CH361524A - Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter - Google Patents

Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter

Info

Publication number
CH361524A
CH361524A CH361524DA CH361524A CH 361524 A CH361524 A CH 361524A CH 361524D A CH361524D A CH 361524DA CH 361524 A CH361524 A CH 361524A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
magnets
magnet
goods
conveyor belt
stacked
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Dr Leupold Curt
Original Assignee
Schickedanz Ver Papierwerk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schickedanz Ver Papierwerk filed Critical Schickedanz Ver Papierwerk
Publication of CH361524A publication Critical patent/CH361524A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B61/00Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages
    • B65B61/20Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents
    • B65B61/207Auxiliary devices, not otherwise provided for, for operating on sheets, blanks, webs, binding material, containers or packages for adding cards, coupons or other inserts to package contents for inserting partitions between package contents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte,
Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf   Förderbändern    geführte Massengüter
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einbringen von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Drucksachen, Musterproben und andere Waren, zwischen hintereinander gestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter. Im Zuge der Automatisierung unter dem Gesichtspunkt der Produktivitätssteigerung der industriellen Erzeugung wird der Zwischentransport von Erzeugnissen in der laufenden Fertigung bis zum versandfertigen Verpacken in zunehmendem Masse unter Einsatz von Fliess- oder Förderbändern durchgeführt.



   In vielen Fällen werden die zum Versand bestimmten Güter, gleichgültig, ob es sich hiebei um Einzelerzeugnisse in Stückform wie Schokolade, Kekse, Seifen, Damenbinden und dergleichen oder um bereits vorverpackte Güter wie Tabak- und Zigarettenpackungen,   Papiertaschontücher    usw. handelt, mittels Förderbändern hintereinander gestapelt, automatisch in die   Kartonier- bzw.    Schachtelpack- und Verschliessmaschinen geführt.



   In diesen Fällen ist es schwierig, zwischen die auf den Förderbändern gestapelt transportierten Güter oder Packungen noch irgendwelche Beilagen wie Gebrauchsanweisungen, Werbeschriften, Prospekte, Muster usw. in gleichmässigen Abständen so einzuschieben, dass sich jeweils ein Stück davon in der endgültigen Mehrstückpackung befindet.



   Würde dieses Einschieben von Prospekten, Mustern und sonstigen Waren von Hand geschehen, dann müssten damit ununterbrochen eine oder sogar mehrere Personen beauftragt werden, um vor allen Dingen in regelmässigen Abständen das Verteilen der Beilagen an dem vorüberlaufenden Stapel durchzuführen. Ausser diesen hohen Anforderungen an Aufmerksamkeit ist dies körperlich dadurch anstrengend, dass der in Bewegung befindliche Fliessbandstapel in bestimmter Regelfolge unter nicht unbedeutendem Kraftaufwand auseinandergedrängt werden muss, um den Platz für den Einleger zu schaffen. Ausserdem ist zu beachten, dass durch die Handmanipulation den hygienischen Erfordernissen nur schlecht Rechnung getragen werden kann. Aus der Absicht, eine sicher wirkende, im Aufbau einfache Vorrichtung zu schaffen, ist vorliegende Erfindung entstanden.

   Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, zur Bildung von Zwischeräumen in dem Förderstrang der Massengüter zu beiden Seiten des Förderbandes paarweise gegenüberstehende Magnete anzuordnen, deren beweglich ausgebildete Eisenkerne mit am Stapel   anzugreifend    bestimmten Mitteln, wie z. B. Platten, zum Abbremsen des Fördergutes ausgerüstet sind. Zweckmässigerweise wird dabei die Anordnung so getroffen, dass zwei Magnetpaare zu beiden Seiten des Förderbandes angeordnet werden, von denen das erste in Bewegungsrichtung des Förderbandes unbeweglich, das andere, später liegende längs dieser Richtung bewegbar sind.



   Eine vorzugsweise Ausbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung sieht zur Herstellung dieser Bewegung gleichfalls Magnete vor, die etwa parallel zur Förderrichtung stehen und entsprechend obigen Ausführungen beweglich angeordnet sind und die mit Greifern auf die Bewegung der Fördergüter einwirken.



   Bei dieser Ausführungsform besteht somit der Arbeitsgang darin, dass beide Elektromagnete den Lauf der Fördergüter auf dem sich weiterbewegenden Förderband aufhalten. Die anschliessende Bewegung  des einen der beiden Magnetpaare, beispielsweise in der Förderrichtung, schafft einen Zwischenraum oder eine Lücke zum Einschieben von Beilagen aller Art.



