CH359500A - Verfahren zum Herstellen eines ultraviolettleuchtenden Silikates - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines ultraviolettleuchtenden Silikates

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CH359500A
CH359500A CH359500DA CH359500A CH 359500 A CH359500 A CH 359500A CH 359500D A CH359500D A CH 359500DA CH 359500 A CH359500 A CH 359500A
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Hylke Hoekstra Age
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Philips Nv
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09K11/00Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent
    • C09K11/08Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/66Luminescent materials, e.g. electroluminescent or chemiluminescent containing inorganic luminescent materials containing germanium, tin or lead
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Description


      Verfahren    zum Herstellen eines     ultraviolettleuchtenden        Silikates       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Herstellen eines Silikates, das unter der Einwirkung  der in einer Gas- und bzw. oder     Dampfentladungs-          röhre    erzeugten Strahlung kurzwellige Ultraviolett  strahlung aussendet. Weiterhin bezieht sich die Er  findung auf ein gemäss diesem Verfahren hergestell  tes, mit Blei aktiviertes     Barium-Magnesium-Zink-          silikat    und auf eine Verwendung dieses Silikates als  kurzwellige     Ultraviolettstrahlung    aussendende Schicht  auf der Innenwand einer Gas- und bzw. oder Dampf  entladungsröhre.

    



  Strahlen mit einer Wellenlänge zwischen 2900 und  3000 A haben bekanntlich einen günstigen Einfluss  auf Menschen und Tiere. Diese Strahlung wird häufig  als     Erythemstrahlung    bezeichnet. Es werden deshalb  Strahlenquellen gebaut, die diese Strahlung     mit    aus  reichender Intensität aussenden.

   Eine bekannte  Strahlenquelle dieser Art besteht aus der Kombina  tion einer Gas- und bzw. oder     Dampfentladungs-          röhre,    insbesondere einer     Quecksilberdampfentla-          dungsröhre,    und eines     Schirmes    mit Leuchtstoffen,  die durch die bei der Entladung erzeugte Strahlung  angeregt werden können und dann die     Erythem-          strahlung    aussenden. Die Anzahl der für diesen Zweck  brauchbaren Leuchtstoffe ist nicht sonderlich gross,  zumal wenn auch die Anforderung erfüllt werden  muss, dass die Umwandlung mit gutem Wirkungsgrad  erfolgen soll.

      Es sind mit     Cer    aktivierte Verbindungen bekannt,  die von einer Strahlung mit einer Wellenlänge von  weniger als 2900 A angeregt werden können und  dabei     Erythemstrahlung    aussenden; sie haben jedoch  den Nachteil, dass sie, wenn sie in einer Entladungs  röhre angebracht sind, diese Umwandlung nur wäh  rend kürzerer Zeit mit ausreichend gutem Wirkungs  grad durchführen.  



       Einer    der geeignetsten Stoffe für den obenerwähn  ten Zweck ist ein mit     Thallium    aktiviertes     Orthophos-          phat    von Kalzium und Zinn. Ein anderer verhältnis  mässig gut geeigneter Stoff für den gleichen Zweck ist  ein mit     Thallium    aktiviertes     Orthophosphat    von  Kalzium und Magnesium.  



  Es ist bereits ein     Verfahren    zum Herstellen eines  anderen Stoffes vorgeschlagen worden, der sich be  sonders gut zum Umwandeln kurzwelliger Ultra  violettstrahlen in     Erythemstrahlung    eignet. Dieser  Stoff ist ein mit Blei aktiviertes     Barium-Zinksilikat,     das dadurch erzielt wird, dass ein Gemisch aus Ver  bindungen von Barium,     Zink,    Silizium und Blei, das  bei Erhitzung mit Blei aktiviertes     Barium-Zinksilikat     bildet, einige Stunden lang in einer nichtreduzieren  den Atmosphäre auf eine Temperatur     zwischen     900  C und 1100  C erhitzt wird.

