CH361707A - Maschine zum Aufrichten von Faltschachtelzuschnitten und zur Verriegelung der Ecken der dadurch entstehenden Faltschachteln - Google Patents

Maschine zum Aufrichten von Faltschachtelzuschnitten und zur Verriegelung der Ecken der dadurch entstehenden Faltschachteln

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CH361707A
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F Burke Thomas
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J Jr Pierce Chester
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Baljak Corp
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Description


      Maschine    zum Aufrichten von     Faltschachtelzuschnitten    und  zur Verriegelung der Ecken der dadurch entstehenden     Faltschachteln       Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Auf  richten von     Faltschachtelzuschnitten    und zur Ver  riegelung der Ecken der dadurch entstehenden Falt  schachteln, deren Zuschnitte gegenüberliegende Sei  tenwände und gegenüberliegende Stirnwände mit um  klappbaren     Verriegelungslappen    aufweisen, die teil  weise in     Schlitze    in den Seitenwänden eingeführt wer  den können, bestehend aus einem Stempel mit einer  mindestens annähernd rechteckigen     Grundfläche    und  einem     Gesenk,

      durch welches der Stempel     hindurch-          bewegt    werden kann, wobei die     Gesenköffnung,     durch welche der Stempel hindurchgeht, an ihren  Stirnseiten durch     gegenüberliegende,    die     Stirnwände     der Zuschnitte aufzurichten bestimmte Organe und  an den Längsseiten durch gegenüberliegende, die  Seitenwände der Zuschnitte aufzurichten bestimmte  Organe begrenzt ist, wobei der Stempel einen Kör  per und federbelastete Hakenteile besitzt, die in  ihrer Wirkstellung von den Seiten des Stempels über  den Umriss der Grundfläche hinausragen und von  dieser Stellung durch ein Folgeelement zurückge  zogen werden können, das sich über die Seiten des  Stempelkörpers hinaus erstreckt,

   während die     Auf-          richtorgane    des     Gesenks    für die Seitenwände der  Zuschnitte an jeder Seite ein mittleres Führungs  organ und zwei Endorgane im Bereich der     öffnungs-          ecken    umfassen, wobei das mittlere Organ einen  mindestens annähernd senkrechten Vorderteil auf  weist, an dem der Stempel während des     Aufricht-          hubes    nach unten vorbeigeht.  



  Es sind derartige Maschinen bekannt, die ein       Gesenk,    auf das der flache Zuschnitt aufgelegt wird,  und einen Stempel enthalten, der sich durch. das       Gesenk        hindurchbewegt.    Wenn der Stempel durch das       Gesenk    hindurchgeht, werden die Seiten- und Stirn-    wände der Schachtel um den Stempel     herumgefaltet.     Ein     Verriegelungslappen,    der von der Stirnwand an  jeder Ecke absteht, wird über die Seitenwand um  gefaltet und durch einen Schlitz in der Seitenwand  teilweise eingeführt, um die Ecke zusammenzuhalten.  



  Eine bekannte Maschine dieser Art     besitzt    haken  förmige Teile am Stempel, die aus den Seiten des  Stempels herausragen und in denselben     zurückzieh-          bar    sind. Die Haken öffnen zuerst die Schlitze in  den Seitenwänden der Schachtel und ziehen hierauf  einen Teil der     Verriegelungslappen    durch die     Schlitze     hindurch, um die gewünschte     Eckenverriegelung    zu  bilden.  



  Die     hakenförmigen    Teile der bekannten Maschine  werden von pendelnd gelagerten Armen getragen,  die durch Federwirkung normalerweise in der äusseren  Lage gehalten werden und durch eine Rolle an dem  betreffenden Arm, die die Oberkante des     Gesenks          beaufschlagt,    wenn der Stempel durch das     Gesenk     hindurchgeht, nach innen     verschwenkt    werden kön  nen.  



