CH360076A - Dampf- oder Gasturbine für hohe Drücke und hohe Temperaturen - Google Patents
Dampf- oder Gasturbine für hohe Drücke und hohe TemperaturenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Dampf- oder Gasturbine für hohe Drücke und hohe Temperaturen Die Erfindung betrifft eine Dampf- oder Gas turbine für hohe Drücke und hohe Temperaturen, mit einteiligem Innengehäuse und zweiteiligem Aussengehäuse. Es ist eine Hochdruck-Dampfturbine bekannt, bei der in einem zweiteiligen Aussengehäuse ein ein teiliges Innengehäuse angeordnet ist, in welchem die Turbinenstufen eingebaut sind. Bei dieser Aus führung sind alle Stufen der Hochdruckturbine schwer zugänglich. Die Erfindung bezweckt nun, eine Doppel gehäuseturbine herzustellen, deren Stufen besser zu gänglich sind, die zudem leichter und billiger ist, weniger Platz beansprucht und deren beide Gehäuse günstig belastet sind. Bei einer Dampf- oder Gas turbine der eingangs beschriebenen Art sind zu diesem Zweck erfindungsgemäss ein oder mehrere mit höherem Druck arbeitende Turbinenstufen im einteiligen Innengehäuse eingebaut, während weitere, mit geringerem Druck arbeitende Stufen im zwei teiligen Aussengehäuse eingebaut sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in vereinfachter Darstellung veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch eine Dampfturbine nach der Linie I-I der Fig.2 und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Turbine nach der Linie II-II der Fig. 1. Die dargestellte Dampfturbine weist ein einteili ges Innengehäuse 1 und ein zweiteiliges Aussen gehäuse 2 auf. Im einteiligen Innengehäuse 1 sind mehrere mit höherem Druck arbeitende Turbinen stufen mit Laufrädern 3 und Leiträdern 4 einge baut. Weitere, mit geringerem Druck arbeitende Stufen mit Laufrädern 5 und Leiträdern 6 sind im zweiteiligen Aussengehäuse 2 eingebaut. Das einteilige, keine vorstehenden Flansche be sitzende Innengehäuse 1 mit den Stufen 3, 4 höhe ren Druckes beansprucht in radialer Richtung prak tisch den gleichen Platz wie die im zweiteiligen Aussengehäuse 2 untergebrachten Stufen 5, 6 nied rigeren Druckes und dabei grösseren Durchmessers, so dass sich eine einfache Aussengehäuseform und eine äusserst gedrängte Turbinenbauart ergibt. Dabei sind nur die mit höherem Druck arbeitenden Stufen 3, 4 der Einteiligkeit des Gehäuses 1 wegen schwerer zugänglich, während die mit niedrigerem Druck ar beitenden Stufen 5, 6 im zweiteiligen Aussen gehäuse 2 gut ein- und ausbaubar sind. Die Flansch- losigkeit des Innengehäuses hat weiter den Vorteil, dass eine ungleichmässige Erwärmung des Innen gehäuses beim Anfahren und damit verbundene Wärmespannungen und Deformierungen vermieden werden. Das einteilige Innengehäuse 1 ist auf der Dampf eintrittsseite durch eine die Turbinenwelle 8 um schliessende Stopfbüchse 7 gegen den das Innen gehäuse umgebenden Raum abgeschlossen. Mehrere Durchführungsstutzen 9 führen den unter hohem Druck stehenden Frischdampf unmittelbar zum Inne ren des Innengehäuses 1. In dem zwischen diesem und dem Aussengehäuse 2 freibleibenden Raum 10 befindet sich das unter geringerem Druck stehende, von den Stufen 3, 4 nach den Stufen 5, 6 strömende Arbeitsmittel. Das zweiteilige Aussengehäuse 2 steht also durch wegs unter einem diesen geringeren Druck nicht übersteigenden Druck. Das einteilige Innengehäuse 1 ist durch die Druckdifferenz zwischen dem im Raum 10 strömenden Dampf niedrigerer Spannung und dem hochgespannten Frischdampf belastet, der im Raume 11 zwischen der Innengehäusewand und dem Leitschaufelpaket 4 stagniert. Obwohl der der Tur- bine zugeführte Dampf unter höchstem Druck steht, sind also durch die geschilderte Ausbildung Innen- und Aussengehäuse nur niedriger Druckbelastung ausgesetzt. Dabei lassen sich durch Ändern des Verhältnisses der Stufenanzahl des Innengehäuses 1 zu der des Aussengehäuses 2 die Druckbelastungen der beiden Gehäuse, beispielsweise auch unter Be rücksichtigung der. Temperaturen der Gehäuse, auf einander abstimmen. Der Frischdampf tritt in der Mitte des Aussen gehäuses 2 ein, fliesst durch die Stufen 3, 4 im ein teiligen Innengehäuse 1 und dann in entgegengesetz ter Richtung aussen