CH361032A - Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung mit Einrichtung zur Ausschaltung von Störströmen - Google Patents
Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung mit Einrichtung zur Ausschaltung von StörströmenInfo
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Description
Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung mit Einrichtung zur Ausschaltung von Störströmen Diese Erfindung bezieht sich auf eine Kaskaden- Magnetverstärkerschaltung mit Einrichtung zur Aus schaltung der Wirkung von Störströmen, welche Schal- tung dadurch gekennmichnet ist, dass sie aus wenig stens den folgenden Elementen besteht:
ein Magnet- verstärker, der einen Kern mit zwei Wicklungen auf weist; eine Quelle von Arbeitsimpulsen, die mit der ersten dieser Wicklungen in Serie liegt; ein Steue- rungsmittel Dur wahlweisen Erregung der andern Wicklung während der Pausen zwischen den genann ten Arbeitsimpulsen, wodurch diese den Kern wahl weise sättigen oder nicht sättigen; ein zweiter Kern;
ein Mittel zum Anlegen einer Magnetisierungskraft an den zweiten Kern entsprechend den durch die erste Wicklung gehenden Impulsen; Mittel zur Erzeugung von Impulsen, die mit den genannten Arb@eitsirnpulsen synchronisiert sind, und zum Anlegen von Magneti- sierungskräften von solcher Stärke und Richtung an den zweiten Kern bestimmt sind, dass sie die Stör- rnagnetisierungskraft auf dem zweiten Kern aufheben,
welche durch die Arbeitsimpulse aus der Quelle her vorgerufen wird, die bei ungesättigtem erstem Kern durch die erste Wicklung fliessen, sowie ein Ausgangs mittel, das durch die Resultierende der Magnetisie- rungskräfte auf dem zweiten Kern gesteuert wird.
Magnetverstärker von verschiedenem Typ können angewendet werden. Die Magnetverstärker, welche ian nachfolgenden nur als Beispiele angegeben und bei den in den Zeichnungen dargestellten beispielsweisen Ausführungsformen benützt werden, sind jedoch Komplementärverstärker, das heisst Verstärker, welche beim Fahlen eines Eingangsimpulses ein Aus gangssignal erzeugen.
Die Zeichnungen haben die folgende Bedeutung: Fig. 1 ist ein Schema eines Komplementärverstär- kers,
wie er in Verbindung mit den erfindungsgemä- ssen Ausführungsformen verwendet wird. Fig. 2 ist eine Hysteresisschleife des für die Kerne der Magnetverstärker verwendeten Materials.
Fig. 3 ist ein. Schema einer erfindungsgemässen Schaltung Dur Umwandlung einer Impulsfolgereihe in parallel erfolgende Impulse.
Fig. 4 ist ein Schema einer erfindungsgemässen Schaltung zur Umwandlung von parallel auftretenden Impulsen in eine Impulsfolgereihe.
Fig. 5 stellt Strom- und Spannungsdiagramme der in der Schaltung von Fig. 3 auftretenden Impulse dar. Fig. 1 ist ein Schaltschema einer Magnetverstär- kerart, die bei den erfindungsgemässen Ausführungs- formen von Fig. 3 und Fig. 4 benützt wird.
Der Ma- gnotkern 10 kann aus einer Reihe von Materialien hergestellt werden, zu denen die verschiedenen Ferrit- arten und die verschiedenen Magnetbänder einschliess- lich Orthonik und 4-79 Moly-Permalloy gehören.
Diese Materialien können verschiedenen Wärme- behandlungen unterworfen werden, um .ihnen ver- schiedene Eigenschaften zu verleihen. Das irn Kern verwendete magnetische Material sollte vorzugsweise, wenn auch nicht notwendigerweise,
eine praktisch rechteckige Hysteresisschleife (vergleiche Fig. 2) be- sitzen. Kerne mit diesem Charakter sind jetzt in der Technik wohlbekannt.
Abgesehen von der grossen Mannigfaltigkeit der verfügbaren Materialien, kann der Kern auch in ver- schiedenen geometrischen Formen mit oder ohne Luftspalt gebaut sein; es sind z.
B. hecherförmige, ,streifenförmige und toroidförmige Kerne möglich. Wer mit der Technik vertraut ist, weiss, dass der Kern, wenn er auf den horizontalen (oder praktisch gesättig ten) Abschnitten der Hysteresisschleife arbeitet,
sich im allgemeinen gleich verhält wie ein Luftkern, indem die Spule auf dem Kern. niedrige Impedanz besitzt.
