CH358946A - Photographischer Sucher - Google Patents

Photographischer Sucher

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CH358946A
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Friedrich Dipl Ing Papke
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Voigtlaender Ag
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description


      Photographischer    Sucher    Um bei photographischen Kameras das Bild  format so genau wie möglich auszunützen, ist es  vorteilhaft, im Sucher den genauen     Bildausschnitt     anzuzeigen. Insbesondere bei Kleinbildkameras für  Farbaufnahmen ist dies erstrebenswert. Je höher man  das Vergrösserungsverhältnis des Suchers wählt,  desto wichtiger ist eine     Bildfeldumrahmung,    damit  man unabhängig davon bleibt, ob man genau zen  trisch oder etwas schräg in den Sucher hineinblickt.  



  Es sind eine Reihe von Vorschlägen bekannt  geworden, Bildsucher mit solchen Rahmen auszu  rüsten. Beispielsweise wird für diesen Zweck in das  Sucherfeld ein Rahmen.     eingespiegelt,    der den Bild  ausschnitt des jeweils dazugehörigen Kameraobjektivs  genau wiedergibt. Die Einspiegelung kann dabei  nach zwei verschiedenen Prinzipien     vorgenommen     werden, einmal durch eine seitliche Einspiegelung,  so dass also der zur Einspiegelung und Abbildung  kommende Rahmen seitlich neben dem Sucher liegt,  zum     andern    durch die Einspiegelung eines Rahmens,  der im oder um den     Sucherstrahlengang    selbst an  geordnet ist. Letzteres ist beispielsweise bei dem  sogenannten      Albada -Sucher    realisiert worden.

   Um  einen solchen     Suchertyp    handelt es sich bei der vor  liegenden Erfindung. Ein teildurchlässiger Hohl  spiegel bildet dabei einen Rahmen praktisch ins  Unendliche ab, der zwischen dem betrachtenden  Auge und diesem teildurchlässigen Spiegel etwa in  der Brennebene dieses Spiegels angeordnet ist.  



  Dieser      Albada -Sucher    zeichnet sich einerseits  durch eine einfache Bauweise aus, hat aber ander  seits in der Helligkeit bzw. im Kontrast des Rahmens  zum Umfeld bisher nicht genügt, so dass er verhält  nismässig wenig angewandt wurde. Der Rahmen     wird     nämlich durch den teildurchlässigen Spiegel hin  durch beleuchtet, so dass zur Beleuchtung des    Rahmens von     vornherein    nur ein Bruchteil des  verfügbaren Lichtes wirksam wird, und von diesem  geht dann wiederum ein     erheblicher    Teil des  Lichtes verloren, da der teildurchlässige Spiegel  naturgemäss auch nur teilweise     reflektiert,    also von  dem Licht, das der Rahmen an sich abstrahlt, nu  einen Bruchteil benutzt.  



  Man hat nun zwar eine Reihe von Versuchen  unternommen, die Helligkeit bzw. den Kontrast des       eingespiegelten    Rahmens am      Albada -Sucher    zu ver  bessern. So ist beispielsweise vorgeschlagen wor  den, den teildurchlässigen Spiegel durch einen voll  reflektierenden Spiegel in der Art zu ersetzen, dass  die Einspiegelung des Rahmens vom Rand des       Sucherbildfeldes    her erfolgt.

   Dadurch wird es er  möglicht, dass das Licht, welches den Rahmen be  leuchtet, ungeschwächt durch die     nicht    verspiegelten  Teile des Suchers     hindurchtreten    kann und durch  den     vollverspiegelten    Teil zur Abbildung gebracht       wird.    Diese Lösung hat aber den Nachteil, dass sie  auf der Teilung der Pupille beruht und dadurch eine  sehr genau definierte Augen- oder Pupillenlage ver  langt, was bei der Benutzung des Suchers Schwie  rigkeiten bereitet.

   Ein anderer Vorschlag geht dahin,  den teildurchlässigen Spiegel     beizubehalten,    das  Licht zur Beleuchtung des Rahmens aber so heran  zuführen, dass es nicht durch den     teildurchlässigen     Spiegel     hindurchtreten    muss und somit ungeschwächt  zur Beleuchtung des Rahmens verwendet wird.  Diese Art der Beleuchtung des Rahmens mit so  genannten Lichtleitern führt aber zu erheblichem  baulichem Aufwand und verteuert den Sucher. An  dere bekannte Vorschläge zielen darauf hin, durch       Filter,    Farbfilter,     Polarisationsfilter    oder     Leucht-          massen    den Kontrast des Rahmens gegenüber dem  Umfeld zu erhöhen.

   Auch diese Versuche stellen  Komplikationen dar, die trotz des erhöhten Auf-           wandes    nicht den gewünschten Erfolg bringen und  teuer sind.  



  Die     vorliegende    Erfindung hat zum Ziel, einen  Sucher nach dem obengenannten      Albada -Prinzip     mit einfachen Mitteln zu einer kontrastreichen Bild  feldumrahmung bei einer Helligkeit des     Sucherbildes     zu bringen, die der natürlichen Helligkeit möglichst  nahe kommt. Dies wird durch besondere Ausgestal  tung des     einzuspzegelnden    Rahmens in Verbindung  mit einem hoch     reflektierenden,    möglichst absorp  tionsfreien teildurchlässigen Spiegel und durch weit  e hende Ausschaltung von Reflexen und Licht  verlusten erreicht.  



