CH360846A - Zweitakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine

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CH360846A
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Johann Buechi Alfred
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Johann Buechi Alfred
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    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/28—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00—Engines with liquid fuel
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Description


      Zweitakt-Brennkraftmaschine       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Zweitakt-          Brennkraftmaschine    mit Gleichstromspülung, sowie  mit mehreren     Auslassventilen    im Zylinderkopf und  mit vom Kolben gesteuerten     Einlassschlitzen,    die über  den ganzen Zylinderumfang mindestens annähernd  gleichmässig verteilt und derart     tangential    angeord  net sind, dass die Luft im Zylinder eine Drehbewegung  ausführt.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Le  bensdauer und den Nutzwirkungsgrad einer bekann  ten Maschine der erwähnten Art zu vergrössern. Die  Lösung dieser Aufgabe besteht in einer Verbesse  rung der Spülung und Kühlung der Zylinderwände  und der Ventile und einer besseren     Verteilung    und       Zerstäubung    des Brennstoffes in der     Aufladeluft.    Die  Lösung der gestellten Aufgabe wird durch die Ver  einigung an und für sich bekannter Merkmale er  reicht, welche Merkmale sich in überraschender Art  und Weise ergänzen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die     Auslassventile    durch zwei zentral im     Zylinderkopf     befindliche     koaxial    zueinander und beweglich inein  ander angeordnete Ventile,     nämlich    ein Aussenventil  mit Sitz im Zylinderkopf und ein im Aussenventil ge  führtes Innenventil mit Sitz im Aussenventil,     gebildet     sind und dass die Gase hinter mindestens     einem    der  Ventile derart geführt werden, dass sie die durch  die     Einlassschlitze    hervorgerufene Luftdrehung im  Zylinder unterstützen.  



  Es wird dadurch eine     einheitliche    Drehbewegung  der Luft im Zylinder erreicht, was sowohl für den       Auslass,    den Spül- und Ladevorgang, die Kühlung  der von der Spülluft berührten Wände und die Brenn  stoffverteilung und     -zerstäubung    von Vorteil ist und  zur Erhöhung des     Wirkungsgrades    und der Lebens  dauer der Maschine beiträgt.    Die Spül- und     Ladelufteinströmung    kann     eine     gegen eine     Brennraumeinbuchtung    im Kolben gerich  tete Bewegungskomponente aufweisen, z. B. durch  die Ausbildung der     Einlassschlitze.     



  Eine besondere Aufgabe der Maschine kann     ihre     Lösung darin finden, dass getrennte Übereinander  liegende     Einlassschlitze    im Zylindermantel vorgesehen  werden.  



  Eine zweckmässige Lösung zur Unterstützung der       Luftdrehbewegung    kann auf verschiedene Art und  Weise erzielt werden. Es kann nach mindestens einem  der     Auslassventile    mindestens ein     Auslasskanal    im  Zylinderkopf exzentrisch zur betreffenden Ventil  achse angeordnet sein. In besonders zweckmässiger  Art und Weise kann ein     spiralförmiger        Sammelraum     nach einem oder beiden     Auslassventilen        vorgesehen     werden.  



  Eine gute Kühlung, von der besonders die Lebens  dauer der Maschine beeinflusst wird, kann dadurch  erhalten werden, dass die Vorrichtung zur Lieferung  von Spül- und Ladeluft so bemessen und ausgeführt  ist, dass die     gelieferte        Spülluftmenge    ausreicht, den  Raum hinter dem     Ventilauslass    zu spülen und nach       Ventilschluss    den Raum oder die Räume vor der       Abgassammelleitung    mit     verhältnismässig    kalter Spül  luft während der folgenden     Verdichtungs-,        Verbren-          nungs-    und Expansionsperiode gefüllt zu halten.  



  In baulicher     Hinsicht    können folgende Ausbil  dungen des oder der Abgaskanäle, im Zylinderkopf  besondere Vorteile ergeben. Zum Beispiel können  die Abgase nach jedem     Auslassventil    durch einen  besonderen Kanal im Zylinderkopf nach aussen ge  führt werden, oder es kann nach den     Auslassventilen     für beide Teilkanäle ein gemeinsamer, nach aussen  geführter Kanal im     Zylinderkopf    vorgesehen sein.      Im ersteren Falle können die Kanäle im Zylinderkopf  je an eine besondere Abgasleitung angeschlossen  werden.  



