CH358822A - Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse - Google Patents

Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse

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CH358822A
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CH
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drive axle
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gears
hydraulic
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Inventor
Walter Mandl
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Voith Ag J M
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/14Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description


  Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der     Kraft     auf     mindestens        eine    Treibachse    Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  an Landfahrzeugen, etwa Schienenfahrzeugen, zur  hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens  eine Treibachse.  



  Es sind bereits derartige Einrichtungen vorge  schlagen worden, bei denen der hydraulisch angetrie  benen Treibachse wenigstens zwei hydraulische Kreis  laufgetriebe, bei bestimmten Ausführungsformen  auch Kegelradgetriebe und Stirnradvorgelege, vorge  schaltet sind. Schliesslich ist es im     Elektrolokomotiv-          bau    üblich, den Treibachsen Stirnradvorgelege unmit  telbar vorzuschalten.  



  Diese bekannten Einrichtungen haben jedoch den  Nachteil, dass die Anordnung von Kegelradgetrie  ben als letzte Übertragungsstufe vor der Treibachse  für grössere Leistungen wegen konstruktiven Schwie  rigkeiten nicht mehr möglich ist. Sitzen weiters  hydraulische Kreislaufgetriebe (System Föttinger) bei  spielsweise direkt auf den Treibachsen, so ist die  Kraftübertragung der Kreislaufgetriebe durch den  Treibraddurchmesser begrenzt.  



  Die genannten Schwierigkeiten sollen erfindungs  gemäss bei einer Einrichtung, bei der der Treibachse  wenigstens ein Stirnradvorgelege, zwei hydraulische  Kreislaufgetriebe und ein Kegelradgetriebe vorge  schaltet sind, dadurch behoben werden, dass die Kraft  vom letzten in Kraftflussrichtung gelegenen Abtriebs  zahnrad über eine in Umfangsrichtung und auch  radial nachgiebige Kupplung der Treibachse zugeleitet  wird, wobei das Stirnradvorgelege, die beiden hydrau  lischen Kreislaufgetriebe und das Kegelradgetriebe in  einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind, wel  ches im Fahrgestellrahmen starr befestigt ist, damit  die Lage der diese Getriebe antreibenden Welle bei  Durchfederungen der Treibachse unverändert bleibt.

      Durch die Anordnung einer solchen Kupplung ist  es möglich, statt des Keglradgetriebes vor der     Treib-          achse    ein Stirnradvorgelege anzuordnen, mit der  weiteren Folge, dass die hydraulischen Kreislauf  getriebe von der Treibachse weg in Richtung An  trieb versetzt werden können, so dass Kreislauf  getriebe mit relativ kleinen Durchmessern wegen  ihrer nunmehr hohen Drehzahlen imstande sind, ein  Maximum an Kraft pro Treibachse zu übertragen,  wobei gleichzeitig die unabgefederten Massen auf der  Treibachse auf ein Minimum beschränkt sind.  



  Von der hydraulisch angetriebenen Achse kann  die Kraft mittels Kuppelstangen auf weitere     Treib-          achsen    übertragen werden, was den Vorteil bietet, dass  das sonst übliche Blindwellengetriebe mit der Kurbel  welle entfällt, da dann die     Treibachse    mit den Treib  rädern und den daran befestigten Kurbelzapfen (ähn  lich wie bei     Dampflokomotiven)    als Kurbelwelle  wirkt. Dadurch erhält die betreffende     Treibachs-          gruppe    und damit das Fahrzeug eine kleinstmögliche  Baulänge, so dass kleine Kurvenradien befahren wer  den können.  



  Die die Antriebskraft liefernde Kraftmaschine  kann z. B. eine Verbrennungskraftmaschine, ein Elek  tromotor oder eine Dampf- oder Gasturbine sein.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbei  spiele der Erfindung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 und la stellen eine Einrichtung an  einem Schienenfahrzeug in Seitenansicht und Stirn  ansicht dar, während die     Fig.   <I>2a</I> bis<I>2i</I> verschiedene  konstruktive Varianten veranschaulichen.  



