CH362303A - Vorrichtung zum Antreiben einer Nähmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Antreiben einer Nähmaschine

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CH362303A
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needle
sewing machine
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Hedegaard Kristen
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Rothenborg Specialmaskiner For
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/22Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Vorrichtung zum     Antreiben        einer        Nähmaschine       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Vorrichtung zum Antreiben einer Nähmaschine mit  einer zum Antrieb der Nadel vorgesehenen Haupt  welle, die über eine     umlegbare    Kupplungsscheibe von  einer     Hauptantriebsvorrichtung    mit hoher Geschwin  digkeit und von einer     Hilfsantriebsvorrichtung    mit  verminderter Geschwindigkeit angetrieben werden  kann.  



  Die erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der       Hilfsantriebsvorrichtung    mittels einer elektrischen  Kontaktvorrichtung erfolgt, die in einer vorbe  stimmten Nadelstellung anspricht und zum Anhalten  der Hauptwelle in der betreffenden Nadelstellung den       Hilfsantrieb    unwirksam macht, wobei die Kontakt  vorrichtung Mittel aufweist, die ihr Ansprechen bei  der hohen Geschwindigkeit verhindern.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es  zeigen:       Fig.    1 eine perspektivische Darstellung einer In  dustrienähmaschine mit der Haupt- und der     Hilfs-          antriebsvorrichtung,          Fig.    2 in grösserem Massstab einen Schnitt durch  das     Hauptmotoraggregat    und den Hilfsantrieb der  Antriebsvorrichtung,       Fig.3    schematisch die Antriebsvorrichtung mit  den Mitteln zum selbsttätigen Anhalten der Näh  maschine mit der Nadel in einer vorbestimmten  Stellung,       Fig.4    eine Einzelheit der in     Fig.3    gezeigten       Steuermittel,

            Fig.5    eine Antriebsvorrichtung gleich der in       Fig.    3 gezeigten mit     Mitteln    zum wahlweisen Anhalten  der Nähmaschine in zwei verschiedenen Nadelstel  lungen,         Fig.    6 die Stromkreise bei willkürlich ein- und  ausschaltbarem     Hilfsmotor,          Fig.    7 eine perspektivische Darstellung     einer    be  sonderen Ausführungsform der     Pedalanordnung    der  Antriebsvorrichtung.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 die Tischplatte einer  Nähmaschine 12 mit einem Hand- und Antriebsrad  14, welches auf der eine Nadel betätigenden Näh  maschinen-Hauptwelle befestigt ist. Die Tischplatte  10 wird von Stützen. 16 und 18 getragen, die unten  durch ein Querstück 20 verbunden sind. Die Haupt  welle wird durch einen Treibriemen 22 von einer  Riemenscheibe 60 eines Motors 26 angetrieben. Die       Ankupplung    des Motors 26 an die Riemenscheibe 60  wird durch ein Bedienungspedal 148     gesteuert,    das  durch ein Zugorgan 146 mit einem schwenkbaren  Bügel 66 verbunden ist, durch den eine Kuppel  scheibe 62     (Fig.    2) zwischen zwei Stellungen axial  verschoben werden kann.  



  Der in     Fig.    2 im Schnitt dargestellte Hauptmotor  26 ist von bekannter Bauart mit     Stator    27 und Rotor  29. Der Rotor 29 ist auf einer Welle 38 angeordnet  und wird von Lagern 36 und 37 getragen, welche in  einem inneren Gehäuseteil 35 bzw. einem äusseren  Gehäuseteil 33 angeordnet sind.  



  Dem Gehäuseteil 33 entgegengesetzt ist ein Ge  häuseteil 34 angeordnet, der die An- und     Auskupp-          lungselemente    aufnimmt. Am entsprechenden Ende  der Antriebswelle 38 ist ein Schwungrad 40 befestigt,  in dessen vom Motor abgewendeter Stirnseite     in    einer       ringförmigen    Nut 42     eine    ringförmige Scheibe 44  aus einem     Friktionsmaterial,    z. B. Hartfaser oder  dergleichen, befestigt ist.  



