DE1119112B - Photographischer Sucher nach dem Albada-Prinzip - Google Patents

Photographischer Sucher nach dem Albada-Prinzip

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DE1119112B
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glass
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DEV11854A
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Dipl-Phys Friedrich Papke
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Voigtlander AG
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Voigtlander AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Photographischer Sucher nach dem Albada-Prinzip Die Erfindung bezieht. sich auf einen photographischen Sucher nach dem Albada-Prinzip mit in das Sucherbild eingespiegelter Bildfeldumrahmung, bei dem das Frontglied als teildurchlässiger Hohlspiegel ausgebildet ist, durch den hindurch das anzuvisierende Objekt betrachtet und durch den ein etwa in dessen Brennfläche liegender Rahmen im Objektraum abgebildet wird, und wobei dieser einzuspiegelnde Rahmen gegen-über der optischen Achse derart geneigt ist, daß das durch den Hohlspiegel hindurchtretende Licht, das zur Beleuchtung des Rahmens dient, aus etwa derjenigen Zone des Objektbereiches entnommen wird, in die der Rahmen eingespiegelt wird.
  • Albada-Sucher mit diesen vorgenannten Merkmalen sind bekannt. DerKontrast des eingespiegelten Rahmens zum Umfeld ist aber bei diesen Anordnungen nicht befriedigend. Da der Rahmen durch den teildurchlässigen Spiegel hindurch beleuchtet wird, ist von vornherein nur ein Bruchteil des verfügbaren Lichtes wirksam. Von diesem geht dann wiederum ein erheblicher Teil des Lichtes verloren, da der teildurchlässige Spiegel naturgemäß nur teilweise reflektiert, also von dem Licht, das der Rahmen abstrahlt, nur ein Bruchteil benutzt wird.
  • Man hat nun zwar eine Reihe von Versuchen unternommen, die Helligkeit bzw. den Kontrast des eingespiegelten Rahmens am Albada-Sucher zu verbessern. So ist beispielsweise vorgeschlagen worden, den teildurchlässigen Spiegel durch einen voll reflektierenden Spiegel in der Art zu ersetzen, daß die Einspiegelung des Rahmens vom Rand des Sucherbildfeldes her erfolgt. Dadurch wird es ermöglicht, daß das Licht, welches den Rahmen beleuchtet, ungeschwächt durch die nicht verspiegelten Teile des Suchers hindurchtreten kann und durch den vollverspiegelten Teil zur Abbildung gebracht wird. Diese Lösung hat aber den Nachteil, daß sie auf der Teilung der Pupille beruht und dadurch eine sehr genau definierte Augen- oder Pupillenlage verlangt, was bei der Benutzung des Suchers Schwierigkeiten bereitet. Ein anderer Vorschlag geht dahin, den teildurchlässigen Spiegel beizubehalten, das Licht zur Beleuchtung des Rahmens aber so heranzuführen, daß es nicht durch den teildurchlässigen Spiegel hindurchtreten muß und somit ungeschwächt zur Beleuchtung des Rahmens verwendet wird. Diese Art der Beleuchtung des Rahmens mit sogenannten Lichtleitem führt aber zu erheblichem baulichem Aufwand und verteuert den Sucher. Andere Vor-,schläge, zielen darauf hin, durch Filter, Farbfilter, Polarisationsfilter oder Leuchtmassen den Kontrast des Rahmens gegenüber dem Umfeld zu erhöhen. Auch diese Versuche stellen Komplikationen dar, die trotz des erhöhten Aufwandes nicht den gewünschten Erfolg bringen und teuer sind.
  • Der bekannte teildurchlässige sphärische Hohlspiegel besitzt, wir, noch zu erwähnen ist, normalerweise für die hindurchtretenden Strahlen die Brechkraft Null. Die bekannte Form des Rahnienträgers ist eine ebene Fläche, die senkrecht zur optischen Achse des Suchers steht. Diese Ausführungsform ist die bei den bekannten Ausführungen übliche Bauform, sie wird für manche Fälle im wesentlichen ausreichend sein, beispielsweise, bei ausgesprochen kleinen Bildwinkeln. Sie hat die Eigenagt, die schon bei mittleren, insbesondere aber bei größeren Bildwinkeln merklich wird, daß das Licht, das zur Beleuchtung des Rahmens dient, aus einer Richtung kommt, die ganz anders liegt als die Blickrichtung, in der man den in das Sucherfeld eingespiegelten Rahmen sieht. Das ist regelmäßig dann von Nachteil, wenn der Rahmen sein Licht aus einer relativ dunklen Zone bekommt und sein eingespiegeltes Bild gegen eine relativ helle Zone des Sucherfeldes er-C scheint. Dann verblaßt das Bild des schlecht beleuchteten Rahmens gegen den hellen Hintergrund und ist schwer oder gar nicht zu erkennen.
