CH357278A - Hydraulische Kraftzylindereinheit - Google Patents

Hydraulische Kraftzylindereinheit

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CH357278A
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Description


      Hydraulische        Kraftzylindereinheit       Die Erfindung betrifft eine hydraulische Kraft  zylindereinheit mit einem Arbeitszylinder, in dem ein  Arbeitskolben gleitet, der sich im ersten Teil des  Vorlaufes und im zweiten Teil des Rücklaufes im  Eilgang bewegt, mit einem vom Arbeitszylinder durch  eine Zwischenwand getrennten Zylinder, in dem ein       Druckübersetzerkolben    gleitet, der mit einem Teil  durch eine Öffnung der Zwischenwand hindurch in  den Arbeitszylinder taucht, und mit     Druckmittelan-          schlüssen    für die Ermöglichung der wahlweisen     Be-          aufschlagung    beider Seiten jedes Kolbens mit Druck  mittel.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu     Grunde,    eine  solche hydraulische     Kraftzylindereinheit    in besonders  gedrängter Bauweise herzustellen und eine Einspa  rung an     Druckmittelvolumen    und Steuerelementen zu  erzielen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der     Drucküber-          setzerkolben    als     Rohrplungerkolben    ausgebildet ist,  der mit seinem Rohr in einem die Zwischenwand  durchsetzenden Ringraum gleitet und dessen beim  Rücklauf vom Druckmittel     beaufschlagte        Ringfläche     kleiner ist als seine beim Vorlauf     beaufschlagte     Fläche.  



  Bei einer solchen Ausbildung des     Drucküberset-          zerkolbens    als     Rohrplungerkolben    können die beim  Vorlauf und Rücklauf des     Druckübersetzerkolbens          beaufschlagten    Flächen von wesentlich geringerer  Grösse sein als bei einem nicht als     Rohrplungerkolben     ausgebildeten     Druckübersetzerkolben,    so dass sich  eine Verringerung des aufzuwendenden Druckmittel  volumens ergibt.  



  Die     Druckmitteleinsparung    beim Vorlauf und  Rücklauf des     Druckübersetzerkolbens    kann beispiels  weise so weit gehen, dass, bei gleicher Leistung, ge  genüber einer bekannten hydraulischen Kraftzylinder  einheit entweder nur eine Pumpe mit halber Förder-         leistung    genügt oder, bei gleicher Pumpenleistung,  die doppelte Hubzahl erreicht werden kann.  



  Ausserdem ermöglicht die Ausbildung des Druck  übersetzerkolbens als     Rohrplungerkolben    einerseits  die einfache Ausbildung einer Einrichtung zur     Kon-          stanthaltung    derjenigen     Druckmittelmenge,    die sich  in dem Raumteil des Arbeitszylinders befindet, in den  der     Druckübersetzerkolben    eintaucht, von Beendi  gung des Eilvorlaufes des Arbeitskolbens     än    bis zum  Beginn des Eilrücklaufes desselben.

   Diese Einrich  tung kann gebildet werden durch eine vom freien  Rohrende des     Druckübersetzerkolbens    verschliessbare       Radialöffnung    des Arbeitszylinders, durch die die bei  den Raumteile desselben miteinander verbunden sind.  



  Durch die Ausbildung des     Druckübersetzerkol-          bens    als     Rohrplungerkolben    können nicht nur eine  gedrängte Bauweise der     Kraftzylindereinheit,    sondern  auch die Möglichkeit erreicht werden, die     Kraftzylin-          dereinheit    äusserlich als einfache     zylindrische    Einheit  auszubilden, bei der nur eine     Druckmittelzuleitung     und nur eine     Druckmittelableitung    vorgesehen zu sein  brauchen, die annähernd in einer     Radialebene    des  Zylinders     liegen    können,

   so dass die Ausbildung eines  ortsfesten oder eines transportablen, das Gegendruck  organ enthaltenden Ständers und die     Eingliederung     der     Kraftzylindereinheit    in diesen besonders einfach  wird.  



       Zweckmässigerweise    läuft der Druckübersetzer  kolben in einem ringförmigen     Druckübersetzerzylin-          derraum,    dessen Innenmantel durch einen     Eilgang-          zylinder    gebildet ist, der einen     Eilgangkolben    um  schliesst, welcher mit dem Arbeitskolben und einer  Kolbenstange einen durchgehenden Stangenkörper  bildet.  



  Durch diese Ausgestaltung können eine vollstän  dige Trennung des     Eilgangzylinders    vom Arbeitszylin-      der und eine Geschwindigkeitsübersetzung beim     Eil-          vorlauf    und beim Eilrücklauf sowie der Wegfall eines  die beiden letztgenannten Zylinder verbindenden Ven  tils erreicht werden. Ausserdem ermöglicht die An  wendung eines durchgehenden Stangenkörpers die  Abnahme von Druck- oder Zugkräften gleicher  Grösse von der Kolbenstange bei gleichem Wirkungs  grad.  



  Im einzelnen kann die Anordnung wie folgt ge  troffen sein:  Der     Eilgangzylinder    ragt mit seinem einen  Ende in das eine Ende des an seinem anderen Ende  verschlossenen Arbeitsraumes des Arbeitszylinders  hinein. Das in diesen Arbeitsraum hineinragende Ende  des     Eilgangzylinders    ist durch einen Zylinderdeckel  verschlossen, der einen Teil der den Arbeitszylinder  und den     Eilgangzylinder    trennenden Zwischenwand  bildet. Auf diese Weise bilden ein Teil des     Eilgang-          zylinders    und der ihn im Abstand umgebende Teil  des Arbeitszylinders einen Ringraum, der einen Teil  des beim Vorschub vom Druckmittel     beaufschlagten     Zylinderraumes des Arbeitszylinders bildet.

