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Für Zentralheizungsanlage bestimmtes T-Rohr Die vorliegende Erfindung betrifft ein für Zentralheizungsanlagen des Einrohrsystems bestimmtes T-Rohr als In- oder Ejektor mit eingebautem Stromteilungsorgan in demjenigen Teil des T-Rohres, der die beiden miteinander fluchtenden Anschlüsse der Durchgangsleitung des T-Rohres verbindet und von dem die Abzweigleitung ausgeht.
Es sind T-Rohre der obengenannten Art bekannt, bei denen das Stromteilungsorgan in Stufenform ausgeführt ist und ein erster Teil sich von der Wandung der Durchgangsleitung in einem bestimmten Winkel gerade in diese Leitung hinein erstreckt bzw. bis zu einem Knickpunkt, hinter welchem das Stromtei- lungsorgan parallel mit der Wandung der Hauptleitung weitergeführt ist. Diese Ausgestaltung des Stromteilungsorgans hat jedoch eine ungleichmässige Strömung des Mediums mit Wirbelbildung zur Folge, die die Arbeitsweise der Einrichtung nachteilig beeinflusst und eine weitgehende Verminderung des Wirkungsgrades der Anlage nach sich zieht.
Dies ist von besonderer Bedeutung bei Warmwasserheizungen des genannten Einrohrsystems mit Zwangskreislauf, z. B. durch eine Pumpe.
Die angeführten Nachteile der bekannten Einrichtung werden nach der Erfindung im wesentlichen dadurch beseitigt, dass das Stromteilungsorgan in Form eines Sektors einer Kegelfläche ausgeführt ist, deren gerade Mantellinien sich von einer der beiden Schnittstellen der Anschlussstutzen des T-Rohres in deren gemeinsamer Mittelebene zum Gebiet des gegenüberliegenden Anschlussstutzens um dessen Mittellinie hin erstrecken.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Fig.l ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform des T-Rohres. Fig. 2 zeigt ein in das T-Rohr der Fig. 1 eingebautes Stromteilungsorgan von rechts in Fig. 1 gesehen. Fig. 3 zeigt das gleiche Stromteilungsorgan von der Seite gesehen. Fig. 4 ist ein Schnitt des Stromteilungsorgans entlang der Linie A-A in Fig. 3. Fig. 5 zeigt das Stromteilungsorgan von oben gesehen.
Das in Fig. 1 gezeigte T-Rohr hat zwei miteinander fluchtende und mit Innengewinde versehene Anschlüsse 3 und 6 für die Durchgangsleitung sowie einen im Winkel zu den beiden Anschlüssen 3 und 6 angeordneten weiteren, mit Gewinde versehenen Anschluss 1 für die Abzweigleitung. Dieser Anschlussstutzen 1 hat eine übergangszone zur Hauptleitung 3-6 mit besonderer Ausformung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der linke Teil der übergangszone einen verhältnismässig kleinen Krümmungs- radius, der im Mittel ungefähr gleich oder nur wenig grösser ist als die Wandstärke des T-Rohres. Ausserdem ist dieser Teil der übergangszone etwas nach innen zur Mitte des Anschlussstutzens 1 hin gekröpft. Der rechte Teil 2 der Übergangszone hat dagegen einen wesentlich grösseren Krünvnungsradius, der etwa gleich dem Radius des äusseren, mit Innengewinde versehenen Teils des Anschlussstutzens 1 oder grösser ist.
Die auf der Zeichnung nicht sichtbaren, dazwischenliegenden Partien der übergangs- zone haben selbstverständlich einen Krümmungs- radius, der sich von dem linken, kleineren zum rechten, grösseren Radius gleichmässig oder ungleichmässig ver- ändert. Die links sichtbare Kröpfung nimmt dabei bis etwa zur Mitte hin ab.
Diese Ausformung der über- gangszone wirkt sich günstig auf die Strömung im T-Rohr aus, d. h. erleichtert das Einströmen oder Ausströmen der Flüssigkeit in die bzw. aus der Abzweigleitung 1, wenn die Strömungsrichtung durch die Durchgangsleitung von 6 nach 3 oder umgekehrt ver-
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läuft, und trägt dazu bei, eine möglichst wirbelfreie Flüssigkeitsströmung zu erzielen.
In das Mittelstück des T-Rohres ist ein Stromteilungsorgan 8 eingesetzt, das bei dem auf der Zeichnung dargestellten Beispiel aus einem ursprünglich zylindrischen Rohrstück oder einer Hülse durch Pressen geformt ist. In dieses Rohrstück ist auf der einen Seite eine kegelflächenähnliche Einsenkung 5 eingepresst, die sich von dem Gebiet der rechten Rohr- öffnung um deren Mitte herum bis in die Nähe des linken oberen Rohrteils erstreckt, wo ausserdem noch eine schmale, mit der Achse des ursprünglichen Rohrstückes parallele Rinne eingeformt ist.
