CH360845A - Einrichtung zum Massenausgleich bei Kolbenmaschinen - Google Patents

Einrichtung zum Massenausgleich bei Kolbenmaschinen

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CH360845A
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CH
Switzerland
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crankshaft
masses
forces
auxiliary
counterweight
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Application number
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English (en)
Inventor
Oktavec Karel
Odstrcil Borivoj
Original Assignee
Vyzk Ustav Naftovych Motoru Ka
Odstrcil Borivoj
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces
    • F16F15/24Compensation of inertia forces of crankshaft systems by particular disposition of cranks, pistons, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Einrichtung    zum Massenausgleich bei     Kolbenmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf die Einrichtung  zum     Massenausgleich    (Harmonische Kraftschwin  gungen I. Ordnung) bei Kolbenmaschinen, insbeson  dere bei Zweitaktmotoren mit einmal     gekröpfter     Kurbelwelle, bei denen die freien, von den hin und  her gehenden Massen hervorgerufenen Kräfte mit       Hilfe    einerseits von an der Kurbelwelle und ander  seits an zwei Hilfswellen angebrachten Gegengewich  ten ausgeglichen werden, wobei beide Hilfswellen,  deren Achsen parallel mit der     Kurbelwellenachse,     jedoch mit dieser nicht in einer Ebene liegen,

   mit  derselben     Winkelgeschwindigkeit    wie die     Kurbelwelle     rotieren.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist     dadurch     gekennzeichnet,     d'ass    zwei entgegengesetzt rotierende  Gegengewichte vorgesehen sind, von denen das eine  auf der Kurbelwelle und das andere auf einer ersten  Hilfswelle angeordnet sind, wobei das auf der Kur  belwelle angeordnete Gegengewicht die Hälfte der  hin und her gehenden Massen ausgleicht und eine  Fliehkraft erzeugt, die mit einer ersten Komponente  der Fliehkraft des auf der ersten     Hilfswelle    ange  ordneten Gegengewichtes eine Resultierende ergibt,  welche mit den freien Kräften der     hin    und her ge  henden Massen in einer Querebene des Motors ein  erstes Kräftepaar bildet, welches durch ein zweites  Kräftepaar ausgeglichen wird,

   das     vorzugsweise     durch die Fliehkräfte     zweier    weiterer     in        gleicher     Richtung rotierender Gegengewichte gebildet ist.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    eine graphische Lösung der Aus  gleichsmethode von freien Massenkräften     eines.          Einzylindermotors.     



       Fig.    2 ist eine schematisch     dargestellte    Schräg  ansieht des Ausgleichsorgans.         Fig.    3 stellt eine zu     Fig.    2 analoge Ausführung  des Ausgleichsorgans bei einem Zweitakt     Einzylin-          dermotor    dar.  



       Fig.    4 ist eine Ansicht mit teilweisem Schnitt  durch einen Kurbelwellen- und Steuerungsmecha  nismus eines     Zweitakt-Einzylindermotors.     



       Fig.    5     zeigt    eine Ansicht von oben auf die in       Fig.    4 dargestellte Einrichtung.  



       Fig.    6 ist     eine    schematische Schrägansicht der  Ausgleichsorgane, welche bei     einem    Zweizylinder  motor mit in einem Winkel von 180      versetzter    Kur  belwelle angewendet wird.  



  Das Gegengewicht     mo,    das einesteils die Wirkung  der rotierenden Massen und anderseits die     Hälfte     der Wirkung der hin und her gehenden Massen aus  gleicht, ist beim     Einzylindermotor    auf den Armen  der mit     einer    Winkelgeschwindigkeit von     co    rotieren  den Kurbelwelle 0 befestigt. Die     vertikale    Kompo  nente der     Fliehkraft        VD    des Gegengewichtes     mo    ist  gleich der Hälfte der freien Kräfte der hin und her  gehenden Massen.

   Die Fliehkraft     VD    wird durch die  Gleichung  
EMI0001.0046     
    bestimmt, in welcher für einen     Einzylindermotor    die  Konstante A     i    das     Produkt    des Gewichtes der hin  und her gehenden Bestandteile und des Kurbelarmes  der Welle bedeutet. Die Kurbelwelle ist auf dieser  Figur     in    einer um einen     Winkel   <B>99</B> von der     obern          Totlage    versetzten Lage aufgezeichnet.

   Für den  Ausgleich der restlichen Hälfte der freien, von den  hin und her gehenden Massen     stammenden    Kraft       dient    die Komponente     Ui    von gleicher Grösse wie       VD.        Ui    ist eine Komponente der     Fliehkraft        V1    des  Gegengewichtes     m1,    welches jedoch auf der Hilfs-      welle 1 angeordnet ist. Diese     Hilfswelle    muss parallel  mit der     Kurbelwellenachse    verlaufen, ansonsten  kann ihre Anordnung beliebig gewählt werden.