   Der an  dere Teil der den     Arbeitszylinder    und den Eilgang  zylinder trennenden Zwischenwand wird durch einen  an dem einen Ende des Arbeitsraumes des Arbeits  zylinders vorgesehenen Innenbund des letzteren und  einen gegenüberliegenden Aussenbund des     Eilgang-          zylinders    gebildet. Der zwischen diesen beiden     Bun-          den    gebildete Ringraum bildet den Ringraum, in wel  chem das Rohr des als     Rohrplungerkolben    ausgebil  deten     Druckübersetzerkolbens    gleitet.

   Dieses Rohr  umgibt den     Eilgangzylinder    im Abstand, so dass ein       Ringzylinderraum    für den     Druckübersetzerkolben    ge  bildet wird. Letzterer trägt an seinem, in seiner Aus  gangslage den Bunden abgekehrten Ende einen den       Ringzylinderraum        einenends    abschliessenden Innen  bund und einen Flansch. Dieser Flansch läuft in  einem den     Eilgangzylinder    im Abstand umgebenden,  am freien Ende abgeschlossenen verlängerten Teil des  Mantels des Arbeitszylinders.

   Der dadurch gebildete  weitere Ringraum, der     einenends    von der äusseren  Stirnseite des Flansches begrenzt ist, stellt den zwei  ten     Zylinderraum    für den     Druckübersetzerkolben    dar.  



  Der Arbeitszylinder kann mittels einer Zylinder  hülse gebildet werden, die austauschbar in einem  auch den     Eilgangzylinder    und den Druckübersetzer  kolben umschliessenden Aussenmantel des Arbeits  zylinders angeordnet ist und auf ihrer Aussenfläche  Längsnuten aufweist, die an ihren Enden mit dem  Inneren der Zylinderhülse in Verbindung stehen.  



  Der Arbeitszylinder kann aber auch aus einem  Stück hergestellt werden; in diesem Fall weist er  Längsbohrungen und diesen zugeordnete, in die Zy  linderräume des     Arbeitszylinders    führende Radial  bohrungen auf, wodurch die beiden durch den Ar  beitskolben getrennten Zylinderräume verbunden  sind.  



  Ausserdem können die beim     Kolbenrücklauf        be-          aufschlagten    Zylinderräume des Arbeitszylinders und  des     Eilgangzylinders    durch eine in axialer Richtung    verlaufende Bohrung der Kolbenstange und zugeord  nete     Radialbohrungen    miteinander verbunden sein.  



  Der Stangenkörper mit den beiden (ungleich gro  ssen) Kolben kann in Achsrichtung durchbohrt sein.  In diesem Falle ist die, die beim Kolbenrücklauf       beaufschlagten    Zylinderräume verbindende, in axialer  Richtung verlaufende Bohrung im Mantel der Kol  benstange angeordnet.  



  Der     Eilgangzylinder,    der mit Vorteil die für  den Vor- und Rücklauf des kleinen Kolbens und  des     Druckübersetzerkolbens    erforderlichen Bohrungen  aufweist, wird zweckmässig an einem Ende von einer  Fortsetzung des Aussenmantels getragen, die die mit  den Bohrungen des     Eilgangzylinders    in Verbindung  stehenden Anschlüsse für die     Druckmittelhauptlei-          tungen    aufweist.  



  Die Fortsetzung des Aussenmantels kann durch  eine mit diesem verschraubte Hülse gebildet werden,  die an ihrem Ende ein Innengewinde trägt, in dem  ein mit Aussengewinde versehener Gegenanschlag für  einen auf der Kolbenstange sitzenden Anschlag sitzt.  Letzterer kann mit Gewinde auf der Kolbenstange  sitzen. Auf diese Weise ist eine Hubbegrenzung und  eine Beeinflussung der Grösse des arbeitenden Druck  mittelvolumens von aussen durch Drehbewegungen  möglich.  



  In weiterer Ausgestaltung der hydraulischen  Krafteinheit, kann das Druckende der Kolbenstange  von einer während des Vorlaufes voreilenden Druck  hülse umgeben sein, die von einem in dem als Zylin  der ausgebildeten grossen Kolben (Arbeitskolben) lau  fenden     Druckhülsenkolben    angetrieben wird, und  zwar über, eine Stirnwand des grossen Kolbens durch  dringende Stifte.

   Der die Druckhülse antreibende Kol  ben wird durch das beim Vorlauf des kleinen Kolbens       (Eilgangkolben)    verdrängte Druckmittel     beaufschlagt.     Der vom Druckmittel     beaufschlagte    Zylinderraum  des     Druckhülsenkolbens    steht mit dem beim Vorlauf  vom Druckmittel nicht     beaufschlagten    Zylinderraum  des Arbeitszylinders in Verbindung, so dass der grosse  Kolben und damit die Kolbenstange beim Vorlauf  gegenüber dem Vorlauf der Druckhülse gehemmt  wird.  



