CH357306A - Anlage zur Herstellung von Mosaik-, insbesondere Holzmosaikbahnen - Google Patents
Anlage zur Herstellung von Mosaik-, insbesondere HolzmosaikbahnenInfo
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Description
Anlage zur Herstellung von Mosaik-, insbesondere Holzmosaikbahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Herstellung von Mosaik-, insbesondere Holzmosaik- bahnen, bei welcher die zur Bildung des Mosaik belages bestimmten Klötzchen über eine Anzahl nebeneinander angeordneter geneigter Rinnen geführt, geordnet und hierauf über eine Trommel laufend gegen einen bandförmigen, mit Klebstoff versehenen, fortlaufenden Träger angedrückt und die so herge stellte Mosaikbahn einer Trockenvorrichtung zuge führt wird.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser bekannten Verfahren und soll eine Anlage schaffen, die ein zwangsläufig gesteuertes und damit gleich- mässiges Sortieren und Ordnen der Klötzchen, ein zuverlässiges Einführen in die Zuführrinnen und ein zwangsläufiges Setzen der Klötzchen auf die Unter lage, mit der zusammen die Klötzchen die Mosaik bahn bilden, möglich macht.
Demgemäss besteht die erfindungsgemässe Anlage im wesentlichen darin, dass im Anschluss an eine Unterlage, die laufend mit Klötzchen beschickt wird, ausser einer als Sammelfeld für die losen, unge- richteten Klötzchen dienenden Rutsche eine Anzahl nebeneinander angeordneter Rinnen vorgesehen und in Förderrichtung in mehrere Abschnitte unterteilt sind, von denen der erste als eigentlicher Sortier- apparat die Klötzchen in ununterbrochener Reihen folge dem nächsten Abschnitt zuführt, dessen Rinnen auf eine Trommel münden,
welche auf ihrem Mantel umrandete Auflageflächen zur Aufnahme der Klötz- chen durch die auf die Trommel mündenden Kanäle aufweist, und dass eine Vorrichtung zur Zuführung und Andrückung des bandförmigen Trägers mit der Klebstoffseite gegen die in den umrandeten Auflage- flächen der Trommel befindlichen Klötzchen, sowie eine sich mindestens über einen Teil des Trommelum fanges erstreckendeTrockeneinrichtungvorgesehenist. Auf der Zeichnung ist rein beispielsweise eine Ausführungsform der Anlage dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 schematisch den wesentlichen Teil der Anlage in Seitenansicht.
Fig. 2 in Draufsicht den Rinnenteil der Anlage nach Fig. 1.
Fig. 3 und 4 den Sortierapparat des Führungs- rinnensystems in teilweise geschnittener Seitenansicht und in Draufsicht.
Fig. 5 bis 11 Querschnitte durch den Sortier- apparat nach den Fig. 3 und 4.
Fig. 12 einen Ausschnitt der Trommel in Drauf sicht.
Fig. 13 einen Teil der Trommel im Axialschnitt. Fig. 14 einen Querschnitt durch den gegen den Austritt der Klötzchen zu angeordneten Teil des Rinnensystems.
Fig. 15 im Einzelnen denjenigen Teil der Anlage, bei dem die Klötzchen aus der Rinne austreten und sich in die Felder der Trommel einlegen.
Fig. 16 das Teilstück eines als Endprodukt herge stellten Mosaikbandes in Draufsicht.
Fig. 17 eine Variante desjenigen Teiles der Anlage, der zum Einlegen der Klötzchen in die Haltestücke auf der Trommel dient.
Die Klötzchen, die gemäss der nachstehend geschilderten Ausführung von der Anlage beispiels weise eine Grösse von 25 X 25 X 9 mm aufweisen, werden in an sich bekannter Weise etwa wie folgt hergestellt, bevor sie zur eigentlichen, Gegenstand der Erfindung bildenden Anlage gelangen.
Die Rohfriesen erden einer Vorsortiermaschine zugeführt, worauf eine Abrichtmaschine das über hobeln der Rohfriesen besorgt. Darnach werden die zugeschnittenen Lamellen zu quadratischen Klötzchen K gesägt, die durch eine nach oben auf ein Förderband 1 über der eigent lichen Anlage und von dort in den Silo 2 der Anlage gefördert werden. Es können für verschiedene Holz arten verschiedene Silos in der gleichen Anlage vor gesehen sein.