  • Auch ist ein in Form eines Newton-Suchers ausgebildeter Albada-Sucher bekanntgeworden, bei dem der Rahmen am äußeren Rand -der gewölbten Augenlinse angebracht ist, die ihre Wölbung dem Objekt zuke,hrt. Bei dieser Ausführungsform ist -es ausgeschlossen, daß der abzubildende Rahmen seitlich aus der gleichen Zone die Beleuchtung des Bildraumes bezieht, in der der Rahmen abgebildet erscheint. Diese bekannte Konstruktion hat daher den Nachteil, daß der Rahmen gegenüber hellen Partien des Bildfeldes, z. B. gegenüber dem Himmel ' nicht genügend kontrastreich erscheint. Dies tritt insbesondere dann störend in Erscheinung, wenn die Zonen, aus denen der Rahmen sein Licht auf Grund der optisch-geornetrischen Verhältnisse seines Aufbaues bezieht, vorwiegend dunkle Partien enthalten. Um solche Sucher auch für ungünstige Beleuchtungsfälle, brauchbar zu machen, hat man versucht, diffus reflektierende Rahmen einzuführen oder den abzubildenden teildurchlässigen Spiegel durch an einem Teil seiner Oberfläche vollständig spiegelnde Zonen zu ersetzen. Dadurch wird eine als Nachteil empfundene Pupillenaufteilung erzwungen. Ein Rahmenspiegel an Stelle eines im ganzen teildurchlässigen Spiegels schließt aber von vornherein aus, daß der einzuspiegelnde Rahmen sein Licht in ausreichendem Maße aus der Zone erhält, die man sieht, denn diese Zone ist ja zumindest zum Teil durch den vollverspie,c",elten Rahmenspiegel abgedeckt.
  • Die Erfindung dient der Beseitigung der vorerwähnten Nachteile mit dem Ziel, eine weitgehend gleichmäßige und kontrastreiche Ausleuchtung des (Yanzen eingespiegelten Rahmens zu erreichen. Dabei soll diese Bildfeldumrahmung bei einer Helligkeit des Sucherbildes erscheinen, die der natürlichen Helligkeit möglichst nahekommt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei einem Albada-Sucher der eingangs angegebenen Bauart der einzuspiegelnde Rahmen innerhalb des Bildwinkels des Sucherstrahlenganges liegt und dabei kleiner ist als die Suchereinblicksöffnung und sein Licht in an sich bekannter Weise - nur durch den Hohlspiegel hindurch erhält und daß er weiter gleichzeitig in an sich bekannter Weise auf einer gegen den Hohlspiegel zu sphärisch gewölbten Okularlinse angeordnet ist, wobei diese Rahrnenträgerfläche so gekrümmt ist, daß ihr Radius gleich oder kleiner ist als die Hälfte des Radius des die Abbildung bewirkenden teildurchlässigen Hohlspiegels.
  • Die Kombination dieser vorgenannten Merkmale ergibt die bei der obigen Angabe der Aufgabenstellung genannten Eigenschaften. Durch die Vereinigung dieser Maßnahmen wird einerseits erreicht, daß das Licht zur Beleuchtung des einzuspiegelnden Rahmens für jeden Teil dieses Rahmens aus der gleichen Richtung bzw. dem gleichen Teil des Bildraumes kommt und durch den teildurchlässigen Spiegel hindurch zum Rahmen gelangt, wo der betreffende Teil des Rahmens abgebildet wird. Man vermeidet weiterhin kontraststörende Reflexe an den Fassungsteilen des Suchers durch die Teilmaßnahme, daß man den Rahmen deutlich kleiner als die Einblicksöffnung des Suchers wählt. Außerdem wird durch diese Maßnahme erreicht, daß der Augenabstand vom Suchereinblick dabei erhöht wird, so daß dieser erfindungsgemäße Sucher gleichzeitig auch für Brillenträg ,er ohne weiteres geeignet ist.
  • Darüber hinaus ergibt sich auch noch der Vorteil, daß die gleichzeitig angewandte gewölbte Rahmenträgerfläche es im Verein mit der Wölbung des teildurchlässigen Hohlspiegels ermöglicht, die Bildfeldwölbung besser auszukorrigieren. Die spezielle Fonn der Krümmung erreicht es schließlich, daß man gewissermaßen dasjenige Licht, welches zur Beleuchtung des Rahmens dienen soll, aus dem Bereich holt, in den man blickt. Die damit erzielte Wirkung besteht gegenüber dem bisherigen Albada-Sucher in einer erheblichen Verdeutlichung der Abbildung des Rahmens auch bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen.
  • Die sphärische Wölbung könnte auch in einigen Fällen durch eine zylindrische ersetzt sein.