  Damit bei einer Einheit mit Druckhülse obiger Art  die beim Vorlauf und Rücklauf aus den beiden Zy  linderräumen des Arbeitszylinders verdrängten Druck  mittelvolumina gleich gross sind, weist der in den  beim Vorlauf vom Druckmittel     beaufschlagten    Zy  linderraum des Arbeitszylinders eintauchende, sich an  den grossen Kolben anschliessende Teil der Kolben  stange den gleichen Durchmesser auf wie die Druck  hülse.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfin  dung beispielsweise dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch eine hydraulische       Kraftzylindereinheit    in der Ausgangsstellung der Kol  ben,       Fig.    2 einen Ausschnitt aus     Fig.    1 in vergrösserter  Darstellung,           Fig.    3 einen     Axialschnitt    entsprechend     Fig.    1 mit  einer Stellung der Kolben, die sie nach dem     Eilvor-          schub    während des eigentlichen Druckhubes einneh  men,       Fig.    4 eine Ansicht einer durchbohrten Kolben  stange,

         Fig.    5 einen Ausschnitt aus     Fig.    1 mit abgeänder  tem Arbeitszylinder,       Fig.    6 einen Ausschnitt aus     Fig.    1 mit einer zu  sätzlichen Druckhülse.  



  Die hydraulische     Kraftzylindereinheit    gemäss     Fig.    1  bis 3 weist einen durchgehenden Stangenkörper mit  zwei ungleich grossen Kolben auf, und zwar sind  der grosse Kolben, das ist der Arbeitskolben, mit  36, der kleine Kolben, das ist der     Eilvorschubkolben,     mit 19 und die Kolbenstange mit 4 bezeichnet. Aus  Gründen der Herstellung besteht der grosse Kolben  aus zwei Teilen 36' und 36", die durch Schrauben 39  miteinander verbunden sind. Dadurch ergibt sich auch  eine Unterteilung der Kolbenstange 4 in die Teile 4'  und 4", die an den einander zugekehrten Enden die  Teile 36' bzw. 36" des grossen Kolbens 36 tragen.  



  Der kleine Kolben 19 läuft in einem     Eilgang-          zylinder    22, während der grosse Kolben 36 in einem  Arbeitszylinder 26 läuft, der an seinem einen Ende  durch einen eingeschraubten Zylinderdeckel 28 abge  schlossen ist. Der     Eilgangzylinder    22 ragt mit seinem  einen Ende, das durch den von der Kolbenstange 4  durchdrungenen Zylinderdeckel 22' verschlossen ist,  der einen Teil der Zwischenwand zwischen dem Ar  beitszylinder 26 und dem     Eilgangzylinder    22 bildet,  so in den Arbeitsraum des Arbeitszylinders 26 hin  ein, dass ein Ringraum 7' gebildet wird.

   Das andere,  durch einen von der Kolbenstange 4 durchdrun  genen Hülse 22" verschlossene Ende des     Eilgang-          zylinders    22 sitzt in einer zylindrischen Fortsetzung  des Arbeitszylinders 26, die im dargestellten Beispiel  als eine mit dem Arbeitszylinder 26 gleichachsige  Hülse 23 ausgebildet ist, die mittels eines Gewindes  24 mit dem Arbeitszylinder 26 verbunden ist.  



  Diese Hülse 23 ist an ihrem oberen Teil mit  einem Innengewinde 24' versehen, in dem ein mit  entsprechendem Aussengewinde versehener, von der  Kolbenstange 4 durchdrungener Stopfen 25 sitzt, der  als Anschlag für eine     Rückhubbegrenzung    der Kol  benstange 4 dienen kann. Den Gegenanschlag bildet  ein auf der Kolbenstange 4 sitzender Stellring 21,  der auch zur Begrenzung des Vorschubes dienen  kann. In diesem Falle sitzt der Stellring 21 mit einem  Gewinde 20 auf einem entsprechenden Gewinde der  Kolbenstange 4. Der Vorschub wird beendet, wenn  eine Stirnfläche des Stellringes 21 auf die Innenstirn  fläche 27 der Hülse 23 auftrifft.    Der Arbeitszylinder 26 besteht aus einer Innen  zylinderhülse 26', die auf ihrem Umfang Längsnuten  6 aufweist, und einem diese Hülse umgebenden Au  ssenmantel 26".

   An der dem Zylinderdeckel 28 zu  gekehrten Stirnseite der     Innenzylinderhülse    26' sind  mit den Längsnuten 6 in Verbindung stehende,     ring-          segmentförmige        Ausnehmungen    10' vorgesehen. In    der Nähe des anderen Endes weist die Innenzylinder  hülse 26'     Radialbohrungen    10 auf, die mit den Längs  nuten 6 in Verbindung stehen. Die     Innenzylinderhülse     26' ist gegen axiale Verschiebung in der einen Rich  tung durch einen im Aussenmantel 26" eingelassenen  Sprengring 40 gesichert.  



  Diese Ausbildung des     Arbeitszylinders    26 aus  zwei Teilen ermöglicht es, den Aussenmantel 26" als  austauschbaren Maschinenteil und umkehrbar in dem  Sinne herzustellen, dass es gleichgültig ist, an welchem  Ende die Hülse 23 oder der Zylinderdeckel 28 ein  geschraubt werden.  



  Die in     Fig.    5 dargestellte     Variante    zeigt, dass der  Arbeitszylinder 26a aus einem Stück bestehen kann.  In diesem Falle weist er mehrere in axialer     Richtung     verlaufende Längsbohrungen 6a auf, die an ihren  Enden durch     Radialbohrungen    10a mit dem Zylin  derinnern 5a, 7a verbunden sind.  



