CH363196A - Zweitakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine

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CH363196A
CH363196A CH5063657A CH5063657A CH363196A CH 363196 A CH363196 A CH 363196A CH 5063657 A CH5063657 A CH 5063657A CH 5063657 A CH5063657 A CH 5063657A CH 363196 A CH363196 A CH 363196A
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CH
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cylinder
internal combustion
combustion engine
air
valves
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CH5063657A
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Johann Buechi Alfred
Original Assignee
Johann Buechi Alfred
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/28Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of coaxial valves; characterised by the provision of valves co-operating with both intake and exhaust ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines
    • F02B2720/233Two stroke engines with measures for charging, increasing the power

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Description


      Zweitakt-Brennkraftmaschine       Die Eindung bezieht sich auf     Zweitakt4Brenn-          kraftmaschinen    mit Spül- und     Ladeluftventilen    im       Zylinderkopf    und     mit    vom     Kolben        gesteuerten    Aus  lassschlitzen.

   Sie !besteht darin, dass die     Ausbildung     so getroffen ist, dass der Eintritt der Spül- und Lade  luft ,in den     Zylinder        durch        mindestens    zwei im Zy  linderkopf koaxial zueinander und beweglich inein  ander     angeordnete        Einlassventile        erfolgt.    Dadurch  wird     eine    grosse     Gesamteintrittsfläche-für    die     Spül-          und    Ladeluft auf einem minimalen Durchmesser der       Zylinderkopffläche    erreicht.

   Es fallen     -dadurch    auch  die     Ventilgewichte    leichter aus, was .bei ihrem kurz  dauernden und raschen     Öffnen    und     Schliessen    bei       Zweitakt@Brennkraftmaschinen    von .besonderer Wich  tigkeit ist. Zwei koaxial     zueinander    angeordnete und       ineinanderliegende        Einlassventile        .können        koaxial        zum          Zylinder    angeordnet sein.

   Dies gibt eine besonders  einfache     Ausbildung    des     Zylinderkopfes    und auch  der     Steuerung    der     Einlassventile.    Sie     ermöglicht    auch  eine gute     Entleerung,        Spülung    .und Ladung der Zy  linder     symmetrisch    um die Achse der letzteren herum.

    Das eine der beiden     Einlassventile    kann bei     Beginn     der     Spülperiode    zuerst und das andere, koaxial dazu  angeordnete     Einlassventil    erst später geöffnet werden,  um die     zur    Öffnung der     Ventile        aufzubringenden     Steuerkräfte zu     trennen    und um     eine    sich verän  dernde     Spülwirkung    im     Zylinder    zu erreichen.  



       'Des        weitern    kann die     Ausbildung    so getroffen  sein, dass der Abschluss der mindestens     zwei        :koaxialen          Einlassventile    erst     nacheinander        erfolgt,    um ein     gleich-          zeitiges        Absetzen    dieser     Ventile    auf     ihren    Sitzflächen  zu vermeiden.

       Durch    die     tangentiale        Einführung    der       Spül-    und Ladeluft in den Zylinderkopf durch min  destens eines der     Einlassventile    kann eine Drehbewe  gung dieser Luft beim     Eintritt    in den     Zylinder    durch  dieses Ventil     erzeugt    werden.

   Durch solche Dreh  bewegungen, die auch .noch während des Verdich-         tungs-    und     Verbrennungshubes    andauern     und    dazu       im        eingeschnürten        Brennraum        noch    verstärkt werden,  werden auch die     Brennstoffverteilung    und die Ver  brennung     im        Zylinder        verbessert-          Die        Ausbildung    der     Auslassschhtze    im Zylinder  kann auch so getroffen sein,

   dass     ausser        einer        tangen-          tialen    Einführung der Spül- und     Ladeluft        in    den Zy  linderkopf     zwecks        Herstellung    einer Drehbewegung       beim    Eintritt dieser Luft in den     Zylinder    auch ein       tangentialer    Austritt durch die     Abgasschlitze        im    Zy  linder     stattfindet,

          welcher    die     Drehbewegung    der Luft  im     Zylinder        begünstigt.     



