CH360688A - Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Hydroxy-hexahydrobenzo(a)chinolizinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Hydroxy-hexahydrobenzo(a)chinolizinen

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CH360688A
CH360688A CH360688DA CH360688A CH 360688 A CH360688 A CH 360688A CH 360688D A CH360688D A CH 360688DA CH 360688 A CH360688 A CH 360688A
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quinolizine
hydroxy
hexahydro
benzo
dimethoxy
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Arnold Dr Brossi
Otto Dr Schnider
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Hoffmann La Roche
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     substituierten        2-Hydroxy-hexahydrobenzo    [a     jchinolizinen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von     substituierten        2-Hyd'roxy-hexa-          hydrobenzo[a]chinolizinen    der Formel  
EMI0001.0007     
  
    HZ
<tb>  C\
<tb>  Ri <SEP> - <SEP> @/
<tb>  CH2 <SEP>   I
<tb>  R <SEP> N
<tb>  Z <SEP> \ <SEP> \ <SEP> i <SEP> \ <SEP> I
<tb>  H <SEP> C <SEP> CH2
<tb>  H2C <SEP> CH-R3
<tb>  C
<tb>  worin <SEP> HO <SEP> R4            R1    und     R2    Wasserstoff,     Alkoxygruppen    oder zusam  men eine     Alkyl'.endioxygruppe,

            R3    einen     Alkenyl-,        Aralkyl-    oder gegebenenfalls  ätherartig gebundenen Sauerstoff enthaltenden       Alkylrest    und       R4    einen gegebenenfalls durch     Alkyl-,        Aryl-    oder       Alkoxygruppen    substituierten     Äthylrest    bedeuten.

    Das     erfindungsgemässe        Verfahren    besteht darin,  dass man ein     2-Oxo-hexahydrobenzo[a]chinolizin    der  
EMI0001.0024     
  
    Formel
<tb>  H2
<tb>  C
<tb>  Ri <SEP> /i/ <SEP> \
<tb>  CH2
<tb>  i
<tb>  Rä <SEP> /N\ <SEP> II
<tb>  HC <SEP> CH,
<tb>  H2C <SEP> CH-R3
<tb>  \C/
<tb>  O       mit einer metallorganischen Acetylenverbindung um  setzt, deren     Äthinylrest    gegebenenfalls durch     eine          Alkyl-,        Aryl-    oder     Alkoxygruppe    substituiert ist,

   das  Kondensationsprodukt     hydrolysiert    und das entstan  dene tertiäre     Carbinol    katalytisch hydriert.  



  Die     Darstellung    der als Ausgangsmaterialien be  nötigten     Chinolizinketone    ist in der     schweizerischen          Patentschrift    Nr. 335397 beschrieben.  



       Erfindungsgemäss    werden diese     Chinolizinketone     mit     einer        metallorganischen    Acetylenverbindung um  gesetzt, wobei der     Äthinylrest,    wie gesagt, durch eine       Alkyl-,        A.ryl-    oder     Alkoxygruppe    substituiert sein  kann.

   Beispiele solcher metallorganischer Acetylen  verbindungen sind     Lithiumacetylid,        Natriumacetylid,          Acetylen-Magnesiumbromid,        Alkalisalze    des     A.Ikoxy-          acetylens    und     Phenylacetylens    sowie     Phenylacetylen-          Magnesiumbromid.    Die Umsetzung wird vorzugs  weise in einem Lösungsmittel durchgeführt;

   für     Alkali-          acetylide    eignet sich besonders.     flüssiger        Ammoniak,     für     Acetylen-Magnesiumhalogenide    Äther,     Tetra-          hydrofuran,        Dioxan    und     Anisol.    Die     Alkinyl-carbinole     werden vorzugsweise durch Einengen der Lösungs  mittel gewonnen und z. B. aus     Diisopropyläther    oder       Di-n-butyläther        kristallisiert.     



  Zur     überführung        in        Alkyl-carbinole    werden sie  vorzugsweise     in    einem geeigneten     Lösungsmittel,    z. B.  Alkohol, oder Essigester, in Gegenwart eines     Hydrie-          rungskatalysators,    z. B. Platinoxyd,     Raney-Nickel,          Palladium-Kohle    oder     Lindlar-Katalysator,        mit    Was  serstoff behandelt.  



