CH356930A - Feldstecher - Google Patents

Feldstecher

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Publication number
CH356930A
CH356930A CH356930DA CH356930A CH 356930 A CH356930 A CH 356930A CH 356930D A CH356930D A CH 356930DA CH 356930 A CH356930 A CH 356930A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
focal length
eyepiece
cemented
lens
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dr Koehler
Knutti Helmut
Original Assignee
Zeiss Carl Fa
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Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Carl Fa filed Critical Zeiss Carl Fa
Publication of CH356930A publication Critical patent/CH356930A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description


  Feldstecher    Es ist ein allgemein bekannter Nachteil, bei der  Benutzung von Feldstechern, ganz speziell der klei  neren handlicheren Typen (z. B. 8 X 30, 6 X 30  usw.), dass sie beim Gebrauch einem Brillenträger  nur einen Bruchteil (etwa     1/4    bis     1;5)    des Sehfeldes  zu überblicken gestatten, den er bei Benutzung ohne  Brille übersehen kann. Diese Begrenzung des Seh  feldes beim Gebrauch eines üblichen Feldstechers  durch einen Brillenträger ist durch folgende Tat  sachen bedingt:  Bei den bisher üblichen Feldstechern, speziell der  obengenannten kleineren Typen, beträgt der Abstand  der Austrittspupille vom letzten Linsenscheitel des  Okulars in der Regel höchstens 10 mm.

   Die     Pupille     des menschlichen Auges hat aber nach international  festgelegten Regeln vom hinteren Scheitel des Brillen  glases bereits einen Abstand von 12 mm. Rechnet  man die Dicke des Brillenglases von einigen Milli  metern sowie die durch die     Okularfassungsteile    ver  brauchte Länge hinzu, so sieht man, dass die Aus  trittspupille der bisher üblichen Feldstecher etwa  8 mm vor der Augenpupille zu liegen kommt. Die  beträchtlich vor dem Auge liegende Austrittspupille  des Instruments     vignettiert    das Gesichtsfeld.  



  Man hat seit langem versucht, diesem     L7belstand     dadurch abzuhelfen, dass der Brillenträger Aufsteck  gläser seiner speziellen     Refraktion    auf den Feld  stechern aufsetzt und ohne Brille beobachtet. Da  durch wird zwar der Beschnitt des Sehfeldes vermie  den, aber im Gebrauch ist dieses Verfahren jedoch  so unhandlich, dass es nur von wenigen Brillenträgern  angewendet     wird.    Anderseits sind bei gewissen  Spezialfeldstechern für Militärgebrauch solche Mo  delle in Benutzung gewesen, bei denen der Abstand  der Austrittspupille etwa 20 mm betrug. Sie waren  unter dem Namen.      Gasmaskenokulare     bekannt,  da sie vorwiegend zum Gebrauch mit Gasmaske vor-    gesehen waren.

   Bei diesen eben     erwähnten    Feld  stechern mit      Gasmaskenokularen     ist die Aufgabe  so gelöst worden, dass man Objektiv- und Okular  brennweite so weit vergrössert hat, dass sich bei  den bisher bekannten     Okular-Konstruktionen,    bei  denen der Abstand der Austrittspupille vom letzten  Linsenscheitel höchstens 80     1/m    der Brennweite be  trägt, der gewünschte Abstand von 20 mm ergibt.  Das erfordert     Okularbrennweiten    von 25 bis 30- mm,  was bei 8facher     Vergrösserung        Objektivbrennweiten     von 200 bis 240 mm erforderlich macht.

   Damit erge  ben sich aber Abmessungen, die einem Feldstecher  mit etwa 30 mm     Objektivdurchmesser    viel zu un  handlich machen würden. Lediglich für grosse Gläser,  das     heisst    solche mit etwa 50 mm     Objektivdurch-          messer    und darüber, haben die eben geschilderten  bekannten Massnahmen zu     sinnvollen    Konstruktionen  geführt.  



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe  zugrunde, für die sogenannten kleineren Feldstecher,  das heisst solche mit einem Gesichtsfeld von wenig  stens 50 , die mit Objektiven     mit    einem freien Durch  messer kleiner als 35 mm und Okularen mit einer  Brennweite kleiner als 20 mm ausgerüstet sind,  brauchbare Konstruktionen zu schaffen, die die  Wiedergabe eines möglichst grossen Sehfeldes bei  Beobachtung durch eine Brille gestatten, ohne die  Nachteile einer grossen Baulänge der bisher üblichen        Gasmasken-Feldstecher     zu haben.