Unter der unteren Öffnung des Silos 2 befindet sich ein Vibrator 11, auf den die Klötz- chen K fallen (Fig. 1). Mit 11a ist ein Rüttelsieb bezeichnet, durch welches Staub, kleine Abfälle und dergleichen in einen Auffang 11b fallen können.
Im Anschluss an das Rüttelsieb 11a ist ein geneigtes Rutschblech 12 angeordnet, welches über seine ganze Breite eine einzige, am Rande geschlossene Fläche bildet und der weiteren Verteilung der aufgeschütte ten Menge Klötzchen dient.
Das Rutschblech 12 dient als Sammelfeld für die lose und ungerichtete Klötzchen-Ware und als erster Teil des Führungs- rinnensystems, durch welches die Klötzchen neben- und nacheinander leeren Haltestücken einer Trom mel zugeführt werden. Anschliessend an das Rutsch blech 12 ist ein Sortierapparat S angeordnet (Fig. 1 und 3 bis 11), durch den die Klötzchen K reihen weise hintereinander in die richtige Bereitschafts stellung zur geordneten Weiterförderung gebracht werden.
Der Sortierapparat ist im einzelnen in den Fig. 3 bis 11 dargestellt. Er besteht aus einer Anzahl neben einander angeordneter Führungsstücke 13, z. B. aus Aluminiumguss. Jedes dieser Stücke weist zwei Schie nen 14 und 15 auf, die gabelartig ausgebildet sind und zwischen sich einen leeren Zwischenraum 16 bilden. Die Enden 13a, 13b der Führungsstücke 13 weisen Augen 13c, 13d auf zur ortsfesten Anordnung und zum Anschluss einerseits an das Rutschblech 12 und andererseits an die zur Trommel führenden Rinnen R. Die durch einen die Augen 13c, 13d durchsetzenden Befestigungsbolzen zusammengehalte nen Führungsstücke 13 werden mit den Enden 13a an das Rutschblech 12 und mit den Enden 13b an die Rinnen R angeschlossen.
Die Schienen 14 und 15 weisen in ihrem Ver laufe vom oberen Ende 13a bis zum unteren Ende 13b eine ganz besondere Ausbildung und Form auf. Dies ist aus den verschiedenen Querschnitten durch die Schienen gemäss den Fig. 5-11 ersichtlich. In Fig. 5 sind die Verhältnisse gezeigt, wenn die Klötz- chen K vom Rutschblech noch ungeordnet zum Sor- tierapparat gelangen und auf die Schienen 14, 15 gelangen.
Von den beispielsweise in - die gezeigte Lage zu den Schienen 14, 15 gelangten verschie denen Klötzchen K, K1, K2 und K3 liegen lediglich die Klötzchen K richtig in den Schienen 14 und 15. Die Klötzchen KI, KZ und K3 müssen entweder in die richtige Lage wie die Klötzchen K gelangen oder abgeworfen und wieder zugeführt werden.
Wenn sich die Klötzchen K1, K2 und K3 nicht von selbst beim Rutschen in die richtige Lage einstellen, so fallen sie entweder von selbst in den Zwischenraum 16 oder sie werden durch einen Abstreifer 17 am unteren Ende 13b des Führungsstücks abgelenkt und fallen auf diese Weise in den Zwischenraum 16. Durch die geschilderten Mittel ist eine zwangsläufige Sortierung und richtige Führung der Klötzchen gewährleistet, so dass sie alle am Ende des Sortier- apparates hintereinander in der gleichen Lage in die weiteren ebenfalls geneigten Rinnen R eintreten können.
Die überschüssigen bzw. in die Leerräume gefalle nen Klötzchen K werden auf einem Auffangblech 18 gesammelt, von wo sie auf ein Förderband 19 rutschen und von diesem nach oben und mittels einer Rutsche 20 über den Siloboden bzw. den Vibra- tor 11 wieder zum Sammelfeld 12 und von dort zum Sortierapparat gelangen.
