CH358921A - Fenstereinfassung für Betonbauten - Google Patents
Fenstereinfassung für BetonbautenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Fenstereinfassung für Betonbauten Die Erfindung betrifft eine Fenstereinfassung für Betonbauten.
Von bekannten Fenstereinfassungen der genann ten Art unterscheidet sich die erfindungsgemässe Fen stereinfassung durch einen als verlorene Schalung dienenden zweiteiligen Rahmen, dessen einer Teil dazu bestimmt ist, vor dem Betonieren an der einen Mauerschalungswand aufgehängt zu werden, wobei die beiden Rahmenteile mit Mitteln versehen sind, die es ermöglichen, der anderen Rahmenteil am erst genannten Rahmenteil formschlüssig aufzuhängen.
Derartige Fenstereinfassungen, wie sie hauptsäch lich für Kellerfenster benützt werden, erübrigen das umständliche und zeitraubende Einschalen des Fen sters, indem der zweckmässigerweise vorgefertigte Rahmen an die Mauerschalung angehängt und ein betoniert werden kann, wobei nach dem Entfernen der Mauerschalung die Fensteröffnung bereits fertig gestellt ist. Eine besondere Schalung für das Fenster ist somit nicht erforderlich, da an Stelle der Schalung der Fensterrahmen tritt. Auch ein Verputzen der Fen steröffnung erübrigt sich. Ausserdem ist es bei An ordnung einer derartigen Fenstereinfassung möglich, z. B. die Beschläge für das Fenster bereits in den vor gefertigten Rahmen einzubauen, so dass lediglich noch das Fenster eingesetzt werden muss.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die perspektivische Darstellung einer Kel- lerfenstereinfassung, Fig. 2 und 3 perspektivische Einzeldarstellungen der beiden Rahmenteile, Fig. 4 die Anordnung der Aufhängeklötze an der Schalungswand, Fig. 5 einen Schnitt durch die Darstellung der Fig. 1, entsprechend der Schnittlinie V-V, Fig. 6 einen Schnitt durch die Darstellung der Fig. 5,
entsprechend der Schnittlinie VI-VI, Fig. 7 Einzelheiten einer anderen Ausbildungs- form, Fig. 8 einen Teilschnitt durch eine Fenstereinfas sung mit einem Drehflügelfenster, Fig. 9 eine der Fig. 8 ähnliche Darstellung mit einem Kippflügelfenster und Fig. 10 eine gleiche Schnittdarstellung mit einem Kippflügelholzfenster.
Die Fenstereinfassung nach Fig. 1-3 besteht aus zwei Rahmenteilen, und zwar dem inneren Rahmen teil 1 und dem äusseren Rahmenteil 2. Die Unter teilung der Fenstereinfassung in diese beiden Rah menteile ist dabei derart gewählt, dass der Rahmenteil 1 in seiner Tiefe jeweils der gegebenen Wandstärke angepasst ist. Zur Einbringung in die Mauerschalung 3, 4 werden an einer Schalungswand 3 zwei Auf hängeklötze 5 und 6 befestigt, beispielsweise an genagelt. Der Rahmenteil 2 kann dann an diesen Auf hängeklötzen 5, 6 aufgehängt werden. Für die Auf hängung des Rahmenteiles 1 ist im Bereich der zu gleich auch die Trennfuge 7 bildenden Stirnseite eine Abstufung 8 vorgesehen.
Zur Sicherung gegen seit liche Verschiebung ist ferner in der oberen Trennfuge 7' im Rahmenteil 2 ein Vorsprung, und im Rahmen teil 1 eine entsprechende Aussparung angeordnet, so dass sich senkrechte Flächen 9, 9' ergeben, die recht- winklig zu der Rahmenwand verlaufen.
In Fig. 1 ist auch angedeutet, dass eine ähnliche Einrichtung wahlweise im Bereich der unteren Trenn fuge 7" vorgesehen sein kann, regelmässig wird jedoch der Vorsprung in der oberen Trennfuge 7' vorzuzie hen sein.
In der Fig. 7 ist eine abgewandelte Ausführungs- form der Abstufung dargestellt. Die Abstufung 8' ist dabei derart geneigt, dass sich der Rahmenteil 1 am Rahmenteil 2 verklammert. Durch entsprechende Neigung nach innen der Abstufung 8' kann ge gebenenfalls auf einen Vorsprung zur Bildung der Flächen 9, 9' ganz verzichtet werden.
In der Fensterbank des Rahmenteiles 2 ist eine U-förmige Schiene 11 (in Fig. 5 nur angedeutet) ein gelassen. Diese Schiene 11 wird bereits bei der Her stellung der Fenstereinfassung angeordnet und durch entsprechende Mittel in der Form zur Herstellung des Rahmenteiles 2 gehalten. Vorzugsweise ragt der äussere Schenkel 10 der Schiene 11 über den inneren Schenkel 12 hinaus, so dass bei der Anordnung eines Drehflügelfensters (Fig. 8) ein Anschlag entweder für das Drehflügelfenster 14 oder auch für das vor dem Fenster angeordnete Schutzgitter 13 gebildet ist.