   Die Erfindung  besteht darin, Okulare zu verwenden, bei denen der  Abstand der Austrittspupille vom letzten     augenseiti-          gen    Linsenscheitel grösser ist als die     Okularbrenn-          weite,    mindestens jedoch 14 mm beträgt.  



  Eine     Ausführungsform    gemäss der Erfindung  besteht in der Verwendung dreigliedriger Okulare,  deren     bildseitiges    Glied ein verkitteter, seine hohle  Fläche dem Objektiv zukehrender Meniskus ist,      wobei der Radius dieser hohlen     Fläche    in den Gren  zen zwischen dem 0,6- und     1,Ofachen    der Okular  brennweite gewählt, die Kittfläche nach dem Objek  tiv zu erhaben und die Dicke dieses. Meniskus grösser  ist als die halbe Brennweite, dass ferner das mittlere  Glied des Okulars ein sammelndes verkittetes Glied  und das augenseitige Glied eine einfache Sammel  linse ist. Derartige Okulare können auch bei den  sogenannten grösseren Feldstechern verwendet wer  den.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform ist es vor  teilhaft, dass das sammelnde mittlere verkittete Glied  bikonvex und dessen augenseitiger Radius grösser ist  als das     11/2fache    der     Okularbrennweite,    dass ferner  die Kittfläche ihre erhabene Seite dem Objektiv     zu-          gekehrt    und der Radius dieser Kittfläche zwischen  dem 1,0- und     2,Ofachen    der     Okularbrennweite    ge  wählt ist.  



  Es ist weiterhin von vorteilhafter Wirkung, wenn  der     Absolutwert    des augenseitigen Radius der     augen-          seitigen    einfachen Sammellinse grösser ist als das  3fache der     Okularbrennweite.     



  Zweckmässig wird in den beiden     Kittgliedern    der       Brechsprung    an den Kittflächen grösser gewählt als    0,1, wobei die zerstreuenden Linsen jeweils die  höhere Brechzahl aufweisen.  



  In der beifolgenden Abbildung ist ein entspre  chend den Zahlenwerten der nachfolgenden Tabelle  ausgeführtes Beispiel eines Feldstechers gemäss der  Erfindung mit 8facher Vergrösserung dargestellt. Die  Zahlenwerte beziehen sich auf eine     Okularbrennweite     von 100 Einheiten. Die eingeklammerten Zahlen bei  den Werten für das Objektiv gelten bei Bezug auf  eine     Objektivbrennweite    von 100 Einheiten.  



  In der Tabelle und ' der Zeichnung bedeuten:  L die einzelnen Linsen,  r die Radien,  d die Linsendicken,  L die Luftabstände       n,d    die Brechzahlen und  v die     Abbeschen    Zahlen der Glasarten.  



  Die Bezeichnungen für die Glasarten sind ent  nommen dem Katalog  (Jenaer Glas für die Optik   L 1949, herausgegeben von Jenaer Glaswerk Schott   &  Gen.,     Landshut        (Bayern).       
EMI0003.0001     
  
    Linsen <SEP> Radien <SEP> Dicken <SEP> nd <SEP> yd <SEP> Glasarten
<tb>  und <SEP> Abstände
<tb>  r1 <SEP> = <SEP> + <SEP> 376,78
<tb>  (+ <SEP> 47,316)
<tb>  <I>L1 <SEP> d1 <SEP> =</I> <SEP> 42,583 <SEP> 1,6074 <SEP> 56,7 <SEP> SK <SEP> 2
<tb>  (5,348)
<tb>  r, <SEP> = <SEP> - <SEP> 614,59
<tb>  - <SEP> (- <SEP> 77,180)
<tb>  1i <SEP> = <SEP> 45,422
<tb>  (5,704)
<tb>  r3 <SEP> = <SEP> - <SEP> 435,10
<tb>  (- <SEP> 54,640)
<tb>  <I>L2 <SEP> d2 <SEP> =</I> <SEP> 21,292 <SEP> 1,7174 <SEP> 29,5 <SEP> SF <SEP> 1
<tb>  (2,674)
<tb>  r4 <SEP> = <SEP> - <SEP> 7097,2
<tb>  (- <SEP> 891,27)

