CH373780A - Umsetzer, der einen Kern aus ferromagnetischem Material enthält - Google Patents

Umsetzer, der einen Kern aus ferromagnetischem Material enthält

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CH373780A
CH373780A CH4999657A CH4999657A CH373780A CH 373780 A CH373780 A CH 373780A CH 4999657 A CH4999657 A CH 4999657A CH 4999657 A CH4999657 A CH 4999657A CH 373780 A CH373780 A CH 373780A
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pulses
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CH4999657A
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Hertz Bonn Theodore
Dutilh Torrey Robert
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Sperry Rand Corp
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices

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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description


  Umsetzer, der einen Kern aus     ferromagnetischem    Material enthält    Die Erfindung betrifft einen Umsetzer, der einen  Kern aus     ferromagnetischem    Material enthält, mit  dem eine     Arbeitsimpulsquelle    über eine Wicklung  verkoppelt ist, welche     Arbeitsimpulsquelle    den Kern  in einem Zeitintervall in den einen bestimmten Re  manenzzustand bringt, mit einem Verbraucher, der  in Serie mit der genannten Wicklung dieses Kernes  und der     Arbeitsimpulsquelle    liegt, mit einer Signal  impulsquelle, unter deren Steuerung Impulse einer  Wicklung des:

   Kernes zugeführt werden können,  welche Impulse den Kern während eines anderen  Zeitintervalls in den anderen     Remanenzzustand    brin  gen, und mit einer Stromquelle veränderlichen oder  festen Potentials, die an der gleichen Wicklung liegt,  wie diejenige, welche von der Signalquelle beeinflusst  wird.  



  Bei bekannten Umsetzern dieser Art treten  Schwierigkeiten auf, insbesondere wenn die Ge  schwindigkeit, mit der sich die     Hysteres:isschl-eife    des       ferromagnetischen    Materials des Kernes bewegt, hoch  ist     (Megahertzbereich),    wobei unerwünschte Energie  in die Eingangsschaltung gelangen oder falsche Aus  gangssignale entstehen können.  



  Die Erfindung     vermeidet    diese Nachteile. Der  erfindungsgemässe Umsetzer ist dadurch gekennzeich  net, dass zwischen der Stromquelle, die an der glei  chen Wicklung liegt, wie diejenige, welche von der       Signalimpulsquelle    beeinflusst wird, und der vor  genannten Wicklung oder der     Signalimpulsquelle    ein  Strom fliesst, je nachdem, ob Signale aus der     Signal-          Z,    zugeführt werden oder nicht.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein Diagramm einer idealisierten       Hysteresisschleife.            Fig.    2 zeigt eine schematische Darstellung eines       Ausführungsbeispiel-es    der Erfindung.  



       Fig.    2a stellt Wellenformen der Ausführungsform  nach der     Fig:    2 dar.  



       Fig.    3 zeigt eine schematische Darstellung eines  abgeänderten     Ausführungsbeispieles    der Erfindung.       Fig.    3a zeigt das zugehörige     Wellenformenschema.          Fig.    4 veranschaulicht einige     charakteristische     Kurvenformen der Ausgangssignale der Ausführungs  form nach der     Fig.    3.  



       Fig.    5 veranschaulicht einige charakteristische  Kurvenformen der Arbeitsimpulse der Ausführungs  form nach der     Fig.    3.  



       Fig.    6 zeigt eine schematische Darstellung einer  abgeänderten Eingangsschaltung.  



       Fig.    6a veranschaulicht ein     Wellenformenschema     der Ausführungsform nach der     Fig.    6.  



       Fig.    7 zeigt eine schematische Darstellung eines  weiteren     Ausführungsbeispieles.     



       Fig.    7a stellt das     Wellenformenschema    der Aus  führungsform nach der     Fig.    7 dar.  



       Fig.    8 zeigt wieder eine schematische Darstellung  eines     Ausführungsbeispieles.     



       Fig.    8a stellt dessen     Wellenformenschema    dar.       Fig.    9 zeigt eine schematische Darstellung einer  abgeänderten Ausgangsschaltung.  



       Fig.    9a stellt ein     Wellenformenschema    der Aus  führungsform nach der     Fig.    9 dar.  



       Fig.    10 zeigt eine weitere schematische Darstel  lung einer weiteren Ausgangsschaltung.  



       Fig.    11 zeigt eine schematische Darstellung einer  anderen Ausgangsschaltung,       Fig.    1 l a deren     Wellenformenschema.     



       Fig.    12 zeigt eine schematische Darstellung einer  anderen beispielsweisen Ausführungsform der Er  findung.           Fig.        12n    stellt ein     Wellenformenschema    der Aus  führungsform nach der     Fig.    12 dar.  



       Fig.    13 zeigt eine     schematische    Darstellung einer  gegenüber der     Fig.    12 abgeänderten beispielsweisen  Ausführungsform der Erfindung,       Fig.    13a deren     Wellenformenschema.     



       Fig.    14 zeigt die schematische     Darstellung    einer  weiteren Ausgangsschaltung.  



       Fig.    15 zeigt eine schematische Darstellung einer  anderen Ausgangsschaltung.  



       Fig.    16 zeigt eine schematische Darstellung eines       Frequenzteilers,    ebenfalls als Ausführungsbeispiel.       Fig.    16a stellt dessen     Wellenformenschema    dar.  Die     Fig.    1 veranschaulicht eine idealisierte     Hyste-          resisschleife    eines     Stoffes,    der als Kern für den zu  beschreibenden festen und dauerhaften     Signalumset          zer        verwendet    werden kann.

   BR bezeichnet die magne  tische Induktion der     Remanenz    und     Bs    die magne  tische Induktion der Sättigung. Als Kernmaterial ist  eine grosse Anzahl von Stoffen     verwendbar,    wozu die  verschiedenen     Ferritsorten    und die verschiedenen  Arten von     Magnetbändern    einschliesslich      Orthon'ik           und,    4-79     Moly- Permalloy     (eingetragene Marke)  gehören. Diese Stoffe können durch unterschiedliche  Wärmebehandlung abweichende Eigenschaften erhal  ten.

   Zu der grossen Auswahl der verwendbaren Stoffe  kommt ausserdem die Möglichkeit, die Kerne der       Signalumsetzerin    einer Reihe verschiedener geometri  scher Formen zu bauen, wozu sowohl geschlossene       als    auch     offene    magnetische Kreise gehören. So sind  z. B. Topfkerne,     stab-    und     streifenförmige    oder     Toor-          roidkerne    möglich.  



