Regelvorrichtung für ein Medium Die Erfindung betrifft eine Regelvorrichtung für ein Medium mit einem Gehäuse, in dem ein Regel organ zwischen Regelstellungen hin und her bewegt werden kann, und mit einem drehbaren Einstell körper, der durch eine Wandung des Gehäuses hin durchgeführt ist und bei einer Drehung mittels einer drehbaren Skalenscheibe in axialer Richtung gegen über dem Gehäuse beweglich ist, um die Arbeits stellung des Regelorgans zu verstellen, dadurch ge kennzeichnet, dass nachgiebige Mittel die Skalen scheibe mit dem Körper verbinden und sie gegen die Gehäusewand drücken, wobei die nachgiebigen Mittel eine Axialbewegung des Körpers gegenüber der Ska lenscheibe zulassen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin dung sind ein Absperrhahn und ein thermostatisches Ventil in einem Gehäuse derart angeordnet, dass sie den Durchtritt eines Mediums, z. B. eines Brenn stoffes, durch das Gehäuse regeln. Der Absperrhahn lässt sich von einer Aus -Stellung an über einen vor gegebenen Bereich mit zunehmendem Durchfluss- querschnitt bis in eine Ein -Stellung bewegen. Ein Handgriff ist auf dem Absperrhahn befestigt und mit einem Anschlag versehen, der mit einem einstellbaren Begrenzungsanschlag auf dem Gehäuse in. Eingriff kommen kann.
Der Begrenzungsanschlag ist einstell bar, so dass die Bewegung des Hahnes innerhalb des vorgegebenen Bereiches begrenzt und hierdurch die Durchflussmenge durch den Hahn, die in der Stellung Ein gefördert wird, geändert werden kann.
Das thermostatische Ventil ist bei dieser Aus führung mit von Hand bedienbaren Einstellmitteln versehen, um verschiedene Temperatureinstellungen ,vornehmen zu können. Diese Mittel haben z. B. die Gestalt einer drehbaren Spindel, deren eines Ende in Antriebsverbindung mit dem thermostatischen Ventil steht, während ihr anderes Ende aus dem Gehäuse nach aussen herausragt. Eine drehbare Skalenscheibe sitzt auf dem äusseren Ende der Spindel, liegt dicht an der Aussenfläche des Gehäuses an und steht in Berührung mit einer Anzahl von Vorsprüngen des Gehäuses.
Um die Skalenscheibe auf der Welle zu halten, sind nachgiebige Mittel vorgesehen, welche die Skalenscheibe gegen die 'Vorsprünge andrücken. Um die Winkelstellung der Skalenscheibe relativ zu der Spindel verändern zu können, sind Justiermittel vor gesehen.
Im folgenden wird ein solches Ausführungsbei spiel näher beschrieben, wobei auf die Zeichnungen bezug genommen wird. In dieser ist: Fig. 1 ein Längsschnitt einer Regelvorrichtung gemäss der Erfindung und Fig. 2 eine auseinandergezogene Ansicht der Ein zelteile der Regelvorrichtung.
Aus Fig. 1 geht hervor, dass die Regelvorrichtung ein Gehäuse 10 enthält, welches mit einer (nicht dar gestellten) Einlassöffnung und einem Auslass 12 ver sehen ist, um einen Brennstoff einem Hauptbrenner zuzuführen. Eine Brennstoffleitung 14 in dem Ge häuse 10 bildet eine Verbindung zwischen dem nicht dargestellten Einlass und einem von Hand bedien baren Hahn 16. Ein thermostatisches Ventil 18 be findet sich in einer Kammer 20, die mit dem Hahn 16 und einem Durchlass 22 in Verbindung steht, der zum Auslass 12 führt.
Wie dies bei derartigen Vor richtungen üblich ist, befindet sich ein (nicht dar gestelltes) Sicherheitsventil in dem Durchlass 14 zwi schen dem Hahn 16 und dem Einlass. Das Sicher heitsventil kann auf die Flamme eines Zündbrenners ansprechen und mit einem.von Hand bedienbaren Rückstellknopf 24 verbunden sein, der nach aussen aus dem Gehäuse 10 herausragt.