  Diese Anordnung reicht für verhältnismässig lang  samen Betrieb aus, ist aber für     Massenherstellung,     wenn 60 oder mehr Schachteln     in    der Minute auf  gerichtet werden sollen, nicht geeignet. Bei hohen  Geschwindigkeiten haben die Arme die Tendenz,  durch Abprall über die Stellung, die sie     annehmen     sollen,     hinauszuschwingen.    Auch ist die rasche Auf  richtung der     Stirnwände    und der     Verriegelungslappen     von Schwierigkeiten begleitet, wenn der Zuschnitt  in ein     Gesenk    gepresst wird, dessen Oberkanten in  der gleichen Ebene     liegen,    wie es bei den bekannten  Einrichtungen der Fall ist.

   Die Oberkanten     ergreifen     und     falten    die Wände des     Zuschnitts    gegen den Stem  pel. Die     Faltvorgänge    sollen in genau abgestimmter      zeitlicher Folge vor sich gehen,     weil    die für jeden  Vorgang zur Verfügung stehende Zeit ausserordent  lich kurz ist.  



  Es ist bekannt, ein     Gesenk    als Rahmen zu bauen,  an dem     einzelne    zum Falten dienende Führungs  organe längs der Schmal- und Längsseiten angebracht  sind. Bei einer bekannten     Konstruktion    sind die     Falt-          organe    für die Seitenwände als im Abstand von  einander     befindliche    senkrechte Schienen ausgebildet,  die sich unterhalb des     Rahmens    erstrecken, wenn       annahmsweise    die Stempelachse vertikal verläuft.

    Eine Schiene ist in der Mitte angebracht, und an jener  Ecke der     Gesenköffnung    befindet sich eine     End-          schiene.    Der Raum zwischen den drei Schienen bietet  den erforderlichen Platz für die erwähnten Haken  teile am Stempel. Die Oberkante der Mittelschienen  wird von den Rollen auf den     Armen        beaufschlagt,     welche die Hakenteile tragen.  



  Die erfindungsgemässe Maschine ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das mittlere     Führungsorgan        eine     vertiefte Kurvenbahn für das Folgeelement aufweist,  die nach innen und unten derart schräg verläuft,  dass der Abstand     zwischen    den gegenüberliegenden  Kurvenbahnen beim Eindringen des Stempels in das       Gesenk    allmählich     geringer    wird und dass jedes     End-          organ    einen oberen Abschnitt aufweist, der     zur    Ecke  der     Öffnung    abfällt und eine dem Stempel     zugekehrte     Fläche besitzt,

       die    einen mindestens annähernd)       senkrechten    ersten Abschnitt an der dem mittleren       Führungsteil    benachbarten Seite aufweist, der dem  Stempelweg am nächsten liegt, jedoch einen     grösseren     Abstand von der Seitenwand des Stempels besitzt  als die     Vorderfläche    des mittleren     Führungsorgans,     während     eine    zweite Fläche des     Endführungsorgans     gegen die Ecke der Öffnung zu abgeschrägt ist, um  einen allmählich zunehmenden Zwischenraum zwi  schen dem Stempel und dem     Gesenk        an    der Ecke  zu bilden.  



  Das mittlere     Führungsorgan    ist vorzugsweise eine  vertikale Schiene, welche oben einen U-förmigen  Querschnitt und unten einen rechteckigen Querschnitt  besitzt. Der Mittelschenkel des flachen U     bildet    dann  die Kurvenfläche, auf der eine vom Stempel getra  gene Rolle läuft. Diese Kurvenfläche kann allmäh  lich in die Stirnfläche im unteren Abschnitt über  gehen, wobei dann die letztere Fläche in der glei  chen Ebene wie die Enden der Seitenschenkel des       U-förmigen    Profils an der Oberseite liegt.  