  Man ist somit nicht auf bestimmte geometrische  Kernformen oder bestimmte Kernmaterialien be  schränkt. Die angeführten Beispiele dienen lediglich  zur Erläuterung. Die einzige Forderung geht     dahin,     dass der Stoff eine     Hysteresisschleife        aufweist,    die  sich der in der     Fig.    1 gezeigten idealisierten     Hyste-          resisschleife        möglichst        nähert.     



  Die verschiedenen Arten der verwendeten elek  trischen     Impulse    werden in der folgenden Weise be  zeichnet: man unterscheidet     Taktgeberimpulse    und  Signalimpulse. Die     Signalimpulse    tragen Information  und werden in     bestimmten    Kombinationen eingege  ben. Dabei hängt es von der zu übertragenden In  formation ab, ob Impulse auftreten oder nicht. Im  Gegensatz dazu werden die     Taktgeberimpulse    auto  matisch in festen Zeitabständen eingegeben und ent  halten keine Informationen. Sie können in Arbeits  impulse und Sperrimpulse eingeteilt werden.

   Die  Arbeitsimpulse liefern gewöhnlich die Energie zum  Betrieb des Umsetzers oder öffnen zumindest ein  Impulstor, so     d'ass    eine andere Quelle den     Umsetzer     betreiben kann. Die Sperrimpulse verhindern die Ein  wirkung von Impulsen auf die Schaltung.  



  In der Zeichnung sind Impulse mit denselben       Überweisungszeichen    bezeichnet wie die Quellen, von  denen sie geliefert werden; ferner sind die Impuls  quellen nicht gesondert     dargestellt,    sondern der Ein  fachheit halber mit denjenigen     Klemmen    der dar-    gestellten Schaltungen     identifiziert,    an die sie an  geschlossen sind. Wenn eine Klemme z. B. mit B  bezeichnet ist, so bedeutet dies, dass an diese Klemme  eine Impulsquelle B angeschlossen ist, die einen Im  puls B, das heisst eine Spannung mit der Kurvenform  B, liefert.  



  Die     Fig.2    zeigt eine vereinfachte schematische  Darstellung eines     magnetischen        Signalumsetzers.    Das  Teil C ist ein Kern aus     ferromagnetischem    Material.  Die Wicklung 1 ist die Eingangs- oder Signalwicklung  und die Wicklung 2 die Ausgangs- oder Arbeitswick  lung. Die Arbeitsweise dieses     Signalumsetzers    wird  unter Bezugnahme auf die idealisierte     Hysteresis-          schleife    der     Fig.    1 beschrieben. An die Klemme B der  Arbeitswicklung wird eine Spannung der Kurvenform  <I>B</I> der     Fig.   <I>2a</I> angelegt. Ihre positive Hälfte stellt z. B.

    während der Zeit     t1    bis     t.,    den Arbeitsimpuls dar und  ihre negative Hälfte z. B. während der Zeit     t.,    bis     t.     einen Sperrimpuls, der verhindert, dass in den Signal  zeiten     t2    bis     t.    oder<I>t4</I> bis     t5    usw. ein Strom der Wick  lung 2 durch die Diode D fliesst. Das Signal wird  während der Signalzeiten in bestimmter Kombination  auf die Klemme A gegeben.

   Während der     Arbeits-          impulszeiten,    also während der Zeiten     t1    bis     t,;        t3    bis       t4;   <I>t5</I> bis     t,    usw. wird ein     Sperrimpuls    an die klemme       Bi    der Signalwicklung gelegt, der die Diode H sperrt  und verhindert, dass in der     Signalwicklung    Strom  fliesst. Das hat zur Folge, dass die Diode D nur wäh  rend der     Arbeitsimpulszeiten    leitet und die Diode H  nur während der Signalzeiten.  



  Während der     Arbeitsimpulszeiten    erzeugt die  positive     Hälfte    der Spannung mit der Kurvenform B  einen. Fluss im Kern in Richtung des am unteren Ende  des. Kernes angebrachten ausgezogenen Pfeiles und  der Kern, der sich zur Zeit     t1    im     Magnetisierungs-          zustand    Ba befinden möge, ändert diesen von plus     BI>     auf plus     Bs,    das den Bereich niedriger Impedanz dar  stellt. Das Ergebnis dieses Vorganges ist ein Aus  gangssignal, worauf der Kern in den Zustand plus     B;1     zurückkehrt.

   Wird während einer der     Signalzeiten    ein  Signal eingegeben, so wird im Kern ein Fluss in Rich  tung des am unteren Ende des Kernes angebrachten       strichlierten    Pfeiles erzeugt, und der Kern ändert  seinen     Magnetisierungszustand    von plus     BR    auf minus       Blz.    Der nächstfolgende Arbeitsimpuls lässt den Zu  stand des. Kernes nach plus BP zurückkehren, erzeugt  aber keinen Ausgangsimpuls. Man sieht leicht, dass  diese Anordnung für jeden Arbeitsimpuls einen Aus  gangsimpuls liefert, sofern während der vorhergehen  den Signalzeit kein Eingangssignal auf die Klemme A  gegeben wurde.

   Die Anordnung arbeitet deshalb als       Komplementbildner,    da das gewünschte Ausgangs  signal erscheint, wenn kein Eingangssignal eingegeben  wird.  



  Man beachte, dass bei der in der     Fig.    2 gezeigten  Anordnung wie auch bei anderen im folgenden zu  beschreibenden Anordnungen der oder die Verbrau  cher mit dem Kern hinsichtlich der     Arbeitsimpuls-          quelle    in Serie geschaltet sind. Die gewünschten Aus  gangssignale kommen deshalb in der Regel dadurch      zustande, dass der Kern vorübergehend von der posi  tiven     Remanenz    in die positive Sättigung magneti  siert wird, wie das für den Fall der     Fig.    2 erläutert  wurde.  



