CH361052A - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen

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CH361052A
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Johannes Dr Ing Foerster
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B19/02Program-control systems electric
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Description


  Verfahren und     Schaltungsanordnung    zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen    Die Aufgabe, bei elektrischen Antrieben eine be  stimmte     Beschleunigung,        unabhängig    von der Bela  stung, einzuhalten, ist bisher in verschiedenster Weise  gelöst worden. Es sind Einrichtungen bekannt, die  insbesondere bei Verwendung von Drehzahl- oder  auch     Ankerspannungsreglern    in der Weise arbeiten,  dass die Beschleunigung unmittelbar, z.

   B. durch       Differentiation    der Winkelgeschwindigkeit, gemes  sen wird und bei Überschreitung eines bestimmten  Beschleunigungswertes der Regler in der Weise be  einflusst wird, dass der     Motorankerstrom        vermindert     wird. Es handelt sich also hierbei um eine direkte       Beschleunigungsbegrenzung    auf dem Wege einer Be  schleunigungsregelung. Hierbei bereitet die Stabili  sierung des     Beschleunigungsregelkreises    gewisse  Schwierigkeiten, weil die erforderlichen     Vorhaltgrö-          ssen    schwer zu realisieren sind.

   Es wird daher viel  fach ein anderer Weg beschritten, nämlich den     Soll-          wert    für die zu regelnde Drehzahl, bzw. auch Anker  spannung mit einem bestimmten zeitlichen Verlauf,  meistens zeitlinear vorzugeben. Es besteht dabei  ausserdem die Notwendigkeit, diesen zeitlichen Ver  lauf unabhängig von der     Verstellgeschwindigkeit    des  eigentlichen Kommandogebers, beispielsweise des  Steuerschalters eines     Walzwerkantriebes,        zu    halten.  



  Diese Aufgabe ist     vielfach    in der Weise gelöst  worden, dass der eigentliche     Sollwertgeber    als     Gleich-          oder        Wechselspannungspotentiometer    ausgebildet und  von einem     Verstellmotor    mit einstellbarer Drehzahl  verstellt wurde.

   Um jedoch einer     bestimmten    Stel  lung des Kommandogebers auch eine bestimmte  Stellung des     Sollwertgebers,    das heisst eine bestimmte  Geschwindigkeit     zuzuordnen,        kann    diese Anord  nung nur unter Anwendung einer Folge- oder Lage  regelung arbeiten.     Lediglich    zur     Sollwerteinstellung     muss also hier ein eigener     Regelkreis    vorgesehen wer-    den. Der Aufwand hierfür wird bei entsprechenden       Genauigkeitsanforderungen    sehr gross sein.

   Weiter  hin ist nachteilig, dass sich     derartige    Anordnungen  meistens nicht ohne     Hintereinanderschaltung    von  Relaisverstärkern oder anderen Verstärkern realisie  ren lassen und damit unter     Umständen        erhebliche     Totzeiten vom Kommando bis zur     Sollwertänderung     entstehen.    Es ist weiterhin bekannt, Sollwerte und Steuer  grössen rein elektrisch unter     Zuhilfenahme    von Ener  giespeichern, wie Kondensatoren und     Drosseln,    sich  zeitverzögert ändern zu lassen. Dabei ist jedoch  nachteilig, dass praktisch die gleiche Zeitkonstante  für kleine und grosse     Änderungen    massgebend ist.

    Da die Zeitkonstante so gewählt ist, dass grosse Än  derungen mit ausreichender Zeitverzögerung vor  sich gehen, wird bei kleinen     Änderungen    die Träg  heit der Energiespeicher unerwünscht bemerkbar  werden.  



  Zur Vermeidung des letztgenannten Mangels hat  man sich bereits mit der Aufgabe befasst, einen Kon  densator mit     einem    konstanten Strom zu     beaufschla-          gen    und an den Belegen des Kondensators die ge  wünschten Grössen zu entnehmen.