  Vorzugsweise sind die mittleren     Führungsorgane     an der Oberseite mit ebenen Flächen versehen, um  den ebenen Zuschnitt anfangs     zu    unterstützen, wobei  mindestens eine weitere     Stützfläche    oberhalb der die  Stirnwand     ergreifenden        Organe    vorgesehen ist. Die  letztere Fläche     kann    so angeordnet sein, dass sie in  der gleichen Ebene wie die Oberseite der mittleren       Führungsorgane    liegt.

   Vorzugsweise     sind    die Kanten  der     zusätzlichen    Stützflächen in der Nähe der Stem  pelbahn in bezug auf die     darunterliegende,    die     Stirn-          wände        ergreifenden    Organe     zurückgesetzt.       Es ist bekannt, den Zuschnitt mit der     Gesenk-          öffnung    durch     Zentrierstifte    an der Oberseite des       Gesenks    zur Übereinstimmung zu bringen.

   Mit Vor  teil sind einige dieser Stifte mit Zähnen versehen,  welche den Zuschnitt an seiner Kante ergreifen, um       eine    zufällige     Verlagerung    des Zuschnitts durch Luft  ströme oder     Erschütterungen,    die durch die rasche  Betriebsweise der Maschine verursacht werden, zu  vermeiden. Die Zähne werden am einfachsten da  durch gebildet, dass die Stifte mit einem Schrauben  gewinde versehen werden.  



  Die mittleren     Führungsorgane    des     Gesenks        sind     vorzugsweise mit Klinken versehen, um die Ober  kante der Schachtel zu ergreifen und die Schachtel  vom Stapel abzustreifen, wenn der Stempel seinen  Rückhub ausführt. Der Stempel ist vorzugsweise  gegenüber diesen Klinken mit     Aussparungen    ver  sehen.  



  In den Zeichnungen ist die beispielsweise Anwen  dung der     Erfindung    auf eine Maschine zur Aufrich  tung der Zuschnitte von     Klappdeckelschachteln    für  tiefgekühlte     Nahrungsmittel    mit hoher Geschwindig  keit gezeigt.  



  Hierin sind:       Fig.    1 eine Aufsicht des     Gesenks,          Fig.2    ein Schrägbild des     Gesenks    nach     Fig.    1,       Fig.    3 ein Schrägbild des     Gesenks    und eines ohne  Zwischenlage     eines    Zuschnitts in das     Gesenk    ein  dringenden Stempels,       Fig.4    eine Darstellung des     Gesenks,    wobei ein  Zuschnitt aufgelegt ist,       Fig.    5 eine Ansicht des Stempels im Anfangs  stadium des     Aufrichtvorgangs,

            Fig.    6 eine Ansicht eines späteren Stadiums des       Aufrichtvorgangs    und       Fig.    7 eine Ansicht der Maschine kurz vor dem       Auswurf    der fertigen Schachtel.  



  Das in     Fig.    1 und 2 dargestellte     Gesenk    besteht  aus einem äusseren Rahmen 11, der aus Winkeleisen  zusammengesetzt ist, die an den vier Ecken bei 12  geschlitzt sind, um Seitenschienen 13 aufzunehmen,  deren Enden 14 durch die Schlitze 12 hindurchgehen  und normalerweise an einstellbaren Anschlägen 15  unter der Wirkung von Federn 16 anliegen.  



  Jede Seitenschiene 13 weist ein mittleres     Zu-          schnittfaltorgan    17 und zwei Endorgane<B>18</B> auf, die  an die Schiene angeschweisst sind. Das Mittelorgan  17 besteht aus einer     Stahlschiene    von etwa recht  eckigem Querschnitt, die an ihrem oberen Abschnitt  19 so bearbeitet ist, dass sich eine vertiefte Kurven  bahn 20 ergibt, die nach unten und innen abge  schrägt ist. Der obere Abschnitt 19 der     Schiene    17  hat     im    wesentlichen     U-förmigen    Querschnitt, wobei  der Mittelschenkel des U die     Kurvenbahn    20 bildet,  die allmählich in die Vorderseite 21 der Schiene  im unteren Abschnitt 22 derselben übergeht.