  Ferner sei erwähnt, dass nicht nur die Anordnung  der     Fig.    2 sondern jeder Umsetzer, soweit er in dieser  Beschreibung erläutert wird, als     Komplementbildner     für Impulse arbeitet, die im folgenden als  Umkehr  impulse  bezeichnet werden sollen. Unter der Ein  wirkung eines solchen Umkehrimpulses springt der       Magnetisierungszustand    des Kernes von plus. BR auf  minus     BR    oder allgemeiner gesagt aus einer Lage auf  der Schleife, die der Zustand des Kernes als Folge  eines Arbeitsimpulses erreicht hat, in die genau ent  gegengesetzte.

   Der gewünschte     Ausgangsimpuls    er  scheint nicht, wenn ein Umkehrimpuls eingegeben  wird, da dann der folgende Arbeitsimpuls den Kern  im     Magnetisierungszustand    minus BR vorfindet und  ihn über einen solchen Bereich der     Hysteresisschleife     bringen muss, dass eine hohe Impedanz erscheint. Das  hat zur Folge, dass der     Magnetisierungszustand    des  Kernes bei plus BR bleibt. Der übernächste Arbeits  impuls magnetisiert den Kern von plus. BR über den  Teil der     Hysteresisschleife    mit niedriger Impedanz in  Richtung auf plus     B.,    sofern nicht ein den Vorgang  störender Umkehrimpuls auftritt, und als Folge des  fehlenden Umkehrimpulses ergibt sich ein Ausgangs  signal.  



  Wünscht man die Anordnung als Verstärker statt  als     Komplementbildner    zu verwenden, so dass als  Folge eines eingegebenen Eingangssignals das ge  wünschte Ausgangssignal erzeugt wird, so kann man  dieses Eingangssignal nicht in Form eines Umkehr  impulses verwenden. Der Umkehrimpuls, muss von  einer Quelle geliefert werden, die nicht die Signal  quelle ist, und das Signal selbst muss benutzt werden;  um den Durchgang des Umkehrimpulses durch die  Signalwicklung zu sperren. Ein Umsetzer kann des  halb nur mit     Hilfe    einer doppelten Negation aus  einem     Komplementbildner    in einen Verstärker ver  wandelt werden.  



  Man beachte jedoch, dass die Bezeichnung  Ver  stärker , so wie sie bisher und im folgenden in dieser  Beschreibung verwendet wird, nicht auf den     Fall     wirklicher Verstärkung beschränkt ist, sondern in der  Weise ausgedehnt wird, dass sie alle Anordnungen  umfasst, die als Folge eines     eingegebenen    Eingangs  signals das gewünschte Ausgangssignal     liefern,    ohne  Rücksicht darauf, ob das     Leistungs    , Strom-, oder  Spannungsverhältnis grösser, gleich oder kleiner als  eins ist.  



  Die     Fig.3    zeigt einen     Signalumsetzer,    der die  Umwandlung des     Komplementbildners    der     Fig.    2 in  einen Verstärker gemäss der obigen Erläuterung ver  anschaulicht. Die Wicklung 2 der     Fig.    3 entspricht  völlig der Wicklung 2 der     Fig.    2. Die Umwandlung  des     Komplementbildners    in .einen Verstärker kommt  in den Unterschieden der Wicklungen 1 der beiden  Zeichnungen und der an sie angelegten elektrischen    Impulse zum Ausdruck. Die an die Klemme     Bi    der       Fig.2    angelegten elektrischen Impulse wirken, wie  vorstehend erläutert, als Sperrimpulse.

   Ihre einzige  Aufgabe ist es.,     zu    verhindern, dass     während    der Ar  beitsimpulszeiten ein Strom durch die Signalwicklung       fliesst.    Im Gegensatz dazu wirken die an die Klemme       Bi    der     Fig.    3 gelegten elektrischen Impulse sowohl als  Sperr-, als auch als     Umkehrimpulse.    Während der       Arbeitsimpulszeiten        erfüllen    sie die gleiche Aufgabe  wie die an die Klemme B der     Fig.    2 angelegten Sperr  impulse.

   Während der Signalzeiten springt der     Ma-          gnetisierungszus:tand    des Kernes unter ihrer Einwir  kung, wie schon gezeigt wurde, auf minus BR zurück.  Da diese Impulse in     Form    von     Taktgeberimpulsen     eingegeben werden., erfolgt das Zurückspringen des  Kernzustandes auf minus BR dauernd, und daher tritt  der gewünschte Ausgangsimpuls nicht auf, solange  das Impulsventil G diese     Umkehrimpulse    durchlässt.  Der gewünschte Ausgangsimpuls lässt sich also nur  dadurch erzeugen, dass man den Durchtritt der Um  kehrimpulse durch das Impulsventil G verhindert,  und das geschieht mit Hilfe des Signalimpulses, der  als Sperrimpuls zur Sperrung des Impulsventils be  nutzt wird.

   Der gewünschte Ausgangsimpuls entsteht  also als Folge eines eingegebenen Signalimpulses. Die  Arbeitsperiode der     Fig.    3 ist in der     Fig.    3a gezeigt.  



  Solange ein Signalimpuls fehlt, wird das Kern  material in einem     Magnetisierungszustand    betrieben,  der dem Teil der     Hysteresisschleife    mit zugehöriger  hoher Impedanz entspricht und das erzeugte Aus  gangssignal ist klein. Ein charakteristisches Beispiel  für diese Art von Ausgangssignalen zeigt die Kurve X  der     Fig.4.    Solche Ausgangssignale treten während  der     Arbeitsimpulszeiten    auf und werden als Rest  impulse bezeichnet.  



  Wird .ein Signalimpuls A eingegeben, so verhin  dert das sperrende Impulsventil,     d'ass    die an die  Klemme     B1    angelegten Umkehrimpulse die Wicklung  1 erreichen. Tritt dieser Fall ein, so bleibt der Ma  gnetisierungszustand des Kernmaterials plus BR, den  er am Ende des vorhergehenden Arbeitsimpulses er  reicht hatte, erhalten. Der folgende Arbeitsimpuls  wird nun das Material von plus     BR    auf plus     B,     magnetisieren. Das entspricht dem Teil der Schleife  mit zugehöriger geringer Impedanz, die .im Kern als  niedrige Serienimpedanz in Erscheinung tritt. An     RL     erscheint ein Ausgangssignal von der Art des in der  Kurve Y der     Fig.    4 gezeigten.

   Am Ende des Arbeits  impulses kehrt dann das Material in den Zustand plus  BR zurück. Danach kann es durch einen weiteren  Umkehrimpuls an     Bi    auf minus BR ummagnetisiert  werden, oder der Durchtritt des Umkehrimpulses     wird     verhindert, und man erhält einen weiteren Ausgangs  impuls,.  