Wenn der Kern dagegen auf den vertikalen (oder praktisch ungesättigten) Abschnitten der Hysteresis- schleife arbeitet, ist die Impedanz .der Spulen auf dem Kern hoch.
Die Quelle 16 von Arbeitsimpulsen PP-1 erzeugt eine Zeitfolge von gleichabständigen redhteckförmi- gen Impulsen.
Wenn man annimmt, dass zu Beginn irgendeines Impulses der Kern remanenten Magnetis- mus besitzt und eine Induktion -hat, wie sie durch den Punkt 11 der Hysteresisschleife von Fig. 2 wieder gegeben wird, dann treibt der positive Arbeitsimpuls den Kern von Punkt 11 zu Sättigungspunkt 12.
Am Ende des Impulses kehrt die Induktion zu Punkt 11 zurück. Aufeinanderfolgende Impulse von der Arbeits- impulsquelle 16 fliessen durch den Gleichrichter 17, die Spule 18 und die Last 19, wobei sie den Kern wiederholt von Remanenzpunkt 11 zu Sättigungspunkt 12 treiben. Während der Zeit, in der der Kern von 11 nach 12 getrieben wird, arbeitet der Kern auf einem relativ gesättigten Abschnitt,
so dass -die Impedanz der Spule 18 niedrig ist. Die Arbeitsimpulse fliessen daher von der Quelle 16 zur Last 19 ohne wesent liche Impedanz. Wenn dagegen während der Pause zwischen zwei Arbeitsimpulsen PP-1 ein Impuls von der Quelle 20 geliefert wird, geht er durch die Spule 21, den Widerstand 22 und die Quelle 16 zur Erde.
Er wählt diesen Weg, anstatt denjenigen über den Gleichrichter 17, die Wicklung 18, die Last 19 zur Erde, weil in dieser Zeitperiode die Quelle PP-1 prak tisch Erdpotential und, wie :es üblich ist, eine niedrige innere Impedanz aufweist. Dieser Impuls magnetisiert den Kern negativ, -indem er die Induktion von Punkt 11 zu Punkt 13 treibt.
Am Ende dieses Impulses lehrt der Kern .zum Remanenzpunkt 14 zurück. Der nächste Arbeitsimpuls PP-1 vom d er Quelle 16 genügt igerade, um den Kern aus Punkt 14 zu Punkt 15 zu treiben.
Da dies ein ungesättigter Bereich der Hysteresis- schleife ist, hat die Spule 18 während dieses letzten Impulses hohe Impedanz und der Stromfloss ist sehr schwach. Am Ende dieses Impulses kehrt die Induk tion zum Remanenzpunkt 11 zurück. Wenn unmittel- bar nach dem zuletzt genannten
Impuls kein Signal am Eingang 20 erscheint, treibt der nächst-- Arbeits impuls PP-1 den Kern zur Sättigung bei Punkt 12 und gibt einen kräftigen Ausgang an der Last 19.
Es ist somit klar, dass .der Magnetverstärker von Fig. 1 bei jedem Impuls von der Quelle 16 einen kräf tigen Impuls an die Last abgibt, ausgenommen nach dem Empfang eines Impulses am Eingang 20, wobei ,der nächste Arbeitsimvuls aus der Quelle 16 auf einen kleinen Wert reduziert wird.
Ein solcher Ver stärker wird Komplementärverstärker genannt.
Während der Zeit, in der ein Arbehsimpuls den Kern von Punkt 14 zu Punkt 15 treibt, ist der Kern umgesättigt, weshalb nur ein schwacher Strom durch :die Arbeitswicklung 18 fliessen kann. Dieser schwache Strom soll hier und im folgenden Störstrom ge nannt werden.
Die erfindungsgemässen Kaskaden-Magnetverstär- ker sind mit einer Einrichtung versehen, welche die Wirkung dieses Stromes ausschaltet. Es ist zu beach- ten, dass die genannte Einrichtung bei allen Arten von Magnetverstärkern sowie bei andern Systemen an gewendet werden kann, in welchen Störströme ent- ,stehen.
