CH358405A - Verfahren zum Waschen von Wäsche und Kleidern und Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Waschen von Wäsche und Kleidern und Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH358405A
CH358405A CH358405DA CH358405A CH 358405 A CH358405 A CH 358405A CH 358405D A CH358405D A CH 358405DA CH 358405 A CH358405 A CH 358405A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
washing
washing machine
phase
fresh water
water supply
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Dr Rothenberger
Original Assignee
Jakob Dr Rothenberger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jakob Dr Rothenberger filed Critical Jakob Dr Rothenberger
Publication of CH358405A publication Critical patent/CH358405A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F35/00Washing machines, apparatus, or methods not otherwise provided for
    • D06F35/005Methods for washing, rinsing or spin-drying
    • D06F35/006Methods for washing, rinsing or spin-drying for washing or rinsing only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


  Verfahren zum Waschen von Wäsche und     Kleidern     und Waschmaschine zur     Durchführung    des Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum Waschen und Spülen von Wäsche und     Kleidern     in einer     schaltuhrgesteuerten    Waschmaschine mit  einem Aussenbehälter, einer in diesem drehbaren,  gelochten Trommel und     einem    Überlauf, wobei     Zu-          und        Abfluss    der Arbeitsflüssigkeit mindestens wäh  rend eines Teils der Waschphase     und/od'er    Spül  phase gleichzeitig erfolgen,

   sowie auf eine Ma  schine zur Durchführung des     Verfahrens.     



  Es sind bereits     Haushalt-Waschautomaten    be  kannt mit einer die Waschlauge nach dem Waschen  abführenden Pumpe. Solche Pumpen wurden bisher  aus dem Grunde in die Waschmaschinen eingebaut,  um die Ablauge in einen Ablauf     hinaufpumpen    zu  können, der höher liegt als der Auslauf der Ma  schine, namentlich wenn die Waschmaschine in  Räumen     aufgestellt    wird, die     ursprünglich        nicht    für  das     Aufstellen    von     Waschmaschinen    vorgesehen  waren. Solche Pumpen dienten bisher somit nur der  Entleerung der Maschine.  



  Demgegenüber ist das     erfindungsgemässe    Ver  fahren dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb  des Überlaufes liegende     Arbeitsflottenstand    min  destens während der Waschphase allein durch die  Zeitdauer und die     Zeitpunkte    der Flüssigkeitsw  und -abfuhr eingestellt wird. Unter     Arbeitsflotten-          stand    wird ein Flottenstand verstanden, der den  Nullwert übersteigt.  



  Die     erfindungsgemässe    Waschmaschine ist ge  kennzeichnet durch folgende     Merkmale:     a) ein elektromagnetisches     Ventil    in der Frisch  wasserzuleitung,  b) mindestens ein     Mengenregulie.rorgan,    welches  die     Zuflussmenge    pro Zeiteinheit unabhängig von  Druckschwankungen in der     Frischwasserzuleitung     auf einen vorbestimmten Wert konstant hält,    c) ein     Flüssigkeitsabfuhr-Organ,    dessen     Abfuhr-          leistung    vorbestimmt ist,  d) eine Schaltuhr,

   welche     elektrisch    mit dem  Ventil und dem     Flüssigkeitsabfuhr-Organ    zusam  menwirkt und allein die Steuerung derselben be  wirkt.    In der     Zeichnung    sind Ausführungsbeispiele des       Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



       Fig.    1-12 zeigen     diagrammartige    Darstellungen  der     Frischwasserzufuhr,    des     Laugenablaufes    und der       Flüssigkeitsniveauhöhe    in den Aussenbehälter.  



       Fig.    13 zeigt einen Schnitt durch eine     Wasch-          maschine.     



       Fig.    14 zeigt einen     Schnitt    durch     eine    andere  Variante einer Waschmaschine.  



       Fig.    15 ist     eine    schematische Darstellung von  Kontaktscheiben der Schaltuhr mit den     elektrischen          Verbindungen.     