  Die an den Verbraucher abgegebene Leistung  kann ein Vielfaches der erforderlichen Leistung des  Informationsimpulses betragen. Man kann deshalb  mit dem     Signalumsietzer    eine Leistungsverstärkung er  zielen. Auf die Grösse der erzielten Leistung haben  viele Faktoren Einfluss. Einer der     wichtigsten    hängt      mit dem Ausmass zusammen, in dem der un  erwünschte Restimpuls, den die     Kurve    X der     Fig.    4  zeigt, in der Praxis zugelassen werden kann. Einen  weiteren wichtigen Faktor stellt das Verhältnis der  Steigung des steilen Teiles der     Hysteresis.schleife    zwi  schen plus.

   BR und minus BR zu der Steigung des fla  chen Teiles der     Hysteresisschleife    zwischen plus     BR     und plus     Bs    dar. Für den     S'ignalumsetzer    ist ein: Stoff  mit einer rechteckigen     Hysteresisschleife    erwünscht,  doch keineswegs unbedingt nötig.  



  In der     Fig.    3a verlaufen die Kurven der an die  Klemme B und     Bi    angelegten Spannungen spiegel  bildlich zur Zeitachse. Diese Bedingung braucht je  doch nicht streng erfüllt zu sein. Die Amplituden     kör,          nen    je nach     Windungsdaten    verschieden sein, und die  Impulslängen können sich je nachdem, wie weit man  ein Überschneiden und damit die Sperrung für not  wendig oder wünschenswert hält, unterscheiden.

    Während der     Arbeitsimpulszeit    sollte die an     Bi    ge  legte Spannung gleich oder grösser als die Amplitude  des Impulses sein, der in der Signalwicklung infolge  des     Durchlaufens    der     Hysteresisschleife    während der       Arbeitsimpulszeit    entsteht, und ferner sollte die an B  gelegte Spannung während der Signalzeiten eine ge  nügend grosse Amplitude haben, um den     Stromfluss     in der Ausgangswicklung während der Sperrzeiten  zu sperren.  



       t1;   <I>t2;</I>     t3    usw. stellen daher die Begrenzungen der  zu den     Arbeits-    und Signalimpulsen gehörenden Zeit  abschnitte dar und geben keinesfalls die Länge dieser  Impulse an. Der Zeitabschnitt zwischen     t2    und     t",     also eine Signalzeit, kann grösser oder kleiner als der  Zeitabschnitt zwischen     t1    und t2, also eine     Arbeits-          impulszeit,    sein. Die Möglichkeit, die Länge der ent  sprechenden Impulszeiten zu wählen, erlaubt es, die  sen     signalgesteuerten    Umsetzer als Speicher oder als  Verzögerungseinrichtung zu benutzen.  



  In der bisherigen Beschreibung wurden die ver  schiedener     Arbeits-,    Signal-, Umkehr- und Sperr  spannungen mit     Rechteckschwingungen    dargestellt.  Das ist jedoch nicht notwendig. Die verschiedenen  Kurvenformen müssen lediglich folgenden Forderun  gen entsprechen:  1. Die Sperrspannung     muss    mindestens so gross sein  wie die durch sie zu sperrende Spannung.  



  2. Die auf die Wicklungen gegebenen Impulse, die  zur Folge haben, dass der     Magnetisierungszustand     des     Kernes    Teile der     Hysteresisschleife    durch  läuft, müssen so     beschaffen    sein, dass das Zeit  integral ihrer Spannung gegenüber der Grösse des  gewünschten Ausgangssignals klein oder gross ge  wählt wird.  



       Berücksichtigt    man, dass der     A.rb:eitsimpuls    einer       Quelle    entnommen     wird,    die genau     festgelegte    Kur  venformen liefern kann, so zeigt sich, dass die Aus  gangsimpulse dieses Verstärkers ebenfalls einheit  liche, durch die     Arbeitsimpulsquelle    festgelegte Kur  venformen     aufweisen.    Der Verstärker dient deshalb  auch als Impulsformer.

      Die     Fig.    5 gibt einige charakteristische, zur Ver  wendung geeignete Formen von Arbeitsimpulsen wie  der.     Fig.5a    zeigt eine     Sinushalbwelle,        Fig.5b    eine  Dreieckskurve,     Fig.    5c einen Impuls mit einer     Ampli-          tudenspitze    am Anfang, einem stark abfallenden und  einem nahezu konstanten Teil, dessen     Verwendung     sich besonders empfiehlt, und     Fig.5d    zeigt einen       trapezförmigen    Impuls mit verschieden steilen Flanken.  



  Die Beschreibung ging bisher dahin,     d'ass    das  Kernmaterial von plus     BR    auf minus     Bi.,    ummagneti  siert werden muss. Die Aussteuerung über den ganzen  Bereich     BR    ist aber in Wirklichkeit nicht nötig. Das  Material, kann z. B. von plus BR auf plus     1/3        BR     herunter ausgesteuert werden. Diese Aussteuerung  über Teile der     Hysteresisschle:ife    hat eine     Leistunsgs-          verminderung    zur Folge, ohne dass deshalb das betei  ligte     Kernrnaterialvolumen    verringert werden kann.  



  Ferner ist :es möglich, das Kernmaterial über  einen grösseren     Bereich    als von minus     Bp    bis plus     Bi,          auszussteuern.     



  Im diesem Fall muss das.     Zeitintogral    der     Arbeits-          impulsspannung    grösser sein als der Wert, der nötig       isst,    um den Kern von minus Ba auf plus BR um  zumagnetisieren. Der     Magnetisierungszustand    wird  sich dann über plus     BI"    hinaus in Richtung auf     B,,     zu bewegen. Im andern Falle würden für diesen Vor  gang zwei     Arbeitsimpulszeiten    gebraucht, eine, in der  der Kern von minus     B,;,    auf plus BR ausgesteuert  wird., und eine, um seinen     Magnetisierungszustand     von plus BR auf plus.     B4    zu bringen.

   Im betrachteten  Fall     erscheint    immer ein Ausgangsimpuls. Seine  Dauer hängt davon ab, ob sich der Kernzustand bei  minus BR oder bei plus     BI,    befand:.  