   Zu diesem Zweck  hatte man sich zwischen einer den gewünschten     End-          wert    des Sollwertes bzw. der Steuergrösse vorgeben  den     Spannungsquelle    und dem Kondensator geschal  teter nichtlinearer Widerstände, beispielsweise anti  parallel geschalteter     Pentoden    oder einer     Pentode    in  einer     Gleichrichterbrücke,    bedient.

       Tatsächlich    ist  aber mit diesen Anordnungen der     Konstantstrom-          charakter    nicht erreicht worden, da die     verwendeten     nichtlinearen Widerstände im Bereich kleiner Klem  menspannungen nahezu linear arbeiten, so dass ge  rade dort der     Konstantspannungscharakter    mit dem      geschilderten Mangel der grossen Zeitverzögerung be  stehen bleibt.  



  Zum Stand der Technik wäre dann noch eine  Anordnung zu nennen, bei der ein annähernd linearer  Drehzahlanstieg im unteren Drehzahlbereich durch  Übererregung einer Drossel     erreicht    wird, wobei de  ren Laststrom zur Drehzahlvorgabe dient. Infolge der       Sättigungseigenschaften    der Drossel kann sich die  mit der     übererregung    verbundene hohe Eingangs  spannung nicht auf den Leistungskreis auswirken.  Bei der Drehzahlverringerung ist jedoch die volle  Zeitkonstante wirksam, so dass keinesfalls die Dreh  zahl     zeitlinear    abnimmt. Auch ist infolge der über  erregung eine Drehzahleinstellung im Bereich grosser  Drehzahlen ohne weiteres nicht möglich.  



  Weiterhin ist es bekannt, von einer zusätzlichen  Spannungsquelle über einen     ohmschen        Vorwider-          stand    einen Kondensator zu     beaufschlagen.    Dabei  wird die     Kondensatorstromrichtung    von einem Um  schalter bestimmt, während parallel zu dem Kon  densator eine Begrenzungseinrichtung den zu errei  chenden Spannungswert festlegt. Ein beliebiges Ver  ändern der am Kondensator anstehenden Spannung  bei konstanter zeitlicher Spannungsänderung ist nicht  möglich, da u. a. ein unmittelbarer Zusammenhang  zwischen Verstellung der Begrenzungseinrichtung  und Umschaltbetätigung nicht gegeben ist.  



  Gemäss den vorstehenden Ausführungen betrifft  nun die     Erfindung    ein Verfahren und eine Schal  tungsanordnung zur Vorgabe von Sollwerten und  Steuergrössen, wobei diese Grössen einem Energie  speicher mit     kapazitivem    Verhalten entnommen wer  den, der aus einer Spannungsquelle über einen Vor  widerstand gespeist wird.

   Zur Vermeidung der ge  schilderten Nachteile wird für das erfindungsgemässe  Verfahren vorgeschlagen, dass der über den Vor  widerstand erzeugte konstante Strom zur Auf-,     Ent-          und    Umladung des Energiespeichers über eine Schalt  einrichtung verwendet wird, die von der Differenz  zwischen der Spannung an dem Energiespeicher und  einer Vorgabespannung gesteuert wird und die er  forderliche Stromrichtung     bestimmt.     



  In der     Schaltungsanordnung    nach der Erfindung  ist     eine    aus Halbleiterelementen gebildete     Schaltvor-          richtung    vorgesehen, bei der     :

  eine        Ventilanordnung     mit     ,einer        Vorspannung    versehen ist, welche durch die       Differenz    zwischen der Spannung an dem Energie  speicher und der     Vorgabespannung        gebildet        wird.     Dabei macht die     Erfindung    von     einer        bekannten          Schaltungsanordnung    Gebrauch, in der Ventile über  grosse     Vorwiderstände    mit einem     dadurch    erzeugten,

         annähernd    konstanten     Vorstrom    (das heisst einem       sogenanuten    eingeprägten Strom)     beaufschlagt    sind.  



