CH357343A - Kalenderuhr - Google Patents

Kalenderuhr

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Publication number
CH357343A
CH357343A CH357343DA CH357343A CH 357343 A CH357343 A CH 357343A CH 357343D A CH357343D A CH 357343DA CH 357343 A CH357343 A CH 357343A
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CH
Switzerland
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star
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wheel
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calendar
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Application number
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English (en)
Inventor
Brechbuehl Anton
Original Assignee
Montres Buler S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montres Buler S A filed Critical Montres Buler S A
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Publication of CH357343A publication Critical patent/CH357343A/de

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
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    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/247Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator disc-shaped
    • G04B19/253Driving or releasing mechanisms
    • G04B19/25333Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement
    • G04B19/25353Driving or releasing mechanisms wherein the date indicators are driven or released mechanically by a clockwork movement driven or released stepwise by the clockwork movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Kalenderuhr   Die vorliegende Erfindung betrifft eine    Kalen-      deruhr   mit dem schrittweisen Antrieb eines    Datum-      anzeigeorganes   bzw. der Sicherung der    Stellung   dieses    Datumanzeigeorganes      zwischen   den Antriebsschritten dienenden Organen, welch letztere mit    Gleitflächen      versehene   Wirkteile aufweisen. 



  Kalenderuhren dieser Art wurden bereits    vorge-      schlagen,   wobei die die Gleitflächen aufweisenden Teile stets aus Metall    bestunden.   Dies hatte den Nachteil, dass. die Reibungsverhältnisse ungünstig waren, was bei    Kalenderuhren   insbesondere dann zu einer übermässigen Belastung des Federmotors führte, wenn durch Bearbeitungsungenauigkeiten oder Abnutzung ein    übermässiges   Lagerspiel bei den die Wirkteile tragenden Organen auftrat. Diese Belastung konnte bis zum Stillstand des Uhrwerkes führen. 



  Ziel der Erfindung war die Schaffung einer Kalenderuhr der    genannten   Art, bei welcher die erwähnten    Nachteile   vermieden sind. Die erfindungsgemässe Kalenderuhr ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkteile aus künstlichem Stein bestehen. 



  Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Uhr ist in der Zeichnung dargestellt, wobei    Abb.   1 eine auf die zum Verständnis    notwendigen   Teile beschränkte Draufsicht mit teilweise weggebrochener    Datumscheibe,   und    Abb.   2 einen axialen    Teilschnitt   in grösserem Masstab darstellt. 



  Die in der Zeichnung dargestellte Kalenderuhr besitzt in einer zentralen Öffnung einen    Datumstern   1, mit einer Nabe 2. Diese Nabe trägt gleichzeitig eine    Datumschenbe   3. Der Stern 1 ist über ein Zwischenrad 4 von einem mit diesem Zwischenrad kämmenden und fest auf dem Stundenrad 6    aufge-      setzten   Rad 5    angetrieben,   welches Rad, wie das Stundenrad 6, eine Umdrehung in 12 Stunden ausführt. Da das Rad 4    einen   Durchmesser aufweist, der zweimal so    gross   ist wie derjenige- des Rades 5, so führt das Zwischenrad 4 eine Umdrehung in 24 Stunden aus.

   Das Zwischenrad 4 trägt einen zylindrischen Stift 7 aus künstlichem    Stein,   der in eine    entsprechende   Öffnung dieses Rades    derart   eingesetzt ist, dass seine    Umlaufbahn   in den Bereich der    Verzahnung   des Sternrades 1 reicht. In seiner Drehbewegung    kommt      demnach   der    Stift   7 bei jeder Umdrehung einmal in    Eingriff   mit dem Sternrad 1 und dreht dieses um eine Zahnteilung.

   Da der Stern 1    einunddreissig   Zähne aufweist und die Datum    scheibe   3 an ihrem    äusseren   Rande    Ziffern   von 1 bis 31    trägt,   dreht sich diese    Datumscheibe   beim    schrittweisen      Antrieb   des    Sternrades,   um eine    Zif-      fernteilung   weiter, so dass die Ziffern nacheinander durch ein nicht    dargestelltes   Fenster des    Zifferblattes   sichtbar werden.

   Zum Zwecke, das    Sternrad   und mit ihm die    Datumscheibe   nach    jedem      Antriebsschritt   in einer genau bestimmten Lage zu    halten,   ist eine Sperre 8 vorgesehen.    Diese   Sperre    besitzt   einen federnden    Mittelteil   11, der an seinem einen Ende vermittels der Schraube 9 und des Stiftes 10 befestigt ist, während sein freies Ende 12 einen    zylindrischen   Stift 13 aus. künstlichem Stein trägt, welcher federnd in die Verzahnung des Sternes 1    eingreift,   so dass er gleich stark gegen zwei gegen- überliegende    Flanken   zweier benachbarter Zähne des Sternes 1 anliegt und den Stern 1 in seiner Ruhelage in einer genau bestimmten Stellung hält.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass die    Ruhestellung   des    Sternes   1    immer   so    bestimmt   ist, dass eine    Ziffer   der    Datumscheibe   genau    im   Bereich der Fenster- öffnung des    Zifferblattes   liegt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Sobald der Stift 7 in Berührung mit einem Zahn des    Sternes   1 kommt, fängt .er an,    diesen   Stern anzutreiben.