  Die     Spül-    und     .Ladevorrichtung    kann so gross  .bemessen und ausgebildet     sein,    dass auch der Raum  nach den     Auslasssahlitzen    um die Zylinderbüchse -her  um mindestens     teilweise    mit     verhältnismässig    kalter       Spülluft        gespült    wird und     Spülluft        während    der     Ver-          dichtungs-,        Verbrennungs-    und Expansionsperiode     in     diesem Raum     verbleibt.     



  In den drei     .Zeichnungen        sind    in neun Figuren       einige        .beispielsweise        Ausführungsformen    des     Erfin-          dungsgegenstandes        dargestellt.     



  Gleiche oder     ähnliche    Teile     bzw.    Zustände     sind          mit    gleichen Zahlen oder Buchstaben     bezeichnet.          Fig.    1 stellt einen Schnitt     durch    eine     Zylinder-          achse    einer     Brennkraftmaschine    mit Abgasturbo  Spülung und -Ladung     da:r.     



       Fig.    2 zeigt     einen        Schnitt    durch die     Zylinderachse          durch    einen Zylinderkopf sowie durch einen Teil eines  Zylinders.  



       Fig.    3 veranschaulicht     einen        Schnitt    quer zur Zy  linderachse     durch    einen     Zylinderkopf    entsprechend  dem     Linienzug        IH-II:I    von     Fig.    2, und       Fig.    4 einen     solchen    entsprechend dem Linienzug       IV-IV    von     Fig.    2.  



       Fig.    5 zeigt     ebenfalls    einen Schnitt quer zur Zy-           linderachse    durch einen Zylinderkopf, wobei sich die  ser     Schnitt    über     zwei    Zylinderköpfe erstreckt.  



       Fig.6    stellt einen     Querschnitt        VI        VI    nach       Fig.    1 quer     zur        Zylinderachse    je durch einen Zylin  der einer     Brennkraftmaschine    bei     einer    besonderen       Ausführung    dar.  



       Fig.    7 zeigt einen ähnlichen     Schnitt,    wie in     Fig.    1       durch        einen        Zylinder    einer     Brennkraftmaschine,    wel  che     :mit    einem     Abgasturbogebläse    gespült und mit  einem von der Maschine selbst angetriebenen Lade  gebläse in der Hauptsache geladen und     eventuell    auch  gespült wird.  



  Die     Fig.    8 und 9 stellen     Querschnitte    durch die  Steuerwelle bei anderen Ausbildungen der Steuer  nocken,     als    wie sie in den     Fig.    1 und 7     gezeigt    sind,  dar.  



  In     Fig.    1 zeigt 1 das     Maschinengestell,    2 die       Grundplatte,    3 die     Kurbelwelle    und 4     eine    Zylinder  büchse, 5 die     Steuerwelle    und 6 einen Kolben     einer          Brennkraftmaschine    nach dem     Erfindungsgegenstand.     7 ist eine Schubstange und 8 ist ein Zylinderkopf.

    9 sind die     Auslassschlitze    für die die Maschine ver  lassenden     Abgase    und 10 und 11 die zueinander       :koaxial    angeordneten und     ineinander    bewegten Ein  lassventile. 12 ist der     Zylinderraum,    14     ist    das     in          diesem        Fall        durch        eine     13 angetrie  bene Spül- und Ladegebläse.

   Die     Abgasturbine    13       erhält        .ihre    Abgase aus dem. die     Abgasschlitze    9  umgebenden     Raum    15, welche     ihre    Gase an die Ab  gasleitung 16 und von dort zur Turbine 13 abgeben.  Das Ladegebläse 14 gibt seine Förderluft durch die  Leitung 17     sind    die Zweigleitungen 17'     .bzw.    17"  getrennt an     die    Räume 18', 18 bzw. 19', 19 vor die       beiden        Einlassventile    10     respektive    -11 ab.

   Vom Raum  19     tritt    die     Ladeluft        durch    den     Raum    10a     zwischen     den beiden     Ventilen        zur        Abschlussstelle        des    Ventils  11. Durch die     Ventilabschlussstellen    beider Ventile  10 und 11     gelangt    dann die Spül- und Ladeluft in  den     Verbrennungszylinder    12. 21 ist der Steuer  nocken für das     Einlassventil    10.

