CH358823A - Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse - Google Patents

Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse

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CH358823A
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CH
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gear
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gears
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Inventor
Walter Mandl
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Voith Ag J M
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/14Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description


  Einrichtung an Landfahrzeugen zur     hydraulischen        Übertragung    der     Kraft     auf     mindestens    eine     Treibachse       Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrich  tung an Landfahrzeugen, etwa Schienenfahrzeugen,  zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf min  destens eine Treibachse.  



  Es sind bereits derartige Einrichtungen vorge  schlagen worden, bei denen der hydraulisch angetrie  benen Treibachse wenigstens zwei hydraulische Kreis  laufgetriebe, bei bestimmten Ausführungsformen auch  Kegelradgetriebe und Stirnradvorgelege vorgeschaltet  sind. Schliesslich ist es im Elektrolokomotivbau üblich,  den Treibachsen Stirnradachsgetriebe unmittelbar  vorzuschalten.  



  Diese bekannten Einrichtungen haben jedoch  den Nachteil, dass die Anordnung von Kegelrad  getrieben als letzte Übertragungsstufe vor der     Treib-          achse    für grössere Leistungen wegen konstruktiven  Schwierigkeiten nicht mehr möglich ist. Sitzen weiter  hydraulische Kreislaufgetriebe (System Föttinger)  beispielsweise direkt auf den Treibachsen, so ist die  Kraftübertragung der Kreislaufgetriebe durch den  Treibraddurchmesser begrenzt.  



  Die genannten Schwierigkeiten sollen erfindungs  gemäss bei einer Einrichtung, bei der der Treibachse  ein Stirnradachsgetriebe und wenigstens zwei hydrau  lische Kreislaufgetriebe, ein Kegelradgetriebe und  noch ein weiteres Stirnradvorgelege vorgeschaltet  sind, dadurch behoben werden, dass das Stirnrad  achsgettiebe über eine Gelenkwelle angetrieben wird,  deren Achse parallel zu der Treibachse verläuft, wo  bei die beiden hydraulischen Kreislaufgetriebe, das  Kegelradgetriebe und das Stirnradvorgelege mit Aus  nahme des Stirnradachsgetriebes in einem gemein  samen Gehäuse untergebracht sind, welches im Fahr  gestellrahmen starr befestigt ist, damit die Lage der  diese Getriebe antreibenden Welle bei Durchfede  rungen der Treibachse unverändert bleibt.  



  Durch Anordnung der parallel zur Treibachse    liegenden Gelenkwelle ist es möglich, statt des Kegel  radgetriebes vor der Treibachse ein Stirnradgetriebe  anzuordnen, mit der weiteren Folge, dass die hydrau  lischen Kreislaufgetriebe von der Treibachse weg in  Richtung Antrieb versetzt werden können, so dass  Kreislaufgetriebe mit relativ kleinen Durchmessern  wegen ihrer nunmehr hohen Drehzahlen imstande sind,  ein Maximum an Kraft pro Treibachse zu übertragen.  



  An sich ist es zwar nicht unbekannt,     Treib-          achsen    durch parallel dazu angeordnete Gelenkwellen  anzutreiben, doch lediglich     im    Zusammenhang mit  rein mechanischen Kraftübertragungseinrichtungen an  Fahrzeugen.  



  Es kann die Kraft von der hydraulisch angetrie  benen Achse mittels Kuppelstangen auf weitere     Treib-          achsen    übertragen werden, was den Vorteil bietet,  dass das sonst übliche Blindwellengetriebe mit der  Kurbelwelle entfällt, da dann die Treibachse mit  den Treibrädern und den daran befestigten Kurbel  zapfen (ähnlich wie bei Dampflokomotiven) als Kur  belwelle wirkt. Dadurch erhält die betreffende     Treib-          achsgruppe    und damit das Fahrzeug eine kleinstmög  liche Baulänge, so dass kleine Kurvenradien befahren  werden können.  