Fig. 3 stellt eine Schaltanordnung dar, bei der Komplementärverstärker zur Umwandlung von Se rieninformationen in Parallelinformationen benützt werden. Diese Schaltung .ist typisch für einen Verschiebe speicher. Nach einer kurzen Beschreibung dieser Schaltanordnung wird im einzelnen erläutert, wie die Wirkung der Störströme in der genannten Anordnung ausgeschaltet wird.
Die Eingangsimpulsquelle 20 er regt den Eingang d es Magnetverstärkers 1. Der Aus gang des Magnetverstärkers I erregt den Eingang des Magnetverstärkers 1I. In gleicher Weise erregt der Ausgang des Magnetverstärkers 1I den Eingang des Magnetverstärkers III u@sw. Mit anderen Worten: die Magnetverstärker sind in Kaskadenschakung mitein ander verbunden.
Es sind zwei Arbeitsimpulsquellen PP-1 und PP-2 vorhanden. Die Impulse von diesen Quellen sind periodisch und weisen gleiche Abstände auf, woben die Impulse der einen Quelle in den Pau- ,sen zwischen den Impulsen der andern Quelle auf treten, wie @es in Fig. 5 dargestellt ist.
Beim Fehlen eines Eingangsimpulses von der Quelle 20 fliessen die Arbeitsimpulse von der ersten Quelle PP-1 durch das @einseitig gerichtete Element und die in Serie mit diesem verbundene, auf dem Kern 30 vorgesehene, obere Arbeitswicklung 30b, dann, d urch die Leitung 35, gelangen sie zur Steuer wicklung 31a auf dem Kern 31.
Das andere Ende der Wicklung 31a weist ein sehr niederes Potential auf, ,da sie durch einen Widerstand mit der Quelle PP-2 verbunden :ist. Wenn die Arbeitsimpulse von der Quelle PP-1 positiv sind, sind die Arbeitsimpulse von der Quelle PP-2 negativ, wie in Fig. 5 abgebildet ist.
Der soeben beschriebene Stromkreis, durch welchen die von der Quelle PP-1 erzeugten Arbeitsimpulse zum ersten Magnetverstärker I fliessen, gilt als Bei spiel für die Stromkreise, welche zu :den ungeradzahli- gen Verstärkern III, V, VII, IX u:sw. führen.
Die Arbeitsimpulse von der zweiten Quelle PP-2 fliessen von der genannten Quelle durch das einseitig gerichtete Element und die in Serie mit diesem ver bundene, auf dem Kern 31 vorgesehene, obere Wick lung 31b. Wenn der Kern 31 sich in einem gesättig- ten Bereich seiner Hysteresisschleife befindet, fliessen die genannten Arbeitsimpulse durch die Leitung 36 zum RTI ID="0002.0221" WI="42" HE="4" LX="1221" LY="2302"> Parallelspeicherungselemnent P.
Wenn dagegen -der Kern 31 sich in einem ungesättigten Bereich sei ner Hysteresisschleife befindet, z. B. in Punkt 14, dann wird die ganze Energie des betreffenden Arbe:its- impulses zum Treiben des Kernes 31 zu Punkt 15 verwendet, und kein Ausgangsimpuls gelangt zum Par- allelspeicherungselement P.
Der soeben beschriebene Stromkreis, durch welchen die von der zweiten Im pulsquelle PP-2 erzeugten Arbeitsimpulse zum zwei ten Magnetverstärker II fliessen, gilt als Beispiel für die Stromkreise, welche zu den geradzahligen Magnet verstärkern II, IV, VI, VIII usw. führen.
Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fmg. 3 lässt sich am besten in Verbindung mit den Diagrammen von Fig. 5 verstehen, wobei man immer vor Augen halten soll, dass die angewendeten Magnetverstärker Komplementärverstärker des in Fig. 1 dargestellten Typs sind.
Die Arbeitsimpulse von den Quellen PP-1 und PP-2 sind in dieser Figur zuoberst dargestellt; darun ter ist das Steuereingangssignal von der Quelle 20 dar gestellt.
Zur Veranschaulichung wurde angenommen, dass drei Eingangsimpulse 70, 71 und 72 in den Zeit abschnitten T3, T7 und T9 von der Quelle 20 gelie fert werden und dass kein Eingangsimpuls vor dem Zeitabschnitt T3 an das System gelegt wird. Daraus ergibt sich für die Impulsfolge auf der Leitung 35 die in Fig. 5, Zeile 35 wiedergegebene Form, wie es an- schliessend erläutert wird.
