CH190932A - Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung. Vorliegende Erfindung betrifft ein Bau gerüst an einer Betonmauer, sowie ein Ver fahren zur Herstellung des Gerüstes an einer im Bau befindlichen Betonmauer. Das Gerüst besteht aus mindestens zwei gleichartigen, übereinander angeordneten Verschalungsele menten, welch letztere je aus Verschalungs brettern, die mittels Querhölzern miteinander verbunden sind, bestehen.
Das Verfahren zur Herstellung des Bau gerüstes an einer im Bau befindlichen Beton mauer besteht darin, dass man im Beton der Mlauer beim Aufbau des untern Teils der selben in regelmässigen Abständen Halte organe einlegt und daran beidseitig der Mauer je ein Verschalungselement sichert mit dem mittels vertikal verlaufenden Schienen, welche weit nach oben reichen, mindestens ein weiteres gleichartiges Element verbun den wird und dass man, sobald die Mauer bis zum obersten Verschalungselement fertig be- toniert ist,
das zuerst angebrachte unterste Verschalungselement löst und oben an den Schienen, welche über das oberste Element hinausreichen, wieder sichert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des erfindungsgemässen Gerüstes dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine im Bau begriffene Betonmauer, an welcher das Gerüst fertig aufgebaut ist; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die blauer und das Gerüst; Fig. d ist eine Vorderansicht eines Teils des Gerüstes;
Fig. 4 zeigt die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen .der Verschalungselemente und zwischen zwei benachbarten Yerscha- lungselementen; Fig. 5 bis 10 veranschaulichen Varianten der Verbindung der Verschalungselemente an der Betonmauer.
Das in Fig. 1 bis 4 .der Zeichnung dar gestellte, an der Betonmauer ,angebrachte Baugerüst weist beiderseits der Mauer je vier übereinander angeordnete Verschalungs- elemente I bis ZV auf, wobei -die auf .der einen Seite der Mauer angeordneten Elemente durch Reihen von büchsenförmigen Halte organen 5, 12 im Abstand von den auf der andern Seite der Mauer angeordneten Ele menten gehalten werden.
Die die beiden un tern auf einer Seite der Mauer angeordneten Verschalungselemente in Abstand von den beiden untern an der andern Seite der Mauer angeordneten Elementen haltenden Organe 5, 12 sind im bereits hergestellten Teil der Mauer eingebettet. Die Verschalungselemente bestehen je aus einzelnen Verschalungsbret- tern 1, die an Querhölzern 2 festgeschraubt, angenagelt oder auf andere geeignete Art und Weise befestigt sind. Über den Quer hölzern 2 und quer zu denselben verlaufen Balken 3, die durch die später beschrie benen Spannbolzen 7, 13 auf die Querhölzer gedrückt werden.
Um die übereinander an geordneten Verschalungselemente miteinan der zu verbinden, sind Schienen 16 vorge sehen, die in vertikaler Richtung quer zu den Balken 3 verlaufen. Über den Quer hölzern 2, zwischen zwei übereinanderliegen den Balken 3 sind Stehhölzer 21 angeordnet, welche ebenfalls zur Versteifung des Ganzen beitragen. Die Schienen 16 stützen sich mit tels Winkeleisen 25 auf einzelne Balken 3 ab. An den Schienen 16 sind Rüstbretter- träger 17 in an sich bekannter Weise ge sichert.
Die Träger 17 dienen zur Aufnahme eines Bretterbodens von welchem aus das Ein leeren von Beton zwischen die einander ge genüberliegenden Verschalungselemente vor genommen wird. Durch die die Verscha lungselemente im Abstand voneinander hal tenden Organe 12 sind Bolzen 13 hindurch gesteckt, welche zum Zusammenspannen und zum Sichern der einander gegenüberliegen den Verschalungselemente in ihrer Lage die nen. Die die Organe 12, die Bretter 1, die Balken 3 und zum Teil auch die Schienen 16 durchsetzenden Bolzen 13 werden, zum Teil durch Feile 23, zum Teil durch Mut- tern am Herausfallen gehindert (Fix. 1, 2, 9).
Desgleichen sind in die büchsenartig ausgebildeten Halteorgane 5, wie aus den Fig. 5 und 6 besser ersichtlich, Bolzen 7 ein- gesteckt. Diese Bolzen 7 können durch Keile (Fig. 5) oder Muttern (Fix. 6) in ihrer Lage fixiert werden und mit einem T-förmigen Griff 9 (Fix. 5) versehen sein.
