CH360718A - Zur Abgabe von elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung - Google Patents

Zur Abgabe von elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung

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CH360718A
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CH
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Inventor
Dold Otto
Original Assignee
Stoerk & Koch Ohg
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B1/00Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values
    • G05B1/01Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric
    • G05B1/04Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument
    • G05B1/06Comparing elements, i.e. elements for effecting comparison directly or indirectly between a desired value and existing or anticipated values electric with sensing of the position of the pointer of a measuring instrument continuous sensing

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Description


  Zur Abgabe von elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung    Die Erfindung betrifft eine zur Abgabe von  elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung  mit einem     Messinstrument    für die Regelgrösse, des  sen Zeiger ein zusätzlicher     Sollwert-Einstellzeiger     zugeordnet ist.  



  Soll zum Beispiel ein Warmwasserbehälter auf  möglichst gleicher Temperatur -gehalten werden, so       muss    seine Heizvorrichtung zu bestimmten Zeiten  ab- und eingeschaltet werden. Dies geschieht bei  spielsweise dadurch,     dass    eine Heizvorrichtung des  Warmwasserbehälters, über eine Fernleitung mit  einem     Themostaten    verbunden wird, der beim  über- oder Unterschreiten eines festgelegtem     Teni-          peraturbereich-es    die Heizvorrichtung ein- oder ab  schaltet. Zu diesem Zweck hat man dem Instrumen  tenzeiger einen zusätzlichen     Einstellzelger    derart  zugeordnet,     dass    er z.

   B. in der Koinzidenz mit dem  Instrumentenzeiger über einen Flüssigkeitsschalter,  vorzugsweise     einenQuecksilberschalter,    die Energie  quelle ab-     bzw.    einschaltet. Zum gleichen Zweck  wurden auch schon Walzschalter vorgeschlagen.  Flüssigkeitsschalter beschränken den Anwendungs  bereich solcher     Fernsteuereinrichtungen,    da sie stoss  empfindlich, und lageabhängig sind. Walzschalter  setzen entsprechende Steuerkräfte voraus, die das       Messinstrument    liefern     muss.    Letzteres ist     ab-er    be  kanntlich am empfindlichsten,<B>je</B> geringer seine, auf  zubringenden Steuerkräfte sind.  



  Die Erfindung ermöglicht, diese     Nachtefiz    zu  vermeiden, und besteht darin,     dass    der Einstellzei  ger mechanisch mit einem elektrischen Schalter ver  bunden ist, dessen Schaltglied von einer Steuer  scheibe betätigt wird, die mit dem     Messinstrumen-          tenzeiger    in Verbindung steht.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel  der Erfindung dar. Es zeigen:         Fig.   <B>1</B> schematisch den Zusammenbau des Ge  bers der     Fernsteuereinnehtung,    im Schnitt nach der  Linie     A-A    in     Fig.   <B>3,</B>       Fig.    2 die Instrumentenskala in Ansicht von  oben und       Fig.   <B>3</B> die Steuerscheibe sowie die Ausbildung  ihrer     Nockenfläche.     



  In     Fig.   <B>1</B> stellt<B>1</B> das     Messorgan    des     Anzeigen-          instrumentes    für die zu     regelndem    Grösse dar, dessen  Verbindungsmittel zur     Messstelle    der     übersicht    hal  ber nicht wiedergegeben sind. Das     Messorgan   <B>1,</B>  beispielsweise eine Spiralfeder, ist einerseits auf der  drehenden Hohlwelle 2 befestigt und stützt sich  anderseits auf dem Träger 4 ab. Mit der Hohlwelle  2 ist auch der Instrumentenzeiger<B>3</B> verbunden.

   Das  Instrument<B>1</B> stützt sich auf der einen Teil des  nicht dargestellten Gehäuses bildenden Instrumen  tenskala 4 ab, die zusammen mit der Zwischen  wand<B>5</B> als Lager der Hohlwälle 2 dient. In dieser  Hohlwelle 2 ist die Welle<B>6</B> geführt, die als Träger  des Einstellzeigers<B>7</B> dient und mit der der     Mikro-          schal#ter   <B>8</B> verbunden ist, der über den     Fühlhebel   <B>9</B>  betätigt wird. Das freie Ende dieses     Fühlhebels.   <B>9</B>  trägt die freidrehende Rolle<B>10,</B> die federnd gegen  eine Steuerfläche<B>11</B> gedrückt wird. Diese, Steuer  fläche<B>11</B> befindet sich an einem     begenförmigen     Vorsprung einer     Steuexscheibe    12.  



  Um die Steuerkräfte, die das     Messinstrument     aufbringen     muss,    so klein wie möglich zu halten,  weist die Steuerscheibe 12 den genannten, axial  gerichteten Vorsprung auf, an welchem die Steuer  fläche<B>11</B> für das Schaltglied vorhanden ist. Die       übergänge        lla    der Steuerfläche.<B>11</B> zur Steuer  scheibe 12 selbst sind<B>je</B> eine schräge Fläche     lla,     damit der     Messinstrumentenzeiger    durch zu plötzlich  auftretende Widerstände, am Einnehmen seiner  Sollstellung möglichst wenig behindert wird. Die      Steuerscheibe, 12 sitzt auf der Hohlwelle 2.

   Um  eine Rückwirkung der Steuerkurve auf die Zeiger  stellung innerhalb des zu steuernden Intervalls  möglichst auszuschliessen, verläuft die Steuerfläche  <B>11</B> innerhalb ihres An- und, Abstieges     lla    parallel  zur     Steuerscheibenoberfläche.     