Für den von Hand bedienbaren Hahn 16 ist eine konische Bohrung 26 im oberen Teil des Gehäuses 10 vorgesehen und so angeordnet, dass der Haupt brennstoffdurchlass 1.1. seitlich eintritt und sich nach unten hin fortsetzt. Ein konisches Halmküken 28 mit einer zylindrischen Bohrung 30 im unteren Teil sitzt in der konischen Bohrung 26 und kann in ihr gedreht werden. In der Wandung des Kükens 28 ist eine kreisförmige Öffnung 32 vorgesehen, so dass eine Verbindung zwischen dem Durchlass 14 und dem Inneren des Hahnkükens 28 hergestellt werden kann.
In der dargestellten Lage, in der das Hahnküken mit der Öffnung 32 auf den Durchlass 14 ausgerichtet ist, strömt der .Brennstoff durch die Öffnung 32 in die zylindrische Bohrung 30 des Kükens 28 und aus der Bodenöffnung desselben zum thermostatischen Ven til 18. Wenn jedoch das Küken 28 im Uhrzeigersinn aus der in Fig.l dargestellten Lage herausgedreht wird, liegt die Öffnung 32 gegen die volle Wandung, und der Brennstoffdurchfluss durch den Durchlass 14 wird unterbunden.
Wenn das Küken 28 aus der Stellung Aus in die Stellung Ein der Fig. 1 ge dreht wird, dann durchläuft es einen Bewegungs bereich von der zuletzt beschriebenen Stellung bis in diejenige, in der die Öffnung 32 nach Fig. 1 voll auf die Öffnung 14 ausgerichtet ist.
Das Küken 28 ist mit einem zylindrischen An satz 34 versehen, der aussen aus dem Gehäuse 10 herausragt. Eine Feder 36 umgibt den Ansatz 34 und ist in einer Vertiefung des Kükens 28 unter einer Scheibe 38 eingespannt. Die Scheibe 38 wird durch die Feder 36 gegen eine Abdeckplatte 40 ge drückt, die an der Oberfläche des Gehäuses 10 be festigt ist. Der Ansatz 34 ragt durch eine Öffnung 42 in der Abdeckplatte 40 heraus und ist mit Schlitzen 44 (Fig. 2) versehen, mit deren Hilfe ein Handgriff 46 an dem Ansatz 34 befestigt ist.
Wie besonders aus Fig. 2 hervorgeht, trägt der Handgriff 46 eine zylin drische Bohrung 48 zur Aufnahme des Ansatzes 34 sowie einen Anschlag 50 innerhalb der Bohrung 48, der mit einem der Schlitze 44 in Eingriff kommt, um den Handgriff 46 mit dem Ansatz 34 in Eingriff zu halten.
Eine Unterlegscheibe 52 mit einem federn den Fortsatz 54 ist an dem Ende des Ansatzes 34 be festigt, so dass der federnde Teil 54 in den Schlitz 44 hineinragt und eine Kraft auf den Handgriff 46 aus übt, welche ihn im Eingriff mit dem Fortsatz 34 zu halten sucht: Es ist ersichtlich, dass durch eine Drehung des Handgriffes 46 eine Drehung des Kü kens 28 von der offenen in die geschlossene Stellung und umgekehrt bewirkt werden kann.
Es ist bei derartigen Vorrichtungen üblich, sicht bare Zeichen zur Markierung der Ein - und Aus - Stellung auf dem Absperrhahn anzugeben. Zu diesem Zweck kann die Abdeckplatte 40 mit einer (nicht dargestellten) Marke versehen sein, die mit zu gehörigen (nicht dargestellten) Zeichen auf dem Handgriff 46 zusammenarbeitet. Die Unterlegscheibe 38 kann dazu benutzt werden, einen (nicht dargestell ten) Begrenzungsanschlag zu bilden, um zu verhin dern, dass der Handgriff 46 über die Ein - oder Aus -Stellung des Kükens 28 hinausbewegt wird.
Mit Hilfe dieser Mittel wird eine Drehung des Kükens im Uhrzeigersinn verhindert, wenn die Öffnung 32 gegen die Wandung der konischen Bohrung 26 in der Aus - Stellung gerichtet ist; eine Drehung des Kükens 28 entgegen dem Uhrzeigersinn wird verhindert, wenn die Öffnung 32 auf den Durchlass 14 ausgerichtet ist.
Es wurde gefunden, dass der Brennstoffdurchsatz manchmal die Leistung des Brenners überschreitet, der von der Vorrichtung geregelt wird, wenn die Öffnung 32 auf die Öffnung 14 ausgerichtet ist. Es sind daher zweckmässig Mittel vorgesehen, die die Durchlassmenge des Hahnes 16 in der Stellung Ein begrenzen.