  Der Gehäuseteil 34 hat eine innere, röhrenförmige  Nabe 48. In dieser Nabe 48 ist eine Buchse 50 axial  verschiebbar gelagert, welche an ihren Enden Lager  52 und 54 für eine drehbare Welle 56 trägt. An der      einen Seite hat der Gehäuseteil 34 eine     Aussparung     58, welche für einen kleinen Hilfsmotor 59 ein Lager  bildet. Dieser Hilfsmotor ist auf nicht näher gezeigte  Weise in der Aussparung 58 befestigt. Die Welle 56  erstreckt sich einerseits bis ausserhalb des Gehäuse  teiles 34, wo sie die Riemenscheibe 60 trägt, ander  seits in das Motorgehäuse hinein, wo sie die Kupp  lungsscheibe 62 trägt. Die Buchse 50 erstreckt sich  auch ausserhalb des Gehäuseteiles 34 und trägt einen  Arm 64, an welchem der Bügel 66 befestigt ist       (Fig.    1).

   Die Buchse 50 weist     ferner    einen     schrauben-          linienförmig    umlaufenden Schlitz 70 auf, in welchen  ein Zapfen 72 eingreift. Dieser Zapfen 72 ist in einer  Bohrung 73 des Gehäuseteiles 34 gelagert und durch       eine    Schraube 75 gesichert, die in eine Umfangsrille  77 des Zapfens 72 hineingreift.  



  Auf der Nabe 48 ist ein ringförmiges Organ 76  drehbar gelagert, das gegen axiale Verschiebung da  durch gesichert ist, dass es auf der einen Seite gegen  eine Schulter 79 der Nabe 48 anliegt und auf der  anderen Seite durch einen Ring 81     gesichert    ist, der  in eine Umfangsrille der Nabe 48 federnd     hineingreift.     Am ringförmigen Organ 76 ist ein Flansch 82 vor  gesehen, in welchem in einer     ringförmigen    Nut 86  ein Ring 88 aus einem     Friktions-Werkstoff,    z. B.  Hartfaser,     gelagert    ist. Dieser Ring 88 hat denselben  Durchmesser wie der Ring 44 des Schwungrades 40.  Diesen beiden Ringen gegenüber hat die Kupplungs  scheibe 62 schräge Flächen 74.

   Das     ringförmige     Organ 76 hat     ferner    auf seinem Umfang eine Ver  zahnung 92, die ein Schneckenrad bildet und mit einer  Schnecke 94 im     Eingriff    steht, deren Welle 96 durch  das Gehäuse     hinausgeführt    ist und hier eine Riemen  scheibe 98     trägt,    die durch einen Riemen 99 mit einer  entsprechenden Riemenscheibe 101 auf der Welle  des     Hilfsmotors    59 verbunden ist     (Fig.    1). Der Hilfs  motor 59 könnte auch unmittelbar auf der Schnecken  welle 96 angebracht sein.  



  Der     Dreiphasen-Hauptmotor    26 ist mit Speise  leitungen A,     .8    und C gezeigt     (Fig.    3). Der Hilfsmotor  59 kann z. B. auf eine Weise, die in Verbindung mit       Fig.    6 näher     beschrieben    wird, vom     Stator    des Haupt  motors induktiv gespeist werden, vorzugsweise mit  Niederspannung. Die Speiseleitungen des Hilfsmotors  sind mit<I>a, b</I> und c bezeichnet.

   Die Unterbrechung  des Stromkreises des Motors 59     erfolgt    nach     Fig.    3  in zwei der Phasenleitungen, und zwar den Leitungen  b und e, mittels Schalter, von welchen der über  sichtlichkeit wegen nur der in der Phasenleitung b  angebrachte gezeigt und mit 202 bezeichnet ist.  Dieser Schalter besteht aus einer festen Kontaktfeder  204 und einer beweglichen Kontaktfeder 206, die auf  einem drehbaren Arm 208 angeordnet ist. Die Kon  takteinrichtung ist in einem Gehäuse 210 angeordnet,  in welchem die Kontaktfeder 204 fest auf einem  Ständer 205 eingebaut ist und worin zugleich der  Arm 208 auf einem anderen Ständer 212 drehbar  befestigt ist.

   Der Arm 208 erstreckt sich durch eine  Öffnung 214 des Gehäuses 210 hinaus, und sein Ende  209     liegt    in der Bahn eines Nockens 216, der in    einer     Ausnehmung    eines Schwungrades 218 der Näh  maschine angeordnet ist.  



