CH190932A - Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH190932A
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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/20Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
    • E04G11/28Climbing forms, i.e. forms which are not in contact with the poured concrete during lifting from layer to layer and which are anchored in the hardened concrete

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Description


  Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Bau  gerüst an einer Betonmauer, sowie ein Ver  fahren zur Herstellung des Gerüstes an einer  im Bau     befindlichen    Betonmauer. Das Gerüst  besteht aus mindestens zwei gleichartigen,       übereinander    angeordneten Verschalungsele  menten, welch letztere je aus Verschalungs  brettern, die mittels Querhölzern miteinander  verbunden sind, bestehen.  



  Das     Verfahren    zur Herstellung des Bau  gerüstes an einer im Bau befindlichen Beton  mauer besteht darin,     dass    man im     Beton    der  Mlauer beim Aufbau des untern Teils der  selben in regelmässigen Abständen Halte  organe einlegt und daran beidseitig der  Mauer je ein     Verschalungselement    sichert mit  dem     mittels    vertikal verlaufenden Schienen,  welche weit nach oben     reichen,        mindestens     ein weiteres gleichartiges Element verbun  den wird und dass man, sobald die Mauer bis  zum obersten Verschalungselement fertig     be-          toniert    ist,

   das zuerst angebrachte unterste  Verschalungselement löst und oben an den         Schienen,    welche über das oberste Element  hinausreichen, wieder     sichert.     



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des erfindungsgemässen Gerüstes dar  gestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine  im Bau     begriffene    Betonmauer, an welcher  das Gerüst fertig aufgebaut ist;  Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die blauer  und das Gerüst;  Fig. d ist eine Vorderansicht eines Teils  des Gerüstes;

    Fig. 4 zeigt die Verbindung zwischen den  einzelnen Teilen .der     Verschalungselemente     und     zwischen    zwei benachbarten     Yerscha-          lungselementen;          Fig.    5     bis    10 veranschaulichen     Varianten     der Verbindung der     Verschalungselemente    an  der Betonmauer.  



  Das in     Fig.    1 bis 4 .der     Zeichnung    dar  gestellte, an der     Betonmauer        ,angebrachte     Baugerüst weist beiderseits der Mauer je  vier     übereinander        angeordnete        Verschalungs-          elemente    I bis     ZV    auf, wobei -die     auf    .der      einen Seite der Mauer angeordneten Elemente  durch Reihen von büchsenförmigen Halte  organen 5, 12 im Abstand von den auf der  andern     Seite    der Mauer     angeordneten    Ele  menten gehalten werden.

   Die die beiden un  tern auf einer Seite der Mauer angeordneten  Verschalungselemente in Abstand von den  beiden     untern    an der     andern    Seite der Mauer  angeordneten Elementen haltenden Organe 5,  12 sind im bereits hergestellten Teil der  Mauer eingebettet. Die Verschalungselemente  bestehen je aus einzelnen     Verschalungsbret-          tern    1, die an Querhölzern 2 festgeschraubt,  angenagelt oder auf andere geeignete Art  und Weise befestigt sind. Über den Quer  hölzern 2 und quer zu denselben verlaufen  Balken 3, die durch die später beschrie  benen Spannbolzen 7, 13 auf die Querhölzer  gedrückt werden.

   Um die übereinander an  geordneten     Verschalungselemente    miteinan  der zu verbinden, sind Schienen 16 vorge  sehen, die in vertikaler Richtung quer zu  den Balken 3 verlaufen. Über den Quer  hölzern 2, zwischen zwei übereinanderliegen  den Balken 3 sind Stehhölzer 21 angeordnet,  welche ebenfalls     zur    Versteifung des Ganzen  beitragen. Die Schienen 16 stützen sich mit  tels Winkeleisen 25 auf einzelne Balken 3  ab. An den Schienen 16 sind     Rüstbretter-          träger    17 in an sich bekannter Weise ge  sichert.

   Die Träger 17 dienen zur Aufnahme  eines     Bretterbodens    von welchem aus     das    Ein  leeren von Beton zwischen die einander ge  genüberliegenden Verschalungselemente vor  genommen wird. Durch die die Verscha  lungselemente im Abstand voneinander hal  tenden Organe 12 sind Bolzen 13 hindurch  gesteckt, welche zum Zusammenspannen und  zum Sichern der einander gegenüberliegen  den Verschalungselemente in ihrer Lage die  nen. Die die Organe 12, die Bretter 1, die  Balken 3 und zum Teil auch die Schienen  16 durchsetzenden Bolzen 13 werden, zum  Teil durch Feile 23, zum Teil durch     Mut-          tern    am Herausfallen gehindert (Fix. 1, 2,  9).

