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Kalenderuhr Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kalen- deruhr mit dem schrittweisen Antrieb eines Datum- anzeigeorganes bzw. der Sicherung der Stellung dieses Datumanzeigeorganes zwischen den Antriebsschritten dienenden Organen, welch letztere mit Gleitflächen versehene Wirkteile aufweisen.
Kalenderuhren dieser Art wurden bereits vorge- schlagen, wobei die die Gleitflächen aufweisenden Teile stets aus Metall bestunden. Dies hatte den Nachteil, dass. die Reibungsverhältnisse ungünstig waren, was bei Kalenderuhren insbesondere dann zu einer übermässigen Belastung des Federmotors führte, wenn durch Bearbeitungsungenauigkeiten oder Abnutzung ein übermässiges Lagerspiel bei den die Wirkteile tragenden Organen auftrat. Diese Belastung konnte bis zum Stillstand des Uhrwerkes führen.
Ziel der Erfindung war die Schaffung einer Kalenderuhr der genannten Art, bei welcher die erwähnten Nachteile vermieden sind. Die erfindungsgemässe Kalenderuhr ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkteile aus künstlichem Stein bestehen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Uhr ist in der Zeichnung dargestellt, wobei Abb. 1 eine auf die zum Verständnis notwendigen Teile beschränkte Draufsicht mit teilweise weggebrochener Datumscheibe, und Abb. 2 einen axialen Teilschnitt in grösserem Masstab darstellt.
Die in der Zeichnung dargestellte Kalenderuhr besitzt in einer zentralen Öffnung einen Datumstern 1, mit einer Nabe 2. Diese Nabe trägt gleichzeitig eine Datumschenbe 3. Der Stern 1 ist über ein Zwischenrad 4 von einem mit diesem Zwischenrad kämmenden und fest auf dem Stundenrad 6 aufge- setzten Rad 5 angetrieben, welches Rad, wie das Stundenrad 6, eine Umdrehung in 12 Stunden ausführt. Da das Rad 4 einen Durchmesser aufweist, der zweimal so gross ist wie derjenige- des Rades 5, so führt das Zwischenrad 4 eine Umdrehung in 24 Stunden aus.
Das Zwischenrad 4 trägt einen zylindrischen Stift 7 aus künstlichem Stein, der in eine entsprechende Öffnung dieses Rades derart eingesetzt ist, dass seine Umlaufbahn in den Bereich der Verzahnung des Sternrades 1 reicht. In seiner Drehbewegung kommt demnach der Stift 7 bei jeder Umdrehung einmal in Eingriff mit dem Sternrad 1 und dreht dieses um eine Zahnteilung.
Da der Stern 1 einunddreissig Zähne aufweist und die Datum scheibe 3 an ihrem äusseren Rande Ziffern von 1 bis 31 trägt, dreht sich diese Datumscheibe beim schrittweisen Antrieb des Sternrades, um eine Zif- fernteilung weiter, so dass die Ziffern nacheinander durch ein nicht dargestelltes Fenster des Zifferblattes sichtbar werden.
Zum Zwecke, das Sternrad und mit ihm die Datumscheibe nach jedem Antriebsschritt in einer genau bestimmten Lage zu halten, ist eine Sperre 8 vorgesehen. Diese Sperre besitzt einen federnden Mittelteil 11, der an seinem einen Ende vermittels der Schraube 9 und des Stiftes 10 befestigt ist, während sein freies Ende 12 einen zylindrischen Stift 13 aus. künstlichem Stein trägt, welcher federnd in die Verzahnung des Sternes 1 eingreift, so dass er gleich stark gegen zwei gegen- überliegende Flanken zweier benachbarter Zähne des Sternes 1 anliegt und den Stern 1 in seiner Ruhelage in einer genau bestimmten Stellung hält.
Auf diese Weise wird erreicht, dass die Ruhestellung des Sternes 1 immer so bestimmt ist, dass eine Ziffer der Datumscheibe genau im Bereich der Fenster- öffnung des Zifferblattes liegt.
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Sobald der Stift 7 in Berührung mit einem Zahn des Sternes 1 kommt, fängt .er an, diesen Stern anzutreiben.