  Die tertiären     Carbinole    der Formel I sind farb  lose, kristalline basische Verbindungen. Sie sind     in,     Wasser wenig löslich, bilden aber     mit    den gebräuch  lichen organischen oder anorganischen Säuren, z. B.  Weinsäure,     Citronensäure,    Phosphorsäure, Schwefel  säure,     Methansulfosäure,        Bromwasserstoffsäure    oder  Salzsäure, in Wasser lösliche,     kristalline    Salze.

   Sowohl  die Basen als auch die Salze     zeichnen    sich durch      starke     narkosepotenzierende    und im Gehirn     Serotonin          freisetzende    Wirkung aus. Es resultiert damit ein  ähnliches     Wirkungsspektrum,    wie es die     Rauwolfia-          alkaloide        Reserpin,        Deserpidin    und     Rescinnamin    auf  weisen. Sie sollen als Heilmittel oder als Zwischen  produkte zur Synthese von Heilmitteln Verwendung  finden.

   Die tertiären     Carbinole        können    in verschie  denen     isomeren    Formen erhalten werden.  



  <I>Beispiel 1</I>  In eine Lösung von 1,7g     Lithium    in 1000     cm3          flüssigem    Ammoniak wird trockenes Acetylengas ein  geleitet, bis die anfangs blaue Lösung entfärbt ist.  Hierauf wird eine Lösung von 35 g       2-Oxo-3-äthyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     in 1200     cm3    absolutem Äther zugegeben und das  Reaktionsgemisch über Nacht im     Autoklaven    bei  Raumtemperatur geschüttelt.

   Nach dem     Wegdampfen     des Ammoniaks wird die ätherische Lösung mit ge  sättigter     Ammoniumchloridlösung        geschüttelt,    dann  mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet  und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird in  Aceton gelöst und alkoholische     Salzsäurelösung    bis  zur     lackmussauren    Reaktion zugegeben.

   Es kristalli  sieren 38 g eines     Hydrochloride-s,    welches nach dem       Umkristaflisieren    in     Methanol-Äther    bei 257-259  C       schmilzt.    Das aus der     wässrigen    Lösung des Hydro  chlorids durch Zugabe von     Sodalösung    ausgeschie  dene  2     Hydroxy-2-äthinyl-3-äthyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin          schmilzt    nach dem Trocknen und     Umkristallisieren     in Essigester bei 150  C.  



  15,8 g des     Hydrochlorides    von       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-äthyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     werden in 200     cm3    Äthanol gelöst und über 5 g       Palladium-Kohle-Katalysator        (5111o)        hydriert.    Nach  der Aufnahme von 2     Mol    Wasserstoff wird vom  Katalysator getrennt, eingeengt, mit Aceton aufge  kocht,     genutscht    und aus     Äthanol-Äther    umgelöst.

    Man erhält 13,5 g  2-Hydroxy-2,3-diäthyl-9,10-dimethoxy       1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin-          hydrochlorid     vom Schmelzpunkt 192-194  C. Die aus der     wäss-          rigen    Lösung des     Hydrochlorids    mit     Sodalösung    ab  geschiedene     kristalline    Base schmilzt nach dem Trock  nen und     Umkristallisieren    in     Isopropyläther    bei 124  bis 125  C.  



  <I>Beispiel 2</I>  Zu einer Lösung von 470 mg     Lithium    in 300     cm3     flüssigem Ammoniak wird Acetylen bis zur     Entfär-          bung    eingeleitet. Dann gibt man dazu eine Lösung  von 22 g       2-Oxo-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     in 1500     cm3    absolutem Äther.     Man    schüttelt über  Nacht im     Autoklaven    und arbeitet dann gemäss den    Angaben im Beispiel 1 auf.

   Nach dem Auflösen des  Rückstandes in     Isopropyläther    kristallisieren spontan  16 g       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     vom Schmelzpunkt     124-125 .    Das in Aceton mit  alkoholischer Salzsäure bereitete Hydrochlorid       schmilzt    bei 251-252  C unter Schwarzfärbung  Die     katalytische        Hydrierung    des  2-Hydroxy-2-äthinyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy       1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin-          hydrochlorids     entsprechend den Angaben im Beispiel 1 liefert das  2-Hydroxy-2-äthyl-3-isobutyl-9,

  10-dimethoxy       1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin-          hydrochlorid     vom Schmelzpunkt 216-218  C. Die aus der     wäss-          rigen    Lösung des Hydrochlorids auf übliche Weise  abgeschiedene freie Base schmilzt nach dem     Um-          kristallisieren    in     Isopropyläther    bei l21-122  C.

