CH362329A - Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Wechseln der Gänge - Google Patents

Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Wechseln der Gänge

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CH362329A
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CH
Switzerland
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shift
lever
gate
groove
double
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Application number
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English (en)
Inventor
Jan Dr Pivrnec
Bezouska Vlastimil
Jozif Josef
Original Assignee
Z 9 Kvetna Narodni Podnik
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description


  Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum     Wechseln    der Gänge    Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine Einrich  tung an Kraftfahrzeugen, insbesondere     Motorvelos,     zum Wechseln der Gänge eines Schaltgetriebes mit       Vorwähler,    bei der die Schaltgabeln     mittels    wenig  stens einer Schaltkulisse betätigt werden, wobei     die     Schaltgabeln auf der Schaltwelle gelagert     sind,    mit  der sie     verschwenkbar    und auf der sie     axial    in die  zugehörigen Schaltstellungen mittels der Schaltkulisse  verstellbar sind.  



  Bei bekannten     Gangwechseleinrichtungen    ist  einerseits eine     Vorwählvorrichtung    verwendet, mit  deren     Hilfe    ein Schaltwerk     eingestellt    wird, bevor die  eigentliche Schaltoperation erfolgt, anderseits     eine     Betätigungsvorrichtung, mittels welcher nach erfolg  ter Wahl das die gewählte Gangstufe schaltende  Schaltwerk in Tätigkeit versetzt wird, und     schliess-          lich    eine     Kupplungs-Ausrückvorrichtung.     



  Der Nachteil der bekannten Einrichtungen ist  der, dass der     Vorwähler    und das     Betätigungsorgan     des     Schaltwerkes    an verschiedenen Stellen ange  bracht sind. Dies erfordert aber, dass der Fahrer     n-it     der Hand     vorwählt    und dann mittels eines andern,  fussbetätigten Hebels das Schaltwerk in Tätigkeit  setzt. Ausserdem ist es notwendig, dass der Fahrer  beim Einschalten der vom     Vorwähier    eingestellten  Gangstufe noch die     Kupplungs-Ausrückvorrichtung     betätigt.  



  Dieser Nachteil     wirkt    sich vor allem bei einspu  rigen Fahrzeugen aus, wo es besonders wichtig ist,  dass möglichst wenig Betätigungsorgane vorgesehen  sind, damit mehrere Funktionen zugleich in einfacher  Weise ausgeführt werden können.  



  Die Erfindung     soll    die bestehenden Nachteile der  bisher bekannten Einrichtungen dadurch beseitigen,  dass die Betätigungsorgane so in sich vereinigt sind,    dass sie der Fahrer mit     einer    Hand an einer     Stelle     bedienen     kann.     



  Die     Erfindung    ist dadurch     gekennzeichnet,        dass     zum Gangwechsel ein Drehgriff vorhanden ist, wel  cher mittels eines Seilzuges mit     einem        Umstellglied     für eine     Vorwählkulisse    verbunden ist, weiters ein  Hebel, der auf einem um die Drehachse des     Dreh-          griffes    drehbaren Lagerbock gelagert ist, wobei der  Hebel durch einen     Seilzug        mit    einem     doppelarmigen     Hebel zum     Betätigen    der Schaltwelle sowie der  Kupplung verbunden ist,

   welcher Hebel auf der  Schaltwelle mittels Nut und Federkeil gelagert ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    ist in der       Zeichnung    dargestellt. Dabei zeigen       Fig.    1 einen waagrechten Schnitt durch das  Schaltgetriebe ;       Fig.    2 einen senkrechten     Schnitt    nach der     Linie          B-B    in     Fig.    1 ;       Fig.    3 eine Draufsicht auf den Betätigungshebel  der Schaltwelle und der Kupplung;       Fig.    4 einen Schnitt durch das Schaltgetriebe  nach der Linie     A-A        in        Fig.    1 ;

         Fig.    5 eine Ansicht der     Schaltkulissen    ;       Fig.    6 eine Ansicht der     Vorwählkulisse    ;       Fig.    7 eine     Umstellvorrichtung    für die     Vorwähl-          kulisse    ;       Fig.    8 den Drehgriff und     dem    Hebel, und       Fig.    9 einen Schnitt durch den     Drehgriff    nach der  Linie     C-C        in        Fig.    B.  



