CH299252A - Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(w-phenyl-sekundärbutylamino)-äthanol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(w-phenyl-sekundärbutylamino)-äthanol.

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CH299252A
CH299252A CH299252DA CH299252A CH 299252 A CH299252 A CH 299252A CH 299252D A CH299252D A CH 299252DA CH 299252 A CH299252 A CH 299252A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C213/00Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton
    • C07C213/02Preparation of compounds containing amino and hydroxy, amino and etherified hydroxy or amino and esterified hydroxy groups bound to the same carbon skeleton by reactions involving the formation of amino groups from compounds containing hydroxy groups or etherified or esterified hydroxy groups

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(co-phenyl-sekundärbutylamino)-          äthanol.       Das     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(u)-phenyl-sektuidärbutylamino)-äthanol     
EMI0001.0005     
    ist von Wieners (Archiv für Experimentelle  Pathologie     -und    Pharmakologie, 213, 283, 343,  344 [1951<B>]</B>) eingehend pharmakologisch ge  prüft worden.

   Es hat sich herausgestellt, dass  die     Verbindung    eine stark     gefässerweiterende     Wirkung und eine ausgesprochene     broncho-          lytische    Wirkung auf die     Froschlunge    ausübt,    welche Wirkung der des     1-(3'4'-Diöxy-phenyl)-          2-isopropylamino-äthanols    nahekommt. Weiter  hin     weist    die     Verbindung    eine stark     bron-          chospasmolytische    Wirkung beim Murmeltier  auf.

   Die     Verbindung    lässt sich in einfacher  Weise durch Reduktion des entsprechenden       Ketons     
EMI0001.0020     
    herstellen. Die Reduktion erfolgt vorzugsweise  durch katalytische     Hydrogenierung    zumeist  mit Nickel, Palladium oder Platin     als    Kata  lysator.

   Die chemische Herstellung des     Ketons     wurde bisher in der Literatur nicht beschrie-         ben.       Das     vorliegende.Patent    bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung von     1-(3'4'-          Dioxy-phenyl)    -2-     (c)        -phenyl-sekundärbutyl-          amino)-äthanol,    welches dadurch gekennzeich  net ist, dass eine     Verbindung    der Formel  
EMI0001.0032     
    worin     B1    und R2     Alkylgruppen    bedeuten, mit der Verbindung der Formel  
EMI0001.0035     
      in wasserfreier Lösung in Gegenwart von Aluminiumchlorid umgesetzt wird,

   in der so  erhaltenen     Verbindnn-a    der Formel  
EMI0002.0002     
    durch Hydrolyse die     Iminogruppe        in    die       Ketogruppe    und letztere durch Reduktion in  die sekundäre     Alkylgruppe    umgewandelt wird,  wobei vor der Umwandlung der     Ketogruppe     in die     sekiuidäre    Alkoholgruppe die Gruppen  R10- und R20- durch Hydrolyse in     OH-          Gruppen    umgewandelt werden.  



  Man kann bei der     Ausführung    des Ver  fahrens auch ein     Salz    des     Aminonitrils    mit  einer starken anorganischen Säure, vorzugs  weise     Salzsäure,        verwenden.     



  Die     erfind-Lmgsgemässe    Kondensation wird  vorzugsweise in einem Lösungsmittel mit aus  gesprochener Polarität ausgeführt, das sich  selbst nicht an der Reaktion beteiligt, wie  z. B. Nitrobenzol,     Ortho-Nitrotoluen    und     Ortho-          Nitroanisol.    Vorzugsweise wird Nitrobenzol  als     Lösungsmittel        verwendet.     



  Die Reaktionsdauer bei der Ausführung  des     erfindungsgemässen    Verfahrens liegt zwi  schen einigen Stunden und     einigen    Tagen; die       Reaktionstemperatur    wird vorzugsweise     zwi-          sehen    0 und 70  C gehalten. Bei Verwendung  leicht     ,spaltbarer    Äther kann es vorkommen,  dass während der     Kondensation    eine oder  beide Äthergruppen     -verseift    werden.

           Ausführungsbeispiel:       Man erwärmt     während    10 Minuten eine       Lösung    von 20,8 g (0,2     Mol)        Natriumbisulfit     in einem Gemisch von 50     cm3    Wasser und  16,2     eins        37%iges    Formalin auf 60  C. Nach..  dem kühlt man ab     bis    35  C. Nachfolgend  setzt man unter Rühren langsam 30 g (0,2       Mol)        Methyl-(1)-phenyl-        (3)-propyl-(1)        -amin     zu und lässt das Reaktionsgemisch während  2 Stunden stehen.

   Sodann wird eine Lösung  von 10 g (0,2     Mol)        Natriumcyanid    in 25     cm3       Wasser     zugetr        opft    bei einer Temperatur von       25-30     C. Nach einer Stunde Rühren wird  die obere Flüssigkeitsschicht in Äther auf  genommen und die ätherische Lösung auf       Natriumsulfat    getrocknet..