  • Eine bezüglich der Baugröße und der Fertigung besonders günstige Bauform des Suchers erhält man, wenn er dreigliedrig aufgebaut ist wobei im Sinne der Lichtrichtung einem Frontglied mit einer konkaven, dem einblickenden Auge zugekehrten Begrenzungsfläche ein Glasklotz mit zwei im gleichen Sinne wie die Konkavfläche des Frontgliedes durchgewölbten Begrenzungsflächen und diesem ein Hinterglied mit einer konvexen, die Trägerfläche für den einzuspiegelnden Rahmen bildenden, dem mittleren Glasklotz benachbarten Fläche folgen. Die drei genannten Glieder können jedes für sich einzeln stehen und in einem Gesamtträgerkörper gehalten sein, oder die Glieder können je nach den besonderen Bedürfnissen paarweise zusammengefaßt sein. Beispielsweise kann das mit dem strahlenteilenden Spiegel ausgerüstete Vorderglied mit dem in der Mitte des Suchers stehenden Glasklotz vereinigt sein, wobei das den Rahmen tragende Hinterglied selbständig bleibt. Oder man kann das Vorderglied für sich anordnen und den Glasklotz mit dem Hinterglied zu einer Baueinheit zusammenfassen. Besonders vorteilhaft ist schließlich die Zusammenfassung aller drei Glieder zu einem geschlossenen Block.
  • Weiter ist es im Rahmen der Erfindung möglich, bei dem aus drei Grundelementen, nämlich aus dem den teildurchlässigen Hohlspiegel tragenden Frontglied, dem klotzförmigen Mittelglied und dem als Träger des einzuspiegelnden Rahmens dienenden augenseitigen Glied aufgebauten Sucher einen Rahmenträg6r vorzusehen, der aus zwei Teilen besteht, deren benachbarte Trennflächen sphürisch gegen das Objekt hin durchgewölbt sind, und in ihrer Kittfläche den Rahmen tragen. Die einander benachbarten Begrenzungsflächen des Mittelklotzes und des Trägerkörpers wird man in diesem Falle zweckmäßig als zur optischen Achse des Suchers senkrecht verlaufende Planflächen ausbilden. Diese Flächen kann man miteinander verkitten oder auch unverbunden lassen.
  • Hier ist zu erwähnen, daß der Träger des einzuspiegelnden Rahmens bevorzugt ein lichtdurchlässiger Körper ist, der die Brechkraft Null besitzt. Es ist möglich, in Abweichung von dem vorerwähnten Aufbau, an Stelle eines plankonkaven Trägerkörpers eine gewölbte Glasschale anzuordnen, welche beispielsweise durch Blasen oder Einsenken erzeugt ist. Dies bedeutet gegebenenfalls eine weitere Verbilligung der Herstellung dieses Gliedes des erflndungs-,gemäßen Suchers. Der Rahmen wird auf dieser Schale durch Aufdampfen niedergeschlagen. Solche Schalen besitzen praktisch ebenfalls den Brechwert Null. Man kann auch zwei niiteinander verkittete Schalen anwenden, in deren Kittfläche der Rahmen eingebettet ist. Letzterer ist bei dieser Ausführungsform geschützt gelagert.
  • Den abzubildenden Rahmen kann man in geschlossenen oder in an sich bekannter Weise auch in unterbrochenen Linien ausführen. Ebenso ist es bei der Ausführung der Erfindung möglich, außer dem für die Unendlich-Entfernuno, bemessenen Rahmen C weitere Stege oder Rahmenteile anzuordnen, die dem Parallaxausgleich bei einer oder mehreren Nahentfernungen entsprechen.
  • Wie schon eingangs erwähnt, dient die Erfindung der Aufgabe, den im Bildfeld erscheinenden Bildbegrenzungsrahmen, der nach den Regeln des bekannten Albada-Prinzips vermittels eines teildurchlässigenHohlspiegels etwa imUnendlichen abgebildet wird, aufzuhellen. damit er dem Betrachter hell erscheint und beispielsweise auch im Bereich des hellen Mmrnels des Sucherbildes noch deutlich erscheint. Um dies zu erreichen, kann eine weitere Maßnahme vorgesehen sein, von der nachfolgend die Rede ist. Diese Maßnahme besteht hauptsächlich in der Anordnung einer Luftlinse im Bereich des teildurchlässigen Hohlspiegels.
  • Der als Strahlungsteiler wirkende teildurchlässige Hohlspiegel kann beim Erfindungsgegenstand im Falle der baulichen Normalausführung des Suchers in an sich bekannter Weise durch Aufdampfen eines spiegelnden Materials im Hochvakuum oder auch durch chemische Behandlungsverfahren erzeugt werden. Die aus der bekannten Verspiegelungstechnik zur Verfügung stehenden teildurchlässigen Metallschichten absorbieren einen großen Teil des Lichtes. An der Teilungsfläche des Hohlspiegels beträgt dieser Verlust durch Absorption sogar 35% und mehr. Um die Lichtausbeute des strahlungsteilenden teildurchlässigen Spiegels mit teildurchlässigen Metallschichten möglichst günstig zu gestalten, kann der eigentliche Spiegel zweiteilig ausgebildet werden. Dabei folgt im Sinne der Lichtrichtung einem plankonkaven lichtdurchlässigen Körper also eine Luftlinse, der sich ein lichtdurchlässiger plankonvexer Körper anschließt. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich dabei, wenn die einander zugekehrten gewölbten, die genannte Luftlinse einschließenden Begrenzungsflächen der beiden lichtdurchlässigen Körper hochbrechend sind, wenigstens aber einen Brechungsindex für Glas von nd = 1,5 aufweisen. Im Falle einer Verwendung von Kunststofflinsen würde man in diesem Sinne mit einem Brechungsindex von mehr als n,1 = 1,45 auskommen.
