CH361241A - Dichthaltepackung - Google Patents
DichthaltepackungInfo
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Classifications
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Description
Dichthaltepackung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichthaltepackung, insbesondere für aroma- oder sauerstoffempfindliches Gut, wie z. B. Tee, Kaffee, Kakao, Milchpulver, mit einem Innenbeutel und einer Aussenhülle, die von einer Karton-, Blech- oder Kunststoffschachtel gebildet ist, wobei der Innenbeutel aus einer feuchtigkeits- und gasundurchlässigen Kunststoffolie besteht, oder mit einer solchen kaschiert ist, und sein Kopfverschluss durch Falten gebildet ist mit mindestens einem die Kopfebene der Packung seitlich überragenden Zipfel. Die bekannten Aluminium- oder Blechdosen erfüllen die Aufgabe einer nach dem Öffnen wieder weitgehend dicht verschliessbaren Packung nur mit einem grossen Aufwand, zumal bei Vollvakuum aufwendige Wandstärken notwendig sind. Es gibt neuerdings Kunststoffolien, die flüssigkeits-, dampf- und gasundurchlässig sind. Sie eignen sich als Ausgangsmaterial für Vakuumweichpackungen, bei denen die sauerstoffhaltige Luft durch ein inertes Gas ersetzt wird. Das Ziel vorliegender Erfindung ist, eine solche Packung auf Grund nachfolgend erwähnter Merkmale zu schaffen, die den Anforderungen des praktischen Bedarfs in vollem Umfange entspricht. Bei dieser Packung soll nach dem Öffnen die Luftzirkulation auf ein Mindestmass beschränkt sein. Die Packung muss demnach einen entsprechenden Verschluss aufweisen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Dichthaltepackung der eingangs erwähnten Art der obere Beutelrand in die Kopfebene der Pakkung umgelegt ist, und dass mindestens der Vorderzipfel nach dem Öffnen der Packung an eine vordere Stirnseite des Beutels abklappbar ist, zum Zwecke, den Innenbeutel mittels der Faltkante des Vorderzipfel. dichtend abzuschliessen und den abgeklappten Vorderzipfel mittels des Deckels der Aussenhülle festzuhalten. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 den Zuschnitt für die als Kartonschachtel ausgebildete Aussenhülle; Fig. 2 den Kopf des Innenbeutels im Aufriss noch nicht umgelegt; Fig. 3 die Packung perspektivisch bei angehobenem Deckel; Fig. 4 den Innenbeutel-Vorderteil, perspektivisch mit abgeschnittener Zipfelspitze zur Bildung einer Schüttöffnung; Fig. 5 eine Vorderansicht der Fig. 4 Fig. 6 entspricht Fig. 5, nur dass der Kopfrand in die obere Packungsebene umgelegt ist; Fig. 7 den vorderen Beutelzipfel gefaltet und in die Stirnseite der Packung umgelegt; Fig. 8 perspektivisch den Innenbeutelkragen. In der Zeichnung ist der Deckel der Aussenhülle mit 1, ihr Unterteil mit 2 bezeichnet. Der Innenbeutel ist 3. Eine obere Kante des Innenbeutels ist 4. Ein Versteifungskragen innen im Innenbeutel angeordnet und stoffschlüssig mit ihm verbunden ist mit 5 bezeichnet. Nach der Mitte der Stirnseite 6 des In nenbeutels zu sind die oberen Ränder 7 und 8 des Innenbeutels 3 zusammengelegt. Dadurch bilden sich überstehende Zipfel 9, 11; 10, 12. Die Ränder 7, 8 sind, wie Fig. 2 bei 13 zeigt, verschweisst, wobei sich der Streifen 13 nach der Stirnseite 6 zu schmäler werdend verjüngt. In Fig. 3 ist gezeigt, wie der Vorderzipfel 10, 12 in die Ebene der Stirnseite 6 gefaltet ist und wie der Deckel 1 beim Zuklappen den Zipfel 10, 12 an den Innenbeutel drücken und gegen die Seite 14 des Deckels 1 federn wird, wodurch eine Lagensicherung erzielt wird. Vor dem Abschneiden der Zipfelspitze zur Bildung der Ausschüttöffnung 15 können die Zipfel 9, 11 ; 10, 12 auch in die obere Packungsebene umgeschlagen sein (in