Da im Zeitabschnitt TI von der Quelle 20 kein Impuls geliefert wird, geht der nächste Arbeitsimpuls von PP-1 durch die Wick lung 30b ides Verstärkers I und erzeugt einen Innpuls. auf der Leitung 35 im Zeitabschnitt T2. Da im Zeit abschnitt T3 von der Quelle 20 ein Impuls 70 ge- liefert wird, erscheint im Zeitabschnitt T4 auf der Leitung 35 kein Impuls.
Da im Zeitabschnitt T5 kein Eingangsimpuls geliefert wird, -geht der nächste Ar- beitsünpuls im Zeitabschnitt T6 durch die Wicklung 30b des Verstärkers I und erscheint zu dieser Zeit auf der Leitung 35. Da in den Zeitabschnitten T7 und T9 von der Quelle 20 die Impulse 71 und 72 ge liefert werden, werden keine Arbeitsimpulse durch die Wicklung 30b des Verstärkers I während der Zeit abschnitte T8 und T10 an die Leitung 35 gelangen. Daher erscheint der nächste Impuls auf der Leitung 35 im Zeitabschnitt T12.
Auf der Ausgangsleitung 36 ,erscheinen Impulse entsprechend den einzelnen Ar- beitsirnpulsen PP-2, -ausgenommen in jenen Zeit abschnitten, die unmittelbar -auf einen Impuls :auf der Leitung 35 folgen.
Somit besteht kein Impuls auf der Leitung 36 zur Zeit T1, keiner zur Zeit T3, einer in T5, keiner in T7, und Impulse in T9 und TI 1.
Auf der Leitung 37 bestehen Impulse der Quelle PP-1, ausgenommen in jenen Intervallen, die unmit- telbar auf einen Impuls in der Leitung 36 folgen. Daraus ergibt sich die in Fig. 5 für die Leitung 37 an gegebene Wellenform. An der Ausgangsleitung 38 bestechen Impulse entsprechend denjenigen der Quelle <RTI
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Auf den Lei tungen 39, 41 und 43 erscheinen Impulse im Ein- klang mit den Arbeitsimpu ,lsen von der Quelle PP-1, ausgenommen wenn ein Impuls im Ausgang ei es un mittelbar vorausgehenden Verstärkers in einem un mittelbar vorausgehenden Zeitintervall erschienen ist.
Daraus ergeben sich für die Leitungen 39, 41 und 43 die in Fig. 5 dargestellten Wellenformen. Die Quelle PP-2 produziert Impulse an den Ausgangsleitungen 40, 42 und 44, ausgenommen in jenen Intervallen, die auf einen Impuls auf der vorausgehenden Leitung .(39 bzw. 41 bzw.
43) in einem unmittelbar voraus- gehenden Zeitintervall folgen.
Da im Zeitabschnitt T1 von der Quelle 20 kein Eingangsimpuls geliefert wurde, bestand im Zeit- abschnitt T11 kein Impuls am Ausgang 44. Wegen dem Eingangsimpuls 70 im Zeitabschnitt T3 bestand ein Ausgangsimpuls 70A am Ausgang 42.
Da im Zeitabschnitt T5 kein Eingangsimpuls von der Quelle 20 geliefert wurde, bestand im Zeitabschnitt T11 kein Ausgangsimpuls am Ausgang 40. Wegen dem Ein- gangsimpuls 71 im Zeitabschnitt T7 bestand ein Im puls 71A .am Ausgang 38. In ähnlicher Weise er- zeugte der Eingangsimpuls 72 den Ausgangsimpuls 72A am Ausgang 36.
Daraus ergibt sich, diass im Zeitabschnitt Tll infolge der Eingangsimpulse von ,der Quelle 20 ein Parallelausgang besteht.
Wenn der Parallelspeicher P, zu welchem die Ausgangsleitungen 36, 38, 40, 42 und 44 geführt sind, so eingerichtet ist, dass er ihm im Zeitpunkt Tl 1 zugeführte Impulse speichern kann, wird er diese Impulse als Parallelinformation aufzeichnen.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines Verschiebespeichers zur Umwandlung von im Par- allelspeicher P aufgespeicherten Informationen in Se- mieninformationen, die auf der Ausgangsleitung 59 erscheinen. Es wurde nur ein Dreistufenspeicher für nur drei Stellenwerte dargestellt;
es können aberweitere Stufen für weitere Stellenwerte nach den gleichen Grundsätzen hinzugefügt werden.
