CH357111A - Stromrichterschaltung mit mehreren einanodigen, pumpenlosen Quecksilberdampf-Stromrichtergefässen - Google Patents

Stromrichterschaltung mit mehreren einanodigen, pumpenlosen Quecksilberdampf-Stromrichtergefässen

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CH357111A
CH357111A CH357111DA CH357111A CH 357111 A CH357111 A CH 357111A CH 357111D A CH357111D A CH 357111DA CH 357111 A CH357111 A CH 357111A
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CH
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Eduard Prof Gerecke
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Eduard Prof Gerecke
Secheron Atel
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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Description


      Stromrichterschaltung        mit    mehreren     einanodigen,     pumpenlosen     Quecksilberdampf-Stromrichtergefässen            Gegenstand    vorliegender     Erfindung    ist     eine          Stromrichte@rschaltung    mit mehreren     einanod'igen,          pumpenlosen        Quecksüberdampf-Stromrichtergefässen     mit Metallgehäusen und in diese     isoliert        eingesetzter     Kathode.  



  Bei Stromrichtern dieser Art beobachtet man ein  Abreissen des     Kathodenfleckes,    das. verschiedene  Gründe haben kann. Beim     Abfallen    des Kathoden  stromes eines einzelnen Gefässes von vielen     Tau:sendtn     von. Ampere auf     einige    Ampere Erregerstrom kann,  insbesondere bei hohen     Dampfdrücken        an    der  Kathode, der Lichtbogen diffus werden und dadurch  sich nicht mehr auf     einen    einzelnen     Fleck    konzen  trieren, was dessen Erlöschen nach sich ziehen kann.

    Es können sich ferner auf dem zwischen Metallge  häuse und Kathode     befindlichen    Isolator vorüber  gehend leitende Brücken bilden, so dass sich dann     die     Brennflecke auf dem Gehäuse ausbilden. Beim Un  terbrechen der Brücke kann der Bogen auslöschen.  Man beobachtet, dass die Spannung zwischen Gehäuse  und Kathode, welche normalerweise etwa 10 Volt  beträgt, kurzzeitig absinkt oder ganz verschwindet,  was mit den erwähnten leitenden Brücken in Zusam  menhang steht.  



  Der     Erfindung    liegt nun die Absicht zu Grunde,  diese     schädlichen    Strombrücken zu zerstören und  stützt sich auf die     Erkenntnis,    dass es möglich ist,  solche Strombrücken durch     verhältnismässig    hohe  Ströme     wegzubrennen.    Zu diesem Zwecke wird ge  mäss der     Erfindung        vorgeschlagen,    die Metallgehäuse  der     Stromrichtergefässe    durch wenigstens eine Kupfer  schiene miteinander zu verbinden.  



  Sinkt nun die Spannung eines     einzelnen    Gehäuses  aus den beschriebenen Ursachen ab, so     fliesst    auf  dieses Gehäuse     dank    der     Verbindung    der     Gehäuse     ein recht grosser Strom, der Hunderte von Ampere    betragen kann, und der von den     Metallgehäusen    der  anderen Gefässe geliefert wird.

   Es ist dies der     soge-          nannte        Gehäusestrom,    der     dadurch    zustande     kommt,          d'ass    im Betrieb ein beträchtlicher Strom positiver  Ionen auf das     Gehäuse    fliesst, der durch     :

  einen        ebenso     grossen Elektronenstrom     kompensiert        wird,    wenn     das     Gehäuse     isoliert    ist.     Wird    jedoch das Potential des  Gehäuses     relativ    zur Kathode abgesenkt, so geht  der Elektronenstrom zurück, und es     entsteht    der Ge  häusestrom. Das Gehäuse wirkt als sehr grosse Licht  bogensonde.     Wenn    nun das Potential     eines    Gehäu  ses durch     Brückenbildung    absinkt, so fliesst momen  tan der Gehäusestrom der übrigen Gefässe über diese  Brücke, wodurch diese zerstört wird, z.

   B.     durch    Ver  dampfen des die Brücke bildenden feinen     Queck-          silberbelages.    Es     versteht    sich von selbst,     d'ass    man  durch die     konstruktive        Ausbildung    des zwischen Ge  häuse und Kathode liegenden     Isollators    die Brücken  bildung, insbesondere durch     rückfliessendes    Queck  silber, möglichst zu unterdrücken sucht.