  In den acht Figuren sind beispielsweise Ausfüh  rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Gleiche Zahlen bzw. Buchstaben bezeichnen entspre  chende Teile.  



       Fig.    1 zeigt einen Schnitt durch die Zylinderachse  einer     Zweitakt-Brennkraftmaschine    mit sogenannter  mechanischer     Aufladung,          Fig.    2 einen Schnitt durch den     Zylinderabschluss     in Richtung der Zylinderachse,       Fig.    3 einen Schnitt durch einen     Zylinderabschluss     entsprechend dem Linienzug     1-I    von     Fig.    2,       Fig.    4 einen solchen entsprechend dem Linienzug       11-II    von     Fig.    2;

         Fig.    5 stellt einen Schnitt entsprechend dem Li  nienzug     III-111    von     Fig.    1 dar und       Fig.    6 einen gleichen Schnitt     III-III    entsprechend  der     Fig.    1, bei einer anderen Ausführungsart;       Fig.    7 zeigt einen Schnitt durch die Zylinderachse  einer     Zweitakt-Brennkraftmaschine    mit Abgasturbo  aufladung und       Fig.8    einen gleichen Schnitt einer     Zweitakt-          Brennkraftmaschine,    welche mit kombinierter Abgas  turbo- und mechanischer     Aufladung    arbeitet.  



  In     Fig.    1 ist 1 der Zylinderblock, 2 der     Kurbel-          "a        ehäuseunterteil,    3 die Kurbelwelle, 4 eine Zylinder  büchse, 5 die Steuerwelle, 6 ein Arbeitskolben, 7 eine  Schubstange und 8 ein     Zylinderabschluss.    Die Zy  linderbüchse 4 ist in der Nähe der inneren Tot  punktlage des Kolbens mit     Einlassschlitzen    9 und  im     Zylinderabschluss    8 mit     zwei    koaxial     zueinander     und ineinander beweglich gelagerten     Auslassventilen     10 und 11 ausgerüstet.

   Die Spül- und Ladeluft wird  den Zylindern 12 durch ein von der Maschine selbst  angetriebenes Gebläse, das im gezeigten Beispiel  als rotierendes Gebläse 13 ausgebildet ist, durch den  Stutzen 35, den Raum 14 und die     Einlassschlitze    9  zugeführt. Die Auspuffgase verlassen den Zylinder  12 zwischen den beiden Ventilen 10 und 11 durch  den Raum 15 und durch den Raum 16 ausserhalb  des äusseren     Auslassventils    10.

   Von dort gelangen  sie entweder gemeinsam, wie in     Fig.    1, 2, 3, 4 und  7 dargestellt, durch die Leitung 17 nach aussen, oder  getrennt, wie in     Fig.    8 dargestellt, durch die Leitungen  17' und 17"     zu    der Gasturbine 37 eines     Turbo-          laders    38. Das     Auslassventil    10 wird durch den Steuer  nocken 18, die Stange 19, den Hebel 20 und den  Federteller 21, unter Mitwirkung der Feder 22, ge  steuert, währenddem das     Auslassventil    11 durch den  Steuernocken 23, die Stange 24, den Hebel 25, unter  Mitwirkung der     Haarnadelfeder    26 und des Bügels  27, betätigt wird.  



  In     Fig.2    sieht man, wie sich die     Auslassräume     16 und 28 nach den     Auslassventilen    10 und 11 im  Raum 29 vereinigen, um dann, wie in     Fig.    1 dar  gestellt, gemeinsam zur Abgasleitung 17 zu führen.  30 ist das     Brennstoffeinspritzventil.    Es geht durch  einen Stutzen 31 im     Zylinderabschluss    8 und ist    gegen die Vertiefung 32 im Kopf des Kolbens 6  gerichtet.  



       Fig.    3 zeigt die     Weiterführung    der Abgase nach  dem inneren     Auslassventil    11 aus dem Raum 15 nach  Durchtritt durch die Öffnungen 10'     (Fig.2)    des  äusseren     Auslassventils    10 in eine spiralförmige Aus  bildung des Raumes 28, der nachher in den Raum  29 übergeht. Die Anordnung des Brennstoffventil  stutzens 31 ist ebenfalls dargestellt. Die Brennstoff  einspritzung erfolgt vorzugsweise in Richtung der  Drehbewegung der Spül- und Ladeluft im Zylinder  und der Abgase und Spülluft im Raum 15 und 28  entsprechend der Pfeile 33.  