   Die       Hilfswelle    1 wird von der Kurbelwelle mittels Zahn  räder     Ko,        K1    mit einer     übersetzung    von 1 : 1 in der  der Drehrichtung der Kurbelwelle entgegengesetzten       Richtung,    angetrieben. Die Wirkung dieses Gegen  gewichtes ist durch den Vektor     U1    gegeben,     welcher     mit Bezug zur Zylinderachse ebenfalls einen Nei  gungswinkel von     cp    hat, jedoch in entgegengesetzter  Richtung als der Vektor     Vo.    Die Resultierende der  Vektoren     Vo    und     Ui    ist gleich der freien Kraft  (I.

   Ordnung) der hin und her gehenden Massen, wo  bei jedoch ihre Wirkung ausserhalb der Zylinder  achse liegt, so dass sie mit der freien Kraft in der  Querebene des Motors ein Momentpaar bildet. Dieses  Kippmoment     Ml    ist     sinusartig    nach der Beziehung  
EMI0002.0016     
    wo Öl die Entfernung der Wellenachsen 0 und 1  darstellt,     W    der Winkel ist, der durch den     Ausdruck     
EMI0002.0019     
    gegeben ist, wobei     xi,        y,    Koordinaten der     Hilfs-          wellenachse    1 darstellen.  



  Zum Ausgleich dieses     Kippmomentes    wird ein       Hilfsmomentenpaar    der Fliehkräfte     V",    und<I>V2</I> an  gewendet, die durch zwei gleich grosse Vektoren dar  gestellt sind, die auf den Arm 12 wirken, welcher  durch die Entfernung der Wellenachsen 1 und 2 be  stimmt ist, gegenseitig um 180  versetzt sind und  mit einer Winkelgeschwindigkeit     (o    in einer der Dreh  richtung der Kurbelwelle entgegengesetzten Richtung       rotieren.    V2 stellt die Fliehkraft des Gewichtes     m2     und     V_"    eine Komponente der Fliehkraft     V,    dar.

   Als  Wirkungsstelle eines der Vektoren     Vm    dient die  Achse der     angeführten    Welle 1 und für die Wir  kungsstelle des zweiten Vektors     Vn    die Achse der  das Gegengewicht M2 tragenden     zweiten        Hilfswelle    2,  die mit der     Kurbelwellenachse    parallel, aber sonst  beliebig angeordnet werden kann. Beide Hilfswellen  sind in bezug zur     Kurbelwellenachse        unsymmetrisch     angeordnet.

   Die Grösse der Vektoren     Vu    und     V2    ist  durch die Gleichung  
EMI0002.0042     
    gegeben, wobei 12 die Entfernung beider Hilfswellen       darstellt.    Die Hilfswelle 2 ist von der Kurbelwelle       mittels    Zahnräder     K'o    und K'2     mit    einer Übersetzung  1 : 1 angetrieben, so dass sie entgegengesetzt der  Drehrichtung der Kurbelwelle rotiert.

   Die Vektoren       V@i,        V2    wirken in der Weise, dass der von der Ver  bindungslinie 12 zum entsprechenden Vektor in der  Richtung     seiner        Rotierung    gemessene Winkel a bei  der aufgezeichneten Drehrichtung der Kurbelwelle  der Gleichung<I>s =</I>     ic   <I>+</I>     T   <I>+</I>     -#    entspricht. Die durch    geometrische Addition der Vektoren     U1    und     VM    ent  standene Resultierende     V,    ist durch das Gegen  gewicht     realisiert,    welches auf der Hilfswelle 1 an  geordnet ist.

   Der auf der Hilfswelle 2 wirkende  Vektor V2 ist durch das auf dieser Welle sitzende  Gegengewicht m2 realisiert.  



  Das Ausgleichssystem besteht daher mindestens  aus drei Gegengewichten, wobei das eine Gegen  gewicht direkt an der Kurbelwelle und weitere Ge  gengewichte an zwei Hilfswellen 1, 2 vorgesehen  sind, die mit derselben Geschwindigkeit rotieren  wie die Kurbelwelle, und zwar entweder beide in der  der Kurbelwellenrichtung entgegengesetzten Dreh  richtung oder eine Welle in derselben und die andere  in der entgegengesetzten Richtung als die Kurbel  welle. Für diese Hilfswellen können z. B. bestehende  Wellen, die zum Antrieb von Hilfseinrichtungen  dienen, benützt werden, das heisst Wellen des Steuer  mechanismus, des Kompressors, der Einspritzpumpe  und     ähnlichen.     