In Fig. 2 ist eine kreisförmige Scheibe 58 dreh bar auf der Abdeckplatte 40 gelagert und mit einer zentralen Bohrung 60 versehen, durch die der An satz 34 in axialer Richtung hindurchgeht. Drei im Abstand voneinander befindliche Vorsprünge 62 (von df-nen zwei in Fig. 2 sichtbar sind) ragen von der Ab deckplatte 40 nach oben und berühren die Ränder der Bohrung 60.
Ein weiterer Vorsprung 64 ragt aus der Abdeckplatte 40 heraus und steht mit dem Um fang der Scheibe 58 in Eingriff. Ein Teil des Vor sprunges 64 ist Über den Rand der Scheibe 58 ge bogen, um eine Verlagerung derselben gegenüber der Abdeckplatte 40 zu verhindern. Die Vorsprünge 62 und 64 sind um den Mittelpunkt der Bohrung 60 im Winkelabstand verteilt und führen daher die Scheibe 58 bei einer Drehung um die Achse der Bohrung 60 und des Ansatzes 34.
Die Scheibe 58 ist am Rande mit einem nach oben ragenden Vorsprung oder Begrenzungsanschlag 66 versehen, der mit einem Anschlag 68 an der Un terseite des Handgriffs 46 bei seiner Drehung in Ein griff kommen kann. Der Begrenzungsanschlag 66 ist vorzugsweise so angeordnet, dass er während einer Drehung des Kükens 28 zwischen der Stellung, in der die Öffnung 32 in Verbindung mit dem Durchlass 14 kommt, und einer Stellung, in der sie abgeschlossen ist, mit dem Anschlag 68 in Eingriff gebracht werden kann.
Um eine- Justierung der Winkellage des Be grenzungsanschlages 66 und der Scheibe 58 vor nehmen zu können, ist die Scheibe 58 mit einem in ihrer Ebene liegenden und mit ihr aus einem Stück bestehenden Teil 70 versehen, der von ihrem Rande in der Nähe des Anschlages 66 ausgeht. Eine Schraube 72 geht durch die Abdeckplatte 40 hin durch und ist in das Gehäuse 10 in einer solchen Stellung dass ein Teil ihres Kopfes den Rand des Teiles 70 übergreift und ihn gegen die Abdeckplatte 40 festklemmt, wenn die Schraube 72 angezogen wird.
Der äussere Rand des Teiles 70 ist gekrümmt und hat den gleichen Krümmungsmittel- punkt wie die Scheibe 58, so dass der Kopf der Schraube 72 über den Rand des Teiles 70 an belie bigen Stellen der ganzen Länge übergreifen kann.
Der Teil 70 ist an seinem Ende mit einem nach oben gebogenen Winkel 74 versehen, mit dessen Hilfe die Scheibe 40 von Hand in eine gewünschte Winkel- Stellung gedreht werden kann. Der Winkel 74 kann auch mit der Schraube 72 in Eingriff kommen, um die Drehbewegung der Scheibe 58 zu begrenzen.
In der dargestellten Lage befindet sich die Scheibe 58 in ihrer äussersten, entgegen dem Uhrzeigersinn gedrehten Stellung, wobei der Winkel 74 die Schraube 72 berührt. In dieser Stellung der Scheibe 58 und des Begrenzungsanschlages 66 kann der Handgriff 46 entgegen dem Uhrzeigersinn so weit gedreht werden, bis die Öffnung 32 auf den Durchlass 14 ausgerichtet ist. In dieser Stellung des Handgriffs 46 hat die Üffnung 32 ihren grössten Durchflussquerschnitt, so dass dem Brenner eine maximale Brennstoffmeng,- zugeführt wird.
Wenn die Scheibe 58 im Uhrze.igersinn gedreht wird, kommt der Anschlag 68 des Handgriffs 46 mit dem Begrenzungsanschlag 66 in Eingriff, bevor die Öffnung 32 vollständig auf den Durchlass 14 aus gerichtet ist, so dass die von dem Küken 28 durchge lassene Brennstoffmenge abnimmt. Durch Einstellung der Scheibe 58 von Hand wird daher die in der Stellung Ein des Handgriffs 46 wirksame Durchlassmenge des Kükens 28 eingestellt. Mit Hilfe der Schraube 72 kann die Scheibe 58 in einer beliebigen Stellung festgeklemmt werden.