   Dieser wird durch       eine    nicht gezeichnete     Rolle        oder    eine     Gleitfläche,    die  auf     denn        Nocken    21     gleitet,    mittels der     Stange    23,       dem    Hebel 24,     dem    Ventilteller 25     geöffnet    und un  ter Wirkung der     Feder    26     geschlossen.    Die     Steuerung     des inneren     Ventils    11     geschieht    durch den Nocken  27,

   die     Rolle    oder     Gleitfläche    22     mittels    der- Stoss  stange 28, dem     Hebel    29, und es     wird    durch die  doppelte     Haarnadelfeder    30 unter Vermittlung des  Joches 31 geschlossen.

   Der     Steuernocken    21 und der       Steuernocken    27 können so     ausgebildet        sein,    dass  die -beiden Ventile mindestens annähernd     im    gleichen  Moment     öffnen    bzw.

       schliessen.    Es kann aber auch  wahlweise das eine Ventil vor dem anderen geöffnet  werden, oder     das    eine wahlweise     ebenfalls    s nicht       gleichzeitig    wie das andere     schliessen.    Damit     kann     das     gleichzeitige        Öffnen        bzw.    Schliessen der Ven  tile vermieden und die dadurch entstehenden     Kräfte          auf    die     Steuerteile    und     die        Steuerwelle    getrennt  werden,

   wodurch ein kleinere     gleichzeitige    Be  anspruchung derselben auftritt. Durch das frühere    Öffnen zum Beispiel des äusseren     Einlassventils     10 kann     insbesondere    durch dasselbe zuerst       igespült    und durch das innere Ventil 11 erst später  gespült aber     zusätzlich,    wenn es später als das Ventil  10     schliesst,    auch nachgeladen werden.

   32 ist ein  Brennstoffventil eines     Zylinders,    das im     Stutzen    33  im Zylinderkopf 8 gelagert     ist.    Die     Ausbildung    kann  auch so     getroffen    sein, dass das     Brennstoffventil    32       in    eine Vertiefung 9' des Kolbens     gerichtet    ist. 34  ist die von der     Steuerwelle    5 aus angetriebene Brenn  stoffpumpe.  



  In     Fig.    1 sind die Nocken 21 und 27 so gezeich  net, dass sie mindestens     annäh@emd    gleichzeitig die  Ventile 10 und 11 öffnen und schliessen. Die Spü  lung     beginnt    -also annähernd gleichzeitig durch beide  Ventile und die Ladung durch dieselben endet eben  falls     gleichzeitig.     



  Wie dies     in        Fi.g.    1     ebenfalls        dargestellt    ist, kann  die Förderluft des Gebläses 14 z. B.     im.    Kühler 42  vor     Eintritt        in    die Maschine gekühlt werden, wodurch  die     Kühlung    der     Zylinderköpfe,    der Zylinder und  Kolben verstärkt und auch die Luftaufnahme der  Maschine und ihre     Leistung        vergrössert        sowie    ihre       Wirtschaftlichkeit    verbessert wird.  



  Statt wie in     Fig.    1 dargestellt, kann zur Lieferung  von Spül- bzw. Lade- bzw. auch     Nachladeluft    irgend  eine     andere        Gebläseart    bzw. eine Pumpe statt des       Turboladers    13, 14     vorgesehen    sein. Diese können  auch     mechanisch    von der     Brennkzaftmaschine    selbst  oder     anderweitig        angetrieben    werden.  



  In     Fig.    2     ist    8 ein Zylinderkopf, 10 ist das äussere  und 11 das     inneue        Einlassventil.    18 -ist der     Zutritts-          _        raum    zur     Abschlussstelle    des' Ventils 10 und 19 der       Zutrittsraum        zum    inneren     Einlassvenbil    11.

       Entspre-          chend    der     gezeichneten        Ausbildung    trennen sich die  Räume 18 und     19,bei    der     Eintrittsstelle    im     Zylinder-          kopf    8     rund        besitzen    eine gemeinsame Zuleitung 20.