   Bei der Herstellung  geht man von solchen Mengen der Verbindungen der  obenerwähnten Elemente aus, dass im Gemisch die  Verhältnisse in Atomen so sind, dass die folgenden  Bedingungen     erfüllt    werden:  
EMI0001.0033     
  
    <U>Ba</U> <SEP> liegt <SEP> zwischen <SEP> 0,05 <SEP> und <SEP> 0,25,
<tb>  Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Si
<tb>  <U>Zn</U> <SEP> liegt <SEP> zwischen <SEP> 0,15 <SEP> und <SEP> 0,45,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Si
<tb>  <U>Si</U> <SEP> liegt <SEP> zwischen <SEP> 0,40 <SEP> und <SEP> 0,80,

  
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Si       
EMI0002.0001     
  
    <U>Pb</U> <SEP> liegt <SEP> zwischen <SEP> 5.10-2 <SEP> und <SEP> 10-s.
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Si       Die auf diese Weise hergestellten Stoffe können  in Kombination mit einer     Niederdruckquecksilber-          dampfentladungsröhre    Verwendung finden, da die  Entladung einer solchen Röhre sehr viel Strahlung  mit einer Wellenlänge von 2537 A aussendet, die  mit gutem Wirkungsgrad in die     Erythemstrahlung     umgewandelt wird.

    
EMI0002.0005     
  
    <U>Ba</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,10 <SEP> und <SEP> 0,17 <SEP> liegt,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Si
<tb>  <U>Zn</U>
<tb>  Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Si <SEP> zwischen <SEP> 0,30 <SEP> und <SEP> 0,45 <SEP> liegt,
<tb>  <U>Si</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,42 <SEP> und <SEP> 0,60 <SEP> liegt,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Si
<tb>  <U>Pb</U>
<tb>  zwischen <SEP> 5.10-2 <SEP> und <SEP> 10-6 <SEP> liegt.
<tb>  Ba <SEP> +Zn+S:

  i       Aus fortgesetzten Untersuchungen der durch Aus  üben der bereits vorgeschlagenen Verfahren erzielten       Leuchtstoffe    hat es sich nun herausgestellt, dass sie  ausser den vorstehend erwähnten guten Eigenschaften  eine für die Massenherstellung gemäss den heutzutage  üblichen Verfahren von Strahlungsquellen, die aus  einer Gas- und bzw. oder     Dampfentladungsröhre     und einer auf deren Innenwand aufgebrachten Schicht  eines solchen     Leuchtstoffes    bestehen, unangenehme  Eigenschaft aufweisen.  



  Bekanntlich ist es üblich, bei der Herstellung  einer solchen Strahlungsquelle den Leuchtstoff da  durch auf die Wand des Entladungsgefässes. aufzu  bringen, dass er in einer ein Bindemittel enthaltenden  Flüssigkeitsmenge     suspendiert    wird, und dass die  Suspension in das Entladungsgefäss     eingeführt    wird,  beispielsweise indem man sie in der Röhre aufsteigen  lässt. Danach lässt man die Suspension wieder aus  dem Entladungsgefäss auslaufen, wobei eine an der  Wand haftende Schicht des Leuchtstoffes mit dem  Bindemittel zurückbleibt. Dann wird die Entladungs  röhre getrocknet und das Bindemittel, für das häufig  Nitrozellulose gewählt wird, durch Erhitzung in einem  Ofen verdampft und bzw. oder verbrannt.

   Dabei bleibt  der Leuchtstoff infolge der     Van    der     Waalsschen     Kräfte an der Wand haften.  



  Bei der Durchführung dieses üblichen     über-          ziehungsverfahrens    stellte es sich heraus, dass mit den  
EMI0002.0015     
  
    <U>Ba</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,05 <SEP> und <SEP> 0,25,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si
<tb>  <U>Zn <SEP> + <SEP> Mg</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,15 <SEP> und <SEP> 0,45,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si
<tb>  <U>Zn</U>
<tb>  zwischen <SEP> 33 <SEP> und <SEP> 3,
<tb>  Mg
<tb>  <U>Si</U>
<tb>  Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> zwischen <SEP> 0,40 <SEP> und <SEP> 0,80,       Die so hergestellten Leuchtstoffe weisen gegen  über den bekannten mit     Thallium    aktivierten     Leucht-          stoffen,    die     Erythemstrahlung    aussenden,

   den Vor  teil einer einfachen Herstellung auf, weil der Aktivator  weniger flüchtig und auch weniger giftig als das       Thallium    ist.  



  Als Vorzugsverhältnis bei der Herstellung ist  vorgeschlagen worden, dass:    erwähnten Stoffen ein ungenügender     überzug    erzielt  wurde. Beim Wegbrennen des Bindemittels löste  sich ein verhältnismässig grosser Teil des aufgebrach  ten Leuchtpulvers ab. Wenn nachher die Elektroden  eingebaut wurden, wobei wenigstens ein Teil der  Röhre erneut hoch erhitzt wird, löste sich wiederum  ein Teil des Leuchtpulvers ab. Es stellte sich so  mit heraus, dass diese     Leuchtstoffe    trotz ihrer vor  teilhaften lichttechnischen Eigenschaften bei der Her  stellung von Strahlenquellen grosse Schwierigkeiten  bereiteten.  



