CH357392A - Verfahren zur Dehydrierung von Steroiden - Google Patents

Verfahren zur Dehydrierung von Steroiden

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CH357392A
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Henry Stoudt Thomas
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Merck & Co Inc
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    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P33/00Preparation of steroids
    • C12P33/02Dehydrogenating; Dehydroxylating

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Description


  Verfahren     zur        Dehydrierung    von Steroiden    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Einführung einer Doppelbindung zwischen den     Koh-          lenstoffatomen    Cl und     C2    von Steroiden mittels  Mikroorganismen der Gattung     Bacillus    oder entspre  chenden Enzymen.

   Das     Verfahren    eignet sich beson  ders zur Überführung von     ,d4-3-Keto-steroiden,    wie       J4-Pregnen-3,11,20-trion-17a,21-diol    und     A4-Pregnen-          3,20-dion-11ss,17a,21-triol,    in die entsprechenden       J1.4-3-Keto-steroide,    z.

   B.     4l,4-Pregnadien-3,11,20-          trion-17a,21-diol    bzw.     d1.4-Pregnadien-3,20-dion-          11/3,17a,21-triol.    Diese letzteren Verbindungen be  sitzen     Cortison-Aktivität,    unterscheiden sich aber von       Cortison    dadurch, dass sie im wesentlichen frei von  unerwünschten Nebenwirkungen, wie     Ödembildung     sind, da sie keine merkliche Natrium- oder Wasser  retention bewirken.  



  Die Herstellung von     41,4-3-Keto-steroiden    auf  chemischem Wege war bisher unbefriedigend,     weil     die stattfindenden chemischen Reaktionen zu Ge  mischen verschiedener Verbindungen führen. Eine  Abtrennung der Zwischen- und Endprodukte aus  derartigen Gemischen ist kostspielig und führt zu  niedrigen Ausbeuten an den gewünschten     41,4-3-Keto-          steroiden.     



  Bei dem vorliegenden Verfahren wird die Bildung  von unerwünschten Nebenprodukten weitgehend ver  mieden, und man erhält z. B.     :dl#4-3-Keto-pregnadiene     direkt und mit hoher Ausbeute aus den entsprechen  den     J-        4-3-Keto-pregnenen.     



  Die     Dehydrierung    gelingt besonders gut     mit    der  Art     Bacillus        sphaericus.    Die Art     Bacillus        sphaericus,     wie sie in     Bergey's    Manual     for        Determinative        Bacte-          riology,    6.     Auflage    definiert ist, umfasst mehrere Ab  arten, wie die Abart     rotans,    die Abart     fusiformus     usw.;

   in einigen Zusammenstellungen werden diese  Abarten unter den Artbezeichnungen     Bacillus        rotans     und     Bacillus        fusiformis    erwähnt. Diese Mikroorga-         nismen    können beispielsweise von der     American    Type       Culture        Collection,    Washington, D. C. bezogen wer  den oder sie können aus natürlichen Vorkommen,  z. B. aus dem Erdreich nach bekannten Verfahren  isoliert werden.  



  Die     Dehydrierung    kann wie gesagt sowohl mit       Mikroorganismen-Kulturen    als auch mit den betref  fenden isolierten Enzymsystemen     erfolgen.     



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann allgemein  auf     3-Keto-steroid'e    angewendet werden, ohne Rück  sicht auf die     Substituenten    oder den Grad der     Unge-          sättigtheit    der Ringe<I>B,</I> C und<I>D.</I>  



  Besonders kommen jedoch als Ausgangsstoffe       3-Keto-    und auch     3-Oxy-steroide    mit einer vom       C-Atom    5 ausgehenden Doppelbindung in Betracht,  beispielsweise     44-3-Keto-pregnen-Verbindungen    und  entsprechende     9-Halogenderivate,    wie     9-Halogen-44-          Pregnen-3,20-dion-17,21-diol,        9-Fluor-d4-pregnen-          3,20-dion-17a,

  21-diol    und     ähnliche.    Anstelle von       d4-3-Ketopregnenverbindungen    kann man als Aus  gangsstoffe andere     C5    ungesättigte     3-sauerstoffhaltige     Steroide benutzen, beispielsweise     45-3-Oxy-pregnen-          verbindungen,    wie     45-Pregnen-20-on-3-ol    und mit  niedrigen     Alkanearbonsäuren    veresterte     d5-3-Oxy-          pregnene,    z.

   B.     45-Pregnen-20-on-3-ol.    Diese d5-3  Oxy- und     Acyloxy-pregnene    werden durch die De  hydrierung in die entsprechenden     41.4    - 3 -     Keto-          pregnadiene    umgewandelt, wobei angenommen     wird,     dass primär die     44-3-Keto-pregnene    gebildet werden.

    Bei den oben genannten Ausgangsstoffen ist die     Oxy-          gruppe    in 3-     und/oder        21-Stellung    gewöhnlich mit  Essigsäure verestert; es kommen aber auch Ester  anderer niederer     Carbonsäuren,    wie die     Propionate,          Butyrate,        tert.        Butylacetate,        Benzoate    und derglei  chen, in Frage.

   Es können ferner auch     3-Keto-          pregnane    oder     3-Hydroxy-pregnane,    wie     Pregnan-          3,20-dion,        Pregnan-3,20-dion-17a-01,    Pregnan-3,20-           dion-21-ol,        Pregnan-3,20-dion-17a,21-diol    und ähn  liche verwendet werden, wobei die     Hydroxylgruppe     in 3- und/oder     21-Stellung    ebenfalls in der angege  benen Weise     verestert    sein können.  



  Die     Dehydrierung    kann so erfolgen, dass das       Steroid    als fester     Stoff    oder in einem Lösungsmittel,  z. B. einem     Dialkylketon,    wie Aceton, einem     Dialkyl-          formamid,    wie     Dimethylformamid    und dergleichen,  gelöst, unter sterilen Bedingungen zu einer Kultur  der Mikroorganismen in einer Nährlösung zugesetzt  wird und indem das gebildete Gemisch geschüttelt  wird. Das     Steroid    kann gleichzeitig mit der     Impfung     der Nährlösung zugegeben werden, oder es kann  anderseits einer bereits .entwickelten Kultur zugesetzt  werden.

