CH362205A - Mehrteiliger ausziehbarer Mast - Google Patents
Mehrteiliger ausziehbarer MastInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/18—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
- E04H12/182—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic telescopic
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Description
Mehrteiliger ausziehbarer Mast Die vorliegende Erfindung betrifft einen mehr teiligen ausziehbaren Mast, welcher dadurch gekenn zeichnet ist, dass die teleskopartig ausziehbaren Mast teile mit Abstützmitteln versehen sind, wobei bei jedem ausgezogenen Mastteil die Abstützmittel in Wirkungsverbindung mit einem unmittelbar benach barten Mastteil sind, um diese benachbarten Mast teile gegen eine relative Ineinanderbewegung zu sichern, und die ausgezogenen Mastteile über einen Teil ihrer Länge zur Führung in dem jeweils un mittelbar benachbarten Mastteil verbleiben.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Aufrichten des erfindungsgemässen Mastes, wobei dasselbe dadurch gekennzeichnet ist, dass jeweils ein nicht ausgezogener Mastteil mit einer Auszugsein richtung verbunden und mittels der letzteren diesem Mastteil eine Relativausziehbewegung in der Richtung der Mastachse gegenüber den nicht ausgezogenen undbzw. dem festmontierten Mastteil erteilt wird, wobei auf dem auszuziehenden Mastteil durch ihre Abstützmittel abgestützte,
bereits ausgezogene Mast teile der Relativbewegung folgen und nach Beendi gung der Relativbewegung der neu ausgezogene Mast teil mittels seiner Abstützmittel an dem unmittelbar benachbarten, nicht ausgezogenen bzw. dem fest montierten Mastteil gesichert und von der Auszugs einrichtung gelöst wird zur Freigabe der letzteren, um ihre Verbindung mit einem benachbarten, noch nicht ausgezogenen Mastteil zu ermöglichen, so dass eine schrittweise Erhöhung des Mastes erfolgt.
Die Verwendung des erfindungsgemässen Mastes als Baugespann ist ebenfalls Gegenstand der Er findung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Mastes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen auszieh baren Mast mit Auszugseinrichtung, Fig. 2 einen Teil eines ausziehbaren Gittermastes und Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Gittermast. In einem Fundament 1 ist eine Grundplatte 2 verankert, auf welcher sich der Mast abstützt. Die ineinandergeschobenen Mastteile 3 bis 3d bestehen aus Rohren.
In der Fig. 1 ist ein innerstes Rohr 3 dargestellt, welches bereits ausgezogen, aber noch mit einer Auszugseinrichtung verbunden ist. In jedem ausziehbaren Rohr 3 bis 3c ist eine Öffnung vor gesehen, welche zur Aufnahme eines Steckbolzens 4 dient. Der Steckbolzen des Rohres 3 stützt sich auf dem nächstäusseren Rohr 3a ab. Das Rohr 3 verbleibt über einen Teil seiner Länge zur Führung im Rohr 3a. Das Rohr 3 ist am oberen Ende mit Abspann seilen 5 verbunden.
Die Abspannseile sind mit Sei'1- zugapparaten 11 versehen, welche ein kontinuierliches Nachlassen der Seile 5 in Abhängigkeit von der teleskopartigen Auszugsbewegung der Rohre 3 bis 3c ermöglichen, so dass auch während des Ausziehens der Rohre 3 bis 3c die Abspannung wirksam bleibt.
Es können auch mehrere innere Rohre mit Abspann seilen verbunden sein. Das äusserste auf der Platte 2 festmontierte Rohr 3d weist ebenfalls Verankerungs- seile 6 auf. Die Auszugseinrichtung ist neben dem Mast aufgestellt und besteht im wesentlichen aus einem Gestell 7 und einer Seilwinde B. Am oberen Ende des Gestelles ist drehbar eine Seilrolle 9 be festigt, über welche ein Seil 10 von der Winde 8 geführt wird.
Das Seil 10 wird jeweils mit dem auszuzi'ehend'en Rohr verbunden. Am Gestell 7 ist eine Leiter angebracht.
Das Aufrichten des Mastes geschieht auf folgende Weise: Das Seil 10 wird am oberen Ende des innersten, noch nicht ausgezogenen Rohres 3 befestigt. Mittels der Winde 8 zieht man dieses Rohr in der Richtung der Mastachse aus den anderen heraus, bis seine Öffnung zur Aufnahme des Steckbolzens 4 über den nicht ausgezogenen Rohren erscheint. Die Rohre können mit mehreren Öffnungen in verschiedenen Höhenlagen versehen sein, wodurch sich die Höhe des Mastes in kürzeren Stufen einstellen lässt.
Nachdem nun die gewünschte Öffnung des Roh res 3 über den nicht ausgezogenen Rohren frei wird, steckt man den Bolzen 4 in, dieselbe ein. Beim Herab lassen des ausgezogenen Rohres stützt sich nun das selbe über den Steckbolzen 4 auf dem nächstäusseren nicht ausgezogenen Rohr 3a ab. Das. Seil 10 wird vom ausgezogenen Rohr gelöst und mit Rohr 3a bzw. dem nächsten innersten nicht ausgezogenen Rohr ver bunden. Beim Herausziehen desselben stösst nun das mit dem Seil 10 verbundene Rohr über den Bolzen 4 das Rohr 3 bzw. die bereits ausgezogenen Rohre vor sich her ebenfalls in die Höhe.