    Der Kalben 6     besitzt    auch hier eine Vertiefung 9'. 32  ist ein     Brennstoffventil,    das in     einem    Stutzen 33 im       Zylinderkopf    in     Richtung    gegen die     Vertiefung    9'       geführt    ist. Es können     mehrere    solcher im     gleichen          Zylinderkopf        anbeordnet        sein.     



       Fig.    3     zeigt    die     Einführung    der Spül- und Lade  luft oder nur der Ladeluft allein     zum        inneren        Ein-          lassvenbil    11.

   Der     Eintrittsstutzen    20 ist     exzentrisch     zur     Zylinderachse    und der     Achse    beider     Ventile    ange  ordnet und mündet     in    einen spiralförmigen Raum 19,  von wo     aus    dann der     Eintritt    der     Spül-    und Lade  luft durch den Raum 10a zur     Abschlussstelle    des       Ventils   <B>11</B>     fuhrt,        siehe    auch     Fig.    1 .und 2.

   Im     spiral-          förmigen    Raum 19 entsteht     eine    Drehbewegung, wie  sie durch die     Pfeile    35 angedeutet ist.  



  Nach     Fig.    4 ist der     Eäntrittsstutrzen    20, hier der       gleiche    wie inRTI ID="0002.0219" WI="10" HE="4" LX="1294" LY="2481">  Fig.3,    für     die        Spül-    und Ladeluft  ebenfalls     exzentrisch    zur     Zylinder-        bzw.        Ventilachse          angeordnet    und     führt    in     einen        spiralförmigen    Raum  18,

   wo ebenfalls     eine        Drehbewegung    entsprechend  dem     Pfeil    36 entsteht, so dass auch beim     Eintritt    der  Spül- und Ladeluft     auch    durch das     Ventil    10 hin  durch im     Zylinderraum    eine Wirbelbewegung     im    .glei-           chen        Sinn    wie     nach        Fig.3    zur besseren Kühlung der       Zylinderwände    und guten Spülung des Zylinderrau  mes und Brennstoffverteilung im Brennraum statt  findet.

   Diese     Wirbelbewegung    wird     vorteilhafterweise     so stark gewählt, dass sie auch noch bei Abschluss  der     :beiden        Einlassventile    10 und 11, das heisst be  sonders     in    der Nähe -der oberen     Totpunktlage    des       Kolbens,    während der Brennstoffeinspritzung und       während    der Verbrennungsperiode,     das    heisst im Zu  stand, wie er     durch        Fig.    2     dargestellt    ist,     mindestens     noch andauert.

       Vorteilhafterweise    geschieht die Ein  spritzung des     Brennstoffes    in der Richtung der Strö  mung 35     (Fig.    3)     ,bov.    36     (Fig.    4), das heisst entspre  chend der     Drehbewegung    der eintretenden Spül- und  Ladeluft.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist noch. durch die Tren  nungslinie A     angedeutet,    dass     _    der     Einlasskanal    20,  wie übrigens auch aus     Fig.    2     ersichtlich    ist, zu beiden       Ventilen    10 und 11     ein        gemeinsamer    ist, im Gegen  satz zu der Ausführung     nach        Fig.    1, wo die     Einlass-          kanäle    18', 18     baw.    19', 19 unter sich getrennte       Zuleitungen    1<B>7</B> bzw. 17" haben.  



  Nach     Fig.5    ist ein gemeinsamer     Eintrittskanal     20' für zwei     nebeneinanderliegende        Zylinder    ange  ordnet. Aus diesem     ,kann    z. B. die     Spül-    und Lade  luft zu nur     .den    einen (inneren oder äusseren) oder  zu allen     Einlassventilen    10', 11', 10", 11" für diese  zwei Zylinder geleitet werden.

   Die     Einlassleitung    20'  führt die Spül- und Ladeluft in die beiden     spiralför-          migen,    um die Ventile angeordneten Räume 18"     bzw.     19" und die Räume 18"' bzw. 19"' für die je zwei  äusseren und     inneren        Einlassventile    10', 10" und 11',  11". In den Räumen 18"     -bzw.    19" und 18"'     bzw.     19"' findet eine Drehbewegung     gemäss    den     Pfeilen     35' bzw. 36' und den     Pfeilen    35"     bzw.    36" statt.