Diese U-förmige Schiene 11 ist auch ohne Veränderung als Drehlager 16 für ein Kippflügelfenster (Fig. 9) ver wendbar. Zu diesem Zweck besitzt das Kippflügel- fenster eine Schiene 17, die beispielsweise den Rah men 18 bei einem eisernen Kippflügelfenster trägt. Falls das Kippflügelfenster als Holzfenster (Fig. 10) ausgebildet ist, ist die Schiene 21 in den Rahmen 20 eingelassen.
In der U-Schiene 11, die gleichzeitig auch als Wetterschutzschiene dient, sind ferner Öffnungen 15 für die Ableitung von Kondenswasser vorgesehen.
Die vorstehend beschriebene Fenstereinfassung ist hauptsächlich für Kellerfenster gedacht. Es ist aber auch möglich, derartige Fenstereinfassungen auch für andere Zwecke zu verwenden, und zwar immer dann, wenn die Wand, in der ein Fenster angeordnet werden soll, in Schüttbauweise errichtet wird.
Die Befestigung derartiger Fenstereinfassungen in der Schalung für die zu betonierende Wand bringt wegen der schlechten Zugänglichkeit, insbesondere bei verhältnismässig dünnen Wänden, gewisse Schwierig keiten mit sich. Diese werden nun dadurch beseitigt, dass vor dem Betonieren der eine Rahmenteil an der Schalungswand und der andere Rahmenteil an diesem Rahmenteil aufgehängt wird. Hierfür sind an der Schalungswand die Aufhängeklötze vorgesehen, die in der zu betonierenden Fensteröffnung angeordnet sind und den Rahmenteil auch gegen seitliche Ver schiebung sichern.
Für die Anordnung der Fenstereinfassung ist es nur erforderlich, den einen Rahmenteil an den Auf hängeklötzen aufzuhängen, deren Lage die Fenster öffnung genau bestimmt, während der andere Rah menteil dann an dem an der Schalungswand auf- gehängten Rahmenteil aufgehängt wird. Auf diese Weise kann die Fenstereinfassung auch angebracht werden, wenn das Innere der Schalung selbst nicht oder nur schwierig zugänglich ist. Die einzelnen Rah menteile können nacheinander von oben herabgelas sen werden und erhalten nach dem Einhängen sicher die gewünschte Lage.
Da die Tiefe der Fensterein fassung der Stärke der Wand entspricht, stützt die den Aufhängeklötzen gegenüberliegende Schalungswand die Fenstereinfassung ab und verhindert ein Abrut schen von den Aufhängungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fenstereinfassung für Betonbauten, gekennzeich net durch einen als verlorene Schalung dienenden zweiteiligen Rahmen (1, 2), dessen einer Teil (2) da zu bestimmt ist, vor dem Betonieren an der einen Mauerschalungswand (3) aufgehängt zu werden, wo bei die beiden Rahmenteile (1 und 2) mit Mitteln (8 bzw. 8') versehen sind, die es ermöglichen, den an deren Rahmenteil (1) am erstgenannten Rahmenteil (2) formschlüssig aufzuhängen. UNTERANSPRÜCHE 1.Fenstereinfassung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der eine Rahmenteil (2) an der einen, zugleich die Trennfuge (7) bildenden Stirn seite Vorsprünge aufweist, die in entsprechende Aus sparungen des anderen Rahmenteiles (1) passen und dazu dienen, den anderen Rahmenteil gegen seitliche Verschiebung zu sichern. 2. Fenstereinfassung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Trennfuge (7) der vertikalen Rahmen wände Abstufungen (8) vorgesehen sind, über die sich der eine Rahmenteil (1) auf dem anderen Rahmenteil (2) abstützt. 3.Fenstereinfassung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Bereich der Trennfuge der horizontalen Rahmenwände mindestens ein Vor sprung vorgesehen ist mit rechtwinklig zur zugehö rigen Rahmenwand verlaufenden Flächen (9, 9') zwecks Sicherung gegen seitliche Verschiebung der beiden Rahmenteile (1, 2) gegenübereinander. 4. Fenstereinfassung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den einen Rahmenteil eine U-förmige, nach dem Rahmeninnern offene Schiene (11) eingelassen ist, deren einer Schenkel (10) über den anderen Schenkel (12) vorsteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH358921T | 1957-09-03 |
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| CH358921D CH358921A (de) | 1957-09-03 | 1957-09-03 | Fenstereinfassung für Betonbauten |
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|---|---|
| CH (1) | CH358921A (de) |
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1957
- 1957-09-03 CH CH358921D patent/CH358921A/de unknown
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