Während der Sortierapparat beispielsweise eine Länge von ca. 430 mm hat, weisen die nachfolgenden Rinnen R eine Länge von 1500 mm auf. Von diesen Rinnen R schliesst sich jede an eine Schiene 14 bzw. 15 des Sortierapparates an. Die Rinnen R sind geschlossen (Fig. 2) und die Klötzchen K werden in diesen Rinnen, in die sie hintereinander gereiht in der richtigen geometrischen Lage eingetreten sind, weiter geführt in Richtung zu den Haltestücken auf der Trommel.
Die Rinnen R, die an ihrem oberen Ende im Abstand der Schienen 14, 15 des Sortier- apparates voneinander liegen, werden in ihrem wei teren Verlaufe zusammengeführt, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist und zwar entsprechend den neben einander liegenden Feldern bzw. Haltestücken am Trommelmantel.
Im Anschluss an die geschlossenen Rinnen R sind weitere Rinnen RT angeordnet, die die Klötz- chen bis zu ihrem Austritt führen. Im Verhältnis zu den Längen der Rinnen S und R des obigen Beispiels haben die Rinnen eine Länge von ca. 3000 mm. Diese Rinnen sind in Fig. 14 des Näheren gezeigt ; sie bestehen aus in seitlichem Abstand auf einer Unterlage 21 befestigten Schienen, von denen die oberen Doppel-T-Profilteile 22 zweier benach barter Schienen zwischen sich je ein bzw. eine Reihe Klötzchen führen, während die unteren Profilteile 23 zur lösbaren und verstellbaren Befestigung der Schie nen auf der Unterlage mittels Schraubenbolzen 24 dienen.
Während die Rinnen R ortsfest angeordnet sind, sind die Rinnen RT gegenüber ihrer Unterlage 21 seitlich verstellbar, um ihren Abstand und damit den Abstand der Klötzchen mit Rücksicht auf ihren definitiven seitlichen Abstand A auf der Trommel bzw. der Trägerbahn (Fig. 16) einstellen zu können.
Wie aus Fig. 1 und 15 hervorgeht, sind die Rinnen RT gegenüber dem schrägen Verlauf der Rutsche 12, des Sortierapparates 13 und den Rinnen R zurückgebogen (vergl. insbesondere auch Fig. 15) ; ihr Auslauf nimmt einen spitzen Winkel zum Trom melmantel ein. Die Trommel T wird kontinuierlich in einem solchen Drehsinn angetrieben, dass die Haltestücke am Trommelmantel sich in der gleichen Richtung bewegen wie die aus den Rinnen RT austretenden Klötzchen K.
Aus den vorstehenden Erläuterungen betr. die verschiedenen Rinnensysteme ergibt sich, dass die Klötzchen nach Eintreten in den Sortierapparat bis zu ihrem Austritt aus den Rinnen eine zwangsläu fige, gerichtete Führung erhalten, wobei jedes Klötz- chen durch den Gewichtsdruck der nachfolgenden Klötzchen vorwärtsbewegt wird.
Die leeren Felder bzw. die Haltestücke, in die die Klötzchen nach Verlassen der Rinnen RT ein gelegt werden, befinden sich auf dem Mantel der Trommel T (Fig. 1, 2, 12, 13). Die Klötzchenfelder sind sowohl in Umfangsrichtung der Trommel T als auch quer dazu durch Rippen distanziert. Die Stärke der Rippen entspricht dem Abstand A, den die Klötzchen in der fertigen Mosaikbahn (Fig. 16) ein nehmen. Die Klötzehenfelder werden durch auf dem Mantel der Trommel T neben- und nacheinander fest angeordnete Haltestücke 25, von denen jedes nur eine Längsrippe 26 mit beidseitigen Auflageflächen 27, sowie am einen Ende eine Querrippe 28 auf weist, gebildet.
Wie aus Fig. 12 ersichtlich, wird somit ein geschlossenes Feld zur Aufnahme eines Klötzchens K durch vier, nämlich zwei nebenein ander und zwei hintereinander auf dem Trommel mantel angeordnete Haltestücke 25 gebildet.
Die Haltestücke 25 weisen einen radial zur Trom mel T sich erstreckenden Teil 29 auf, durch den sie in der nachstehend beschriebenen Weise unter Bezugnahme auf die Fig. 13 an der Trommel T befestigt sind. Der radial zur Trommel T sich erstreckende Teil 29 jedes Haltestückes 25 weist zwei gegengleiche konkave Ausnehmungen 30 auf (Fig. 15), mit denen es je durch eine runde Strebe 31 gehaltert wird.