  • Eine spezielle bauliche Ausführungsform eines derartigen dreigliedrigen Suchers besteht dann darin, daß die Frontlinse als Plankonkavlinse ausgebildet ist und mit dem nachfolgenden konvex-konkav begrenzenden Glasklotz eine zwischenstehende Luftlinse bildet, während die das HintergEed bildende Plankonvexlinse mit ihrer konvexen, den Rahmen tragenden Fläche an den Glasklotz angekittet ist. Der Sucher wird im ganzen dabei durch zwei planparallele Flächen abgegrenzt, die keine vergrößernde optische Wirkung hervorrüfen. Andererseits ist bei dieser Bauforin sowohl der Rahmen als auch der teildurchlässige Spiegel durch die Nachbarschaft einer Glasfläche nach außen hin geschützt. Das Ankitten des den Rahmen tragenden Teiles an den Glasblock verhindert darüber hinaus störende Reflexe. Man kann auf diese Verkittung gegebenenfalls auch verzichten. Außerdem kann in ähnlichen Anordnungen auch der Spiegel bzw. die plankonkave Linse, deren gewölbte Fläche teildurchlässig verspiegelt ist, gegen den Glasblock gekittet werden. Dadurch sinkt allerdings die Reflexion dieses Spiegels, und die Durchlässigkeit steigt an. Wollte man das vorerwähnte, besonders gute Verhältnis im Sinne der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabenstellung wiederherstellen, so müßte man die aufgedampfte Schicht entsprechend dicker halten, womit die Absorption weiter vergrößert würde. Die schon erwähnte Möglichkeit, eine Luftlinse zwischen dem Frontglied und dem Glasklotz anzuordnen, dient der Beseitigung dieser Schwierigkeiten. Es genügt dafür, einen sehr kleinen Luftspalt anzuordnen, der nur so dick bemessen sein soll> daß er die Entstehung von Interferenzerscheinungen, beispielsweise Newtonscher Ringe, weitgehend veihindert. Die beiden diesen Luftspalt einschließenden Flächen verlaufen dabei zweckmäßig parallel. Der Luftspalt ermöglicht es also, die ursprünglich vorhandene Reflexion des Hohlspiegels praktisch voll zu erhalten, und es addiert sich dazu außerdem dir, Reflexion an der parallel zu diesem Spiegel verlaufenden Glasluftfläche des genannten klotzartigen Mittelteiles des Suchers die Reflexion wird also größer. Daraus folgt, daß man mit dieser Bauform bei gleicher Gesamtreflexion die teildurchlässige Metallschicht von vornherein dünner halten kann. Die, optische Ausbeute des Suchers wird somit besser.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden beide Teile, d. h. sowohl der als Strahlenteiler wirksame Hohlspiegel als auch der einzuspiegelnde Rahmen, in Form einer Verspiegelung ausgebildet, die durch Aufdampfen entsprechend spiegelnder Substanzen, vorzugsweise im Hochvakuum, erzeugt werden. Diese Art der Verspiegelung ermöglicht die Erreichung besonders günstiger Verhältnisse zum einen bezüglich der teildurchlässigen Schicht, zum anderen hinsichtz. lich der Reflexion des aufgedampften Stoffes. Als aufzudampfende Stoffe kommen für den herzustellenden Rahmen grundsätzlich sämtliche hochreflektierenden, nicht absorbierenden Metalle in Frage, wie sie bekannterweise zu Spiegeln verwendet werden, also beispielsweise Silber, Aluminium und Gold. Das hohe Reflexionsvermögen dieser Metalle wird dadurch, daß dieser Rahmen auf einer nach bekannten optischen Fertigungsmethoden polierten Fläche aufgedampft wird, besonders gut ausgenutzt.
  • Eine günstige Lichtausbeute im optischen Sinn würde an sich in einem Sucher erreicht sein, dessen teildurchlässiger Spiegel 50% des Lichtes hindurchläßt und 50 % des Lichtes reflektiert. Derartige verlustfreie Strahlungsteiler sind normalerweise aber nur durch Interferenzschichtenzu erzielen, und Interferenzschichten haben meist den Nachteil, daß sie selektiv sind, d. h., sie lassen einen Teil des $pektralbereiches des Lichtes hindurch und reflektieren-den anderen. Sie erscheinen beispielsweise in der Durchsicht rot, in der Aufsicht grün oder in der Durchsicht gelb, in der Aufsicht blau usw. Sie reflektieren dasjenige Licht, das sie schon einmal durchgelassen haben, nicht wieder oder nur schwach. Es würden also Helligkeitsverluste beider Einspiegelung des Rahmens entstehen, weshalb selektive Interferenzstrahlenteiler nicht geeignet erscheinen. Dagegen liefern Mehrfachschichten, die in ihrer Wirkung auf Interferenz beruhen, aber -nur einen geringen Farbstich in der Reflexion und Durchlässigkeit zeigen, durchaus brauchbare Ergebnisse. Die Anwendung solcher Mehrfachschichten- für die Einspiegelung des Rahmens stellt daher eine günstige Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.
