CH357173A - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von bewegten Gegenständen, insbesondere bei Aufzügen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von bewegten Gegenständen, insbesondere bei Aufzügen

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CH357173A
CH357173A CH357173DA CH357173A CH 357173 A CH357173 A CH 357173A CH 357173D A CH357173D A CH 357173DA CH 357173 A CH357173 A CH 357173A
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Schweiz Wagons Aufzuegefab
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/14Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements
    • B66B1/16Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. push-buttons, for indirect control of movements with means for storing pulses controlling the movements of a single car or cage

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Description


  Verfahren und Vorrichtung     zur    Steuerung von bewegten Gegenständen,  insbesondere bei Aufzügen    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf     ein     Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung von  bewegten Gegenständen, wie sie bei Aufzügen, För  deranlagen, schienengebundenen Triebfahrzeugen,       Zuführvorrichtungen    und Werkzeugmaschinen vor  kommen.  



  Für die Steuerung bewegter Gegenstände ist eine  Vorrichtung notwendig, welche den Ort des bewegten  Gegenstandes innerhalb der     Bewegungs-    bzw. Fahr  strecke z. B. in Form von elektrischen Signalen lie  fert. Bei     Auftreten    eines Signals von irgendeiner  Haltestelle muss eine Automatik in der Lage sein,  unter Verwendung dieses Signals zu entscheiden, ob  sich der Gegenstand in Bewegung setzen soll und in  welcher Richtung.     Ferner    soll mit diesem Signal  der Zeitpunkt festgelegt werden, in welchem die  Bremsung für den vorbestimmten Halt     eingeleitet     wird.  



  Es ist bekannt, durch Geberelemente längs der  Fahrstrecke, beispielsweise bei Aufzügen durch  Schachtumschalter, elektrische Signale in einer Folge  abzuwickeln. Dies hat zur Bedingung, dass bei jedem       übergang    von einer Folgestrecke zur     andern    ein  eigenes Geberelement notwendig ist,     was    einen gro  ssen Aufwand erfordert.

   Es ist Ziel des     Verfahrens     der vorliegenden Erfindung, durch     Mehrfachausnüt-          zung    der einzelnen Geberelemente diesen Aufwand  zu reduzieren, und zwar dadurch, dass am bewegten  Gegenstand Kombinationen von elektrischen, nur  zwei     Werte    aufweisenden Signalen erzeugt werden,  welche den einzelnen Folgestrecken zugeordnet sind  und so in jedem Moment auf eindeutige Weise kenn  zeichnen, innerhalb welcher Folgestrecke sich der  bewegte Gegenstand befindet.

   Eine besonders ein  fache, ebenfalls     Erfindungsgegenstand    bildende Vor-         richtung    zur Durchführung des genannten Verfahrens  ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der  elektrischen Signale am bewegten Gegenstand ein  zelne Geber vorgesehen sind, die je einer Ziffer der  Signalkombination entsprechen und je zwei statio  näre Zustände aufweisen, wobei jedem der beiden Zu  stände ein elektrisches Ausgangssignal mit einem  andern Wert entspricht, und dass zur Änderung des       ,nannten    Zustands Betätigungsorgane an einem  festen Teil befestigt sind.  



  Die erwähnten Betätigungsorgane können mit Vor  teil auf mechanischem oder auf magnetischem Wege  die     Änderung    des Zustandes der genannten Geber  bewirken.    Das beschriebene Verfahren wird besonders über  sichtlich, wenn bei     fortlaufender        Numerierung    der       Folgestrecken    die genannten elektrischen     Signale     direkt diese     Numerierung    im normalen binären Zah  lensystem darstellen.

      Allerdings hat das normale binäre Zahlensystem  den Nachteil, dass, falls mehrere der     genannten    Geber  beim     übergang    von einer Folgestrecke zur nächsten  ihren Zustand ändern müssen und diese Zustands  änderung nicht ganz gleichzeitig erfolgt, während     des     Überganges ein fehlerhaftes Signal auftritt: Dieser  Nachteil kann dadurch vermieden werden, dass für .

    die elektrische Kennzeichnung der Folgestrecken das  zyklische binäre Zahlensystem     (Gray-System)    ver  wendet     wird,    bei welchem beim     übergang    von einer  Folgestrecke zu einer anliegenden nur eine einzige       Ziffer    ihren     Wert        ändert.     