  Im folgenden werden einige Eingangsschaltungen  zum Betrieb dieses Verstärkers sowohl mit Quellen  konstanten: Stromes als auch konstanter Spannung  erläutert. Eine Quelle konstanten Stromes hat theo  retisch den Innenwiderstand unendlich, eine Quelle       konstanter    Spannung dagegen theoretisch den Innen  widerstand Null. Diese Definitionen entstammen  Idealisierungen und     werd=en    lediglich zur Verein  fachung     dier    Theorie der Schaltungen benutzt. Für  die Praxis ist die Quelle konstanten Stromes eine  Quelle, deren Impedanz im Vergleich zur Belastung  verhältnismässig hoch ist, und eine Quelle konstanter  Spannung hat eine im Vergleich zur Belastung ver  hältnismässig geringe Impedanz.  



  Die     Fig.    6 zeigt eine Anordnung zur Verwendung  einer Spannungsquelle niedriger Impedanz für die  Impulse der Eingangswicklung. Eine Spannung, wie  sie das beigegebene Liniendiagramm der     Fig.    6a zeigt,  wird einer     Spannungsquelle    geringer Impedanz ent  nommen und an die Klemme     Bi    gelegt. Die Signal  zeit ist in diesem Fall     t1    bis     t-    Wünscht man ein  Ausgangssignal, so wird der Klemme A in der dar  gestellten Weise ein Signalimpuls zugeführt. Er ver  hindert, dass die Quelle     Bi    den Kern von plus BR auf  minus BR ummagnetisiert. Das unterste Diagramm  der     Fig.6a    zeigt einen Arbeitsimpuls.

   Der Zeit-      abschnitt     t..,    bis     t3    ist die     Arbeitsimpulszeit.    Es ist  ohne weiteres klar, dass die Dioden, der Wickelsinn  der Wicklung der Spule 1 und die Polarität der zu  geführten Spannung in ähnlicher Weise umgekehrt  werden können, wie das im folgenden in Verbindung  mit den     Fig.    7, 7a, 8 und 8a erläutert wird.  



  Die     Fig.    7 und 8 zeigen zwei Eingangsschaltun  gen, die für die Eingangsgrössen eine Spannungsquelle  hoher Impedanz verwenden. Die Spulen 1 und 2  eines Verstärkers, sitzen auf einem Kern C aus     feirro-          magnetischem    Material. Die der Klemme B zu  geführte Spannung hat die bekannte und schon be  schriebene Kurvenform der wechselnden Arbeits  und Sperrimpulse. Im Beispiel der     Fig.    7 und 7a er  hält die Klemme     Bi    im Stromkreis der Signalwick  lung während des Zeitabschnittes     t1    bis     t.    einen nega  tiven Sperrimpuls.

   Während des Zeitabschnittes     t2    bis       t.;    wird die Klemme     Bi    positiv. Der Widerstand R  ist genügend     hochohmig,    um die Quelle     Bi    vom Ver  stärker aus gesehen als Quelle konstanten Stromes  erscheinen zu lassen. Die     Signaleingangsquelle    wird  auf positivem Potential gehalten. Wünscht man ein  Signal, so wird ein negativer Impuls an die Klemme A  gelegt, um ihr Potential auf Null zu verringern. Da  durch wird die Stromzuführung der Spule 1 von der  Quelle     Bi    in festgelegter Reihenfolge unterbrochen.  In der folgenden     Arbeitsimpulszeit    entsteht dann ein  grosser Ausgangsimpuls.

   Diese spezielle Wahl der       Polungen    sichert, dass der Verstärker einen positiven  Ausgangsimpuls liefert, wenn er im Eingang einen  negativen Impuls erhält. Die Polarität des Eingangs  signals lässt sich durch Umpolen der Dioden     H1    und       H@,    Änderung des Wickelsinnes der     Spulenwicklung,     Vertauschung der     Polarität    der der     Klemme        Bi    zu  geführten Impulse und Verschieben des Signalspan  nungsniveaus umkehren oder die des Ausgangssignals  durch Umpolen der Diode D und Vertauschen der  Polaritäten der auf B gegebenen Impulse.

   Die Anord  nung zur     Umkehrung    der     Polung    des Eingangs  signals wird in der     Fig.    8 im Zusammenhang mit     der          Fig.    8a dargestellt. Diese Anordnung liefert ein posi  tives     Ausgangssignal,    wenn dem Eingang ein positiver  Impuls zugeführt wird. Die     Arbeitsimpulszeit    ist     t1     bis     t.,    und t3 bis     t4        stellt    wie in der     Fig.    7a     die    Signal  zeit dar.

   Der Wickelsinn der Spule 1 der     Fig.    8 ist  jedoch     gegenüber    dem der Spule 1 der     Fig.    7 um  gekehrt und die Polarität der an die Klemmen     Bi    und  A gelegten Spannungen vertauscht. Wird ein Aus  gangssignal gewünscht, so muss der Klemme A ein  positiver Impuls zugeführt werden, um das Poten  tial der Klemme A im Zeitabschnitt     t2    bis t3 auf Null  zu bringen, wie das die     Fig.    8a zeigt. Der Verstärker  hat dann sowohl positive Eingangs- als auch Aus  gangssignale.  



  Die bereits im einzelnen dargestellte Gleichheit       verschiedener    Spannungen gilt nur für den Fall, dass  das     Windungsverhältnis    von     Arbeits-    zu Eingangs  wicklung eins ist. Sind die     Windungszah'len    verschie  den, was vorkommen kann, so     gilt    die Gleichheit nur,  wenn eine Spannung mit dem     Windungsverhältnis            multipliziert    wird. Ferner liegt der Beschreibung die  ses Verstärkers eine bestimmte Festsetzung der Im       pulspolungen    zugrunde.

   Durch     Ändern    des Wickel  sinnes können     entweder    die     Signalpolung    oder die       Polung    des Arbeitsimpulses oder beide umgekehrt  werden.  



  In Verbindung mit dem     vorbeschriebenen    Ver  stärker ist die Beseitigung der     Restausgangssignale     oder Restimpulse von Interesse. Die     Fig.    9 zeigt eine  Schaltung zu ihrer Unterdrückung. Die     Wicklung    2  stellt die Ausgangsspule eines     magnetischen    Verstär  kers dar. An die Klemme B wird ein positiver Arbeits  impuls gelegt, und gleichzeitig wird der Klemme L  ein negativer Impuls zugeführt, wie dies     Fig.    9a zeigt.  Der negative Impuls ist so gross, dass der Punkt E  auf Nullpotential liegt, wenn vom Verstärker kein  Impuls ankommt.