  In einem im Durchmesser erweiterten Teil des  Arbeitszylinders 26,     nämlich    unmittelbar im Aussen  mantel 26", und auf dem     Eilgangzylinder    22 läuft der       flanschartige    Kopf 18' des als     Rohrplungerkolben     ausgebildeten     Druckübersetzerkolbens    18.

   Das Rohr  18" dieses     Druckübersetzerkolbens    18 läuft zwischen  einem Innenbund 14 des     Arbeitszylinders    26 und  einem dem Innenbund 14 gegenüberstehenden Au  ssenbund 15 des     Eilgangzylinders    22, welche Bund  zusammen einerseits einen weiteren Teil der Zwi  schenwand zwischen dem Arbeitszylinder 26 und dem       Eilgangzylinder    22 und anderseits eine Zwischenwand  zwischen Zylinder 26 und Zylinder für den Kolben  18 bilden. Das Rohr 18" des     Druckübersetzerkolbens     18 umgibt den     Eilgangzylinder    22 mit geringem Ab  stand zur Bildung eines     L7bersetzerzylinderraumes    17.

    Durch den Aussenbund 15 des     Eilgangzylinders    22  und einen Innenbund 16 des Kopfes 18' des Druck  übersetzerkolbens 18 wird . der     übersetzerzylinder-          raum    17 an seinen Enden abgeschlossen. Der vom  Druckmittel nicht erfüllte Ringraum 38 zwischen dem  Aussenmantel 26" und dem Rohr 18" des Druck  übersetzerkolbens 18 ist durch mindestens eine     öff-          nung    41 mit der Atmosphäre verbunden.

   Die Ring  fläche, die von der unteren Fläche des Innenbundes  16 gebildet ist und beim Rücklauf des Kolbens 18  vom Druckmittel     beaufschlagt    wird, ist kleiner als  die obere Stirnfläche des Kopfes 18', die beim Vor  lauf des Kolbens 18 vom Druckmittel     beaufschlagt     wird.  



  Der     Eilgangzylinder    22 weist, wie in     Fig.    2 grö  sser dargestellt ist, auf der Seite des     Druckmittel-          anschlusses    1 eine nach aussen durch einen Stopfen 44  oder dergleichen abgeschlossene Längsbohrung 2 auf,  die mit dem     Druckmittelanschluss    1 durch eine     öff-          nung    42 mit dem hinter dem kleinen Kolben 19 be  findlichen Zylinderraum 12' des     Eilgangzylinders    22  durch eine Öffnung 43 in Verbindung steht.  



  Der Kopf 18' des     Druckübersetzerkolbens    18  weist an seiner Stirnseite dort, wo er am     Eilgang-          zylinder    22 anliegt, eine ringförmige     Ausnehmung    3  auf, die mit der Längsbohrung 2 des     Eilgangzylinders         22 durch eine kleine     Öffnung    8 in Verbindung steht,  die das Druckmittel nur langsam in die ringförmige       Ausnehmung    3 eindringen lässt.

   In der     Vorschubrich-          tung    vor der kleinen Öffnung 8 ist eine grössere     öff-          nung    9 vorgesehen, die die Längsbohrung 2 mit dem  jenigen     übersetzerzylinderraum    1<B>7</B> verbindet, der  sich beim Vorschub des     Druckübersetzerkolbens    18  zwischen dem Kopf 18' desselben und der als Zy  linderdeckel funktionierenden Hülse 23 bildet.  



  Der     Eilgangzylinder    ist auf seiner entgegengesetz  ten Seite, wo sich ein     Druckmittelanschluss    13 in der  Hülse 23 befindet, mit einer zweiten     Längsbohrung     45 versehen, die     einenends    durch einen Stopfen 46  verschlossen ist. Diese Längsbohrung 45 steht mit  dem     Druckmittelanschluss    13 durch eine Öffnung 47  in Verbindung.

   Der in der     Vorschubrichtung    vor dem  kleinen Kolben 19 befindliche     Zylinderraum    12 des       Eilgangzylinders    22 ist durch eine Öffnung 48 mit  der Längsbohrung 45 verbunden, die ausserdem durch  eine Öffnung 49 mit dem     übersetzerzylinderraum    17  in Verbindung steht.  



  Die     Druckmittelanschlüsse    1 und 13 können ge  nau oder annähernd einander gegenüber angeordnet  sein, so dass der Aussenmantel der hydraulischen Stu  fenkrafteinheit in fast voller Länge zur     Aufnahme     von Gegendruck- oder Zugkörpern zur Verfügung  stehen kann.  



  Der Eintritt des Druckmittels in den Zylinder  raum 17' des     Druckübersetzerkolbens,    welcher Ein  tritt im dargestellten Beispiel durch die Öffnungen 8  und 9 erfolgt, kann durch ein nicht dargestelltes ein  stellbares Drosselventil geregelt werden, das an ge  eigneter Stelle eingebaut sein kann.  



  Die Wirkungsweise der hydraulischen Krafteinheit  gemäss     Fig.    1 bis 3 ist folgende:  Beim     Vorlauf    der Kolbenstange 4, das ist in den       Fig.    1 bis 3 nach unten, tritt das von einem nicht  dargestellten Druckerzeuger kommende Druckmittel  durch den in der Hülse 23 vorgesehenen Druckmittel  anschluss 1 ein und gelangt durch die Öffnung 42  in die Längsbohrung 2 des     Eilgangzylinders    22. Von       dort    tritt das Druckmittel durch die Öffnung 43 in  den Zylinderraum 12' des     Eilgangzylinders    22, also  hinter den kleinen Kolben 19. Dadurch wird der     Eil-          vorschub    des Doppelkolbens 19, 36 bewirkt.

