CH360196A - Kletterschalung für Betonierungsarbeiten - Google Patents

Kletterschalung für Betonierungsarbeiten

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CH360196A
CH360196A CH360196DA CH360196A CH 360196 A CH360196 A CH 360196A CH 360196D A CH360196D A CH 360196DA CH 360196 A CH360196 A CH 360196A
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planks
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Aluminium Ind Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/20Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
    • E04G11/28Climbing forms, i.e. forms which are not in contact with the poured concrete during lifting from layer to layer and which are anchored in the hardened concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


      Kletterschalung        für        Betonierungsarbeiten       Es sind Kletterschalungen für     Betonierungsarbei-          ten    bekannt, die aus einer an einem Traggerüst be  festigtem Schaltafel bestehen. Die Schaltafel ist aus  horizontalen oder vertikalen, durch Halteschienen  miteinander verbundenen Planken     zusammengesetzt.     Das Traggerüst, an dessen oberer Hälfte die Schal  tafel befestigt ist, und das im unteren Teil mit Hilfe  von einbetonierten     Bolzen    oder Ankern im bereits  betonierten Teil des Bauwerkes befestigt ist, besteht  im wesentlichen aus     vertikalen    und     horizontalen     Trägern.

   Es tritt nun häufig der Fall ein, insbeson  dere bei Staumauern, dass die zu betonierenden  Mauern in vertikaler und/oder in horizontaler Rich  tung gekrümmt sein sollen. Da die bekannten Klet  terschalungen starr sind, können sie einer Krümmung  nicht angepasst werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Kletterschalung für     Betonierungsarbeiten    mit einer  an einem Traggerüst befestigten Schaltafel aus durch  Halteschienen miteinander verbundenen Planken,  der auf einfache Weise die gewünschte Krümmung  erteilt werden kann. Erfindungsgemäss ist die Schal  tafel mit Hilfe von in ihrer Länge verstellbaren  Spannelementen am Gerüst befestigt, so dass sie  durch verschiedene Einstellung der in Reihen. par  allel zu den Planken angeordneten Verbindungsele  mente und Einfügen von Distanzstücken in Längs  richtung der Planken quer zur     Plankenebene    gebogen  werden kann, um sie der Krümmung des zu beto  nierenden Objektes anpassen zu können.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbeispiel  der erfindungsgemässen Kletterschalung dargestellt.       Fig.    1 ist eine Ansicht der     Kletterschalung    von der  der Mauer abgekehrten Seite;     Fig.    2 stellt eine  Draufsicht und     Fig.    3 eine Seitenansicht dar.  



  Die Kletterschalung besteht aus der Schaltafel,  die aus den     horizontalen    Planken 1 und den verti-         kalen    Halteschienen 2 zusammengesetzt ist, und dem  Traggerüst aus den     Vertikalträgern    3 und den Quer  schienen 4. Als Konstruktionswerkstoffe kommen  vor allem Leichtmetall, Stahl oder Holz in Frage.  Aluminiumwerkstoffe weisen den Vorteil auf, dass  sie leicht im Gewicht sind und sich bei der Anpas  sung der     Schalung    an die     Mauerkrümmung    leicht  biegen lassen; sie kommen vor allem für die Plan  ken in Frage.  



  Die Planken 1 der     Schaltafel    weisem vorzugs  weise auf einer Seite Längsrippen. auf, mit denen  sie auf irgendeine Weise an den Halteschienen 2       befestigt    sind. Die Halteschienen können im Quer  schnitt irgendein Profil aufweisen.  



  Die Planken sind lösbar an den Halteschienen  befestigt, so dass sie bei Beschädigung leicht aus  gewechselt werden     können.    Sie können dann auch  nach Belieben gegeneinander versetzt angeordnet  werden und z. B. eine rhombische Schalfläche bil  den. In einer der oberen Planken sind in bekannter  Weise Löcher oder     Schlitze    angeordnet zum Durch  stecken und Befestigen der einzubetonierenden An  ker 7.  



  Die Vertikalträger 3 sind     I-Balken,    deren Stege  Ausschnitte zur Durchführung der sie verbinden  den Querschienen 4 aufweisen. Sie können auch  einen anderen Querschnitt aufweisen, und die  Querschienen 4, von     ebenfalls    beliebiger Form, kön  nen auch ausserhalb der Vertikalträger 3 auf den       Flanschen    derselben aufliegen, wie z. B. die Ver  bindungsschiene 12, welche die unteren Enden der       Vertikalträger    3 miteinander verbindet. Das Trag  gerüst ist auf die im bereits     erhärteten    Mauerstück  5 einbetonierten Anker 6 mittels Konsolen 11 auf  gesetzt und befestigt.

   Im neu zu betonierenden       Mauerstück    werden im richtigen Abstand neue An  ker 7     einbetoniert,    so dass nach Erhärtung des Betons      die     Kletterschalung    um die Höhe einer     Betonierungs-          schicht    gehoben werden kann.