   Die  Enden der beiden Schenkel des U im oberen Ab  schnitt bilden Führungsteile 23 für die Aufrich  tung des Schachtelzuschnittes und liegen in der glei  chen senkrechten Ebene wie die Fläche 21. Die      Flächen 23 sind bei 24 abgerundet, und die Ober  seite der Schiene 17 ist verbreitert, um eine Stütz  platte 25 für die flachen Zuschnitte zu bilden.  



  Die Endorgane 18 besitzen einen     abgerundeten.     Oberteil 26, der nach unten zur Ecke der     Gesenk-          öffnung    abfällt. Die Fläche 27 der     Endführungs-          organe,    die dem Stempel zugekehrt ist, ist     bezüg     lieh der Fläche 21 des mittleren Führungsorgans um  einen Abstand d zurückgesetzt, der etwa gleich     einer     oder zwei     Zuschnittsdicken    ist. Ein schräger zweiter  Flächenteil 28 erstreckt sich im     Winkel    zum Teil 27  und verläuft etwa diagonal zur Ecke der     Gesenk-          öffnung.     



  Die Stirnseiten des     Gesenks    werden durch  schwenkbar gelagerte Teile 29 gebildet, deren Ge  stalt am besten aus     Fig.    2 hervorgeht. Die Teile 29  sind auf Achsstummeln 30 gelagert, haben eine  nach unten gekrümmte Vorderseite 31 und stehen  unter der Wirkung von Federn 32, welche die Teile  29     normalerweise    gegen Anschläge 33 drücken. Bei  einer Schwenkung verbreitern die     Teile    29 die     Ge-          senköffnung    zeitweise in Richtung der Stirnseiten.  Ebenso kann das     Gesenk    seitlich dadurch verbreitert  werden, dass die Schienen 13 in den Langlöchern 12  des Rahmens gleiten können.  



  Eine weitere Stützplatte 34 für die Zuschnitte  ist an der Rückseite des     Gesenks    angebracht. Diese  Fläche liegt vorzugsweise in der gleichen Ebene wie  die Platten 25, und ihre Vorderkante 35 ist     bezüglich     der Flächen 31 der     Führungsteile    29 zurückgesetzt.  



  Ausschnitte 36 in den Seitenschienen 13 bieten  Raum für Seitenteile des Deckels der aufzurichtenden  Faltschachtel. Die Wandteile sind in der Nähe der  Ausschnitte bei 37     hinterschnitten,    um zu gestatten,  dass die entsprechenden Deckelteile in die Ausschnitte  36 gelangen können. Infolgedessen sind die     End-          organe    18', von der Seite gesehen, hakenförmig.  Der breitere obere Abschnitt 26 steht über den Aus  schnitt vor, wie aus     Fig.    1 und 2 hervorgeht.  



  Vier     Zentrierstifte    38 an der Oberseite des     Ge-          senks    dienen zur richtigen Ausrichtung der Zuschnitte  bezüglich der     Gesenköffnung,    wie auch aus     Fig.4     hervorgeht. Die Stifte 38 werden ergänzt durch Halte  stifte 39, deren Gewinde Zähne bildet, welche die  Kanten des Zuschnitts in der in     Fig.4    gezeigten  Weise ergreifen, wodurch     eine    Verlagerung des Zu  schnitts durch Luftströmungen verhindert wird, die  durch die rasche Bewegung des Stempels erzeugt  werden.  



  Der Stempel ist am besten in     Fig.    3 erkennbar.  Er besitzt einen Stempelkörper 40, von dem eine  Stange 41 nach oben weggeht, um den Stempel mit  dem hin und her gehenden Teil der Maschine (nacht  dargestellt) zu verbinden. Der Stempelkörper 40 ist  hohl und hat Öffnungen 42 an seinen Seitenwänden,  durch welche hakenförmige Teile 43 nach aussen  ragen.  



