CH360733A - Elektronenröhre - Google Patents

Elektronenröhre

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CH360733A
CH360733A CH360733DA CH360733A CH 360733 A CH360733 A CH 360733A CH 360733D A CH360733D A CH 360733DA CH 360733 A CH360733 A CH 360733A
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CH
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electrode
tube
electron tube
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Inventor
Jacob Dr Phil Ekkers Gysbert
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Patelhold Patentverwertung
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/02Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/08Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only with movable electrode or electrodes

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description


      Elektronenröhre       Bei Elektronenröhren,     insbesondere    bei     hochbela-          steten    Senderöhren, ist :es     üblich,    Elektroden, die sich  im Betrieb     infolge    Erwärmung     ausdehnen,    durch  Federkraft dauernd gespannt zu halten.

   Dadurch soll  vermieden     werden,    dass     die    Elektroden ausser     einer     Längenänderung noch andere     Formänderungen    erlei  den, welche     Kurzschlüsse    zwischen     verschiedenen          Elektroden    oder zumindest eine     Veränderung    den       Röhrencharakteristik    verursachen können.  



  Die     mechanisch        einfachste    Anordnung     zum    Span  nen     einer        Elektrode,    nämlich das     Anbringen        einer          Zugfeder    an ihrem     :

  einen    Ende, zeigt den Nachteil,  dass die     Feder    stark     erwärmt    wird,     insbesondere        dann,          wenn    sie zum Spannen der     Glühkathode        verwendet     ist.     Federn    aus     üblichem        Material    versagen daher  nach kurzer Betriebszeit. Es muss deshalb     ein    hoch       wärmefestes    Material verwendet     werden    (z. B.

   Wolf  ram mit     Thoriumoxyd    oder     eine        Tantal-Wolfram-          Legierung,    das aber     relativ        teuer,    in kaltem Zustand       spröde    und daher schwer zu verarbeiten ist.  



  Es ist auch bekannt, eine     Druckfeder    an     einem     verhältnismässig kühl     bleibenden    Ort     nahe    dem Röh  rensockel     anzuordnen,    die über einen auf Druck be  anspruchten, zentral im     Elektrodensystem    liegenden  Stab eine Zugspannung     auf    eine Elektrode ausübt.

    Eine solche Anordnung weist einen     Nachteil    auf, der  besonders bei     rasch    verlaufenden     Belastungsänderun-          gen    der Röhre in     Erscheinung    tritt     und    der auf     die          unterschiedlichen        Wärmekapazitäten    von Elektrode       und        Spannvorrichtung        zurückzuführen    ist.

   Handelt  es sich     beispielsweise    um die     Spannung    der     Kathode,     so bewirkt das     Ausschalten    der Heizung     eine    verhält  nismässig rasche Abkühlung der Kathode.

   Der zen  trale Stab bleibt aber wegen seiner grösseren Wärme  kapazität noch     verhältnismässig    lange warm     und    daher  in verlängertem     Zustand.    Es wird     daher        wähnend     einiger Zeit eine übermässig     grosse    Kraft     anuf    die    ebenfalls noch warme Feder ausgeübt, die     Du    einer       Verschlechterung    der     Federeigenschaften        führt.     



  Allgemein ist     die        Spannkraft    im warmen Zustand  der Feder kleiner als bei kalter Feder. Dieser Nach  teil wird dadurch noch bedeutungsvoller,     @dass    mit     zu-          nehmender    thermischer Dehnung der     :gespannten     Elektrode die Feder noch     weiter        entspannt    wird.

   Es  müssen daher     Federn    mit     möglichst        flacher        Charakte-          ristik        verwendet    werden, die aber, wenn     die    ver  langte     Spannkraft        verhältnismässig        hoch    ist,     unhand-          lich    .gross und daher     in    der Röhre     schwer        unterzubrin-          ,gen        sind.     



  Die     Erfindung    vermeidet die genannten     Nachteile     der     bekannten        Spannvorrichtungen.    Sie     bezweckt    mit  einfachen     Mitteln        eine    von der     Temperatur    und     von     der     jeweiligen        Dehnung    der Elektrode und     der    Spann  vorrichtung     unabhängige        Spannkraft    zu     .erzielen.    Er  findungsgemäss,

   soll     zum    Ausüben einer     Spannkraft    der  Druckunterschied     zu    beiden     Seiten    der     Röhrenwand          ausgenützt    werden.

   Eine     erfindungsgemässe    Elektro  nenröhre ist demgemäss dadurch     gekennzeichnet,    dass  mindestens ein Teilstück ihrer     vakuumdichten    Wand       beweglich        ausgebildet    ist und dass die durch den  äusseren     Luftdruck    auf dieses Teilstück ausgeübte       Kraft        zum        Spannen    einer Elektrode     ausgenützt    ist.  



