CH361385A - Plattenförmiger Isolierkörper - Google Patents

Plattenförmiger Isolierkörper

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CH361385A
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CH
Switzerland
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insulating body
sheet
cardboard
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insulation
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Inventor
Hans Dr Ing Wirth
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Roland Dachpappenfabrik F Wald
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description


      Plattenförmiger        Isolierkörper       Die Erfindung betrifft einen plattenförmigen     Iso-          lierkörper,    der zur Isolierung begehbarer Baukörper,  insbesondere Flachdächer oder Terrassen, gegen  Feuchtigkeit und Wärmeaustausch dienen kann. Die  Isolierung gegen Feuchtigkeit soll sich sowohl auf die  von aussen auf das Dach einwirkende Nässe als auch  auf den von innen, also unterhalb der Dachhaut vor  handenen, durch Schwitzwasser sich bildenden Nieder  schlag beziehen.  



  Es sind bereits viele derartige Isolierverfahren  und Isolierkörper in Vorschlag gebracht worden. Bei  den bekannten Verfahren werden unter anderem       Dachpappenbahnen    sowie den Wärmedurchsatz hem  mende     Dämmschichten    in Anwendung gebracht. Auch  Wellpappe, also gewellte     Dachpappenbahnen,    sind  bereits in Verbindung mit     Dämmschichten    für  Zwecke der Isolierung der Aussenflächen von Bau  körpern in Vorschlag gebracht worden.  



  Aber alle diese bekannten Verfahren und     Isolier-          körper    sind in ihrer Wirkung unbefriedigend und  verbesserungsbedürftig.  



  Es muss     verlangt    werden, dass die Isoliermittel,       vorzugsweise    von begehbaren Flachdächern, druck  fest sind, d. h. sie müssen ohne     Benachteiligung    der  Dachhaut belastbar sein.  



  Es ist ferner zweckmässig, dass der Wärmeisolator  einen hohen Isolierwert besitzt, und dass der     Isolier-          körper    ohne     Nagelung,    also ohne durch diesen hin  durchreichende Befestigungsmittel, ausreichend gegen  abhebende Kräfte, also gegen den Sog der Windkräfte,  gesichert ist.

   Eine weitere Forderung ist die, dass die       Aussenflächenisolierung    von Baukörpern aus frischem  Beton, die noch     Anmachwasser    ausscheiden oder bei  starker Sonnenbestrahlung das austretende     Anmach-          wasser    verdampfen, keine     Blasenbildung    unterhalb    des     Isolierkörpers,    also zwischen Baukörper und  Isolierkörper, befürchten lassen.  



  Es ist bereits bekannt, solche Blasenbildung  unterhalb des     Isolierkörpers    zu vermeiden, indem  man in den noch frischen Beton     rillenförmige    Ver  tiefungen einarbeitet, die     dann    in Verbindung mit  einer aufgeklebten glatten     Pappenbahn    eine     Ableitung     der sich bildenden Dämpfe bewirken sollen.  



  Nun ist aber bekannt, dass die Klebemittel, die der       Befestigung    der Dachpappen dienen, die     erwähnten     Rillen beim Auftragen der Klebeschicht mehr oder  weniger decken und zugleich die Poren an der Ober  fläche des Betonkörpers schliessen, so dass der an  gestrebte Erfolg gar nicht oder nur sehr     mangelhaft     eintreten     kann.     



  Wenn man aber dazu übergeht, die Kanäle für  den Dampfabzug dadurch zu bilden, dass man auf     eine     glatte Betonfläche eine gewellte     Pappenbahn    legt, so  ist die Befestigung mangels ausreichender Anlage  fläche bei Herstellung einer     Klebverbindung        völlig          mangelhaft.    Auch bei diesem Verfahren wird der  Klebstoff die Poren des Betonkörpers     schliessen    und  bei allen bisher bekanntgewordenen Isolierverfahren  wird der     Klebstoff        ausschliesslich    auf den zu iso  lierenden Baukörper aufgetragen.  



  Die bekannten plattenförmigen     Dämmstoffe    ha  ben     Neigung,    Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen.  Sie werden bei den bekannten Isolierverfahren unter  halb der äusseren Deckschicht angeordnet.     Will    man  die     Dämmstoffe    daran hindern, Luftfeuchtigkeit auf  zunehmen, so muss     man    zwischen Baukörper und       Dämmschicht    eine besondere Dampfsperre legen, die  man     gewöhnlich    dadurch herstellt, dass man     z.B.    einen  verhältnismässig zähflüssigen, stark klebenden     Bitu-          menanstrich    verwendet.

   Die Herstellung solcher  Dampfsperren ist aber verhältnismässig     umständlich         und teuer. Anderseits müssen die     Dämmstoffe    vor  Feuchtigkeitsaufnahme geschützt werden,     weil    feuchte  Stoffe dieser     Art    die Fähigkeit zur     Wärmeisolierung     verlieren.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, anstelle  von Wellpappe eine sogenannte     Falzbaupappe    zu ver  wenden, deren Falzrücken abgeflacht sind und     somit     eine ausreichende Klebefläche aufweisen. Diese be  kannten     Falzpappen    besitzen aber eine     ungünstige          Querschnittsform,    indem nämlich die     einzelnen    durch       Faltung    entstandenen Erhöhungen oder Abbie  gungen     schwalbenschwanzförmige        Querschnittsform     haben.

   Es hat sich aber gezeigt, dass solche Falz  pappen, bei denen die die     Seitenflächen    der lang  gestreckten Kanäle bildenden     Pappenzonen    im Win  kel zur     Aussenfläche    des Baukörpers sich erstrecken,  keine oder nur eine sehr geringfügige Druckbelastung  aushalten.  



  Der erfindungsgemässe plattenförmige     Isolier-          körper    ist nun dadurch     gekennzeichnet,    dass er aus  einem Blatt aus glatter Pappe, einem zu dem ersten  parallel angeordneten zweiten Blatt aus     rechtwinklig     gefalzter Pappe und einer zwischen diesen beiden       Blättern    angeordneten und mit ihnen fest verklebten,    beiderseits ebenen     Wärmedämmplatte    aus porösem  oder faserigem Stoff besteht.  



  Die rechtwinklig gefalzte Pappe hat vorzugsweise  flache     Falzrücken,    d. h. die senkrecht zur Blattebene  stehenden Teile haben eine verhältnismässig geringe  Höhe, so dass die Pappe     ausserordentlich    druckfest ist.  



  Die Verlegung des erfindungsgemässen     Isolier-          körpers        erfolgt    derart, dass die Seite aus     gefalzter     Pappe nach unten und die glatte Seite nach oben zu  liegen kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Plattenförmiger Isolierkörper, dadurch gekenn zeichnet, dass er aus einem Blatt aus glatter Pappe, einem zu dem ersten parallel angeordneten zweiten Blatt aus rechtwinklig gefalzter Pappe und einer zwischen beiden Blättern angeordneten und mit diesen fest verklebten, beiderseits ebenen Wärmedämmplatte aus porösem oder faserigem Stoff besteht. 2. Verwendung des Isolierkörpers nach Patent anspruch 1 zur Isolierung begehbarer Baukörper, ins besondere Flachdächer oder Terrassen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Isolierkörper mit dem glatten Pappenblatt nach oben verlegt wird.
CH361385D 1956-07-28 1957-07-23 Plattenförmiger Isolierkörper CH361385A (de)

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DE361385X 1956-07-28

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CH361385A true CH361385A (de) 1962-04-15

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