  Der bekannte teildurchlässige sphärische Hohl  spiegel besitzt, wie noch zu erwähnen ist, normaler  weise für die hindurchtretenden Strahlen die     Brech-          kraft    Null. Die bekannte Form des Rahmenträgers  ist eine ebene Fläche, die senkrecht zur optischen  Achse des Suchers steht.

   Diese Ausführungsform  ist die bei den bekannten     Ausführungen    übliche  Bauform, sie wird für manche Fälle im wesentlichen  ausreichend sein, beispielsweise bei ausgesprochen       kleinen        Bildwinkeln.    Sie hat die Eigenart, die schon  bei mittleren, insbesondere aber bei grösseren Bild  winkeln merklich wird, dass das Licht, das zur Be  leuchtung des Rahmens dient, aus einer Richtung  kommt, die ganz anders liegt als die Blickrichtung,  in der man den in das Sucherfeld     eingespiegelten     Rahmen sieht. Das ist regelmässig dann von Nachteil,  wenn der Rahmen sein Licht aus einer relativ  dunklen Zone bekommt und sein     eingespiegeltes    Bild  gegen eine relativ helle Zone des Sucherfeldes er  scheint.

   Dann verblasst das Bild des schlecht be  leuchteten Rahmens gegen den     hellen    Hintergrund  und ist schwer oder gar nicht zu erkennen.  



  Die Erfindung dient der Beseitigung dieses Man  gels. Sie sieht dafür vor, dass die den Rahmen tra  gende Fläche nicht, wie bisher, eben, sondern in be  stimmtem Ausmass, das heisst für eine ganz     be-          stimmte    Wirkung, gewölbt ausgebildet ist.  



  Es ist ferner ein in Form eines     Newton-Suchers     ausgebildeter      Albada         -Sucher    bekanntgeworden,  bei dem der Rahmen am äussern Rande der Augen  linse angebracht ist, die ihre Wölbung dem Objekt  zukehrt. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist  es ausgeschlossen, dass der     abzubildende    Rahmen  seitlich aus der gleichen Zone die Beleuchtung des  Bildraumes bezieht, in der der Rahmen abgebildet  erscheint. Diese bekannte Konstruktion hat daher  den Nachteil, dass der Rahmen gegenüber hellen  Partien des Bildfeldes, z. B. gegenüber dem  Himmel, nicht genügend kontrastreich erscheint.

    Dies tritt insbesondere dann störend in Erscheinung,  wenn die Zonen, aus denen der Rahmen sein Licht  auf Grund der     optisch-geometrischen    Verhältnisse  seines Aufbaues     bezieht,    vorwiegend dunkle     Partien     enthalten. Um solche Sucher auch für ungünstige  Beleuchtungsfälle brauchbar     zu    machen, hat man  versucht, diffus     reflektierende    Rahmen einzuführen  oder den abbildenden teildurchlässigen Spiegel    durch an einem Teil seiner Oberfläche vollständig  spiegelnde Zonen zu ersetzen. Dadurch wird eine als  Nachteil empfundene Pupillenaufteilung erzwungen.

    Ein Rahmenspiegel an Stelle eines im ganzen teil  durchlässigen Spiegels schliesst aber von vorn  herein aus, dass der     einzuspiegelnde    Rahmen sein  Licht in ausreichendem Masse aus der Zone ent  hält, die man sieht, denn diese Zone ist ja zumin  dest zum Teil durch den     vollverspiegelten    Rahmen  spiegel abgedeckt.  



  Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass  der     einzuspiegelnde    Rahmen derart auf einer gewölb  ten Fläche angebracht ist, dass er innerhalb des Bild  winkels des     Sucherstrahlenganges    liegt, wobei die  Wölbung so bemessen ist, dass das zur Beleuchtung  des Rahmens dienende Licht aus derjenigen Zone  des Bildfeldes entnommen wird, in die der Rahmen  bei dem für die ordnungsgemässe Benutzung des  Suchers auf der optischen Achse zugrunde gelegten  Augenabstand     eingespiegelt    wird.  



  Der Rahmen liegt vorzugsweise innerhalb des  Bildwinkels des     Sucherstrahlenganges.    Man kann  kontraststörende Reflexe an den     Fassungsteilen     des Suchers vermeiden, wenn man den Rahmen       darüber    hinaus deutlich kleiner als die     Einblicks-          öffnung    des Suchers wählt. Ausserdem wird durch  diese Massnahme erreicht, dass der Augenabstand  vom Suchereinblick dabei erhöht wird, so dass dieses       Ausführungsbeispiel    des     erfindungsaernässen    Sucher  gleichzeitig auch für Brillenträger ohne weiteres ge  eignet ist.  



  Eine bevorzugte Ausführungsform des Rahmen  trägers ist die mit einer sphärischen, nach dem zu  betrachtenden Objekt hin     durchgewölbten    Ober  fläche. Die Krümmung ist dabei vorzugsweise so  bemessen, dass ihr Radius gleich oder kleiner ist  als die Hälfte des Radius des die Abbildung bewir  kenden vorgenannten teildurchlässigen Hohlspiegels.  Durch diese Massnahme holt man     gewissermassen     dasjenige Licht, welches zur Beleuchtung des  Rahmens dienen soll, aus dem Bereich, in den man  blickt. Die damit erzielte Wirkung besteht gegen  über dem bisher bekannten       Albada>-Sucher    in einer  erheblichen Verdeutlichung der Abbildung des  Rahmens bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen.