   Die Spannung des Punktes L wird       reit    anderen Worten gleich dem Spannungsabfall des  Reststromes, über dem Widerstand R gemacht. Bei  einem erwünschten Ausgangssignal nimmt der Punkt  E ein positives Potential von der Kurvenform der an  die Klemme B angelegten Spannung an.     Eine    weitere  Möglichkeit zur Unterdrückung :eines Restimpulses  besteht darin, eine positive     Gleichspannungsquelle     mit dem Punkt T     d'er    Verbraucherimpedanz zu ver  binden, anstatt der Klemme L einen negativen     Im-          puls    zuzuführen. In der     Fig.    9 ist dieser Fall durch  punktierte- Linien     dargestellt.     



  Die     Fig.    10 zeigt ein Verfahren mit einem nicht  linearen     Siliziumkarbidwidierstand,    bei dem anstelle  der in der     Fig.9    dargestellten Diode ein Silizium       karbidwiderstand    verwendet wird. Das     durchkreuzte     Widerstandssymbol bezeichnet einen     S.iliziumkarbid-          widerstand.    Sein Widerstand ist für die niedrige Span  nung des Restimpulses sehr hoch, wogegen er für  Spannungen von der Grössenordnung des Ausgangs  impulses einen sehr kleinen Widerstand bildet.  



  Die     Fig.    11 und     lla    veranschaulichen eine wei  tere Form einer     Schaltung    zur     Unterdrückung    von  Restimpulsen. Die Spule 2 ist die Ausgangsspule eines  magnetischen Verstärkers. Der Klemme B werden,  wie die     Fig.    11a zeigt,     Arbeits-    und Sperrspannungen       zugeführt.    Der Strom durch den Widerstand R ist  gleich dem     Restimpulsstrom,    der von Erde über die  Diode M und den Widerstand R zur     Quelle    minus E  fliesst.

   Besteht der Ausgangsimpuls des Verstärkers  nur aus. dem Restimpuls, so fliesst der     Restimpuls-          strom    über die     Serienschaltung    der Diode D mit dem  Widerstand R und die Ausgangsspannung bleibt an  nähernd Null. Tritt jedoch der gewünschte Ausgangs  impuls auf, so unterbricht die Diode M den Strom  kreis, und     die    Ausgangsspannung springt auf den  Wert des     Arbeitsimpulses.    Der Arbeitsimpuls führt  der Schaltung zur     Unterdrückung    des Restimpulses,  das heisst der Verbindung von R mit minus E in die  sem Fall eine Leistung zu.

   Ferner sei bemerkt, dass  der Widerstand R     bei    der Verwendung des Verstär  kers zur Speisung von     Impulsventilschaltungen    alle  Ströme übernehmen kann, die der     Verstärker    zu lie  fern hat.      Ein Verstärker kann auch unter     Verwendung    nur  einer Spule und eines damit verbundenen Kernes aus       ferromagnetischem    Material gebaut werden. Der Vor  teil dieser Art von Verstärkern liegt in der einfache  ren Herstellung gegenüber einem Verstärker mit zwei  Spulen. Seine Begrenzung findet er darin, dass dieser       Verstärkertyp    zwar Strom-, aber keine Spannungs  verstärkung zeigt.

   In dieser Beziehung ähnelt er dem  Kathodenverstärker der     Röhrentechnik.     



  Die     Fig.    12 zeigt eine. schematische Darstellung  eines magnetischen Verstärkers mit nur einer Spule.  Eine einzige Spule sitzt auf einem Kern C aus     ferro-          magnetischem    Material.     Der    Klemme B wird eine  Spannung mit der im Diagramm der     Fig.    12a dar  gestellten Kurvenform zugeführt, während die  Klemme     Bi    auf Nullpotential     gehalten    wird.

   Im Zeit  abschnitt     t1    bis     t2    ist die Klemme<I>B</I> positiv, und es  fliesst ein Strom von     dler    Klemme B über die     Ver-          stärkerwicklung,    die Diode     D1    und den Widerstand       RL    nach Erde.

   In bezug auf die     Hysteresisschleife     der     Fig.    1 bedeutet dies eine     Ummagnetisierung    des  Kernes von minus Ba auf plus     BR-    Im Zeitabschnitt       t2    bis     t3    ist die Klemme<I>B</I> negativ gegen Erde, und  der Strom fliesst von der Klemme     Bi    über den Wider  stand     R,,    die Diode     Dz    und die     Verstärkerwicklung     zur Klemme B. Man beachte, dass sich     Ra    und     RL    im  allgemeinen unterscheiden, und zwar wird     Rs    mei  stens grösser sein.

   Die der Klemme B     zugeführten     positiven und negativen     Spannungshalbwellen    brau  chen deshalb nicht unbedingt die gleiche Grösse zu  haben.  



  Betreibt man den Verstärker unter diesen Bedin  gungen, so erhält man keine Ausgangssignale. Um  die in bestimmter Reihenfolge gewünschten Aus  gangssignale zu erzeugen, gibt man eine Spannung  mit der in der     Fig.    12a dargestellten     Kurvenform    auf  die Klemme A. Diese Spannung ist negativ und     gleich     oder grösser als die während des Zeitabschnittes     t2     bis     t3    an     die    Klemme B gelegte negative Spannung.  Sie sperrt die Diode     Dz    und verhindert die Um  magnetisierung des Kernes von plus BR auf minus  BR.

   Der folgende an der Klemme B erscheinende  positive Impuls findet dann am Kernmaterial geringe  Impedanz vor,     und,es    entsteht ein grosser Ausgangs  impuls. Da     R,    im allgemeinen grösser als     RL    gewählt  wird, zeigt der Verstärker eine Stromverstärkung. Die  wichtigste Eigenschaft des aus     D2;        Rs    und der  Klemme A bestehenden Teiles der Schaltung ergibt  sich daraus, dass der Zweig als Mittel zur Sperrung  des der Spule zugeführten negativen     Rückmagneti-          sierungsimpulses    dient.     Andere    Verfahren zur Durch  führung dieser Aufgabe werden noch beschrieben.  