  Die     Erfindungsgedanken        sollen    an Hand     eines          Ausführungsbeispiels    nach der     Fig.    1 näher erläu  tert werden. Das     Potentiometer    1, dass an einer       Gleichspannung   <B>U,</B>       ",        liegt,    soll der Kommandogeber  bzw. Steuerschalter für die Handvorgabe eines     Dreh-          zahl-    oder auch     Ankerspannungss.ollwertes    sein.

   Die  ser Sollwert     wird        nicht    wie     üblich        unmittelbar    mit    ,dem     Istwert        Uist    verglichen und dem     Regler    3     zuge-          führt,    sondern es ist noch das     Zeitglied,    bestehend  aus dem Kondensator 4, den Ventilen, vorzugsweise  Halbleitern<I>5a</I> und<I>5b,</I> der     Gleichstromvorspannung    6  und den     Vorwiderständen   <I>7a</I>     und   <I>7b,

  </I>     dazwischen-          geschaltet.    Wählt man die     Vorspannung    6 etwa     drei-          bis    fünfmal so gross wie     die    Spannung     U""    am Steuer  schalter 1, so lässt sich bei entsprechender Bemessung  der     Vorwiderstand   <I>7a</I> und<I>7b</I> auch bei plötzlicher  Verstellung des Steuerschalters 1 aus der einen Grenz  lage -in die andere erreichen, dass der Kondensator 4  praktisch     zeitlinear    auf- bzw. umgeladen wird.

   Der       zeitliche        Verlauf    der eigentlichen     Sollwertspannung     Up wird     dann    nur noch bestimmt von der Grösse der  Kapazität C des     Kondensators    4 und der Grösse der       Vorbelastungs:ströme    i, die im stationären Zustand       ständig    über die Ventile 5a     bzw.    5b fliessen.

   Somit  kann     auch        erfindungsgemäss    der     Beschleunigungsvor-          ,gang    für den Antrieb durch Variation der     Kapazität     und der     Vorwiderstände        eingestellt    werden.  



  Hat der Regelverstärker     bzw.    der Gesamtdreh  zahl- oder     Ankerspannungsregelkreis    noch Totzeiten,  was sowohl bei     einem        Leonardantrieb    als auch bei  einem     Stromrichterantrieb    mit     Eingefässspeisung    der  Fall ist, so bietet diese Anordnung bei kleiner Ab  wandlung die Möglichkeit, bei einer     Steuerschalter-          verstellun@g    einen     Vorhaltspannun:

  gssprung    des Soll  wertes zu erzeugen und dem Regler     unverzögert        zuzu-          führen.    Zu diesem     Zweck        kann    noch     ein        ohrnscher     oder     induktiver    Widerstand 8     (Fig.    1) vor den Lade  kondensator 4 geschaltet werden. Es ergibt sich dann       ein    Verlauf der     Sollwertspannung    U, wie er in der  Kurve<I>a</I> der     Fig.    3 über der Zeit<I>t</I> dargestellt ist.

    Zur Zeit     t"    soll hierbei der Steuerschalter 1     ruck-          ,artig    auf die Mitte verstellt worden sein. Wird nur  ein Widerstand 8 in Reihe mit dem Ladekondensator  4 geschaltet, so sinkt die     Sollwertspannung        UF    erst       sprunghaft    etwas ab     und    strebt dann nahezu zeit  linear dem     Endwert,    in     diesem    Falle     Null,    zu.  



  Wird d     agegen    noch ein Kondensator 9 in der in       Fig.    2 dargestellten Weise eingeschaltet, so kann die       Vorhaltwirkung    insofern     wesentlich    vergrössert wer  den, als im ersten     Augenblick    der Verstellung die       Gesamtverstellspannung    an dem Widerstand 8 liegt,  und .somit die     Sollwertspannung        US    einen     Verlauf     hat, wie er etwa durch die gestrichelte Linie b in       Fig.    3 angegeben ist.