Wenn die Parallel information in P dem Verschiebespeicher aufgedrückt werden soll, um eine Serieninformation in 59 zu er halten, werden den Leitungen 56, 57 und 58 zugeord nete zweckmässige Schalter oder Tore während eines positiven Impulses von der Quelle PP-2 geschlossen,
so dass die genannten Leitungen mit den Eingängen der Magnetverstärker 41 bzw. 53 bzw. 55 verbunden werden.
Wenn man zu Erläuterungszwecken annimmt, dass der Parallelspeicher P aus drei Kondensatoren be steht, welche, je nachdem ob eine 0 oder eine 1 darin gespeichert ist, geladen oder ungeladen sind, und wenn man weiter annimmt, dass zwischen jedem Kondensator und dem RTI ID="0003.0225" WI="20" HE="4" LX="1458" LY="2032"> zugeordneten Kern auf der Leitung 56 bzw. 57 bzw.
58 ein normalerweise offe ner Schalter vorgesehen ist, dann werden bei gleich zeitigem Schliessen aller dieser Schalter Eingangs- impulse an die unteren Wicklungen der genannten Kerne angelegt oder nicht angelegt, je nach dem ob die Kondensatoren eine binäre Null oder eine binäre Eins enthalten.
Selbstverständ lich kann der Parallelspeicher P jeder beliebigen Art sein und könnte ebensogut aus einer magnetischen Trommel, aus einer Kernmatrize oder aus einer Flip- ,Flop-Vorrichtung bestehen.
Jeder dann auf der Leitung 56 vorhandene Im puls wird während eines der positiven Impulse von PP-2 an den Eingang des Verstärkers 51 gelegt und erzeugt während des nächsten positiven Arbeitsimpul- sei von PP-2 einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59.
Jeder Impuls vom Parallelspeicher auf der Lei tung 57 wird während des Auftretens eines positiven Impulses PP-2 an den Eingang des Magnetverstärkers 53 gelegt und erzeugt einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59, der mit dem zweiten darnach auftretenden Impuls von PP-2 zusammenfällt.
Jeder auf der Leitung 58 erscheinende Impuls wird während einer Arbeitsimpulsperiode von PP-2 an den Eingang des Magnetverstärkers 55 gelegt und erzeugt einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59, der mit dem dritten darnach auftretenden Impuls von PP-2 zusammenfällt.
Daraus folgt, dass bei gleichzeitiger Anlegung während einer Periode eines Arbeitsimpulses PP-2 von Impulsen an die Leitungen 56, 57 und 58 Aus gangssignale auf der Leitung 59 erscheinen, welche in Abständen von einem, zwei und drei Arbeitsimpulsen von PP-2 nach dem Anlegen der Parallelsignale an ,diese Leitungen erfolgen.
Wenn in der Schaltanordnung nach Fig. 3 ein Arbeitsimpuls von der Quelle PP-1 :an die Arbeits- wicklung 30b des Kernes 30 angelegt wird während .des Intervalls, in dem dieser nicht gesättigt ist, geht .ein Störstrom durch die Steuerwicklung 31a,
und der Kern 31 wird in. geringem Masse magnetisiert. Ähn- liche Störströme sind in allen Steuerwicklungen 31a, 33a usw. der geradzahli:gen Verstärker 1I, IV, VI usw. .des Systems vorhanden.
Die Magnetisierun!gs- kräfte im Gefolge dieser Störströme werden auf- @gehoben durch Anbringen der :Spulen 74', 73', 72', 71' und 70' auf den Kernen 31, 33 usw. der gerad- zahli!gen Verstärker II, IV, VI usw.
Diese Spulen werden durch Impulse von der Arbeitsimpulsqu elle PP-1 über den Widerstand 75 gespeist, so dass in den Spulen ein Strom in solcher Richtung fliesst, dass Ma- gnetisierungskräfte entstehen, welche die von den ,Störströmen verursachten Magnetisierungskräfte auf heben.
Störströme treten auch in den Steuerwicklungen (z. B. 32a) der ungeradzahligen Verstärker I, III, V usw. auf. In der Spule 32a erscheint ein Störstrom immer dann, wenn einer der Arbeitsimpulse von der Quelle PP-2 während eines Zeitabschnitts durch die Arbeitswicklung 31b fliesst, in welchem der Kern 31 ungesättigt ist.