   Man kann auch die Mikroorganismen von  der     Nährlösung        abfiltrieren,    mit     destilliertem    Wasser  waschen, dann in einer     gepufferten        wässrigen,    das       Steroid    enthaltenden Lösung suspendieren und das  erhaltene Gemisch schütteln bzw. rühren. Das de  hydrierte     Steroid    lässt sich in diesem Fall leichter  isolieren, als wenn die     Dehydrierung        direkt    in der       Mikroorganismenkultur    erfolgt.  



  Für die Kultivierung der Mikroorganismen kann  man dieselben Nährlösungen verwenden, wie sie ge  wöhnlich bei der Züchtung von Bazillen gebraucht  werden.     Normalerweise    enthalten diese Nährlösungen       Stickstoff    und     Kohlenstoff    liefernde     Stoffe,    anorga  nische Salze und allenfalls     Wuchsstoffe.    Der Kohlen  stoff kann von Verbindungen, wie Acetaten,     Laktaten     und     dergleichen    geliefert werden.

   Kohlehydrate wer  den von     Bacilius        sphaericus    nur schlecht ausgenutzt,  und sie können     in    der Lösung vorhanden sein oder  fehlen, ohne dass dadurch die     Steroiddehydrierung     ernstlich beeinflusst wird.

   Als Stickstofflieferanten  können dienen:     Ammoniumsalze    und     Aminosäuren     oder Proteine .enthaltende Produkte, wie Sojabohnen,  Hafer, Hefe, Hefeextrakte, Abbauprodukte von  Casein,     Fleischextrakt,    Blutmehl,     Protein-,        Fleisch-          und    Knochenabfälle, Lachsmehle, lösliche Fisch  abfälle, lösliche     Destillationsrückstände    und derglei  chen.

   Die Bazillen können unter Umständen allein  mit Proteinen (oder     Aminosäuren)    ohne Kohlehydrate       kultiviert    werden; in diesem Falle liefern die Proteine  oder     Aminosäuren    sowohl den von den Mikroorga  nismen benötigten     Kohlenstoff    als auch den Stick  stoff.    Gewöhnlich wird vorgezogen, die zu dehydrieren  den Steroide zu einer 24 Stunden alten Kultur von       Bacillus        sphaericus    zuzugeben. Die günstigste Menge  des     Steroides    hängt u. a. von der Art desselben ab;  immerhin verwendet man das     Steroid    vorzugsweise in  einer Konzentration von etwa     0,005111a    bis 0,204.

    Die das     Steroid    enthaltende Kultur wird dann  vorzugsweise etwa 10 und 50 Stunden geschüttelt  oder gerührt. Im Hinblick auf die Tatsache, dass  eine verlängerte Gärung zur Zersetzung eines Teiles  des dehydrierten     Steroids    führen kann, wird gewöhn  lich die Gärung nicht länger als höchstens 24 Stunden       durchgeführt.       Nach Beendigung der     Dehydrierung    wird das Pro  dukt aus der     Gärflüssigkeit    zweckmässig durch Extrak  tion mit einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungs  mittel, wie z.

   B. einem chlorierten Kohlenwasserstoff,  beispielsweise Chloroform, einem     Keton,    beispiels  weise     Methylisobutylketon,    einem     Alkylalkanoat,    bei  spielsweise     Äthylacetat    und dergleichen, isoliert. Der  Extrakt, der unter Umständen noch nicht umgesetztes  Ausgangsmaterial enthält, wird zweckmässig durch       Chromatographie    unter Verwendung von     Silicagel,     aktiviertem Aluminiumoxyd und dergleichen, oder  auch mittels absteigender     Papierchromatogramme    ge  reinigt. Nach Abtrennung des nicht umgesetzten  Ausgangsmaterials kann das Produkt weiter gereinigt  werden, z.

   B. durch     Umkristallisation    aus einem Lö  sungsmittel, wie z. B.     Äthylacetat,        Äthylacetat-Petrol-          äther    und     dergleichen.     



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren lassen  sich aus     d4-3-Keto-,        A5-3-Oxy-    und     45-3-Acyloxy-          pregnenen    u. a. folgende     41.4-Pregnadiene    herstellen:

         dl.4-3-Keto-pregnadiene,    wie       41,4-Pregnadien-3,20-dion,          dl#4-Pregnadien-3,20-dion-17a-ol,          dl.4-Pregnadien-3,20-dion-21-ol,          d1.4-Pregnadien-3,20-dion-17a,21-diol,          A1,4_pregnadien-3,20-dion-17a-ol-2l-al,          41.4-Pregnadien-3,11,20-trion,          d1,4-Pregnadien-3,11,20-trion-17a-ol,          dl#4-Pregnadien-3,11,20-trion-21-ol,          41.4-Pregnadien-3,11,20-trion-17a,21-diol,          Al,4-pregnadien-3,11,20-trion-17a-ol-21-al,          dl        >4-Pregnadien-3,

  20-dion-11        ss-ol,          41.4-Pregnadien-3,20-dion-1    l     ss-ol-21-al,          41.4-Pregnad'ien-3,20-dion-1    l     ss,21-diol,          d1,4-Pregnad'ien-3,20-d'ion-1        lss,17a-diol,          dl,4-Pregnadien-3,20-d'ion-1        lss,17a,21-triol,          9-Halogen-d1,4-3-keto-pregnadiene,    wie       9-Halogen-41.4-pregnadien-3,20-dion-17,21-diol,          9-Fluor-41.4-pregnadien-3,20-dion-17a,21-diol,          9-Halogen-d1,4-pregnadien-3,20-dion-          17,11,21-triol,

            9-Halogen-41,4-pregnadien-3,11,20-trion-          17,21-diol,          9-Fluör-41,4-pregnadien-3,11,20-trion-17a,21-diol,          9-Fluor-41,4-pregnadien-3,20-dion-          Ilss,17a,21-triol    und dergleichen.  



  <I>Beispiel l</I>  50     cm3    einer Nährlösung folgender Zusammen  setzung werden hergestellt:  
EMI0002.0107     
  
     Cerelose  <SEP> (handelsübliche <SEP> Dextrose) <SEP> 1 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> (handelsüblicher <SEP> Laktalbu  minauszug <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 0,25 <SEP> cm3
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 50 <SEP> cm3       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5     eingestellt,    sterilisiert und mit etwa 2,5 bis  5     cm3    einer Kultur, die durch Bebrüten von     Bacillus              sphaericus    (MB 431) in derselben Lösung während  24 Stunden bei 28  erhalten wurde, geimpft; die  geimpfte Lösung wird dann. bei einer Temperatur  von 28  unter Schütteln 24 Stunden lang bebrütet.