    Die sphärische Wölbung könnte auch in einigen       Fällen    durch eine zylindrische ersetzt sein.  



  Der schon erwähnte, als Strahlungsleiter wir  kende teildurchlässige Hohlspiegel wird zweckmässig  durch Aufdampfen eines spiegelnden Materials im  Hochvakuum oder auch durch chemische Behand  lungsverfahren erzeugt. Die aus der bekannten       Verspiegelungstechnik    zur Verfügung stehenden teil  durchlässigen Metallschichten absorbieren einen  grossen Teil des Lichtes. An der Teilungsfläche des  Hohlspiegels     beträgt    dieser Verlust durch Absorp  tion sogar 35 /o und mehr. Um die Lichtausbeute  des strahlungsteilenden teildurchlässigen Spiegels  mit teildurchlässigen Metallschichten möglichst  günstig zu gestalten, ist der eigentliche Spiegel vor-      teilhaft zweiteilig ausgebildet.

   Dabei folgt im Sinne  der Lichtrichtung einem plankonkaven lichtdurchläs  sigen Körper also eine Luftlinse, der sich ein licht  durchlässiger plankonvexer Körper anschliesst. Be  sonders     günstige    Verhältnisse können erzielt  werden, wenn die einander zugekehrten gewölbten,  die genannte Luftlinse einschliessenden Begrenzungs  flächen der beiden lichtdurchlässigen Körper hoch  brechend sind, wenigstens aber einen Brechungsindex  für Glas von     n"    = 1,5 aufweisen. Im Falle einer  Verwendung von Kunststofflinsen würde man in  diesem Sinne mit einem Brechungsindex von mehr  als     n"    1,45 auskommen.  



  Eine bezüglich der Baugrösse und der Fertigung  besonders günstige Bauform des Suchers kann er  halten werden, wenn er dreigliedrig aufgebaut ist,  wobei im Sinne der Lichtrichtung einem Frontglied  mit einer konkaven, dem einblickenden Auge zu  gekehrten Begrenzungsfläche ein Glasklotz mit zwei  im gleichen Sinne wie die     Konkavfläche    des Front  gliedes     durchgewölbten    Begrenzungsflächen und  diesem ein     Hinterglied    mit einer konvexen, die Trä  gerfläche für den     einzuspiegelnden    Rahmen bilden  den, dem Glasklotz benachbarten     Fläche    folgen.

    Die drei genannten Glieder können jedes für sich  einzeln stehen und in einem     Gesamtträgerkörper     gehalten sein, oder die Glieder können je nach den  besonderen Bedürfnissen paarweise zusammengefasst  sein. Beispielsweise kann das mit dem strahlen  teilenden Spiegel ausgerüstete Vorderglied mit dem  in der Mitte des Suchers stehenden Glasklotz ver  einigt sein, wobei das den Rahmen tragende Hinter  glied selbständig bleibt. Oder man kann das Vor  derglied für sich anordnen und den Glasklotz mit  dem Hinterglied zu einer Baueinheit zusammenfas  sen. Besonders vorteilhaft ist schliesslich die Zu  sammenfassung aller drei Glieder zu einem geschlos  senen Block.

   Eine bekannte Ausführungsform eines  derartigen dreigliedrigen Suchers besteht darin, dass  die Frontlinse als     Plankonkavlinse    ausgebildet ist  und mit dem nachfolgenden konvex-konkav begren  zenden Glasklotz eine     zwischenstehende    Luftlinse  bildet, während die das Hinterglied bildende Plan  konvexlinse mit ihrer konvexen, den Rahmen tra  genden Fläche an den Glasklotz     angekittet    ist. Der  Sucher wird dabei also durch zwei planparallele  Flächen abgegrenzt, die keine vergrössernde optische  Wirkung hervorrufen. Anderseits ist bei dieser be  kannten Bauform sowohl der Rahmen als auch der  teildurchlässige Spiegel durch die Nachbarschaft  einer Glasfläche nach aussen hin geschützt.

   Das An  kitten des den Rahmen tragenden Teils an den Glas  block verhindert darüber hinaus störende Reflexe.  Man kann auf diese     Verkittung    gegebenenfalls auch  verzichten. Ausserdem kann auch der Spiegel bzw.  die plankonvexe Linse, deren gewölbte Fläche teil  durchlässig verspiegelt ist, gegen den Glasblock ge  kittet werden. Dadurch sinkt     allerdings    das Re  flexionsvermögen dieses Spiegels, und die Durch  lässigkeit steigt an. Wollte man das vorerwähnte,    besonders gute Verhältnis von Reflexion zu Durch  lässigkeit wieder herstellen, so müsste man die auf  gedampfte Schicht entsprechend dicker halten, womit  die Absorption weiter vergrössert würde.

   Die schon       erwähnte    Anwendung einer Luftlinse zwischen dem  Frontglied und dem Glasklotz dient der Beseitigung  dieser Schwierigkeiten. Es genügt, einen sehr kleinen  Luftspalt anzuordnen, der nur so dick bemessen sein  soll, dass er die Entstehung von     Interferenzerschei-          nungen,    beispielsweise     Newtonscher    Ringe, weit  gehend verhindert. Die beiden diesen Luftspalt ein  schliessenden Flächen verlaufen dabei     zweckmässig     parallel.