  Beispiele des erfindungsgemässen Verfahrens und  der Vorrichtung sind in den beiliegenden Zeichnun  gen näher erläutert.      Es zeigt:       Fig.    1 eine schematische Darstellung eines Auf  zugschachtes mit den im gewöhnlichen binären Sy  stem bezeichneten Folgestrecken,       Fig.    2 eine gleiche Darstellung mit Bezeichnung  der Folgestrecken im zyklisch binären System,       Fig.    3 einen Teil eines Schemas     einer    Aufzugs  anlage und       Fig.    4 die     Fortsetzung    des Schemas nach     Fig.    3.  In den     Fig.    1 und 2 ist die Verwirklichung des  erfindungsgemässen Verfahrens bei einer Aufzugs  anlage dargestellt.

   Die Kabine 40 ist mit Hilfe von  Drahtseilen 41 über eine Treibscheibe 42 mit dem  Gegengewicht 43 verbunden. Die Kabine 40 und das  Gegengewicht 43 befinden sich in einem Schacht 45.  Die Stockwerke sind mit<I>a</I> bis<I>f</I> bezeichnet. Auf der  Kabine sind Geberelemente g',     1z',   <I>i', k'</I> in     Form    von  Schnappschaltern befestigt. Diese Geberelemente  haben entweder den Zustand 0 oder 1, entsprechend  der     Schnappschalters.tellung    offen oder geschlossen.  Der Schacht ist in Folgestrecken<I>X l</I> bis<I>X l 1</I> ein  geteilt, wobei die Folgestrecken     X1,    X3,<I>X5, X7,</I>  X9,<I>XI</I> l Bremszonen darstellen.

   Die Folgestrecken  <I>X2, X4, X6, X8,</I>     X10-    sind     Zwischenstockzonen.    Die  Fahrbahnen der Geberelemente g', h',<I>i', k'</I> sind mit  <I>g, h, i, k</I> bezeichnet.  



  Die Folgestrecken im Beispiel von     Fig.    1 wur  den im gewöhnlichen binären Zahlensystem bezeich  net, das heisst die Folgestrecke     X1    mit 0001, die  Folgestrecke X2 mit 0010 usw. Im gezeichneten Bei  spiel steht die Kabine 40 im Stockwerk c, also in der  Folgestrecke X5, welcher die binäre Zahl 0101 zu  geteilt ist. In dieser Folgestrecke entsprechen die  Geberelemente<I>k', i', h',</I> g' dem Zustand 0101. Jedes  dieser Geberelemente hat zwei stationäre Zustände,  wobei jedem Zustand ein elektrisches Ausgangssignal  mit einem andern Wert entspricht.  



  Bewegt sich die Kabine 40 nun von Stockwerk c  abwärts und tritt von der Folgestrecke X5 in die  Folgestrecke X4 ein, so bewirkt ein Betätigungsorgan  46, welches die Form einer Gleitbahn aufweisen kann,  auf der Bahn g eine Änderung des Geberelementes g'  vom Zustand 1 in den Zustand 0. Beim Übergang  von der Folgestrecke X4 in die Folgestrecke X3 be  wirken die Betätigungsorgane 47, 48 und 49 den  Wechsel der Geberelemente<I>i', h',</I> g' von den Zustän  den 1, 0, 0 in die Zustände 0, 1, 1. In analoger  Weise werden bei der Weiterfahrt der Kabine die  den binären Zahlen entsprechenden Zustände, wie  sie in     Fig.    1 bezeichnet     sind,    erreicht.  