  Das Schaltwerk des Getriebes besitzt eine in  den     Wänden    des Getriebekastens gelagerte Schalt  welle 1, auf der Schaltkulissen 3 und 4 angeordnet  sind, die     mit        ihr    mittels des Federkeiles 5 und der  zugehörigen     Nuten    in den beiden Lageraugen der       Schaltkulissen        verschwenkbar    sind. Zwischen den  beiden Lageraugen der     Schaltkulissen    3 und 4     sind         Ringe 6 und 7, die in geeigneter Weise mit breiteren  Nuten versehen sind, damit sie vom Federkeil 5 bei  der Schwenkbewegung der     Schaltwelle    1 nicht mit  genommen werden, und Zapfen 8 und 9 vorgesehen.

    Parallel mit der Achse der Schaltwelle 1 verläuft     eine          Vorwählkulisse    10, die an einem Zapfen 11     ver-          schwenkbar    ist, der auf einer     Grundplatte    12 be  festigt ist, welche gleichzeitig eine Kugeltaste 13  trägt, die die     Vorwählkulisse    in den einzelnen Stel  lungen N, I,     1I,   <B>111,</B> IV sichert.  



  Die     Vorwählkulisse    10 weist zwei Nuten 14 und  15 bekannter Ausführung auf. In die Nut 14 greift  der Zapfen 8 und in die Nut 15 der Zapfen 9 so ein,  dass sich bei der Schwenkbewegung der     Vorwähl-          kulisse    10 die     Schaltkulissen    axial auf der Schaltwelle  1 umstellen. Die Zapfen 8 und 9 werden in den Nu  ten der Grundplatte 12 so. geführt,     dass,    eine axiale  Verschiebung der     Schaltkulissen    3 und 4 ermöglicht  wird und beim     Verschwenken    der Schaltwelle 1 die       Ringe    6 und 7 nicht mitgenommen werden.

   Die  Schaltkulissen 3 und 4 weisen Ausschnitte 16 und 17  bekannter     Ausführung    für das Verschieben von  Schaltgabeln 18 und 19 auf. Die     Schaltgabeln    18  und 19 sind mittels Naben 20 und 21 an der Schalt  welle 1 gelagert. An den verschiedenen Stellen der  Nabe 20 sind an der Schaltwelle 1 Umfangsnuten  22, 23, 24 und an den Stellen der Nabe 21 Umfangs  nuten 25, 26, 27 eingearbeitet. Die     Umfangsnuten     22-27 sind miteinander durch eine Längsnut 28 ver  bunden.  



  Die Nabe 20 hat einen     Stift    29 und die Nabe 21  einen Stift 30 ; die Stifte 29 und 30     sichern    die  Schaltgabeln 18 und 19 in den einzelnen axialen  Stellungen in den     hiezu    gehörigen     Umfangsnuten    und  gestatten gleichzeitig eine axiale Verschiebung der  Gabeln in dem Falle, dass die Schaltwelle 1 so     ver-          schwenkt    ist,     dass    sich die     Längsnut    in der Ebene  der Stifte 29 und 30 befindet. Die Schaltwelle 1 wird  durch die Wirkung einer Feder 31 und eines An  schlages in der     Grundstellung    gehalten.  



  Die     Vorwählkulisse    ist mit     einem    Stift 32 ver  sehen, der durch einen     Ausschnitt    33 der Grund  platte 12     hindurchragt    und der durch einen     doppel-          armigen    Hebel 34 betätigt wird. Der     doppelarmige     Hebel 34 wird mittels     -eines        Seilzuges    35 durch     einen          Drehgriff    36 betätigt, der mit     einer    Rolle 37 zur Be  tätigung von zwei Seilen in entgegengesetzten Rich  tungen versehen ist.  