  Der Zweck der Erfindung ist der, einen     Leucht-          stoff    herzustellen, der die günstigen lichttechnischen  Eigenschaften der gemäss dem früher vorgeschlagenen  Verfahren hergestellten Stoffe aufweist und bei der  Herstellung einer Entladungsröhre, in der er ange  bracht wird, sich nicht ablöst.  



  Bei dem     Verfahren    gemäss der Erfindung zum  Herstellen eines Silikats, das unter der Einwirkung  der in einer Gas- und bzw. oder     Dampfentladungs-          röhre    erzeugten Strahlung kurzwellige Ultraviolett  strahlen aussendet, wird ein Gemisch aus Verbindun  gen von Barium, Zink, Magnesium, Silizium und Blei,  das bei Erhitzung ein mit Blei aktiviertes     Barium-          Magnesium-Zinksilikat    bildet, in welchem Gemisch  die atomaren Verhältnisse der vorstehend erwähnten  Elemente    
EMI0003.0001     
  
    <U>Pb</U>
<tb>  Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> zwischen <SEP> 5.10-2 <SEP> und <SEP> 10-s,       liegen,

   einige Stunden lang in einer nichtreduzierenden  Atmosphäre auf eine Temperatur zwischen 900  C  und 1100  C erhitzt.  



  Auf diese Weise hergestellte Stoffe weisen sämt  liche guten lichttechnischen Eigenschaften der gemäss  dem bereits vorgeschlagenen Verfahren hergestellten  Stoffe auf, aber ausserdem stellt es sich heraus, dass  sie sich nicht von der Wand eines Entladungsgefässes  ablösen, wenn sie in diesem auf übliche Weise an  gebracht und durch Erhitzung von dem Bindemittel  befreit werden.  



  Um diese Erscheinung zu verdeutlichen, wurde  mit einer Anzahl Verbindungen, sowohl mit als auch  ohne Magnesium, eine differentialthermische Ana  lyse durchgeführt. Aus den dabei erhaltenen Kurven  
EMI0003.0002     
  
    <U>Ba</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,15 <SEP> und <SEP> 0,20 <SEP> liegt,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si
<tb>  <U>Zn <SEP> + <SEP> Mg</U>
<tb>  zwischen <SEP> 0,30 <SEP> und <SEP> 0,42 <SEP> liegt,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si
<tb>  <U>Zn</U>
<tb>  <U>M</U> <SEP> zwischen <SEP> 33 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> liegt,
<tb>  g
<tb>  <U>Si</U> <SEP> zwischen <SEP> 0,42 <SEP> und <SEP> 0,60 <SEP> liegt,
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si
<tb>  <U>Pb</U>
<tb>  zwischen <SEP> 5.10-2 <SEP> und <SEP> 10-6 <SEP> liegt.
<tb>  Ba <SEP> +Zn+Mg+Si       Ausser der erheblichen Verbesserung der Haftung  liefert der Ersatz eines Teiles des Zinks durch Ma  gnesium noch einige weitere Vorteile.

   Wenn 3 bis  8     At.         -i,    Zink durch Magnesium ersetzt werden, stellt  es sich heraus, dass der Quantenwirkungsgrad etwa  um 3 bis     6 'o    ansteigt. Wenn mehr als 8     At.%    Zink  durch     Magnesium    ersetzt wird, nimmt der Quanten  wirkungsgrad wieder langsam ab und sinkt bei einem  Ersatz von mehr als 12     At.%    sogar etwas unterhalb  des Quantenwirkungsgrades der kein Magnesium ent  haltenden Verbindungen. An Stelle der Verbesserung  des Quantenwirkungsgrades tritt jedoch eine geringe  Verschiebung in Richtung kürzerer Wellenlängen.

    Der Höchstwert der Emission, der anfänglich zwischen  3000 und 3100 A lag für die niedrigeren Bleigehalte  und zwischen 3000 und 3500 A für die höheren Blei  gehalte, verschiebt sich dadurch in Richtung des  Höchstwertes der     Erythemempfindlichkeitskurve,    der  bekanntlich bei etwa 2970 A liegt.  



  Als Verbindungen, von denen man bei dem Ver  fahren gemäss der Erfindung ausgehen kann, können  sehr gut Oxyde, Nitrate und Karbonate von Barium,  Zink, Magnesium oder Blei gewählt werden. Das  Silizium wird vorzugsweise als Oxyd     zugesetzt.    Auch  Gemische dieser Verbindungen sind sehr gut brauch  bar. Das Blei oder das Barium können auch sehr  gut als     Fluoride    zugesetzt werden, wobei ein Teil  zugleich als Schmelzsalz wirkt. Dadurch wird die    stellte sich heraus, dass für Präparate ohne Magne  sium in der Nähe von 273  C ein Übergangspunkt  besteht.  



