CH360054A - Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-ester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-ester

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CH360054A
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terephthalic acid
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Ewald Dipl Chem Katzschmann
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Chemische Werke Witten Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung von     Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-ester       Es wurde gefunden, dass sich     Terephthalsäure-          mono-(ss-oxyäthyl)-ester    sehr einfach und in ausge  zeichneter Reinheit herstellen lässt, wenn man Alkali  salze von Monoestern der     Terephthalsäure    mit ein  wertigen Alkoholen durch Erhitzen mit     Glykol    um  estert, das erhaltene beispielsweise in Glykol leicht  lösliche     Alkalisalz    des     ss-Oxyäthylesters    der     Tere-          phthalsäure    durch doppelten Umsatz mit ,einem lös  lichen     Erdalkalisalz    in das entsprechende,

   in Glykol  schwer lösliche     Erdalkalisalz    überführt,     gegebenenfalls     überschüssiges Glykol entfernt, das     Erdalkalisalz    des       Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-esters    auswäscht  und dann, z. B. in wässriger Suspension, mit starken  Säuren zersetzt.  



  Als Monoester der     Terephthalsäure    eignen sich  insbesondere solche von niederen     aliphatischen    Alko  holen, wie Äthyl-,     Propyl-,        Butylalkohol    usw., vor  allem der     Terephthals:äure-mono-methyl.ester,    der z. B.  nach dem Verfahren der deutschen Patentschrift  Nr. 949564 gewonnen werden kann.  



  Die Herstellung der     Alkalisalze    der Monoester  der     Terephthalsäure    kann in an sich, bekannter Weise,  z. B. durch Umsatz des freien Monoesters mit     NaOH,     oder Soda, entweder in     wässrigem    oder wasserfreiem  Medium erfolgen.  



  Besonders zweckmässig ist es, den Monoester,  z. B. den     Terephthalsäure-monomethylester,    unter Er  wärmen in überschüssigem Glykol zu lösen und in  die Lösung feste     Alkaliverbindungen,    z. B.     Ätznatron,     Soda oder     Natriumbicarbonat,    in berechneter Menge  einzutragen.

   Beim Erhitzen, zweckmässig im Vakuum,  wird dann anschliessend unter     Abdestillieren    von     Mer          thanol    und     gegebenenfalls    Wasser die     Umesterungs-          reaktion    vorgenommen.     Anschliessend        kann    über  schüssiges Glykol     abdestilliert    werden.

   Das erhaltene       Älkalisalz    des Terephthalsäuremono-(ss-oxyäthyl)-         esters    wird dann durch doppelten Umsatz     mit    lös  lichen     Erdalkaliverbindungen    in das     Erdalkalisalz          übergeführt,    wofür sich     Ca-Verbindungen,    z. B.     CaC12,          eignen.    Ferner .sind auch lösliche<B>Mg-,</B>     Sr-    und Ba  Verbindungen geeignet.

   Die in Wasser und orga  nischen Lösungsmitteln schwer löslichen     Erdalkali-          salze    des     Terephthal'säure-mono-(ss-oxyäthyl)-esters     fallen in     gut        filtrierbarer    Form an, so dass Glykol,       Alkalisalze    und etwaige sonstige     Verunreinigungen     leicht durch Auswaschen mit Wasser und/oder orga  nischen Lösungsmitteln entfernt werden können.

    Durch Zersetzung, das heisst Hydrolyse     mit        einer     starken Säure der     Erdalkaliverbindung,    ist der reine       Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-ester        erhältlich,     den man durch     Umkristallisieren    aus Wasser,     Metha-          nol    oder dergleichen in höchster Reinheit     erhalten     kann.  



  <I>Beispiel</I>  180 g     Terephthalsäure-mono-methylester    werden  in 1,5 Liter     Äthylenglykol    unter Erwärmen auf 125  C  gelöst. Unter gutem     Rühren    werden in die wasser  klare Lösung 84g     Natriumbicarbonat    gegeben. Die  Zugabe erfolgt     portionsweise,    wie es die     CO2-Ent-          wicklung    zulässt. Anschliessend werden im Wasser  strahlvakuum Methanol, Wasser und     ein    Teil des  überschüssigen Glykols     abdestilliert,    insgesamt 360 g.