   Wenn man die Zeitkonstante  aus Widerstand 8 und Kondensator 9 so klein hält,  .dass     isie    etwa um     eine    Grössenordnung     kleiner    ist als  die     Gesamthochlaufzeit    des     Antriebes,    so lässt sich  erreichen, dass die     Totzeiten    des Regelkreises durch  die stossartige     Veränderung    der     Sollwertspannung          weitestgehend    unwirksam gemacht werden und der  übrige     Sollwertspannungsverlauf    hiervon kaum     be-          einflusst    wird,

   wie das in     Fig.    3 angedeutet ist. Eine  noch     bessere    Anpassung der     Sollwertvorgabe    an die       Übergangsfunktion    des     Regelkre,is:es    ist     möglich,     wenn mehrere nacheinander zur Wirkung kommende       Zeitverzögerungsglieder    kombiniert werden, indem  anstelle des einfachen     RC-Gliedes    8 und 9     ein    Ket-           tenleiter    eingeschaltet wird, wie das durch den Wider  stand 10 und den Kondensator 11     angedeutet    ist       (Fig.    2).

   Anstelle der     Widerstände    8 und 10 können  auch lineare     undioder        sättigbare        Reaktanzen    verwen  det werden.  



  In     Fig.4    ist der zeitliche     Verlauf    der     Sollwert-          spannung    dargestellt, wie er sich bei einer     plötzlichen     Bewegung des     Steuerschalters    aus der Nullage her  aus ergeben würde. Der Kurvenverlauf a bezieht sich  wiederum auf einen Vorhalt mit einem Widerstand 8  gemäss     Fig.    1. Der gestrichelte Kurvenzug b bezieht  sich auf die     Zwischenschaltung    eines oder mehrerer       RC-Glieder.     



  Bei     entsprechender    Bemessung kann erreicht wer  den, dass die in     Fig.    3 und 4     eingetragene    Totzeit     tT     der Totzeit des Regelkreises     entspricht,    d. h. der Ver  lauf der     Sollwertspannung        um    die Totzeit     parallel     verschoben     ist.     



  Es sollen nun noch     einige        Ausführungsbeispiele     für Schaltungsanordnungen angegeben werden, die das  gewünschte     Konstantstromver!halten    für die Auf-,       Ent-    und Umladung des     Ladekondensators    haben.  Es können     hierfür    alle Schaltanordnungen verwendet  werden, die eine     Stromspannungskennlinie    nach     Fig.    5  haben; z.

   B.     Wandleranordnungen    mit     Konstantstrom-          charakteristik.    Diese Kennlinie ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die Spannung U erst nach     überschrei-          ten    eines bestimmter. Stromes   i in der einen oder  anderen Richtung ansteigt, und der Strom auch bei  einer Spannung von mindestens der Grösse der Soll  wertspannung              U <  < ,    noch konstant bleibt.

   Ist dage  gen bei     Reversierbetrieb    mit einer kurzzeitigen Um  schaltung eines positiven Sollwertes auf den nega  tiven Wert und umgekehrt zu rechnen, so ist dafür  zu sorgen, dass der Strom     auch    bei     einer    Spannung  von mindestens der Grösse der doppelten Sollwert  spannurig noch konstant bleibt. Der Wert   i soll  sich möglichst leicht von Null bis zu     einem    Grenz  wert verstellen lassen.  



  In der     Fig.    6 ist ein     weiteres        Ausführungsbeispiel     hierfür angegeben. Die     Ventile    5,     üb"r    welche     dann     der     Kondensatorstrom        fliessen    kann,     werden        ganz     ähnlich wie in     Fig.    1     vombzlastet,    jedoch wegen der  Ventile 13 und eines gemeinsamen     hochohmigen          Widerstandes    12 im statischen     Zustand    hier nur mit  dem Strom i 2.

   Die     Einstellung    kann durch den ge  meinsamen     veränderlichen    Widerstand 12     erfolgen.     Die     Trennventile    13 sind     ,erforderlich,    um     immer    den       Strom        über    den Mittelpfad zu leiten, wenn     eine          Steuerhebelbeweguug        erfolgt,    das heisst     eines    der       beiden        Ventile    5 gesperrt wird.

