CH356676A - Radfederung, insbesondere für Einspurfahrzeuge - Google Patents
Radfederung, insbesondere für EinspurfahrzeugeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDECARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K25/00—Axle suspensions
- B62K25/04—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork
- B62K25/06—Axle suspensions for mounting axles resiliently on cycle frame or fork with telescopic fork, e.g. including auxiliary rocking arms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Radfederung, insbesondere für Einspurfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Radfederung mit progressiver Federkennlin_e, insbesondere für Einspurfahrzeuge. Es ist bekannt, eine progressive Kennlinie der Federung dadurch zu erwirken, dass an einer Teleskopfederung mit zwei Hauptfedern bei steigender Belastung eine dritte Feder - die Zusatz feder - zcgesohaltet wird oder die eine Hauptfeder durch ein Aneinanderliegen ihrer Windungen ausge schaltet wird. Es ist weiterhin bekannt, bei Abfede rungen mit Schraubenfedern als Anschlagsbegrenzung Gummifedern zu verwenden.
Derartige Abfederungen nähern sich nur sprungartig einer progressiven Kenn linie, sind verhältnismässig kompliziert und erfordern viel Raum für die Federn. Dieser steht nicht immer zur Verfügung. Auch wird die Radfederung durch den Raumbedarf meist schwer.
Aufgabe der Erfindung ist, eine progressiv wir kende Federung mit geringem Bauaufwand zu schaf fen. Die Lösung besteht darin, dass einer Schrauben feder eine um weniger als der totale Federweg kürzere Gummifeder zugeordnet ist. Die Gummifeder ist vor teilhafterweise innerhalb der Schraubenfeder ange ordnet. Dadurch ergibt sich bei kleiner Belastung der Federn ein weiches, fast ungedämpftes, Federn, das keine Stösse überträgt. Bei grosser Belastung dagegen dringt die Gummifeder in die Zwischenräume zwi schen die Schraubenfeder ein.
Sie vergrössert damit die Federkraft und dämpft durch Reibung wesent lich gerade die Schwingungen, die sonst bei grosser Belastung erregt werden. Ein Flüssigkeitsschwin gungsdämpfer wird eingespart und es ergibt sich eine Federung, die auch Überlastungen beim Befahren von Gelände aufnimmt.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Der Lagerpilz 1 ist mit dem Gummilager 2 an dem nicht dargestellten Rahmen eines Fahrzeugs befestigt, während der Lagerpilz 3 für die Innenhülse 4 mittels des Gummilagers 5 an der ebenfalls nicht dargestell ten Schwinge eines einspurigen Fahrzeugs befestigt ist. In dem Lagerpilz 1 ist in eine Sicke 6 die Aus senhülse 7 eingerollt, die an ihrem unteren Ende zum Halten des unteren Gleitringes 8 umgebördelt ist. Der obere Gleitring 9 wird durch eine Rördelung 10 und eine Sicke 11 gehalten.
Der untere Gleitring wird in seiner Bewegung nach oben durch eine Sicke 12 begrenzt. In der Innenhülse 4 ist ein Widerlager 13 durch eine Sicke 14 gehalten. über das Widerlager 13 stützen sich die Schraubenfeder 15 und die Gum mifeder 16 an der nicht dargestellten Schwinge ab.
Beim Einfedern wird zunächst der auf das Gummi lager 5 ausgeübte Druck von der Schraubenfeder 15 auf den oberen Lagerpilz 1 übertragen. Damit ist eine weiche, nur sehr wenig ansteigende Federkraft für die Normalbelastung wirksam. Durch die Gleit- ringe 8 und 9 ist eine geringe Dämpfung gewähr leistet, die aber nicht so gross ist, dass sie ein. An sprechen der Schraubenfeder 15 auch auf geringste Bodenunebenheiten merkbar verhindern könnte.
So bald etwas stärkere Belastungen auf die nicht darge stellte Schwinge wirken, legt die um weniger als der totale Federweg kürzere Gummifeder 16 ebenfalls am oberen Lagerpilz an, ohne dass dadurch die Federkennlinie einen Knick erhält. Das wirkt sich im Fahrbetrieb so aus., dass der Fahrer das Einsetzen der Gummifeder nicht fühlt.
Wirken nun die Schrau benfeder 15 und die Gummifeder 16 gemeinsam, so beginnt nach einem in der Fig. 2 dargestellten Dia gramm die Federkraft P über dem Federweg f nach einer progressiven Kennlinie anzusteigen, bis die Federung nach einem fast senkrechten Stück dieser Linie die sogenannte Blocklänge erreicht hat.
In den steil ansteigenden Teilen der Kennlinien setzt die Federung auch stärksten Bodenunebenheiten eine Kraft entgegen, wie sie beim Befahren von Gelände strecken beispielsweise notwendig werden. Es ist daher mit einer derartigen Federung ein Befahren üblicher Strassen und ein. Befahren von Gelände möglich.
Besonders wichtig ist bei dieser Ausführung, dass diese guten Fahreigenschaften mit sehr einfachen Mitteln, wie einer einfachen Schraubenfeder, einer einfachen zylindrischen Gummifeder, Hülsen, Gleit- ringen, Lagerpilzen und Gummilagern erreicht wer den, die einfach und billig herzustellen sind.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Federung, bei der der Durchmesser der Federn - Schraubenfeder aus Stahl ebenso wie Gummifeder - im Verhältnis zu ihrer Länge klein ist. Die Federung lässt sich für kurze Schraubenfedern mit verhältnismässig grossem Durchmesser ausführen, wie sie z. B. bei Kraftwagen üblich sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Radfederung mit progressiver Federkennlinie, ins besondere für Einspurfahrzeuge, dadurch gekenn zeichnet, dass einer Schraubenfeder (15) eine um weniger als der totale Federweg kürzere Gummifeder (16) zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Radfederung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummifeder (16) innerhalb der Schraubenfeder (15) angeordnet ist. 2. Radfederung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gum mifeder (16) in der Normallage lose gleitend in der Schraubenfeder (15) geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE356676X | 1956-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH356676A true CH356676A (de) | 1961-08-31 |
Family
ID=6290358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH356676D CH356676A (de) | 1956-06-01 | 1957-05-13 | Radfederung, insbesondere für Einspurfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH356676A (de) |
-
1957
- 1957-05-13 CH CH356676D patent/CH356676A/de unknown
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