    Zu der erhaltenen Kultur wird eine Lösung, die 10 mg       Hydrocortison        (J4-Pregnen-11ss,17a,21-triol-3,20-          dion)    in 0,1     cm3        Dimethylformamid    gelöst enthält,  zugesetzt. Die die     Steroid'-Verbindung    enthaltende  Kultur wird dann unter Schütteln während einer Zeit  dauer von etwa 10 Stunden bei 28  bebrütet.  



  Die Gärflüssigkeit wird dreimal mit je 50     em3          Äthyiacetat    extrahiert, und die     Äthyl,acetatextrakte     werden vereinigt und im Vakuum auf ein Volumen  von etwa 5     em3    :eingedampft. Die     konzentrierte    Lö  sung wird dann zur Herstellung von     Papierstreifen-          chromatogrammen    verwendet, die unter Verwendung  von     Formamid    als stationärer flüssiger Phase und  Chloroform als beweglicher flüssiger Phase entwickelt  werden.

   Zwei Zonen lassen sich feststellen, von  denen die eine (entsprechend der beweglicheren Kom  ponente) das für     Hydrocortison    charakteristische Ab  sorptionsmaximum im Ultraviolett zeigt und die  andere (die weniger bewegliche Komponente) ein  Absorptionsmaximum im Ultraviolett bei etwa  <I>242</I>     mu.    zeigt. Das     Paperchromatogramm    wird ge  trocknet, und die der 242     mp-Absorption    entspre  chende Zone wird abgeschnitten und mit Methanol  extrahiert.

   Das mit Methanol extrahierte Material  wird wieder der     Papierstreifenchromatographie    unter  worfen, wobei Papier, das 48 Stunden mit Methanol  extrahiert worden ist, und das vorher benutzte     Chloro-          form-Formamid-System    verwendet werden. Das er  haltene     Chromatogramm    zeigt nur eine Spur einer  dem Ausgangsmaterial     Hydrocortison    entsprechende  Zone, während die grössere Zone ein Absorptions  maximum im Ultraviolett von<I>242</I>     m,y    hat. Das       Papierchromatögramm    wird gründlich getrocknet und  die dem 242     my-Absorptionsmaximum    entsprechende  Zone abgeschnitten und mit Methanol extrahiert.

   Der       Methanolextrakt    wird im Vakuum zur Trockne einge  dampft und     gibt        A1.4-Pregnadien-11ss,17a,21-triol-          3,20-dion.     



  <I>Beispiel 2</I>  20 Liter einer Nährlösung mit der folgenden  Zusammensetzung werden hergestellt:          Cerelose     . . . . . . . . 400 g        Edamin     . . . . . . . . 400 g       Getreideaufschlämmung    . . . . 100 ml  Hefeextrakt . . . . . . . . 20 g  mit destilliertem Wasser aufgefüllt auf 201    Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa einem  Liter einer 24 Stunden alten Impfkultur von     Bacillus          sphaericus    (MB 431) geimpft.

   Die geimpfte Kultur  wird bei einer Temperatur von 28  C unter Schütteln  während einer Zeitdauer von etwa 24 Stunden be  brütet, und zu der erhaltenen Kultur wird eine Lösung  von 4 g     Hydrocortison    in 40 ml     Diinethylformamid     zugegeben. Die das     Steroid    enthaltende Kultur wird    unter Schütteln während einer zusätzlichen Zeitdauer  von etwa 10 Stunden bei 28  C bebrütet.  



  Die     Gärflüssigkeit    wird wiederholt mit     Äthyl-          acetat        extrahiert,    und die     Äthylacetatextrakte    werden  vereinigt .und im Vakuum zur Trockne eingedampft.  Eine Probe des Rückstandes wird in Aceton gelöst  und auf ein     Papierchromatogramm    getüpfelt, das       unter    Verwendung von     Formamid        als,    stationärer  Phase und Chloroform als beweglicher Phase ent  wickelt wird.

   Es werden zwei getrennte Zonen erhal  ten; die untere, dem nicht umgesetzten     Hydrocortison     entsprechende Zone wird abgeschnitten, die andere,  dem     A'-Dehydro-Derivat    entsprechende wird     gleich-          falls    abgeschnitten und mit Methanol     eluiert.    Die       Ultraviolett-Absorptionsanalys.e    dieses Methanol  eluates zeigt, dass die obere     Zone    1 g     41,4-Pregnadien-          11,17,21=triol-3;20-dion    enthält.  



  Der Hauptteil des nach Eindampfen des     Äthyl-          acetatextrakts    erhaltenen Rückstands wird einer Zwei  phasentrennung mit 70      /aigem        wässrigem    Methanol  und     Petroläther        unterworfen,    wodurch ölige Ver  unreinigungen in     die        Petrolätherphase    gehen. Das  Methanol wird im Vakuum von der     wässrigen          Methanolphase    abgedampft, und die zurückbleibende  wässerige Aufschlämmung wird mit     Äthylacetat    extra  hiert.

   Der     Äthylacetatextrakt    wird im Vakuum zur  Trockne eingedampft, der Rückstand     in    Aceton ge  löst und der     Papierstreifenchromatogr.aphie    unter Ver  wendung von     Formamid    als stationärer Phase und  Chloroform als     beweglicher    Phase unterworfen. Die  obere, dem     A'-Dehydroderivat    entsprechende Zone  wird abgeschnitten, mit Methanol extrahiert und das  mit Methanol extrahierte Material wieder der Papier  streifenchromatographie unterworfen. Die obere Zone  wird wieder abgeschnitten, gründlich getrocknet, mit  Methanol extrahiert und der     Methanolextrakt    im Va  kuum zur Trockne eingedampft.

   Das zurückbleibende  Material wird aus     Äthylacetat-Petroläther    umkristalli  siert; es werden annähernd 200 mg im     wesentlichen     reines     d1.4-Pregnadien-11ss,17a,21-triol-3,20-dion    er  halten;     Smp.    222-228  C.

      <I>Beispiel 3</I>  20 Liter einer Nährlösung der folgenden Zusam  mensetzung werden hergestellt:  
EMI0003.0082     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400.g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 100 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 20 <SEP> 1       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa einem  Liter einer 24 Stunden alten Impfkultur von     Bacillus          sphaericus        (MB    43l) geimpft. Die geimpfte Kultur  wird bei einer Temperatur von 28  C unter Schütteln  während einer Zeitdauer von etwa 24 Stunden be  brütet und die erhaltene Kultur zu einer 4 g     Cortison,     in 40 ml     Dimethylformamid    gelöst, enthaltenden Lö  sung hinzugegeben.