  Die aus     Fig.    1 ersichtliche Anordnung aller Ge  gengewichte in der Ebene     XY,    die senkrecht durch  die Zylinderachse zur     Kurbelwellenachse    führt, ist  vom Standpunkt der Konstruktion nur selten mög  lich. Im Falle eines nicht vollkommenen Ausgleiches,  das heisst, wenn freie Längsmomente zulässig sind,  kann die Anordnung der Gegengewichte nur an einer  Seite des Zylinders vorgenommen werden. Ein voll  kommener Ausgleich wird durch die Anordnung der  selben an beiden Seiten des Zylinders erreicht, wie  dies für einen     Einzylindermotor    aus Skizzen 2 bis 6  ersichtlich ist.  



  In     Fig.    2 ist ein Ausgleich mittels zweier auf der  Kurbelwelle     angeordneter,    das Gegengewicht     mo    bil  denden Massen WO und     m"o    und mittels der auf den       Hilfswellen    an beiden Seiten des Zylinders ange  brachten Massen dargestellt.

   Die an einer gemein  samen Welle wirkenden nicht dargestellten Vektoren       V'1,        V"1    oder     V'2,   <I>V"2</I> der Fliehkräfte sind gleich  gerichtet; für die Bestimmung ihrer Grösse gilt die  Bedingung, dass ihre resultierende Fliehkraft in der  Ebene     XY   <I>zu</I> liegen hat, und     d'ass    sie mit der Flieh  kraft des ursprünglichen Vektors     V1    oder     V2    des  eingangs     beschriebenen    Falles identisch sein muss.  Jede der zwei an der Kurbelwelle angebrachten  Massen     mo    dient zum Ausgleich einer Hälfte der ro  tierenden und eines Viertels der hin und her gehen  den Massen.  



  Eine Vereinfachung der angetriebenen Mecha  nismen von Hilfseinrichtungen kann dann eintreten,  wenn die Hilfswellen in gleicher Entfernung von der  Kurbelwelle angeordnet sind, so dass nur drei Zahn  räder gleichen Durchmessers anzuwenden sind.  



  Auf     Fig.    3 ist ein Massenausgleich dargestellt,  bei welchem ausser den auf der Kurbelwelle vorge  sehenen Massen noch drei Massen an den Hilfs  wellen     angeordnet    sind, wobei zwei Massen     m-xi    und       mxxi    je auf einer der     Zylinderachsen    an der Hilfswelle  1 vorgesehen sind und nur eine, das Gegengewicht     m2     bildende Masse an einer Seite des Zylinders an der           Welle    2.

   Dieser Fall kann aus     Fig.    2 so abgeleitet  werden, dass durch die Vereinigung der Vektoren  V'2 und V"2 in einen Vektor<I>V2</I> ein Moment ent  steht, welches durch Hinzufügung des entsprechen  den Momentpaares     zu    den Vektoren     V'1,        V111    be  seitigt wird. Die Gegengewichte sind gegenseitig ver  schieden versetzt und haben allgemein auch verschie  dene Grössen.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen eine     Ausführungsform     des Ausgleiches hin und her gehender Massen bei  einem     Einzylind'ermotor    im Falle, dass die Achsen  der Hilfswellen 1, 2 in einer zur Zylinderachse senk  rechten Ebene und in einer gleichen Entfernung von  derselben angeordnet sind. Die Kurbelwelle ist mit       zwei        Gegengewichten    zwecks Ausgleich der rotieren  den und der Hälfte der hin und her gehenden Massen  versehen.

   Von der Kurbelwelle wird die Bewegung  durch die Zahnräder     Ko,        K1    und     KD,    K2     mit    einer  Übersetzung 1 : 1 auf die     Hilfswellen    1, 2 übertra  gen, wobei die Welle 1 zum Antrieb des rotierenden,  den Eintritt der Spülluft in das Motorgehäuse bzw.  Motorzylinder     regulierenden    Schiebers<B>9</B> dient.

   Die  Welle 1 ist in Lagern L gelagert, und an beiden  Seiten sind in gleicher     Entfernung    von der Zylinder  achse die gleich grossen Massen     mxl    und     mXX1    an  geordnet, von denen jede     ein    Viertel der hin und her       gehenden    Massen ausgleicht. Die Masse     mxl    ist di  rekt mit dem Zahnrad     K1,    das die     Hilfswelle    1 an  treibt, verbunden, während die Masse     m--,x,    am Ende  der Welle 1 befestigt ist.

   Die gegenseitige Lage bei  der     Massen    ist so, dass die     entsprechenden    Vektoren  der Fliehkräfte einen Winkel von     90     einschliessen,  wobei der Vektor der Masse     mXXl    mit dem Vektor  der Masse auf der Kurbelwelle im Augenblick, wenn  sich diese in oberer     Totlage    befindet, parallel ist.  Das Gegengewicht m2 auf der Hilfswelle 2 ist direkt  am Zahnrad K2 befestigt. Das Gegengewicht auf der  Welle 2 ist so versetzt, dass, wenn sich die Kurbel in  oberer     Totlage    befindet, seine     Fliehkraft    senkrecht  auf die Ebene der Wellenachsen 0, 2 wirkt.  