  Die die Antriebskraft liefernde Kraftmaschine  kann z. B. eine Verbrennungskraftmaschine, ein Elek  tromotor oder eine Dampf- oder Gasturbine sein.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



  Die     Fig.    1 und la stellen eine Einrichtung an  einem Schienenfahrzeug in Seitenansicht     und    Stirn  ansicht dar, während die     Fig.    2a bis 2c und 3a bis 3d  verschiedene konstruktive Varianten veranschau  lichen.  



  Die in     Fig.    1 nicht dargestellte Kraftmaschine  treibt über die Gelenkwelle 1 das     Verteilgetriebe    2  an, von welchem über ein     Stirnradvorgelege    2a und      die Gelenkwellen 3 die Turbogetriebe 4 angetrieben  werden. Das Abtriebsstirnradvorgelege 5 ist an eine  Gelenkwelle 6 angeschlossen, welche die durch die  Durchfederung bedingten Relativbewegungen zwi  schen dem auf der Treibachse 8 und dem im Dreh  gestellrahmen sitzenden Teil aufzunehmen hat und  parallel zur Treibachse angeordnet ist. Diese Gelenk  welle überträgt die Kraft über das Stirnradachsgetriebe  7 auf die Treibachse B. Das Reaktionsmoment der  Achsgetriebe wird in üblicher Weise durch die Dreh  momentstützen 9 aufgenommen.

   Bei dieser Anord  nung sind also das Verteilgetriebe 2 und die hydrauli  schen Getriebe 4 im gefederten Teil, das. heisst im  Drehgestellrahmen starr angeordnet, während am  ungefederten Teil, das heisst an der Treibachse, ledig  lieh das Achsgetriebe 7 mit verhältnismässig gerin  gem Gewicht sitzt.  



  Die grundsätzlich gleiche Ausbildung findet sich  wieder in den Fig. 2a bis 2c und 3a bis 3d, und es  unterscheiden sich die     dort    dargestellten Ausfüh  rungsarten voneinander nur hinsichtlich der     Art    der  Fahrtwendeschaltung und des zur Erhöhung der An  fahrzugkräfte dienenden Untersetzungssprunges zwi  schen den Drehmomentwandlern. Gleiche Bauelemente  sind in allen Figuren mit     gleichen    Bezugsziffern be  zeichnet.  



  Die Fahrtwendung kann entweder durch ein me  chanisches Wendegetriebe, das den hydraulischen  Kreislaufgetrieben nachgeschaltet ist, erfolgen oder  dadurch, dass zwei Kreislaufgetriebegruppen, wie in  den Fig. 3a bis 3d beispielsweise dargestellt, ange  ordnet sind und je nach geforderter     Fahrtrichtung     mit dem Betriebsmedium (Öl oder dergleichen) ge  füllt werden.  



  In den Fig. 2a bis 2c sind Ausführungen mit  mechanischem Wendegetriebe dargestellt. Nach  Fig. 2a geht der Kraftweg ebenso wie nach Fig. 1 über  die Gelenkwelle 3, das Eingangsstirnradvorgelege 2a,  die beiden Kreislaufgetriebe<I>A, B,</I> das Kegelrad  wendegetriebe 13 mit     Schaltmuffe,    das Stirnrad  abtriebsvorgelege 5 und die abtriebsseitige Gelenk  welle 6 zum Achsgetriebe 7. Die beiden Kreislauf  getriebe<I>A, B</I> sind zueinander hydraulisch untersetzt.  



  Nach Fig. 2b sind für das Eingangsvorgelege 2b  Kegelräder und für das Wendegetriebe 13b Stirnräder       verwendet.     



  Fig. 2c entspricht Fig. 2b, unterscheidet sich von  dieser jedoch dadurch, dass zwischen den beiden  Kreislaufgetrieben durch das Getriebe 13c ein zusätz  licher mechanischer Untersetzungssprung angeordnet  ist. Hierbei können auch gleiche Kreislaufgetriebe  ohne gegenseitige hydraulische Untersetzung verwen  det werden.  