   Die die     Steroid-Verbindung    ent-      haltende Kultur wird unter Schütteln während einer  Zeitdauer von etwa 10 Stunden bei 28  C bebrütet.  



  Die Gärflüssigkeit wird wiederholt mit     Äthyl-          acetat    extrahiert, und die     Äthylacetabextrakte    werden  vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft.  Die Analyse einer Probe des zurückbleibenden Mate  rials durch     Papierchromatographie    und     anschliessende     Messung der     Ultraviolett-Absorption    des in den bei  den getrennten Zonen, die in dem     Chromatogramm     entwickelt wurden,     enthaltenen        Materials    zeigt,

   dass  das zurückbleibende Material     annähernd    3 g nicht  umgesetztes     Cortison    und etwa ein Gramm     d1,4-          Pregnadien-17a,21-diol-3,11,20-trion    enthält.  



  Der Hauptteil des nach Eindampfen des     Äthyl-          acetatextrakts    erhaltenen Rückstands wird einer Zwei  phasentrennung mit     70d/oigem    wässerigem Methanol  und     Petroläther    unterworfen, wodurch     ölige    Ver  unreinigungen in die     Petrolätherphase    gehen. Das  Methanol wird im Vakuum aus der wässerigen       Methanolphase    abgedampft und die     zurückbleibende     wässerige     Aufschlämmung    mit     Äthylacetat    extrahiert.

    Der     Äthylacetatextrakt    wird im Vakuum zur Trockne  eingedampft und der Rückstand der Papierstreifen  chromatographie     unterworfen    (wobei Aceton als Lö  sungsmittel verwendet wird, um dieses Material in der  Form von Streifen auf die     Papierchromatogramme     zu übertragen) unter Verwendung von     Formamid    als  stationärer Phase und Benzol als beweglicher Phase       für    die Entwicklung des     Chromatogramms.    Die obere,  dem     Jl-Dehydroderivat    entsprechende Zone wird ab  geschnitten, mit Methanol extrahiert und das mit  Methanol extrahierte Material wieder der Papier  streifenchromatographie unterworfen.

   Die obere Zone  wird wieder abgeschnitten, gründlich getrocknet, mit  Methanol extrahiert und der     Methanolextrakt    im  Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand  wird aus     Äthylacetat-Petroläther    umkristallisiert und  es werden annähernd 250 mg im wesentlichen reines       Al.4-Pregnadien-17a,21-diol-3,11,20-trion    erhalten;       Smp.    232-236  C.  



  <I>Beispiel 4</I>  20 Liter einer Nährlösung mit der folgenden  Zusammensetzung werden hergestellt:  
EMI0004.0035     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 100 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 201       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt,     sterilisiert    und mit etwa einem  Liter einer 24 Stunden alten Impfkultur von     Bacillus          sphaericus        (MB    431) geimpft. Die geimpfte Kultur  wird bei einer Temperatur von 28  C unter Schütteln  während einer Zeitdauer von etwa 24 Stunden be  brütet, und zu der erhaltenen Kultur wird eine Lösung  von 4 g     A4-Pregnen-17a,21-diol-3,20-dion    in 40 ml       Dimethylformamid    hinzugegeben.

   Die das     Steroid     enthaltende Kultur wird unter Schütteln etwa 10 Stun  den bei einer Temperatur von 28 C bebrütet.    Die     Gärflüssigkeit    wird wiederholt mit     Äthyl-          acetat        extrahiert,    und die     Äthylacetatextrakte    werden  vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft.  Der Rückstand wird einer     Zweiphasentrennung    mit  70     o/cigem        wässerigem    Methanol und     Petroläther     unterworfen, wodurch ölige, in der     Petrolätherphase     lösliche Verunreinigungen entfernt werden.

   Das  Methanol wird im Vakuum von der wässerigen       Methanolphase    abgedampft und die zurückbleibende  wässerige     Aufschlämmung    mit     Äthylacetat    extrahiert.  Der     Äthylacetatextrakt    wird im Vakuum zur Trockne  eingedampft und der Rückstand wird in Aceton ge  löst und auf     Papierchromatogramme    gebracht, die  unter Verwendung von     Formamid    als stationärer  Phase und Benzol als beweglicher Phase entwickelt  werden.

   Von jedem     Chromatogramm    werden die  oberen, dem     41-Dehydroderivat    entsprechenden Zo  nen abgeschnitten, mit Methanol extrahiert und das  mit Methanol extrahierte Material wird wieder der       Papierstreifenchromatographie    unterworfen.

   Die obere  Zone wird wieder abgeschnitten, gründlich getrock  net, mit Methanol extrahiert und der     Methanolextrakt     im Vakuum zur Trockne     eingedampft.    Der Rückstand  wird aus     Äthylacetat-Petroläther        umkristallisiert    und  im wesentlichen reines     Al.4-Pregnadien-17a,21-diol-          3,20-dion    erhalten;     Smp.    230-236  C.  



  <I>Beispiel 5</I>  20 Liter einer Nährlösung mit folgender Zusam  mensetzung werden hergestellt:  
EMI0004.0071     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 100 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 20 <SEP> 1       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt,     sterilisiert    und mit etwa einem  Liter einer 24 Stunden alten Impfkultur von     Bacillus          sphaericus    (MB 431) geimpft. Die geimpfte Kultur  wird bei einer Temperatur von 28  C unter Schütteln  während einer Zeitdauer von etwa 24 Stunden be  brütet, und zu der erhaltenen Kultur wird eine Lösung  von 4 g     9ad-Fluoro-d4-pregnen-11j3,17a,21-triol-          3,20-dion    in 40     ml        Dimethylformamid    hinzugegeben.

    Die die     Steroid-Verbindung    enthaltende Kultur wird  unter     Scbüttein    etwa 10 Stunden lang bei einer Tem  peratur von 28  C bebrütet.  



  Die     Gärflüssigkeit    wird wiederholt mit     Äthyl-          acetat    extrahiert und die     Äthylacetatextrakte    wer  den     vereinigt    und im Vakuum zur Trockne einge  dampft. Der Rückstand wird einer     Zweiphasentren-          nung    mit     70-o/aigem    wässerigem Methanol und     Petrol-          äther    unterworfen, wodurch ölige, in der     Petroläther-          phase    lösliche     Verunreinigungen    entfernt werden.