   Dieser  Eilvorschub unter     Beaufschlagung    der hinteren Kol  benfläche des Kolbens 19 ist möglich, weil das im  Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders 26 enthaltene  Druckmittel durch die     ringsegmentförmigen        Ausneh-          mungen    10', die Längsnuten 6 und die     Radialboh-          rungen    10 in den hinter dem grossen Kolben 36 be  findlichen, bei nicht ganz     zurückgezogenem    Kolben  teilweise vom Ringraum 7' gebildeten Zylinderraum  7 des Arbeitszylinders 26 übertreten kann.

   Das vor  dem     kleinen    Kolben 19 im     Zylinderraum    12 des     Eil-          gangzylinders    22 befindliche Druckmittel kann über  48, 45, 47, 13 abfliessen.  



  Sobald ein mit dem     Kolbenstangenteil    4" verbun  dener Druckstempel auf das Werkstück auftrifft und  dadurch die Bewegung der Kolben 19 und 36 ge-    hemmt wird, fliesst Druckmittel aus der Längsbohrung  2 des     Eilgangzylinders    22 durch die kleine Öffnung 8  in die ringförmige     Ausnehmung    3 des Kopfes 18'  des     übersetzerkolbens    18 und bewegt diesen in der       Vorschubrichtung.    Bei dieser Vorwärtsbewegung wird  vom Kopf 18' die grössere Öffnung 9 freigegeben,  die die Längsbohrung 2 des     Eilgangzylinders    22 mit  dem entstandenen Zylinderraum 17' hinter dem       Druckübersetzerkolben    18 verbindet.

   Nunmehr steht  der Kopf 18' des     Druckübersetzerkolbens    18 unter  dem vollen     Zufluss    des Druckmittels. Kurz nach Be  ginn der     Vorschubbewegung    des     Druckübersetzerkol-          bens    18 werden die     Radialbohrungen    10 des Arbeits  zylinders 26 vom freien Ende des Rohres 18" ge  schlossen, und das     Plungerrohr    18" des     Drucküber-          setzerkolbens    18 taucht dann in den hinter dem Kol  ben 36 befindlichen Zylinderraum 7 des Arbeitszylin  ders ein und leitet den übersetzten Kraftweg ein       (Fig.    3),

   da die im Raum 7 eingeschlossene Druck  mittelmenge vom Ende des Eilvorlaufes des Kolbens  36 an bis zum Beginn des     Eilrücklaufes    desselben  konstant bleibt. Das im Zylinderraum 5 des Arbeits  zylinders 26 befindliche Druckmittel, das nun nicht  mehr durch die     ringsegmentförmigen        Ausnehmungen     10' austreten kann, läuft über die     Radialbohrungen     l l' und die Längsbohrung 11 der Kolbenstange 4 und  des Kolbens 36 in den Zylinderraum 12 des Eil  gangzylinders 22 und von da durch die Öffnung 48,  die Längsbohrung 45 des     Eilgangzylinders    22 und die  Öffnung 47 in den     Druckmittelanschluss    13, der in  diesem Fall als Ablauf für das Druckmittel dient.

   Das  im Zylinderraum 17 befindliche Druckmittel kann bei  49 austreten.  



  Während dieses Vorlaufes des Druckübersetzer  kolbens 18 und der Kolbenstange 4 mit den Kolben  36 und 19 wird die eigentliche Druckarbeit ver  richtet.  



  Sobald die Kolbenstange 4 mit den Kolben 36  und 19 am Ende des Arbeitshubes angekommen ist,  was beispielsweise durch Anlegen der Stirnfläche des  Stellringes 21 an die     Innenstirnfläche    27 der Hülse 23  bestimmt ist, wird das Druckmittel so umgeschaltet,  dass der bisherige Zulauf 1 zum Ablauf und der  bisherige Ablauf 13 zum Zulauf wird.  



  Dadurch tritt Druckmittel aus dem Anschluss 13  durch die Öffnung 47 in die Längsbohrung 45 des       Eilgangzylinders    22, von wo aus das Druckmittel  durch die Öffnung 48 in den Zylinderraum 12 des       Eilgangzylinders    22 und durch die Öffnung 49 in den       Übersetzerzylinderraum    17 eintreten kann. Zunächst  wird der     Druckübersetzerkolben    18 nach rückwärts,  d. h. in der Zeichnung nach oben, gedrängt, während  der Doppelkolben 36, 19 zunächst im wesentlichen  nur in dem Masse zurückläuft, als der     Drucküber-          setzerkolben    18 im Zylinderraum 7 des Arbeitszylin  ders 26 Volumen freigibt.

   Sobald der     Drucküber-          setzerkolben    18 mit seinem     Plungerrohr    18" die       Radialbohrungen    10 des Arbeitszylinders 26 freige  geben hat, erfolgt der     Eilrücklauf    der Kolbenstange 4  mit den zwei Kolben 19 und 36, weil das im Zylin-           derraum    7 des Arbeitszylinders 26 enthaltene Druck  mittel durch die     Radialbohrungen    10 die Längsnuten  6 und die     ringsegmentförmigen        Ausnehmungen    10'  in den Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders treten  kann.