<I>Das</I> thermostatische <I>Ventil</I> Aus Fig. 1 geht hervor, dass ein scheibenförmiger Ventilteller 76, der eine beliebige geeignete Form haben kann, in der Ventilkammer 20 angeordnet ist und mit einem Ventilsitz 78 in Eingriff gebracht werden kann, um den Brennstoffdurchfluss durch die Kammer 20 zu regeln. Der Ventilteller 76 wird durch eine Feder 80, die zwischen dem Ventilteller 76 und einer als Deckel ausgebildeten Seitenwand 82 ein gespannt ist, auf den Ventilsitz 78 angedrückt. Ein Ventilstössel 84 ist mit dem Ventilteller 76 verbunden und ragt durch eine Führung 86 hindurch, die in dem Gehäuse 10 angeordnet ist, er erstreckt sich so weit, dass er mit einer an sich bekannten Schnapp vorrichtung 88 in Eingriff kommt.
Ein Betätigungs knopf 90 der Schnappvorrichtung 88 liegt an einem Vorsprung 92 an dem einen- Ende eines Betätigungs hebels 94 an. Das andere Ende des Betätigungshebels 94 steht mit einer weiter unten beschriebenen Einstell vorrichtung in Eingriff.
Eine temperaturempfindliche Betätigungsvorrich tung ist zur Auslösung der Schnappvorrichtung 88 vorgesehen und enthält einen Thermostaten mit einem Stab und einem Rohr, wobei das Rohr 96 aus einem ausdehnungsfähigen Material besteht, das am Ge häuse 10 mit einem Nippel 98 befestigt ist; der Stab 100 aus einem verhältnismässig weniger ausdehnungs fähigen Material ragt in das Gehäuse 10 hinein und kann sich gegenüber diesem frei bewegen. Das freie Ende des Stabes 100 steht in Eingriff mit einer Vertiefung 102 im mittleren Teil des Betätigungs hebels 94.
Ein Einstellstift 104 greift in eine Vertiefung 106 am unteren Ende des Betätigungshebels 94 ein und bildet einen Drehpunkt für denselben. Eine Hülse 108 erstreckt sich über den Durchlass 22 und ist mit dem einen Ende mit Presssitz in eine Bohrung des Ge häuses 10 dicht eingesetzt, während das äusserste Ende einen Flansch 110 aufweist, der sich gegen eine Packung 112 legt, um eine wirksame Abdichtung zu erzielen. Der innere Hohlraum der Buchse 108 ist daher gegenüber dem Durchlass 22 abgedichtet. Der Einstellstift 104 führt von der Vertiefung 106 durch die Buchse 108 hindurch und steht mit seinem an deren Ende mit einer Einstellschraube 114 in Be rührung, die in einer Buchse 116 eingeschraubt ist.
Die Buchse 116 ist ihrerseits in dem Gehäuse 10 ein geschraubt und hält den Flansch 110 in Eingriff mit der Packung 112.
Das soweit beschriebene thermostatische Ventil arbeitet in an sich bekannter Weise: Es ist klar, dass eine Drehung der Einstellschraube 114 gegenüber dem Gehäuse 10 eine axiale Bewegung hervorruft, so dass der Drehpunkt des Hebels 94 in einem gewissen Bereich eingestellt werden kann. Die Temperatur, bei der der Thermostat 96, 100 die Schnappvorrichtung 88 auslöst und das Ventil 76 betätigt, wird durch die Lage des Drehpunktes des Hebels 94 bestimmt.
Um eine Einstellung der Schraube 114 von Hand zu ermöglichen, ist sie mit dem einen Ende aus dem Gehäuse 10 herausgeführt. Ein Bund 118 mit einer konischen Passfläche am Umfang befindet sich im mittleren Teil der Schraube 114. Auf der Passfläche ist ein Anschlagkörper 120 aufgesetzt und mit Hilfe einer Buchse 122 festgeklemmt, die auf das heraus ragende Ende der Schraube 114 aufgeschraubt ist und mit ihrem übergreifenden Ende den Anschlag körper 120 festhält.
Eine von Hand verstellbare Skalenscheibe 124 enthält eine axiale Bohrung 125, in der der Anschlag körper 120 angeordnet ist. Die Skalenscheibe 124 ist axial auf die Schraube 114 ausgerichtet und mit dem Anschlagkörper 120 kraftschlüssig mit Hilfe eines Vorsprungs<B>126</B> zu gemeinsamer Drehung ver bunden, der aus dem Anschlagkörper 120 heraus ragt und in einen zugehörigen Schlitz der Skalen scheibe 124 eingreift. Ein Stift 128 ragt aus dem Gehäuse 10 heraus und kommt mit den beiden Seiten des Vorsprungs 126 in Eingriff, um die Drehung der Skalenscheibe 124 im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn zu begrenzen.