  • Es ist andererseits auch möglich, die normalen Einfachschichten für ihre Anwendung auf die Erfindung sehr vorteilhaft auszubilden. - Eine Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß man beide in Frage -kommenden Flächen, also die Konkavfläche des ersten Glasteiles und die konvexe Fläche des zweiten Glasteiles, teildurchlässigverspiegelt. DieseAusführungsfenn bietet unter anderem die Möglichkeit, nichtabsc>,rbierende Substanzen zu verwenden, deren Reflexion an einer Fläche an sich 30% in der Regel nicht überschreitet. Um einen genügenden Kontrast des eingespiegelten Rahmens zu seiner Umgebung trotzdem zu erzielen, wird auch die zweite der genannten Flächen mit der gleichen nichtabsorbierenden Substanz in gleicher Weise bedampft. Die Rellexion dieser beiden Schichten addiert sich dabei in an sich bekannter Weise, und man erhält einen Strahlungsteiler mit vernachlässigbarer Absorption, da diese dann nur noch wenige Prozente ausmacht.
  • Eine oder auch beide der die Luftlinse begrenzenden Flächen kann man im Sinne eines weiteren Ausbaues der Erfindung zweckmäßig mit einer reflexerhöhenden Schicht oder mit einer Schichtkombination belegen. Bei einer Belegung beider genannten Flächen mit solchen zusätzlichen Schichten kann man die dem Lichteinfall zugekehrte Zusatzschicht stärker reflektierend wählen als die andere, Um die Reflexe, die bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Suchers stören könnten, zu vermindern, ist es zweckmäßig, die dem einblickenden Auge zugekehrte Planfläche der letzten Linse zu entspiegeln. Auch die dem Lichteinfall zugekehrte Planfläche der Vorderlinse, empfiehlt es sich, zum gleichen Zweck mit einer reflexiiiindernden Schicht zu belegen.
  • Überall dort, wo vorstehend und auch nachfolgend von Glasteilen des Albada-Suchers die Rede ist, können als im Rahmen derErfindung äquivalente Bauteile auch durchsichtige Kunststoffglieder angewandt werden, so daß also der Sucher entweder ganz aus Glas oder ganz aus Kunststoff oder auch teilweise aus Glas und teilweise aus Kunststoff bestehen kann.
  • Nachfolgend ist die Erfindung zwecks weiterer Verdeutlichung an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert, die in Zeichnungen schematisch dargestellt sind. Die vorstehenden Ausführungen sind dabei in einigen Punkten ergänzt worden. In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Im Rahmen der Erfindung sind weitere Bauformen anwendbar.
  • Fig. 1 gibt in schernatischer Weise den Strahlenverlauf in einem Albada-Sucher mit der erfindungsgemäßen Anordnung des einzuspiegelnden Rahmens auf einer sphärisch gegen das Objekt hin durchgewölbten Trägerfläche und innerhalb des Bildwinkels an; Fig. 2 zeigt eine beispielsmäßige Bauform eines blockförmig aufgebauten Suchers gemäß Fig. 1 in üblicher schematischer Darstellungsweise; Fig. 3 veranschaulicht einen ähnlichen Albada-Sucher wie Fig. 2, bei dem jedoch im Bereich des teildurchlässigen Hohlspiegels eine Luftlinse vorgesehen ist; Fig. 4 stellt eine bauliche Abwandlung des Suchers nach Fig. 3 dar, bei dem die Rahmenträgerfläche in das Hinterglied des Suchers verlegt ist; Fig. 5 weist auf eine spezielle Ausführungsforin des den einzuspiegelnden Rahmen tragenden, im Sinne der Fig. 4 unterteilten Hintergliedes hin. Die s ' Chematische Darstellung nach Fig. 1 bezieht sich auf einen Albada-Sucher mit den eingangs genannten Merkmalen, bei dem also das zur Beleuchtung des einzuspiegelnden. Rahmens durch den teildurchlässigen Hohlspiegel hindurchtretende Licht aus etwa derjenigen Zone entnommen wird, in die der Rahmen eingespiegelt wird, und bei dem der einzuspiegelnde Rahmen innerhalb des Bildwinkels des Sucherstrahlenganges liegt und auf einer gegen den Hohlspiegel zu gewölbten Fläche der Okularlinse angeordnet ist. In der Zeichnung ist die gegen das Ob- jekt hin sphärischdurchgewölbte Trägerflächea für den teildurchlässigen Hohlspiegels, b die sphärisch gewölbte Fläche, auf welcher der einzuspiegelnde Rahmen c angebracht ist. d stellt das Auge auf der optischen Achse e dar. f ist der Krümmungsmittelpunkt der sphärischen Fläche b, und g ist der Krümmungsmittelpunkt der sphärischen Hohlfläche a. Der Krümmungsradius der sphärischen Rahmenträgerfläche b ist bei dieser hier beispielsweise vorgesehenen Ausführungsforin etwas kleiner gewählt als die Hälfte des Krümmungsradius des teildurchlässigen Hohlspiegels a. Das Auge d blickt in Richtung des Strahles h in den