CH362811A - Matratze - Google Patents

Matratze

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Publication number
CH362811A
CH362811A CH5330257A CH5330257A CH362811A CH 362811 A CH362811 A CH 362811A CH 5330257 A CH5330257 A CH 5330257A CH 5330257 A CH5330257 A CH 5330257A CH 362811 A CH362811 A CH 362811A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mattress
canvas
seams
spring core
bead
Prior art date
Application number
CH5330257A
Other languages
English (en)
Inventor
Schnur Walter
Original Assignee
Schnur Walter
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Filing date
Publication date
Application filed by Schnur Walter filed Critical Schnur Walter
Publication of CH362811A publication Critical patent/CH362811A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C27/00Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
    • A47C27/04Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
    • A47C27/05Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays with padding material, e.g. foamed material, in top, bottom, or side layers

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


  Matratze         Die        Erfindung        betniflft    eine     Matratze    mit     cinaxn     Federkern.  



       Bei        ider        Herstellung    der     bekannten        Federkern-          matratae    wird     zunächst    der     Federkern        mit    der     ,

  soge-          nannten        Federleinwand    überzogen und der     fiberzo-          @gene    Kern mit     der    sauf der     Feder1einwand    aussen     auf-          liegenden        Polsterfüllung        in    die     .äussere,        -soggenannte          Fassonleinwand        eingesohoben.    Nun     russ        die    Füllung  -gegen     Verrutschen        :

  gesichert    werden, was dadurch       geschieht,        dass    die     ganze        Matratze        #durchgen''ht    wird,  um der     Füllung    zwischen der     Fassonlainwand        und          der        Federleinwand        einen        Halt    zu geben.

       Anschhe-          ssend        wird    die Matratze     unter        entsprechender    Vertei  lung der Füllung von Hand     garniert,    das heisst die  Ränder werden     wulstartig        eingemäht,    um     @die        Füllung     im     Bereich    der Kantendes     Federkerns        zusichern    und  ein Durchdrücken     des        Fed@emkernrahmens    zu     verhin-          dern.     



  Eine auf     däase        Weise    hergestellte     Matratze        er-for-          dert        viel    Arbeitszeit,     insbesondere    deswegen,

       @da        eine          nennenswerte        Anwendung    von     Maschinen        nicht        .mög-          fch    ist     und        alle        we!sentüahen        Arbeitsgänge    von Hand       ausgeführt        werden    müssen.  



       Durch    die     Verwendung    Beines     sogenannten          Schnellpolsters    lässt sich     wohl    die     Herstellung        aüam          Matratze        .beschleunigen,          wird        auf        diese     Weise     keine        sogenanute        Fassonmatratze,erhalten.    Bei       .diesen    Matratzen     wird,

  der        Federkern        mit        einer        Feder-          leinwand        umhüllt,    auf     der        bereits    das     PoIsternnaterial,          beispielsweise        Seegras    oder     leine        ,andere        Pflanzenfaser,     aufgesteppt ist.

   Es     entfällt        dadurch    zwar die Arbeit  des     'Faissomemens,allerdings    besitzt dann die     Feder-          leinwand    und<B>die</B>     Füllung        kleiinen    festen     Zusammen-          hallt    mit     der        Fassonleinwand.    Auf     diese        Weise    ist es       auch        nicht        möglich,

          kleinfaiseriges        Füllmaterial        zu     verwenden, da     dieses        Material        nicht        ,auf    die     Federlein-          wand        aufgesteppt    werden     kann.            Dia        Erfindung    hat es     .sich    zum Ziel     gesetzt,    eine       Matratze        zu        schaffen,

      bei     der        einerseits        ein,Grossteil     der Handarbeit     vollkommen        eingespart    und     durch     Maschinenarbeit ersetzt werden kann, und bei der  anderseits trotzdem eine     Fassonmatratze    erhalten  wird,     die    allen diesbezüglichen     Anforderungen    genügt.  



  Die     Matratze    mit     Federkern        entsprechend    der       Erfindung        unterschaidet    :sich von den bekannten     Ma-          tratzen        .dadurch,        dass        die        :Federleinwand,    die     Füllung     und     die        Fas@sonleünwanid    durch     Steppmaschinennähte          miteinander    verbunden     :sind.     



  In den     Zeichnungen    ist     ein        Ausfuhrungsbeispmel          der        Erfindung    dargestellt. Es,     zeigen:          Fig.    1     @einie        Draufsicht        auf        :

  eine        sogenannte        Fa$-          isonmatte    in     ausgebreitetem    Zustand,       Fig.    2     einen        Schnitt        @durch    die     Fassonmatte    nach  der     Fmg.    1 entsprechend     ider        Schnittlinie        II-H,

            Fig.    3     eine        perspektimdsche    Darstellung einer     Dop-          pelfassonmatte    nach der     Erfindung,          Felg.    4     leinen    Schnitt     duroh        die    fertige Matratze       mit        eingefügtem        Federkern    und       Fig.    5 Beine Drauf     sicht    auf     iedne        Fed@erkernmatratze          nach,

      der     Erfindung:     Wie     nachstehend    näher ausgeführt ist, wird für       .die    Matratze mach     der        Erfindung    zunächst     eine        Fäs-          sonmatte    gefertigt. Diese besteht, wie in den     Fig.     1 und 2     erkennbar,    aus der     Fassonloinwand    1, der       Füllung    2 und der     Federleinwand    3. Die     Herstellung     der     Faesonmattegeschieht    z.