  Das Ende der Hilfswelle 1 ist mit einem Flieh  kraftregler versehen, dessen auf der Welle verschieb  bare Hülse von den     Fliehkräften    der Gegengewichte  Z, die vorn an das Antriebsrad     K1    schwingend be  festigt sind, gesteuert wird.  



  Gleicherweise wie die freie Kraft bei einem     Ein-          zylindermotor    ausgeglichen wird, ist es möglich, auch  die freien Kräfte (Kräfte I. Ordnung) bei     Mehr-          zylindermotoren    auszugleichen. Die Art des Aus  gleiches bei einem Reihenmotor mit um 180  ver  setzten Kurbeln ist auf     Fig.    6 dargestellt. Die freien  Kräfte wirken in der Zylinderebene.

   Mit     Hilfe    der an  der     Kurbelwelle    angeordneten Gegengewichte     wird     ausser den, von rotierenden Massen     stammenden     Kräften     noch    die Hälfte des durch die hin und her  gehenden Massen hervorgerufenen Kräfte ausge  glichen. Mit Hilfe von zwei Gegengewichten, die an  der Hilfswelle 1 angebracht sind und weiteren zwei  Gegengewichten m2, die an der Hilfswelle 2 vor  gesehen sind, wird die zweite     Hälfte    der freien Kräfte    der hin und her     gehenden    Massen in der Weise aus  geglichen,     d:ass    kein Kippmoment in der Querrich  tung entsteht.

   Hierbei sind die Gegengewichte der  selben     Hilfswelle    gegeneinander um 180      versetzt.     



  Auf die gleiche Weise können auch die freien  Kräfte bei Maschinen mit mehreren Zylindern in  mehreren Reihen ausgeglichen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Massenausgleich bei Kolben maschinen, insbesondere bei Zweitakt Brennkraft maschinen, bei denen die freien, von den hin und her gehenden Massen hervorgerufenen Kräfte mit Hilfe einerseits von an der Kurbelwelle und anderseits an zwei Hilfswellen angebrachten Gegengewichten aus- geglichen werden, wobei beide Hilfswellen, deren Achsen parallel mit der Kurbelwellenachse, jedoch mit dieser nicht in einer Ebene liegen, mit derselben Winkelgeschwindigkeit wie die Kurbelwelle rotieren, dadurch gekennzeichnet,
    dass zwei entgegengesetzt rotierende Gegengewichte vorgesehen sind, von denen das eine (mo) auf der Kurbelwelle und das andere (m1) auf einer ersten Hilfswelle (1) angeord net sind, wobei das auf der Kurbelwelle angeordnete Gegengewicht (mo) die Hälfte der hin und her gehen den Massen ausgleicht und eine Fliehkraft (V0) er zeugt, die mit einer ersten Komponente (U1) der Fliehkraft (V1) des auf der ersten Hilfswelle ange ordneten Gegengewichtes (m1) eine Resultierende er gibt,
    welche mit den freien Kräften der hin und her gehenden Massen in einer Querebene des Motors ein erstes Kräftepaar bildet, welches durch ein zweites Kräftepaar (V31, V2) ausgeglichen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kräfte des zweiten Kräfte paares aus der Fliehkraft (V2) eines auf der zweiten Hilfswelle (2) angeordneten Gegengewichtes (m2) und der zweiten Komponente (VM) des auf der ersten Hilfswelle (1) angeordneten Gegengewichtes (m1) be steht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Gegengewichte auf der Kurbelwelle und den zwei Hilfswellen in meh rere Massen (m1, m'1, m111, <I>m'2, m112)</I> aufgeteilt ist, die auf beiden Seiten der Zylinderachse angeord net sind, wobei die auf der Kurbelwelle angeordne ten Massen (mo) ausser der Hälfte der hin und her gehenden Massen auch noch die rotierenden Massen des Kurbelmechanismus ausgleichen. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfswellen (1, 2) in einer zur Zylinderachse senkrechten, die Kurbelachse nicht enthaltenden Ebene liegen und zur Zylinderachse symmetrisch an geordnet sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Massen (mxl, mXX1) der ersten Hilfswelle in gleicher Entfer nung von der Zylinderachse angeordnet sind und der durch das Gegengewicht (m2) erzeugte Fliehkraft- Vektor (V2) der zweiten Hilfswelle (2) in der durch eine Masse (mxi) der Hilfswelle (1) gehenden und senkrecht zur Kurbelwellenachse verlaufenden Ebene liegt.
CH360845D 1956-01-09 1957-01-08 Einrichtung zum Massenausgleich bei Kolbenmaschinen CH360845A (de)

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