       Fig.    4 zeigt den Durchtritt der Abgase und der  Spülluft durch den ebenfalls spiralförmig ausgebil  deten Raum 16 in den Raum 29. Die Drehbewegung  der Luft im Zylinder und auch in diesem Auslass  ventil erfolgt vorzugsweise in gleicher Richtung,  wie dies durch die Pfeile 34 angedeutet ist. In der  gleichen Richtung wird auch der Brennstoff durch  den Stutzen 31 in den Brennraum     tangential    einge  führt.  



  In     Fig.    5 sieht man die Ausbildung der Einlass  schlitze 9 in der Zylinderbüchse 4. Diese münden       tangential    in den Zylinderraum ein, um dort eine  Drehbewegung zu erzeugen, welche vorzugsweise in  der gleichen Richtung erfolgt, wie dies die Pfeile 33  und 34 in     Fig.    3 und 4 andeuten. Die Versteifungs  wände 1', 1", 1<B>'</B> und 1<B>Y'</B> im Zylinderblock sind  so gerichtet und geformt, und die Eintrittsstutzen 35  für die zugeführte Spül- und Ladeluft so angeord  net, dass die Drehbewegung der Spül- und Ladeluft  entsprechend der Drehrichtung, wie die Pfeile dies  andeuten, noch unterstützt wird.  



  In     Fig.    6, die einen Schnitt am gleichen Ort, wie       Fig.    5, zeigt, ist die Ausbildung noch so getroffen,  dass die im Raum 14     (Fig.    1) eintretende Spül- und  Ladeluft vor Eintritt in die     Einlassschlitze    in einen  spiralförmig begrenzten Raum 36 tritt und dann erst  durch .die     tangential_en    Schlitze 9 in der Zylinder  büchse 4 gelangt. Dadurch soll die Wirbelbildung im  Zylinder noch verstärkt werden.  



  In     Fig.6    deutet 35 einen Eintrittsflansch für  die vom Gebläse 13 in den Raum 14 und weiter in  den Raum 36 geförderte Spül- und Ladeluft an.  



  In     Fig.7    ist eine ähnliche Ausbildung wie in       Fig.    1 gezeigt, nur mit dem Unterschied, dass die  Abgase der Maschine aus beiden     Auslassventilen    ge  meinsam in ein     Abgasturbogebläse    37, 38 über  geleitet werden. Die Abgase gelangen deshalb aus  der Abgasleitung 17 in die Turbine 37 und von  dort durch die Leitung 39 ins Freie, oder in einen       Wärmeaustauscher    oder dergleichen. Die Spül- und  Ladeluft gelangt aus dem. Gebläse 38 durch die  Leitung 40 und den Stutzen 35 in den Raum 14 und  weiter in den Raum 36 und durch die     Einlassschlitze     9 in den Zylinder 12.  



       Fig.    8 zeigt hingegen eine Ausführungsform des       Erfindungsgegenstandes,    bei welcher die Abgase und  eventuell auch mindestens ein Teil der Spülluft durch      das innere     Auslassventil    in die Leitung 17" getrennt  zu einer besonderen Turbine oder Stufe oder zu einem  Segment einer Abgasturbine 37 geführt werden, wäh  renddem die durch das äussere     Auslassventil    10 und  dann durch den Ringraum 16 austretenden Gase bzw.  auch Spülluft durch die Leitung 17' in eine andere  Turbine bzw. Stufe bzw. in ein anderes     Einlassseg-          ment    einer Turbine 37 einströmen.

   Bei einer sol  chen Ausführungsform kann beispielsweise das innere       Auslassventil        1l    zuerst geöffnet werden, und seine  Abgase können unter dem dann herrschenden  höheren Druck in dem betreffenden     Brennkraft-          maschinenzylinder    durch den Raum 28 zu einer  besonderen Turbine oder zu einer Stufe oder zu einem  besonderen     Einlassdüsensegment    der Turbine 37 ge  leitet werden.