  Um zu verhindern, dass dieser Nocken 216 bei  jeder Umdrehung des Schwungrades 218 gegen das  Ende 209 des Armes 208 stösst, was während des  Betriebes einen klappernden Laut verursachen würde,  kann, wie in     Fig.    4 gezeigt, der Nocken 216 um einen  Zapfen 220 drehbar sein und von einer Feder 222  in Ruhelage gegen einen Anschlag 224 gedrückt  werden. Indem man dem Nocken 216 ein entspre  chendes Gewicht gibt, wird erreicht, dass er während  des Betriebes der Nähmaschine bei normaler Ge  schwindigkeit von der Zentrifugalkraft zu der mit  punktierten Linien gezeigten Stellung hinausgeschleu  dert wird, in welcher seine Bahn ausserhalb des Endes  des Arms 208 liegt.  



  Die an Hand der     Fig.        1-4    beschriebene An  triebsvorrichtung wirkt wie folgt: Die Welle 38 des  Hauptmotors 26 ist nach Betätigung eines Haupt  schalters in ständiger Rotation. Beim Betätigen des  Pedals 148 wird der     Arm    64 bewegt. Über den mit  dem Stift 72 im Eingriff stehenden Schlitz 70 wird  die Buchse 50 und damit die mit dieser verbundene  Welle 56 axial vorgeschoben, so dass die Kupplungs  scheibe 62 zum Ankuppeln des Motors 26 mit dem       Friktionsring    44 des Motorschwungrades 40 in Be  rührung gebracht werden kann. Bei     Ankupplung    der       Kupplungsseheibe    62 an das Motorschwungrad 40  wird die Nähmaschine sofort mit voller Geschwin  digkeit in Gang gesetzt.

   Der Hilfsmotor 59 läuft auch  während des Betriebes des Hauptmotors 26 ständig,  und zwar weil die Schalter 202 eingeschaltet sind.  Wenn das Kupplungsorgan 62 durch Entlastung des  Pedals 148 mit dem Ring 88 in Anlage gebracht wird,  wird die Nähmaschine vom Hilfsmotor 59 weiter  getrieben, aber mit verminderter Geschwindigkeit.  Infolgedessen drückt die Feder 222 den Nocken 216  zur Anlage gegen den Anschlag 224. In dieser Stellung  wirkt der Nocken in einer bestimmten Drehlage des  Schwungrades 218 auf das Ende 209 des Arms 208  und hebt dadurch diesen Arm zur Öffnung der Schal  ter 202 und damit zur Unterbrechung des Strom  kreises des Hilfsmotors 59. Der Nocken 216 ist im  Schwungrad 218 so angeordnet, dass die Unterbre  chung der Drehung der     Nähmaschinen-Hauptwelle     in gewünschter Stellung erfolgt, z.

   B. in der oberen  Stellung der Nadel.  



  Als eine andere     Möglichkeit    für die Synchroni  sierung der Betätigung der Schalter 202 mit der  Bewegung der     Nähmaschinennadel    sei     erwähnt,    dass  die eine Kontaktfeder mit einem magnetischen Anker,  der von einem auf dem Schwungrad angebrachten  permanenten Magneten angezogen wird, versehen  werden kann.  



  Es ist auch möglich, die Antriebsvorrichtung so  auszubilden, dass die     Nähmaschinennadel    auf Wunsch  entweder in der oberen oder in der unteren Stellung  angehalten wird. Eine solche Vorrichtung ist     in        Fig.    5  gezeigt.

   Hier ist in die zwei Phasenleitungen h und c  des Hilfsmotors 59 ein vierpoliger Umschalter U, der      von dem Pedal 152 der Maschine bedient wird, ein  gebaut, und die Phasenleitungen sind so geteilt, dass  sie vom Umschalter weg zu je einem Schalter von  zwei Doppelschaltern     202a'    und<I>202b', 202a'</I> und  <I>202b"</I> gehen, die bezüglich der     Schwungradachse     diametral     entgegengesetzt    angeordnet und wie der  Schalter 202 in     Fig.    3 vom als     Zentrifugalauslöser     ausgebildeten Nocken 216     bedienbar    sind. In der  einen Stellung des Umschalters U ist der eine Doppel  schalter wirksam, zum Abstoppen in z.

   B. der oberen  Stellung der Nadel, während in der zweiten Stellung  des Umschalters U der zweite Doppelschalter wirksam  ist, zum Abstoppen der Nadel in der unteren Stellung.  