   Zur Durchführung der erfindungsgemässen Vorschläge wird das Förderband vorzugsweise in horizontaler oder schwach geneigter Richtung angeordnet. Die einzuschiebenden Beilagen kommen beispielsweise aus einem Magazin oberhalb des Förderbandes. Der Stapelbehälter für die Beilagen kann entweder parallel oder geneigt zur Förderbahn angeordnet sein. Vorteilhaft mittels eines weiteren Elektromagneten, dessen Kern einen mit Weichgummi oder Schaumstoff versehenen Finger hat, wird der jeweils zu oberst liegende Prospekt vorgeschoben. Die Drucksache kann von einem an dieser Stelle vorhandenen, angetriebenen Walzenpaar erfasst werden und durch entsprechende Führungen senkrecht von oben in den durch die beiden Magnetpaare geschaffenen Zwischenraum oder Lücke gelangen.

   Die Ausbildung kann so getroffen werden, dass, sobald der Prospekt eingelegt ist, alle drei Magnetpaare in ihre Ruhe- oder Ausgangslage, z. B. mittels Federzuges, zurückgehen und die Lücke um den eingelegten Prospekt sich schliesst.



   Die Einrichtung ist weiterhin mit Vorteil so getroffen, dass ein entsprechend eingestelltes Zählwerk nach Vorbeilauf von 5, 10 oder einer anderen gewünschten Stückzahl die Magnetpaare in der oben beschriebenen Weise auslöst und betätigt.



   In der nachstehenden Beschreibung wird der Erfindungsgegenstand anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Vorrichtung in Seitenansicht und    Fig.2    die Vorrichtung in Ansicht von oben.



   Mit 1 ist ein Förderband bezeichnet, auf dem hintereinander gestapelte Massengüter befördert werden. Über dem Förderband befindet sich ein Behälter 2 mit den zum Einlegen bestimmten Prospekten oder anderen Drucksachen oder dergleichen. In dieser beispielsweisen Ausführung ist der Behälter 2 parallel zur Förderrichtung, also horizontal, angeordnet.



  Er kann erforderlichenfalls auch geneigt dazu gestaltet sein. Ein von einem Magneten 4 bewegbarer Einschieber 3 ist in seinem auslaufenden Ende bei 3a mit einem Gummi- oder Schaumstoff-Finger ausgerüstet. Infolge seines Auflagegewichtes und der mit diesen Werkstoffen verbundenen Reibung wird nun mit Bewegung des Eisenkernes ein Prospekt nach vorne geschoben und gelangt über ein Walzenpaar 5, das der weiteren Prospektbewegung dient, durch entsprechend geformte Leitbleche 6 in die durch die geeignet gesteuerten Magnetpaare im Fördergut geschaffene Lücke.



   Zur Erleichterung des Prospektvorschubes wird die Prospektzufuhr-Einrichtung entweder insgesamt auf beliebige Weise gerüttelt oder der Einschieber 3 ist so federnd gelagert, dass er jeweils nach jedem Hub um seine Ruhelage schwingende Bewegungen ausführen kann, so den nächstliegenden Prospekt von dem darunter liegenden Stapel von Prospekten löst und das Vereinzelnen der Drucksachen fördert.



   Zu beiden Seiten des Förderbandes befindet sich ein Magnetpaar aus einander gegenüberstehenden Magneten 7, das in einstellbaren Arbeitsakten je nach der Vorschubgeschwindigkeit des Fliessbandes 1 die gestapelten Güter abbremsen bzw. auf dem weiterlaufenden Band zurückhalten kann. Die beiden Magnete 7 haben auf ihrer Vorderseite Platten, die rauh sind oder Vorsprünge oder sonst geeignet ausgebildete Finger, um das Abbremsen des vorbeigeförderten Stapels hervorzurufen und zu ermöglichen.



   Eine vorteilhafte Ausbildungsform entsteht dadurch, dass die in den bewegten Stapel eingreifenden Platten seitwärts federnd gelagert sind und von dem Magneten 7 in den vorbeifliessenden Stapel hineingedrückt werden. Nach Unterbrechung des Stromes bewegt sich der beispielsweise unter Federeinwirkung stehende Eisenkern des Magneten wieder in seine Ruhelage zurück und die Platte löst sich unter der gleichen Federung. Durch die Ausbildung von Schrägflächen an der Platte kann die Freigabe zusätzlich gefördert werden. Die beiden anderen, seitlich des Bandes angeordneten Magnete 8 sitzen auf den Eisenkernen von weiteren Magneten 8a, die Magnetpaare 8 und 8a sind somit rechtwinklig zueinander angeordnet.



   Die seitlich angeordneten Magnete 8 werden gleichzeitig wie die Magnete 7 gesteuert und greifen mit ihren Fingern oder vorspringenden Flächen, die auf den Eisenkernen befestigt sind, in den Stapel ein.



  Infolge ihrer eine Längsbewegung ermöglichenden Anordnung auf den Eisenkernen der Magnete 8a, die später als die Magnetpaare 7 und 8 eingeschaltet werden, entsteht wegen dieser erheblich schnelleren Bewegung als der des Förderbandes 1 eine Öffnung oder Lücke im Strang der hintereinander gestapelten Güter, die das Einlegen von Drucksachen oder anderen Waren mit Hilfe des oben beschriebenen Einlegers erlaubt. Nach Ablauf des ganzen Vorganges lösen sich die Magnete 7 und 8 automatisch von dem Stapel, und ihre Eisenkerne gehen unter Federeinwirkung in die Ruhelage zurück. Die Lücke im Förderstrang schliesst sich und die Beilage wandert in genau nach Stückzahl einstellbaren Abständen zwischen den geförderten Gütern mit in die Verpakkungsmaschine ein.