   Die     vorhe-          gende        Erfindüng    gestattet nun, auch die     wenigen          Fälle    von noch übrig bleibender     Brückenbildung    zu  beheben. Das     vorgeschlagene    Mittel ist ausserordent  lich billig, indem es nur wenigstens     eine    Kupfer  schiene benötigt.  



  Es ist schon     vorgeschlagen    worden, die Metall  gehäuse von     :eihanodigen        Stromrichtergefässen    über  Widerstände an eine     kathodenseitige        Sammelschiene     anzuschliessen. Man erreicht zwar damit bis zu einem  gewissen Grade eine     galvanische        Verbindung    zwi  schen den Gehäusen.

   Dadurch, dass aber die Gehäuse  nicht     direkt    unter sich., sondern     indirekt        mit        Hilfe     von Widerständen über die     allen        Stromrichtergefässen     gemeinsame     Kathodens.ammelschiene    verbunden     sind,     erreicht man     nicht    die oben     beschriebene    Wirkung,  nämlich das     Zerstören    der unerwünschten Quecksil-           berbrücken    in     einem    Gefäss durch den Gehäusestrom  der anderen Gefässe.

   Zudem sind Stromrichter     ber          kannt    geworden mit     Kühlsystemen    für die Metall  gehäuse der     Einanodengefässe.    Je nach der     Art    des       Kühlmittels,

      dem Widerstand der     Kühlleitungen    und  der     Ausbildung    der     übergänge    zwischen den einzel  nen     Leitungsteilen        kann    sich     allenfalls    die der Erfin  dung zu verdankende Wirkung in einem mehr oder  weniger ausgeprägten Masse     ungewollt    auch     einstellen.     Eine     betriebssichere,    vollwirksame und     zweckmässige     Lösung ergibt sich nur durch     eine        niederohmige          Kupferschienenverbindbug.     



  Man kann nun noch einen Schritt weiter gehen  und die     gemeinsame        Sammelschiene    an den positiven  Pol einer     zusätzlichen        Gleichspannungsquellle        anschlie-          ssen,    deren negative Klemme mit dem gemeinsamen       Anschlusspunkt        aller    Kathoden verbunden ist.

   Diese       Fremdspannungsquelle    (vorzugsweise ein Hilfsgleich  richter) soll einen verhältnismässig grossen     Ohmschen     oder induktiven inneren Widerstand     haben,    um den  vor ihr     gelieferten    Strom bei einem Schluss zwischen  Gehäuse und Kathode oder bei einem starken An  steigen der Belastung und. einer     damit        verbundenen     Erhöhung der     Gehäuse-Kathoden-Spannung    zu     ber          grenzen.     



  Dank der soeben     geschilderten    Massnahme fliesst  bei Brückenbildung     in    einem der Gefässe ausser dem  Gehäusestrom der übrigen Gefässe fast der     ganze,    der       Sammelschiene    zugeführte Fremdstrom über diese  Brücke. Eine einzige     Fremdspannungsquellle    steht  damit für alle Gefässe in Bereitschaft, was wirtschaft-         lich    tragbar     ist.    Die parallel geschalteten Gefässe sol  len     möglichst    gegeneinander     phasenverschobene    An  odenströme führen.  



  Man könnte grundsätzlich die durch diesen letz  teren Vorschlag     erzielte    Wirkung auch durch indivi  duelle     Zuordnung    von einzelnen     Fremdspannungs-          quellen    zu jedem Gefäss erreichen. Eine derartige  Lösung ist aber im Gegensatz zum genannten Vor  schlag komplizierter und mit zu hohen Kosten ver  bunden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf pumpenlose Strom  richtergefässe, da     deren    Gehäuse bis     anhin    isoliert       aufgestellt    wurden. Die Erfindung ist besonders wich  tig, wenn die Leistung jedes einzelnen Gefässes 500  bis 1000     kW        beträgt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stromrichterschaltung mit mehreren einanodigen, pumpenlosen Quecksilberdampf-Stromrichtergefässen mit Metallgehäusen und in diese isoliert eingesetzter Kathode, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall gehäuse durch wenigstens eine Kupferschiene mit einander verbunden sind. UNTERANSPRUCH Stromrichterschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,
    dass die gemeinsame Kupfer schiene an die positive Klemme einer zusätzlichen Gleichspannungsquelle angeschlossen ist, deren nega tive Klemme mit dem gemeinsamen Kathodenan- schlusspunkt der Stromrichtergefässe verbunden ist.
CH357111D 1957-05-31 1957-05-31 Stromrichterschaltung mit mehreren einanodigen, pumpenlosen Quecksilberdampf-Stromrichtergefässen CH357111A (de)

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