   Das  Methanol wird von der wässerigen     Methanolphase     im Vakuum abgedampft und die zurückbleibende  wässerige Aufschlämmung mit     Äthylacetat    extrahiert.  Der     Äthyl'acetatextrakt    wird im Vakuum zur Trockne  eingedampft und der Rückstand in Aceton gelöst      und auf     Papierchromatogramme    gebracht, die unter  Verwendung von     Formamid    als stationärer Phase  und Chloroform als beweglicher Phase entwickelt  werden. Die oberen, dem     dl-Dehydroderivat    entspre  chenden Zonen werden abgeschnitten, mit Methanol  extrahiert und das mit Methanol extrahierte Material  wird wieder der     Papierstreifenchromatographie    unter  worfen.

   Die obere Zone wird wieder abgeschnitten,  gründlich getrocknet, mit Methanol extrahiert und  der     Methanolextrakt    im Vakuum zur Trockne einge  dampft. Der Rückstand wird aus     Athylacetat-Petrol-          äther    umkristallisiert, wobei im wesentlichen reines  9     a-Fluoro-dl        ,4-pregnadien-11        ss,17a,21-triol-3,20-dion     erhalten wird.

   Die     Acetylierung    dieses Materials mit       Essigsäureanhydrid    in     Pyridin    ergibt im wesentlichen  reines     9a-Fluoro-dl>4-pregnadien-llss,17a,21-triol-          3,20-dion-21-acetat    vom     Smp.    236 C.  



  <I>Beispiel 6</I>  20 Liter einer Nährlösung mit der folgenden  Zusammensetzung werden hergestellt:  
EMI0005.0017     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> <B>100M1</B>
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 201       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt,     sterilisiert    und mit etwa einem  Liter eines 24 Stunden alten Wachstums des Mikro  organismus     Bacillus        sphaericus    (MB 431) geimpft.  Die geimpfte Kultur wird bei einer Temperatur von  28  C unter Schütteln während einer Zeitdauer von  etwa 24 Stunden bebrütet, und zu der erhaltenen  Kultur wird eine Lösung von 4 g     44-Pregnen-1lss,21-          diol-3,20-dion    in 40 ml     Dimethylformamid    hinzuge  geben.

   Die die     Steroid-Verbindung    enthaltende Kul  tur wird unter Schütteln etwa 10 Stunden lang bei  einer Temperatur von etwa 28 C bebrütet.  



  Das durch die     Dehydrierungsaktivität    von     Bacillus          sphaericus-Mikroorganismen    gebildete     41A-Steroid     wird mit     Äthylacetat    aus der Gärflüssigkeit extrahiert  und gereinigt im wesentlichen unter Anwendung des  selben Reinigungsverfahrens wie das oben in Beispiel  4 angegebene, einschliesslich (1)     Zweiphasentrennung     mit     Petroläther    und Methanol, um     petrolätherlösliche     ölige Verunreinigungen zu entfernen, (2) Papier  streifenchromatographie unter Verwendung von       Formamid    als stationärer Phase und Benzol als be  weglicher Phase und (3)

       Umkristallisieren    aus     Äthyl-          acetat-Petroläther,    um im wesentlichen reines     Al,4-          Pregnadien-llss,21-diol-3,20-dion    zu erhalten;     Smp.          231-234     C.<I>Beispiel 7</I>  20 Liter einer Nährlösung mit der folgenden  Zusammensetzung werden hergestellt:

    
EMI0005.0043     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 100 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 201       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa einem  Liter eines 24 Stunden alten Wachstums.     des    Mikro  organismus     Baeillus        sphaericus    (MB 431) geimpft.

    Die geimpfte Kultur     wird    bei einer Temperatur von  28 C unter Schütteln während     einer    Zeitdauer von  etwa 24 Stunden     bebrütet,    und zu der erhaltenen Kul  tur wird .eine Lösung von 4 g     44-Pregnen-21-ol-3,20-          dion        in    40     n41        Dimethylformamid    hinzugegeben. Die  die     Steroid'-Verbindung    enthaltende Kultur wird unter  Schütteln während einer Zeitdauer von etwa 10 Stun  den bei einer Temperatur von annähernd 28  C be  brütet.  



  Die Gärflüssigkeit wird wiederholt mit     Äthyl-          acetat    extrahiert und die     Äthylacetatextrakte    werden  vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft.  Der Rückstand wird einer     Zweiphasentrennung    mit       70o/oigem    wässerigem Methanol und     Petroläther     unterworfen, wodurch ölige, in der     Petrolätherphase     lösliche Verunreinigungen entfernt werden. Das  Methanol wird im Vakuum von der wässerigen       Methanolphase    abgedampft und die zurückbleibende  wässerige Aufschlämmung mit     Äthylacetat    extrahiert.

    Der     Äthylacetatextrakt    wird     im    Vakuum zur Trockne  eingedampft, der Rückstand in Aceton gelöst und auf       Papierchromatogramme    gebracht, die unter     Verwen-          dung        von        50        %.        Methanol'-Formamid        als        stationärer     Phase und     50 /o        Benzol-Cyclohexan        als    beweglicher  Phase entwickelt werden.

   Die oberen, dem     dl-De-          hydroderivat    entsprechenden Zonen jedes     Chromato-          gramms    werden abgeschnitten, mit Methanol extrahiert  und das     mit    Methanol extrahierte Material wieder der       Papierstreifenchromatographie    unterworfen. Die obere  Zone wird wieder     abgeschnitten,    gründlich getrocknet,  mit Methanol extrahiert und der     Methanolextrakt    im  Vakuum zur Trockne eingedampft.

   Der Rückstand  wird aus     Äthylacetat-Petroläther    umkristallisiert und  im     wesentlichen    reines     41.4-Pregnadien-21-ol-3,20-          dion    erhalten;     Smp.    191-193  C.

      <I>Beispiel 8</I>  50 ml einer Nährlösung mit der folgenden Zu  sammensetzung werden hergestellt:  
EMI0005.0094     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 1 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 0,25 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 0,05 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 50 <SEP> ml       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa 2,5 bis  5     ml    einer Kultur, die durch Bebrüten von     Bacillus          sphaericus-Mikroorganismen    in derselben Lösung  während 24 Stunden bei 28  C erhalten wurde, ge  impft; die geimpfte Kultur wird dann bei einer Tem  peratur von 28  C unter     Schütteln    während einer Zeit  dauer von 24 Stunden bebrütet.