  Die in     Fig.    1 nicht dargestellte Kraftmaschine  treibt über die Gelenkwelle 1 das     Verteilgetriebe    2  an, von welchem über ein     Stirnradgetriebe    2a und  die Gelenkwellen 3 die Turbogetriebe 4 angetrieben  werden.      Das Abtriebsstirnrad des Stirnradvorgeleges 5  ist über eine Gelenk- oder Federkupplung 26 mit  der Treibachse 8 kraftschlüssig verbunden, welche  Kupplung die durch die Durchfederung bedingten  Relativbewegungen zwischen der Treibachse 8 und  dem starr im Drehgestellrahmen untergebrachten  Turbogetriebe 4 aufzunehmen hat. Diese Kupplung  hat die vom Turbogetriebe 4 herangeführte Kraft auf  die Treibachse 8 zu übertragen.  



  Die Feder- bzw. Gelenkkupplung zwischen der  gefederten und der ungefederten Masse ist in Um  fangsrichtung und radial nachgiebig und kann eine  BBC-Federkupplung, eine Gummiring-Federkupp  lung, eine Sécheron-Gelenkkupplung, eine Federtopf  kupplung u. a. sein. Durch die Kupplung ist es mög  lich, die ungefederten Massen auf der Treibachse be  sonders stark herabzusetzen und das ganze Turbo  getriebe in einem Gehäuse zu vereinigen.  



  Die Einrichtungen nach den Fig. 2a bis 2i  unterscheiden sich voneinander nur     hinsichtlich    der  Art der Fahrtwendeschaltung und des zur Erhöhung  der Anfahrzugkräfte dienenden Untersetzungssprun  ges zwischen den Drehmomentwandlern. Gleiche       Bauelemente    sind in allen Figuren mit gleichen     Be-          zugsziffern    bezeichnet.  



  Die Fahrtwendung kann entweder durch ein me  chanisches Wendegetriebe, das den hydraulischen  Kreislaufgetrieben nachgeschaltet ist, erfolgen oder  dadurch, dass zwei Kreislaufgetriebegruppen, wie in  den Fig. 2e bis 2i beispielsweise dargestellt, angeord  net sind und je nach geforderter     Fahrtrichtung    mit  dem Betriebsmedium (Öl oder dergleichen) gefüllt  werden.  



  In den Fig. 2a bis 2d sind Ausführungen mit me  chanischem Wendegetriebe dargestellt. Nach Fig. 2a  geht der Kraftweg ebenso wie nach Fig. 1 über die  Gelenkwelle 3, das Eingangsstirnradgetriebe 2a, die  beiden Kreislaufgetriebe A, B, das Kegelradwende  getriebe 13 mit Schaltmuffe und das Abtriebsstirnrad  vorgelege 5 mit der Gelenk- oder Federkupplung 26  auf die Treibachse B. Die beiden Kreislaufgetriebe A,  B sind zueinander hydraulisch untersetzt.  



  Nach Fig. 2b sind für das Eingangsgetriebe 2b  Kegelräder und für das Wendegetriebe 13b     Stirnräder     verwendet.  



  Fig. 2c entspricht Fig. 2a mit dem Unterschied,  dass in der durch die Fig. 2c dargestellten Einrich  tung ein mechanisches Untersetzungsgetriebe zwi  schen den Kreislaufgetrieben vorgesehen ist, das hier  nicht näher bezeichnet ist. Es ist bei dieser Ausbil  dung     möglich,    gleiche Kreislaufgetriebe ohne hydrau  lische Untersetzung zu verwenden.  



  Die Fig. 2d entspricht Fig. 2b, unterscheidet sich  von dieser jedoch dadurch, dass zwischen den beiden  Kreislaufgetrieben durch das Getriebe 13c ein zusätz  licher mechanischer Untersetzungssprung angeordnet  ist. Hierbei können auch gleiche Kreislaufgetriebe  ohne gegenseitige hydraulische Untersetzung verwen  det werden.    In den Fig. 2e bis 2i sind Ausführungsformen mit  hydraulischer Fahrtwendung dargestellt. Wie Fig. 2e  zeigt, geht der Kraftweg über die Gelenkwelle 3 und  die Eingangskegelradgetriebe 20 auf die Kreislauf  getriebe<I>A, B</I> bzw.<I>A', B'.</I> Die beiden Kreislauf  getriebegruppen haben gleiche An- und Abtriebsdreh  richtung, wobei das Abtriebsstirnrad 21 der Gruppe  der Getriebe<I>A, B</I> als Zwischenrad wirkt, womit die  Fahrtwendung gegeben ist.