      <I>Beispiel 3</I>  6,8 g des nach den Angaben im Beispiel 2 erhält  lichen       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11        bH-benzo[a]chinolizin     werden in 100     cm3    Methanol gelöst und über 2 g       Palladium-Kohle-Katalysator    (5     11/a)    bis zur Aufnahme  von 1     Mol    Wasserstoff hydriert. In 35 Minuten wer  den 490     cm3    aufgenommen.

   Nach dem Filtrieren vom  Katalysator und Einengen wird aus     Diisopropyläther          kristallisiert.    Man erhält 5,1 g       2-Hydroxy-2-vinyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11        bH-benzo[a]chinolizin     vom Schmelzpunkt 86  C. Das in Aceton mit alko  holischer Salzsäure bereitete Hydrochlorid schmilzt  bei 244-245  C.  



  Die     Weiterhydrierung    führt unter Aufnahme von  1     Mol    Wasserstoff zu dem im Beispiel 2 beschriebe  nen     Äthyl-carbinol.       <I>Beispiel 4</I>  In eine Lösung von 1,6g Natrium in 250     cm3          flüssigem        Ammoniak    wird trockenes Acetylengas  eingeleitet, bis die Lösung entfärbt ist. Hierauf wird  eine Lösung von 11 g       2-Oxo-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin          in    750     cm3    absolutem Äther zugegeben und 2 Stunden  gerührt. über Nacht wird der Ammoniak unter stän  digem Rühren weggedampft.

   Der Rückstand wird mit  gesättigter wässriger     Ammoniumchloridlösung    versetzt,  die ätherische Lösung abgetrennt, mit Wasser ge  waschen, über     Natriumsulfat    getrocknet und einge  engt. Der Rückstand liefert nach dem Aufnehmen in       Diisopropyläther    6,5g     Äthinylcarbinol    vom Schmelz  punkt 125  C, das mit dem nach Beispiel 2 darge  stellten Präparat identisch ist. In der Mutterlauge  kann     papierchromatographisch    eine     isomere    Verbin  dung nachgewiesen werden.

        Zum gleichen Produkt führt auch die Umsetzung  des     Ketons    mit     Acetylenmonomagnesiumbromid     (J.     Chem.        Soc.    [London]<B>1956,</B> 4765), wobei ebenfalls  eine Mischung der zwei     isomeren        Äthinylcarbinole     erhalten wird.  



  <I>Beispiel S</I>  500 mg     Lithium    werden in 250     cm3    flüssigem  Ammoniak gelöst und nachher     Methylacetylen,    das  mit     Calciumchlorid    vorgetrocknet wurde, bis zur     Ent-          färbung    eingeleitet. Hierauf werden 11 g       2-Oxo-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin,     das in 700     cm3    absolutem Äther gelöst ist, eingetra  gen. Nach     2stündigem    Rühren wird über Nacht  stehengelassen, wobei der Ammoniak verdampft. Es  wird nach den Angaben im Beispiel 4 aufgearbeitet.

    Man erhält 9,5 g  2-Hydroxy-2-methyläthinyl-3-isobutyl-9,10       dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-          benzo[a]chinolizin     vom Schmelzpunkt 154  C. Das in Aceton mit alko  holischer     Salzsäure    bereitete     Hydrochlorid    schmilzt  bei 221-222  C. Bei der katalytischen     Hydrierung     von 3,9 g der vorstehenden Verbindung     in    100     em3     Methanol über 200 mg     Platinoxyd-Katalysator    wird  die für die Aufnahme von 2     Moi    berechnete Menge  Wasserstoff aufgenommen.

   Das nach dem Einengen  aus     Diisopropyläther    kristallisierende       2-Hydroxy-2-propyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     schmilzt nach dem     Umkristallisieren    in Essigester bei       117     C. Hydrochlorid Schmelzpunkt 198-200  C.  