   Der Äther wird so  dann     abdestilliert    und der Rückstand in  100     eins    absolutem Alkohol gelöst, wonach  man unter Rühren     und    Kühlen 7 g     troekenes          Chlorwasserstoffgas        in    die Lösung führt.  Nachfolgend verdünnt man mit 150     eins    ab  solutem Äther. Das Hydrochlorid wird ab  gesaugt, mit absolutem Äther gewaschen und  in Vakuum getrocknet. Die Ausbeute beträgt  33,8 g, d. h. 75  /a der theoretischen Ausbeute.  
EMI0002.0057     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  C12HigN2 <SEP> . <SEP> HCl <SEP> Berechnet: <SEP> Cl <SEP> <B>15,79;</B>
<tb>  Gefunden: <SEP> Cl <SEP> 15,90.

         Eine     Lösung    von 15 g Aluminiumchlorid  (0,1     Mol)    in 30 g trockenem     Nitrobenzol    wird  mit 10 g (0,045     Mol)    des nach obiger Vor  schrift hergestellten     Methyl-(1)-phenyl-(3)-          propyl-(1)-amino-acetonitrilhydrochlorids    und  6,5 g (0,045     Mol)        Veratrol    versetzt. Während  7-8 Stunden wird unter Rühren bei einer  Temperatur von 20-30  C trockenes Chlor  wasserstoffgas in das     Reaktionsgemisch    ge  führt.

   Am nächsten Tage     wird    das Reaktions  gemisch in 80     em3    Wasser     ausgegossen        -Lund     der nach     Abkühlung    gebildete Niederschlag  abgesaugt.

   Die     feste    Substanz wird mit  130     cm3    eines Gemisches von 7     Volumteilen     Aceton und 3     Volumteilen    Äthanol     gewaschen.     Man erhält 8,1 g     1-(3'4'-Dimethaxy-phenyl)-2-          (w    -     phenyl    -     sekundär    -     butylamino)    -     äthanon-          hydrochlorid,    d. h. 50 Oh, der theoretischen Aus  beute.

   Die Substanz schmilzt bei 216-218  C       unter        Zersetzung.     
EMI0002.0086     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  C2oH25N03. <SEP> HCI <SEP> Berechnet: <SEP> C <SEP> 66,04; <SEP> H <SEP> 7,16; <SEP> Cl <SEP> 9,75;
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 65,96; <SEP> H <SEP> 7,15; <SEP> Cl <SEP> 9,68.         6 g dieser Substanz werden' mit 49     cm3          Bromwasserstofflösung    während 8 Stunden  unter     Rückfluss    gekocht. Am nächsten Tag  wird der Niederschlag abgesaugt, zweimal mit.  Aceton gewaschen und getrocknet. Man er  hält 4,7 g des     Bromwasserstoffsalzes    mit einem  Schmelzpunkt von 199  C unter Zersetzung.

    Das     Bromwasserstoffsalz    wird in 26     cms    war  rnem Wasser gelöst und die Lösung mit 26     em3     konzentrierter     Salzsäure    verdünnt. Nach     Ab-          kühlung    wird die feste Substanz abgesaugt.  Man erhält 4,1 g     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(co-          phenyl    -     sekundärbutylamino)    -     äthanon    -     hydro-          chlorid.     



  Eine Lösung von 4,6 g dieser Substanz in  200     cm3    warmem Wasser wird mit einer Lö-         sung    von 150 mg     Palladiumchlorid    und 1 g       Entfärbungskohle    versetzt.     Sodann    wird unter  normalem Druck und bei einer Temperatur  von     80     C mit Wasserstoff geschüttelt bis zur  Aufnahme der berechneten Menge Wasser  stoff. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme  wird der Katalysator abgesaugt, wonach man  das Filtrat     ammoniakalisch    macht und etwas  Äther zugibt. Der Niederschlag wird abge  saugt, mit Wasser     gewaschen    und getrocknet.

    Man erhält 2,5 g des     1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-          (        co-phenyl-sekundärbutylamino)-äthanols,    d. h.       54        %        der        theoretischen        Ausbeute.        Die        Sub-          stanz    schmilzt bei l57-158  C unter Zerset  zung.  
EMI0003.0036     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  C%sH23N03 <SEP> Berechnet: <SEP> C <SEP> 71,76; <SEP> H <SEP> 7,64; <SEP> N <SEP> 4,65;
<tb>  Gefunden: <SEP> C <SEP> 71,31; <SEP> H <SEP> 7,45; <SEP> N <SEP> 4,73.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl) -2- (CO-phenyl-sekundärbtttyl- amino)-äthanol, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel EMI0003.0041 worin R1 und R2 Alkylgruppen bedeuten, mit der Verbindung der Formel EMI0003.0045 in wasserfreier Lösung in Gegenwart von Aluminiumchlorid umgesetzt wird,
    in. der so erhaltenen Verbindung der Formel EMI0003.0047 durch Hydrolyse die Iminogruppe in die Keto- gruppe und letztere durch Reduktion in die sekundäre Alkoholgruppe umgewandelt wird, wobei vor der Umwandlung der Ketogruppe in die sekundäre Alkoholgruppe die Grup pen R10- und R20- durch Hydrolyse in OH-Gruppen umgewandelt werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Nitrobenzol als Lösungs mittel verwendet wird.
CH299252D 1949-04-13 1950-04-11 Verfahren zur Herstellung von 1-(3'4'-Dioxy-phenyl)-2-(w-phenyl-sekundärbutylamino)-äthanol. CH299252A (de)

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