   Der Luftspalt ermöglicht es also, die  ursprünglich vorhandene Reflexion des Hohlspiegels  praktisch voll zu erhalten, und es     addiert    sich dazu  ausserdem die Reflexion an der parallel     zu    diesem  Spiegel verlaufenden     Glasluftfläche    des genannten       klotzartigen    Mittelteils des Suchers, die Reflexion  wird also grösser. Daraus folgt, dass man mit dieser  Bauform bei gleicher Gesamtreflexion die teil  durchlässige     Metallschicht    von     vornherein    dünner  halten kann. Die optische Ausbeute des Suchers wird       somit    besser.  



  Gemäss einer besonders vorteilhaften Ausfüh  rungsform der Erfindung werden beide Teile, das  heisst sowohl der als Strahlenteiler     wirksame    Hohl  spiegel als auch der     einzuspiegelnde    Rahmen in  Form einer     Verspiegelung    ausgebildet, die durch  Aufdampfen entsprechend spiegelnder Substanzen,  vorzugsweise im Hochvakuum, erzeugt werden. Diese       Art    der     Verspiegelung        ermöglicht    die Erreichung  besonders günstiger Verhältnisse, zum einen bezüg  lich der     teildurchlässigen        Schicht,    zum andern hin  sichtlich der Reflexion des aufgedampften Stoffes.  



  Als aufzudampfende Stoffe können für den her  zustellenden Rahmen grundsätzlich sämtliche hoch  reflektierenden, nicht absorbierenden Metalle in  Frage kommen, wie sie Bekannterweise zu Spiegeln  verwendet werden, also beispielsweise Silber, Alumi  nium und Gold. Das hohe     Reflexionsvermögen     dieser Metalle wird dadurch, dass dieser Rahmen  auf eine nach bekannten optischen Fertigungsmetho  den polierten Fläche aufgedampft wird, besonders  gut ausgenutzt.  



  Eine günstige Lichtausbeute im optischen Sinne  lässt sich z. B. in einem Sucher erreichen, dessen       teildurchlässiger        Spiegel        50%,        des        Lichtes        hindurch-          lässt        und        50%        des        Lichtes        reflektiert.        Derartige        ver-          lustfreie        Strahlungsteiler    sind normalerweise aber  nur durch     Interferenzschichten    

  zu erzielen, und!       Interferenzschichten    haben meist den Nachteil, dass  sie selektiv sind, das heisst, sie lassen einen Teil  des     Spektralbereiches    des Lichtes hindurch und re  flektieren den     andern.    Sie erscheinen beispielsweise  in der Durchsicht rot, in der Aufsicht grün oder in  der Durchsicht gelb, in der Aufsicht blau usw. Sie  reflektieren dasjenige Licht, das sie schon einmal  durchgelassen haben, nicht wieder oder nur schwach.  Es würden also Helligkeitsverluste bei der Einspie  gelung des Rahmens entstehen, weshalb selektive           Interferenzstrahlenteiler    nicht geeignet erscheinen.

    Dagegen liefern Mehrfachschichten, die in ihrer Wir  kung auf Interferenz beruhen, aber nur einen ge  ringen Farbstich in der Reflexion und Durchlässig  keit zeigen, durchaus brauchbare Ergebnisse. Die  Anwendung solcher Mehrfachschichten für die Ein  spiegelung des Rahmens führt daher zu einem  günstigen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er  findung.  



  Es ist anderseits auch möglich, die normalen.  Einfachschichten für ihre Anwendung auf die Erfin  dung sehr vorteilhaft auszubilden.  



  Zweckmässig werden beide in Frage kommenden  Flächen, also die     Konkavfläche    des ersten Glasteils  und die konvexe Fläche des zweiten Glasteils, teil  durchlässig     verspiegelt.    Dieses Ausführungsbeispiel  bietet unter anderem die Möglichkeit, nichtabsorbie  rende Substanzen zu verwenden, deren Reflexion an  einer Fläche an sich     301/a    in der Regel nicht über  schreitet. Um einen genügenden Kontrast des ein  gespiegelten Rahmens zu seiner Umgebung trotzdem  zu erzielen, wird vorteilhaft auch die zweite der ge  nannten Flächen mit der gleichen nichtabsorbieren  den Substanz in gleicher Weise bedampft.

   Die Re  flexion dieser beiden Schichten addiert sich dabei  in an sich     bekannter    Weise, und man erhält einen       Strahlungsteiler    mit     vernachlässigbarer    Absorption,  da diese dann nur noch wenige Prozente ausmacht.  



  Eine oder auch beide der die Luftlinse begren  zenden Flächen belegt man zweckmässig mit einer  reflexerhöhenden Schicht oder mit einer Schicht  kombination. Bei einer Belegung beider genannten  Flächen mit solchen zusätzlichen Schichten kann  man die dem Lichteinfall zugekehrte Zusatzschicht  stärker reflektierend     wählen    als die andere.  



  Um die Reflexe, die bei der Benutzung des  Suchers stören könnten, zu vermindern, ist es zweck  mässig, die dem einblickenden Auge zugekehrte Plan  fläche der letzten Linse zu entspiegeln. Auch die  dem     Lichteinfall        zugekehrte    Planfläche der Vorder  linse empfiehlt es sich, zum gleichen Zweck mit  einer reflexmindernden Schicht zu belegen.  