  Die Hakenteile 43 sind an Armen 44 befestigt,  die bei 45 pendelnd an Querträgern 46 gelagert  sind, welche durch eine Klemmleiste 47 an der    Stempelstange befestigt ist. Die     Arme    44 gestatten,  dass die Hakenteile über die Seiten des Stempels her  ausbewegt und in das Innere desselben zurück  gezogen werden können.  



  Rollen 48 sind an Stäben 49 auf den     Armen    44  angebracht und erstrecken sich normalerweise über  die Seitenflächen 50 des Stempelkörpers     hinaus.     Wenn der Stempel durch das     Gesenk    hindurchgeht,  treffen die Rollen auf die     Kurvenflächen    20 und  lenken die Arme 44 nach     innen    ab, wodurch die  Hakenteile 43 in das Innere des Stempelkörpers 40       zurückgezogen    werden. Ein rohrförmiges Gehäuse 51       (Fig.    5) enthält eine Feder, die auf weitere Stäbe 52  einwirkt, um die Hakenteile 43 nach aussen zu  drücken.  



  Aus     Fig.3    ist ersichtlich, dass die     Hakenteile     43 durch die Zwischenräume zwischen dem mitt  leren Führungsorgan 17 und den äusseren     Führungs-          organen    18 hindurchgehen, ohne einen     Teil    des     Ge-          senks    zu berühren, auch wenn sie ausgeschwenkt       sind.     



       Ein    Beispiel     eines    Zuschnittes, der durch die Ma  schine aufgerichtet werden kann, ist in     Fig.    4 darge  stellt. Der Zuschnitt A besteht aus einem Boden  53, an den Seitenwände 54 und     Stirnwände    55 an  gelenkt     sind.    Ein Deckel 56 ist mit einer Vorder  klappe 57 und     Seitenklappen    58 versehen.

       Verriege-          lungslappen    59 an den Stirnwänden 55     sind    mit       Verriegelungseinschnitten    60 versehen, die mit ent  sprechenden Einschnitten 61 in den Seitenwänden  verriegelt werden     können.    An das Ende der Seiten  wände 54 sind     Seitenwandlappen    62     angelenkt.     



  Die     Aufrichtmaschine    arbeitet     im    wesentlichen  wie folgt: Ein Zuschnitt A wird in der in     Fig.4     ersichtlichen Weise auf das     Gesenk    aufgelegt. Dies  geschieht normalerweise mittels einer pneumatischen       Zuschnittliefervorrichtung        bekannter    Konstruktion,  die den Zuschnitt zwischen die     Zentrierstifte    38 und  39 einsetzt. Der Zuschnitt ruht auf den Stützflächen  25 und 34 auf und ist leicht gebogen, wie aus     Fig.    4  hervorgeht, .so dass die Seitenkanten des Zuschnitts  sich fest gegen die Stifte 39 legen, um     eine    Ver  schiebung des Zuschnitts zu verhindern.

   Dann geht  der Stempel herab, wie aus     Fig.    5 ersichtlich ist und       bewirkt,    dass die Seitenwände des Zuschnitts durch  die mittleren     Führungsteile    17 gegen die. Seitenflächen  50 des Stempels umgeklappt werden, wobei die ge  krümmten     Faltflächen    23 der     Teile    17 die Seiten  wände 54 etwa vertikal aufrichten.  



  In diesem Augenblick ragen die Hakenteile 43  aus dem Stempel heraus. Die drücken gegen den  Zuschnitt in der Nähe der Einschnitte 61 und     öffnen     diese, so dass die     Verriegelungslappen    59 eintreten  können.  



  Die     Verriegelungslappen    59 werden durch Be  rührung mit den nach unten     abfallenden    Oberseiten  26 der Endteile 18, an denen die Lappen 59 entlang  gleiten, nach oben umgebogen.  