Die Streben 31 sind am Umfang der Trommel und achsparallel dazu in einem derar tigen Abstand zueinander angeordnet, dass jeweils zwischen zwei benachbarten Streben 31 längs der selben eine Reihe von Haltestücken 25 hinterein ander aufschiebbar und gehaltert sind. Auf diese Weise sind auch in Umfangsrichtung der Trommel T ebenfalls aneinander liegende Haltestücke vorhan den, so dass der Trommelmantel ein geschlossenes Gesamtfeld von neben- und hintereinander ange ordneten Haltestücken 25 aufweist.
Das Einlegen der Klötzchen in die Haltestücke geht nun in der folgenden Weise vor sich.
Die lückenlos hintereinander in zwangsläufiger Führung gegen die sich langsam drehende Trommel T geförderten Klötzchen K treten so aus den Rinnen RT, dass sie sich nacheinander in nacheinander liegende Haltestücke 25 einlegen. So stösst z. B. das eben aus einer Rinne RT austretende Klötzchen K gegen die Längsrippen 26 zweier benachbarter Halte stücke 25 (Fig. 12 und 15).
Beim Weiterdrehen der Trommel T und beim Weiterfördern des Klötz- chens K legt sich dieses in das Feld ein (Fig. 12), wo es von den umgebenden Längs- und Querrippen der vier Haltestücke gehaltert wird. Jedes Feld wird nur von je einem Teil der vier Haltestücke gebildet, deren andere Teile (Quer- und Längsrippen sowie Auflageflächen 27) zur Bildung benachbarter Felder dienen. Die Streben 31 sind in der nachstehend beschrie benen Weise am Umfang der Trommel T befestigt (Fig. 13).
Mit 32 ist eine Speiche der Trommel T bezeichnet ; in dieser ist ein Block 33 verstiftet, an dem seinerseits ein Führungsbolzen 34 sowie zwei aneinander liegende Aluminium-Platten-Segmente 35 mittels einer Schraube 36 befestigt sind. An ihrem oberen Teil tragen die Segmente 35 die rohrförmigen Streben 31, die mittels Schrauben 37 an ihnen befestigt sind. Wie bereits erwähnt, sind die Halte stücke 25 zwischen je zwei benachbarte Streben in. deren Längsrichtung hintereinander aufgeschoben.
Eine durch eine Feder 38 beeinflusste Hülse 39 auf der Strebe 31 hält die Haltestücke 25 in Stellung. Die Streben 31 werden über ihre Länge bzw. die Länge der Trommel durch Segmente 40 gestützt, die auf einer Hülse 41 aus Aluminium befestigt sind. Die Hülsen 41 sind von Hülsen 42 umgeben, die aus Isoliermaterial bestehen. Auch die Segmente 40 bestehen aus Isoliermaterial, wie im übrigen auch die Haltestücke 25.
Diese Massnahme erfolgt deshalb, weil über der Trommel auf einem Teil ihres Umfan ges eine Hochfrequenz-Trockenvorrichtung vorge sehen ist, an der die fertig hergestellte Mosaikbahn vorbeigeführt wird.
In Fig. 17 ist eine Variante der Konstruktion zum Einlegen der Klötzchen in die durch die Halte stücke 25 gebildeten Felder gezeigt. Es handelt sich um eine spezielle Setzeinrichtung. Bei dieser Aus führung wird die Trommel T schrittweise angetrie ben ; die Trommel wird also etwas gedreht, ange halten und wieder gedreht u. s. w.
Die Rinnen RT, aus denen die Klötzchen K heraustreten, sind nicht im Sinne des vorbeschriebenen Beispiels in Richtung Klötzchen-Bewegung zurückgebogen, sondern haben im wesentlichen - als Rinnen RTl - den gleichen geneigten Verlauf wie die Rinnen R (vergl. die in Fig. 1 gestrichelten Rinnen RT1). Die Rinnen RTl haben somit einen Auslauf,
der entgegen dem Dreh sinn der Trommel T gerichtet ist.