Um die Skalenscheibe 124 auf dem Anschlagkör per 120 festzuhalten, ist eine Schraube 132 in der Buchse 122 eingeschraubt, wobei ihr Kopf das erwei terte Ende der Bohrung 125 in der Skalenscheibe 124 verschliesst. In der Bohrung 125 befindet sich eine Feder 134, die zwischen dem Absatz der Boh rung 125 und dem Kopf der Schraube 132 ein gespannt ist. Die Feder 134 übt eine Kraft auf die Skalenscheibe 124 aus, die normalerweise die Scheibe 124 axial ausgerichtet zur Schraube 114 hält und sie gegen eine im folgenden beschriebene Anschlagvor richtung drückt.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist das Gehäuse 10 mit einer Anzahl von (im vorliegenden Fall drei) Vorsprüngen 135 versehen, die um die Drehachse der Skalenscheibe 124 im Winkelabstand versetzt sind und mit der gegen das Gehäuse gerichteten Seite der Scheibe 124 in Berührung kommen. Die Skalen scheibe 124 kommt mit den Vorsprüngen 135 unter der Wirkung der Feder 134 bei ihrer Drehung in Be rührung. Die Vorsprünge 135 verhindern eine Be schädigung der Einstellschraube 114 durch zufällige Stösse oder auf die Skalenscheibe 124 ausgeübte Kräfte. Die zwischen der Skalenscheibe 124 und den Vorsprüngen 135 auftretende Reibung verhindert eine zufällige Drehung der Skalenscheibe 124.
Die nachgiebige Halterung der Skalenscheibe 124 mit Hilfe der Feder 134 ermöglicht es ferner, dass die Anordnung, welche aus der Einstellschraube 114, dem Anschlagkörper 120, der Buchse 122 und der Schraube 132 besteht, sich in axialer Richtung gegen über dem Gehäuse 10 unabhängig von der Skalen scheibe 124 bewegen kann.
Um die Einstellvorrichtung weiterhin gegen Be schädigung zu schützen, ist das Gehäuse 10 mit einer abgeschrägten Abschirmung 136 versehen, die axial zu der Skalenscheibe 124 ausgerichtet ist und ihren Rand im wesentlichen umfasst, so dass die Skalen scheibe gegen seitliche Stösse und Krafteinwirkungen geschützt ist.
Um das thermostatische Ventil zu justieren, ist es lediglich notwendig, die Schraube 132 zu lösen, worauf die Skalenscheibe 124 von dem Anschlag körper 120 abgenommen werden kann. Die Buchse 122 kann dann gelockert werden, um eine Drehung des Anschlagkörpers 120 auf dem Flansch 118 re lativ zur Schraube 114 zu ermöglichen. Diese Ein stellung des Anschlagkörpers 120 verändert die axiale Lage der Schraube 114, bei der der Vorsprung 126 von beiden Seiten mit dem Stift 128 in Eingriff kommt, so dass hierdurch die von der Skalenscheibe überstrichene Temperaturbereicheinstellung verändert wird.
<I>Wirkungsweise</I> Um die Regelvorrichtung in Betrieb zu setzen, wird der Handgriff 46 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis der Anschlag 68 den Begrenzungsan schlag 66 berührt. Die Skalenscheibe 124 wird im Uhrzeigersinn gedreht, bis die gewünschte Tempera tureinstellung erreicht ist. Wenn die Durchflussmenge durch das Küken 28 die Leistung des Brenners über schreitet, kann die Schraube 72 gelockert und die Scheibe 58 im Uhrzeigersinn gedreht werden, um die Durchflussmenge des Kükens 28 in der Stellung, in der der Anschlag. 68 den Anschlag 66 berührt, zu vermindern.
Durch Anziehen der Schraube 72 wird die Scheibe 58 in der zuletzt erreichten Stellung fest geklemmt, so dass die Drehbewegung des Handgriffes 46 begrenzt wird; die Ein -Stellung des Kükens 28 wird daher bei dieser verminderten Durchflussmenge erreicht. Wenn die Leistung des Brenners grösser ist