   Zu der erhaltenen  Kultur wird eine 10 mg     44-Pregnen-11ss-ol-3,20-dion     in 0,1     ml        Dimethylformamid    enthaltende Lösung ge  geben. Die die     Steroid-Verbindung    enthaltende Kultur      wird unter Schütteln während einer Zeitdauer von  etwa 10 Stunden bei 28  C bebrütet.  



  Die     Gärflüssigkeit    wird dreimal mit je 50 ml       Äthylacetat    extrahiert und die     Äthylacetatextrakte     werden vereinigt und im Vakuum auf ein Volumen  von etwa 5 ml eingedampft. Die konzentrierte Lösung  wird dann zur Herstellung von     Papierstreifenchro-          matogrammen        benutzt,    die unter Verwendung von  50      /c.        Methanol-Formamid    als stationärer flüssiger  Phase und     501/u        Benzol-Cyclohexan        als    beweglicher  flüssiger Phase entwickelt werden.

   Zwei Zonen wer  den festgehalten, von denen     eine    (entsprechend der  beweglicheren Komponente) das für     llss-Hydroxy-          progesteron    charakteristische Absorptionsmaximum  im     Utraviolett    zeigt und die andere (weniger beweg  liche Komponente) ein Absorptionsmaximum im  Ultraviolett bei etwa 241     mAc.    Das     Papierchromato-          gramm    wird getrocknet und die der weniger beweg  lichen Komponente entsprechende Zone abgeschnitten  und mit Methanol extrahiert. Das mit Methanol  extrahierte Material wird wieder der Papierstreifen  chromatographie unterworfen, wobei das vorher ver  wendete     Lösungsmittelsystem    benutzt wird.

   Das erhal  tene     Chromatogramm        zeigt    nur eine Spur der dem       llss-Hydroxy-progesteron    (Ausgangsmaterial) ent  sprechenden Zone. Das     Papierchromatogramm    wird  gründlich getrocknet, die grössere Zone, die ein Ab  sorptionsmaximum im     Ultraviolett    bei 241     m/,c    hat,  wird abgeschnitten und mit Methanol extrahiert. Der       Methanolextrakt    wird im Vakuum zur Trockne einge  dampft und     di.4-Pregnadien-llss-ol-3,20-dion    er  halten.  



  <I>Beispiel 9</I>  20 Liter einer Nährlösung mit der folgenden Zu  sammensetzung werden     hergestellt:     
EMI0006.0029     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> <B>1001111</B>
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 201       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa einem  Litereines 24 Stunden     asten    Wachstums des Mikro  organismus     Bacillus        sphaericus    (MB 431) geimpft.  Die geimpfte Kultur wird bei einer     Temperatur    von  28  C unter Schütteln etwa 24 Stunden bebrütet, und  zu der erhaltenen     Kultur    wird eine Lösung von 4 g       44-Pregnen-3,20-dion    in 40     ml        Dimethylformamid     gegeben.

   Die die     Steroid-Verbindung    enthaltende  Kultur wird unter Schütteln etwa 10 Stunden bei einer  Temperatur von annähernd 28  C bebrütet.  



  Die Gärflüssigkeit wird wiederholt mit Äthyl  acetat extrahiert und die     Äthylacetatextrakte    werden  vereinigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft.  Der Rückstand wird einer     Zweiphasentrennung    mit  70      /oigem    wässerigem Methanol und     Petroläther          unterworfen,    wodurch ölige,     in    der     Petrolätherphase          lösliche        Verunreinigungen        :entfernt    werden.

   Das  Methanol wird von der wässerigen     Methanolphase       im Vakuum abgedampft und die zurückbleibende  wässerige Aufschlämmung mit     Athylacetat    extrahiert.  Der     Äthylacetatextrakt    wird im Vakuum     zur    Trockne  eingedampft und der Rückstand in Aceton gelöst und  auf     Papierchromatogramme    gebracht, die unter Ver  wendung von 50     1/o        Methanol-Formamid    als stationä  rer Phase und     50,119        Benzol-Cyclohexan    als beweg  licher Phase entwickelt werden.

   Die oberen, dem       41-Dehydroderivat    entsprechenden Zonen jedes       Chromatogramms    werden abgeschnitten, mit Methanol  extrahiert und das mit Methanol extrahierte Material  wieder der     Papierstreifenchromatographie    unterwor  fen. Die obere Zone wird wieder abgeschnitten,  gründlich getrocknet, mit Methanol     extrahiert    und  der     Methanolextrakt    im Vakuum zur Trockne ein  gedampft. Der Rückstand wird aus     Äthylacetat-          Petroläther    umkristallisiert und im wesentlichen reines       41.4-Pregnadien-3,20-dion    erhalten;     Smp.    148 bis  150  C.  



  <I>Beispiel 10</I>  20 Liter einer     Nährlösung    mit der folgenden  Zusammensetzung werden hergestellt:  
EMI0006.0070     
  
     Cerelose  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>   Edamin  <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 400 <SEP> g
<tb>  Getreideaufschlämmung <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 100 <SEP> ml
<tb>  Hefeextrakt <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> 20 <SEP> g
<tb>  mit <SEP> destilliertem <SEP> Wasser <SEP> aufgefüllt <SEP> auf <SEP> 201       Diese Lösung wird mit     KOH    auf einen     pH-Wert     von 6,5 eingestellt, sterilisiert und mit etwa einem  Liter eines 24 Stunden alten Wachstums des Mikro  organismus     Bacillus        sphaericus        (MB    431) geimpft.

    Die geimpfte     Kultur    wird bei einer Temperatur von  28  C unter Schütteln etwa 24 Stunden bebrütet, und  zu der erhaltenen Kultur wird eine Lösung von 4 g       d3-Pregnen-3-ol-20-on    in 40 ml     Dimethylformamid          hinzugegeben.    Die die     Steroid-Verbindungen    enthal  tende Kultur wird unter Schütteln etwa 10 Stunden  bei einer Temperatur von annähernd 28  C bebrütet.  



  Die Gärflüssigkeit wird wiederholt mit     Äthylacetat     extrahiert und die     Äthylacetatextrakte    werden ver  einigt und im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der  Rückstand wird einer     Zweiphasentrennung    mit       70o/aigem    wässerigem Methanol und     Petroläther          unterworfen,    wodurch ölige, in der     Petrolätherphase     lösliche Verunreinigungen entfernt werden. Das  Methanol wird von der wässerigen     Methanolphase    im  Vakuum abgedampft und die zurückbleibende wässe  rige Aufschlämmung mit     Äthylacetat    extrahiert.