  Den abzubildenden Rahmen kann man in ge  schlossenen oder in an sich bekannter Weise auch  in unterbrochenen     Linien    ausführen. Ebenso ist es  möglich, ausser dem für die     Unendlich-Entfernung     bemessenen Rahmen weitere Stege oder Rahmenteile       anzuordnen,    die dem     Parallaxausgleich    bei einer  oder mehreren Nahentfernungen     entsprechen.     



  Ein Angleichung der Bildumrahmung an die  verschieden grossen     Bildwinkel    von in die Kamera     ein-          gesetzten    Auswechselobjektiven verschiedener Brenn  weite kann man dadurch berücksichtigen und aus  gleichbar machen, dass man für den Rahmenträger  einen Körper für sich anordnet, der mehrere  Rahmengrössen für verschiedene Bildgrössen, bei  spielsweise bei Objektiven der Normalbrennweite,  Teleobjektiven und     Weitwinkelobjektiven,    in diesem  Körper, aber örtlich voneinander getrennt, anordnet.  Dieser Rahmenträger ist     verschieblich    angeordnet,    und man bringt den jeweils für die betreffende Auf  nahme mit einem speziellen Objektiv gehörigen  Rahmen vor den Suchereinblick.

   Man kann diesen  Trägerkörper dafür als Schieber, Revolver oder in  sonst geeigneter Form ausbilden.  



  Der Rahmenträger kann im Sinne des     Parallax-          ausgleiches    in an sich bekannter Weise     verschieblich     angeordnet sein, wobei diese Bewegung über Hebel,  Schieber oder von einem Drehknopf her von aussen  vorgenommen werden kann. Der genannte, die ver  schiedenen Rahmen tragende, gesondert angeordnete  Körper ist, ebenso wie der oben beschriebene Trä  gerkörper, ein lichtdurchlässiger Körper, der die  Brechkraft Null besitzt. Es empfiehlt sich, seine  dem Auge zugekehrte Fläche zu entspiegeln. Ebenso  ist es vorteilhaft, auch seine dem Auge abgekehrte  Fläche mit einem     Reflexschutzbelag    zu versehen.

    Ist dieses Hinterglied für den Zweck des     Parallax-          ausgleiches        verschieblich    angeordnet, so wird man  in an sich bekannter Weise für das Einstellen an ihm  eine Skala anordnen, die man auf eine feststehende  Marke zu verschieben hat, oder man ordnet die  Marke am Rahmenträger an und verstellt sie gegen  über einer am Suchergehäuse festen Skala. Eine vor  teilhafte Lösung hierfür besteht darin, auf die den  Rahmen tragende Fläche eine spiegelnde Skala auf  zubringen, vorzugsweise aufzudampfen. Die den  Rahmen abdeckende Linse des Rahmenträgers ver  sieht man beispielsweise mit einer     Ausnehmung    am  Rande, in die eine gehäusefeste,     unverschiebliche     Marke hineinragt.

   Beim Einblick in den Sucher kann  man gleichen Blickes bei einer solchen oder ähnlich  wirksamen Vorrichtung die     Ablesung    vornehmen  und die Verstellung vornehmen., ohne den Sucher  vom Auge abnehmen zu müssen.  



  Ausserdem können zum Zwecke des     Parallax-          ausgleiches    die erwähnten Verstellungen des den  Rahmen tragenden Gliedes durch im Kamerabau  übliche     Übertragungsglieder    mit der Verstellung des  Aufnahmeobjektivs gekuppelt sein. Wenn man den  Sucher z. B. so baut, dass er eine     einblicksgleiche     Einheit mit einem Basisentfernungsmesser bildet, so  kann man die erwähnte Verstellung des den     einzu-          spiegelnden    Rahmen tragenden Gliedes mit der     Ent-          fernungsmessereinstellung    kuppeln.

   Es ist in solchen  Fällen vorteilhaft, die im Sucherinnern angeordnete  Skala gleichzeitig für die     Ablesung    der mit dem  Entfernungsmesser eingestellten Entfernung zu ver  wenden. Wenn man den Rahmenträger feststehend  anordnet, so ist es zwecks     Parallaxausgleiches        möb     lieh, das Vorderglied des Suchers bzw. den dieses  Glied tragenden Block,     verschieblich    anzuordnen.  



  Wie schon erwähnt, besteht das den Rahmen  tragende Glied aus einem lichtdurchlässigen Kör  per, der die Brechkraft Null besitzt. Es ist möglich,  an Stelle eines plankonkaven Trägerkörpers eine  gewölbte Glasschale anzuordnen, welche beispiels  weise durch Blasen oder Einsenken erzeugt ist.  Dies bedeutet gegebenenfalls eine weitere Verbilli  gung der Herstellung dieses Gliedes des Suchers.      Der Rahmen wird auf dieser Schale durch Auf  dampfen niedergeschlagen. Solche Schalen besitzen  praktisch ebenfalls den     Brechwert    Null. Man kann  auch zwei miteinander verkittete Schalen anwenden,  in deren Kittfläche der Rahmen eingebettet ist.  Letzterer ist bei dieser Ausführungsform geschützt  gelagert.  