   Im übrigen nimmt beim Rücklauf des Doppel  kolbens 36, 19 das Druckmittel folgenden Lauf: Das  im     tTbersetzerzvlinderraum    17' befindliche Druckmit  tel läuft durch die grosse Öffnung 9 und die kleine  Öffnung 8 in die Längsbohrung 2 des     Eilgangzyhn-          ders    22 und von da durch die Öffnung 42 in den  nunmehr als Ablauf dienenden     Druckmittelanschluss     1. Das im Zylinderraum 12' des     Eilgangzylinders    22  hinter dem kleinen Kolben 19 befindliche Druck  mittel läuft durch die Öffnungen 43, 42 ab.

   Soweit  der Zylinderraum 5 des Arbeitszylinders 26 nicht  vom Zylinderraum 7 gefüllt wird, läuft Druckmittel  aus dem Zylinderraum 12 des     Eilgangzylinders    22  durch die     Radialbohrungen    11' und die Längsboh  rung 11 der Kolbenstange 4 in den     Zylinderraum    5.

    Der kleine Kolben 19 ist im Zylinderraum 12 vom  Druckmittel     beaufschlagt.    Für den Fall, dass, solange  die     Radialbohrungen    10 durch den Druckübersetzer  kolben 18 noch nicht freigegeben sind, der Rückhub  einen grösseren Energieverbrauch     erfordert    als die  kleine     Kolbenfläche    des Kolbens 19 ergibt, wird diese  Energie durch     Beaufschlagung    des grossen Kolbens 36  im Zylinderraum 5 aufgebracht.  



  Mit dem Ende 50 der Kolbenstange 4 können  Werkzeuge oder sonstige Elemente, die unter Druck  arbeiten sollen, verbunden sein, und mit dem Ende  51 der Kolbenstange 4 können Werkzeuge oder son  stige Elemente verbunden sein, die eine Zugwirkung  ausüben sollen. Es ist auch     möglich,    gleichzeitig beide  Enden 50, 51 der Kolbenstange 4 mit solchen Werk  zeugen oder Elementen zu verbinden.  



  Der in     Fig.    4 dargestellte Stangenkörper mit den  Kolben     19n    und 36a und der Kolbenstange 4a weist  eine axiale Bohrung 31 auf. In diesem Fall ist die  axiale Bohrung 34, die die beim Kolbenrücklauf     be-          aufschlagten    Zylinderräume 5 und 12 verbindet, im       Kolbenstangenteil    4'a angeordnet und durch Radial  bohrungen 34a' und 34a" mit den Zylinderräumen 5  bzw. 12 verbunden.  



  Die Ausführungsform der hydraulischen Kraft  einheit gemäss     Fig.    6 unterscheidet sich von der Aus  führungsform gemäss     Fig.    1 bis 3 dadurch, dass der       Kolbenstangenteil    4" von einer Druckhülse 32 um  geben ist, die auch im Zylinderdeckel 28 geführt ist.  Diese Druckhülse 32 hat beispielsweise den Zweck,  falls der     Kolbenstangenteil    4" mit einem Nietstempel  verbunden ist, die miteinander zu     vernietenden    Teile  gegen einen Gegenhalter zu drücken und sie auf diese  Weise zusammenzudrücken, bevor die eigentliche  Nietarbeit beginnt.  



  Zur Betätigung der Druckhülse 32 ist der grosse  Kolben 36b als geschlossener Zylinder ausgebildet,  indem seine beiden Teile 36b' und 36b" durch eine  Zylinderhülse 33 miteinander verbunden sind, die bei  spielsweise mit dem Kolbenteil 36b' aus einem Stück  bestehen und mit dem Kolbenteil 36b" durch ein    Gewinde 34 verbunden sein kann. In diesem als Zy  linder ausgebildeten Kolben 36b kann sich ein Kol  ben 29 bewegen, der in der     Vorschubrichtung    auf       Stifte    30 wirkt, die in Bohrungen 35 des Kolben  teiles 36b" geführt sind und auf die     Stirnfläche    der  an dem     betreffenden    Ende mit einem Flansch 3 7  versehene Druckhülse 32 wirken.

      Der in der     Vorschubrichtung    hinter dem Druck  hülsenkolben 29 befindliche Zylinderraum 55 des  Kolbens 36b wird in der     Ausgangsstellung    des Kol  bens 29 durch eine ringförmige     Ausnehmung    52  desselben und durch eine zentrale     Ausnehmung    52'  gebildet, auf die die Längsbohrung 11 der Kolben  stange 4 und das durch diese     Längsbohrung    11 zu  geführte Druckmittel treffen.  



  Die Teile 36b" und 33 des Kolbens 36b haben  einen etwas kleineren     Durchmesser    als der Teil 36b',  so dass zwischen dem den kleineren Durchmesser auf  weisenden Teil einerseits und der     Innenfläche    des Ar  beitszylinders 26 anderseits ein Ringraum 54 besteht,  der mit dem     Zylinderraum    55 durch     Radialbohrun-          gen    38 in Verbindung steht. Der vom Druckmittel  nicht     beaufschlagte        Zylinderraum    53 des Kolbens 36b  ist durch eine     Axialbohrung    31 des Kolbenstangen  teiles 4" entlüftet.  



  Damit beim Vorschub und beim Rückhub der  Kolbenstange 4 in den Zylinderräumen 5 und 7 des       Arbeitszylinders    26 gleiche     Druckmittelvolumina    ver  drängt werden, hat der in den     Zylinderraum    7 des  Arbeitszylinders 26 eintauchende Teil 4b' der Kol  benstange 4' denselben Durchmesser wie die Druck  hülse 32.  