Fig. 3 gestrichelt dargestellt). Fig. 4 und 5 zeigen den Innenbeutel nach Hochklappen des oberen Randes 7, 8 und Abschneiden der Spitze 12 zur Bildung der Schüttöffnung 15. Fig. 6 lässt erkennen, wie die Schüttöffnung 15 wieder verschlossen und in Pfeilrichtung nach unten an die Fläche 6 gedrückt wird. Zum weiteren Abschluss dient dann der Deckelrand 14. Die Deckelseiten 17 verjüngen sich nach der Scharnierachse 16 zu (Fig. 3). Wenn man die Schüttöffnung 15 mit der Schere freilegt und die gewünschte Materialdosis der Pakkung entnommen hat, ist beim Schliessen festzustellen, dass der obere Deckel und Rand 14 den überstehenden Zipfel 10 nach unten drückt, und zwar über die Kragenkante 5 und damit die Packung wieder dicht verschlossen wird. Durch das Umlegen des Zipfels 10 über die Kragenkante wird erreicht, dass der Innenbeutel 3 fest verschlossen wird, indem der Zipfel 10 von der Deckelklappe 14 einerseits ange drückt wird ; andererseits drückt dieser Zipfel selbst wieder gegen den heruntergeklappten Deckel 1, 14, und zwar von innen, so dass dieser infolge der entstehenden Spannung festgehalten wird. Ohne den Verstärkungsstreifen 5 würde der Innenbeutel 3 zusammengedrückt und der Wiederverschluss mit der erforderlichen Dichte wäre nicht erzielbar. Der sich verjüngende Siegelstreifen 13 ergibt (Fig. 2) eine grössere Schüttöffnung 15 beim Abschneiden der Zipfelspitze 12.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dichthaltepackung mit einem Innenbeutel und einer Aussenhülle, die von einer Karton-, Blechoder Kunststoffschachtel gebildet ist, wobei der Innenbeutel aus einer feuchtigkeits- und gasundurchlässigen Kunststoffolie besteht, oder mit einer solchen kaschiert ist, und sein Kopfverschluss durch Falten gebildet ist mit mindestens einem die Kopfebene der Packung seitlich überragenden Zipfel, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Beutelrand (8, 7) in die Kopfebene der Packung umgelegt ist, und dass mindestens der Vorderzipfel (10) nach dem Öffnen der Packung an eine vordere Stirnseite (6) des Beutels (3) abklappbar ist, zum Zwecke, den Innenbeutel mittels der Faltkante des Vorderzipfels (10) dichtend abzuschliessen und den abgeklappten Vorderzipfel (10) mittels des Deckels (1) der Aussenhülle festzuhalten.UNTERANSPRÜCHE 1. Packung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel der Aussenhülle (1, 14) den Zipfel (10, 12) beim Schliessen übergreift, wobei die Zipfelspitze (12) zur Bildung einer Schütt öffnung (15) abtrennbar ist.2. Packung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbeutel (3) längs der Packungsoberkante (4) einen Versteifungsstreifen (5) aufweist, der zugleich als Widerlager für den Zipfel (10) dient und eine Dichtungskante bildet.3. Packung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungsstreifen (5) im Innern des Innenbeutels (3) angeordnet ist.4. Packung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Versiegelung (13) vorgesehen ist, welche sich am oberen Rand des Innenbeutels (3) zur Schüttöffnung (15) hin verjüngt.5. Packung nach Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten (17) des Deckels (1) nach der Klappachse (1 6) zu schmä ler werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE361241X | 1959-07-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH361241A true CH361241A (de) | 1962-03-31 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH361241D CH361241A (de) | 1959-07-28 | 1959-10-15 | Dichthaltepackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361241A (de) |
-
1959
- 1959-10-15 CH CH361241D patent/CH361241A/de unknown
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