   Zur Steuerung aller Elektromagnete für den Prospekteinschieber, für die Stapelbremsen und für den Stapelvorschub dienen gesteuerte Relais.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von Zwischenräumen in dem Förderstrang der Massengüter zu beiden Seiten des Förderbandes (1) paarweise einander gegenüberstehende Magnete (7, 8) angeordnet sind, deren beweglich ausgebildete Eisenkerne mit am Stapel anzugreifen bestimmten Mitteln zum Abbremsen des Fördergu- tes ausgerüstet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Magnetpaare zu beiden Seiten des Förderbandes angeordnet sind, von denen das erste (7) in Bewegungsrichtung des Förderbandes unbeweglich, das andere, später liegende (8) längs dieser Richtung bewegbar ausgebildet ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Magnetpaar (8) durch längs zur Förderrichtung angeordnete Magnete (8a) bewegbar ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das in Richtung des Fördergutes bewegliche Magnetpaar (8) auf beweglich ausgebildeten Eisenkernen von dritten Magneten (8a) befestigt ist, deren Spulenachse parallel zur Förderrichtung angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um in die durch Magnetbewegung erhaltenen Lücken des Stapels der Fördergüter die Beilagen von oben einzuschieben, deren Einzeleinlauf durch den beweg- lich ausgebildeten Kern eines vierten Magneten (4) steuerbar ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern (4) des vierten Magneten mit einem aus Gummi oder Schaumstoff bestehenden Finger (3a) und mit einer Rückholfeder ausgerüstet ist.
CH361524D 1957-03-12 1957-12-13 Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter CH361524A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE361524X 1957-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH361524A true CH361524A (de) 1962-04-15

Family

ID=6300246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH361524D CH361524A (de) 1957-03-12 1957-12-13 Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH361524A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3302946C2 (de) Drei-Messer-Schneidemaschine
DE2948589A1 (de) Vorrichtung zur verteilung von behaeltern in mehreren reihen und anlage, die diese vorrichtung einsetzt
DE60315394T2 (de) Ausrichtvorrichtung und Verfahren zum Zuführen von Produkten in eine automatische Verpackungsmaschine
DE3910041A1 (de) Bogenanleger zum zufuehren eines aus vereinzelten bogen bestehenden bogenstroms zu einer bogenverarbeitenden maschine
DE1556671A1 (de) Verfahren und Vorrichtung,um Gegenstaende zu sammeln und in einer Reihe auszurichten
DE3531113A1 (de) Verfahren zum steuern des fuellens eines behaelters und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3336971C2 (de) Einrichtung zum Stempeln von flachen Gegenständen
EP0591099B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gebundener Stapel von Erzeugnissen aus Papier
DE1436064C3 (de) Vorrichtung zum Zusammentragen gefalzter Bogen zu einem Buchblock
EP2399853A2 (de) Transportiervorrichtung für flächige Produkte
DE1936371C3 (de) Vorrichtung zum Abfördern fertiger Stapel von Druckerzeugnissen
DE925214C (de) Einrichtung zur laufenden Versorgung mehrerer laengs eines Transportmittels liegender Empfangsstellen mit Stueckgut
CH460624A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von tafelartigen Gegenständen zu einer Umhüllstation
CH653632A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum gruppieren von gegenstaenden und anwendung des verfahrens.
DE3314730C2 (de) Etikettiermaschine für Gegenstände, wie Flaschen
DE2846607C2 (de)
DE1904558A1 (de) Einrichtung zum Abteilen und Auswerfen von Paketen plattenfoermiger Erzeugnisse
CH361524A (de) Vorrichtung zum Einschieben von Beilagen, wie beispielsweise Prospekte, Warenproben und dergleichen, zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter
DE69510325T2 (de) Vorrichtung zum vereinzeln eines teilstapels mittels eines trennelementes sowie vorrichtung zum greifen einer vorstehenden markierung
DE906887C (de) Anlegevorrichtung von Papierschlaeuchen in Papiersackmaschinen
AT204484B (de) Vorrichtung zum Einschieben von Prospekten und Beilagen jeder Art zwischen hintereinandergestapelte, auf Förderbändern geführte Massengüter
EP1148014B1 (de) Vorrichtung zur Bildung von Stapeln
DE604249C (de) Vorrichtung zum Foerdern von Genussmitteln, insbesondere Pralinen und anderen unregelmaessig geformten Gegenstaenden, zur Verpackungsstelle
DE1139792B (de) Vorrichtung zur Stapelbildung einzeln zugefuehrter Briefumschlaege zum Zwecke des Verpackens
DE2846020A1 (de) Vorrichtung zum einfuellen von papierstapeln in schachteln