DE891504C - Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE891504C
DE891504C DER5558A DER0005558A DE891504C DE 891504 C DE891504 C DE 891504C DE R5558 A DER5558 A DE R5558A DE R0005558 A DER0005558 A DE R0005558A DE 891504 C DE891504 C DE 891504C
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DE
Germany
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throttle
needle
throttle needle
motor vehicles
steering
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Expired
Application number
DER5558A
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English (en)
Inventor
Siegfried Radehose
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/44Means on or in the damper for manual or non-automatic adjustment; such means combined with temperature correction
    • F16F9/46Means on or in the damper for manual or non-automatic adjustment; such means combined with temperature correction allowing control from a distance, i.e. location of means for control input being remote from site of valves, e.g. on damper external wall

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Hydraulischer Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die während der Fahrt durch Unebenheiten der Fahrbahn, durch Fliehkräfte in den Kurven od. dgl. auftretenden Stöße und Schwingungen werden außer von der Bereifung hauptsächlich von den Federn abgefangen. Da die Reaktion der Federn zu ruckartig erfolgt, werden bei Personenwagen zusätzlich hydraulische Stoßdämpfer verwendet. So ist auch schon eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Dämpfung der Formänderungen von elastischen Aufhängungen an Kraftwagen u. dgl. bekannt, bei der die Schwingungen der Aufhängung mit Hilfe zweier als Kolben und Zylinder zusammenwirkender, an den einen und den anderen Teil der Aufhängung angeschlossener Elemente gedämpft werden und bei der u. a. ein aus Kolben und Zylinder bestehender Aufnehmer vorgesehen ist, dessen Zylinderraum durch eine Drosselbohrung mit einem Ausgleichsraum in Verbindung steht. Bei dieser bekannten Ausführung kann der Querschnitt der Drosselbohrung durch eine von Hand oder durch eine automatisch betätigte Steuerung einstellbare Drosselnadel geregelt werden. Hierbei kann man eine selbsttätige Einstellung der Drosselnadel vorsehen, indem man deren Verschiebungen mittels eines Gestänges steuert, das durch die Änderungen des Biegungspfeiles der Fahrzeugaufhängung beeinflußt und bewegt wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrau@ fischen Stoßidämpfer, insbesondere für Kr.aftifahrzeuge, der es ermöglicht, die Dämpfungskraft den beim Lenken auftretenden Kräften automatisch anzupassen und somit die Verkehrssicherheit sowie die Straßenlage des Wagens erheblich zu verbessern, und zwar dadurch, daß der Querschnitt der Drosselbohrung durch eine besonders feinfühlig und ferngelenkteDrosselnadel durch tangentialenAngriff eines Verstellgliedes an einem am Umfang der Drosselnadel befindlichen Ansatz geregelt wird. Die Erfindung besteht im einzelnen darin, daß der Querschnitt der Drosselbohrung, durch welchen der Zylinderraum mit einem Ausgleichsraum in Verbindung steht, durch ein mittels einer automatisch betätigten Steuerung einstellbares Glied regelbar ist. Als Regelglied wird eine Drosselnadel verwendet. Die Ausführung erfolgt in der Weise, daß die Einstellung der Drosselnadel vom Lenkrad aus geschieht. Hierzu wird die mit Außengewinde versehene Drosselnadel in eine mit Innengewinde ausgerüstete, in einem an sich bekannten nach außen geschlossenen Ausgleichsraum angeordneten Warze eingeschraubt und durch ein an einem am Umfang der Drosselnadel befindlichen Ansatz tangential angreifenden Verstellglied beim Lenken verdreht.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, beim schnellen Durchfahren einer Kurve, wobei vor allem die äußere hintere Feder stark belastet. wird, die Dämpfung dieser Feder automatisch zu verändern und nach Verlassen der Kurve den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
  • In der Zeichnung ist ein .Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Stoßdämpfer im teilweisen Schnitt, Fig. 2 gibt im kleineren Maßstab schematisch ein Fahrgestell wieder.