  In den     Fig.    1-12 sind je drei     Diagramme    auf  gezeichnet, welche die Vorgänge beim Betrieb der  Waschmaschine darstellen sollen. In diesen Dia  grammen haben die eingezeichneten Buchstaben und  Zahlen folgende Bedeutung:  I ist das Diagramm der     Frischwasserzufuhr        in    den  Aussenbehälter.         1I    ist das Diagramm der Flüssigkeitsabfuhr aus dem  Aussenbehälter.  



       III    ist     das    Diagramm der Niveauhöhe im Aussen  behälter.  



  A bezeichnet die Netzphase.  B bezeichnet die Waschphase.  C bezeichnet die     Spülphase.     



  D bezeichnet die Phase der Entleerung.  



  <I>lt</I> bezieht sich auf die     Wassermenge    pro Zeiteinheit.  t     bezieht    sich auf die Zeit.      H bezeichnet die Niveauhöhe im Aussenbehälter.  N2 ist die Höhe eines Überlaufes im Aussenbehälter.  



  Das Verfahren, welches in der automatischen  Waschmaschine gemäss     Fig.    1 durchgeführt wird,  beginnt nach Inbetriebsetzung einer     Schaltuhr,     welche vorerst ein Ventil für die     Frischwasserzufuhr     öffnet, um die     in    der Trommel der     Waschmaschine     befindliche Wäsche zu benetzen. Da kein Ablauf des  während der Netzphase A     eingeführten    Wassers er  folgt, steigt das Flüssigkeitsniveau im Aussenbehälter  an. Nach einer gewissen Zeit, welche durch die  Schaltuhr     festgelegt    ist, schliesst das     Ventil    die       Frischwasserzufuhr,    und die Heizung setzt ein.

   Wäh  rend dieser Waschphase B erfolgt somit keine       Flüssigkeitszu-    oder -abfuhr. Anschliessend folgt die  Spülphase C, bei der das Ventil für die Frisch  wasserzufuhr wieder geöffnet wird, und gleichzeitig       wird    dem Pumpenmotor Strom zugeführt, so dass     die          Pumpe    Lauge abpumpt. Da die Pumpenleistung und  die gleichzeitig     zugeführte        Frischwassermenge    pro       Zeiteinheit    weitgehend     gleich    sind, bleibt auch die  Niveauhöhe während der Spülphase C auf gleicher  oder auf mindestens     annähernd    gleicher Höhe.

   In  der     anschliessenden    Phase D der Entleerung erfolgt  kein     Wasserzutluss,    die Pumpe hingegen ist in Be  trieb, so dass das Niveau     absinkt,    bis schliesslich alle  Lauge     entfernt    ist. Unter Umständen kann sich  hierauf noch eine     Schleuderung    zum     Ausschleudern     der Wäsche anschliessen bei einer gegenüber der  Wasch- und Spülphase erhöhten     Trommeldrehzahl.     



  Die Diagramme in     Fig.    2 zeigen die     Verhältnisse     für unterschiedliche Niveauhöhen für das Waschen  und Spülen. Dies wird dadurch erreicht, dass in der  Spülphase C die Pumpe erst eine gewisse Zeit nach  der Öffnung der     Frischwasserzufuhr    eingeschaltet  wird. Dadurch steigt das Niveau an, so dass bei       einem    höheren     Arbeitsflottenstand    gespült     als    ge  waschen wird. Für gewisse     Arten    von Wäsche, wie  z.

   B.     Coiffeurwäsche    usw., ist dies zum Wegschwem  men der Haare von bedeutendem     Vorteil.       Gemäss     Fig.    3 kann während der Waschphase B  auch     ein        Frischwasserzufluss    erfolgen, wobei mit der       Öffnung    des     Frischwasserventils        zugleich    auch die  Pumpe in     Betrieb    gesetzt wird, welche eine der     zu-          fliessenden    annähernd gleiche Flüssigkeitsmenge pro       Zeiteinheit    abführt, so dass die Niveauhöhe etwa  gleich bleibt.  