Am Ende der Rinnen RT1 ist nun eine Setz- Einrichtung Se (Fig. 1 und 17) angeordnet, durch die die Klötzchen K nach Austritt aus den Rinnen RTl nacheinander erfasst, über die zugehörigen Fel der der Trommel gebracht und hierauf bei jedem Halt der Trommel in die Felder eingelegt werden. Die Setzeinrichtung weist je einen jeder Rinne RTl zugeordneten Stempel 43 auf, der am Ende der Rinne über derselben angeordnet ist und durch eine Ausnehmung hindurch auf die Klötzchen K ein wirken kann.
Am Austrittsende jeder Rinne RT1 ist ferner ein Saugorgan 44 vorhanden, welches sich sowohl auf- und abwärts in Richtung Trommel, als auch etwas seitwärts, d. h. in Umfangsrichtung der Trommel bewegen kann (Pfeile P und P1 in Fig. 17).
Die Stempel 43 sowie die Saugorgane sind so aufein ander abgestimmt, dass das am Ende der Rinne befindliche Klötzchen (Ke) vom Stempel 43 gebremst wird, indem dieser es an die gegenüberliegende Wan dung der Rinne andrückt. Sobald es vom Stempel 43 freigegeben wird, schiesst es durch den Druck der nachfolgenden Klötzchen K aus der Rinne gegen einen Anschlag 44a am Saugorgan 44.
Gleichzeitig wird es aber angesaugt, worauf sich das Saugorgan abhebt und seitlich so gesteuert wird, dass das erfasste Klötzchen Ke genau über dem ihm zuge dachten Feld liegt. Nun wird das Saugorgan abge senkt und drückt das Klötzchen unter Freigabe in das Feld hinein.
Es können je Reihe auch zwei oder mehr Saug organe in Umfangrichtung der Trommel hinterein ander angeordnet sein, um die Produktion zu erhöhen.
Die in die Felder eingelegten und das Gesamtfeld ausfüllenden Klötzchen wandern nun ein Stück weit mit der Trommel bis zu einer Stelle 45 (Fig. 1), wo das Trägerband 46 aus Jute oder dergleichen heran geführt wird. An dieser Stelle befindet sich eine unter Federwirkung stehende Andrückrolle 47, die das herangeführte Band 46 an die Klötzchen auf der Trommel andrückt. Das Band 46 wird in an sich bekannter Weise von einer Vorratsrolle 48 abge zogen und durchläuft eine Vorrichtung 49 zum laufend gleichmässigen Auftragen eines Bindemittels bzw.
Klebstoffes auf das Band 46 und zwar auf der der Trommel zugekehrten Seite. Wichtig ist, dass das Band 46 in einem in Quer- und Längsrichtung gestreckten bzw. gespannten Zustand gegen die Klötzchen auf der Trommel angedrückt wird. Das Spannen kann z.
B. in der Vorrichtung 49 erfolgen, unmittelbar vor dem Auftragen des Klebstoffes. Die Trommel und das Band 46 wandern zusammen über einen Teil des Umfangweges, wobei längs des Umfangssektors 50 eine Trocknung stattfindet, durch welche der Klebstoff durch Wasserentzug getrocknet und eine feste Haftung der Klötzchen auf dem Band erzielt wird. Die Trocknung erfolgt zweckmässiger- weise durch eine Hochfrequenzheizung. Die durch die Heizung entstandenen Dampfschwaden werden durch eine Vorrichtung 51 abgesaugt.
Nach der durch die Trockenvorrichtung verursachten Erwär mung der Klötzchen und des Bandes 46 erfolgt eine Kühlung in einer Luftkühlungsvorrichtung 52. An der Stelle 53 tritt die nun fertiggestellte Mosaikbahn als Rollmatte aus und wird auf einen Ablängtisch 54 geführt. Der Ablängtisch 54 dient dazu, die geförderten Längen der Rollmatten mittels Schere oder Messer auf einfache Weise nach Mass zu trennen.
Gleichzeitig ist auf dem Ablängtisch eine Vorrichtung angebracht, die es selbsttätig und laufend ermöglicht, die seitlich vorstehende Jute, die durch ihre Norm und handelsübliche Breite grösser gewählt ist, als es der Breite über die Klötzchen entspricht, um dieses Mass zu reduzieren und seitlich genau auf Klötzchenbreite zu besäumen.