  Bei allmählich zunehmendem     Magnesiumgehalt,     während die molekulare Summe von Zink und  Magnesium konstant gehalten wird, wird der Über  gangspunkt zunächst auf höhere Temperaturen ver  legt und ist schliesslich nicht mehr wahrnehmbar. Aus  Untersuchungen zum Herstellen von Entladungs  röhren hat sich herausgestellt, dass die Verbesserung  der Haftung dieser Verschiebung und dem Verschwin  den des Übergangspunktes entspricht.  



  Die besten Produkte werden erzielt, wenn bei der  Herstellung gemäss der Erfindung die Verhältnisse in  Atomen so gewählt werden, dass:    Herstellungstemperatur herabgesetzt und die Kristalli  sation begünstigt.  



  Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele  des     erfindungsgemässen        Herstellungsverfahrens    an  geführt, unter Hinweis auf die Zeichnung, in der  zwei Kurven dargestellt sind, die die Beziehung zwi  schen den Wellenlängen der ausgesandten Strahlung  und ihrer Intensität angeben. Die Kurven sind bei  Anregung durch Strahlung mit einer Wellenlänge von  2537 A gemessen.  



  <I>Beispiel 1</I>  Ein Gemisch von:  12,35 g     BaC03,     12,73 g     Zn0,     0,70 g     Mg0,     <B>15,8</B> g     SiO2     wird hergestellt und in 150 bis 250     cm3    Alkohol  suspendiert, 16 Stunden lang in einer     Kugelmühle     gemahlen, nachdem auch 25     cm3    einer     wässrigen     Lösung von     Pb(N03)2    mit einer Konzentration von       10-4    g     Mol        Pb    je     cm3    zugesetzt worden sind.

   Die  erzielte Suspension wird trockengedampft und das  trockene Produkt in einem Mörser zerrieben, wo  nach das Pulver in einem Quarztiegel 2 Stunden lang  auf eine Temperatur von 700  C an der Luft in einem  Ofen erhitzt wird. Nachdem der Tiegel mit Inhalt  im Ofen abgekühlt ist, wird das erzielte Reaktions-           produkt    erneut     in    einem Mörser zerrieben. Das er  zielte Pulver wird erneut     in    einem Ofen 4 Stunden  lang auf eine Temperatur von     1010     C erhitzt. Diese  Erhitzung erfolgt in einem Quarztiegel mit geschlos  senem Deckel. Dann lässt man den Tiegel mit Inhalt  bis auf Zimmertemperatur abkühlen. Das erhaltene  Produkt wird     abermals    gemahlen und gesiebt.

   Die       Spektralverteilung    ist durch die Kurve 1 in der  Zeichnung dargestellt. Der Quantenwirkungsgrad der  ausgesandten Strahlung ist praktisch demjenigen  eines entsprechend hergestellten Stoffes gleich,     in     dem das     Mg0    durch eine äquivalente Menge     Zn0     ersetzt ist.    <I>Beispiel 11</I>  35,14 g     BaC03,     29,30 g     Zn0,     1,61g     Mg0,     25,24 g     Si02,     0,35 g     BaF2,     1,12 g     Pb0       werden gemischt.

   Das Gemisch wird drei Stunden  lang in einer Kugelmühle trocken gemischt, dann  drei Stunden lang auf etwa 1000  C an der Luft  erhitzt und danach erneut gemahlen. Das erzielte  gemahlene Produkt wird erneut 1 Stunde lang auf  1000  C an der Luft erhitzt. Der erzielte     Leucht-          stoff    hat eine     Spektralverteilung,    die sich nahezu mit  derjenigen des vorstehenden Beispieles deckt, und  auch einen nahezu gleichen Quantenwirkungsgrad.

      <I>Beispiel</I>     III     25,14 g     BaC03,     26,04 g     Zn0,     3,22 g     Mg0,     25,24 g     Si02,     0,35 g     BaF2,     1,12 g     Pb0       werden     gemischt.    Dieses Gemisch wird auf völlig  gleiche Weise wie in Beispiel I gemahlen und erhitzt.  Die     Spektralverteilung    des     Lumineszenzlichtes    ist  durch die Kurve 2 der Zeichnung dargestellt.