  <I>Beispiel 6</I>  In eine Lösung von 420 mg     Lithium    in 250     cm3          flüssigem    Ammoniak werden 5,88 g     n-Butoxyacetylen     eingetragen und nach 2stündigem Rühren eine Lö  sung von 9,5 g       2-Oxo-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11        bH-benzo[a]chinolizin     in 700     cm3    absolutem Äther zugegeben.

   Der nach  den Angaben im     Beispiel    4 erhaltene Extrakt kristalli  siert aus     Petroläther.    Man erhält 2,8 g  2-Hydroxy-2-n-butoxyäthinyl-3-isobutyl       9,10-.dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-          11bH-benzo[a]chinolizin     vom Schmelzpunkt 84  C.

   Die katalytische Hydrie  rung nach den im Beispiel 1 angegebenen Bedingun  gen führt zum  2-Hydroxy-2-n-butoxyäthyl-3-isobutyl       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-          11bH-benzo[a]chinolizin,     dessen Hydrochlorid bei 204-205  C     schmilzt.     <I>Beispiel 7</I>       700    mg     Lithium    werden in 400     cm3        flüssigem     Ammoniak gelöst und anschliessend 10,2 g     Phenyl-          acetylen    eingetropft.

   Es wird 2 Stunden     gerührt.     Dann gibt man eine Lösung von 16 g         2-Oxo-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     in 600     cm3    absolutem Äther zu. Man lässt über  Nacht den Ammoniak verdampfen und arbeitet dann  gemäss den     Angaben    im Beispiel 4 auf. Der erhaltene  Rückstand wird     in,    Aceton gelöst und mit alkoho  lischer Salzsäure (kongosauer) versetzt. Man erhält  10g  2-Hydroxy-2-phenyläthinyl-3-isobutyl       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-          benzo[a]chinolizin-hydrochlorid     vom Schmelzpunkt 240  C.  



  Zum gleichen Produkt gelangt man, wenn man  das     Isobutylketon    in     Tetrahydrofuran    mit     Phenyl-          acetylenmagnesiumbromid.    (J.     Chem.        Soc.    1956, 4765)  umsetzt; daneben wird eine     stereoisomere    Verbindung  erhalten, deren Hydrochlorid bei 273  C     schmilzt.     



  Die katalytische Hydrierung von 4,56 g  2-Hydroxy-2-phenyläthinyl-3-isobutyl       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-          benzo[a]chinolizin-hydrochlorid          (Schmelzpunkt    240  C) in 70     cm3    Methanol über 4 g       Palladiumkohle-Katalysator        (5        %)        liefert        unter        Auf-          nahme    von 2     Mol    Wasserstoff 3,5 g       2-Hydroxy-2-phenyläthyl-3-isobutyl-          9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,

  7-hexahydro-11        bH-          benzo[a]chinolizin-hydrochlorid,     das nach dem     Umkristallisieren    in     Methanol-Äther     bei 235  C schmilzt.    <I>Beispiel 8</I>  Aus dem       2-Oxo-3-n-butyl-9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin          wird    nach den     Angaben    im Beispiel 1 das       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-n-butyl-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin          dargestellt.        Schmelzpunkt    115  C.

   Das     in    Aceton mit       alkoholischer    Salzsäure bereitete     Hydrochlorid     schmilzt bei 233-234  C unter Schwarzfärbung.  



  Die katalytische     Hydrierung    entsprechend den  Angaben     im        Beispiel    1     führt    zum  2-Hydroxy-2-äthyl-3-n-butyl-9,10-dimethoxy       1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin-          hydrochlorid     vom Schmelzpunkt 214  C. Die freie Base     schmilzt     bei 85  C.  



  <I>Beispiel 9</I>  In eine Lösung von 160 mg     Lithium        in.    100     cm3          flüssigem        Ammoniak    wird trockenes Acetylengas bis  zur     Entfärbung    eingeleitet. Dazu gibt man eine Lö  sung von 3,2 g       2-Oxo-3-n-butyl-9-methoxy-1,2,3,4,6,7-          hexahydro-11        bH-benzo[a]chinolizin     in 200     cm3    absolutem Äther. Nach dem     Schütteln    im       Autoklaven    bei Raumtemperatur über Nacht wird  entsprechend den Angaben im Beispiel 4 aufgearbei  tet.