    Diese Drehbewegung in diesen     Spiralgehäusen    18"  bzw. 19" und 18"' bzw. 19<B>"</B>     wirkt    sich     dann        als    Wir  belbewegung     in    den Zylinderräumen 12     (Fig.    1) bzw.  in den Brennräumen 9'     (Fig.    2) aus.

   Es     kann    im  Eintrittskanal 20a zur besseren     Trennung    der     Spül-          und    Ladeluft zu den     zwei    Zylindern     auch    eine Trenn  wand, z.     B.    eine Zylinderkopf eingegossene,     urmehr     oder weniger lange Blechwand 43 eingebaut sein.

    Die Zuleitung der Spül- und Ladeluft 20' 'kann durch       getrennte        Einlassleitungen    17' bzw. 17" nach     Fig.    1  je getrennt zu den beiden     Einlassventilen    eines Zylin  ders führen, oder nach den     Fig.    2, 3 und 4 gemein  sam zu beiden     Einlassventilen    eines     Zylinders    oder  zu allen vier von     .zwei        Zylindern.     



  Die     Fig.    6 zeigt     einen    Schnitt nach dem Linien  zug     VI        UI    von     Fig.    1 quer zur     Zylinderachse    durch  die Zylinderbüchse 4 und das Maschinengestell 1.

    Es     ist    eins     solche    Ausbildung     dargestellt,        wobei    um       die        Zylinderbüchse    4 herum     ein        spiralförmiges        Auf-          nahmegehäuse    15' angeordnet ist,

   welches     die    aus  den     tangential    gerichteten     Abgasschlitzen    9 austre  tenden Abgase     sukzessive        aufnimmt    und     durch    die       Öffnung    15" zur     Abgasleitung    16     (Fig.    1 oder 7)

         führt.    Durch den     spiralförmig    sich öffnenden Quer  schnitt der     Sammelleitung    15' wird die     Drehbewegung       der Abgase und der     Spülluft    auch nach Austritt der       Abgase    aus den Schlitzen 9 weiter unterhalten, so  dass der Abfluss dieser Gase     aus    dem     Zylinderraum     12     (Fig.    1 oder 7) und durch die Schlitze 9 ein wider  standsloserer ist, wodurch die     Spül-    und     Ladewirkung     im Zylinder verbessert wird.  



       Fig.    7 stellt einen     ähnlichen        Schnitt    durch eine       Zylinderachse    einer     Brennikraftmaschine    nach dem  Erfindungsgegenstand, wie     Fig.    1, dar, wobei nament  lich die Spül- und     Ladevorrichtung    aber anders aus  gebildet ist.

   1 ist der Zylinderblock, 2 die Grund  platte, 3 die     Kurbelwelle,    4 eine     Zylinderbüchse,    5  die     Steuerwelle,    6 ein Arbeitskolben, 7     eine    Schub  stange, 8 ein Zylinderkopf, 9 die Abgasschlitze     in     der     Zylinderbüchse    4,

   10 das äussere und 11 das  innere der     koamal    zueinander angeordneten und in  einander     bewegten        Einlassorgane.    12 ist der     Zylinder-          raum.    21 ist der     Steuemooken    für     das    äussere     Eiu-          lassventil    10;

   23 seine Stossstange, an deren unterem  Ende eine Steuerrolle 22 oder eine     Gleitfläche    auf  dem     Einlassnocken    21     aufliegt.    24 .ist der Ventilhebel,  25 der Ventilteller, 26 die     Ventilfeder,    welche     das     Ventil 10     schliesst.    27 .ist der     Steuernocken        für    das  innere     Einlassventil    11, das mittels     einer        nicht    ge  zeichneten Rolle oder     Gleitfläche    durch die Stoss  stange 28, den Hebel 29, das     Ventil    11 geöffnet  wird.