   B.     in    der     Weise,        dass          zunächst    die     Federlamnwand        auf        einen        viereckigen          Rahmen        aufgespannt        wird,    wobei     der        Rahmen        an,der     Innenseite mit     ,einer        Vielzahl    von     Haken    versehen     ist,

            ün        die        idie        Federleinwand   RTI ID="0001.0254"WI="17" HE="4" LX="1527" LY="2449">  ,eingehängt        wird.    Auf die       einge;spanute        Federleinwand    wird die     Füllung    ge  schüttet.     Für    die Matratze nach der     Erfindung        kommt     jedes     bekannte        Fülhnatersal        wie    z.

   B.     Rosshaax,          Watte,        Afrnk,        Kapok        wsw.    in     Frage.    Übernaschender-      weise     hast    es sich herausgestellt, dass es auch     möglich          äst,    .besonders     karzfasehges        Füllmaterial    wie z. B.

    Wolle oder     Schaumstoffflocken    zu verarbeiten.     ;Durch          die        Verwendung    von     kurzfaserigem        Material        entsteht     kein Mehraufwand an Arbeitszeit, wie dies bei den       bekannten        Fassonmatratzen    der     Fall,    ist, wo :

  die     Ver-          iefüng    des     kurzfaserigen        Materials        insbesondere        an     den     Rändern        umständlich        @ausgeglichen    werden russ,       vielmehr    ist es     irrfach        möglich,

      das F"     ü        ateäal          gleichmässig        zu        verteilen.    Nun wird     die        Fassonlein-          wand        darüber        igelegt    und     ebenfalls    in     :die        ,Haken    im       Rahmen        eingehängt.    Das ganze     Gebilde        wird    :

  dann  mittels einer     Steppmaschine    durchgesteppt, und zwar  entlang der     Randnaht    4,     die        die        äusseTe        Begrenzung     der     Füllung        ;angibt.    Dabei     :sind        an    den Ecken bei 5       Unterbrechungen    der Naht 4     vorgesehen,    ;so     :dass    die       Füllung    zum     Ausgleich    der Ecken     zugänglich        !blemb:t.     



       Durch        leine        umlaufende    Naht 6 bildet ;sich ein       umlaufender    Wulst 7.     Innerhalb    dar     Naht    6 werden       noch        weitere        Nähte    8     angebracht,        die        zusammen        reit     ,

  den Nähten     @6    die     Füllung    2 gegen     Verrutschen        si-          chern.        Der    umlaufende, Wulst ergibt     dann    bei der       fertigen        Mastratze    den     Rand    und     sackt    den     Rahmen     des     Federkerns        :

  derart    .ab, sass die Federkante weich       bleibt,        während        das        fassoniorte        Mittelfeld    die     Ober-          oder        Unterseite    der     Matratze        bildet.     



  Nachdem Absteppen wird -die Füllung ausserhalb  der     Nahte    4 also     bei    9 wieder     entfernt,        mit    dem     Er-          gDbnis,    sass     die        Füllung    bis zur Naht 4     praktisch    die  gleiche Stärke aufweist.  



       Dlie        .auf        @diese        Weise        gewonnene        Fas!sonmatte        wird     nun     mit        einer    zweiten ;Weichen     Fassom        natte        zusam-          mengenäht,    und zwar etwa entlang der     Nähte    4, je  ,doch nur     ran        d=        :

  Seiten,    so ,sass     -sich        ,ein        Sack    ergibt.  Es ist gegebenenfalls auch     möglich,    :den     in    der     Fmg.    3       damgestellten        Sack        dadurch    zu     gewinnen,        dass    die     Zu-          scInitte    !der     ,Fis.    1     doppelt)so        gross    ausgebildet     wer-          dien,

          @dass    also     zwei        umlaufende        Wülste    7     nebeneinan-          ,der        ungeordnet        wenden.    Die     Zusammenfügung    ,aus       zwei        Fassonmatten        entsprechend    der     Fsg.    1 ist jedoch  zu bevorzugen.  