  In     Fig.    2 wird die Darstellung einer analogen Auf  zugsanlage gezeigt, wobei aber die Folgestrecken     X1    bis       X1    1 an Stelle der gewöhnlichen binären     Numerierung     mit der     zyklisch    binären     Numerierung        (Gray-System)     bezeichnet werden. In der gleichen Stellung der Auf  zugskabine     im    Stockwerk c wie in     Fig.    1 haben die  Geberelemente<I>k', i', h',</I> g' die Zustände 0111.  



  Bewegt sich die Kabine 40 wiederum vom  Stockwerk c abwärts und tritt von der Folgestrecke  X5, welcher die zyklisch     binäre    Zahl 0111 zugeteilt    ist, in die Folgestrecke X4, so bewirkt das Betätigungs  organ 50 auf der Bahn g eine     Änderung    des Geber  elementes g' in den Zustand 0.     Beim    Übergang von  der Folgestrecke X4 in die Folgestrecke X3 bewirkt  das Betätigungsorgan 51 den Wechsel des Geber  elementes i' vom Zustand 1 in den Zustand 0. In ana  loger Weise werden bei Weiterfahrt der Kabine die  entsprechenden Zustände erreicht, wie sie in     Fig.    2  eingezeichnet sind.  



  Vergleicht man die Anzahl der Betätigungsorgane  von     Fig.    1 mit derjenigen von     Fig.    2, so ist ersicht  lich, dass durch die Verwendung des zyklisch binären  Zahlensystems eine wesentliche Einsparung an Be  tätigungsorganen erzielt werden kann. Ein weiterer  Vorteil der Verwendung des zyklisch binären Zahlen  systems liegt darin, dass beim Übergang von     einer     Folgestrecke zur anderen nur eine Ziffer ihren Zu  stand ändert und somit eine kurzzeitige falsche Posi  tionsanzeige, wie sie beim gewöhnlichen binären Sy  stem bei nicht gleichzeitigem Schalten der Geber  elemente vorkommen kann, vermieden wird.  



  In den     Fig.    3 und 4 wird anhand von Schemata  gezeigt, wie die Informationen über die Zustände der  Geberelemente g',<I>h', i', k'</I> bei der Verwendung des  zyklisch binären Zahlensystems verwertet werden.  Es bedeutet:    <I>MB</I> Bremsmagnet  MV Magnet zur Betätigung der Schacht  türverriegelung       RSa    bis     RSf        Stockwerkrelais     R 1 U Schütz für Abwärtsfahrt       R2U    Schütz für Aufwärtsfahrt       R1P    bis     R4P    Positionsrelais       R1X    bis     R11X    Zonenrelais  <I>R1 V</I>     Vorsteuerrelais    für Abwärtsfahrt       

  R2V        Vorsteuerrelais    für Aufwärtsfahrt       DH        Haltknopf          KTa    bis     KTf    Türkontakt       KVa    bis     KVf        Verriegelungskontakt          KMB    Kontakt am Bremsmagnet       DCa    bis     DCf    Druckknopf in der Kabine       Daa    bis     Daf    Druckknopf in den Stockwerken  <I>g', h', i', k'</I> Geberelemente, beispielsweise  Schnappschalter    In     Fig.    3 ist ein Drehstromnetz mit<I>U, V, W</I> be  zeichnet,

   welches über den Hauptschalter     JHth    und  die Schützen R 1 U -und R2 U den Motor Mo speist.  über einen Transformator     Tr    werden Leiter 101  und 1000 gespeist. Zwischen dem Leiter 101 und  einem Leiter 129 sind der     Haltknopf        DH    und die  Türkontakte     KTa    bis     KTf    eingebaut.  



  Nach der in     Fig.    2 gezeichneten Lage     befindet     sich die     Kabine    im Stockwerk c, welchem der Zu  stand<B>0111</B> zugeteilt ist. Dieser Zustand wird mit  Hilfe der Geberelemente<I>k', i', h',</I> g' mit den ent  sprechenden Relais R 1 P und     R4P        (Fig.    4) an den  Zonenrelais     RIX    bis     R11X    nachgebildet. Für den  erwähnten Fall sind die Relais     RIP,        R2P,        R3P    ange  zogen, während Relais     R4P    stromlos ist. Demzufolge      ist Kontakt R4P1 offen.