Zu erwähnen ist noch, dass am Anfang der Rin nen R und gegen das Ende der Rinnen RT je eine Photozelle 55, 56 je Rinne angeordnet ist, durch welche die Füllung der Rinnen mit Klötzchen über wacht wird. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, dass die Photozellen 55 am Anfang der Rinnen R bei nicht voller Füllung derselben durch ein Licht signal ansprechen und dadurch die Geschwindigkeit des Maschinenantriebes reduzieren, während die Photozellen am Ausgangsende der Rinnen RT eben falls auf unvollständige Füllung ansprechen und damit den Maschinenantrieb stillsetzen, d. h. die Trommel anhalten.
Sind somit die Rinnen R nicht hintereinander mit Klötzchen gefüllt, so wird die Drehgeschwindigkeit der Trommel reduziert, damit gegebenenfalls die Rinnen von Hand voll nachgefüllt werden können. Sollten aus irgend einem Grunde auch die Schlussrillen RT nicht ordnungsgemäss gefüllt sein, so wird über die Photozellen 56 der Antrieb der Maschine stillgesetzt, damit Mängel festgestellt und auf keinen. Fall die Felder mangelhaft mit Klötzchen gefüllt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anlage zur Herstellung von Mosaik-, insbeson dere Holzmosaikbahnen, bei welcher die zur Bildung des Mosaikbelages bestimmten Klötzchen über eine Anzahl nebeneinander angeordneter geneigter Rin nen geführt, geordnet und hierauf über eine Trom mel laufend gegen einen bandförmigen, mit Klebstoff versehenen, fortlaufenden Träger angedrückt und die so hergestellte Mosaikbahn einer Trockenvorrichtung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an eine Unterlage (11) eines Silos (2), die laufend mit Klötzchen beschickt wird,ausser einer als Sammelfeld für die losen, ungerichteten Klötzchen dienenden Rutsche (12) eine Anzahl nebeneinander angeordneter Rinnen vorgesehen und in Förderrichtung in mehrere Abschnitte unterteilt sind, von denen der erste als eigentlicher Sortier- apparat (S) die Klötzchen in ununterbrochener Reihenfolge dem nächsten Abschnitt zuführt, dessen Rinnen (R und RT) auf eine Trommel (T) münden, welche auf ihrem Mantel umrandete Auflageflächen (27) zur Aufnahme der Klötzchen durch die auf die Trommel mündenden Kanäle aufweist,und dass eine Vorrichtung zur Zuführung und Andrückung des bandförmigen Trägers (46) mit der Klebstoffseite gegen die in den umrandeten Auflageflächen der Trommel befindlichen Klötzchen, sowie eine sich mindestens über einen Teil des Trommelumfanges erstreckende Trockenvorrichtung (50) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sortierapparat (S) nebeneinander angeordnete Rinnen mit am Anfang flachen und gegen das Ende steilen Schienen (14, 15) für die richtige Lage der Klötzchen (K) sowie Abstreiforgane (17) für die unrichtig liegenden Klötzchen aufweist, wobei die Rinnen der Schienen (14, 15) im Abstand nebeneinander liegen und leere Zwischenräume (16) bilden, unter denen sich für die herabfallenden Klötzchen eine Rutsche (18) sowie eine Fördervor- richtung (19, 20) befindet, die sich in den Bereich des mit Klötzchen beschickten Silos (2) erstreckt. 2.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in Richtung vom Sortierapparat (S) weg die Rinnen (R) allmählich zusammen- und nebeneinandergeführt sind, entsprechend den neben einanderliegenden umrandeten Auflageflächen (27) am Trommelmantel und in nebeneinander geführte Rinnen (RT) übergehen, die am Ende im spitzen Winkel zur Trommel (T) münden, wobei die Rinnen (RT) so nebeneinander liegen, dass die austretenden Klötzchen (K) einen gewissen seitlichen Abstand zueinander aufweisen. 3.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zur Trommel (T) führenden Rin nen (RT) aus in seitlichem Abstand auf einer Unter lage (21) angeordneten Schienen (22) bestehen, von denen die oberen Doppel-T-Profilteile zweier benach barter Schienen die Klötzchen (K) führen, während die unteren Profilteile (23) zur lösbaren und seitlich verstellbaren Befestigung der Schienen (22) auf der Unterlage (21) dienen. 4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Rutschblech (12) der losen, unge- richteten Klötzchen (K) ein Vibrator (11) zugeordnet oder dieses selbst als solcher ausgebildet ist. 5.