  In     Fig.    4     sind        die        Verhältnisse    gemäss den     Fig.    2  und 3 miteinander     kombiniert.     



  Es wäre natürlich auch möglich, dass während  der Waschphase ein oder mehrere     Frischwasserstösse          zugeführt    werden, ohne dass die Pumpe die entspre  chende     Flüssigkeitsmenge        abführt,    so     d'ass    also die  Niveauhöhe ansteigt. Diese     Verhältnisse    sind in       Fig.    5 dargestellt.  



  In     Fig.    6 sind die Verhältnisse von     Fig.    2 und 5  miteinander kombiniert.  



  Bei     Fig.    7 ist der Wasserzulauf mengenmässig       veränderlich,    und zwar in zwei Stufen. Dies kann    beispielsweise dadurch erreicht werden, dass die       Frischwasserzuleitung    in zwei Zweige aufgeteilt ist,  denen je     ein    Mengenregler und ein elektromagnetisch       betätigbares        Ventil    zugeordnet ist. In der Netzphase  A können die beiden     Ventile    nacheinander oder  gleichzeitig geöffnet werden, während in der an  schliessenden Waschphase B nur das Ventil mit der  kleineren     Durchflussmenge    geöffnet bleibt, so dass  eine entsprechend     verringerte    Wassermenge zufliesst.

    Die Pumpenleistung ist dann der kleineren     Zufluss-          menge    während der Waschphase angepasst. Da aber  die Pumpe während der Spülphase nicht in Betrieb  ist, steigt die Niveauhöhe an. Um diese auf einer       bestimmten    Höhe zu begrenzen, ist auf der Höhe<I>N2</I>  ein Überlauf vorhanden, so     d'ass    das Wasser auf die  ser Höhe abfliesst und dadurch das Niveau auf  dieser Höhe während der     Spülphase    verbleibt.

    Hierauf erfolgt die Entleerung, die jedoch infolge  der geringeren Pumpenleistung etwas länger     dauert.     Statt Zweigleitungen wäre es auch möglich, mit Vor  ratsbehältern zu arbeiten, wie dies weiter hinten im       Zusammenhang    mit     Fig.    14 beschrieben ist.  



  In     Fig.    8 sind die Verhältnisse bei veränderlicher       Abflussmenge,    das heisst beispielsweise bei verän  derlicher Pumpenleistung und bei veränderlicher       Zuflussmenge    dargestellt. Während der Waschphase  B entspricht die     Abflussmenge    der     zugeführten     Frischwassermenge. Während der Spülphase C hin  gegen wird eine gegenüber der Wasserphase B  grössere     Wassermenge    pro Zeiteinheit     zugeführt.    Zu  Beginn der Spülphase C wird jedoch     immer    noch  die gleiche Wassermenge pro Zeiteinheit abgeführt,  wie während der Waschphase B. Dadurch steigt die  Niveauhöhe an.

   Hierauf wird die     Abflussmenge    pro  Zeiteinheit durch die Pumpe     gesteigert,    so dass sie  der     Zuflussmenge        gleich    ist und die Niveauhöhe auf  ihrem erhöhten Stand verbleibt. Die Steigerung der       Abflussmenge    pro Zeiteinheit kann entweder     derart     erfolgen, dass eine zweite Pumpe eingeschaltet wird,  oder indem die Pumpenleistung vergrössert wird,  beispielsweise durch eine höhere Antriebsdrehzahl.  Dies kann beispielsweise durch einen polumschalt  baren Motor oder Umschaltung eines Übersetzungs  getriebes erfolgen.  



