völlig  abgehoben wird, sondern nur lose auf dieser aufliegt.  Ausserdem können die     Zwischenglieder    anstatt mit  dem     Verschlussauslöser    auch mit einer     Belichtungs-          messtaste    oder einem Schnellschalthebel gekuppelt  sein, wenn die     Belichtungsregelvorrichtung    nicht durch  den     Verschlussauslöser    selbst, sondern durch Betäti  gung einer solchen     Belichtungsmesstaste    ausgelöst       wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographischer Zentralverschluss für automa tische Kameras mit einer selbsttätigen, zumindest den Zeiteinsteller steuernden Belichtungsregelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass Glieder (19) vorgesehen sind, durch welche während der Verstellung des Zeit steuerringes der Druck des Zeitregelwerksteuerstiftes (11) auf die Kurve (12) des Zeitsteuerringes vermin- dert oder aufgehoben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verschluss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Verschlussauslöser (13) und dem Zeitregelwerk (4, 5, 6, 7) mindestens ein Zwischenglied (19) vorgesehen ist, durch welches der Zeitregelwerksteuerstift (11) erst nach erfolgter Steuerung des Zeiteinstellers auf der Kurve (12) des Zeitsteuerringes zum Aufliegen kommt. 2.
    Verschluss nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zwischenglied (19) aus einem Winkelhebel besteht, dessen einer Arm (17) an einem Stift (16) des unter dem Einfluss einer Rückstellfeder (15) stehenden Verschlussauslösers (13) kraftschlüssig anliegt und dessen anderer Arm (21) mit einer Nase (8) des ebenfalls unter dem Einfluss einer Feder (10) stehenden Zahnsegments (7) des Zeitregelwerks (4, 5, 6, 7) zusammenarbeitet.
CH356355D 1959-12-15 1960-12-02 Photographischer Zentralverschluss CH356355A (de)

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CH356355D CH356355A (de) 1959-12-15 1960-12-02 Photographischer Zentralverschluss

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