  Die Wirkungsweise der gemäss     Fig.    6 ausgebil  deten, im übrigen durch     Fig.    1 bis 3 zu ergänzenden       hydraulischen    Krafteinheit ist folgende:  Das Druckmittel tritt durch den Anschluss 1 und  durch die Öffnungen 42, 43 in den Zylinderraum 12'  des     Eilgangzylinders    22 und drückt den kleinen Kol  ben 19 nach vorwärts.

   Das dadurch im     Zylinderraum     12 verdrängte Druckmittel kann durch die in diesen  Raum mündende     Radialbohrung    11'     (Fig.    1) und die       Axialbohrung    11 des     Kolbenstangenteiles    4'     (Fig.    6)  auf den Kolben 29 wirken, der dadurch in der Zeich  nung nach unten verschoben wird.

   Das auf diese  Weise in den Zylinderraum 55 des Kolben 36b ge  langende Druckmittel kann durch die     Radialbohrun-          gen    38 und den Ringraum 54 in den     Zylinderraum    5  des Arbeitszylinders 26 treten und so entgegen der       Vorschubrichtung    auf den Kolben 36b wirken, wo  durch dieser gebremst wird, so dass sich die Druck  hülse 32 gegenüber dem     Kolbenstangenteil    4" vor  schiebt. Die Druckhülse 32     drückt    dadurch die zu  vernietenden Werkstücke zusammen, bevor der       eigentliche    Druckhub unter Mitwirkung des Druck  übersetzerkolbens 18 erfolgt.

   Im übrigen ist die Wir  kungsweise dieselbe wie bei der     Ausführungsforni     gemäss     Fig.    1 bis 3.  



  Der Rückhub der Kolben 19, 36b und 18     erfolgt     in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform ge  mäss     Fig.    1 bis 3, jedoch wirkt das Druckmittel durch      die Längsbohrung 11 auf den Kolben 29 im Sinne  des Vorschubes der Druckhülse 32, so dass sich das  mit dem     Kolbenstangenteil    4" verbundene Werkzeug  früher von dem Werkstück löst als die Druckhülse  32. Dadurch wird verhindert, dass, beispielsweise im  Falle des     Stanzens,        Stanzteile    an dem Werkzeug hän  gen bleiben, weil diese     Stanzteile    durch die Druck  hülse 32 vom Werkzeug abgestreift werden.  