  Gemäss     Fig.    9 könnte auch die     Abflussmenge     konstant .sein und die     Zuflussmenge    variieren. Infolge  der die     Abflussmenge        übersteigenden        Zuflussmenge     in gleichen Zeiteinheiten während der Spülphase C  steigt die Niveauhöhe während der Spülphase ständig  an und sinkt erst wieder in der Entleerungsphase D,  nachdem das     Zuflussventil    für das Frischwasser ge  schlossen worden     ist.     



  Bei     Fig.    10 ist die Niveauhöhe während des     Wa-          schens    höher als während des Spüleng. Dies wird  dadurch erreicht, dass vor Beginn der Spülphase C  die     Abführleistung    erhöht wird und erst nachdem  die Niveauhöhe um ein bestimmtes Mass abgesunken  ist, die erhöhte     Frischwasserzuflussmenge    einsetzt.  



  In gewissen     Fällen    mag es zweckmässig sein, die  Waschlauge zum grössten Teil oder sogar ganz ab-      zuführen, bevor gespült wird. Dies ist in den     Fig.    11  und 12 dargestellt. Da zu Beginn der Spülphase C  die Wasserzufuhr gesperrt ist, sinkt das Niveau  ab, so dass nur     noch    eine geringe     Laugenmenge     im Aussenbehälter der Waschmaschine verbleibt       (Fig.    11) oder die     Waschlauge    gesamthaft aus der  Waschmaschine entfernt wird     (Fig.    12), bevor die       Frischwasserzufuhr    für das Spülen einsetzt.  



  Durch den Einbau eines Mengenreglers in die       Frischwasserzuleitung    wird die     Durchflussmenge    pro  Zeiteinheit unabhängig von Druckschwankungen  weitgehend konstant gehalten. Dies ermöglicht, die  Ein- und Ausschaltung des Pumpenmotors und die  Öffnung und Schliessung des     Einlassventils    rein zeit  abhängig zu steuern. Dadurch kommen störungs  anfällige Schwimmerschalter und kostspielige Ni  veauregler in Wegfall, was einer wesentlichen Ver  einfachung und Verbilligung gleichkommt.  



  In     Fig.    13 ist eine automatische     Waschmaschine     mit einem Aussenbehälter 1 und einer sich in diesem  um eine liegende Achse drehbare Innentrommel 2  dargestellt. In den Aussenbehälter 1 mündet oberhalb  deren Mitte     ein    Entlüftungsrohr 3 ein, das auch als       Sicherheits-Überlauf    dient. Am Boden ist ein Ab  laufrohr 4 vorhanden, welches mit der Pumpe 5 in  Verbindung steht.

   In der     Frischwasserzuleitung    6  befindet sich das durch die Schaltuhr elektromagne  tisch, beispielsweise durch eine     Solenoidspule,        be-          tätigbare    Ventil 7 und der Mengenregler 8, welcher  die pro Zeiteinheit zufliessende Frischwassermenge  unabhängig von Druckschwankungen im Wasser  leitungsnetz weitgehend konstant hält. Die     Zufluss-          leitung    mündet sodann in einen Behälter 9 ein, wel  chem das Waschmittel zugegeben wird.  



  Gemäss     Fig.    14 könnte auch ein Vorratsbehälter  10 für das während der Waschphase     zuzugebende     Wasser vorhanden sein. Dieser Vorratsbehälter weist  in der Nähe seines obern Randes eine überlauf  öffnung 11 auf, welche grösser ist als eine am Boden  des     Vorratsbehälters    angeordnete Öffnung 12. Beide  Öffnungen münden über eine Rohrleitung in die den  Aussenbehälter bildende Aussentrommel 1 ein.  Ausserdem ist unterhalb der Drehachse 13 der  Innentrommel ein die Niveauhöhe     N2    begrenzender  Überlauf 14 vorhanden, welcher als     Äbfluss    aus der  Waschmaschine und betriebsmässiger Niveaubegren  zer dient.  