Die Wirkung dieses Störstroms wird durch die Spule 63 auf dem Kern 32 aufgehoben. Diese Spule wird durch einen schwachen Strom von der Quelle PP-2 über den Widerstand 64 gespeist.
Der Strom durch die Spule 63 genügt gerade, um eine Magneti- sierungskraft zu wecken, _ die derjenigen entgegen- gesetzt gleich ist, die durch den Störstromfluss in der Spule 32a erzeugt wird.
Die Spulen 60, 61 und 62 lie gen in Serie mit der -Spule 63 und üben auf den ent sprechenden Kernen die gleiche Funktion aus.
Es ist offensichtlich, dass bei richtiger Wahl der Grösse der Widerstände 64 und 75 der in den Kom- pensationsspulen 60 bis 63 und 70' bis 74' fliessende Strom die Wirkung der Störströme gerade aufzuhe ben vermag. Die Kompensationswirkungen variieren nämlich direkt mit der Veränderung der Störströme, da sowohl diese als auch der Kompensationsstrom in einem bestimmten Kern von der gleichen Quelle er zeugt werden.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, sind für dem Be trieb eines einzelnen Verstärkers drei einseitig gerich tete Elemente erforderlich,
während bei der erfin dungsgemässen Kask adenschaltung nur zwei einseitig gerichtete Elemente jedem Verstärker zugeordnet zu werden bTauchen. Daher kann der Apparat auf kleinerem Raum ge- baut werden als bisher bekannte Geräte.
Die vorliegende Anordnung kann auch billiger sein als die bisher entwickelten Anordnungen.
Im Parallel-.Serieverschiebespeicher von Fig. 4 tragen die Magnetverstärker 50, 52 und 54 Spulen 80, 82 und 84, die von der Arbeitsimpulsquelle PP-1 gespeist werden und die Störströme -aufheben, die durch die Magnetverstärker 51, 53 und 55 erzeugt werden.
In ähnlicher Weise tragen die Magnetverstär ker 51 und 53 Spulen 81 und 83, die von der Ar- betsimpulsquelle PP-2 gespeist werden und die durch die Magnetverstärker 52 und 54 erzeugten Störströme aufheben. Die Widerstände 85 und 86 steuern die Stärke der Kompensationsströme so, dass diese die Wirkung der Störströme gerade aufheben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung mit Ein richtung zur Ausschaltung der Wirkung von Stör- ,strömen, dadurch gekennzeichnet, dass erstere aus wenigstens den folgenden Elementen bestellt: ein Ma gnetverstärker (30;55), der einen Kern mit zwei Wicklungen (30a, 30b; 55a, 55b) aufweist; eine Quelle (PP-1) für Arbeitsimpulse, die mit der ersten ,(30b; 55b) dieser Wicklungen in Serie liegt; ein Steue- rungsmittel (20;P) zur wahlweisen Erregung der an dern Wicklung (30a; 55a) während der Pausen zwi schen den genannten Arbeitsimpulsen, wodurch diese den Kern wahlweise sättigen oder nicht sättigen; ein zweiter Kern (31; 54); ein Mittel (31a; 54a) zum An legen einer Magnetisierungskraft an den zweiten Kern (31; 54) entsprechend den durch die erste Wicklung (30b; 55b) gehenden Impulsen;Mittel (74', 84) zur Erzeugung von Impulsen, die mit den genannten Ar beitsimpulsen synchronisiert sind, und zum Anlegen von Magnetisierungskräften von solcher Stärke und Richtung an den zweiten Kern (31; 54) bestimmt sind, dass sie die Störmagnetisierungskraft auf dem zweiten Kern (31;54) aufheben, welche durch die Arbeitsimpulse aus der Quelle (PP-1) hervorgerufen wird, die bei ungesättigtem erstem Kern durch die erste Wicklung (30b, 55b) fliessen; sowie ein Aus gangsmittel (36; 59), das durch die Resultierende der Magnetisierungskräfte auf dem zweiten Kern (31; 54) gesteuert wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung gemäss :Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kern (30; 55) eine praktisch rechteckige Hyste- resisschleife .besitzt.2. Kaskaden-Magnetver stärkerschaltung gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erwähnte Steuerungsmittel (20; P) einen solchen Strom an die genannte andere Wicklung (30a; 55a) legt, dass er den Kern nicht in Sättigung treibt. 3. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen zweiten Magnetverstärker mit einem Kern (31; 54);eine Steuerwicklung (31c; 54a) 'auf dem zweiten Kern (31; 54), die so geschaltet ist, dass sie die Arbeitsimpulse von der erstgenannten Wicklung (30b; 55b) auf nimmt; eine Arbeitswicklung (31b; 54b) auf dem zweiten Kern; eine zweite Quelle (PP-2) für Arbeits impulse, welche die genannte Arbeitswicklung (31b;54b) speist und deren Impulse in den Pausen zwi schen den Impulsen der erstgenannten Quelle (PP-1) auftreten; sowie eine Wicklung @(74'; 84) zum An legen von Magnetisierungskräften an den zweiten Kern, die mit den Arbeitsimpulsen der ersten Quelle (PP-1) synchronisiert sind und solche Stärke und .Richtung besitzen,.dass sie die Störmagnetisierungs- kräfte im zweiten Kern aufheben, welche durch die Arbeitsimpulse <I>der</I> ersten Quelle (PP-1) durch die Arbeitswicklung (30b; 55b) hervorgerufen werden, wenn der erste Kern (30; 55) ungesättigt ist.4. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung :gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne aus einem magnetischen Material bestehen, das eine praktisch rechteckige Hysteresisschleife besitzt. 5. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch folgende Ele mente: ein zweiter Magnetverstärker, der einen Kern (31; 54) mit einer Arbeits- (31b;54b) und einer Steuerwicklung (31a; 54a) aufweist; eine zweite Quelle (PP-2) für Arbeitsimpulse zum Speisen der Arbeits wicklung (31b, 54b), wobei die zweite Quelle (PP-2) ihre Impulse während der Pausen zwischen den Im pulsen der ersten Quelle (PP-1),aussendet; ein Mittel, welches die Steuerwicklung (31a;54a) des zweiten Verstärkers so verbindet, dass sie die Impulse von der ersten Quelle (PP-1) aufnimmt, die durch die erste Arbeitswicklung (30b; 55b) gehen; ein dritter Ma gnetverstärker, welcher .einen Kern (32; 53) miteiner Arbeits- (32b;<I>53b)</I> und einer Steuerwicklung (32a;53a) aufweist, wobei die Arbeitswicklung (32b; 53b) so verbunden ist, dass sie Impulse von der ersten Quelle (PP-1) aufnimmt; ein Mittel, das die Steuer wicklung (32a; 53a) des dritten Magnetverstärkers so verbindet, dass sie die Impulse von der zweiten Quelle (PP-2) aufnimmt, die durch die Arbeitswicklung (31b;54b) gehen; eine Wicklung (74'; 84) auf dem zweiten Kern zur Erzeugung von Magnetisierungskräften im zweiten Kern (31; 54), welche mit den Magnetisie- rung-skräften, die durch die Arbeitsimpulse von der Quelle (PP-1) erzeugt werden, welche bei ungesättig- tem erstem Kern durch die Arbeitswicklung (30b;55b) fliessen, synchronisiert sind und sie aufheben; sowie eine Wicklung (63, 83) auf dem dritten Kern (32;53) zur Erzeugung von Magnetisierungskräften im dritten Kern, welche mit den Magnetisüerungs- kräften, die durch .die Arbeitsimpulse von der zwei ten Quelle (PP-2) erzeugt werden, welche bei ungesät tigtem zweitem Kern durch de Arbeitswicklung (31b;54b) fliessen, synchronisiert sind und sie aufheben. 6. Kaskaden-Magnetverstärkexschaltung nach Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kerne rechteckige Hysteresisschl!eifen besitzen. 7. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung gemäss Unteranspruch 6, -dadurch gekennzeichnet, dass die Ströme in den Steuerwicklungen so schwach gehalten sind, d;ass sie die Kerne nicht sättigen können. B. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie fol gende Bestandteile aufweist:eine Reihe von Magnet- verstärkern 'm Kaskadenschaltung, wobei jeder Ver stärkereinen Kern, eine Arbeitswicklung und eine Steuerwicklung 'besitzt und die Arbeitswicklung jedes Verstärkers so verbunden isst;dass .sie die Steuerwick lung des nächsten Verstärkersspeist; eine erste Quelle (PP-1) für Arbeitsimpulse, welche die Arbeitswick- lungen der ungeradzahligen Verstärker (I, 11I, V<B>...</B> ;55, 53, 51<B>...</B> ) speist; eine zweite Quelle (PP-2) für Arbeitsimpulse, welche die Arbeitswicklungen der gera-dzahligen Verstärker (II, IV, VI; 54, 52, 50) speist, wobei die zweite Quelle (PP-2) ihre Impulse wahrend der Pausen zwischen den Impulsen von der ersten Quelle (PP-1) aussendet;Wicklungen (74', <B>73'..