  Die     Steuerfräche   <B>11</B> erstreckt sich über einen       Winkel        a,        der        etwa        50%        grösser        ist        als        der        Winkel-          ausschlag    des Instrumentenzeigers. Dadurch wird  erreicht,     dass    wenigstens in Nachbarschaft extremer  Stellungen des     Instramentenzeigers    und des     Einstell-          zeigers    die Kontakteinrichtung wirksam bleibt.  



  Das Ein- und Ausschalten der     Energiequelle    er  folgt wie dargelegt über einen als Mikroschalter aus  gebildeten elektrischen Schalter<B>8,</B> der durch einen       Fühlhebel,   <B>9</B> gesteuert wird, dessen freies Ende sich  z. B. federnd gegen die Steuerfläche<B>11</B> der Steuer  scheibe 12 anlegt und auf dieser gleitet. Die dabei  auftretende Reibung kann<B>je</B> nach der gewählten  Schalterart noch so gross sein,     dass    die vom     Mess-          instrument    aufzubringenden Steuerkräfte eine nicht  mehr vertretbare Höhe annehmen.

   Zur Verringe  rung dieser Reibung wird wie bereits, beschrieben  vorgeschlagen,     dass    das der Steuerscheibe 12 zuge  wandte Ende des den Schalter     befätigenden        Fühlhe-          bels   <B>9</B> eine drehbare Rolle<B>10</B> trägt, die mit der  Steuerscheibe, 12 zusammenarbeitet.

   Das über die  Instrumentenskala herausragende Ende der Welle<B>6</B>  ist mit einem Vierkant<B>13</B> versehen, auf das ein  Betätigungsglied zur Verstellung des Einstellzeigers  <B>7</B> aufgesetzt werden kann. 14 ist eine zusätzliche  Lagerscheibe für die     WelTe   <B>6</B> und<B>15</B> stellt Leitun  gen     da4    die den Schalter<B>8</B> beispielsweise in den  Stromkreis eines. nicht dargestellten     Generators,    le  gen, der als Energiequelle für eine     Heizwicklung     dient.

   Zweckmässig führen die Enden der Leitun  gen<B>15</B> zu     Anschlussbuchsen    im Gehäuse der be  schriebenen Einrichtung so     dass    nur die Leitungen  <B>15</B> für eine wechselnde     Torsionsbeanspruchung     ausgelegt werden müssen, die von der     Verdrehbar-          keit    des Schalters<B>8</B> herrührt. Als     Messinstrument     kann jedes Zeigergerät dienen, das von einer     Mess-          stelle    aus verstellbar ist.  



  Wenn der Instrumentenzeiger<B>3</B> direkt unter  dem Einstellzeiger<B>7</B> steht, befindet sich die Rolle  <B>10</B> des     Fühlhebels   <B>9</B> am Ende der Schrägfläche       lla        (Fig.   <B>3),</B> die ein Ende der Steuerfläche<B>11</B>  bildet. Befindet sich die Rolle<B>10</B> auf der Steuer  fläche<B>11,</B> so kann beispielsweise der Schalter<B>8</B>  eingeschaltet sein.

   Diese Betätigung des Schalters  <B>8</B> erfolgt beim     übergang    der Rolle von der Schräg  fläche     lla    der Steuerscheibe. 12 auf die Steuer-         fläche   <B>11.</B> Ist beispielsweise das Wasser im     Rchül-          ter    zu warm, dann dreht sich der Instrumentenzeiger  <B>3</B> und damit die Steuerscheibe 12 so,     dass    die Rolle  <B>10</B> auf der Steuerfläche<B>11</B> aufliegt. Dadurch wird  die Heizung abgeschaltet.

   Kühlt das Wasser hierauf  unter die     Soll-temperatur    ab, dann dreht sich die  Steuerscheibe 12 mit dem Instrumentenzeiger<B>3</B>  so weit,     dass    die Rolle<B>10</B> von der Steuerfläche<B>11</B>  abgleitet und damit den Schalter<B>8</B> betätigt, wo  durch die Heizung wieder angeschaltet wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Zur Abgabe von elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung mit einem Messinstrument für die Regelgrösse, dessen Zeiger ein zusätzlicher Soll- werteinstellzeiger zugeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Einstellzeiger<B>(7)</B> mechanisch mit einem elektrischen Schalter<B>(8)</B> verbunden ist, dessen Schaltglied<B>(9, 10)</B> von einer Steuerscheibe (12) betätigt wird, die mit dem Messinstrumentenzeiger <B>(3)</B> in Verbindung steht.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (12) einen axial gerichteten Vorsprung aufweist, an welchem eine Steuerfläche<B>(11)</B> für das Schaltglied vorhan den ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der übergang der Steuer fläche zur Steuerscheibe selbst eine schräge Fläche <B><I>(1</I></B> la) ist. <B>3.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche ausserhalb ihres An- und Abstieges parallel zur Steuerschei- benfläche verläuft.. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche<B>(11)</B> sich über einen Winkel (a) erstreckt, deretwa 5011/o grösser ist als der Winkelausschlag des Instrumentenzeigers. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteran#spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise als Mikro schalter ausgebildete elektrische Schalter durch einen Fühlhebel gesteuert wird, dessen freies Ende mit der Steuerfläche<B>(11)</B> der Steuerscheibe zusam menarbeitet.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das der Steuerscheibe (12) zugewandte Ende des den Schalter betätigenden Fühlhebels <B>(9)</B> eine drehbare Rolle<B>(10)</B> trägt, die mit der Steuerfläche<B>(11)</B> der Steuerscheibe (12) zusammenarbeitet.
CH360718D 1956-09-04 1957-08-24 Zur Abgabe von elektrischen Regelbefehlen dienende Einrichtung CH360718A (de)

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