   Zonenrelais     R5X    ist an  gezogen über die Kontakte     R4P2-R3P2-R2P4-          R1P7.    Mit den Zonenrelais     R1X    bis     R11X    und den       Stockwerkrelais        RSa    bis     RSf    werden an den Vor  steuerrelais R1 V und     R2V    die jeweiligen, den Rufen  entsprechenden Fahrrichtungen     gebildet.     



  Die Erledigung eines Rufes, beispielsweise eines  Aussenrufes im Stockwerk a, wird     folgendermassen     abgewickelt: Aussendruckknopf     Daa    schliesst, Relais       RSa    zieht an. Kontakt     RSa2    schliesst und zieht über  die Kontakte     RIX2    und     RIXI    das     Vorsteuerrelais     R 1 V an. Relais     RSa    wird über Kontakte R1 V3 und       RSal    selbsthaltend.

   Gleichzeitig wird     Verriegelungs-          magnet    MV über Kontakt R1 V2 angezogen.     Ver-          riegelungskontakt        KVc    schliesst, Schütz     R1U    wird  über die Kontakte     KVa    bis     KVf-RIV1-R2U1    an  gezogen und bringt den Motor Mo und somit die  Kabine 40 in Abwärtsfahrt.  



  Der Aufzug erhält erst dann den Haltebefehl,  wenn Relais R1 V über die offenen Kontakte R1X2  und R1X1 abfällt, denn beim Übergang von der  Zone X2 in die Zone XI - was der Bremszone des  Stockwerks a entspricht - wird Relais     RIX    über die  Kontakte     R4P2-R3P3-R2P6-R1P11    entsprechend  der Stellung der Relais     R1P    bis     R4P,    welche der  zyklisch binären Zahl der Zone X1 gleich ist,     ange-          zogen.    Kontakt R 1 X 1 öffnet, und Relais. R 1 V fällt  ab.

   Kontakte R 1 V I , R 1 V2 und R 1 V3 öffnen, Schütz  R 1<I>U</I> fällt ab und trennt den Motor<I>Mo</I> vom Netz;  Magnete<I>MV</I> und<I>MB</I> werden     stromlos,    die mecha  nische Bremse fällt ein, die Türverriegelung wird  freigegeben,     Stockwerkrelais        RSa    fällt ab.  



  In analoger Weise werden auch andere Fahr  befehle abgewickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Steuerung von bewegten Gegen ständen, wobei die Fahrstrecke in mehrere Folge strecken unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am bewegten Gegenstand Kombinationen von elek trischen, nur zwei Werte aufweisenden Signalen er zeugt werden, welche den einzelnen Folgestrecken zu geordnet sind und so in jedem Moment auf ein deutige Weise kennzeichnen, innerhalb welcher Folge strecke sich der bewegte Gegenstand befindet.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der elektrischen Signale am bewegten Gegenstand einzelne Geber vorgesehen sind, die je einer Ziffer der Signalkombination entsprechen und je zwei stationäre Zustände aufweisen, wobei jedem der beiden Zustände ein elektrisches Ausgangssignal mit einem andern Wert entspricht, und d'ass zur Än derung des genannten Zustands Betätigungsorgane an einem festen Teil befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Folgestrecken fortlaufend numeriert werden und die genannten elektrischen Signale auf Grund der Ordnungszahlen im normalen binären Zahlensystem erzeugt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Kennzeichnung der Folge strecken ein zyklisches binäres Zahlensystem ver wendet wird, bei welchem beim Übergang von einer Folgestrecke zu einer anliegenden nur eine einzige Ziffer ihren Wert ändert. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Betätigungsorgane vorgesehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass magnetische Betätigungsorgane vorgesehen sind.
CH357173D 1957-07-23 1957-07-23 Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von bewegten Gegenständen, insbesondere bei Aufzügen CH357173A (de)

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