   Die     Widerstände    14  sind     lediglich    vorgesehen, um     im    stationären Zustand  die     Stromverteilung    auf beide Zweige     gleich    zu halten.  



  Anstelle des     gemeinsamen    Widerstandes 12 kann  auch, wie in     Fig.    7     dargestellt,        als        gleichstromseitig     wirksamer     Vorwiderstand    eine     Brückenventilanord-          nung    15 verwendet werden, die von     einem    einge  prägten Wechselstrom     gespeist    wird.

   Über einen  Zwischenwandler 16 ist einerseits     eine    galvanische  Trennung und     anderseits        eine    günstige     Anpassung       an     eine    gegebene     Wechselspannung    17     möglich.    Die       Einstellung    :

  des     Ladestromes        erfolgt    über den     Wech-          selstromwiderstand    18, der     in        diesem    Fall     ohmscher,          kapazitiver    oder     induktiver    Art sein     kann.    Die Ver  wendung von     Blindwiderständen    hat den     Vorteil,    dass  der     Konstantstromeharakter    ohne grössere     Wirklei-          stungsverluste    erreichbar ist.

   In die Diagonale der       Gesamtanordnung    ist eine Gegenspannung 19 einge  schaltet, deren Höhe gleich der doppelten Sollwert  spannung     U",    sein muss. Die     Anordnung    arbeitet so,  dass dann, wenn eines der Ventile 5 die doppelte       volle        Sollwertspannung        sperren    muss, die gleiche       Spannung    an der Brücke 15 nahezu auf den Wert  Null     heruntergedrückt    wird.  



       In        Fig.    8 sind für beide Zweige je eine     Brücken-          anordnung    20 mit je einem     Zwischenwandler    21 vor  gesehen. Die Ströme i können     auch    hier über den       gemeinsamen        Wechselstromwiderstand    18     eingestellt     werden. Die Gegenspannung 19 ist genau wie     in          Fig.    7 auf der Höhe der doppelten     Sollwertspannung          Uso        zu    halten.  



  Soll der     Sollwertgeber    für     einen        Gleichstrommotor     mit     Ankerspannungsregelung    und zusätzlicher     Feld-          schwächung,    die in Abhängigkeit von der     Anker-          spannung    nach Überschreitung     eines    bestimmten       Wertes    vorgenommen wird, verwendet werden, so       kann        ein        weitestgehend    konstanter     Beschleunigungs-          strom    erreicht     werden,

      wenn der vorgegebene Sollwert  von dem     Augenblick    der     beginnenden    Feldschwä  chung mit geringer, etwa     exponentieller    Steilheit ver  läuft.  



       Eine    solche     Ankerspannungssollwertvorgabe    kann       mit        Hilfe    der in     Fig.    9 dargestellten     Anordnung    er  folgen, bei der parallel zu dem Ladekondensator 4  noch ein     ohm-scher    Widerstand 22 geschaltet ist, der       jedoch    erst nach     Überschreitung        eines    bestimmten       Sollwertes        U1    wirksam werden soll.

   Das wird erreicht,  indem     eine        Brückenvenulanordnung    23 mit der     Ge-          genspannung    24 vor den Widerstand 22     geschaltet     wird. Der zeitliche Verlauf bei einer derartigen An  ordnung     entspricht    dem der     Fig.    10. Die     Gegen-          spannung        U1    hat hierbei die Grösse des     Ankenspan-          nungssollwertes,    bei welchem die     Feldschwächung     des     Gleichstrommotors    beginnt.

   Bei Überschreiten der       Spannung        U1    fliesst ein Teil des vorher     ausschliesslich     zur     Aufladung    des Kondensators U dienenden einge  prägten Stromes über die     Ventilanordnung    23 in die       Spannungsquelle    24. Ein     ähnlicher    Verlauf lässt sich  auch erreichen, wenn parallel zu dem Ladekonden  sator ein     nichtlinearer    Widerstand, z.