Die Abspann seile 5 werden beim Herausziehen der Rohrteile gleichmässig im Rhythmus der Erhöhung des Mastes verlängert. Diese Abspannungen können, je nach An zahl der Rohrteile und nach Massgabe der Knick- sicherung, vervielfacht werden. Dadurch ist der aus gezogene Mast in jeder Höhenlage abgespannt und gesichert.
Durch diese Mastanordnung bzw. dieses Ver fahren ist nur eine Auszugseinrichtung notwendig, deren Höhe im Maximum der doppelten Länge eines Rohrteiles 3 bis 3d entspricht. Dadurch wird auch das Aufstellen eines solchen Mastes wesentlich ver einfacht und bringt bedeutend weniger Unfall gefahren.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Teilstück bzw. ein Querschnitt eines Gittermastes dargestellt, welcher ebenfalls teleskopartig ineinandergeschobene Mast teile aufweist. Das obgenannte Verfahren lässt sich ebenfalls auf einen solchen Mast anwenden.
Der beschriebene Mast lässt sich insbesondere für Baugespanne anwenden, z. B. zur Markierung von Bauprofilen von Hochhäusern und dergleichen. Bisher waren für diese Zwecke umständliche Baugerüste not wendig gewesen, wobei zur Erstellung solcher Gerüste besondere Unfallgefahren, wie Absturz der Arbeiter aus grosser Höhe, Umkippen der Gerüste bei Sturm wetter, vorhanden waren.
Der vorgeschlagene Mast ist sehr rasch aufgerich tet. Das Gewicht des Ganzen ist relativ gering, und der abgebaute Mast kann leicht transportiert werden.
Die erreichbare Höhe des aufgerichteten Mastes ist abhängig von der Anzahl der Mastteile und deren Länge.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Mehrteiliger ausziehbarer Mast, dadurch ge kennzeichnet, dass die teleskopartig ausziehbaren Mastteile mit Abstützmitteln versehen sind, wobei bei jedem ausgezogenen Mastteil die Abstützmittel in Wirkungsverbindung mit einem unmittelbar benach barten Mastteil sind, um diese benachbarten Mastteile gegen eine relative Ineinanderbewegung zu sichern,und die ausgezogenen Mastteile über einen Teil ihrer Länge zur Führung in dem jeweils unmittelbar be nachbarten Mastteil verbleiben. 1I. Verfahren zum Aufrichten des Mastes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass je weils ein nicht ausgezogener Mastteil mit einer Aus zugseinrichtung verbunden und mittels der letzteren diesem Mastteil eine relative Ausziehbewegung in der Richtung der Mastachse gegenüber den nicht ausgezogenen undybzw. dem festmontierten Mastteil erteilt wird, wobei auf dem auszuziehenden Mastteil durch ihre Abstützmittel abgestützte,bereits aus gezogene Mastteile der Relativbewegung folgen und nach Beendigung der Relativbewegung der neu aus gezogene Mastteil mittels seiner Abstützmittel an dem unmittelbar benachbarten, nicht ausgezogenen bzw. dem festmontierten Mastteil gesichert und von der Auszugseinrichtung gelöst wird zur Freigabe der letzteren, um ihre Verbindung mit einem benach barten, noch nicht ausgezogenen Mastteil zu ermög lichen, so dass eine schrittweise Erhöhung des Mastes erfolgt. <B>111.</B> Verwendung des Mastes nach Patentanspruch I für Baugespanne. UNTERANSPRÜCHE 1.Mast nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass der äusserste und mindestens ein innerer ausziehbarer Mastteil je mit einer Abspannung ver sehen ist, wobei die Abspannung des innersten Mast teiles in Abhängigkeit der Höhenlage desselben ver änderbar ist. 2. Mast nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die ausziehbaren Mastteile über ihrem zur Führung im ausgezogenen Zustand im jeweils äusseren Mastteil verbleibenden Mastteil eine Öffnung aufweisen zur Aufnahme eines Steckbolzens zwecks Abstützung des inneren Mastteiles auf dem nächstäusseren Mastteil mittels des Steckbolzens. 3. Mast nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mastteile aus Rohren bestehen. 4.Mast nach Patentanspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mastteile aus einem Gitterwerk bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH362205T | 1958-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH362205A true CH362205A (de) | 1962-05-31 |
Family
ID=4513199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH362205D CH362205A (de) | 1958-06-17 | 1958-06-17 | Mehrteiliger ausziehbarer Mast |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH362205A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20140311085A1 (en) * | 2011-12-09 | 2014-10-23 | Sea Wind Towers, S.L. | Assembly process of a telescopic tower |
-
1958
- 1958-06-17 CH CH362205D patent/CH362205A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20140311085A1 (en) * | 2011-12-09 | 2014-10-23 | Sea Wind Towers, S.L. | Assembly process of a telescopic tower |
| US10465411B2 (en) * | 2011-12-09 | 2019-11-05 | Esteyco S.A.P. | Assembly process of a telescopic tower |
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