CH358609A - Steueranordnung mit gelochtem Programmträger - Google Patents

Steueranordnung mit gelochtem Programmträger

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CH358609A
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Reinhold Dipl Ing Bauder
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Reinhold Dipl Ing Bauder
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/43Program-control systems fluidic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description


  Steueranordnung mit gelochtem Programmträger    Um einen bestimmten Ablauf von Vorgängen  - z. B. in Werkzeugmaschinen, an Fertigungsstrassen,  in Reklameeinrichtungen und dergleichen mehr   zu steuern, muss ein Programm, d. h. eine Reihe von  Steuerbefehlen einmal oder mit Wiederholung zur  Ausführung gebracht werden. Dabei ist es meist not  wendig, einen     erteilten    Befehl jeweils so lange auf  rechtzuerhalten, bis der nächste Befehl beginnt.  



  Man hat für derartige Zwecke früher Schaltwerke  verwendet, die eine kontinuierlich oder schrittweise  bewegte, in vorgesehener Weise mit Nocken besetzte  Walze oder dergleichen besitzen, wobei die Nocken  zur Betätigung von Kontakten oder dergleichen  dienen.  



  Diese bekannten Schaltwerke haben den Nachteil  einer nur begrenzten Schaltgenauigkeit, und für jedes  neue Programm müssen die auf der     Schaltwalze    an  geordneten Nocken und die durch sie     betätigten    Kon  takte oder dergleichen in ihrer gegenseitigen An  ordnung und gegebenenfalls auch in ihrer     Form.    ver  ändert werden.  



  Wegen dieser Nachteile werden in zunehmendem  Masse Programmträger in Form von Bändern oder  Karten     verwendet,    wobei die Befehle auf mechani  schem, optischem, elektrischem oder magnetischem  Wege auf einen hierfür geeigneten Aufzeichnungs  träger aufgebracht und von ihm abgenommen werden.  Bei diesen Programmgebern können die Aufzeich  nungsträger leicht ausgewechselt und auch für spätere  Wiederverwendung     aufbewahrt    werden. Auch kann  jede gewünschte Genauigkeit der Befehlsgabe durch       Verwendung    entsprechend langer Bänder erreicht  werden.  



  Diese Steuergeräte besitzen aber eine Reihe von  Nachteilen. So muss bei der Befehlsabnahme auf dem  Wege vom Band bis zum Leistungsschütz das Befehls-    signal meistens verstärkt werden, wenn ein Zwischen  relais oder eine vor dem Leistungsschütz eingebaute  Verstärkerendstufe gesteuert werden soll. Da zur  Konservierung der Befehle polarisierte Relais oder  Relais mit Haltekreisen verwendet werden, werden der  Platzbedarf und die Kosten einer derartigen Anlage  nicht unwesentlich erhöht. Dazu kommt eine grössere       Störanfälligkeit    und die Notwendigkeit einer entspre  chend umfangreichen Wartung.  



  Alle genannten Nachteile     bekannter    Geräte sollen  auch durch die     vorliegende;    Erfindung beseitigt wer  den, indem die Befehlsübertragung mittels Schaltele  menten erfolgt, die ein zwischen zwei durch ein pneu  matisches oder hydraulisches Steuermittel beauf  schlagten, flachen Schwellkörpern, angeordnetes  Schaltorgan mit zwei stabilen Stellungen besitzen.  Zweckmässigerweise können die stabilen Lagen des  Organs durch magnetische Kräfte, oder durch ein     bi-          stabiles    nach Art einer Schnappfeder wirkendes  Organ herbeigeführt werden.  



  Ferner kann die Steueranordnung mehrere gleich  artige nach dem Baukastenprinzip     zusammengesetzte     Befehlsübertragungseinheiten aufweisen, die ein- oder  mehrreihig angeordnet sind.  



  Auf der     Zeichnung    sind Teile dreier verschiedener       Ausführungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt.  