  Dieser Vorratsbehälter ist bestimmt für die  Zufuhr unterschiedlicher Wassermengen     in    die  Aussentrommel und die     Einhaltung    verschiedener  Niveauhöhen, wie dies     beispielsweise    in     Fig.    7 dar  gestellt ist. Die Dimensionierung der Öffnungen 11  und 12 erfolgt derart, dass beide gemeinsam alles  von der Zuleitung 6 zugeführte Frischwasser in den  Aussenbehälter abzuführen vermögen. Zu Beginn  der Netzphase A wird das     Frischwasserventil    7 ge  öffnet, so dass Wasser in den Behälter 10 einfliesst.  Ein Teil dieses Wassers fliesst sogleich durch die       Öffnung    12 im Boden des Behälters in die Trommel  ab.

   Da die zufliessende Wassermenge jedoch grösser    ist als die     abfliessende,    steigt das Niveau im Behälter  10 bis auf die Höhe des     überlaufes    11 an, so dass  von da an die gesamte zufliessende Wassermenge in  die     Trommel    abfliesst. Das     Frischwasserventil    7  bleibt während der     nachfolgenden    Waschphase B  geschlossen.

   Während dieser Zeit fliesst jedoch  Wasser aus dem angefüllten Behälter 10 durch die  Öffnung 12 gleichmässig in die     Aussentrommel.    Je  nach dem     Fassungsvermögen    von Aussenbehälter 1  und Behälter 10 könnte das Ventil 7 während der  Waschphase auch zeitweise geöffnet werden, um den  Behälter 10 wieder ganz oder teilweise nachzu  füllen. Bei     Beginn    der Waschphase B wird die  Pumpe 5 eingeschaltet und     führt    die durch dis     öff-          nung    12     zufliessende    Flüssigkeitsmenge ab, wie dies  aus den Kurven der     Fig.    7 hervorgeht.

   Bei der       Spülphase    C wird das Ventil 7 für die Frischwasser  zufuhr wieder geöffnet, so dass das Niveau im Be  hälter 10 bis auf die Höhe des     überlaufrohres    11  ansteigt und alsdann wieder die ganze zufliessende  Wassermenge in die     Aussentrommei    abfliesst. Da je  doch die Pumpenleistung nur die durch die Öffnung  12     zufliessende    Wassermenge abzuführen vermag,  steigt die Niveauhöhe in der Aussentrommel     erneut     bis auf die Höhe N2 an, welche der     überlaufhöhe     des Rohres 14 entspricht.

   Gegen das Ende der Spül  phase C wird das     Frischwasserventil    7 wieder ge  schlossen, so dass sich nur noch das im Behälter 10  befindliche Wasser in die Trommel entleert. In der  anschliessenden Entleerungsphase C sinkt das Niveau  ständig ab, bis schliesslich alle Flüssigkeit aus der  Trommel abgepumpt ist, worauf allenfalls noch eine       Ausschleuderung    der in der Innentrommel 2 befind  lichen Wäsche erfolgen kann.  



  Durch     geeignete    Ausbildung der Schaltuhr     lassen,     sich auf einfachste Weise die für die     jeweilige     Wäsche günstigsten     Waschbedingungen        einstellen     und variieren.     Fig.    15 zeigt eine schematische Dar  stellung von zwei Kontaktscheiben für den Pumpen  motor, welche auf der Achse einer Schaltuhr sitzend  hintereinander angeordnet sind. Die Kontaktarme  15 drehen sich während des Betriebes im Sinne des  Pfeils durch einen an sich bekannten Schaltuhr  antrieb. Diese     Kontaktarme    15 sind elektrisch mit  einer Stromquelle 16 verbunden und gleiten über  Kontaktsegmente 17, welche kreisförmig angeordnet  sind.

   Der Pumpenmotor 18 ist einerseits mit der Strom  quelle 16 und anderseits mit den Kontaktsegmenten  17 verbunden, so dass er Strom erhält, sobald der  Kontaktarm 15 auf eines der Segmente 17     aufläuft,     welches mit dem Motor elektrisch verbunden ist. Um  nun beispielsweise zwischen der Waschmethode ge  mäss den     Fvg.    1 und 3 oder 3 und 5 wählen zu kön  nen, ist eine elektrische Verbindungsleitung 21 zu  einer zusätzlichen Kontaktscheibe vorhanden, welche  durch einen Schalter 19     resp.    20 wahlweise unter  brochen werden kann.