   Die durch das äussere     Auslassventil     austretenden Gase können erst später, das heisst bei  niedrigerem Druck im Zylinder, durch die Leitung  17' zu einer besonderen Turbine oder Stufe oder  zu einem anderen     Düseneintrittssegment    einer Tur  bine 37 geführt werden. Auf diese Weise wird der  Öffnungsdruck des inneren     Auslassventils    kleiner, als  wenn beide Ventile gleichzeitig öffnen würden, aber  auch der Öffnungsdruck des äusseren     Auslassventils     ergibt sich dadurch niedriger, weil in seinem späteren  Öffnungszeitpunkt der Druck im Zylinder 12 bereits,  z. B. sogar bis auf den Spüldruck, gefallen ist.  



  Des ferneren ist die Ausbildung entsprechend       Fig.    8 so getroffen, dass zwei Reihen von Einlass  schlitzen 9 bzw. 9' in der Zylinderbüchse 4 angeord  net sind. Die unteren     Einlassschlitze    9 dienen haupt  sächlich zur Spülung des Zylinders und die oberen  (9') hauptsächlich zur Einführung der Ladung unter  hauptsächlich erhöhtem Druck.

   Da die Ladeschlitze  9' für eine wirksame Nachladung möglichst spät  durch den Kolben 6 geschlossen werden müssen, und  zwar wenn der Auspuffvorgang mindestens teilweise  beendigt ist - aber anderseits der Auspuffvorgang  schon beginnt, wenn diese Schlitze noch offen sind  müssen mindestens im Zutrittsraum 41 zu den Schlit  zen 9'     Rückschlagorgane    42 angeordnet sein, welche  verhindern, dass Auspuffgase in das     Nachladegebläse     43 gelangen. Die Eintrittsschlitze 9' für die Nach  ladung können auch nur auf einem Teil des Zylinder  umfanges angeordnet sein, aber dort auch zur Unter  stützung der Drehbewegung im Zylinder 12     tangential     in denselben einmünden.

   Im gezeichneten Beispiel  wurde als     Nachladegebläse    ein von der Steuerwelle  5 durch eine Kette 43' oder     sonstwie    angetriebenes  Rotationsgebläse 43 angenommen. Dieses Gebläse  kann mit Vorteil aus dem Raum 14 bzw. 36 vor den       Einlassschlitzen    9 durch die Leitung 44 ansaugen,  erhält also seine Luft aus der Förderleitung 40 des       Turboladergebläses    38. Dadurch erübrigt sich eine  besondere Ansaugvorrichtung mit Luftfilter     und    Ge  räuschdämpfer für das Gebläse 43 und bei grossen  Drehzahlen des Turboladers kann der Nachlade  druck im Gebläse 43 dadurch stark über den Spül  luftdruck gesteigert werden.

   In der     Förderleitung     des Gebläses 38 kann selbstverständlich auch ein         Ladeluftkühler    45 vorgesehen sein, ebenso, wie  aber nicht gezeichnet, ein solcher zwischen dem Ge  bläse 43 und dem     Einlassraum    41 zu den Nachlade  schlitzen 9'. Es kann aber auch irgendein anderes  Gebläse, z. B. ein     Zentrifugalgebläse,    als Nachlade  gebläse 43 verwendet werden. Ferner kann aber  auch durch die unteren     Einlassschlitze    9 von einem  mechanisch oder     sonstwie    angetriebenen Gebläse  Spülluft zugeleitet und von einem Abgasturbolader  durch die oberen Schlitze 9' in der Hauptsache nur  Ladeluft zugeführt werden.

   Pro Maschine können  natürlich in bekannter Weise mehrere Turbolader und  auch mechanisch oder     sonstwie    angetriebene Gebläse  vorgesehen sein.  



  Die Spül- sowie auch die     Nachladeschlitze    9 bzw.  9' sowie die obere Wand, ihre     Zuleiträume    36 bzw.  41 können so geformt sein, dass im Zylinder ein  gegen die Kolbenvertiefung gerichteter     Lufteinlass    er  folgt, um den dortigen Kolbenraum auch gut zu  spülen und den Kolbenkopf zu kühlen. Die     Steuerung     der     Auslassventile    kann entweder so ausgebildet sein,  dass dieselben gleichzeitig öffnen, oder vorteilhafter  weise das innere     Auslassventil    früher     geöffnet    wird.

    Die Ausbildung kann auch so getroffen sein,     d'ass    das  innere Ventil erst auf dem äusseren Ventil abschliesst,  wenn das letztere bereits geschlossen ist.  