  In     Fig.    6 ist ein Leitungsschema für Hauptmotor  26 und     Hilfsmotor    59 gezeigt, bei welchem der Hilfs  motor willkürlich ein- und ausgeschaltet werden kann.  Wie in     Fig.    3 und 5 sind die Speiseleitungen des  Hauptmotors durch<I>A, B</I> und C bezeichnet. Der       Stator    des Hauptmotors ist mit     A1,        Bi    und     C1    bezeich  net und ist in Sternschaltung gezeigt.

   An die       Statorwicklungen    sind drei, ebenfalls sterngeschaltete  Wicklungen     a1,        b1,        cl    induktiv angekoppelt, von  welchen die Speiseleitungen a, b und c zum Hilfsmotor  führen, dessen     Statorwicklung    mit<I>a', b',</I> c' bezeichnet  ist. Zweckmässig wird die Spannung für den Hilfs  motor z. B. auf 24 Volt heruntertransformiert. In den  Phasenleitungen a und c ist ein zweipoliger Wende  umschalter O vorgesehen, der drei Stellungen ein  nehmen kann, von welchen die mittlere eine Unter  brechung der Phasenleitungen a und c bewirkt,  während die beiden äusseren Stellungen einer Phasen  vertauschung entsprechen, so dass die Drehrichtung  des Hilfsmotors umkehrbar ist.  



  Sowohl der Umschalter U in     Fig.    5 wie der Um  schalter O in     Fig.    6 kann statt durch das einfache  Pedal 152 durch ein Pedal wie das in     Fig.    7 gezeigte       bedienbar    sein. Dieses Pedal dient auch zum Kuppeln  und Entkuppeln des Hauptmotors, ersetzt somit  auch das Pedal 148 in den     Fig.    1, 3 und 5.  



  Der Teil 250 dieses Pedals ist um Zapfen 252 und  254 schwenkbar, die in Konsolen 258 und 260 auf  der Querstange 20 der Nähmaschine (siehe     Fig.    1)  gelagert sind. Das Pedal ist mit zwei Tretplatten<I>262a</I>  und<I>262b</I> versehen. Diese Tretplatten sind von  einander unabhängig um eine Stange 264 schwenk  bar, an deren Ende das Zugorgan 146 der Kupp  lungsscheibe 62 befestigt ist. Die beiden Tretplatten  sind auf der Stange mittels Augen 266a und 266b  gelagert.  



  Die beiden Tretplatten sind an ihren der Lage  rung entgegengesetzten Enden zum Zusammenwirken  mit den Enden 268a und 268b eines zweiarmigen  Hebels 268 eingerichtet, der um eine Achse 270  schwenkbar     gelagert    ist.  



  Die beiden Tretplatten lassen sich nicht beide  gleichzeitig     hinabtreten,    weil ein     Hinabtreten    der  einen Tretplatte ein Heben der anderen bewirkt und  umgekehrt. Dies wird in der Weise ausgenützt, dass  jede der beiden Tretplatten durch ihr     Hinabtreten     dazu dient, einen von     zwei    Schaltern zu betätigen    oder zum Schalten zu beeinflussen, zwecks     Umstellens     entweder des Umschalters U in     Fig.    5 oder des Um  schalters O in     Fig.    6.  



  Bei der gezeigten Ausführungsform sind die bei  den genannten Schalter in dem     Pedalteil    250 einge  baut, und zwar sind unter der Tretplatte<I>262b</I> von  einander isoliert Kontaktstifte 274b eingesetzt,  während unter der linken Tretplatte<I>262a</I> Kontakt  stifte 274a eingesetzt sind. Die Tretplatten haben  diesen Kontaktstiften gegenüber je eine von den  Tretplatten selbst isoliert angeordnete Kurzschluss  schiene<I>272a</I> bzw.<I>272b,</I> mittels welcher durch       Hinabtreten    der einen oder der anderen Tretplatte  eine Verbindung zwischen den Kontaktstiften her  gestellt wird.  