  Handelt es sich beispielsweise um     eine        Hoch-          vakuumröhre,    so wirkt auf     ein        beweglich        ausgebilde-          tes        Wandstück    von 1     em2    Fläche     eine        Kraft    von rund  1 kg     ein.    Die     zum        Spannen    einer Elektrode.

       erforder-          lichen        Kräfte        liegen    üblicherweise zwischen     einigen          Zehntelkilogramm    und     einigen        Kilogramm,

          es    ge  nügen daher     beweglich        ausgebildete        Flächenstücke     von der Grössenordnung 1     cm2.    A     m        einfachsten        wird     für jede zu     spannende    Elektrode ein derartiges be  wegliches Stück vorgesehen und     mechanisch        mit    dem       beweglichen    Ende der Elektrode verbunden.

   Je nach  der     zu        erwartenden        Längenänderung    der Elektrode      kann das     bewegliche    Teilstück durch einen     weichen,     nicht federnden     Membranring    oder     durch    einen eben  solchen Balg     mit        der    festen Wand oder mit     einem     weiteren     beweglichen        Teilstück    verbunden     sein.    Ein  solcher Ring oder Balg wird     vorzugsweise    aus     weich-          geglühtem,

          sauerstoffarmem    Kupfer von einigen     Zehn-          telmillimetern    Dicke hergestellt.  



  Die     Figuren    zeigen zwei     Ausführungsbeispiele    der       Erfindung.    In der Röhre nach     Fig.    1 wird die Ka  ihode K     gespannt,    die     Röhre        enthält    an     Elektroden     ausserdem     noch    das Gitter G und die     Anode    A.

   Die       einzelnen    zueinander     parallelen    Leiter der     Kathode    K       sind        einerseits    am Teller T     befestigt,        anderseits    an  den feststehenden Platten     P1    und P2, die von den       Sockelstiften        S1    bzw.     S2    getragen werden.

   Der Teller  T     sitzt    am oberen Ende des     Zentralstabes    Z, dessen       unteres    Ende mit dem     beweglichen        Teilstück    B ver  bunden ist. Dieses hat :im vorliegenden     Beispiel        kreis-          förmige        Gestalt    und ist über den Balg M mit der  festen Wand W verbunden, die     .im        unteren    Teil der       :gezeigten    Röhre :aus Glas besteht.

   Der     Zentralstab     Z gleitet     in    der aus     Isoliermaterial        bestehenden    Füh  rung F,     die    durch die Platten     P1    und     P2        gehalten    ist.

    Die Wirkungsweise der     dargestellten        Einrichtung    ist  ohne weiteres klar: der     ,auf    die     Unterseite    des beweg  lichen     Teilstückes    B     einwirkende    äussere     Luftdruck     spannt durch Vermittlung des Zentralstabes Z und       des    Tellers T die     unten    starr     befestigten        Leiter    der  Kathode K.  



  Die     Fig.    2 zeigt ganz     schematisch    und ohne an  dere Röhrenbauteile, Isolationen,     Führungen        und        der-          ,gleichen    darzustellen,     eine        Anordnung    zum Ausüben  von Zugspannungen auf     zwei        Elektroden,    z. B. auf  Kathode K     und    Gitter G.

   Das aus     Achsrichtung    be  trachtet     kreisringförmige    bewegliche     Teilstück        B2     dient zum Spannen der     Kathode    K. Es ist über den         Membranring        M2    mit der     festen        Wand    W der Röhre  verbunden und wirkt über das Rohr R     und    den Tel  ler     T2    auf     die        zueinander        parallelen        Leiter    der     Ka-          thode     <RTI  

   ID="0002.0097">   ein.    Zur     Spannung    des     schlauchförmigen    Git  ters G     mit        Hilfe    des Tellers     Ti    und des     Zentralstabes     Z dient das koaxial in B2 liegende     kreisförmige        be-          wegliche    Teilstück     B1,    das über den     Meinbranring          Ml    mit dem     Teilstück        B2        verbunden    ist.  



  Der     mit    dem     Erfindungsgegenstand        erzielte    tech  nische     Fortschritt    liegt im     wesentlichen        darin,    dass  eine konstante, insbesondere von der     momentanen     Temperatur und von der     Röhrenalterung    unabhän  gige     Spannkraft        zur    Verfügung steht.

       Ein        Versagen     der     Spannvorrichtung    kann     nur        eintreten,        wenn    sich  das Vakuum in der Röhre     verschlechtert,    also nur  dann,     wenn    die     Röhre    ohnehin     unbrauchbar        wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronenröhre, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teilstück ihrer vakuumdichten Wand beweglich ausgebildet ist und dass die durch den äusseren Luftdruck auf dieses Teilstück ausgeübte Kraft zum Spannen einer Elektrode ausgenützt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elektronenröhre nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein kreisförmiges, bewegliches Teil stück, das über einen Zentralstab mit der zu span nenden Elektrode verbunden ist. 2.
    Elektronenröhre nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass mehrere bewegliche Teil stücke koaxial zueinander angeordnet sind, von denen jedes zum Spannen je einer Elektrode verwendet ist.
CH360733D 1958-07-16 1958-07-16 Elektronenröhre CH360733A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3340415A (en) * 1964-10-31 1967-09-05 Philips Corp Induction gas ionizer having a rotatable envelope

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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