   Dieses Ventil wird durch die doppelte Haar  nadelfeder 30, unter     Vermittlung    des     Gabelhebels     31, geschlossen. Die Abgase verlassen bei Abdeckung  der     Schlitze    9 durch den Kolben den     Zylinder    und  treten durch den Raum 15 in die Leitung 16 über.

    Aus der Leitung 16 gelangen die Abgase in     eine          Abgasturbine    37 und von     dort    in .ihre     Austrittslei-          tung    38, entweder     direkt    ins     .Freie,    oder noch vorher  durch     einen    nicht     gezeichneten        Vorwärmer,    Dampf  kessel oder     dergleichen        in    dasselbe.

   Die     Abgasturbine     37 treibt eine Gebläse 39 an, welches seine     Förder-          luft        in        die        Leitung    40 abgibt.

   Aus der Leitung 40  wird die vom Gebläse 39     geförderte    Luft einerseits  durch die Leitung 18" in den     Raum    vor der .Ab  schlussstelle des     Ventils    10     geliefert    und     anderseits     durch die     Leitung    41 zum     mechanisch    oder sonst-wie  angetriebenen Spül- und Ladegebläse bzw. nur Lade  gebläse 13', von wo die     darin.    höher verdichtete Luft  durch die Leitung 20, 19'     in    den Raum 19 und durch  den Raum 10a zum     Ventilabschluss    des inneren Ven  tils 11 gelangt.  



  Mit der in     Fig.    7 gezeigten     mehrfachen        Spül-    und       Ladevorrichtung        wird        einerseits        bezweckt,    dass die  Abgase nur das Gebläse 39 antreiben müssen, wel  ches     Spül-    und Ladeluft, eventuell nur     Spülluft    allein,  z.

   B.     durch    das äussere     Einlassventil    10     zur    Maschine       liefert,    aber unter     Umständen    auch noch dem mecha  nisch oder     sonstwie        angetriebenen    Gebläse 13' seine,  unter dem -Druck des Gebläses 39 stehende Ansaug  luft liefert. Dadurch wird erreicht, dass im Lade  gebläse 13' jeder beliebige, aber ein höherer Druck       erzeugt    werden     kann    als im     abgasturbinengetriebenen     Gebläse 39 allein, wodurch auch die Leistung der       Maschine    weiter gesteigert werden. kann.

   Das Gebläse      13' kann aber seine Förderluft auch aus der Atmo  sphäre ansaugen, um den Turbolader 37, 39     noch     mehr     zu    entlasten. Die vom Gebläse 13' gelieferte  Luft kann     ganz    oder teilweise als     Nachladeluft    die  nen. Dies ist solche Luft,     welche    bei geschlossenen       Auslassschlitzen    9 durch beide     oder    nur eines der       Einlassventile    10 und 11 in den Zylinder     eingeführt     wird.

   Es     können    die Zuleitungen 19, 19' und 20     eine     zur     Zylinderachse        exzentrische    Lage erhalten, wie  dies     in    den     Fig.    3, 4 und 5 dargestellt ist.     Damit    kann  vor Eintritt der     betreffenden    Spül-, Lade- bzw. Nach  ladeluft eine Drehbewegung um und     durch    die Ven  tile bis     in    den     Zylinder,        respektive    im     Brennraum          erzeugt    werden.

   Je nach der Bemessung der betreffen  den     Kanäle        und    dem     Druck    respektive der Geschwin  digkeit der dort durchtretenden Spül-, Lade-     resp.          Nachladeluft    kann eine langsamere oder     schnellere          Wirbelbewegung        hergestellt    werden. So kann z.

   B.,  ,insbesondere bei     einer        Ausführung    nach     Fig.    7, wo  mittels des     Gebläses    13' ein :höherer Druck     erzeugt          werden        kann,        als    es mit dem     Abgasturbogebläse    37,  39 möglich ist,     in    der Zuleitung 19, 10a zum inne  ren Ventil 11 eine höhere     Wirbelgeschwindigkeit    er  zeugt werden, als     um    und durch das äussere     Einlass-          ventil    10.