   Desgleichen sind in die büchsenartig  ausgebildeten Halteorgane 5, wie aus den  Fig. 5 und 6 besser ersichtlich, Bolzen 7 ein-    gesteckt. Diese Bolzen 7 können durch Keile  (Fig. 5) oder Muttern (Fix. 6) in ihrer Lage  fixiert werden und mit einem T-förmigen  Griff 9 (Fix. 5) versehen sein.  



  Die Stehhölzer 21 werden durch in den  Brettern 1 befestigte Bolzen 22 und geile  23 auf die Querhölzer 2     gedrückt    (Fix. 4).  



  Fig. 8 und 10 zeigen wie     Rüstbretter-          träger    17 auch an den Balken 3 gesichert  werden können, und zwar mittels Büchsen  26 bezw. Klammern 27;  Fig. 7 zeigt, wie die mit Gewinde 7 ver  sehene, in das Halteorgan 5 eingreifende und  darin mittels Nassen 6 sicherbare Büchse 10  versenkt im Balken 3 angeordnet werden  kann. In die Büchse 10 können wieder in  an sich bekannter Weise     Gerüstträger    einge  hängt werden.  



  Das beschriebene Gerüst wird nun zweck  mässigerweise wie folgt erstellt:  Bei Herstellung des unmittelbar über  dem Ei rdbod en liegenden und unten in Fig. 1  ersichtlichen Teil der Betonmauer (etwa bis  zur Höhe der untersten Halteorgane 12       (h ig.        1:),    werden Dübel 1-8 und Halteorgane 5  in     gleichmässigen    Abständen neben- und       übereinander    in das Mauerwerk eingebettet.  An dieselben werden     Gerüstträger    17 ein  gehängt und darauf nicht dargestellte Lauf  bretter aufgelegt.

   Dann werden durch     Ver-          mittlung    von in gleichmässigen Abständen       voneinander    angeordneten Halteorganen 12  und 5, und Spannbolzen 7     und    13 die Ver  schalungselemente I und     II    (Fix. 1) und die  Balken 3, sowie die Schienen 16 angebracht.

    An den     Schienen    werden wiederum Gerüst  träger 17     angebracht    und auf     letzteren    ein  Gerüstboden     .errichtet,    von welchem aus die       Betonierung    bis auf die in     r'ig.    1 dargestellte  Höhe     erfolgt.    An den Schienen 1'6 werden  hierauf die     obern        Verschalungselemente        II     und IV gesichert.

   Dann werden noch weiter  oben an den Schienen     !16    Gerüstträger 17 an  gebracht, auf welchen     wiederum    ein Boden  aufgebaut     wird,    von wo     aus    die Betonierung       zwischen        den          III        und          IV    erfolgt. Nach     erfolgter        Abbindung    werden  die untersten, zuerst verwendeten Verscha-      lungselemente entfernt und weiter oben wie  der angesetzt.  



  Durch diese     wiederholte        Verwendung    der  Verschalungselemente wird eine erhebliche  Ersparnis an Verschalungsmaterial erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Baugerüst an einer Betonmauer, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus wenig stens zwei gleichartigen, übereinander angeordneten Verschalungselementen be steht, die je aus Verschalungsbrettern, die mittels Querhölzern (2) miteinander verbunden sind, bestehen. II.
    Verfahren zur Herstellung eines Bau gerüstes nach Patentanspruch I an einer im Bau befindlichen Betonmauer, da durch gekennzeichnet, dass man im Beton der Mauer beim Aufbau des untern Teils derselben in regelmässigen Abständen Halfeorgane einlegt und daran beid seitig der Mauer je ein Verschalungsele ment sichert, mit dem mittels vertikal verlaufenden Schienen, welche weit nach oben reichen, mindestens ein weiteres gleichartiges Element verbunden wird, und dass man, sobald die Mauer bis zum obersten Verschalungselement fertig be toniert ist, das zuerst angebrachte un- terste Verschalungselement löst und oben an den Schienen, welche über das oberste Element hinausreichen wieder sichert. UNTERANSPRÜ CHE 1.
    Baugerüst nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die überein ander angeordneten Verschalungsele mente durch vertikale Schienen (16) mit einander verbunden sind. z. Baugerüst nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schienen (16) Mittel zum lösbaren Befestigen von Gerüstträgern (17) aufweisen. 3. Baugerüst nach Unteranspruch 1, da- .durch gekennzeichnet, dass :die Schienen (16) sich mit Winkeleisen (2;5) auf die senkrecht zu ihnen verlaufenden Balken (3) abstützen. 4.
    Baugerüst nach Patentauspruch I" da durch gekennzeichnet, dass zur Sicherung von einander gegenüberliegenden Ver schalungselementen röhrenförmige Di stanzstücke vorgesehen sind, durch wel che Bolzen, welche die einander gegen überliegenden Verschalungselemente zu sammenspannen, geführt sind.
CH190932D 1935-04-13 1935-04-13 Baugerüst an einer Betonmauer und Verfahren zu dessen Herstellung. CH190932A (de)

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