  Die     Fig.    13 zeigt eine abgeänderte Ausführungs  form des magnetischen Verstärkers mit nur einer  Spule gegenüber der     Fig.    12. Die Wirkungsweise des  Kernes ist die gleiche, wie sie für die     Fig.    12 be  schrieben wurde. Wünscht man keinen Ausgangs  impuls, so wird, das Kernmaterial zwischen dien Zu  ständen minus BR und plus     BR,    betrieben. Soll ein  Ausgangsimpuls erscheinen, so erfolgt der Betrieb    zwischen plus Ba und plus B. Der Widerstand R  hat gegenüber     RL    eine hohe Impedanz und den Klem  men B und     Bi    werden Spannungen der in der     Fig.    13a  gezeigten Kurvenformen zugeführt.

   Die zwischen     A1     und     Az    an die Klemme<I>B</I> gelegte Spannung reicht  aus, um einen Strom zu treiben, der gleich dem für  den Kern C in der Spule erforderlichen     Magnet'isie-          rungsstram    ist.

   Von     t2    bis     t3    wird die Klemme<I>B</I> ne  gativ und     Bi    positiv.' Der     Potentialunterschied    zwi  schen B und     Bi    reicht zum     neuerlichen        Ummagneti-          sieren.    Der Punkt E liegt dann während des Zeit  abschnittes, in dem der Kernzustand von plus BP auf  minus Ba springt, auf Nullpotential.

   Daher ist ledig  lich an der Klemme A über die Diode     D3    eine Ein  gangsspannung     erforderlich,    die gleich oder grösser  als die an     dlie    Klemme B angelegte negative Span  nung ist, um dieses     Ummagnetisieren    zu verhindern.  Die Spannung sperrt die Diode     D2.    Die Klemme<I>A</I>  erhält natürlich nur dann ein Signal, wenn man ein  Ausgangssignal wünscht.  



  In den bisher beschriebenen magnetischen Ver  stärkern wird manchmal ein     Dauerausgangssngnal    ge  wünscht, wenn dem Eingang Impulse zugeführt wer  den. Das lässt sich unter     Verwendung    eines Gleich  richters, geeigneter Filter oder von     Integrierschaltun-          gen    im Ausgang erreichen.  



  Die     Fig.    14 gibt ein Beispiel für eine Schaltung  zur Lieferung eines     Dauerausgangssignals.    Sie ent  hält die Ausgangsspule 2 eines magnetischen Ver  stärkers., wie ihn die Anordnung der     Fig.    3 zeigt. Die       Ausgangsimpulse    laden den Kondensator F auf, der  sich während der     Signalimpulszeiten    langsam ent  lädt und so ein     Dauerausgangss'ignal    liefert. Wünscht  man das     Dauerausgangssignal    zu Null zu machen, so       nimmt    man die Eingangsimpulse des Verstärkers weg.

    Das völlige Verschwinden der Ladungen dies     Kon-          densators    F kann einige Impulszeiten in Anspruch  nehmen. Verlangt man eine schnellere Entladung, so  kann man einen Impuls auf den Ausgang geben, der  das Ausgangssignal schnell auf Null bringt.  



  Eine weitere Schaltung zur Erzielung eines     Dauer-          ausgangss!ignals    zeigt die     Fig.    15, in der eine gewöhn  liche Verzögerungsstrecke mit Kapazitäten     Fi,        FZ    und       F3    und     Induktivitäten        L1    und     L2    als     Impulsverlänge-          rer    Verwendung findet.

   Die gezeigte Schaltung mit  den an verschiedenen Punkten der Verzögerungs  strecke einspeisenden Dioden     Dl;        D2    und     D3    stellt  die übliche Ausführung eines     Impulsverlängerers    dar.  Sie nutzt die Laufzeit zwischen verschiedenen Punk  ten der Verzögerungsstrecke und dem Ausgang zur  Verlängerung der Impulse aus. Für einen Verstärker,  der mit einem Testverhältnis von 1 betrieben wird,  das heisst der mit     gleich    langen Signal- und Arbeits  zelten     arbeitet,    sind nur zwei Dioden erforderlich. Die  Verzögerungszeit zwischen den beiden     Dioden    ist  dann gleich der Signal- oder der Arbeitszeit.

   Zu dem  Zeitpunkt, an dem der Ausgangsimpuls, der an dem  ausgangsseitigen Ende der Verzögerungsstrecke zu-,  geführt wird, verschwunden ,ist, trifft der Impuls von  der Diode, die in gewisser Entfernung auf die Ver-           zögerungsstrecke    arbeitet, am Ausgang ein. Er ist um       eine    Zeit von der Grösse der     Arbeitsimpulszeit    ver  zögert und dauert einen Zeitraum, der gleich der  Signalzeit ist. Man erhält deshalb ein Dauerausgangs  signal, wenn: man der     Verzögerungsstrecke    Impulse  zuführt.

   Eine Schaltung dieser Art hat gegenüber  dem in der     Fig.    14 gezeigten Kondensator den Vor  teil einer viel schnelleren Abfallzeit, und im allgemei  nen ist bei Schaltungen dieser Art kein     Rückführ-          impuls    erforderlich.  



  Sind die Impulszeiten verschieden, z. B. wenn die  Signalzeit länger ist als die Arbeitszeit, so kann man  natürlich Schaltungen der gleichen Art verwenden.  Allerdings ist dann die Anwendung von mehr als  zwei Dioden erforderlich. Die Schaltung der     Fig.    15  zeigt drei Dioden. Diese Anordnung kann für     befie-          bige    Signalzeiten bis zur Länge der doppelten Ar  beitszeit verwendet werden. Man erkennt ohne wei  teres, wie dieses Prinzip auf Signalzeiten beliebiger  Dauer ausgedehnt werden kann.  



  Die     Fig.    16 zeigt einen     Komplementbildner,    der  als     Frequenzteiler    arbeitet. Zur Erläuterung     seiner     Wirkungsweise dient das Diagramm der     Fig.    16a.  An die Klemme     Bi    der Eingangswicklung wird kein  Eingangssignal, sondern nur über eine Diode     D1     ein Sperrimpuls angelegt. Wenn an der Klemme B  zur Zeit     t1    ein Arbeitsimpuls eingespeist wird, sei der       Magnetisierungszustand    des Kernes plus Ba.