   Die     Drehbewegung    der Luft kann     natür-          lich,        ausser    durch     Spiralgehäuse,    auch durch andere  Mittel,     Einsbauten    von     Schaufeln,    usw. z. B. in die  Räume 18, 19, 10a,     oder        durch-,bekannte        Abschir-          nnungen    an den Ventilen     erreicht    werden.

   Die     Wirbel-          gesohwindigkeit    kann     auch    durch das eine     Einlass-          ventil    grösser     gewählt    werden, als durch das andere.

    Das     Gebläse    13' kann auch seine     Ladeluft        durch    das  äussere     Einlassventil        einführen        und'    der     A#bgasturbo-          lader    seine     Förderluft        hauptsächlich    als     Spülluft     durch .das     innere        Einlassventil    11 einbringen.

   So     wird     beispielsweise die     Nachladeluft        durch    das     .innere    Ven  til 1-1     eingeführt    und     darin        eine    grössere Wirbel  geschwindigkeit     erzeugt.    Die     .Ausbildung    und     Anord-          nung    der Räume 19', 19     bzw.    18', 18     kann        auch    so  getroffen sein,

   dass     -in    beiden     Einlassventilen    10 und  11 eine     in        umgekehrter        Richtung    drehende Wirbel  bewegung entsteht.  



       iIn        Fig.    7     ist    32 ein Brennstoffventil, das in einem  Stutzen 33     .im        Zylinderkopf    8     gelagert    ist, und wel  ches seine     Brennstofümenge    durch die     Brennstoff-          pumpe    34     erhält.    Das Gebläse 13'     kann    auch als       Zentrifugalgebläse    oder     als    irgend     eine    Art Rota  tionsgebläse ausgebildet     sein.    Die     Steuernocken    21  und 27.

   sind nach     Fig.    7 so ausgebildet, dass beide       Ventile    10     und    11     annähernd    gleichzeitig     öffnen,    der  Nocken 27 das Ventil 11 aber später     als    das Ventil  10     schliesst.    Dies     geschieht    .zur     Nachladung    des     Zy-          linders,    aber auch,

   um die     Wirbelbildung        darin    mög  lichst lange vor dem     Kompressionshub    und     während     der     Verbrennungsperiode    andauern zu lassen.  



  Bei     einer        Ausführung    nach     Fig.7        kann    auch       wahlweise    .nach     dem    Turbolader 37, 39 bzw. dem  Ladegebläse 13' mindestens eine     Kühlvorrichtung    42  bzw. 43 eingebaut werden.

       Dadurch    werden die bei       Fig.    1 bereits genannten     Vorteile        erreicht.       Die Ausbildung der     Steuernocken    21 und 27  kann aber auch so getroffen werden, dass keines der  beiden     Einlassventile    gleichzeitig     mit    dem anderen  öffnet, aber auch     nicht        gleichzeitig        schliesst.     



       Fig.    8 stellt z. B. eine derartige Ausführungsform  der Steuernocken 21 und 27 dar, wobei das     Einlass-          ventil    10     früher    geöffnet wird als das     Einlassventil    11,  und das     Einlassventil    11 später geschlossen wird als  das     Einlassventil    10.

   Bei     einer    solchen     Ausführung     beginnt die Spülung durch das äussere     Ventil    10  zuerst, und es wird     .der    äussere     Umfang    des Zylinders  zuerst gespült, die     Spülluft        küMt        den:        Zylindermantel     4 und den     Kolbenumfang    sofort. Die Spülung durch  das innere     Ventil    11 beginnt     dann    erst später,     so    dass  das     Innere    des     Zylinders    12 auch noch gespült wird.

    Beim     Schliessen    der     Ventile    erfolgt zuerst der Schluss  des äusseren Ventils und erst nachher     derjenige    des       inneren    Ventils, so dass durch das letztere noch später  Lade- bzw.     Nachladeluft    in den     Zylinder    gelangt.  Wenn     eine    Drehbewegung für die eintretende     Spül-          und    Ladeluft bzw. nur für die Ladeluft auch durch  das     Einlassventil    11     stattfindet,        hält        dann    die Dreh  bewegung im Zylinder länger an.  