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass über der an den Sortierapparat (S) anschliessenden Rinne (R) und der wieder an diese anschliessenden Rinne (RT) je eine Photozelle (55 und 56) angeordnet ist, durch welche die Füllung der Rinnen (R, RT) überwacht wird. 6. Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Photozellen (55) am Anfang der Rinnen (R) angeordnet und bei nicht voller Füllung derselben durch ein Lichtsignal ansprechen und dadurch die Geschwindigkeit des Maschinen antriebes reduzieren, bis die Rinnen (R) wieder gefüllt sind. 7.Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Photozellen (56) am Ausgang der Rinnen (RT) ebenfalls auf unvollständige Füllung ansprechen und damit den Maschinenantrieb still setzen. B. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Felder in der Trommel zur Auf nahme der Klötzchen (K) durch auf dem Trommel mantel neben- und nacheinander fest angeordnete Haltestücke (25) gebildet werden, von denen jedes nur eine Längsrippe (26) mit beidseitiger Auflage fläche (27) sowie am einen Ende eine Querrippe (28) aufweist und jede durch solche Rippen (26, 28) umrandete Auflagefläche durch Teile zweier nebeneinander und zweier hintereinander liegender Haltestücke (25) gebildet ist. 9.Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Haltestücke (25) sowohl in Umfangsrichtung der Trommel als auch quer dazu durch Rippen (26, 28) distanziert sind. 10. Anlage nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Haltestücke (25) einen radial zur Trommel (T) sich erstreckenden Teil (29) auf weisen, durch den sie an der Trommel gehaltert sind. 11.Anlage nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der radial zur Trommel sich erstreckende Teil (29) jedes Haltestückes (25) zwei gegeneinandergerichtete konkave Ausnehmungen.(30) aufweist, mit denen das Haltestück zwischen zwei stabförmigen Streben (31) gehaltert wird, die in derartigem Abstand am Umfang der Trommel achspa- rallel zur Trommel (T) angeordnet sind, dass jeweils zwischen zwei benachbarten Streben (31) eine Reihe von Haltestücken (25) über die Breite der Trommel nebeneinander aufschiebbar sind,wodurch in Um fangsrichtung der Trommel ebenfalls aneinander liegende Haltestücke (25) vorhanden sind, so dass der Trommelmantel mit neben- und hintereinander liegenden, die Oberfläche der Trommel oder einen Teil derselben bildenden Haltestücke (25) versehen ist. 12. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Trägerband (46) den Klötz- chen (K) nach Einlegen dieser in die umrandeten Auflageflächen (27) auf der Trommel in einem in Längs- und Querrichtung gespannten Zustand über eine Andrückrolle (47) zugeführt wird und auf der den Klötzchen zugekehrten Seite fortlaufend gleich mässig mit einem Bindemittel versehen,an die Klötz chen (K) angepresst wird. 13. Anlage nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in Drehrichtung der Trommel unmittelbar nach dem Anpressen des Trägerbandes (46) gegen die Klötzchen (K) eine Trockenvorrich- tung (50) vorgesehen ist, an die die Mosaikbahn hingeführt wird. 14. Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Trockenvorrichtung eine Hochfrequenz-Trockenvorrichtung ist und die Trom mel (T) sowie die Haltestücke (25) mindestens teil weise aus elektrischem Isoliermaterial bestehen. 15.Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Setzeinrichtung (Se) zum Setzen der Klötzchen in die umrandeten Auflage- flächen (27) auf der Trommel besitzt, die einen Stempel (43) für jede Rinne (RT,) zum Bremsen der Klötzchen unmittelbar vor ihrem Austritt aus dieser Rinne trägt, weiterhin noch ein über der Trom mel angeordnetes Saugorgan (44) für jede Rinne auf weist, wobei zu jedem Saugorgan (44) ein Anschlag (44a) gehört, an das jedes aus der Rinne (RT1)herausgedrückte Klötzchen (K) anschlägt und durch Saugwirkung gehalten wird, bis es durch entspre chende Bewegung des Saugorganes in die zugehörige umrandete Auflagefläche eingelegt ist.
Priority Applications (5)
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