   Der erhaltene Rückstand (3,0 g) wird in Benzol  gelöst und an einer Säule von 30g Aluminiumoxyd  (Art.     1I,    neutral)     chromatographiert.    Mit Benzol kann      kristallines Ausgangsmaterial     eluiert    werden. Mit  Äther werden     insgesamt    600 mg       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-n-butyl-9-methoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin          eluiert,    das nach .dem     Umkristallisieren    in     Essigester-          Petroläther    bei 144  C     schmilzt.     



  200 mg       2-Hydroxy-2-äthinyl-3-n-butyl-9-methoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     geben bei der     katalytischen        Hydrierung    über 200 mg       Palladium-Kohle-Katalysator    (5     '/o)    unter Aufnahme  von 2     Mol    Wasserstoff 160 mg       2-Hydroxy-2-äthyl-3-n-butyl-9-methoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chin.olizin,     das nach dem     Umkristallisieren    in     Isopropyläther    bei  <B>1310C</B>     schmilzt.     



  <I>Beispiel 10</I>  In .eine Lösung von 130 mg     Lithium    in<B>100</B>     cm3          flüssigem    Ammoniak wird trockenes Acetylengas bis  zur     Entfärbung    eingeleitet. Hierauf gibt man eine Lö  sung von 3 g       2-Oxo-3-(oo-methoxy-butyl)-9,10-dimethoxy-          1,2,3,4,6,7-hexahydro-11bH-benzo[a]chinolizin     in 250     cm3    absolutem Äther zu.

   Bei Weiterverarbei  tung nach den Angaben im Beispiel 4 erhält man  3,0 g eines Extraktes, der nach dem Auflösen in  Äther 1,1g kristallines  2-Hydroxy-2-äthinyl-3-(w-methoxy-butyl)       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-          11bH-benzo[a]chinolizin     liefert. Das Präparat     schmilzt    nach dem     Umkristalli-          sieren    in Essigester bei 109  C. Das in Aceton mit  alkoholischer Salzsäure bereitete Hydrochlorid       schmilzt    bei 223  C.  



  Die katalytische Hydrierung von 500 mg  2-Hydroxy-2-äthinyl-3-(co-methoxy-butyl)       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-          11bH-benzo[a]chinolizin,          in    Methanol über 250 mg     Palladium-Kohle-Kataly-          sator    (5     Of        gibt    unter Aufnahme von 2     Mol        Wasser-          stoff    350 mg       2-Hydroxy    2-äthyl-3-(co-methoxy-butyl)       9,10-dimethoxy-1,2,3,4,6,7-hexahydro-          11bH-benzo[a]chinolizin    .  



  das nach dem     Umkristallisieren    .in     Diisepropyläther     bei 98  C     schmilzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Hydroxy-hexahydrobenzo[a]chinolizinen der Formel EMI0004.0053 worin R1 und R2 Wasserstoff, Alkoxygruppen oder zusam men eine Alkylendioxygruppe, R3 einen Alkenyl-, Aralkyl- oder gegebenenfalls ätherartig gebundenen Sauerstoff enthaltenden Alkylrest und R4 einen gegebenenfalls durch Alkyl-, Aryl- oder Alkoxygruppen substituierten Äthylrest bedeuten,
    dadurch gekennzeichnet, dass man ein 2-Oxo-hexa- hydrobenzo[a]chinolizin der Formel EMI0004.0067 mit einer metallorganischen Acetylenverbindung um setzt, deren Äthinylrest gegebenenfalls durch eine Alkyl-, Aryl- oder Alkoxygruppe substituiert ist, das Kondensationsprodukt hydrolysiert und das entstan dene tertiäre Carbinol katalytisch hydriert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das erhaltene tertiäre Car binol in ein Salz überführt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kondensationskompo nente ein Alkalimetallacetylid verwendet und die Um setzung in flüssigem Ammoniak durchführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Kondensationskompo- nente ein Acetylenmagnesiumhalogenid verwendet und die Umsetzung in Diäthyläther, Tetrahydrofuran, Dioxan oder Anisol durchführt. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Hydrierungskatalysator Palla- diumkohle verwendet wird.
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