   Ist der Schalter 19 geschlos  sen, dann bewirken die drei miteinander verbun  denen Kontaktsegmente 17' eine zusätzliche zeit  weise Einschaltung des Pumpenmotors 18 während      der Waschphase B, so dass etwa gemäss     Fig.    3 trotz       eines        zugeführten    Wasserstosses das Niveau auf  gleicher Höhe bleibt, da die Pumpe     während    dieses  Zuflusses ebenfalls eingeschaltet ist.

   Ausserdem kann  noch ein weiterer Schalter 20 vorhanden sein., wel  cher bewirkt,     d'ass    der Strom auch von den Kontakt  segmenten 17" abgenommen wird und der Pumpen  motor zeitlich früher zu drehen beginnt, als wenn  die elektrische Verbindung durch den Schalter 20  unterbrochen wäre, so dass eine unterschiedliche  Niveauhöhe in der Waschmaschine erreichbar ist,  etwa gemäss     Fig.    6. Die Schalter 19 und 20 können  neben den andern Bedienungsknöpfen und Schaltern  an der Vorderseite der Waschmaschine angeordnet  werden, so dass sie sich bequem je nach Wäscheart  und     Beschmutzungsgrad    ein- oder ausschalten lassen.

    Für das beispielsweise elektromagnetisch     betätigbare     Ventil der Wasserzufuhr und die elektrische     Heiz-          einrichtung,    den Motor usw. können ähnliche Kon  taktscheiben vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE g. Verfahren zum Waschen und Spülen von Wäsche und Kleidern in einer schaltuhrgesteuerten Waschmaschine mit einem Aussenbehälter, einer in diesem drehbaren, gelochten Trommel und einem Überlauf, wobei Zu- und Abfluss der Arbeitsflüssig keit mindestens während eines Teils der Waschphase und/oder Spülphase gleichzeitig erfolgen, dadurch gekennzeichnet, dass der unterhalb des Überlaufes liegende Arbeitsflottenstand mindestens während der Waschphase allein durch die Zeitdauer und die Zeitpunkte der Flüssigkeitszu- und -abfuhr einge stellt wird.
    11. Waschmaschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) ein elektromagnetisches Ventil in einer Frisch wasserzuleitung, b) mindestens ein Mengenregulierorgan, welches die Zuflussmenge pro Zeiteinheit unabhängig von Druckschwankungen in der Frischwasserzuleitung auf einen vorbestimmten Wert konstant hält, c) ein Flüssigkeitsabfuhr-Organ, dessen Abfuhr leistung vorbestimmt ist, d) eine Schaltuhr, welche elektrisch mit dem Ventil und dem Flüssigkeitsabfuhr-Organ zusam menwirkt und allein die Steuerung derselben be wirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Waschmaschine nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsabfuhr- Organ eine Pumpe ist, die mit mehr als einer vor bestimmten Drehzahl antreibbar ist. 2.
    Waschmaschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kontaktanordnung der Schaltuhr derart ausgebildet ist, dass sich die Öffnungszeit des Ventils in der Frischwasserzu- leitung und die Einschaltzeit des Flüssigkeitsabfuhr- Organs während der Waschphase mindestens zeit weise überschneiden. 3.
    Waschmaschine nach Patentanspruch Il und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltuhr mit separaten Kontaktscheiben für den Pumpenmotor und das Frischwasserzufuhrventil ver sehen ist und mindestens eine zusätzliche Kontakt scheibe mit unterschiedlicher Kontaktverbindung vorhanden ist, ferner ein von Hand betätigbarer Schalter vorhanden ist, mit welchem die zusätzliche Kontaktscheibe mit den erstgenannten Kontaktschei ben verbunden werden kann zwecks Erzielung unter schiedlicher Waschprogramme. 4.
    Waschmaschine nach Patentanspruch Il, da durch gekennzeichnet, dass das Mengenregulierorgan in Form eines oben offenen Gefässes ausgebildet ist, in das ein mit dem Aussenbehälter in Verbindung stehendes Rohr (11) einmündet, dessen Durchfluss- querschnitt grösser ist als ein unten am Gefäss ange brachtes, ebenfalls mit dem Aussenbehälter in Ver bindung stehendes, stets offenes Röhrchen (12), wel ches der dosierten Flüssigkeitszugabe dient.
CH358405D 1957-06-24 1957-06-24 Verfahren zum Waschen von Wäsche und Kleidern und Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens CH358405A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH358405T 1957-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH358405A true CH358405A (de) 1961-11-30