  Bei Verwendung des in der     Fig.5    gezeigten  Schaltschemas kann die Antriebsvorrichtung mit     Hilfe     der     Pedalanordnung    nach     Fig.    7 in folgender Weise  wirken:  Der Hauptmotor 26 wird angekuppelt, indem man  das     Pedalteil    250 wippt, wodurch auf das Organ 146  ein Zug ausgeübt wird. Falls ein automatisches Still  stehen der Maschine mit der Nadel in der einen  Endstellung gewünscht wird, erfolgt das Zurück  wippen verbunden mit einem Treten der Ferse auf  diejenige der beiden Tretplatten, die einem Stillstehen  in der gewünschten Stellung entspricht.

   Wünscht man  nach einem auf diese Weise bewirkten selbsttätigen       Stillsetzen    ein paar Stiche vorwärts zu nähen, erfolgt  dies bei hochgewipptem     Pedalteil    250 durch ein  wechselweises     Hinabtreten    der beiden Tretplatten  <I>262a, b</I> mit der Ferse, wodurch die     Nähmaschinen-          Hauptwelle    vom     Hilfsmotor    jeweils von der oberen  zur unteren Nadelstellung angetrieben wird usw.,  solange das wechselweise     Hinabtreten    stattfindet.  



  In der     Pedalanordnung    nach     Fig.    7 ist     ferner    ein  Umschalter 276 vorgesehen, dessen     Bedienungsarm     278 in der Bahn eines     Nockens    280 des     Wipphebels     268 liegt.  



  Bei Verwendung dieses Umschalters 276 zur  Betätigung eines Wendeumschalters im Sinne der       Fig.    6 kann die     Antriebsvorrichtung    wie folgt wirken:  Der Hauptmotor 26 wird, wie oben beschrieben,  an- und abgekuppelt. Ein Abkuppeln geschieht durch  Verwendung der rechten Tretplatte<I>262b</I> entsprechend  einem selbsttätigen     Stillsetzen    mit der Nadel in der  unteren Stellung. Nach     Stillsetzen    der Maschine auf  diese Weise wird die linke Tretplatte<I>262a</I> mit der  Ferse hinabgetreten, wodurch der Umschalter 276  umgelegt wird.

   Hierdurch wird der Hilfsmotor 59  aufs neue in Gang gesetzt, aber     in    entgegengesetzter  Richtung, wodurch ein     Zurücknähen    erfolgt, bis der       Hilfsmotor    59 wieder selbsttätig stillgesetzt wird,  wenn sich die Nadel in ihrer oberen Stellung befindet,  und zwar weil durch das     Hinabtreten    der linken     Tret-          platte    auch der Schalter<I>272a, 274a</I> betätigt wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Antreiben einer Nähmaschine, mit einer zum Antrieb der Nadel vorgesehenen Haupt- welle, die über eine umlegbare Kupplungsscheibe (62) von einer Hauptantriebsvorrichtung (40) mit hoher Geschwindigkeit und von einer Hilfsantriebsvor- richtung (76) mit verminderter Geschwindigkeit an getrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Hilfsantriebsvorrichtung (76) mit tels einer elektrischen Kontaktvorrichtung erfolgt, die in einer vorbestimmten Nadelstellung anspricht und zum Anhalten der Hauptwelle in der betreffenden Nadelstellung den Hilfsantrieb unwirksam macht,
    wobei die Kontaktvorrichtung Mittel (21) aufweist, die ihr Ansprechen bei der hohen Geschwindigkeit verhindern. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung im Strom kreis des Motors (59) der Hilfsantriebsvorrichtung eingeschaltet ist zum Öffnen des Stromkreises in der vorbestimmten Nadelstellung. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung zwei Sätze Kontakte aufweist, die zum Ansprechen in zwei verschiedenen Nadelstellungen angeordnet und in je einer Abzweigung des Hilfsmotor-Stromkreises eingebaut sind, wobei ein willkürlich bedienbarer Schalter (U) vorgesehen ist zum Wählen der be treffenden Abzweigung des Stromkreises für Anhalten der Maschine in der einen oder anderen der beiden Nadelstellungen. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Schalter (U) mittels eines Fusspedals (152) betätigbar ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (216) der Kontaktvorrichtung durch Fliehkraftwirkung das An sprechen bei hoher Geschwindigkeit verhindern. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Fliehkraftmittel an einem Handrad (14) der Nähmaschine (12) ange bracht ist.
CH362303D 1951-03-30 1952-01-30 Vorrichtung zum Antreiben einer Nähmaschine CH362303A (de)

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