Bildraum. Das Licht, das aus der gleichen Richtung des Bildraumes kommt, wird durch den Strahl i repräsentiert. Er trifft auf den Rahmen e, wird von dort auf dem Wege j zu dem teildurchlässigen Spiegel a zurückgeworfen, von wo er in gleicher Richtung wie der Strahl h in das Auge d gelangt. Hier ist demonstrationshalber der äußerste, gerade noch den teildurchlässigen Spiegel a an dessen Rand treffende Strahl h gewählt worden. Die gestrichelt eingezeichneten Linien geben die Winkelhalbierenden an. Wie ersichtlich, bezieht dieser Sucher das Licht i für die Einspiegelung des Rahmens aus etwa der Zone des Bildfeldes, in die der Rahmen c eingespiegelt ist. Der Rahmen c ist je- doch auf der gewölbten Fläche b an einer Stelle angebracht, die innerhalb des Bildwinkels des Sucherstrahlenganges liegt, und zwar ist er deutlich kleiner als die Suchereinblicksöffnung, die durch den Randstrahl h gekennzeichnet ist.
  • Da das Licht zur Beleuchtung des Rahmens e, wie gesagt, jeweils aus derjenigen Zone des Bildfeldes entnommen wird, in die der betreffende Teil des Rahmens eingespiegelt wird, ist erreicht, daß das Rahmenbild in seinem Gesamtverlauf eine dem einblickenden Auge gleichmäßig erscheinende Kontrastwirkung gegenüber dem Hintergrund aufweist und ringsum bei allen für das Photographieren in Betracht kommenden Beleuchtungsverhältnissen gut erkennbar ist, ohne das Sucherbild als solches zu stören.
  • Es erhellt weiter aus Fig. 1, daß der erfindungsgemäße Sucher eine geschlossene Ausführung ohne weiteres zuläßt, also als Einbausucher in Kameras verwendet werden kann, ohne dabei eine Einbuße an der Leuchtstärke des Rahmens zu erleiden. Ein Beispiel dafür ist in Fig. 2 schematisch dargestellt, in der die gleichen Bezagszeichen wie in Fig. 1 verwendet sind. Zusätzlich sind dabei überdies die Bauteile des blockförmigen Albada-Suchers bezeichnet. A ist die plankonvexe, den teildurchlässigen Spiegels in seiner Wölbfläche a tragende Frontlinse; B ist der mittlere Glasklotz, der durch die gleichsinnig gewölbten Flächen a und, b begrenzt ist und den man einerseits mit der Frontlinse A, andererseits mit dem augenseitigen Endglied C verkittet hat, wobei der einzuspiegelnde Rahmen c in der letztgenannten Kittfläche untergebracht ist.
  • Fig. 3 zeigt eine gegenüber Fig. 2 etwas abgewandelte Bauform eines blockförmigen Albada-Suchers mit den Merkmalen der Erfindung. Mit 1 wurde die dem Objekt zugekehrte vordere Linse des Suchers bezeichnet. Sie ist an der Fläche 2 eben und nach dem Auge 3 hin an der Fläche 4 sphärisch gewölbt. 5 ist ein Glasklotz, dessen objektseitige Fläche 6 ebenso gewölbt ist wie die Fläche 4 der Vorderlinsel. Mit 100 ist eine spaltförmige schmale Luftlinse bezeichnet, die zwischen den Gliedern 1 und 5 angeordnet ist. Ihre dem Auge 3 zugekehrte Fläche 7 ist hohl gewölbt ausgebildet. Dem Glasklotz 5 folgt eine Linse 8, welche mit diesem an der Fläche 9 verkittet ist, wobei die Fläche 10 parallel zur Fläche 2 verläuft, also plan ist. Auf der Kittfläche 9 des Glaskörpers 8 ist der spiegelnde Rahmen 11 durch Aufdampfen erzeugt worden. Zur Kennzeichnung der Mitte des Sucherbildes ist auf der Fläche 9 außerdem bei 12 der Mittelpunkt markiert, was vorzugsweise ebenfalls durch Aufdampfen erfolgt. Die gekrümmten Flächen 4 und 6 stehen in geringem Abstand 100 voneinander, sind hier aber miteinander verhaftet, beispielsweise durch kleine Kittpolster 13 oder einen entsprechenden, am Rand angebrachten Kittring. Die strahlungsteilende Schicht kann auf eine der Flächen 4 oder 6 oder aber auf beide Flächen 4 und 6 aufgebracht sein. Im Falle der Verwendung hochbrechender Gläser kann für bestimmte, Zwecke das Aufbringen einer besonderen Verspiegelungsschicht gegebenenfalls überhaupt entfallen. Die Glasflächen selbst übemehmen in diesem Falle diese Funktion. Mit e ist die optische Achse des Suchers bezeichnet. Beim Sucher nach Fig. 3 gelten praktisch die gleichen Verhältnisse des Strahlenganges, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Materialien des aufgedampften Rahmens und Strahlungsteilers in bezug auf ihre Farbe miteinander abzustimmen. So ergeben die Paarung: Strahlungsteiler aus einer Gold-Kupfer-Legierung und Rahmen aus Gold oder Kupfer, oder die Paarung: Strahlungsteiler aus Zinksulfid und Rahmen aus Silber oder Aliiminium, oder die Paarung: Strahlungsteiler aus Antimonsulfid und Rahmen aus Gold oder Kupfer, besonders vorteilhafte Kontrastverhältnisse.