  Die hydraulische     Kraftzylindereinheit    kann ein  zeln oder     mehrfach    und auswechselbar in hydrau  lische Pressen oder dergleichen eingebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulische Kraftzylindereinheit mit einem Ar beitszylinder, in dem ein Arbeitskolben gleitet, der sich im ersten Teil des Vorlaufes und im zweiten Teil des Rücklaufes im Eilgang bewegt, mit einem vom Arbeitszylinder durch eine Zwischenwand getrennten Zylinder, in dem ein Druckübersetzerkolben gleitet, der mit einem Teil durch eine Öffnung der Zwischen wand hindurch in den Arbeitszylinder taucht, und mit Druckmittelanschlüssen für die Ermöglichung der wahlweisen Beaufschlagung beider Seiten jedes Kol bens mit Druckmittel, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckübersetzerkolben (18)
    als Rohrplungerkol- ben ausgebildet ist, der mit seinem Rohr (18") in einem die Zwischenwand durchsetzenden Ringraum gleitet und dessen beim Rücklauf beaufschlagte Ring fläche kleiner ist als seine beim Vorlauf beaufschlagte Fläche.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zylindereinheit nach Patentanspruch mit einer Einrichtung, die diejenige Druckmittelmenge, die sich in dem Raumteil des Arbeitszylinders befindet, in den der Druckübersetzerkolben eintaucht, von der Beendigung des Eilvorlaufes des Arbeitskolbens an bis zum Beginn des Eilrücklaufes desselben konstant hält, gekennzeichnet durch eine vom freien Rohrende des Druckübersetzerkolbens (18) gesteuerte Radiai- öffnung (10)
    des Arbeitszylinders (27), durch die die beiden Raumteile desselben miteinander verbun den sind. 2. Zylindereinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckübersetzerkolben (18) in einem ringförmigen Druckübersetzerzylinderraum läuft, dessen Innenmantel durch einen Eilgangzylin- der (22) gebildet ist, der einen Eilgangkolben (19) umschliesst, welcher mit dem Arbeitskolben (36) und einer Kolbenstange (4) einen durchgehenden Stan genkörper bildet. 3.
    Zylindereinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eilgangzylinder (22) mit seinem durch einen einen Teil der Zwischenwand zwischen diesem Zylinder und dem Arbeitszylinder bildenden Zylinderdeckel (22') verschlossenen Ende in das eine Ende des an seinem anderen Ende ver schlossenen Arbeitsraumes des Arbeitszylinders (26) hineinragt und zusammen mit einem Teil des Arbeits- zylinders (26) einen Ringraum bildet, der einen Teil (7')
    des beimVorschub von dem Druckmittel beauf- schlagten Zylinderraumes (7) des Arbeitszylinders (26) bildet, dass der andere Teil der zuletztgenannten Zwischenwand durch einen an dem einen Ende des Arbeitsraumes des Arbeitszylinders (26) vorge sehenen Innenbund (14) des letzteren und einen ge genüberstehenden Aussenbund (15) des Eilgangzylin- ders (22) gebildet wird, und dass der zwischen diesen beiden Bunden gebildete Ringraum den Ringraum bildet, in dem das Rohr (18") des Druckübersetzer kolbens (18) gleitet. 4.
    Zylindereinheit nach Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckübersetzer kolben (18) an seinem, in dessen Ausgangslage den Bunden (14, 15) abgekehrten Ende einen Innenbund (16), der den durch den Eilgangzylinder (22) und das ihn im Abstand umgebende Rohr (18") des Druck übersetzerkolbens (18) gebildeten Ringzylind2rraum (17) einenends abschliesst, und einen Flansch (18') trägt, der in einem den Eilgangzylinder im Abstand umgebenden, am freien Ende abgeschlossenen ver längerten Teil des Mantels (26") des Arbeitszylinders (26) läuft, und dass der dadurch gebildete,
    einenends von der äusseren Stirnseite des Flansches begrenzte Ringraum den zweiten Zylinderraum (17') für den Druckübersetzerkolben (18) bildet. 5. Zylindereinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (26) mittels einer Zylinderhülse (26') gebildet ist, die austausch bar in einem auch den Eilgangzylinder (22) und den Druckübersetzerkolben (18) umschliessenden Aussen mantel (26") des Arbeitszylinders angeordnet ist und auf ihrer Aussenfläche Längsnuten (6) aufweist, die in der Nähe des einen Endes der Zylinderhülse (26') durch Radialbohrungen (10) und an der entgegen gesetzten, an den Deckel (28)
    des Aussenmantels (26") anstossenden Stirnseite der Zylinderhülse (26') durch ringsegmentförmige Ausnehmungen (10') mit dem Innern der Zylinderhülse (26') in Verbindung stehen. 6. Zylindereinheit nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Kolbenrücklauf beauf- schlagten Zylinderräume (5 und 12) des Arbeitszylin ders (26) und des Eilgangzylinders (22) durch eine in axialer Richtung verlaufende Bohrung (11) der Kolbenstange (4) und zugeordnete Radialbohrungen (11 ') miteinander verbunden sind.
    7. Zylindereinheit nach Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die für den Vor- und Rücklauf des Eilgangkolbens (19) und des Druckübersetzerkolbens (18) erforderlichen Bohrun gen aufweisende Eilgangzylinder (22) an einem Ende. von einer Fortsetzung (23) des Aussenmantels (26") getragen wird, die die mit den Bohrungen des Eil- gangzylinders (22) in Verbindung stehenden An schlüsse (1, 13) für die Druckmittelhauptleitungen aufweist. B.
    Zylindereinheit nach Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsetzung des Aussenmantels (26") durch eine mit diesem ver schraubte Hülse (23) gebildet wird, die an ihrem einen Ende ein Innengewinde (24') trägt, in dem ein mit Aussengewinde versehener Stopfen (25) sitzt, der als Gegenanschlag für einen auf der Kolbenstange (4) sitzenden Anschlag (21) dient. 9. Zylindereinheit nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (21) als mit Ge winde (20) auf der Kolbenstange (4) sitzender Stell ring ausgebildet ist. 10.
    Zylindereinheit nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Druckende der Kol benstange (4) von einer während des Vorlaufes vor eilenden Druckhülse (32) umgeben ist, die von einem in dem als Zylinder ausgebildeten Arbeitskolben (36b) laufenden Kolben (29) über, eine Stirnwand (36b") des Arbeitskolben (36b) durchdringende Stifte (30) angetrieben wird, dass der die Druckhülse (32) antreibende Kolben (29) durch das beim Vorlauf des Eilgangkolbens (19) verdrängte Druckmittel be- aufschlagt wird, und dass der vom Druckmittel be- aufschlagte Zylinderraum (55)
    des Druckhülsenkol- bens (29) mit dem beim Vorlauf des Arbeitskolbens vom Druckmittel nicht beaufschlagten Zylinderraum (5) des Arbeitszylinders (26) in Verbindung steht. 1.1. Zylindereinheit nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass der in den beim Vorlauf des Arbeitskolbens vom Druckmittel beaufschlagten Zylinderraum des Arbeitszylinders (26) eintauchende, sich an den Arbeitskolben (36b) anschliessende Teil (4b') der Kolbenstange den gleichen Durchmesser auf weist wie die Druckhülse (32). 12.
    Zylindereinheit nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (26a) Längs bohrungen (6a) und diesen zugeordnete, in die Zy linderräume (5a, 7a) des Arbeitszylinders (26a) füh rende Radialbohrungen (10a) zur Verbindung dieser beiden, durch den Arbeitskolben (36a) getrennten Zylinderräume- (5a, 7a) aufweist. 13.
    Zylindereinheit nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Stangenkörper (4a, 19a, 36a) eine axiale Bohrung (31) aufweist und die die beim Kolbenrücklauf beaufschlagten Zylinder räume (5 und 12) verbindende, in axialer Richtung verlaufende Bohrung (34) in der Kolbenstange (4a) angeordnet ist.
CH357278D 1956-08-23 1957-08-21 Hydraulische Kraftzylindereinheit CH357278A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301253B (de) * 1962-04-25 1969-08-14 Glas Michael Maurus Zylinderkolbentrieb mit Druckuebersetzung
DE1301252B (de) * 1964-01-30 1969-08-14 Glas Michael Maurus Zylindereinheit mit Druckuebersetzung

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DE1301253B (de) * 1962-04-25 1969-08-14 Glas Michael Maurus Zylinderkolbentrieb mit Druckuebersetzung
DE1301252B (de) * 1964-01-30 1969-08-14 Glas Michael Maurus Zylindereinheit mit Druckuebersetzung

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