       Fig.    6 zeigt die Maschine     in        einem    vorgerückten  Arbeitsstadium, in welchem die     Verriegelungslappen         59     in    die Schlitze 61 und unter den Haken 43 ein  getreten sind. An dieser Stelle läuft die Rolle 48  gerade dabei in die Kurvenbahn 20 ein, und die  Seitenklappen 58 gelangen gerade in die Ausschnitte  36 der Seitenschienen 13. Der vordere Abschnitt  der Seitenklappen 58 ist bereits unter den überste  henden Oberteil 26 des     hinterschnittenen    Endorgans  18' gelangt.  



       Fig.7    zeigt die Vorrichtung in der Lage, in  weicher der Stempel 40 seine     unterste    Stellung er  reicht hat. Die Arme 44, welche die Haken 43 tragen,  sind völlig zurückgezogen, weil die Rollen 48 nun  die     Stirnseite    21 der mittleren     Führungsteile    17 be  rühren. Die Enden der     Verriegelungslappen,    die  vorher hinter die Hakenteile 43 gelangt waren, wer  den in das Innere der Schachtel gezogen und     bringen     hierdurch die eingeschnittene Kante 60 des     Ver-          riegelungslappens    in Eingriff mit dem inneren Ein  schnitt 61 in der Seitenwand. Damit ist die Auf  richtung vollendet.  



  Wenn der Stempel in seine obere Lage zurück  kehrt, wird die fertige Schachtel abgestreift und  fällt auf einen nicht dargestellten,     darunter    befind  lichen Förderer.  



  Zum Abstreifen der Schachtel vom Stempel ,sind  Klinken 63 vorgesehen. Diese     Klinken    haben die  Form dreieckiger Platten 64, die bei 65 an den Unter  teil 22 der     mittleren    Führungsschienen 17     angelenkt     sind. Zwischen den Platten 64 und den Schienen 17  sind Federn 66 an den Stellen 67 und 68 angebracht.  Die Stifte 68 an den Schienen 17 gehen durch  Öffnungen 69 hindurch, welche auch das Ausmass  begrenzen, in welchem die Platten 64 geschwenkt  werden können.  



  Während des     Abwärtshubes    des Stempels werden  die Klinkenplatten 64 abgelenkt und gestatten der  Schachtel den Durchgang. Sobald die Oberkante der  Schachtel an der Unterkante der     Klinkenplatten    64  vorbeigegangen ist, gehen die Platten nach innen  und hindern die Schachtel daran, dem Stempel wäh  rend des Aufwärtshubes zu folgen.  