   Der Stift 13 wird dadurch von einem der sich mit ihm in Berührung befindenden Zähne soweit nach aussen    gestossen,   bis die Spitze des betreffenden    Zahncs,   sich so weit gedreht hat, dass der Stift federnd wieder zwischen diesen    Zahn   und den nachfolgenden Zahn eintritt und so den    Stern   in der neuen    Ruhestellung   sichert, wobei der    Gesamtdrehwinkel   einer Teilung der Sternverzahnung entspricht und die nachfolgende Ziffer der Datumscheibe durch das Fenster des. Zifferblattes sichtbar wird. 



  Während der Stift 7 entgegen der Kraft des    federnden   Teiles 11 den Stern 1 antreibt, wird das Uhrwerk gebremst, und zwar nicht nur der Federkraft des Teiles 11 wegen,    sondern   vor allem wegen der Reibung der auf den Zahnflanken des Sternrades 1 gleitenden Stifte 7 und 13. Dieser periodisch auftretende Reibungswiderstand muss von der Feder der Uhr überwunden werden, und es hat sich gezeigt, dass bei den gebräuchlichen    Metallstiften,   oder äquivalenten    Metallteilen,   dieser Widerstand so    gross   werden kann, dass er das Uhrwerk anzuhalten vermag.

   Die vorgeschlagene Verwendung von Wirkteilen (Stifte 7 und 13) aus künstlichem Stein gestattet nun die Reibungsverhältnisse derart zu verbessern, dass die Gefahr einer übermässigen Bremsung des Uhrwerkes durch das    Zusammenarbeiten   der Wirkteile mit dem Sternrad    nich   mehr besteht. Der Härte und absoluten Ebenheit der Gleitflächen dieser Wirkteile zufolge wird die Reibung unter den kritischen Wert herabgesetzt. 



  Eine weitere Verminderung des bei der Schaltung des    Datumsternes      auftretenden   Widerstandes kann durch entsprechende Lagerung der die Wirkteile    (Stifte   7 und 13) tragenden Organe erreicht werden. 



  Wenn z. B. das Spiel zwischen dem Rad 4 und seinem Drehzapfen zu    gross   ist, so besteht die Gefahr, dass das Rad    infolge   des von der Sperre 8 und dem Stift 7    herrührenden   Druckes derart verschoben    wird,   dass der Antrieb des Sternrades 1 durch den    Stift   7 eine viel grössere Kraft benötigt, als wenn das Rad 4 genau zentriert wäre. Da die Zwischenräder, die Sterne und die Sperren    eines      Datumanzeigemechanismus   gewöhnlich bloss gestanzt worden, ist die Präzision der Ausführung dieser Teile beschränkt.

   Dieser    zusätzliche      Kraftaufwand   zur Schaltung des    Sternrades   1 kann nun dadurch vermieden werden, dass sowohl das    Sternrad   1 als auch das Zwischenrad 4 vermittels    künstlichen   Steinen    gelagert   werden. So weist das Zwischenrad 4 eine zentrale Öffnung auf, in welcher ein kreisringförmiger Stein 14 eingesetzt ist, dessen innere Bohrung die Gleitfläche des Rades um den Drehzapfen 15 bildet. Des weitern ist in die Nabe 2 ein    ebenfalls      kreisringförmiger   künstlicher    Stein   16 von grösserer Dicke als die Nabe eingesetzt.

   In die    zentrale   Bohrung dieses Steines ist ein    rohrförmiger   Teil des Stundenrades 6 frei drehbar eingeführt, während die untere Fläche des Steines 16 auf dem Rad 5 aufliegt. Durch diese Art der Lagerung ist der Abstand der Drehzentren des Zwischenrades und des Sternrades genau festgelegt und damit vermieden, dass durch eine Änderung dieses Abstandes ein zusätzlicher Schaltwiderstand in bezug auf das Sternrad 1 geschaffen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kalenderuhr mit dem schrittweisen Antrieb eines Datumanzeigeorganes bzw. der Sicherung der Stellung dieses Datumanzeigeorganes zwischen den Antriebsschritten dienenden Organen, welch letztere mit Gleitflächen versehene Wirkteile aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkteile aus künstlichem Stein bestehen. UNTERANSPRüCHE 1. Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkteil ein mit einem Datumstern zusammenarbeitender und in ein Zwischenrad eingesetzter Stift ist. 2.
    Kalenderuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkteil ein am freien Ende eines Sicherungsorganes gehaltenen und mit der Verzahnung eines Datumsternes zusammenarbeitender Stift ist. 3. Kalenderuhr nach Patentanspruch, in welcher ein Antriebsorgan durch ein um einen festen Zapfen drehbares Zwischenrad gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe des Zwischenrades durch einen kreisringförmigen, künstlichen Stein gebildet ist. 4. Kalenderuhr nach Patentanspruch mit einem eine Datumscheibe tragenden Datumstern, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe des Datumsternes durch einen kreisringförmigen künstlichen Stein gebildet ist.
CH357343D 1959-09-30 1959-09-30 Kalenderuhr CH357343A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH78865A CH429449A (de) 1960-08-05 1959-09-30 Zur Herstellung einer Flachdruckform bestimmtes flächenförmiges Material

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH357343A true CH357343A (de) 1961-09-30

Family

ID=32873407

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CH357343D CH357343A (de) 1959-09-30 1959-09-30 Kalenderuhr

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DE (1) DE1801684U (de)

Also Published As

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DE1801684U (de) 1959-12-03

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