   Der       Äthylacetatextrakt    wird im Vakuum zur Trockne ein  gedampft und der Rückstand in Aceton gelöst und  auf     Papierchromatogramme    gebracht, die unter     Ver-          wendung        von        50%,        Methanol-Formamid        als        statio-          närer    Phase und 50      /a        Benzol-Cyclohexan    als beweg  licher Phase entwickelt werden.

   Die oberen, dem       dl-Dehydroderivat    entsprechenden Zonen jedes       Chromatogramms    werden abgeschnitten, mit Metha  nol extrahiert und das mit Methanol extrahierte Mate  rial wird wieder der     Papierstreifenchromatographie         unterworfen. Die obere Zone wird wieder abge  schnitten, gründlich getrocknet, mit Methanol extra  hiert und der     Methanolextrakt    wird im Vakuum zur  Trockne eingedampft. Der Rückstand wird aus       Äthylacetat    -     Petroläther    umkristallisiert und im  wesentlichen reines     Jl,\\-Pregnadien-3,20-dion    erhal  ten;     Smp.        148-150,C.     



  <I>Beispiel 11</I>  50     cm3,    jeder der sieben verschiedenen Nährlösun  gen mit     Zusammensetzungen,    wie sie in der nach  stehenden Tabelle angegeben sind, werden auf einen       pH-Wert    von 7 eingestellt, durch 15 Minuten langes  Erhitzen auf etwa 120  C in einem     Autoklaven    steri  lisiert, und jede Lösung wird mit einer Kultur von       Bacillus        sphaericus    (MB 431) geimpft. Die geimpften  Kulturen werden bei einer Temperatur von 28  C  unter Schütteln etwa 24 Stunden bebrütet und zu  jeder der erhaltenen Kulturen wird eine Lösung von.

      10 mg     Hydrocortison    in 0,1     ml        Dimethylformamid     hinzugegeben. Die das     Hydrocortison    enthaltenden  Kulturen werden dann unter Schütteln für eine wei  tere Dauer von etwa 24 Stunden bei 28  C     bebrütet.     



  Jede einzelne so erhaltene     Gärflüssigkeit    wird  dreimal mit je 50     ml        Athylacetat    extrahiert und die  jeweils einer     Flüssigkeit    entsprechenden, aus einer  besonderen Lösung stammenden     Äthylacetatextrakte     werden vereinigt und im     Vakuum    zur Trockne einge  dampft. Jede der sieben so erhaltenen Rückstände  wird     polarographisch    auf seinen Gehalt an     41,4-Pre-          gnadien-llss,17a,21-triol-3,20-dion    analysiert, indem  die halbe Welle bei 1,52 Volt gemessen wird.

   In der  folgenden Tabelle sind die Zusammensetzungen der  verwendeten Lösungen und die Menge an     41,4-          Pregnadien-11ss,17a,21-triol    - 3,20 -     dion        (dl-Hydro-          cortison),    die mit jeder derartigen Lösung erhalten  wurde, in Prozenten der theoretischen Ausbeute ange  geben.

    
EMI0007.0032     
  
    Ausbeute <SEP> an
<tb>  Nr. <SEP> Zusammensetzung <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> dl-Hydrocortison
<tb>  der <SEP> Theorie
<tb>  1 <SEP> wie <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> 3711/o2 <SEP> 2'0l0 <SEP> lösliche <SEP> Destillationsrückstände <SEP> 37114,
<tb>  3 <SEP> 2% <SEP> HCl-Kaseinhydrolysat <SEP> 440/a
<tb>  4 <SEP> 1%
<tb>  31%
<tb>  l <SEP> % <SEP> Sojamehl
<tb>  5 <SEP> 2%.

   <SEP> Fischmehl <SEP> 30%
<tb>  6 <SEP> 2% <SEP> Getreideaufschlämmung <SEP> 34%
<tb>  7 <SEP> 2%- <SEP> Tankrückstände <SEP> 26%       <I>Beispiel 12</I>  10 mg     f4-Pregnen-llss,17a,21-triol-3,20-dion     werden der Einwirkung einer     Bacillus-sphaericus-          Kultur    (MB 431) ausgesetzt und das dehydrierte  Produkt gemäss dem bei der     Dehydrierung    von     d4-          Pregnen-llss-ol-3,20-dion    oben in Beispiel 8 be  schriebenen Verfahren isoliert, wodurch     41,4-Pre-          gnadien-11/3,17a,21-triol-3,20-dion    erhalten wird.  



  <I>Beispiel 13</I>  10 mg     A4-Androsten-3,20-dion    werden der Ein  wirkung von     Bacillus        sphaericus        (MB    431)     Mikro-          oganis@men    ausgesetzt und das dehydrierte Produkt  gemäss dem bei der     Dehydrierung    von     44-Pregnen-          llss-ol-3,20-dion    oben in Beispiel 8 beschriebenen  Verfahren isoliert, wodurch     41,4-And'rostadien-3,20-          dion    erhalten wird.  



  <I>Beispiel 14</I>  50 ml der in Beispiel 8 beschriebenen     Edamin-          lösung    werden auf einen     pH-Wert    von 7 .eingestellt,  durch 15 Minuten langes Erhitzen auf etwa 120  C  in einem     Autoklaven    sterilisiert und die sterilisierte  Lösung mit     Bacillus        sphaericus    (A. T. C. C.-245)  geimpft. Die geimpfte Kultur wird bei einer Tempe  ratur von 28  C unter Schütteln etwa 24 Stunden  bebrütet und die erhaltene Kultur zu einer Lösung    von 10 mg     Hydrocortison    in 0,1 ml     Dimethylform-          amid    hinzugegeben.

   Die das     Hydrocortison    enthal  tenden Kulturen werden dann unter Schütteln für  eine weitere Dauer von .etwa 10 Stunden bei     28     C  bebrütet.  



  Die so erhaltene     Gärflüssigkeit    wird dreimal mit  je 50 ml     Äthylacetat    extrahiert, die     Äthylacetat-          extrakte    vereinigt und im Vakuum zur Trockne ein  gedampft. Der .so erhaltene Rückstand     wird        polaro-          graphisch    analysiert,     indem    die halbe Welle bei  1,52 Volt gemessen wird, und enthält eine Menge  an     41,4-Pregnadien-llss,17a,21-triol-3,20-dion,    die  einer Ausbeute von mehr     als        50'a/9    der theoretischen  entspricht.  