Der Stift 13 wird dadurch von einem der sich mit ihm in Berührung befindenden Zähne soweit nach aussen gestossen, bis die Spitze des betreffenden Zahncs, sich so weit gedreht hat, dass der Stift federnd wieder zwischen diesen Zahn und den nachfolgenden Zahn eintritt und so den Stern in der neuen Ruhestellung sichert, wobei der Gesamtdrehwinkel einer Teilung der Sternverzahnung entspricht und die nachfolgende Ziffer der Datumscheibe durch das Fenster des. Zifferblattes sichtbar wird.
Während der Stift 7 entgegen der Kraft des federnden Teiles 11 den Stern 1 antreibt, wird das Uhrwerk gebremst, und zwar nicht nur der Federkraft des Teiles 11 wegen, sondern vor allem wegen der Reibung der auf den Zahnflanken des Sternrades 1 gleitenden Stifte 7 und 13. Dieser periodisch auftretende Reibungswiderstand muss von der Feder der Uhr überwunden werden, und es hat sich gezeigt, dass bei den gebräuchlichen Metallstiften, oder äquivalenten Metallteilen, dieser Widerstand so gross werden kann, dass er das Uhrwerk anzuhalten vermag.
Die vorgeschlagene Verwendung von Wirkteilen (Stifte 7 und 13) aus künstlichem Stein gestattet nun die Reibungsverhältnisse derart zu verbessern, dass die Gefahr einer übermässigen Bremsung des Uhrwerkes durch das Zusammenarbeiten der Wirkteile mit dem Sternrad nich mehr besteht. Der Härte und absoluten Ebenheit der Gleitflächen dieser Wirkteile zufolge wird die Reibung unter den kritischen Wert herabgesetzt.
Eine weitere Verminderung des bei der Schaltung des Datumsternes auftretenden Widerstandes kann durch entsprechende Lagerung der die Wirkteile (Stifte 7 und 13) tragenden Organe erreicht werden.
Wenn z. B. das Spiel zwischen dem Rad 4 und seinem Drehzapfen zu gross ist, so besteht die Gefahr, dass das Rad infolge des von der Sperre 8 und dem Stift 7 herrührenden Druckes derart verschoben wird, dass der Antrieb des Sternrades 1 durch den Stift 7 eine viel grössere Kraft benötigt, als wenn das Rad 4 genau zentriert wäre. Da die Zwischenräder, die Sterne und die Sperren eines Datumanzeigemechanismus gewöhnlich bloss gestanzt worden, ist die Präzision der Ausführung dieser Teile beschränkt.
Dieser zusätzliche Kraftaufwand zur Schaltung des Sternrades 1 kann nun dadurch vermieden werden, dass sowohl das Sternrad 1 als auch das Zwischenrad 4 vermittels künstlichen Steinen gelagert werden. So weist das Zwischenrad 4 eine zentrale Öffnung auf, in welcher ein kreisringförmiger Stein 14 eingesetzt ist, dessen innere Bohrung die Gleitfläche des Rades um den Drehzapfen 15 bildet. Des weitern ist in die Nabe 2 ein ebenfalls kreisringförmiger künstlicher Stein 16 von grösserer Dicke als die Nabe eingesetzt.
In die zentrale Bohrung dieses Steines ist ein rohrförmiger Teil des Stundenrades 6 frei drehbar eingeführt, während die untere Fläche des Steines 16 auf dem Rad 5 aufliegt. Durch diese Art der Lagerung ist der Abstand der Drehzentren des Zwischenrades und des Sternrades genau festgelegt und damit vermieden, dass durch eine Änderung dieses Abstandes ein zusätzlicher Schaltwiderstand in bezug auf das Sternrad 1 geschaffen wird.
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Calendar watch The present invention relates to a calendar watch with the step-by-step drive of a date display element or the securing of the position of this date display element between the drive steps, the latter having active parts provided with sliding surfaces.
Calendar clocks of this type have already been proposed, the parts having the sliding surfaces always being made of metal. This had the disadvantage that the friction conditions were unfavorable, which in the case of calendar clocks in particular led to excessive loading of the spring motor when excessive bearing play occurred in the organs carrying the active parts due to machining inaccuracies or wear. This load could lead to a standstill of the clockwork.
The aim of the invention was to create a calendar watch of the type mentioned, in which the disadvantages mentioned are avoided. The calendar clock according to the invention is characterized in that the active parts consist of artificial stone.