  In den Fig. 3a bis 3d sind Ausführungsformen  mit hydraulischer     Fahrtwendung    dargestellt. Wie  Fig. 3a zeigt, geht der Kraftweg über die Gelenkwelle  3 und die Eingangskegelradgetriebe 20 auf die Kreis  laufgetriebe<I>A, B</I> bzw.<I>A', B'.</I> Die beiden Kreis  laufgetriebegruppen haben gleiche An- und Abtriebs  drehrichtung, wobei das Abtriebsstirnrad 21 der    Gruppe der Getriebe<I>A', B'</I> als Zwischenrad wirkt,  womit die Fahrtwendung gegeben ist. Der Kraftweg  geht weiter über das Abtriebsstirnrad 23, die Ge  lenkwelle 6 und das Stirnradachsgetriebe 7 auf die  Treibachse 8. Die Wandlergetriebe A und B bzw.  <I>A'</I> und<I>B'</I> sind je zueinander hydraulisch untersetzt.  



  Die Einrichtung nach Fig.3b entspricht jener  nach Fig. 3a mit dem Unterschied jedoch, dass sich  die Wandlergetriebegruppen durch die Eingangskegel  radgetriebe 20b gegenläufig drehen und die Kreislauf  getriebe<I>-A</I> und<I>B</I> zueinander mechanisch untersetzt  sind. Der Abtrieb der Wandlergetriebe B und B' geht  über Hohlwellen 24 nach aussen.  



  Nach Fig. 3c geht der Kraftweg von der Eingangs  welle 3 über die Stirnradvorgelege 2c mit gleicher  Drehrichtung auf die Wandlergetriebegruppen. Die  Kreislaufgetriebe sind zueinander hydraulisch unter  setzt, und der Abtrieb geht über die Kegelradgetriebe  25, das Stirnradvorgelege 5, die Gelenkwelle 6 und  das Achsgetriebe 7 auf die Treibachse B. Die Fahrt  wendung erfolgt durch wahlweises Einschalten der  Kreislaufgetriebegruppen, wobei die Kegelradgetriebe  25 die Abtriebsdrehrichtung umkehren.  



  Die Einrichtung nach Fig. 3d gleicht jener nach  Fig. 2a, wobei der Kraftweg über das Kegelrad  getriebe 27 geht, welches jedoch keine Wendemuffe  besitzt; statt dessen erfolgt hier die     Fahrtwendung     durch wechselweises Einschalten der Kreislaufgetriebe  gruppen. Die Gelenkwelle 3a kann angeordnet sein,  um die Teilleistung nach dem Vorgelege 2d etwa  noch auf andere hydraulische Getriebe zu     übertragen.     



  Es können sowohl hydrodynamische. als auch  hydrostatische Kreislaufgetriebe verwendet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treib- achse, bei der der hydraulisch angetriebenen Treib- achse ein Stirnradachsgetriebe und wenigstens zwei hydraulische Kreislaufgetriebe, ein Kegelradgetriebe und noch ein weiteres Stirnradvorgelege vorgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Stirnradachs getriebe (7) über eine Gelenkwelle (6) angetrieben wird, deren Achse parallel zu der Treibachse (8) ver läuft, wobei die beiden hydraulischen Kreislauf getriebe, das Kegelradgetriebe und das Stirnrad vorgelege mit Ausnahme des Stirnradachsgetriebes in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind,
    wel ches im Fahrgestellrahmen starr befestigt ist, damit die Lage der diese Getriebe antreibenden Welle (3) bei Durchfederungen der Treibachse unverändert bleibt. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil der der Treibachse zu geführten Kraft auf eine oder mehrere weitere, im gleichen Fahrgestellrahmen gelagerte Treibachsen mittels Kuppelstangen übertragen wird.
CH358823D 1956-10-23 1957-10-03 Einrichtung an Landfahrzeugen zur hydraulischen Übertragung der Kraft auf mindestens eine Treibachse CH358823A (de)

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