  • Der Stoßdämpfer i, der fest mit dem Rahmen des Fahrgestelles verbunden ist, besitzt in bekannter Weise den Zylinderraum 2 und den Ausgleichsraum 3. Diese beiden Räume stehen durch eine Drosselbohrung 4 in Verbindung. Im Zylinderraum 2 ist der Dämpfungskolben 5 untergebracht, welcher bei seiner Bewegung nach oben das im Zylinder 2 befindliche 01 durch die Drosselbohrung 4 in den Ausgleichsraum 3 drückt. Dazu ist der Stoßdämpferarm 6 fest auf der Achse 7, die mit dem Kolben 5 im Eingriff steht. Am Ende des Armes 6 ist eine Stange 8 angelenkt, welche in beliebiger Weise mit dem ungefederten Teil des Fahrzeuges in Verbindung steht.
  • Tritt die Feder in Tätigkeit, so bewegt sich der Stoßdämpferarm 6 und damit der Kolben 5. Er drückt das Öl aus dem Zylinderraum 2 durch die Drosselbohrung 4 in den Ausgleichsraum 3. Beim Zurückgehen des Dämpfungskolbens 5 wird das Öl wieder zurückgesaugt. Es ist also die Stärke der Dämpfung von dem Querschnitt der Drosselbohrung abhängig.
  • Um die Dämpfungskraft den jeweiligen Petriebsbedingungen automatisch anzupassen, ,ist erfindungsgemäß der Querschnitt der Drosselbohrung 4 durch ein mittels einer automatisch betätigten Steuerung einstellbares Glied regelbar. Als Regelglied wird eine Drosselnadel fo verwendet. Diese Drosselnadel ist.mit Außengewinde versehen und in eine mit Muttergewinde ausgebildete Warze i i eingeschraubt. Ihre Verdrehung erfolgt an einem am Umfang der Drosselnadel befindlichen Ansatz 12, der mit dem Lenkgestänge verbunden ist und bei der Lenkung durch ein tangential angreifendes Verstellglied 13a verdreht wird.
  • Die Verstellung der Drosselnadel fo kann, wie Fig. i zeigt, durch hydraulisch oder pneumatisch betätigte Dehnbüchsen 13, 14 erfolgen. Sie befinden sich an einer Rohrleitung 15, und zwar die Dehnbüchse 13, die die Bewegung des Ansatzes 12 herbeiführt, im Stoßdämpfer i, während die Dehnbüchsen 14 den Lenkhebel 16 umschließen.
  • Der Lenkhebel 16 kann, wie Fig. 2 zeigt, vom Lenkrad 17 betätigt werden. Bei der Lenkung drückt der Hebel 16 gegen eine Dehnbüchse 14, die die in der Rohrleitung 15 befindliche Flüssigkeit zur Dehnbüchse 13 drückt und damit auf den Ansatz 12 der Regelnadel fo einwirkt. Dabei ist die Größe des Weges der Nadel fo und somit dieHärte der Däjmpfung von der Größe des Hebelausschlages und somit vom Kurvenradius abhängig. Dadurch ist es möglich, die Dämpfung härter zu machen, bevor die Fliehkräfte auftreten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulischer Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen Zylinderraum durch eine Drosselbohrung mit einem Ausgleichsraum in Verbindung steht, wobei der Querschnitt der Drosselbohrung durch eine mittels von Hand oder automatisch betätigte Steuerung einstellbare auf und ab bewegbare Drosselnadel regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in eine in einem an sich bekannten nach außen geschlossenen Ausgleichsraum (3) angeordnete, mit Innengewinde ausgerüstete Warze (fi) eingeschraubte Drosselnadel (fo) durch ein an einem am Umfang der Drosselnadel befindlichen Ansatz (12) tangential angreifendenVerstellglied (13a) beim Lenken verdreht wird.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verstellung der Drosselnadel (fo) bewirkende Verstellglied (13a) durch eine an sich bekannte, hydraulisch oder pneumätisch betätigte Dehnbüchse (i3), Membran od. dgl. erfolgt, die sich an' einer Rohrleitung (1-5) befindet, an deren anderen Ende eine durch den Lenkhebel (16) betätigte Dehnbüchse (14), Membran öd. dgl. vorgesehen sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 493 538, 557 281, 6o6324.
DER5558A 1951-03-14 1951-03-14 Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE891504C (de)

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Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970055C (de) * 1951-08-03 1958-08-14 Daimler Benz Ag Einstellvorrichtung fuer mit Verdraengerkolben versehene Fahrwerk-Schwingungsdaempfer an Fahrzeugen
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DE606324C (de) * 1931-10-17 1934-11-29 Henri Pieper Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Daempfung der Formaenderungen von elastishen Aufhaengungen an Kraftwagen

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