  Die Seitenflächen 50 des Stempels sind bei 70       (Fig.    5) mit     Ausnehmungen    versehen, um Raum für  die     Klinken    in der     in        Fig.    7 gezeigten     Stellung    zu  bieten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Aufrichten von Faltschachtelzu- schnitten und zur Verriegelung der Ecken der dadurch entstehenden Faltschachteln, deren Zuschnitte gegen überliegende Seitenwände und gegenüberliegende Stirn wände mit umklappbaren Verriegelungslappen aufwei sen, die teilweise in Schlitze in den Seitenwänden.
    einge führt werden können, bestehend aus einem Stempel mit einer mindestens annähernd rechteckigen Grund- fläche und einem Gesenk, durch welches der Stempel hindurchbewegt werden kann, wobei die Gesenk- öffnung, durch welche der Stempel hindurchgeht, an ihren Stirnseiten durch gegenüberliegende, die Stirn wände der Zuschnitte aufzurichten bestimmte Organe und an den Längsseiten durch gegenüberliegende, die Seitenwände der Zuschnitte aufzurichten bestimmte Organe begrenzt ist, wobei der Stempel einen Körper und federbelastete Hakenteile besitzt,
    die in ihrer Wirkstellung von den Seiten des Stempels über den Umriss der Grundfläche hinausragen und von dieser Stellung durch ein Folgeelement zurückgezogen wer den können, das sich über die Seiten des Stempel körpers hinaus erstreckt, während die Aufrichtorgane des Gesenks für die Seitenwände der Zuschnitte an jeder Seite ein mittleres Führungsorgan und zwei Endorgane im Bereich der Öffnungsecken umfassen, wobei das mittlere Organ einen mindestens annähernd senkrechten Vorderteil aufweist, an dem der Stempel während des Aufrichthubes nach unten vorbeigeht, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Führungs organ (17) eine vertiefte Kurvenbahn (20) für das Folgeelement (48) aufweist,
    die nach innen und unten derart schräg verläuft, dass der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Kurvenbahnen beim Ein dringen des Stempels in das Gesenk allmählich ge ringer wird, und dass jedes Endorgan (18) einen oberen Abschnitt (26) aufweist, der zur Ecke der Öffnung abfällt und eine dem Stempel zugekehrte Fläche (27) besitzt, die einen mindestens annähernd senkrechten ersten Abschnitt an der dem mittleren Führungsteil benachbarten Seite aufweist, der dem Stempelweg am nächsten liegt, jedoch einen grösseren Abstand von der Seitenwand des Stempels besitzt als die Vorderfläche (21) des mittleren Führungs organs, während eine zweite Fläche (28)
    des End- führungsorgans gegen die Ecke der Öffnung zu abge schrägt ist, um einen allmählich zunehmenden Zwi schenraum zwischen dem Stempel und dem Gesenk an der Ecke zu bilden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das mittlere Führungsorgan (17) aus einer mindestens annähernd senkrecht ange brachten Schiene besteht, die in ihrem Oberteil (19) U-förmigen Querschnitt und in ihrem unteren Ab schnitt (22) mindestens annähernd rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei der Mittelschenkel (20) des U im Oberteil die Kurvenbahn bildet, die all mählich in die Schienenvorderfläche (21) im Unter teil übergeht, während die Schienenvorderfläche in gleicher Ebene wie die Enden (23) des U-förmigen Profils liegt. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die oberen Enden der mittleren Führungsorgane mit ebenen Flächen (25) zur anfäng lichen Unterstützung des flachen Zuschnitts versehen sind und dass weitere Stützplatten (34) über den die Stirnwände aufzurichten bestimmten Organen (29) vorgesehen sind, die in der gleichen Ebene wie die erwähnten ebenen Flächen liegen. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die zusätzlichen Stützplatten (34) Vorderkanten (35) im Bereich der Stempelbahn besitzen, die bezüglich der die Stirnwände aufzurich- ten bestimmten Organe (29) zurückgesetzt sind. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch hinter den mittleren Führungsorganen liegende Zentrierstifte (39), die mit Zähnen zum Ergreifen der Zuschnittskanten versehen sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zentrierstifte als Schrauben bolzen ausgebildet sind. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch Klinken (63) an den unteren Enden der mittleren Führungsorgane (17), welche dazu dienen, während des Rückwärtshubes die Oberkante einer am Stempel befindlichen Schachtel zu ergreifen. 7. Maschine nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Stempel mit senkrechten Aus- nehmungen (70) in seinen Seitenflächen versehen ist, um Platz für die Klinken zu schaffen, wenn diese sich in der vorgestreckten Stellung befinden. B.
    Maschine nach Patentanspruch, gekennzeich net durch mindestens annähernd horizontale Schienen (13), an denen die die Führungsorgane bildenden senkrechten Schienen befestigt sind und' die Ein schnitte (36) jenseits der Endorgane (18) aufweisen, um zu gestatten, dass ungefaltete Seitenklappen am Deckel eines Schachtelzuschnitts ohne Ablenkung an den horizontalen Schienen vorbeigehen können.
    9. Maschine nach Unteranspruch ss, dadurch ge kennzeichnet, dass das dem Ausschnitt (36) benach barte Endorgan (18') von der Seite gesehen haken förmig gestaltet ist und an der Oberseite breiter als an der Unterseite ist, wobei der breitere Oberteil über den Ausschnitt ragt.
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