  Nachfolgend ist die Erfindung zwecks weiterer  Verdeutlichung an Hand einiger Ausführungs  beispiele, die in Zeichnungen schematisch dargestellt  sind, weiter erläutert. Die vorstehenden Ausführungen  sind dabei in einigen Punkten ergänzt worden. In  den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugs  zeichen versehen.  



       Fig.    1 zeigt als erste Ausführungsform einen  Sucher im vertikalen Schnitt durch seine optische  Achse.  



       Fig.    2 sieht als zweites Beispiel eine Trennung  des     einzuspiegelnden    Rahmenträgers vom übrigen  Sucherkörper vor.  



       Fig.    3 enthält eine Anordnung zur Innen  ablesung des     Parallaxausgleiches,    dargestellt im Ver  tikalschnitt und in einer Ansicht in     Einblicksrichtung.     



       Fig.    4     zeigt    eine Möglichkeit zum     Parallax-          ausgleich    des Suchers bei der Verstellung des Auf  nahmeobjektivs.  



       Fig.    5 veranschaulicht einen     Messsucher,    und  zwar in Verbindung mit einem     einblicksgleichen     Basisentfernungsmesser.  



       Fig.    6 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel  des erfindungsgemässen Suchers mit einem Satz ver  schieden grosser Umrahmungen.  



       Fig.    7 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfin  dungsgemässen Suchers mit einem speziell ausgebil  deten Rahmenträger.  



  In     Fig.    1 ist ein Sucher in Form eines geschlos  senen Glasblocks schematisch dargestellt. Mit 1  wurde die dem Objekt zugekehrte vordere Negativ  linse des Suchers bezeichnet. Sie ist objektseitig an  der Fläche 2 eben und nach dem Auge 3 hin an der  Fläche 4 sphärisch gewölbt. 5 ist ein Glasklotz,  dessen objektseitige Fläche 6 ebenso gewölbt ist wie  die Fläche 4 der Vorderlinse 1. Mit 100 ist eine  spaltförmige schmale Luftlinse bezeichnet, die zwi  schen den Gliedern 1 und 5 angeordnet ist. Ihre dem  Auge 3 zugekehrte Fläche 7 ist hohl gewölbt aus  gebildet. Dem Glasklotz 5 folgt eine Linse 8, welche  mit diesem an der Fläche 9 verkittet ist, wobei die  Fläche 10 parallel zur Fläche 2 verläuft, also plan  ist.  



  Auf der Kittfläche 9 des Glaskörpers 8 ist der  spiegelnde Rahmen 11 durch Aufdampfen erzeugt  worden. Zur Kennzeichnung der Mitte des Sucher  bildes ist auf der Fläche 9 ausserdem bei 12 der  Mittelpunkt markiert, was vorzugsweise ebenfalls  durch Aufdampfen erfolgt. Die gekrümmten Flächen  4 und 6 stehen in geringem Abstand 100 voneinan  der, sind aber miteinander verhaftet, beispielsweise  durch kleine Kittpolster 13 oder einen entsprechen  den, am Rande angebrachten Kittring. Die strah-         lungsteilende    Schicht kann auf eine der Flächen 4  oder 6 oder aber auf beide Flächen 4 und 6 auf  gebracht sein.

   Im Falle der Verwendung hoch  brechender Gläser kann für bestimmte Zwecke das       Aufbringen    einer besonderen     Verspiegelungsschicht     gegebenenfalls überhaupt entfallen. Die Glasflächen  selbst übernehmen hierbei diese Funktion.  



  Es hat sich als zweckmässig herausgestellt, die Ma  terialien des aufgedampften Rahmens und Strahlungs  teilers in bezug auf ihre Farbe miteinander     abzustim-          men.    So ergeben die Paarungen:     Strahlungsteiler    aus  einer     Gold-Kupfer-Legierung    und" Rahmen aus Gold  oder Kupfer, oder die Paarung: Strahlungsteiler aus       Zink-Sulfid    und Rahmen aus Silber oder     Aluminium,     oder die Paarung: Strahlungsteiler aus Antimon  sulfid und Rahmen aus Gold oder Kupfer, besonders       vorteilhafte    Kontrastverhältnisse.  



  In     Fig.    2 ist     ein    Sucher schematisch dargestellt,  der zusätzlich eine Einrichtung zum Ausgleich der       Parallaxe        aufweist.    Zu diesem Zweck ist das durch  die in     Fig.    1 dargestellte Linse 8 bezeichnete Hinter  glied des Suchers von dem in     Fig.    1 gezeichneten  einheitlichen Sucherblock abgetrennt und für sich  verschiebbar ausgebildet. Die beiden ersten Glieder  aus den Teilen 1 und 5 bilden dabei den Restblock.  Ausserdem ist das Hinterglied 8 hier in zwei linsen  förmige     Teile    81 und 82 unterteilt.

   Diese beiden  Linsen sind an ihren nach dem anzuvisierenden Ob  jekt hin gewölbten Flächen 70 und 90 miteinander  verkittet und tragen auf der Kittfläche den aufge  dampften Rahmen 11. Die Linse 81 ist im Falle  dieses Ausführungsbeispiels objektseitig als Plan  fläche 811 ausgebildet. Sie steht in einem gerin  gen Luftabstand zu der in diesem Falle planen  Fläche 51 des Gasklotzes 5 und ist dort     unverkittet.     Das Aggregat 81, 82 lässt sich vermöge des zwischen  den     Flächen    51, 811 befindlichen Luftspaltes in  Pfeilrichtung 15 verschieben, so dass in an sich be  kannter Weise der     Parallaxausgleich    erzielt werden  kann.