       Es        können    aber auch,     entsprechend        Fig.    9, die       Steuernocken    21 und 27 so ausgebildet sein, dass das  innere Ventil 11     zuerst.öffnet    und das äussere 10 spä  ter und     dann    auch das innere Ventil     früher        schliesst     und das äussere Ventil später.

   Mit einer solchen Aus  bildung     würde        dann    erreicht,     .dass    die     Spülung    durch  das innere Ventil beginnt und die Nachladung     durch     das äussere Ventil     beendigt    würde. Dadurch     würde     zuerst der     Kolbenkopf        gekühlt    und     auch    das Zylinder  innere gespült.  



       Entsprechend    den Ausbildungen der     Steuernocken     nach den     Fsg.    8 und 9 findet also nie ein     gleichzeiti-          ges    Öffnen oder Schliessen der beiden     Einlassventile     je     eines    Zylinders statt, so dass -also nie     eine    Kumu  lierung der     Steuerkräfte        :bei    den     öffnungs-    und       Schliessvorgängen    dieser Ventile stattfinden würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Spül- und Lade- luftventilen im Zylinderkopf und vom Kolben ge steuerten @Auslassschlitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung so getroffen ist, dass der :
    Eintritt der Spül- und Ladeluft in denRTI ID="0004.0222" WI="13"HE="4" LX="1568" LY="2208"> Zylinder durch minde stens zwei, .im Zylinderkopf koaxial zueinander und beweglich ineinander angeordnete Einlassventile er folgt.
    UNTERANSPRÜGHE 1. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei koaxial zueinander angeordnete und ineinanderliegende Ein- lassventilemindestens annähernd koaxial zum Zylin- derkopf angeordnet sind.
    2. Zweitakt-iBrennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden ,koaxial ,ineinander angeordneten Ventile zu- erst geöffnet wird, um .eine sich verändernde Spül- und Kühlwirkung im Zylinder zu erreichen und um die zur Öffnung der beiden Ventile aufzubringenden Steuerkräfte nicht zu kumulieren.
    3. Zweitakt-Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch das eine Einlassventil mindestens ein Teil der Ladeluft und durch das andere Einlassventil mindestens ein Teil der Spülluft der Brennkraftmaschine zugeführt wird.
    4. Zweitakt Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .das Schlie ssen der zwei Einlassventile nacheinander erfolgt, um ein gleichzeitiges Absetzen dieser Ventile auf ihren Sitzflächen zu vermeiden. 5.
    Zweitakt4Brennkraftmaschine nach P,atent- ansprueh, dadurch gekennzeichnet, d.ass durch tangen- tiale Einführung der Spül- und Ladeluft in den Zy linderkopf durch ;mindestens eines der Einlassventile eine Drehbewegung dieser Luft beim Eintritt in den Zylinder erzeugt wird. 6.
    Zweitakt Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zu den -bei den Einlassventilen von verschiedenen .Gebläsen bzw. Gebläsestufen Luft zugeführt wird. 7. Zweitakt Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je ein beson derer Einlasskanal in jedem Zylinderkopf zu den Ein tritten der beiden Einlassventile angeordnet ist.
    B. Zweitakt-4Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinder kopf nur je ein gemeinsamer Einlasskanal zu den Eintritten der beiden Einlassventile angeordnet ist.
    9. Zweitakt-Brennkraftm.aschine nach Patent <U>ans</U>pruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbil dung der Auslassschlitze im Zylinder so getroffen ist,
    dass ausser einer tangentialen Einführung der Spül- und Ladeluft in den Zylinderkopf zwecks Herstellung einer Drehbewegung beim Eintritt dieser Luft in den Zylinder auch ein tangentialer Austritt durch die Ab gasschlitze im Zylinder stattfindet, um die Drehbewe gung der Luft im Zylinder zu .begünstigen.
    10. Zweitakt Brennkraftmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spül- und Ladevorrichtung so gross bemessen und ausgebildet ist, dass der Raum nach den Auslassschlitzen um die Zylinderbüchse herum mindestens teilweise mit Spül luft .gespült wird und Spülluft während der Verdich- tungs-,
    Verbrennungs- und Expansionsperiode in diesem Raum verbleibt.
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