</B> . ; 84, 82) zum Anlegen von Magnetisierungs- kräften an die geradzahligen Kerne (1I, IV;54, 52<B>...</B> ), welche mit den Arbeitsimpulsen der ersten Quelle (PP-1) synchronisiert sind, und die Magneti- sierungskräfte in den geradzahligen Kernen .aufheben, welche durch Störströme hervorgerufen werden, die von den Arbeitswicklungen der ungeradzahligen Ma- gneiverstärker herstammen; .sowie Wicklungen (63, 62<B>...</B> ;83, 86) zum Anlegen von Magnetisierungs- kräften an ungeradzahlige Kerne (11I, V;55, 53) die mit den Arbeitsimpulsen der zweiten Quelle (PP-2) synchromsiert sind und die Magnetisierungskräfte in den ungeradzahligen Kernen aufheben, welche durch RTI ID="0005.0223" WI="17" HE="4" LX="1067" LY="2050"> Störströme hervorgerufen werden, die von den Ar beitswicklungen der geradzahligen Verstärker her stammen.9. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung gemäss Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, um Seriensignale in die Steuerwick lung auf dem ersten Kern :aufzuheben und zur Ent nahme von Parallelsignalen von den Ausgängen der geradzahligen Verstärker.10. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung gemäss Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel zur Aufgabe von Parallelsignalen in die Eingänge von ungeradzahligen Verstärkern und zur .Entnahme von Reihensignalen vom Ausgang des letzten Ver- stärkers vorgesehen sind.11. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die folgenden Elemente: eine Vielzahl von Magnetverstärkern, von denen jeder einen Ausgang und einen Eingang be sitzt und mindestens einen magnetischen Kern mit einer ersten und einer zweiten Wicklung aufweist;eine dritte Wicklung auf dem Kern des zweiten Ver stärkers; ein Mittel zum Anlegen einer ersten Folge von Arbeitsimpulsen mit regelmässigen Abständen an die genannte erste Wicklung des ersten Magnetver stärkers;:ein Mittel zum Anlegen einer zweiten Folge von Arbeitsimpulsen an die erste Wicklung des zwei ten Magnetverstärkers, die sich von der ersten Folge von Arbeitsimpulsen im wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass ihre Impulse während der Pausen zwischen Impulsen der ersten Folge von Arbeits- impulsen auftreten;ein Mittel, das den Ausgang des ersten Magnetverstärkers mit dem Eingang des zwei- ten Magnetverstärkers verbindet; sowie ein Mittel, das einen bestimmten, aus der ersten Folge von Ar- beitsimpulsen abgeleiteten Strom an die dritte Wick lung des zweiten Magnetverstärkers legt, um die Stör- impulse,aufzuheben, welche den Eingang des zweiten Verstärkers vom Ausgang des ersten her erreichen.12. Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung gemäss Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang eines dem zweiten im wesentlichen gleichen dritten Magnetverstärkers mit dem Ausgang des zweiten verbunden ist und dass Mittel vorhanden sind zur Erregung der ersten Wicklung des dritten Verstärkers durch Impulse von der ersten Quelle so wie Mittel zur Erregung der dritten Wicklung des dritten Verstärkers durch Impulse der zweiten Quelle zwecksAufhebung der Störströme, die aus dem zwei ten Verstärker zum Eingang des dritten Verstärkers fliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH361032T | 1957-05-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH361032A true CH361032A (de) | 1962-03-31 |
Family
ID=4512829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361032D CH361032A (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Kaskaden-Magnetverstärkerschaltung mit Einrichtung zur Ausschaltung von Störströmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361032A (de) |
-
1957
- 1957-05-23 CH CH361032D patent/CH361032A/de unknown
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