   Am unteren Ende  der Vertikalträger 3 ist je eine     Verstellvorrichtung     8 angebracht, mit deren Hilfe der Abstand des un  teren Endes der Vertikalträger von der Mauer ver  schieden eingestellt werden     kann,    um der Schaltafel       eventuell    eine von der     Vertikalen    abweichende Nei  gung zu geben bzw. eine in ihrer Höhe polygonal  gekrümmte Mauer zu schalen, wobei die obere  Ankerreihe als Drehachse wirkt.  



  Die     Schaltafel,    ist mit     Hilfe    von in ihrer Länge  verstellbaren Spannelementen 9 am Traggerüst be  festigt. Diese Spannelemente sind     in    mehreren Rei  hen     parallel    zu den Planken an den vertikalen Halte  schienen 2 der Schaltafel befestigt. Sie greifen an  derseits an den horizontalen Querschienen 4 des  Traggerüstes an und ziehen die Schaltafel an das  Traggerüst. Die Spannelemente sind z. B.

   Spindeln,  die in Bügeln an den Halteschienen 2 beweglich       eingehängt    sind und mit ihrem Gewindeteil die  Querschienen 4 des Traggerüstes     durchstossen.     Durch Drehen von an den Querschienen anliegenden  Schraubenmuttern werden die Halteschienen an die  Querschienen herangezogen oder von diesen weg  gestossen. Durch Anziehen des mittleren Spannele  mentes 9 in jeder Reihe und Einfügen von Distanz  stücken zwischen Schaltafel und den äusseren Ver  tikalträgern 3 kann der Schaltafel eine konvexe  Krümmung aufgezwungen werden. Dabei wird, wie       Fig.    3 zeigt, die Schaltafel in Längsrichtung der Plan  ken und quer zu der Ebene gebogen, in welcher die  Planken bei nicht gekrümmter Schaltafel liegen.

    Umgekehrt kann durch Anziehen der äusseren Ver  bindungselemente und Einfügen der Distanzstücke  zwischen Schaltafel und inneren Vertikalträgern die  Schalung auch zum Betonieren konkav gekrümm  ter Wände verwendet werden. Soll eine in vertikaler  Richtung gekrümmte Wand betoniert werden, so  wird die Schaltafel so gestellt,     d'ass    die Planken ver  tikal stehen. Die Schaltafel kann dann auf gleiche  Weise mit Hilfe der Spannelemente gebogen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Kletterschalung für Betonierungsarbeiten mit einer an einem Traggerüst befestigten Schaltafel, die aus durch Halteschienen miteinander verbundenen Plan ken besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schal tafel mit Hilfe von in ihrer Länge verstellbaren Spannelementen (9) am Traggerüst befestigt ist, so dass sie durch verschiedene Einstellung der in Rei hen parallel zu den Planken angeordneten Spannele mente und Einfügen von Distanzstücken in Längs richtung der Planken quer zur Plankenebene gebo gen werden kann, um sie der Krümmung des zu betonierenden Objektes anpassen zu können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kletterschalung nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass horizontale Planken durch mehrere vertikale Halteschienen (2) zusammenge fasst sind, an denen verstellbare Spannelemente (9) befestigt sind, die anderseits an horizontalen Quer schienen (4) des Traggerüstes angreifen. 2. Kletterschalung nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Planken der Schal tafel vertikal stehen. 3. Kletterschalung nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Planken lösbar an den Halteschienen befestigt sind..
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Kletterschalung gemäss Patent anspruch I für die Herstellung von eine gekrümmte Fläche aufweisende Mauern, dadurch gekennzeich net, dass durch Anziehen der einen der in Reihen parallel zu den Planken liegenden Spannelemente und Lockern der anderen und Einfügen von Di stanzstecken zwischen Schaltafel und Traggerüst die Schaltafel der Krümmung der herzustellenden Mauer angepasst wird, wobei die Schaltafel so ge stellt wird, dass die Planken in Richtung der Mauer krümmung verlaufen.
CH360196D 1957-10-09 1957-10-09 Kletterschalung für Betonierungsarbeiten CH360196A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2452182A1 (de) * 1974-11-02 1976-05-06 Dyckerhoff & Widmann Ag Einrichtung zum herstellen von bauwerken aus stahlbeton im wege eines klettervorgangs
JPS539009B1 (de) * 1967-03-09 1978-04-03
EP2101015A3 (de) * 2008-03-12 2014-06-11 Rund-Stahl-Bau Gesellschaft M.B.H. Verfahren zur Herstellung einer Wand eines Bauwerks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS539009B1 (de) * 1967-03-09 1978-04-03
DE2452182A1 (de) * 1974-11-02 1976-05-06 Dyckerhoff & Widmann Ag Einrichtung zum herstellen von bauwerken aus stahlbeton im wege eines klettervorgangs
EP2101015A3 (de) * 2008-03-12 2014-06-11 Rund-Stahl-Bau Gesellschaft M.B.H. Verfahren zur Herstellung einer Wand eines Bauwerks

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