  • In Fig. 4 ist ein Albada-Sucher schematisch dargestellt, bei dem das Rahmenträgerglied 8 unterteilt in die Elemente 81. und 82 ausgeführt ist. Der einzuspiegelnde Rahmen 11 und die Mittenmarke 12 hegen in der durch die gleichsinnig und parallel gegen das Objekt hin durchgewölbten Trennflächen 70 und 90 begrenzten Kittfläche. Die beiden benachbarten Flächen 51 und 811 der Sucherbauteile 5 und 8 sind hier ebenfalls ausgebildet; sie stehen senkrecht zur optischen Achse e. Diese Nachbarflächen 51 und 811. können im Sinne der Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 durch Verkittung miteinander verbunden sein. Im Beispielsfalle sind sie getrennt voneinander dargestellt. In diesem Falle läßt sich gegebenenfalls das selbständige Teil 8 gegenüber dem Verbundtecil 1, 5 verschieben, beispielsweise zum Zweck des Parallaxausgleiches.
  • Fig. 5 zeigt eine Ausführungsforin der Erfindung, bei der die den Rahmen 11 tragende Linse 8 im Gegensatz zur Ausführung nach Fig. 4 nicht durch planpa,rallele Flächen, sondern durch gewölbte Flächen 72 und 92 begrenzt ist. Sie ist unterteilt und besitzt die einander zugekehrten, miteinander verkitteten Flächen 71 und 91. Auf eine von ihnen ist der Rahmen 11 aufgedampft. Diese gewölbten Glasscheiben 73 und 93 sind hier aus geblasenen oder eingesenkten Gläsern hergestellt. Die Krümmung und Dicke dieser Scheiben wird so bemessen, daß keine unerwünschte Brechkraft auftritt. An sich würde man mit einer dieser beiden Linsen 73 und 93, vorzugsweise der dem Auge zugekehrten Linse 93, auskommen können. Die zusätzliche Anordnung der anderen Linse 73 erbringt den Vorteil, daß der Rahmen 11 geschützt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographischer Sucher nach dem Albada-Prinzip mit in das Sucherbild, eingespiegelter Bildfeldumrahmung, bei dem das Frontglied als teildurchlässiger Hohlspiegel ausgebildet ist, durch den hindurch das anzuvisierende Objekt betrachtet und durch den ein etwa in dessen Brennfläche liegender Rahmen im Objektraum. abgebildet wird, und - wobei dieser einzuspiegelnde Rahmen gegenüber der optischen Achse derart geneigt ist daß das durch den Hohlspiegel hindurchtretende Licht, das zur Beleuchtung des Rahmens dient, aus etwa derjenigen Zone des Objektbereiches entnommen wird, in die der Rahmen eingespiegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der einzuspiegelnde Rahmen (c) innerhalb des Bildwinkels (h) des Sucherstrahlenganges liegt und dabei kleiner ist als die Suchereinblicksöffnung und sein Licht in an sich bekannter Weise nur durch den -Hohlspiegel hindurch erhält und daß er weiter gleichzeitig in an sich bekannter Weise auf einer gegen den Hohlspiegel (a) zu sphärisch gewölbten Okularlinse angeordnet ist, wobei diese Rahmenträgerfläche (b) so gekrümmt ist, daß ihr Radius_ gleich oder kleiner ist als die Hälfte des Radius des die Ab- bildung bewirkenden teildurchlässigen Hohlspiegels (a).