  Im     einzelnen    zeigt:         Fig.    1 oben einen Längsschnitt durch und unten  eine Draufsicht auf einen Befehlsgeber,       Fig.    2 oben einen Längsschnitt durch sowie unten  eine Draufsicht auf eine andere     Ausführungsform,          Fig.    3 einen     Längsschnitt    durch eine dritte Aus  führungsform,      Fig. 4 oben eine schematische Seitenansicht und  unten eine Draufsicht auf eine     Gesamtanlage        mit    drei  baukastenmässig     zusammengesetzten    Befehlsgebern.  



  Die Steueranordnung weist einen Befehlsgeber  gemäss Fig. 1 auf, welcher ein quaderförmiges, bei  spielsweise aus Kunststoff hergestelltes Gehäuse 1  besitzt, dessen Seitenwände aussen     mit    korrespondie  renden Vertiefungen 2 und Vorsprüngen 3 versehen  sind, so dass mehrere Gehäuse baukastenmässig zu  einer     Einheit    zusammengefügt werden können.  



  Im oberen Teil des Gehäuses 1 ist eine sich in  seiner Längsrichtung erstreckende, in ihrer     instabilen     Mittelstellung dargestellte Blattfeder 4 eingespritzt  oder eingepresst, die an ihrem Ende Kontaktplätt  chen 7 und 8 und aus ferromagnetischem Material  bestehende Plättehen 5 und 6 trägt. Das freie Ende  der Feder 4 ist über eine     bewegliche    Leitung 27 mit  einer Anschlussplatte 28 leitend verbunden.  



  In das Gehäuse 1 sind weiterhin     zwei    Permanent  magnete 11 und 12 eingespritzt oder eingepresst, durch  welche die Feder 4 bistabil gemacht wird, dergestalt,  dass in der einen     Grenzlage        ihr    Kontaktplättchen 7 an  einem Gegenkontakt 9 und in ihrer     anderen        Grenz-          lage    ihr Kontaktstift 8 an einem Gegenkontakt 10  anliegt.  



  In der oberhalb der Permanentmagnete 11 und 12  befindlichen Gehäuseaussparung liegen zu beiden  Seiten der Feder 4 je eine flache Tasche 13 bzw. 14  aus     verformbarem    Werkstoff, z. B. Gummi, Kunst  stoff, Metall oder dergleichen, die mit     Röhrchen    15  bzw. 16 kommunizieren, deren obere Öffnungen mit  17 bzw. 18 bezeichnet wird.  



  Oberhalb der Öffnungen 17 und 18 befindet sich  je eine Druckluftdüse 19 bzw. 20. Zwischen diesen  Druckluftdüsen und der als Gleitfläche dienenden  Oberfläche 22 des Gehäuses 1 bewegt sich ein band  oder     kartenförmiger        Programmträger    21. Wird   wie in Fig. 1 angedeutet - die flache Tasche 13 auf  geblasen, so wird die sich vorher in der linken stabi  len Endlage befindende Feder 4 von dem Permanent  magneten 11 losgerissen und durch die nunmehr wirk  sam werdende Anziehungskraft des Permanentmagne  ten 12 in die rechte stabile Endlage gebracht, wobei  zunächst das Kontaktpaar 7, 9     geöffnet    und     alsdann     das Kontaktpaar 8, 10 geschlossen wird.  



  In der als Gleitfläche dienenden Oberseite 22 des  Gehäuses 1 befinden sich zwei mit den     Öffnungen     17 bzw. 18 kommunizierenden, quer verlaufenden  Nuten 23 und 24, durch die im     Bedarfsfalle    die aus  einer der     flachen    Taschen 13, 14     entweichende    Luft  nach aussen treten kann. Die Verformung der Taschen  13 und 14 könnte auch durch einen aussen erzeugten  Unterdruck bewirkt werden, in welchem Falle die Ge  häuseöffnungen 17 und 18     normalerweise    durch den  Programmträger 21 geschlossen sind und nur, wenn  eines der in ihm befindlichen Löcher auf eine der       Kanalöffnungen    zu liegen kommt, kurzseitig     geöffnet     werden.