  Die Schaltwelle 1 ist     ausserhalb    der Wand des  Getriebekastens mit einem Hebel 38 versehen, der  mit     Hilfe    eines Seilzuges 39     mit    einem Betätigungs  hebel 40 verbunden ist, welcher auf einem Lager  bock 41 gelagert ist, der fest mit dem     Drehgriff    36  verbunden oder     in        unmittelbarer        Nähe    des Dreh  griffes 36 auf der Lenkstange drehbar angeordnet ist.  



  Der Hebel 38 ist     doppelarmig,    wobei ein Arm  als     ein    Nocken 42     ausgebildet    ist, der mittels eines  doppelarmigen Hebels 43 mit der sich am Nocken  bewegenden Rolle     eine        Ausrückstange    44 der Kupp  lung betätigt. Der Hebel 38     besitzt        weiters    in seiner    Nabe eine Längsnut 45, die um den Winkel a die  Schwenkbewegung des Hebels an der Schaltwelle 1  gestattet, ohne dass die     Schaltwelle    1 von einem     Keil     46 mitgenommen wird. Im Bereich des Winkels a  wird die Kupplung ausgerückt.

   Bei der Bewegung  des Hebels 38 im Bereich des Winkels     [3    nimmt die  Kante der Nut 45 mittels des Keiles 46 die     Schalt-          welle    1 mit, wobei die Kupplung ausgerückt bleibt.  Der Drehgriff 36 weist einen     Gangstufenzeiger    47  auf, der sich über einer auf der Lenkstange befestig  ten Skala mit den markierten Stellungen N, 1,<B>11,</B>     III     und IV bewegt.  



  Soll z. B. die 1. Gangstufe eingeschaltet werden,  so wird der     Drehgriff    36 so weit verdreht, bis sich  der Zeiger 47 in der Stellung I der Skala befindet.  Dadurch wird     mittels    der Rolle 37, des Seilzuges 35,  des doppelarmigen Hebels 34 und des     Stiftes    32 die       Vorwählkulisse    10 in die Stellung I und somit durch  die Wirkung der Nut 14 und des Zapfens 8 die  Schaltkulisse 3 in die Stellung I umgestellt. Die       Schaltkulisse    4 wird infolge der Form der Nut 15  der Wählkulisse 10 nicht verschoben.

   Durch     Ver-          schwenkung    des Betätigungshebels 40 wird vorerst  im Bereich des Winkels a durch die Wirkung des       Seilzuges    39, des Hebels 38, des     Ausrücknockens    42,  des doppelarmigen Hebels 43 und der     Ausrück-          stange    44 die Kupplung ausgerückt.  



  Durch     Verschwenkung    des Betätigungshebels 40  im Bereich des Winkels     ss,    in dem die Kupplung  ausgerückt bleibt, wird mittels der Kante der Nut 45  und des Keiles 46 die Schaltwelle 1 in Schwenk  bewegung versetzt. Dabei nimmt die Welle 1 die       Schaltkulissen    3 und 4 mit. Die Kulisse 3 schlägt mit  der Kante des Ausschnittes 16 auf die Schaltgabel 18  an. In diesem Stadium der Schwenkbewegung der  Welle 1 gelangt die Nut 28 in die Ebene des     Stiftes     29 ; die Schaltgabel 18 verschiebt sich aus der Nut  23 in die Nut 22. Dadurch gelangt ein Rad 48 in  Eingriff mit einem Rad 49 : Die 1. Gangstufe ist ein  geschaltet. Die Gabel 19 wird bei dieser Bewegung  axial nicht umgestellt.  



  Bei der Rückwärtsbewegung der Welle 1 kehren  die Schaltkulissen durch die Wirkung der Feder 31  in ihre ursprüngliche Stellung zurück und mittels des  Stiftes 29 wird die Stellung der Schaltgabel 18 in der  Nut 22 gesichert. Gleichzeitig     verschwenkt    sich der  Hebel 38 mit dem     Ausrücknocken    42 und durch die  Wirkung der Kupplungsfedern und der schiefen  Ebene des Nockens 42 kehrt der Hebel 38 und mit  ihm auch der Hebel 40 in die ursprüngliche Stellung  zurück.  



