CH359403A - Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und einem Gefässmantel aus Fiber oder Pappe - Google Patents
Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und einem Gefässmantel aus Fiber oder PappeInfo
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Description
Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und einem Gefässmantel aus Fiber oder Pappe Die Erfindung bezieht sich auf eine Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und dem Mantel eines Gefässes aus Fiber oder Pappe. Es ist bekannt, zur Sicherung der Falzverbindung den Mantelteil der Falze durch den Blechboden von aussen zu umschliessen, so dass einerseits der in der Verbindung aufgenommene Teil des Pappmantels völlig umschlossen und geschützt ist und andererseits damit eine Bodenauflage aus Metall besteht. Mit Rücksicht auf die unter bekannten Voraussetzungen durchzuführende Verformung des Mantelendes aus Pappe bei der Herstellung der Falzverbindung ist die Wahl der Bodenstärke begrenzt. Die dünnwandige Bodenumkleidung der Falzverbindung reicht für den Bruchschutz des Gefässes im Hinblick auf die hoben Beanspruchungen meist nicht aus. Durchgeführte Belastungsund Fallproben haben gezeigt, dass bei der Verwendung dieser unterschiedlichen Werkstoffe der aufgefalzte Boden beim Aufprallen auf die Bodenkante sich aufspreizt, während das Mantelmaterial stehen bleibt. Hierdurch entstehen zwangsläufig Undichtigkeiten. Es wird daher in der Regel die Falzverbindung mit einem überdeckenden Verstärkungsring versehen. Abgesehen davon, dass diese zusätzliche Anordnung eines Verstärkungsringes mit hohen Kosten verbunden ist und dass damit allein schon die Anschaffung des Verpackungsgefässes infrage gestellt ist, wird andererseits das Gewicht der Verpackung sehr erheblich gesteigert, so dass auch die Versandspesen für das Füllgut eine unerträgliche Steigerung erfahren. Dem angegebenen Nachteil begegnet die Erfindung in einfachster Weise dadurch, dass in die Falzverbindung ein Einlegering eingeschlossen ist, vorzugsweise aus Draht oder auch aus Flachstahl, dessen innerer Durchmesser annähernd dem äusseren Durchmesser des Behältermantels entspricht. Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der den Gegenstand der Erfindung bildenden Falzverbindung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Falzverbindung einer ersten Ausführungsform im Schnitt; in Fig. 2 ist die Falzverbindung einer zweiten Ausführungsform im Schnitt dargestellt; und Fig. 3 stellt im Schnitt eine dritte Ausführungsform dar. Die Falzverbindung nach Fig. 1 besteht aus einem Pappmantel 1 und einem Blechboden 2, bei der im Grund des Falzes 3 des Pappmantels ein Einlegering 4, dessen Innendurchmesser praktisch gleich dem Mantelaussendurchmesser ist, eingelegt ist. Das Bodenbord 5 umschliesst den Falz 3 des Mantels und das Endteil 6 des Bodenbordes 5 reicht dicht an den Mantel anliegend, vorzugsweise bis an den eingelegten Ring 4, in den Falz hinein. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 ist der Einlegering 4 im oberen Teil der Falzverbindung zwischen dem umgefalzten Teil des Pappmantels 1 und dem Endteil 6 des Bodenbordes 5 so eingelegt, dass er zusätzlich die Halterung des nach innen in den Falz 3 hineinragenden Bodenfalzschenkels 6 übernimmt, den er beim Andrücken während der Herstellung der Falzverbindung wie dargestellt einschnürt. Der Innendurchmesser des Einlageringes 4 ist ebenfalls praktisch gleich dem Mantelaussendurchmesser. Fig. 3 stellt eine Ausführungsform der Falzverbindung dar, bei der im Falz 3 neben dem Bodenfalzschenkel 6 als Einlegering ein Flacheisenring 7 angeordnet ist, dessen Innendurchmesser praktisch gleich dem Mantelaussendurchmesser ist. Diese Ver stärkung der Falzverbindung ist besonders für hoch beanspruchte Gefässe geeignet. Im Übrigen kann durch entsprechende Querschnittsbemessung der Einlegeringe 4, 7 den jeweiligen Anforderungen entsprochen werden, die an die Verpackungsgefässe gestellt werden, ohne dass eine Veränderung in der Stärkenbemessung von Boden und Mantel erforderlich ist. Es kann also durch einen geringen Mehraufwand an Metall für die Einlegeringe einer Zweckbestimmung entsprochen werden, die die Verwendung von grösser bzw. stärker dimensionierten Gefässen erforderlich machen würde. Die Verwendung des Einlegeringes erfolgt zweckmässig auch bei den bekannten Rollfalzverbindungen. Es hat sich gezeigt, dass sie so verstärkte Falzverbindung den hohen Anforderungen an die Verpackungsgefässe auch bei sehr schweren Füllgütern in vollem Umfange gewachsen ist und dass sich die Anordnung eines die Falzverbindung überdeckenden Kopf- oder Fussverstärkungsringes erübrigt. Die Dimensionierung des Einlegeringes kann verhältnismässig klein gehalten sein, so dass eine Erhöhung des Gewichtes der Gefässe kaum in Betracht fällt. Ausserdem erfordert die Einlegung dieses Ringes keine zusätzliche Verformungsoperation, da seine Umschliessung und Halterung im Zuge der Herstellung der Falzverbindung gleichzeitig erfolgt. Die Stabilisierende Wirkung des eingelegten Ringes zeigt sich im wesentlichen bei den am häufigsten auftretenden Beanspruchungen durch Stösse in radialer Richtung. Treten dennoch Deformationen durch einen Fall des Gefässes ein, so wird das axiale Herausreissen des Mantels aus seiner Falzverbindung verhindert oder doch erheblich erschwert, weil z. B. bei den Ausführungen gemäss den Fig. 2 und 3 es an dem sperrenden Drahtring vorbeifliessen muss. Der zusätzlich eingearbeitete Einlegering übernimmt hier auch die sperrende Wirkung gegenüber dem Bodenrand, die bei einfachen Falzverbindungen nur durch das umschliessende leichte Bodenmaterial erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und einem Gefässmantel aus Fiber oder Pappe, bei welcher der zur Verbindung dienende Teil des Gefässmantels vom Bodenbord völlig umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in die Falzverbindung ein Einlegering (4, 7) eingeschlossen ist, dessen innerer Durchmesser annähernd dem äusseren Gefässmanteldurchmesser entspricht.UNTERANSPRÜCHE 1. Falzverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegering (4) am Grund des Falzes angeordnet ist, wobei der aussen am Gefässmantel (1) anliegende Bodenfalzschenkel (6) bis an den Einlegering (4) reicht.2. Falzverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegering (4) im oberen Teil des Falzes so angeordnet ist, dass er mit seinem Innendurchmesser an dem aussen am Gefässmantel anliegenden Bodenfalzschenkel (6) anliegt und gleichzeitig die Halterung dieses Falzschenkels durch Einschnürung sichert.3. Falzverbindung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegering (4) aus Rundstahl oder Draht besteht.4. Falzverbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlegering (7) aus Fachstahl besteht und von dem Bodenbord (5) teilweise oder ganz umschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE359403X | 1956-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359403A true CH359403A (de) | 1961-12-31 |
Family
ID=6291169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359403D CH359403A (de) | 1956-12-19 | 1957-06-04 | Falzverbindung zwischen einem Blechboden aus Eisen- oder Nichteisenmetall und einem Gefässmantel aus Fiber oder Pappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH359403A (de) |
-
1957
- 1957-06-04 CH CH359403D patent/CH359403A/de unknown
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