Die Stehhölzer 21 werden durch in den Brettern 1 befestigte Bolzen 22 und geile 23 auf die Querhölzer 2 gedrückt (Fix. 4).
Fig. 8 und 10 zeigen wie Rüstbretter- träger 17 auch an den Balken 3 gesichert werden können, und zwar mittels Büchsen 26 bezw. Klammern 27; Fig. 7 zeigt, wie die mit Gewinde 7 ver sehene, in das Halteorgan 5 eingreifende und darin mittels Nassen 6 sicherbare Büchse 10 versenkt im Balken 3 angeordnet werden kann. In die Büchse 10 können wieder in an sich bekannter Weise Gerüstträger einge hängt werden.
Das beschriebene Gerüst wird nun zweck mässigerweise wie folgt erstellt: Bei Herstellung des unmittelbar über dem Ei rdbod en liegenden und unten in Fig. 1 ersichtlichen Teil der Betonmauer (etwa bis zur Höhe der untersten Halteorgane 12 (h ig. 1:), werden Dübel 1-8 und Halteorgane 5 in gleichmässigen Abständen neben- und übereinander in das Mauerwerk eingebettet. An dieselben werden Gerüstträger 17 ein gehängt und darauf nicht dargestellte Lauf bretter aufgelegt.
Dann werden durch Ver- mittlung von in gleichmässigen Abständen voneinander angeordneten Halteorganen 12 und 5, und Spannbolzen 7 und 13 die Ver schalungselemente I und II (Fix. 1) und die Balken 3, sowie die Schienen 16 angebracht.
An den Schienen werden wiederum Gerüst träger 17 angebracht und auf letzteren ein Gerüstboden .errichtet, von welchem aus die Betonierung bis auf die in r'ig. 1 dargestellte Höhe erfolgt. An den Schienen 1'6 werden hierauf die obern Verschalungselemente II und IV gesichert.
Dann werden noch weiter oben an den Schienen !16 Gerüstträger 17 an gebracht, auf welchen wiederum ein Boden aufgebaut wird, von wo aus die Betonierung zwischen den III und IV erfolgt. Nach erfolgter Abbindung werden die untersten, zuerst verwendeten Verscha- lungselemente entfernt und weiter oben wie der angesetzt.
Durch diese wiederholte Verwendung der Verschalungselemente wird eine erhebliche Ersparnis an Verschalungsmaterial erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Baugerüst an einer Betonmauer, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus wenig stens zwei gleichartigen, übereinander angeordneten Verschalungselementen be steht, die je aus Verschalungsbrettern, die mittels Querhölzern (2) miteinander verbunden sind, bestehen. II.Verfahren zur Herstellung eines Bau gerüstes nach Patentanspruch I an einer im Bau befindlichen Betonmauer, da durch gekennzeichnet, dass man im Beton der Mauer beim Aufbau des untern Teils derselben in regelmässigen Abständen Halfeorgane einlegt und daran beid seitig der Mauer je ein Verschalungsele ment sichert, mit dem mittels vertikal verlaufenden Schienen, welche weit nach oben reichen, mindestens ein weiteres gleichartiges Element verbunden wird, und dass man, sobald die Mauer bis zum obersten Verschalungselement fertig be toniert ist, das zuerst angebrachte un- terste Verschalungselement löst und oben an den Schienen, welche über das oberste Element hinausreichen wieder sichert. UNTERANSPRÜ CHE 1.Baugerüst nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die überein ander angeordneten Verschalungsele mente durch vertikale Schienen (16) mit einander verbunden sind. z. Baugerüst nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schienen (16) Mittel zum lösbaren Befestigen von Gerüstträgern (17) aufweisen. 3. Baugerüst nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass :die Schienen (16) sich mit Winkeleisen (2;5) auf die senkrecht zu ihnen verlaufenden Balken (3) abstützen. 4.Baugerüst nach Patentauspruch I" da durch gekennzeichnet, dass zur Sicherung von einander gegenüberliegenden Ver schalungselementen röhrenförmige Di stanzstücke vorgesehen sind, durch wel che Bolzen, welche die einander gegen überliegenden Verschalungselemente zu sammenspannen, geführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH190932D CH190932A (de) | 1935-04-13 | 1935-04-13 | Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung. |
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