  Die Schaltung der übrigen Gangstufen wird ana  log durchgeführt, wobei sich beim     Einschalten    der  2. Gangstufe die Schaltkulisse 3 aus der Stellung I  in die Stellung N, die Schaltkulisse 4 aus der Stel  lung N in die Stellung     1I,    die Schaltgabel 18 aus der  Nut 22 in die Nut 23 und die Schaltgabel 19 aus der  Nut 26 in die Nut 25 verschiebt; dadurch gelangt  das Rad 50 in Eingriff mit dem Rad 51 : Die 2.  Gangstufe ist eingeschaltet.      Beim Einschalten der 3.

   Gangstufe wird die  Schaltkulisse 4 aus der Stellung     1I    in die Stellung N,  die     Schaltkulisse    3 aus der     Stellung    N in die Stellung  111,     d:@e    Schaltgabel 19 aus der Nut 25 in die Nut 26  und die Schaltgabel 18 aus der Nut 23 in die Nut 24  umgestellt ; dadurch gelangt das Rad 48 in Eingriff  mit dem Rad<B>52:</B> Die 3. Gangstufe ist eingeschaltet.  



  Beim Einschalten der 4. Gangstufe wird die  Schaltkulisse 3 aus der Stellung     III    in die Stellung N,  die Schaltkulisse 4 aus der Stellung N in die Stel  lung IV, die Schaltgabel 18 aus der Nut 24 in die  Nut 23 und die Schaltgabel 19 aus der Nut 26 in  die Nut 27 umgestellt; dadurch gelangt das Rad 50  in Eingriff mit dem Rad 53 : Die 4. Gangstufe ist  eingeschaltet.  



  Beim Einschalten der     Leerlaufstellung    werden  beide Kulissen 3 und 4 in die Stellung N umgestellt  und gleichzeitig verschieben sich auch die Schalt  gabeln in die     hiezu    gehörigen Nuten.  



  Das Schaltwerk kann in einem besonderen Ge  häuse angeordnet sein, das am Getriebekasten so be  festigt wird, dass in den     Getriebekasten    nur die  Schaltgabeln eingreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Wechseln der Gänge eines Schaltgetriebes mit Vorwähler, bei der die Schaltgabeln mittels wenigstens einer Schalt kulisse betätigt werden, wobei die Schaltgabeln auf der Schaltwelle gelagert sind, mit der sie verschwenk- bar und auf der sie axial in die zugehörigen Schalt- stellungen mittels der Schaltkulisse verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gangwechseln ein Drehgriff (36) vorhanden ist,
    welcher mittels eines Seilzuges (35) mit einem Umstellglied (34) für eine Vorwählkulisse (10) verbunden ist, weiters ein He bel (40), der auf einem um die Drehachse des Dreh griffes (36) drehbaren Lagerbock (41) gelagert ist, wobei der Hebel (40) durch einen Seilzug (39) mit einem doppelarmigen Hebel<B>(38)</B> zum Betätigen der Schaltwelle (1) sowie der Kupplung verbunden ist, welcher Hebel (38) auf der Schaltwelle (1) mittels Nut (45) und Federkeil (46) gelagert ist.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der doppelarmige Hebel (38) einen Nocken (42) trägt, der den Ausrückhebel (43) der Kupplung betätigt, wobei die Nabe des doppel- armigen Hebels (38) eine Nut (45) von grösserem Winkelbereich als der Federkeil (46) der Schaltwelle (I) aufweist, so dass sie im Bereich eines Winkels (a) frei ist, in welchem Bereich der Nocken (42) wirksam ist.
CH362329D 1957-05-03 1958-03-04 Einrichtung an Kraftfahrzeugen zum Wechseln der Gänge CH362329A (de)

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