       Man,    wird dabei in üblicher Art mit     Skala    und  Marke arbeiten, was in     Fig.    2 nicht dargestellt ist.  



  In     Fig.    3 ist angedeutet, wie man die bei     Fig.    2  erwähnte, zum Zweck des     Parallaxausgleiches    vor  zunehmende Einstellung im Sucher sichtbar machen  kann. Bei 16 ist auf die den Rahmen 11 tragende  Fläche eine Skala mit aufgedampft. Die Linse 81  besitzt eine Freimachung 17, in die eine am     Sucher-          oder    Kameragehäuse befestigte zeigerförmige Marke  18 hineinragt. Diese Freimachung 17 ist so ausge  bildet, dass sie den Durchtritt der Lichtstrahlen nicht  behindert. Sie wird dafür, wie im Ausführungs  beispiel,     zweckmässig    im toten Winkel des eigent  lichen     Sucherstrahlenganges    anzuordnen sein.

   Ver  stellt man das Glied 81, 82 in     Pfeilrichtung    19, so  verstellt sich die Skala 16 gegenüber dem feststehen  den Zeiger 18, was der Benutzer beim Einblick       wahrnimmt,    so dass er die     Parallaxe    ausschalten  kann, ohne die Kamera vom Auge abnehmen zu  müssen. Man kann im Rahmen dieses Vorschlages  natürlich auch die Skala gehäusefest anbringen und      die Marke auf dem     verschieblichen    Rahmenträger       anbringen.     



       Fig.    4     zeigt    eine von zahlreichen     möglichen    Aus  führungsformen für eine Kupplung der Objektiv  verstellung mit dem     Parallaxausgleich.    Bei 60 ist  das Objektiv der Kamera angedeutet. An ihm ist der  verschiebbare Hebel 61 befestigt, der über die  Rolle 62 auf die Kurve 63 drückt, die am Rahmen  träger 81, 82 des Suchers befestigt ist. Wird das  Objektiv in Pfeilrichtung 64 verstellt, so bewegt sich  der Rahmenträger 81, 82     zwangläufig    in Pfeilrich  tung 65. Von den dabei weiter notwendigen üblichen  mechanischen Elementen, wie     Geradführung    für den.

    Rahmenträger, Feder usw. ist hier der     übersicht-          lichkeit    halber zeichnerisch nur bei 66 die Feder  angedeutet.  



  In     Fig.    5 ist     ein    Sucher in Kombination mit  einem     einblicksgleichen    Basisentfernungsmesser bei  gleichzeitiger Ausschaltung der     Parallaxe    schema  tisch dargestellt. Mit 40 ist ein teildurchlässiger  Spiegel angegeben, der in den bei 511 geteilten. Klotz  5 unter 45  zur optischen Achse geneigt eingekittet  ist. 41 bezeichnet den über den Spiegel 42 in den  Strahlengang des Suchers     eingespiegelten        Messstrahl.     Der Spiegel 42 besitzt einen Drehpunkt 43, an dem  der Hebel 44 mit der Kurve 45 sitzt.

   An dem den  Rahmen<B>11</B>     tragenden    Glied 81, 82 ist ein fester       Fühlhebel    46 befestigt, der     kraftschlüssig    an der  Kurve 45     entlanggl_eitet,    wobei die Schwenkbewe  gung des Spiegels 42 in eine geradlinige Bewegung  in Pfeilrichtung 47 umgewandelt wird.

   Der     Parallax-          ausgleich        erfolgt    im übrigen in gleicher Weise wie  bei     Fig.    2 beschrieben.     Wenn    man die in     Fig.    3  näher bezeichnete     eingespiegelte    Skala 16 in Meter  einteilung     herstellt,    ist es möglich, die eingestellte       Entfernung    unmittelbar im Sucher abzulesen.  



  In     Fig.    6 ist eine weitere Ausbildung des     ver-          schieblichen    Hintergliedes vorgesehen. Der Rahmen  träger ist hier mit verschiedenen Hintergliedern 801,  802, 803 versehen, die für verschiedene Bild  ausschnitte verschieden grosse Rahmen 111, 112,  113 tragen, die den Brennweiten der in die Kameras  einzusetzenden Auswechselobjektive entsprechen. Im  Falle der     Fig.    6 sind diese Hinterglieder auf einer  verschiebbaren Stange 88 angeordnet und stehen  senkrecht übereinander.  



       Fig.    7 zeigt eine Ausführungsform des erfin  dungsgemässen Suchers, bei der die den Rahmen 11  tragende Linse 8 im Gegensatz zur Ausführung nach       Fig.    2 nicht durch planparallele Flächen, sondern  durch gewölbte Flächen 72 und 92 begrenzt ist. Sie  ist     unterteilt    und besitzt die einander zugekehrten,  miteinander verkitteten Flächen 71 und: 91. Auf  eine von ihnen ist der Rahmen 11 aufgedampft.  Diese gewölbten Glasscheiben 73 und 93 sind hier  aus geblasenen oder     eingesenkten    Gläsern hergestellt.  Die     Krümmung    und Dicke dieser Scheiben wird. so  bemessen, dass keine unerwünschte     Brechkraft    auf  tritt.