am Innengehäuse 1 vorbei und weiter durch die Stufen 5, 6 im Aussengehäuse 2. Der entspannte Dampf verlässt die Turbine durch einen Stutzen 12. An der Eintritts-Wellenstopfbüchse 7 des Ge häuses 1 ist eine Ringkammer 13 angeordnet. Diese Kammer 13 ist mit einer Stufe des Turbinenteiles 5, 6 über Leitungen 14 verbunden, damit kein Frisch dampf aus dem Innenraum des Innengehäuses 1 in den Raum 10 ausströmen kann. Die Leiträder 6 sind zu Paketen zusammen gefasst, die in das zweiteilige Aussengehäuse 2 ein- gesetzt sind. Die Leiträder könnten aber auch ein zeln unmittelbar in das Gehäuse 2 eingesetzt sein. Weiter könnten sie in einen im zweiteiligen Aussen gehäuse 2 gelagerten, ebenfalls zweiteiligen Leit- radträger eingesetzt werden. Das Innengehäuse kann auch so angeordnet wer den, dass alle Stufen der Turbine vom Arbeitsmittel axial in der gleichen Richtung durchströmt werden. In diesem Fall ist eine Stopfbüchsabsaugung ent sprechend der Ringkammer 13 und Leitung 14 des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles besonders vorteilhaft. Durch sie wird hier bewirkt, dass in dem das Innengehäuse umgebenden Raum nicht heisser Frischdampf, sondern in den Stufen des Innengehäuses entspannter, kühlerer Dampf strömt. Im Raume 11 undloder im Raume 10 bzw. den diesen Räumen entsprechenden Räumen der Aus führungsform mit gleichgerichteter Arbeitsmittelströ- mung können Isolierungen eingebaut werden. Die Isolierungen können beispielsweise einen den zu isolierenden Teil umschliessenden Zwischen mantel aufweisen, zwischen dem und dem genannten Teil sich stagnierender Dampf befindet. Innerhalb des Zwischenmantels oder innerhalb eines um den zu kühlenden Teil angebrachten Rohr systems kann aber auch Dampf niederer Tempera tur als Kühlmittel strömen. Die Kühlmittelkanäle können dann während der Anfahrperiode der Tur bine zum Heizen des betreffenden Gehäuses mit Dampf beschickt werden. Das einteilige Innengehäuse 1 ist im zweiteiligen Aussengehäuse 2 auf Höhe der Wellenmitte abge stützt. Zur Abstützung werden vorteilhafterweise Stützflächen angeordnet, die in Ebenen liegen, in denen praktisch auch die Turbinenachse liegt. Diese Ebenen können unter Umständen auch schräg im Raume liegen, wobei die Abstützflächen dann unter oder über der Wellenmitte liegen. Zur Fixierung des Innengehäuses 1 im Aussen gehäuse 2 werden zweckmässigerweise entsprechende ineinandergreifende Vorsprünge der beiden Gehäuse vorgesehen. Für die Fixierung in axialer Richtung werden diese Vorsprünge vorteilhafterweise in der Ebene der Durchführungsstutzen 9 für den Frischdampf eintritt angeordnet. An den Stellen, wo die Durch führungsstutzen liegen, sind dabei die genannten Vorsprünge unterbrochen. Die Aufhängung des Innengehäuses im Aussen gehäuse kann auch mittels radialer Bolzen 15 er folgen, wie es in Fig. 1 für den Austrittsteil des Innengehäuses 1 gezeigt ist. Die Bolzen greifen hier in am Innengehäuse 1 befindliche axiale Keil bahnen ein. Entsprechende Bolzen im Eintrittsteil des Innengehäuses würden dagegen in fest mit dem Innengehäuse verbundene Bohrungen eingreifen müs sen, um das Innengehäuse axial zu fixieren. Die gegenseitigen Berührungsflächen der genann ten Vorsprünge werden vorteilhafterweise als Flächen von Kegeln ausgebildet, deren Spitzen mindestens angenähert in der Turbinenachse liegen. Um eine dichte Verbindung sicherzustellen, sind die Durchführungsstutzen 9 mit dem einteiligen Innengehäuse 1 verschweisst. Die Regulierventilgehäuse 16 sind unmittelbar mit den Durchführungsstutzen 9 verbunden, und zwischen diesen und dem zweiteiligen Aussengehäuse 2 sind Stopfbüchsen 17 vorgesehen. In entsprechender Weise wie bei der beschriebe nen Dampfturbine lässt sich die Erfindung auch auf Gasturbinen anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dampf- oder Gasturbine für hohe Drücke und hohe Temperaturen, mit einteiligem Innengehäuse und zweiteiligem Aussengehäuse, dadurch gekenn zeichnet, dass ein oder mehrere mit höherem Druck arbeitende Turbinenstufen (3, 4) im einteiligen Innengehäuse- (1) eingebaut sind, während weitere, mit geringerem Druck arbeitende Stufen (5, 6) im zweiteiligen Aussengehäuse (2) eingebaut sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das einteilige Innen gehäuse (1) auf der Arbeitsmitteleintrittsseite durch eine die Turbinenwelle (8) umschliessende Stopf büchse (7) gegen den das Innengehäuse (1) umge benden Raum abgeschlossen ist und ein oder meh rere Durchführungsstutzen (9) vorhanden sind, die das unter hohem Druck stehende frische Arbeits mittel unmittelbar zum Inneren des Innengehäuses (1) führen, während sich im freibleibenden Raum (10) zwischen Innen- (1) und Aussengehäuse (2) unter geringerem Druck stehendes Arbeitsmittel be findet. 