  
<tb>  Glasweg <SEP> 12 <SEP> = <SEP> 202,27
<tb>  (25,401)
<tb>  d, <SEP> = <SEP> 560,68 <SEP> 1,6200 <SEP> 36,3 <SEP> F <SEP> 2
<tb>  (70,410)
<tb>  <B>13</B> <SEP> = <SEP> 110,01
<tb>  (13,815)
<tb>  14 <SEP> = <SEP> 20,227
<tb>  r., <SEP> = <SEP> - <SEP> 83,144
<tb>  <I>L3 <SEP> d3 <SEP> =</I> <SEP> 11,356 <SEP> 1;

  7552 <SEP> 27,5 <SEP> SF <SEP> 4
<tb>  rE <SEP> _ <SEP> + <SEP> 571,92
<tb>  <I>L4 <SEP> d4 <SEP> =</I> <SEP> 52,520 <SEP> 1,6204 <SEP> 60,3 <SEP> SK <SEP> 16
<tb>  r7 <SEP> = <SEP> - <SEP> 106,189
<tb>  l$ <SEP> = <SEP> 0,710
<tb>  r$ <SEP> = <SEP> + <SEP> 960,18
<tb>  <I>L</I><B>5</B> <SEP> <I>d5 <SEP> =</I> <SEP> 8,517 <SEP> 1,7618 <SEP> 26,5 <SEP> SF <SEP> 14
<tb>  r. <SEP> = <SEP> + <SEP> 126,21
<tb>  L6 <SEP> d6 <SEP> = <SEP> 53,229 <SEP> 1,6204 <SEP> 60,3 <SEP> SK <SEP> 16
<tb>  r" <SEP> 183,48
<tb>  1s <SEP> = <SEP> 0,710
<tb>  rii <SEP> = <SEP> + <SEP> 143,66
<tb>  <I>L7 <SEP> d7 <SEP> =</I> <SEP> 35,486 <SEP> 1,6074 <SEP> 56,7 <SEP> SK <SEP> 2
<tb>  r12 <SEP> = <SEP> - <SEP> 757,81
<tb>  <B>17</B> <SEP> = <SEP> 129,90

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Feldstecher mit einem Gesichtsfeld von wenigtens 50 , der mit Objektiven mit einem freien Durchmesser kleiner als 35 mm und Okularen mit einer Brenn weite kleiner als 20 mm ausgerüstet ist, gekennzeich net durch Okulare, bei denen der Abstand der Aus trittspupille vom letzten, augenseitigen Linsenscheitel grösser als die Okularbrennweite ist, mindestens jedoch 14 mm beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Feldstecher nach Patentanspruch, gekennzeich net durch dreigliedrige Okulare, deren bildseitiges Glied ein verkitteter, seine hohle Fläche dem Objektiv zukehrender Meniskus ist, wobei der Radius dieser hohlen Fläche in den Grenzen zwischen dem 0,6- und 1,0fachen der Okularbrennweite gewählt, die Kitt fläche nach dem Objektiv zu erhaben und die Dicke dieses Meniskus grösser ist als die halbe Brennweite, dass ferner das mittlere Glied des Okulars ein sam melndes verkittetes Glied und das augenseitige Glied eine einfache Sammellinse ist. 2.
    Feldstecher nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass das sammelnde mittlere verkittete Glied bikonvex und der augenseitige Radius dieses Gliedes grösser ist als das 11/2fache der Okularbrenn- weite, dass ferner die Kittfläche ihre erhabene Seite dem Objektiv zukehrt und der Radius dieser Kitt- fläche zwischen dem 1,0- und 2,Ofachen der Okular brennweite gewählt ist. 3.
    Feldstecher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Absolutwert des augen- seitigen Radius der augenseitigen einfachen Sammel linse grösser ist als das Mache der Okularbrennweite. 4. Feldstecher nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in beiden Kittgliedern der Brech- sprung an den Kittflächen grösser ist als 0,1, wobei die zerstreuenden Linsen jeweils die höhere Brech- zahl aufweisen.
CH356930D 1957-03-21 1958-02-27 Feldstecher CH356930A (de)

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