CH360069A - Verfahren zur Herstellung von Oxymethylamino-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Oxymethylamino-Verbindungen

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CH360069A
CH360069A CH360069DA CH360069A CH 360069 A CH360069 A CH 360069A CH 360069D A CH360069D A CH 360069DA CH 360069 A CH360069 A CH 360069A
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CH
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sarcosine
salts
formaldehyde
oxymethyl
bases
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Heusser Jean
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Hommel Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C279/00Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C279/04Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of guanidine groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton
    • C07C279/14Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups having nitrogen atoms of guanidine groups bound to acyclic carbon atoms of a carbon skeleton being further substituted by carboxyl groups

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von   Oxymethylamino -Verbindungen   
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von N-Oxymethyl-sarkosin oder seinen Salzen mit Basen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man auf Sarkosin oder ein entsprechendes Salz eine Formaldehydlösung einwirken lässt. Das nach Entfernen eines Teiles des Wassers ausfallende N-Oxymethyl-sarkosin bildet farblose Kristalle, die in Wasser leicht löslich sind. Die Verbindung spaltet sich leicht wieder in Formaldehyd und Sarkosin auf.



   Die genannten Salze können auch nach den üblichen Verfahren durch Umsetzen von N-Oxymethyl-sarkosin mit Basen erhalten werden.



   Das N-Oxymethyl-sarkosin und dessen Salze mit Basen sind hygroskopisch.



   Die Verbindung besitzt, gleich wie die genannten Salze, gegenüber grampositiven und gramnegativen Keimen sowie gegenüber pathogenen Pilzen und Viren eine bedeutende wachstumshemmende und abtötende Wirkung. Die Verbindung weist eine geringe Toxizität auf; sie soll als solche, oder in Form ihrer Salze mit Basen, als Arzneimittel verwendet werden.



   Beispiel I
45 g Sarkosin werden in 60 ml Formaldehydlösung (38volumenprozentig) gelöst und die Lösung filtriert.



   Die Lösung wird nun 2 Stunden auf   400 C    gehalten und anschliessend ein Teil des Wassers im Vakuum abdestilliert. Die Temperatur darf dabei   300 C    nicht übersteigen. Man lässt 48 Stunden bei   5-10"C    stehen, wobei N-Oxymethyl-sarkosin langsam auskristallisiert. Die Kristalle werden abgenutscht und mit Aceton gewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 55 g N-Oxymethyl-sarkosin.



   Beispiel 2
3,6 g Sarkosin und 1 g Calciumhydroxyd werden in 8 ml Wasser   aufgeschlälr nt    und 7 ml Formaldehydlösung   (3 8volumenproztig)    zugegeben. Nach leichtem Erwärmen wird vom überschüssigen Calciumhydroxyd abfiltriert und die Lösung zur Trokkene eingedampft.



   Man erhält das Calciumsalz des N-Oxymethylsarkosins, ein hygroskopisches Pulver, mit schwachem Geruch nach Formaldehyd.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung von N-Oxymethylsarkosin oder seinen Salzen mit Basen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Sarkosin oder ein entsprechendes Salz eine Formaldehydlösung einwirken lässt.



   UNTERANSPRUCH
Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz von Sarkosin mit einer Base mit Formaldehyd umsetzt. 

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Claims (1)

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    Verfahren zur Herstellung von Oxymethylamino -Verbindungen Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung von N-Oxymethyl-sarkosin oder seinen Salzen mit Basen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man auf Sarkosin oder ein entsprechendes Salz eine Formaldehydlösung einwirken lässt. Das nach Entfernen eines Teiles des Wassers ausfallende N-Oxymethyl-sarkosin bildet farblose Kristalle, die in Wasser leicht löslich sind. Die Verbindung spaltet sich leicht wieder in Formaldehyd und Sarkosin auf.
    Die genannten Salze können auch nach den üblichen Verfahren durch Umsetzen von N-Oxymethyl-sarkosin mit Basen erhalten werden.
    Das N-Oxymethyl-sarkosin und dessen Salze mit Basen sind hygroskopisch.
    Die Verbindung besitzt, gleich wie die genannten Salze, gegenüber grampositiven und gramnegativen Keimen sowie gegenüber pathogenen Pilzen und Viren eine bedeutende wachstumshemmende und abtötende Wirkung. Die Verbindung weist eine geringe Toxizität auf; sie soll als solche, oder in Form ihrer Salze mit Basen, als Arzneimittel verwendet werden.
    Beispiel I 45 g Sarkosin werden in 60 ml Formaldehydlösung (38volumenprozentig) gelöst und die Lösung filtriert.
    Die Lösung wird nun 2 Stunden auf 400 C gehalten und anschliessend ein Teil des Wassers im Vakuum abdestilliert. Die Temperatur darf dabei 300 C nicht übersteigen. Man lässt 48 Stunden bei 5-10"C stehen, wobei N-Oxymethyl-sarkosin langsam auskristallisiert. Die Kristalle werden abgenutscht und mit Aceton gewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 55 g N-Oxymethyl-sarkosin.
    Beispiel 2 3,6 g Sarkosin und 1 g Calciumhydroxyd werden in 8 ml Wasser aufgeschlälr nt und 7 ml Formaldehydlösung (3 8volumenproztig) zugegeben. Nach leichtem Erwärmen wird vom überschüssigen Calciumhydroxyd abfiltriert und die Lösung zur Trokkene eingedampft.
    Man erhält das Calciumsalz des N-Oxymethylsarkosins, ein hygroskopisches Pulver, mit schwachem Geruch nach Formaldehyd.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von N-Oxymethylsarkosin oder seinen Salzen mit Basen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Sarkosin oder ein entsprechendes Salz eine Formaldehydlösung einwirken lässt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Salz von Sarkosin mit einer Base mit Formaldehyd umsetzt.
CH360069D 1957-10-31 1957-10-31 Verfahren zur Herstellung von Oxymethylamino-Verbindungen CH360069A (de)

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