2.Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsrichtung des Arbeitsmittels im einteiligen Innengehäuse (1) axial entgegengesetzt gerichtet ist gegenüber der Strömungsrichtung der im zweiteiligen Aussengehäuse (2) eingebauten Stufen (5, 6). 3. Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsrichtung des Arbeitsmittels im einteiligen Innengehäuse axial gleichgerichtet ist wie die Strömungsrichtung der im zweiteiligen Aussengehäuse eingebauten Stufen. 4.Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Eintritts-Wellen- stopfbüchse (7) des einteiligen Innengehäuses (1) eine Ringkammer (13) angeordnet ist, die mit einer Stufe des im zweiteiligen Aussengehäuse (2) einge bauten Turbinenteiles (5, 6) verbunden ist. 5. Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das einteilige Innen gehäuse von einem Zwischenmantel umschlossen ist, zwischen dem und dem Innengehäuse sich als Wärmeisolierung stagnierendes Arbeitsmittel be findet. 6.Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im einteiligen Innen gehäuse (1) zwischen einem Leitradträger bzw. einem Leiträderpaket (4) und der Innengehäusewand ein sich mit stagnierendem Arbeitsmittel füllender Raum (11) frei gelassen ist. 7. Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das einteilige Innen gehäuse von einem Rohrsystem umgeben ist, das von Arbeitsmittel niedrigerer Temperatur als das der Turbine zugeführte Arbeitsmittel durchströmt ist. B.Dampf- oder Gasturbine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrsystem während der Anfahrperiode der Turbine zum Heizen des einteiligen Innengehäuses mit Arbeitsmittel be- schickbar ist. 9. Dampf- oder Gasturbine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiträder der im zweiteiligen Aussengehäuse eingebauten Stufen in einen im Aussengehäuse gelagerten zweiteiligen Leit- radträger eingesetzt sind. 10.Dampf- oder Gasturbine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixie rung des einteiligen Innengehäuses im zweiteiligen Aussengehäuse entsprechende ineinandergreifende Vorsprünge des Innen- und Aussengehäuses vorge sehen sind. 11. Dampf- oder Gasturbine nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor sprünge gegenseitige Berührungsflächen aufweisen, die als Flächen von Kegeln ausgebildet sind, deren Spitzen mindestens angenähert in der Turbinenachse liegen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH360076T | 1958-08-08 |
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| CH360076A true CH360076A (de) | 1962-02-15 |
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| CH360076D CH360076A (de) | 1958-08-08 | 1958-08-08 | Dampf- oder Gasturbine für hohe Drücke und hohe Temperaturen |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0394894A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Gec Alsthom Sa | Einstückiges Innengehäuse für eine Hochdruck-Mitteldruck-Dampfturbine mit geregelter Kühlung |
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1958
- 1958-08-08 CH CH360076D patent/CH360076A/de unknown
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| EP0394894A1 (de) * | 1989-04-26 | 1990-10-31 | Gec Alsthom Sa | Einstückiges Innengehäuse für eine Hochdruck-Mitteldruck-Dampfturbine mit geregelter Kühlung |
| FR2646466A1 (fr) * | 1989-04-26 | 1990-11-02 | Alsthom Gec | Stator interne hp-mp unique de turbine a vapeur avec climatisation controlee |
| US5149247A (en) * | 1989-04-26 | 1992-09-22 | Gec Alsthom Sa | Single hp-mp internal stator for a steam turbine with controlled steam conditioning |
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