  2. 2. Sucher nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise dreigliedrig aufgebaut ist, wobei im Sinne der Lichtrichtung einem Frontglied (A, 1) mit einer konkaven, dem einblickenden Auge (d, 3) zugekehrten und als Träger für den teildurchlässigen Hohlspiegel (s bzw. 4,6) dienenden Begrenzungsfläche, (a, 4) ein Glasklotz (B, 5) mit zwei im gleichen Sinne wie die Konkavfläche (a, 4) des Frontgliedes (A, 1) durchgewölbte Begrenzungsflächen (a und b bzw. 6 und 7) und diesem ein Hinterglied (C, 8) mit einer konvexen, die Trägerfläche für den einzuspiegelnden Rahmen (c, 11) bildende, dem Glasklotz (B, 5) benachbarte Fläche (b, 9) folgen, wobei die drei Glieder (A, B, C bzw. 1, 5, 8) des Suchers miteinander zu einem Block zusammengehalten sind (Fig. 2 und 3). 3. Sucher nach Anspruch 1 und 2, mit an sich bekanntem dreigliedrigem Aufbau, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest je zwei benachbarte Glieder (5, 8) miteinander fest verkittet sind, wobei das restliche, Glied (1) selbständig bleiben kann (Fig. 3). 4. Sucher nach Ansprach 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aus drei Grundeleinenten, nämlich aus dem den teildurchlässigen Hohlspiegel (40) tragenden Frontglied (1), dem klotzfönnigen Mittelglied (5) und dem als Träger des einzuspiegelnden Rahmens (11) dienenden augenseitigen Glied (8) aufgebaute Sucher einen Rahmenträger (8) besitzt, der aus zwei Teilen (81, 82) besteht, deren benachbarte Trennflächen (70, 90) sphärisch gegen das Objekt hin durchgewölbt sind und in ihrer Kittfläche den Rahmen (11) tragen, wohingegen die einander benachbarten Begrenzungsflächen (51,811) des Mittelklotzes (5) und des Trägerkörpers (8) als zur optischen Achse (e) des Suchers senkrecht verlaufende Planflächen ausgebildet sind und miteinander verkittet sein können (Fig. 4). 5. Sucher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (8) des Rahmens (11) ein lichtdurchlässiger Körper ist, der die Brechkraft Null besitzt. 6. Sucher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Rahmens aus einer sphärisch nach dem Objekt hin gewölbten Glasschale besteht, die vorzugsweise durch Blasen oder Einsenken hergestellt ist. 7. Sucher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger (8) des Rahmens (11) zwei gegen das Ob- jekt hin sphärisch gewölbte, miteinander verkittete Glasschalen (73, 93) angeordnet sind, in deren Kittfläche der aufgedampfte Rahmen (11) eingebettet ist (Fig. 5). 8. Albada-Sucher nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekanntem blockförmigem Aufbau die konkave Fläche (4) der plankonkaven Frontlinse (1) mit der konvexen Fläche; (6) des mittleren Glasklotzes (5) eine zwischenstehende Luftlinse (100) bildet, die als schmaler Spalt ausgeführt ist, welcher von zwei etwa parallelen Begrenzungsflächen (4, 6) eingeschlossen ist, derart, daß der Hohlspiegel geteilt aufgebaut ist, während die das Hinterglied bildende Linse (8) mit ihrer den Rahmen (11) tragenden Fläche (9) an den Glasklotz (5) angekittet ist (Fig. 3). 9. Sucher nach Ansprach 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Luftlinse (100) begrenzenden Glaselemente (1, 5) durch Kittpolster (13) oder einen Kittring an ihren Rändern miteinander verbunden sind (Fig. 3). 10. Sucher nach Ansprach 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten gewölbten Begrenzungsflächen (4, 6) der beiden lichtdurchlässigen Körper (1, 5) hochbrechend, sind, wenigstens aber einen Brechungsindex von n" = 1,45 aufweisen. 11. Sucher nach Ansprach 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß beide Begrenzungsflächen der Luftlinse (100), also die Konkavfläche (4) des ersten Glasteiles (1) und die Konvexfläche (6) des zweiten Glasteiles (5) beide unter Verwendung nicht absorbierender Substanzen je mit einer teildurchlässigen Schicht bedampft sind. 12. Sucher nach Anspruch 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der die Lufthnse (100) begrenzenden Flächen mit einer reftexerhöhenden Schicht oder einer Schichtkombination belegt ist. 13. Sucher nach Ansprach 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Belegung beider Begrenzungsflächen (4 und 6) der Luftlinse. (100) die dem Lichteinfall zugekehrte Schicht (4) starker reffektierend ist als die. andere. 14. Sucher nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die dem einblickenden Auge, (3) zugekehrte, Planfläche (10) der letzten Linse (8) oder die dem Lichteinfall zugekehrte Planfläche (2) der Vorderlinse (1) oder beide genannten Flächen in an sich bekannter Weise reflexmindemd entspiegelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften-Patentschrift Nr. 16 802 des Amtes, für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; schweizerische, Patentschriften Nr. 207 729, 209 978; französische, Patentschrift Nr. 1025 524; britische Patentschrift Nr. 521679.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE16802C (de) * E. C. F. OTTO in London Neuerungen an Velocipeden
CH207729A (de) * 1937-05-14 1939-11-30 Zeiss Ikon Ag Sucher für photographische Kameras.
GB521679A (en) * 1938-01-10 1940-05-28 Valsts Elektrotechniska Fabrik Improvements in view-finders for photographic apparatus
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FR1025524A (fr) * 1950-10-05 1953-04-16 Viseur pour appareils photographiques et autres applications

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