   Der Kraftweg geht weiter  über das Abtriebsstirnrad 23, das Stirnradvorgelege 5  und die Gelenk- oder Federkupplung 26 auf die  Treibachse B. Die Wandlergetriebe A , und B bzw.  <I>A'</I> und<I>B'</I> sind je zueinander hydraulisch untersetzt.  



  Die Einrichtung nach Fig. 2 f entspricht jener nach  Fig. 2e mit dem Unterschied jedoch, dass sich die  Wandlergetriebegruppen durch die Eingangskegel  radgetriebe 20b gegenläufig drehen und die Kreis  laufgetriebe<I>A</I> und<I>B</I> bzw.<I>A'</I> und<I>B'</I> je zueinander  mechanisch untersetzt sind. Der Abtrieb der     Wand-          lergetriebe   <I>A</I> und<I>A'</I> geht über Hohlwellen 24 nach  aussen. Der Kraftweg verläuft über die Welle 3, die  Getriebe 20b, die Kreislaufgetriebe, die Hohlwellen  24, das Stirnrad 23, das letzte Stirnradvorgelege 5  sowie die Feder- oder Gelenkkupplung 26 auf die  Treibachse B.  



  Nach Fig. 2g geht der Kraftweg von der Ein  gangswelle 3 über die Stirnradgetriebe 20c mit glei  cher Drehrichtung auf die Wandlergetriebegruppen.  Die Kreislaufgetriebe<I>A</I> und<I>B</I> bzw.<I>A'</I> und<I>B'</I> sind  zueinander hydraulisch untersetzt, und der Abtrieb  geht über die Kegelradgetriebe 25, das Stirnradvor  gelege 5 und die Gelenk- oder Federkupplung 26 auf  die Treibachse B. Die Fahrtwendung erfolgt durch  wahlweises Einschalten der Kreislaufgetriebegrup  pen, wobei die Kegelradgetriebe 25 die Abtriebsdreh  richtung umkehren.  



  Die Einrichtung nach Fig. 2h gleicht jener nach  Fig. 2a, wobei der Kraftweg über das Kegelrad  getriebe 27 geht, welches jedoch keine Wendemuffe  besitzt; statt dessen erfolgt hier die Fahrtwendung  durch wechselweises Einschalten der Kreislaufgetriebe  gruppen. Die Gelenkwelle 3a kann angeordnet sein,  um Teilleistungen nach dem Getriebe 2d etwa noch  auf andere hydraulische Getriebe zu übertragen.  



  Fig. 2i entspricht Fig. 2h mit dem Unterschied  jedoch, dass ein bereits genanntes mechanisches     Un-          tersetzungsgetriebe    zwischen den Kreislaufgetrieben  <I>A, B</I> bzw.<I>A', B'</I> vorgesehen     ist.     



  Es können sowohl hydrodynamische als auch  hydrostatische Kreislaufgetriebe verwendet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treib- achse, bei der der Treibachse wenigstens ein Stirnrad vorgelege, zwei hydraulische Kreislaufgetriebe und ein Kegelradgetriebe vorgeschaltet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kraft vom letzten in Kraftfluss- richtung gelegenen Abtriebszahnrad über eine in Umfangsrichtung und auch radial nachgiebige Kupp- lung (26) der Treibachse (8) zugeleitet wird, wobei das Stirnradgetriebe, die beiden hydraulischen Kreis laufgetriebe und das Kegelradgetriebe in einem ge meinsamen Gehäuse untergebracht sind,
    welches im Fahrgestellrahmen starr befestigt ist, damit die Lage der diese Getriebe antreibenden Welle (3) bei Durch federungen der Treibachse unverändert bleibt. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil der der Treibachse zu geführten Kraft auf eine oder mehrere weitere, im gleichen Fahrgestellrahmen gelagerte Treibachsen mittels Kuppelstangen übertragen wird.
CH358822D 1956-10-05 1957-10-03 Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse CH358822A (de)

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