   Der  Quantenwirkungsgrad der ausgesandten Strahlung ist  um etwa 3 % geringer als derjenige des entsprechen-    den Stoffes, in dem das     MgO    durch eine äquivalente  Menge     Zn0    ersetzt ist.    <I>Beispiel IV</I>  26,14 g     Ba(N03)2,     22,71 g     Zn0,     0,60 g     Mg0,     36,00 g     Si02,     0,7 g     PbF2       werden gemischt und das Gemisch in einem Mörser  zerrieben. Das erzielte Pulver wird 1 Stunde lang  in einem     Alundumtiegel    in einem Ofen auf 950  C  an der Luft erhitzt.

   Das erhitzte Produkt wird erneut  in einem Mörser zerrieben und 1 Stunde lang in  einem     Alundumtiegel    in einem Ofen auf 1050  C  an der Luft erhitzt. Dann lässt man den Tiegel mit  Inhalt im Ofen auf Zimmertemperatur abkühlen. Die       Spektralverteilung    ist nahezu gleich derjenigen eines  gemäss Beispiel I hergestellten Stoffes. Der Quanten  wirkungsgrad der Strahlung ist um etwa 6 % höher als  derjenige des entsprechenden Stoffes, in dem das       Mg0    durch eine äquivalente Menge     Zn0    ersetzt ist.  



  Die mit Hilfe eines der in den vorstehenden Bei  spielen beschriebenen Verfahren erzielten     Leucht-          stoffe    können auf normale bekannte Weise als     Leucht-          schicht    auf die Innenseite der Glaswand einer     Gas-          und    bzw. oder     Dampfentladungsröhre    aufgebracht  werden. Als Bindemittel können dabei Nitrozellu  lose,     Methylmethacrylat,        Ammoniumalginat    oder der  gleichen Stoffe verwendet werden, wobei ein geeig  netes Lösungsmittel, z. B.     Butylazetat,    Verwendung  findet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Herstellen eines Silikats, das unter der Einwirkung der in einer Gas- und bzw. oder Dampfentladungsröhre erzeugten Strahlung kurz wellige Ultraviolettstrahlung aussendet, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Gemisch aus Verbindungen von Barium, Zink, Magnesium, Silizium und Blei, das bei Erhitzung ein mit Blei aktiviertes Barium- Magnesium-Zinksilikat bildet, in welchem Gemisch die atomaren Verhältnisse der vorstehend erwähnten Elemente EMI0004.0056 <U>Ba</U> <tb> Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> Fischen <SEP> 0,05 <SEP> und <SEP> 0,25,
    <tb> Zn <SEP> <U>+Mg</U> <tb> Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> zwischen <SEP> 0,15 <SEP> und <SEP> 0,45, <tb> <U>Zn</U> <tb> Mg <SEP> zwischen <SEP> 33 <SEP> und <SEP> 3, <tb> <U>Si</U> <tb> Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> Fischen <SEP> 0,40 <SEP> und <SEP> 0,80, <tb> <U>Pb</U> <tb> Ba <SEP> + <SEP> Zn <SEP> + <SEP> Mg <SEP> + <SEP> Si <SEP> zwischen <SEP> 5.10-2 <SEP> und <SEP> 10-6 liegen, einige Stunden lang auf eine Temperatur zwi schen 900 C und 1100 C in einer nichtreduzieren den Atmosphäre erhitzt wird. 11. Mit Blei aktiviertes Barium-Magnesium-Zink- silikat, hergestellt nach dem Verfahren nach Patent anspruch I. 111.
    Verwendung des nach dem Verfahren ge mäss Patentanspruch I hergestellten Silikates als kurz- <U>Ba</U> Ba + Zn + Mg + Si zwischen 0,15 und 0,20', Zn +Mg zwischen 0,30 und 0,42, Ba +Zn+Mg+Si <U>Zn</U> Mg zwischen 33 und 3, Si zwischen 0,42 und 0,60, Ba +Zn+Mg+S'i Pb - zwischen 5.10-2 und 10-s Ba +Zn+Mg+S'i liegen. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Verbindun gen von Barium, Zink, Magnesium, Silizium und Blei ein Oxyd ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Barium als Fluorid zuge setzt wird. wellige Ultraviolettstrahlung nussendende Schicht auf der Innenwand einer Gas- und bzw. oder Dampf entladungsröhre. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die atomaren Verhältnisse 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Blei als Fluorid zugesetzt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Barium und das Blei als Fluorid zugesetzt werden.
CH359500D 1955-10-03 1956-10-01 Verfahren zum Herstellen eines ultraviolettleuchtenden Silikates CH359500A (de)

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