Der Teil 5 des Stromteilungsorgans hat somit die Form eines Sektors einer Kegelfläche, deren gerade Mantellinien im wesentlichen von einer Endkante des Stromteilungs- organs zur andern verlaufen. Die rechte Öffnung des das Stromteilungsorgan bildenden fertigen Rohres 8 erhält somit eine Öffnung 7, die einen nierenförmigen Querschnitt hat, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Die übergangs- partien zwischen der kegeligen Rohrfläche 5 und den in ihrer ursprünglichen zylindrischen Form verbleibenden Partien des Rohrstückes 8 bilden Wulste 9 nach Fig. 2 und 5. In der Mitte der kegeligen Fläche 5 zwischen der Öffnung 7 und der Rinne 4 hat das Stromteilungsorgan 8 im wesentlichen einen kreisrunden Querschnitt mit einer abgerundeten Einbuchtung, wie sich aus Fig. 4 ergibt.
Die Rinne 4 bildet nach Einsetzen des Stromteilungsorgans 8 in das T-Rohr mit dem angrenzenden Teil der L7bergangs- zone zwischen dem Abzweigstutzen 1 und der Durchgangsleitung 3-6 einen kleinen Kanal 4.
Wenn das beschriebene T-Rohr als Zulauf oder Injektor für einen Heizkörper verwendet wird, strömt die Heizflüssigkeit in den Anschluss 6 ein und wird in zwei Mengen aufgeteilt, von denen die eine durch die öffnung 7 in den Innenraum des Stromteilungs- organs eintritt und danach das T-Rohr durch dessen Anschluss 3 wieder verlässt, während die andere Menge der Heizflüssigkeit in die Öffnung oberhalb des Stromteilungsorgans 8 zwischen der kegeligen Fläche 5 und der Rohrpartie 2 eintritt und durch den Anschluss 1 zum Heizkörper geleitet wird.
Ein sehr geringer Teil dieser Flüssigkeitsmenge passiert durch den Kanal 4 und vereinigt sich mit der Menge, die vom Anschluss 6 durch die Öffnung 7 zum Anschluss 3 strömt. Der Kanal 4 hat zwei Aufgaben; einerseits verhindert er eine Strömungsstauung an der angrenzenden gekröpften übergangszone zwischen dem Anschluss 1 und der Durchgangsleitung 3-6 und unterstützt dadurch die angestrebte wirbelfreie Strömung in den Anschluss 1 hinein, anderseits verhindert dieser Kanal 4 eine Ansammlung von mit der Heizflüssig- keit vermischten Gasen, z. B.
Luft, die bei bereits geringfügiger Neigung im Gegenuhrzeigersinn des an den Anschluss 3 angebrachten Durchgangsleitungsrohres hier an dieser Stelle bei fehlendem Kanal 4 auftreten würden und das Durchströmen der Heiz- flüssigkeit sehr ungünstig beeinflussen könnten. Die Grösse des Querschnitts des Kanals 4 ist so zu bemessen, dass die genannte Strömungsstauung vor dem Kanal verhindert wird und ausserdem auch nach langzeitigem Betrieb der Heizungsanlage und etwaig erfolgten Absetzungen an den Rohrwandungen immer noch ein ausreichendes Durchströmen durch den Kanal gewährleistet ist.
Soll das beschriebene T-Rohr als Ablauf oder Ejektor für den Heizkörper verwendet werden, so kehrt man das T-Rohr um, d. h. vertauscht die beiden Anschlüsse 3 und 6. Dann tritt die Heizflüssigkeit durch den Anschluss 3 in das T-Rohr ein und vermischt sich hinter der Öffnung 7 des Stromteilungs- organs mit der vom Heizkörper zurückkehrenden und aus diesem infolge der Ejektorwirkung angesaugten Flüssigkeit, wonach die gesamte Heiz- flüssigkeit das T-Rohr durch den Anschluss 6 wieder verlässt.
Es ist selbstverständlich auch möglich, ein als Injektor und ein als Ejektor verwendetes T-Rohr als Einheit auszuführen, wobei eine gemeinsame Durchgangsleitung mit zwei Abzweigleitungen und je einem Stromteilungsorgan versehen wird. Durch dieses Doppel-T-Rohr wird der Einbau in eine Heizungsanlage erleichtert, da ein Verbindungsrohr zwischen dem Ausgangsanschluss des Injektor-T-Rohres und dem Eingang des Ejektor-T-Rohres entfällt.