CH361386A - Schwingflügelfenster - Google Patents

Schwingflügelfenster

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CH361386A
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CH
Switzerland
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rotation
axis
sash
bearing
wing
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English (en)
Inventor
Tlach Otto
Original Assignee
Tlach Otto
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Publication date
Application filed by Tlach Otto filed Critical Tlach Otto
Publication of CH361386A publication Critical patent/CH361386A/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
    • E05D7/082Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings
    • E05D7/084Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis
    • E05D7/085Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions the pivot axis of the wing being situated at a considerable distance from the edges of the wing, e.g. for balanced wings with a movable pivot axis with two or more pivot axes, e.g. used at the same time

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


      Schwingfiügelfenster       Die Erfindung betrifft     Schwingflügelfenster,    des  sen Drehlager     zwei    liegende Drehachsen am Fenster  flügel aufweist, welcher um dieselben     nacheinander     drehbar ist, wobei die erste Drehachse praktisch durch  den Schwerpunkt des Flügels geht.

   Bei einem be  kannten derartigen Fenster weist der am Anschlag  rahmen angebrachte     Drehlagerteil    für die Drehzapfen  der beiden Drehachsen je eine Lagermulde auf, in  welcher der Drehzapfen der ersten Drehachse bei  geschlossenem Fensterflügel und bis zu einer Öffnung  von etwa 30 bis 50  desselben abgestützt ist, während  der Drehzapfen der zweiten Drehachse erst bei Er  reichen dieser Öffnungsstellung des Flügels in der  anderen Lagermulde zur Abstützung     gelangt    und die  Drehung des Flügels bis zu 180  um die zweite Dreh  achse ermöglicht. Bei der Drehung um die zweite  Achse ist aber der     Fensterflügel    nicht mehr     im     Gleichgewicht und findet daher in keiner Zwischen  stellung eine Ruhelage.  



  Die vorliegende Erfindung sucht diesen Nachteil  zu vermeiden und zeichnet sich dadurch aus, dass am  rahmenseitigen, stationären Lagerteil ein Haltenocken  angeordnet und am     flügelseitigen    Lagerteil eine zum  Zusammenwirken mit dem Haltenocken bestimmte       Rasthaltungsbahn    vorgesehen ist, welche     beimDrehen     des Flügels um die zweite, nicht durch den Flügel  schwerpunkt     gehendeDrehachse    auf     demHaltenocken     gleitet und in kurvenförmigem Verlauf wenigstens  eine Raste und vor und hinter derselben je eine gegen  die zweite Drehachse vorstehende Ausladung aufweist,  welche     beim    Gleiten auf dem Haltenocken diese  Drehachse von ihrer Lagermulde abhebt,

   so dass beim  Eingriff des     Haltenockens        in    jeder Raste der Flügel  eine     vorbestimmte    Ruhelage     einnimmt.     



  Die Erfindung wird im folgenden anhand eines  auf der     beiliegenden    Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiels näher erläutert.         Fig.    1 und 2 zeigen schematisch ein     Schwing-          flügelfenster    von der Seite in um etwa 30  geöffneter  Flügelstellung und bei um l80  gedrehtem Fenster  flügel;

         Fig.    3 und 4 zeigen vom     Schwingflügelfenster    den       rahmenseitigen    bzw. den flügelseitigen     Drehlagerteil,     und       Fig.    5 und 6 sind je eine Draufsicht auf die beiden       Drehlagerteile    nach     Fig.    3 und 4 in axialer Gegen  überstellung.

      Am stationären Anschlagrahmen 1 des     Schwing-          flügelfensters    ist der in     Fig.    3 und 5 gezeigte Dreh  lagerteil 2 befestigt, welcher auf gleichem Niveau  zwei     achsenparalleleLagermulden3    und 4 für je einen  Lagerzapfen des Fensterflügels 5     aufweist.    Die Seiten  wände 6 der Lagermulde 4 sind gleichlaufend bogen  förmig nach oben verlängert und begrenzen eine  obere     öffnung    7, an der ein zapfenförmiger Halte  nocken 8     achsenparallel    zu den Lagermulden an  geordnet ist.  