   Zur Herstellung des Druckausgleichs zwi  schen Innen- und Aussenraum der Taschen müssen    in     letzteren    Löcher angebracht sein, die der Luft  strömung einen wesentlich grösseren Widerstand ent  gegensetzen als die Kanäle 15 bzw. 16. Ein Luft  stoss     in    diese Kanäle würde die Taschen kurzseitig ver  formen und die Kontakte betätigen, kurze Zeit später  jedoch wäre die Luft entwichen und die Taschen stün  den zu neuem Befehlsempfang bereit.  



  Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungs  beispiel von wesentlich kleineren Abmessungen be  finden sich zu beiden Seiten der mit Eisenplättchen 5  und 6 versehenen Feder 4 die flachen, aus     ferro-          magnetischem    Material bestehenden Näpfe 25 bzw.  26, auf deren Boden je ein flacher Permanentmagnet  11 bzw. 12 angeordnet ist und über deren nach innen  gerichtete     Öffnungen    je eine elastische Membran 13'  bzw. 14' gespannt ist. Die Innenräume der Näpfe 25  bzw. 26 kommunizieren über die Röhrchen 15 bzw.  16 mit den oben befindlichen Öffnungen 17     bzw.    18.

      Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungs  beispiel ist in dem Gehäuse 1 anstelle der ebenen  Blattfeder 4 eine durch eine Mittelausbauchung     bi-          stabil    gemachte Schnappfeder 40 angebracht, die  durch die Vorsprünge 43 bzw. 44 der auf den fla  chen Taschen 13 bzw. 14 befestigten Platten 41  bzw. 42 beaufschlagt wird.  



  In     Fig.    4 ist eine Gesamtanlage mit drei Befehls  gebereinheiten dargestellt, bei der der als endloses  Band ausgebildete Programmträger 45 über die  Rollen 46, 47 läuft, deren eine durch den Motor 48  angetrieben wird. Die     Druckluftdüsen    befinden sich  in diesem Falle in dem Raum zwischen den beiden       Trommeln    des Programmträgers 45.  



  Die Beschreibung des gezeigten     Ausführungs-          beispieles    soll keine Beschränkung auf dieses Aus  führungsbeispiel darstellen. So sind z. B. als Deh  nungskörper erforderlichenfalls auch Manometer  ringfedern oder     Balgmembranen    aus zweckentspre  chenden Materialien anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steueranordnung mit gelochtem Programmträger, dadurch gekennzeichnet, dass die Befehlsübertragung mittels Schaltelementen erfolgt, die ein zwischen zwei durch ein pneumatisches oder hydraulisches Steuer mittel beaufschlagten, flachen Schwellkörpern an geordnetes Schaltorgan mit zwei stabilen Stellungen besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Steueranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die stabilen Lagen des Organs durch magnetische Kräfte herbeigeführt werden. 2. Steueranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die stabilen Lagen des Organs durch ein bistabiles, nach Art einer Schnappfeder wirkendes Organ herbeigeführt werden. 3.
    Steueranordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere gleichartige nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzte Befehls- übertragungseinheiten aufweist, die ein- oder mehr- reihig angeordnet sind. 4. Steueranordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehrreihiger Anordnung der Befehlsübertragungs- einheiten zur Vermeidung einer Überlappung der Be fehlskanäle eine seitliche Versetzung der Reihen ge geneinander vorhanden ist.
CH358609D 1958-11-15 1958-11-15 Steueranordnung mit gelochtem Programmträger CH358609A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0081089A3 (en) * 1981-12-09 1983-07-20 Dieter Grasslin Feinwerktechnik Programmable control device, in particular for time measuring commutating devices

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0081089A3 (en) * 1981-12-09 1983-07-20 Dieter Grasslin Feinwerktechnik Programmable control device, in particular for time measuring commutating devices
US4549154A (en) * 1981-12-09 1985-10-22 Dieter Graesslin Feinwerktechnik Magnetically retentive programmable switching control device

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