   B.     ein        Silit-          widerstand    oder eine     Glimmstrecke    in Reihe mit  einem     ohmschen    Widerstand geschaltet     wird.       Nachzutragen ist noch, dass der Ladekonden  sator auch durch den     Anker    eines     kleinen        Gleich-          strommotors    ersetzt werden kann.

   Es wird hier die  sogenannte     dynamische        Kapazität        ausgenützt,    wobei  der Motor in     Anlehnung    an das     beschriebene    Ver  fahren bei konstantem Ankerstrom beschleunigt, ver  zögert und     reversiert    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergrössen, bei dem diese Grössen einem Energie speicher mit kapazitivem Verhalten entnommen wer den, der aus einer Spannungsquelle über einen Vor widerstand gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass der über den Vorwiderstand .(7a, <I>7b)</I> erzeugte konstante Strom zur Auf-, Ent- und Umladung des Energiespeichers (4) über eine Schalteinrichtung (5a, 5b) verwendet wird,
    die von der Differenz zwischen der Spannung @an dem Energiespeicher (4) und einer Vorgabespannung gesteuert wird und die erforderliche Stromrichtung bestimmt. 1I. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, :
    dadurch gekennzeich- net, .dass eine aus Halbleiterelementen gebildete Schalteinrichtung vorgesehen ist, bei der eine Ventil anordnung (5) mit einer Vorspannung versehen ist, welche durch die Differenz zwischen der Spannung an dem Energiespeicher (4) und der Vorgabespan nung gebildet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Höhe des eingeprägten Stromes der zeitliche Verlauf der Sollwertspannung eingestellt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch Veränderung der Kapa zität des Energiespeichers der zeitliche Verlauf der Sollwertspannung eingestellt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher durch einen Gleichstrommotor gebildet wird, der mit dem nahezu konstanten, eingeprägten Strom hochgefahren, abge bremst und reserviert wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kom mandogeber (1) und dem Energiespeicher (4) eine Schaltungsanordnung mit eingeprägtem Stromverhal ten vorgesehen ist,
    deren Spannung vorzeichenrichtig bei Strömen oberhalb eines bestimmten Wertes min destens bis zu einer der doppelten maximalen Spei- cherspannung entsprechenden Spannung nahezu stromunabhängig ansteigt (Fig. 5). 5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kom mandogeber (1) und dem Energiespeicher (4) zwei gegeneinander in Reihe geschaltete elektrische Ven tile (5) vorgesehen sind, die von einem eingeprägten Gleichstrom vorbelastet werden.
    6. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit jedem Ventil (5) je ein Widerstand (7) liegt (Fig. 1 und 2). 7. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 11 und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit den Ventilen (5) ein gemeinsamer Wi derstand (12) vorgesehen ist, und dass zusätzlich Trennventile (13) vorgesehen sind (Fing. 6 und 7). B.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lieferung des ein geprägten Stromes ein oder mehrere Wandler (16, 21) mit nachgeschalteten wechselstromge:speisten Brük- kengleichrichtern (15, 20) vorgesehen :
    sind, wobei der Wandlerstrom durch wechselstromseitige Widerstände (18) einstellbar ist, und dass in Reihe mit dem Wand- lerau.sgang eine Gegenspannung (19) vorgesehen ist, die mindestens gleich der doppelten maximalen Soll wertspannung ist (Fig. 7, 8). 9.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein ohmscher oder in duktiver Widerstand (8) in Reihe mit dem Energie speicher (4) angeordnet ist, wobei die Sollwertspan- nung vor dem Widerstand abgegriffen wird (Fing. 1, 2). 10. Schaltungsanordung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kettenleiter (8 ... 11) aus Wirk- und Blindwiderständen zwischen -dem Kommandogeber (1) und dem Energiespeicher (4) angeordnet ist (Fig. 2). 11.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Energie speicher (4) eine Gleichrichterbrücke (23) angeordnet ist, deren Gleichspannungspole über einen Widerstand (22) an eine Gleichspannungsquelle (24) angeschlos sen sind (Fig. 9).
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