  An dem um zwei parallele     horizontaleDrehachsen     9 und 10 im Anschlagrahmen 1 drehbaren Fenster  flügel 5 ist der in     Fig.    4 und 6 gezeigte     Drehlagerteil     11 befestigt, an welchem ein längliches     Rasthaltungs-          stück    12 vorgesehen ist, das an seinem einen Ende  den Achszapfen 13 der ersten, praktisch durch den  Flügelschwerpunkt gehenden Drehachse 9 bildet. Der  Achszapfen 14 der zweiten Drehachse 10 ist um etwa  38  über     demNiveau    der     erstenDrehachse    in gleichem  Abstand vom Achszapfen 13 angeordnet wie die  Lagermulde 4 von der Lagermulde 3.  



  Das     Rasthaltungsstück    12 weist an seiner dem  Achszapfen 14 zugekehrten,     kurvenförmigen    Rast  haltungsbahn zwei Rasten 15 und 16 und vor,  zwischen und nach denselben je eine gegen den Achs-      zapfen 14 vorstehende Ausladung 17 bzw. 18     bzw.     19 auf.  



  In der     Schliesslage    und zur Drehung bis zu einer       Öffnungsstellung    von etwa 38  ist der Fensterflügel 5  mit seinem Achszapfen 13 in der     Lagermulde    3     ab-          gestützt.    Bei Erreichen dieser Öffnungsstellung ge  langen der Achszapfen 14 in der diesem zugeordneten  Lagermulde 4 zur Abstützung und die     Rasthaltungs-          bahn    mit der Ausladung 17 am Haltenocken 8 in  Anschlag.

   Bei weiterem Drehen des     Fensterflügels    um  die Drehachse 10 gleitet die     Rasthaltungsbahn    mit  der Ausladung 17 auf den Haltenocken 8 und hebt  dabei den Achszapfen 14 von der Lagermulde 4 ab  zwischen die seitlichen Seitenwände 6 derselben.  Dann gelangt die     Rasthaltungsbahn    mit der Rast 15  auf den Haltenocken, wobei der Achszapfen 14 sich  wieder in der Lagermulde 4 abstützt und der Flügel  5 in einer Stellung von etwa 63  eine Ruhelage ein  nimmt. Der gleiche Vorgang     vollzieht    sich bei fort  gesetzter Drehung des Flügels, wenn über die mittlere  Ausladung 18 die zweite Rast 16 am Haltenocken 8  in     Eingriff    gelangt, wo der     Flügel    bei etwa 84  eine  Ruhelage findet.

   Schliesslich verlässt die     Rasthaltungs-          bahn    über ihre Ausladung 19 den Haltenocken 8,  nachdem der Achszapfen 14 wieder in der Lager  mulde 4 zur Abstützung gelangt ist. Der Flügel lässt  sich weiter bis zu 180  um die Drehachse 10 in die  in     Fig.    2 gezeigte Endlage drehen.  



  Die kurvenförmige     Rasthaltungsbahn    ergibt beim  Gleiten über den Haltenocken infolge des abwechs  lungsweisen     Hebens    und Senkens des Fensterflügels  eine beim Schwenken desselben gerade ausreichend  spürbare Hemmung bzw. Beschleunigung, so dass beim  Öffnen des Flügels die     verschiedenenRuhelagen    leicht  ausgewählt werden können. Der Haltenocken kann  durch eine drehbare Rolle gebildet sein.  



  Solange der Fensterflügel um die Drehachse 9  gedreht wird,     befindet    er sich praktisch im Gleich  gewicht und kann in beliebiger Lage stillgesetzt  werden. Öfters ist jedoch im     Flügel    selbst eine La  mellenstore eingebaut, die bei veränderlichen Ge  brauchslagen eine Störung des Gleichgewichtes ver  ursacht.