   An sich würde man mit einer dieser beiden  Linsen 73 und 93, vorzugsweise der dem Auge zu-    gekehrten Linse 93, auskommen können. Die zu  sätzliche Anordnung der andern Linse 73 erbringt  den Vorteil, dass der Rahmen 11 geschützt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographischer Sucher mit im Sucherbild er scheinender Bildfeldumrahmun.g, bei dem durch einen teildurchlässigen sphärischen Hohlspiegel, durch den hindurch der Betrachter das anzuvisie rende Objekt wahrnimmt, und der für die hindurch tretenden Strahlen die Brechkraft Null besitzt, ein in der Brennfläche des Hohlspiegels liegender Rahmen etwa im Unendlichen abgebildet wird, da durch gekennzeichnet, dass der einzuspiegelnde Rahmen (11) derart auf einer gewölbten Fläche (9, 91) angebracht ist, dass er innerhalb des Bildwinkels des Sucherstrahlenganges liegt, wobei die Wölbung (9, 91) so bemessen ist, dass das zur Beleuchtung des Rahmens (11)
    dienende Licht aus derjenigen Zone des Bildfeldes entnommen wird, in die der Rahmen bei dem für die ordnungsgemässe Be nutzung des Suchers auf der optischen Achse zu grunde gelegten Augenabstand einaespiegelt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rahmen deutlich kleiner ist als die Sucher-Einblicksöffnung. 2. Sucher nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rahmen (11) tragende Fläche (9) sphärisch ausge bildet und gegen das zu betrachtende Objekt hin durchgewölbt ist. 3.
    Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sphärische Trägerfläche (9) des Rahmens (11) so gekrümmt ist, dass ihr Radius gleich oder kleiner ist als die Hälfte des Radius des die Abbildung be wirkenden teildurchlässigen Hohlspiegels. 4. Sucher nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rahmen tragende Fläche zylindrisch ausgebildet ist. 5. Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der gewölbten Trägerfläche (9) ausser dem einzuspiegelnden Rahmen (11) in der optischen Achse noch eine die Mitte des Sucher bildes kennzeichnende, ebenfalls einzuspiegelnd'e Marke (12) vorgesehen ist. 6.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Träger (8) des Rahmens (11) ein lichtdurchlässiger Körper ist, der die Brechkraft Null besitzt. 7. Sucher nach Patentanspruch und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen träger aus zwei in einer nach dem anzuvisierenden Objekt hin durchgewölbten Kittfläche miteinander verbundenen Teilen (81, 82) besteht, wobei der Rahmen (11) in der Kittfläche angebracht ist. B. Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rahmen (11) tragende lichtdurchlässige Körper (81, 82) vom Mittelglied (5) des Suchers getrennt angeordnet ist. 9.
    Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, d'ass die einander zugekehrten Begrenzungsflächen (51 und 811) des Glasklotzes (5) und des Rahmen trägers (81, 82) als zur optischen Achse des Suchers senkrecht verlaufende Planflächen ausgebildet sind. 10. Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der als Teil für sich ausgebildete Rahmenträger (81, 82) an seiner dem Auge (3) abgekehrten Fläche (811) entspiegelt ist. 11. Sucher nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenträger zwecks Parallaxausgleiches senk recht zur optischen Achse des Suchers verschieblich angeordnet ist. 12.
    Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rahmen (11) tragende Fläche eine spiegelnde Skala (16) aufweist (Fig. 3). 13. Sucher nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 6 bis 8 sowie 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass in der den Rahmen (11) abdecken den Linse (81) eine Ausnehmung (17) angebracht ist, in die eine gehäusefeste unverschiebliche Marke (18) hineinragt. 14.
    Sucher nach Patentanspruch sowie den Unter ansprüchen 6 bis 8 und 11 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Verstellung des Rahmenträgers zwecks Parallaxausgleich mit den Mitteln zur Objektivverstellung durch übertragungs- glieder gekuppelt sind (Fig. 4). 15.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass derselbe eine Baueinheit mit einem Basisentfernungsmesser bildet und die Mittel zur Verstellung des Rahmenträgers zwecks Parallax- ausgleich mit der E-Messereinstellung gekuppelt sind (Fig. 5). 16.
    Sucher nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 11 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die im Sucherinnern angebrachte Skala für den Parallaxausgleich mit einer Entfernungseinteilung versehen und so angeordnet ist, dass sie gleichzeitig für die Innenablesung der mit dem Entfernungs messer eingestellten Entfernung dient. 17. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rahmenträger feststehend an geordnet und das Vorderglied (1) des Suchers bzw. der es tragende Block (1 und 5) zwecks Parallax- ausgleichs verschieblich ausgebildet ist. 18.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Rahmenträger ein Körper vorgesehen ist, der mehrere Rahmengrössen für ver schiedene Bildwinkel trägt, die einzeln in den Sucherstrahlengang gebracht werden können, und der als Revolver oder als Schieber (88) ausgebildet ist (Fig. 5). 19. Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger des Rahmens aus einer gewölbten Glasschale besteht. 20.
    Sucher nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Träger des Rahmens zwei ge wölbte, miteinander verkittete Glasschalen (73, 93) angeordnet sind, in deren Kittfläche (71/91) der Rahmen (11) eingebettet ist (Fig. 7).
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