Family

ID=4511900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH358405D CH358405A (de) 1957-06-24 1957-06-24 Verfahren zum Waschen von Wäsche und Kleidern und Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH358405A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116043499A (zh) * 2022-09-07 2023-05-02 海信冰箱有限公司 一种干衣机及其控制方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116043499A (zh) * 2022-09-07 2023-05-02 海信冰箱有限公司 一种干衣机及其控制方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69615310T2 (de) Waschmaschine mit einem Behälter zum Zurückgewinnen des Spülwassers
DE69520515T2 (de) Waschmaschine mit Einrichtung zur Wasserrückgewinnung
DE69313974T2 (de) Waschmaschine mit dynamischem Fluss
DE3638498A1 (de) Programmgesteuerte waschmaschine
EP0190675B1 (de) Waschmaschine mit Wasserenthärtungseinrichtung
DE3234058A1 (de) Automatisch gesteuerte trommelwaschmaschine
DE1203484B (de) Auf Fluessigkeitsstand in einem Behaelter ansprechende Einrichtung
DE102012024761A1 (de) Wasserführendes Haushaltsgerät mit einem Saugheber im Ablauf
DE2716252C2 (de) Geschirrspül- oder Waschmaschine mit einer Einrichtung zum Abgeben einer in einem Sammelbehälter abgemessenen Wassermenge
DE2739792A1 (de) Waschautomat
DE1928690A1 (de) Automatische Geschirrspuelmaschine
DE2818464A1 (de) Programmgesteuerte waschmaschine
DE3106604A1 (de) Einrichtung zur verhinderung von waschmittelverlusten in waschmaschinen und geschirrspuelern
DE3537789A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum befuellen eines behaelters
DE741034C (de) Maschine zum Waschen, Spuelen und Trockenschleudern von Waesche mit elektromotorischem Antrieb und durch einen Schwimmer gesteuerter Schaltvorrichtung
EP1795095B1 (de) Verfahren zur Steuerung der Wasserausgabe eines wasserführenden Haushaltsgeräts
EP3508646A1 (de) Wasserzulaufsteuerung und waschautomat
CH349949A (de) Verfahren zur Durchführung des Spülprozesses in einer Waschmaschine und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3602217A1 (de) Waschmaschine oder waschtrockner mit einrichtungen zur vermeidung von waschmittelverlusten
CH357371A (de) Verfahren zum Waschen von Wäsche und Kleidern in einer eine Schaltuhr aufweisenden Waschmaschine
DE1957369A1 (de) Mit einem Wasserenthaerter,ausgeruestete automatische Waschmaschine
DE1109130B (de) Verfahren zum Spuelen von Waesche in einer Trommelwaschmaschine
AT200547B (de) Automatische Waschmaschine
AT204989B (de) Vorrichtung zum sebsttätigen Zuführen von Waschmitteln bei automatischen Waschmaschinen
DE102022206334A1 (de) Spülverfahren mit diskontinuierlichem Abgeben von Spülflotte und Geschirrspülmaschine