   Um diesem Umstand zu begegnen, ist in einer  zylindrischen     Ausnehmung    20 des rahmenseitigen       Drehlagerteils    2 eine Scheibenbremse 21     achsenpar-          allel    zu den Lagermulden 3 und 4 eingebaut, bei  welcher auf einem im     Drehlagerteil    2 drehbaren       Vierkantbolzen    22 zwei Scheiben 23 und 24 mit pas  sendem     Vierkantloch    aufgeschoben sind, zwischen  denen eine mit einer Nase 25 in eine Nut 26 in der  Zylinderwand eingreifende Scheibe 27 sowie beid  seitig derselben je ein scheibenförmiger Bremsbalg 28  je mit rundem Loch für den Durchtritt des     Bolzens    22  angeordnet sind.

   Zwischen der Scheibe 24 und der  Stirnwand der     zylindrischen        Ausnehmung    20 befindet  sich eine Federscheibe 29. Mit der Scheibe 23 ist  aussenseitig ein     Mitnehmerarm    30 starr verbunden,  an dessen Aussenende ein am     Fensterflügel    angrei  fender     Bolzen    31 befestigt ist. Durch das Innenende    des     Mitnehmerarms    30 ist eine Schraube 32 in den       Vierkantbolzen    22 eingeschraubt, mittels welcher die  Bremswirkung reguliert werden kann.  



  Beim Drehen des Fensterflügels folgt der Mit  nehmerarm 30 der Bewegung unter Übertragung des  Bremswiderstandes, welcher ausreichend bemessen  wird, um die genannten Gleichgewichtsstörungen am  Flügel unschädlich zu machen.  



  Anstelle der beiden Rasten 15 und 16 könnte nur  eine Raste vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schwingflügelfenster, dessen Drehlager zwei lie gende Drehachsen am Fensterflügel aufweist, welcher um dieselben nacheinander drehbar ist, wobei die erste Drehachse praktisch durch den Schwerpunkt des Flügels geht, dadurch gekennzeichnet, dass am rah- menseitigen, stationären Lagerteil (2) ein Haltenocken (8) angeordnet und am flügelseitigen Lagerteil (11) eine zum Zusammenwirken mit dem Haltenocken (8) bestimmte Rasthaltungsbahn (12) vorgesehen ist, welche beim Drehen des Flügels (5) um die zweite, nicht durch den Flügelschwerpunkt gehende Dreh achse (10) auf dem Haltenocken (8) gleitet und in kurvenförmigem Verlauf wenigstens eine Raste (15 oder 16)
    und vor und hinter derselben je eine gegen die zweite Drehachse (10) vorstehende Ausladung (17 bzw. 18 bzw. 19) aufweist, welche beim Gleiten auf dem Haltenocken (8) diese Drehachse (10) von ihrer Lagermulde (4) abhebt, sodass beim Eingriff des Haltenockens (8) in jeder Raste (15 oder 16) der Flügel (5) eine vorbestimmte Ruhelage einnimmt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schwingflügelfenster nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Drehachse (10) jeweils am Ende des Schwenkbereiches des Flügels (5) um die erste Drehachse (9), bei jedem Eingriff des Haltenockens (8) in eine Raste (15 bzw. 16) der Rasthaltungsbahn (12) und zu Beginn und Ende des Zusammenwirkens zwischen dem Haltenocken (8) und der Rasthaltungsbahn (12) in ihrer Lagermulde (4) abgestützt ist.
    2. Schwingflügelfenster nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagermulde (4) für die zweite Drehachse (10) nach oben verlängerte Seitenwände (6) aufweist, zwischen denen diese Dreh achse (10) auch in von der Lagermulde (4) abge hobenem Zustand verbleibt. 3. Schwingflügelfenster nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltenocken (8) an der von den verlängerten Seitenwänden (6) der Lager mulde (4) begrenzten, oberen Öffnung (7) derselben angeordnet ist. 4. Schwingflügelfenster nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltenocken (8) durch eine drehbar gelagerte Rolle gebildet ist.
    5. Schwingflügelfenster nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Scheibenbremse (21) in einer Ausnehmung (20) des rahmenseitigen Lagerteils (2) achsenparallel zu den beiden Lager mulden (3 und 4) für die Drehachsen (9 bzw. 10) angeordnet und über einen Mitnehmerarm (30) mit dem Fensterflügel (5) verbunden ist.
CH361386D 1957-05-18 1958-05-16 Schwingflügelfenster CH361386A (de)

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