  <I>Beispiel 15</I>  50 ml der oben in Beispiel 8 beschriebenen       Edaminlösung    werden auf einen     pH-Wert    von 7 ein  gestellt, durch 15 Minuten langes Erhitzen auf etwa  120" C in einem     Autoklaven    sterilisiert und die     sterili-          sierte    Lösung wird mit     Bacillus        sphaericus        (A.T.C.C.-          7054)    (Abart     fusiformis,    manchmal auch     Bacillus          fusiformis    bezeichnet) geimpft.

   Die geimpfte Kultur  wird bei einer Temperatur von 28  C unter Schütteln  etwa 24 Stunden bebrütet und dann eine Lösung von  10 mg     Hydrocortison    in 0,1 ml     Dimethylformamid          hinzugegeben.    Die das     Hydrocortison    enthaltende      Kultur wird dann unter Schütteln für eine weitere  Dauer von etwa 10 Stunden bei     28     C bebrütet.  



  Die so erhaltene     Gärflüssigkeit    wird dreimal mit  je 50     ml        Äthylacetat    extrahiert, die     Äthylacetat-          extrakte    werden vereinigt und im Vakuum zur  Trockne eingedampft. Der so erhaltene Rückstand  wird     polarographisch    analysiert, indem die halbe  Welle bei 1,52 Volt gemessen wird, und es wird ein  Gehalt an     dl.4-Pregnadien-Ilss,17a,21-triol-3,20-dion     gefunden, der einer Ausbeute von über<B>5001a</B> der  theoretisch aus 10 mg     Hydrocortison    als Ausgangs  material erhältlichen entspricht.  



  <I>Beispiel 16</I>  50     ml    der in Beispiel 8 beschriebenen     Edamin-          lösung    werden auf einen     pH-Wert    von 7 eingestellt,  durch 15 Minuten langes Erhitzen auf etwa 120  C  in einem     Autoklaven    sterilisiert, die sterilisierte Lö  sung mit     Baeillus        sphaericus    (A. T. C. C.-7055)  geimpft.

   Die geimpfte Kultur wird bei einer Tempe  ratur von 28  C unter Schütteln etwa 24 Stunden  bebrütet und zu der erhaltenen Kultur eine Lösung  von 10 mg     9a-Fluoro-d4-pregnen-llss,17a,21-triol-          3,20-dion    in 0,1     ml        Dimethyl-formamid        _    hinzuge  geben. Die die     Steroid-Verbindung    enthaltende Kul  tur wird unter Schütteln ;etwa 10 Stunden bei 28  C  bebrütet.  



  Die so erhaltene     Gärflüssigkeit    wird dreimal mit  je 50     ml        Äthylacetat    extrahiert, die     Äthylacetat-          extrakte    werden vereinigt und im Vakuum zur  Trockne eingedampft.

   Der so erhaltene Rückstand  wird     polarographisch    analysiert, indem die halbe  Welle bei 1,52 Volt gemessen wird, und es. wird ein  Gehalt an     9a-Fluoro-d1#4-pregnadien-llss,17a,21-          triol-3,20-dion    gefunden, der einer Ausbeute von       über        50%        der        theoretischen        entspricht.       <I>Beispiel 17</I>  13 Teile der in Beispiel 8 beschriebenen     Edamin-          lösung    zu je 50 ml werden auf einen     pH-Wert    von 7  eingestellt,

   durch 15 Minuten langes Erhitzen auf  etwa 120  C in einem     Autoklaven    sterilisiert und jede  der sterilisierten Lösungen wird mit einer Kultur von       Bacillus        sphaericus    (MB 834) geimpft. Die geimpften  Kulturen werden bei einer Temperatur von 28  C  unter Schütteln etwa 24 Stunden bebrütet, und jede  der dreizehn erhaltenen Kulturen wird mit einer Lö  sung von 10 mg eines der in der nachstehenden  Tabelle angeführten     3-Hydroxy-    oder     3-Keto-steroide     in 0,1 ml     Dimethylformamid    versetzt.

   Die die     3-Keto-          steroide    enthaltenden Kulturen werden dann unter  Schütteln für eine weitere Dauer von etwa 10 Stun  den bebrütet.  



  Jede der so erhaltenen     Gärflüssigkeiten    wird für  sich dreimal mit je 50 ml     Äthylacetat        extrahiert,     und die drei     Äthylacetatextrakte    werden vereinigt und  im Vakuum zur Trockne eingedampft. Jeder der so  erhaltenen dreizehn Rückstände wird in Aceton ge  löst und auf     Papierchromatogramme    gebracht, von  denen jedes unter Verwendung der in der hier fol  genden Tabelle angegebenen     Lösungsmittelsysteme     entwickelt wird.  



  Die oberen, den     d1-Dehydroderivaten    entspre  chenden Zonen jedes     Chromatogramms    werden ab  geschnitten, jede für sich mit Methanol extrahiert,  und das mit Methanol extrahierte Material wird  wieder der     Papierstreifenchromatographie    unterwor  fen. Die obere Zone wird wieder abgeschnitten,     dann-          getrocknet,    mit Methanol extrahiert und der Methanol  extrakt im Vakuum zur Trockne eingedampft. In der  folgenden Tabelle     sind    ebenfalls die erhaltenen     dl.4-          3-Keto-steroide    angeführt.  
EMI0008.0061     
  
     
EMI0009.0001     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Einführung einer Doppelbindung in 1(2)-Stellung von Steroiden, dadurch gekennzeich net, dass man auf die zu dehydrierenden Steroide Kul turen von Mikroorganismen der Gattung Bacillus oder entsprechende Enzyme einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Bacillus in einer wässe rigen Nährlösung in Gegenwart des zu dehydrieren den Steroides kultiviert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine Kultur von Bacillus sphaericus oder entsprechende Enzyme verwendet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man von in 3-Stellung eine Sauerstoffunktion aufweisenden Steroiden ausgeht. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, zur Her Stellung von 41,4-3-Keto-pregnadienen, dadurch ge kennzeichnet, dass man . von einem 44-3-Keto-, A5-3-Oxy- oder d5-3 Acyloxypregnen ausgeht. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1-3. 6. Verfahren nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass man von einem d5-3-Alkanoyloxy-pregnen ausgeht. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Bacillus sphaericus in einer wässerigen Nährlösung unter Belüftung in Gegen wart eines 44 - 3 - Keto - pregnens kultiviert, wobei d1.4-3-Keto-pregnadien gebildet wird.
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