   Dann  entsteht ein Ausgangsimpuls, der nicht nur über die  Diode     D.,    an die Ausgangsklemme gelangt, sondern  auch in den Eingang einer Verzögerungseinrichtung  A, die aus     einem    Verstärker, einer Verzögerungs  strecke oder einem     Tiefpass    bestehen kann.

   Der so  erzeugte verzögerte Impuls wird der Wicklung 1 zur  Zeit     t..    als Umkehrimpuls zugeführt, um den Kern  auf minus BIS     umzumagnetis.ieren.    Trifft zur Zeit     t3     der nächste Arbeitsimpuls ein, so wird der     Komple-          mentbildner    kein     erwünschtes    Ausgangssignal erzeu  gen, wenn der Kern von minus Ba auf plus Ba um  magnetisiert wird', und die Verzögerungseinrichtung  führt der Wicklung 1 zur Zeit     t4    keinen Impuls zu.  Dieser Vorgang beginnt sich beim Eintreffen des  nächsten Arbeitsimpulses zur Zeit     t.    in der gleichen  Reihenfolge zu wiederholen.

   Der     Komplementbild'-          ner    arbeitet also als     Frequenzteiler.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Umsetzer, der einen Kern aus ferromagnetischem Material enthält, mit dem eine Arbeitsimpulsquelle (B) über eine Wicklung verkoppelt ist, welche Arbeitsimpulsquelle den Kern in einem Zeitintervall in den einen bestimmten Remanenzzustand bringt, mit einem Verbraucher, der in Serie mit der genann ten Wicklung dieses Kernes und der Arbeitsimpuls quelle<I>(B)</I> liegt, mit einer Signalimpulsque'lle <I>(A),</I> unter deren Steuerung Impulse einer Wicklung des Kernes zugeführt werden können, welche Impulse den Kern während eines anderen Zeitintervalls in den anderen Remanenzzustand bringen,
    und mit einer Stromquelle (Bi) veränderlichen oder festen Poten- tials, die an der gleichen Wicklung liegt wie diejenige, welche von der Signalimpulsquelle (A) beeinflusst wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Stromquelle (Bi) und der vorgenannten Wicklung oder der Signailimpulsquelle (A) ein Strom fliesst, je nach dem, ob Signale aus der Signalimpulsquelle zugeführt werden oder nicht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Fehlen von Signalimpulsen an der Signalimpulsquelle (A) Strom zwischen der Stromquelle (Bi) und der Wicklung fliesst, während beim Auftreten von Impulsen an der Signalimpuls- quelle (A) Strom zwischen der Stromquelle (Bi) und der Signalimpulsquelle (A) fliesst (Fig.7 -und 12). 2.
    Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arbeitsimpulsqu.elle (B) und der Verbraucher in Reihe an eine Wicklung und die Stromquelle (Bi) an eine andere Wicklung an geschlossen :sind (Fig. 7 und 8). 3. Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arb-eits:impulsque'llie (B) und der Verbraucher in Reihe an die gleiche Wicklung angeschlossen sind, an der auch, die S"eromquelle (Bi) liegt (Fig. 12 und 13). 4.
    Umsetzer nach Patentanspruch, gekennzeich net durch einen zwischen die Verbraucherschaltung und die zugehörige Wicklung geschalteten: Gleichrich ter (D). 5. Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens eine der Stromquellen <I>(B, A,</I> Bi) mit der zugehörigen Wicklung über einen Gleichrichter verbunden ist. 6.
    Umsetzer nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Arbeitsimpulsquelle (B) ab wechselnd Arbeits- und Sperrimpulse erzeugt und die Stromquelle (Bi) den Magnetkern .in den andern Remanenzzustand überführende Umkehrimpulse in die zweite Wicklung eingibt, wenn Signalimpulse fehlen. 7.
    Umsetzer nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass d!i.e Stromquelle (Bi) Sperrimpulse gleichzeitig mit Arbeitsimpulsen aus der Arbeits- impulsquelle (B) eingibt, wobei Sperrimpulse aus der Arbeitsimpulsque lle (B) gleichzeitig mit den Umkehr impulsen eingegeben werden und die Signalimpulse während der Umkehrimpulszeiten eintreffen. B.
    Umsetzer nach Unteranspruch 5, gekennzeich net durch zwei Gleichrichter (Fig.7: H1 und H2), über welche d!ie Strom- und die Signalquelle (BI und' A) an ihre zugehörige Wicklung gelegt sind, wobei der erste Gleichrichter (H1) zwischen Stromquelle (Bi) und Wicklung und der zweite Gleichrichter (H2) zwischen der S:ignalimpulsquelle (A) und dem Punkt liegt, in dem die Stromquelle an den ersten Gleich richter angeschlossen ist. 9.
    Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, da'ss die Stromquelle (B) einen hohen Innenwiderstand (Rs) besitzt. 10. Umsetzer nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gleichrichter (H, und Hz) mit gleichen Elektroden zusammengeschaltet sind. 11.
    Umsetzer nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Arbeitsimpulsquelle (B) mit dem einen Ende der Wicklung, ein erster Gleichrich ter (Dl) und ein zweiter Gleichrichter (D2) mit dem anderen Ende (E) der Wicklung und der Verbraucher (RL) mit dem ersten Gleichrichter (Dl) verbunden ist und die Signalimpulsquelle (A) und die Stromquelle (Bi) mit dem zweiten Gleichrichter (Dz) in Verbin dung stehen. 12.
    Umsetzer nach Unteranspruch 11, gekenn zeichnet durch einen dritten Gleichrichter (D3), der zwischen die Signalimpulsquelle (A) und dem zweiten Gleichrichter (D2) geschaltet ist. 13. Umsetzer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Gleich richter in :entgegengesetzter Durchlassrichtung an das andere Ende (E) der Wicklung angeschlossen sind. 14.
    Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass als Signalimpulsquelle (A, Fig. 16) ein am Ausgang des Umsetzers angeschlossenes Ver- zögerungselemenit verwendet ist. 15. Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass zwischen einer Diode (D, Fig. 10) und dem Verbraucher ein Siliziumkarbidwiderstand geschaltet ist. 16. Umsetzer nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Ausgangskreis ein Konden sator (F, Fig. 14) eingeschaltet ist, um ein Daueraus <B>,</B> angssignal zu erzeugen.
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