An example embodiment of the clock according to the invention is shown in the drawing, FIG. 1 showing a plan view with the date disc partially broken away, limited to the parts necessary for understanding, and FIG. 2 showing a partial axial section on a larger scale.
The calendar watch shown in the drawing has a date star 1 with a hub 2 in a central opening. This hub also carries a date piece 3. The star 1 is attached to the hour wheel 6 via an intermediate wheel 4 by an intermediate wheel which meshes with this intermediate wheel and is fixed to it. set wheel 5 driven, which wheel, like hour wheel 6, makes one revolution in 12 hours. Since the wheel 4 has a diameter that is twice as large as that of the wheel 5, the intermediate wheel 4 performs one revolution in 24 hours.
The intermediate wheel 4 carries a cylindrical pin 7 made of artificial stone, which is inserted into a corresponding opening of this wheel in such a way that its orbit extends into the area of the toothing of the star wheel 1. In its rotational movement, the pin 7 comes into engagement with the star wheel 1 once for each revolution and rotates it by one tooth pitch.
Since the star 1 has thirty-one teeth and the date disc 3 bears digits from 1 to 31 on its outer edge, this date disc rotates one digit further when the star wheel is driven step by step, so that the digits are successively passed through a window, not shown of the dial become visible.
A lock 8 is provided for the purpose of keeping the star wheel and with it the date disc in a precisely defined position after each drive step. This lock has a resilient middle part 11 which is attached at one end by means of the screw 9 and the pin 10, while its free end 12 has a cylindrical pin 13. carries artificial stone, which engages resiliently in the toothing of the star 1, so that it rests equally against two opposite flanks of two adjacent teeth of the star 1 and holds the star 1 in its rest position in a precisely defined position.
In this way it is achieved that the rest position of the star 1 is always determined in such a way that a number on the date disc lies exactly in the area of the window opening of the dial.
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As soon as the pin 7 comes into contact with a tooth of the star 1, it begins to drive this star.
The pin 13 is pushed outward by one of the teeth in contact with it until the tip of the tooth in question has rotated so far that the pin resiliently re-enters between this tooth and the following tooth and thus the star secures in the new rest position, whereby the total angle of rotation corresponds to a division of the star teeth and the following number of the date disc is visible through the window of the dial.
While the pin 7 drives the star 1 against the force of the resilient part 11, the clockwork is braked, not only because of the spring force of the part 11, but above all because of the friction of the pins 7 and 13 sliding on the tooth flanks of the star wheel 1 This periodically occurring frictional resistance has to be overcome by the spring of the clock, and it has been shown that with conventional metal pins, or equivalent metal parts, this resistance can become so great that it can stop the clockwork.
The proposed use of active parts (pins 7 and 13) made of artificial stone now allows the friction conditions to be improved in such a way that there is no longer any risk of excessive braking of the clockwork due to the cooperation of the active parts with the star wheel. Due to the hardness and absolute flatness of the sliding surfaces of these active parts, the friction is reduced below the critical value.
A further reduction in the resistance that occurs when the date star is switched on can be achieved by appropriate positioning of the organs carrying the active parts (pins 7 and 13).
If z. B. the play between the wheel 4 and its pivot is too large, there is a risk that the wheel is displaced as a result of the pressure originating from the lock 8 and the pin 7 that the drive of the star wheel 1 through the pin 7 a much greater force is required than if the wheel 4 were exactly centered. Since the intermediate wheels, the stars and the locks of a date display mechanism have usually just been punched, the precision of the execution of these parts is limited.
This additional effort for switching the star wheel 1 can now be avoided in that both the star wheel 1 and the intermediate wheel 4 are supported by means of artificial stones. The intermediate wheel 4 has a central opening in which a circular ring-shaped stone 14 is inserted, the inner bore of which forms the sliding surface of the wheel around the pivot pin 15. Furthermore, a circular artificial stone 16 of greater thickness than the hub is inserted into the hub 2.
A tubular part of the hour wheel 6 is inserted freely rotatably into the central bore of this stone, while the lower surface of the stone 16 rests on the wheel 5. This type of storage means that the distance between the centers of rotation of the intermediate wheel and the star wheel is precisely defined, thus avoiding an additional switching resistance in relation to the star wheel 1 being created by changing this distance.