    In die verbleibende klare Lösung werden bei 110  C  unter gutem Rühren 55 g     pulv.        wasserfreies        Calcium-          chlorid    gegeben. Bereits im heissem Zustande     kristalli-          siert    das     Calciumsalz    des     TerDphthalsäure-mono-(ss-          oxyäthyl)-esters    aus, das sich sehr gut absaugen lässt.  Im Gegensatz dazu kristallisiert das     Alkalisalz        im     kalten     Zustand    selbst nach tagelangem Stehen     nicht     aus.

   Es ist ratsam, das Filtrat wieder in den Prozess       zurückzuführen.    Das     Calciumsalz    des     Terephthal          säure-mono-(ss-oxyäthyl)-esters    wird nach dem Ab-      saugen     mit    Wasser und Methanol gewaschen und  getrocknet. Es werden 191g     Caleiumsalz    des     Tere-          phthalsäure-mono-(fi-oxyäthyl)-esters        erhalten,    das       sind    83,5      /o    der Theorie.  



  50 g     Calciumsalz    des     Terephthalsäure        mono-(8-          oxyäthyl)=esters        werden    in 600     cm3    heissem Wasser       suspendiert    und mit verdünnter     HCl    kongosauer ge  macht. Es entsteht eine klare Lösung     mit    schwacher       Opaleszenz,    die durch Filtrieren beseitigt wird. Beim  Abkühlen kristallisiert schnell der     Terephthalsäure-          mono-(B-oxyäthyl)-ester    aus. Er wird abgesaugt, mit  50     cm3    Wasser gewaschen und getrocknet.

   Es werden  42 g     Terephthalsäure-mono-(B-oxyäthyl)-ester    = 92     O/o     der Theorie mit folgenden Kennzahlen erhalten:  
EMI0002.0023     
  
    Einmal
<tb>  gefunden <SEP> berechnet <SEP> aus <SEP> Methanol
<tb>  umkristallisiert
<tb>  Säurezahl. <SEP> 269 <SEP> 268 <SEP> 268
<tb>  Verseifungszahl <SEP> 543 <SEP> 536 <SEP> 535
<tb>  Hydroxylzahl <SEP> 265 <SEP> 268 <SEP> 268; <SEP> 270
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 175  <SEP> C <SEP> 183  <SEP> C       Der     Terephthalsäure-mono    -     (ss    -     oxyäthyl)    -     ester     dient zur Herstellung von Polykondensaten und ande  ren     Terephthalsäureverbindungen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure- mono-(ss-oxyäthyl)-ester, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalisalze von Monoestern der Terephthal- säure mit einwertigen Alkoholen durch Erhitzen mit Glykol umestert, die erhaltenen leichtlöslichen Alkali salze des Terephthalsäure-mono - (ss - oxyäthyl)
    -esters durch doppelten Umsatz mit löslichen Erdalkali- salzen in die schwerlöslichen Erdalkalisalze des Tere- phthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-esters überführt und diese, nach Auswaschen, mit starken Säuren zersetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch., dadurch ge kennzeichnet, dass man als Ausgangsstoff ein Alkali- salz des Terephthalsäure-mono-methylesters verwen det. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tere- phthalsäure.- mono - methylester in überschüssigem Glykol gelöst, mit der berechneten Menge Alkali- carbonat oder -bicarbonat neutralisiert und durch Erhitzen umgeestert wird, das .so erhaltene Alkalisalz des Glykolesters mit löslichen Erdalkaliverbindungen umsetzt,
    das Erdalkalisalz des Terephthalsäure-mono- (,ss-oxyäthyl)-esters mit Wasser wäscht und in wäss- riger Suspension mit starken Säuren zersetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umesterung durch Erhitzen im Vakuum vor nimmt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man Calciumchlorid als lösliche Erd'alkaliverbindung verwendet.
CH360054D 1956-11-21 1957-08-30 Verfahren zur Herstellung von Terephthalsäure-mono-(ss-oxyäthyl)-ester CH360054A (de)

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