  In     Fig.    2 wird bei geschlossenen     Auslassventilen     10 und<B>11</B> die Spülung und Füllung mindestens der  Räume 15 und 16 hinter den     Auslassventilen    durch  die     Punktierung   <I>A</I> und<I>B</I> dieser Räume dargestellt.  In     Fig.3    und 4 ist auch die Füllung der Räume  28 und 16 im     Auslasskanal    hinter den Ventilen eben  falls durch     Punktierung    C und D veranschaulicht.  In     Fig.    3 und 4 ist durch die Linien e und     f    ange  deutet, dass auch die Abgaskanäle 29 gespült und mit  kalter Luft gefüllt werden, und dass auch beim  Rückprallen von Abgasen, z.

   B. von einer Turbine  her, mindestens die Räume 15 und 16 zwischen und  ausserhalb der     Auslassventile    10 und 11 und die  Abgaskanäle 28, 29 während des Spülvorganges mit  verhältnismässig kalter Spülluft gespült werden und  auch während der     Verdichtungs-,        Verbrennungs-    und  Expansionsperiode z. B. bis zum Querschnitt e damit  gefüllt bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Gleichstrom spülung, sowie mit mehreren Auslassventilen im Zylinderkopf und mit vom Kolben gesteuerten Ein lassschlitzen, die über den ganzen Zylinderumfang mindestens annähernd gleichmässig verteilt und der art tangential angeordnet sind, dass die Luft im Zy linder eine Drehbewegung ausführt, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auslassventile durch zwei zentral im Zylinderkopf befindliche koaxial zueinander und be weglich ineinander angeordnete Ventile, nämlich ein Aussenventil mit Sitz im Zylinderkopf und ein im Aussenventil geführtes Innenventil mit Sitz im Aussen ventil,
    gebildet sind und dass die Gase hinter minde stens einem der Ventile derart geführt werden, dass sie die durch die Einlassschlitze hervorgerufene Luft drehung im Zylinder unterstützen. UNTERANSPRÜCHE 1. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlass schlitze (9) im Zylindermantel so ausgebildet sind, dass die Spül- und Ladelufteinströmung eine gegen eine Brennraumeinbuchtung im Kolben gerichtete Be wegungskomponente aufweist.
    2. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Ein führung der Spül- und der Ladeluft getrennte, über einanderliegende Einlassschlitze (9, 9') im Zylinder mantel angeordnet sind. 3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinder kopf nach mindestens einem der Auslassventile ein Sammelraum (16 bzw. 28) derart angeordnet ist, dass dadurch eine Drehbewegung der Spülluft im Raum hinter dem betreffenden Ventil entsteht (Fig. 3 und 4).
    4. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass mindestens ein Auslasskanal (29) im Zy linderkopf nach mindestens einem der Auslassventile so exzentrisch zur betreffenden Ventilachse angeord net ist, dass die Drehbewegung der Spülluft im Raum nach dem betreffenden Ventil begünstigt wird (Fig. 3 und 4).
    5. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zur Lieferung von Spül- und Ladeluft so be messen und ausgeführt ist, dass die gelieferte Spül luftmenge ausreicht, um den Raum hinter dem Zy- linderauslass zu spülen und nach Ventilschluss den Raum mit verhältnismässig kalter Spülluft während der folgenden Verdichtungs-, Verbrennungs- und Ex pansionsperiode gefüllt zu halten.
    6. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem ganzen Raum zwischen den beiden Auslassventilen und dem das äussere Auslassventil umgebenden Raum auch der anschliessende Abgaskanal mindestens teil weise mit Spülluft gespült wird und nach Ventilschluss alle diese Räume während der Verdichtungs-, Ver- brennungs- und Expansionsperiode mit solcher Luft gefüllt gehalten werden.
    7. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase nach jedem Auslassventil durch einen besonderen Kanal im Zylinderkopf nach aussen geführt werden (Fig. 8). B. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jeden Abgaskanal eine besondere Abgasleitung (17' und 17") angeschlossen ist. 9. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase nach den Auslassventilen durch einen gemeinsamen Kanal im Zylinderkopf nach aussen geführt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116378816A (zh) * 2023-05-19 2023-07-04 江苏大学 一种对置活塞二冲程发动机

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