       Wahrend    es bei der     Matratzenherstellung        bisher          allgemein        üblich        waT,        @dass        ein    Hersteller die Matratze  auf dem     Federkern        aufbauend        vollkommen        fertig-          stellte,        wird    es     durch        die        Erfindung        möglich;

      die     ein-          zeJnen        Arbeitsgänge    beider     Matratzenherstellung    der  art zu     unterteilen,        dass        nicht        nur        mehrere        B:etriabs-          :

  abteiluugen,sondern        .auch        mehrere        Betriebe    stufen  weise     @an    der Herstellung beteiligt     sind.    Nicht     nur    die       Fassonmatte        nach        Fmg.   <B>1,</B> sondern     insbesondere    auch       die        Doppeffastsonmatte        in        :

  Farm        eines        mindestens        @ein-          seifig        ;offenen    Sackes nach     Fig.    3     zur        Aufnahme    des       Federkerns,        ,stellen    nicht nur     ein        Zwischenprodukt,          sondern    auch     ein        Handelsobjekt    dar.

       Eine        derartige          Fassonmatbe        bzw.        Doppelfastsonmatte    kann     im    we  sentlichen durch     Maschinenarbeit    h     ergestellt    werden,       während    der     Hauptteil    der     Handarbeit        auf    das nach  felgende     Einfügen    des     Fedierkerns        beschränkt        bleibt.     



       In        :den    in der     Fdg.    3     dargestellten    Sack     wird          -schliesslich    -     beispieäsweäse    erst beim     Endhersteller       - der     Federkern    5     eingefügt.    Um     ein    Verhaken .des  Federkerns     an    der     Federleinwand        beim        Einschieben     zu verhindern, wird der     Federkern    zunächst zwischen       zwei    Blechen -eingeklemmt,

   die einerseits     die        Höhe     ,des     Federkerns        vermindern        und        anderseits        glatte          Oberflächentilden,        die    das     Einschieben        erleichtern.     Diese     Bleche    haken seitlich ineinander undRTI ID="0002.0259" WI="11"HE="4" LX="1834" LY="451">  werden     nachdem     Einschieben,dess    Federkerns 5 ,nacheinander       wieder        herausgezogen.     



  Nach     dem        Vernähen    d     as        offen    Sackendes ist die       Matratze        äm    wesentlichen     :

  fertig    und es     Lit    nur     noch          erforderlich,        @die        Matratzenränder    zu garnieren,     also     ,die Nahte 10     anzubringen,        anit    denen     die        Wülste    7       !ran        Federkernraftmen   <B>11</B> gesichert werden.

   Es ist     @da-          bei        möglich,        verhältnismässig        grosssticMg    zu     nähen,     da     @diese        Garwernähte        nicht    noch zusätzlich     die    Auf  gabe haben, die     Füllung        .innerhalb    der beiden     Lein-          wandlagen    zu     sichern.    Diese,

       Aufgabe        wird    bereits  von den     Steppmasehmennäahten    4 und 6     erfüllt.     



  Es hat     sich        herausgestellt,    dass     die        beschriebene          Matratze,    die als     Fagsonmatratze        anzusprechen        ist,     in einem Drittel     ,bis    einem     Viertel        ,der    Zeit     herstellb.ar     äst, :die bisher zur Herstellung einer der     bekannten          Federkerumatratzenerforderlich    war.

   Der Grund die  ses     Vorteils    ist darin     zu,suchen"dass    die     langwierige          :und    schwierige     Handarbeit    wegfallen     kann.    Es     ent-          fällt        insbesondere        Idas        Durchnähen    zur     Fdxierung    der  Füllung.

   Es     erübxägt    ;sich ein     Fassonieren,    da     die          Matratze        ihre    Fasson     bereits    bei der     Hzrstellung        der          Fassonmatte    nach     Füg.    1     erhalten        :hat.    Als     :

  einzige          Handarbeit        verbleibt    das     Garnieren,        während    fast alle       übrügen        Arbeitsgänge        bzw.        lalle    Nähte     maschinell    aus  geführt werden     können.     



  Die     :erforderliche    Hand-     und        Maschinenarbeit        für          :die        Matratze    ist darüber     hinaus    derart     einfach,        @dass     säe auch     von        rHilfskräften        bewältigt        werden    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Matratze mit Federkern, dadurch gekennzeichnet, ,sass die Fedeayleünwand (3), die Füllung .(2) und die Fassonleinw ans (1) durch Steppm@aschinennähte (4, 6, 8) miteinander verbunden :sind.
    ÜNTFRANSPRDCHE 1. Matratze nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen umlaufenden Randwulst (7), der von Teilen der Federleinwand (3) und :der Fassonlein- wand (1) :
    gebildet und durch zwei Steppmaschinen- nähte (4, 6) begrenzt ist, w obeü die eine Steppmaschi- nennaht (6) den Wulst gegen das Mittelfeld und die andere Steppmaschnennaht -(4) an den Seitenflanken der Matratze begrenzt,
    während das M ittelfelld Jvner- halb des Wulstes :(7) durch eine oder mehrere Stepp- maschinenri 'ahte (8) fassenert äst. 2. Matratze nach Patentanspruch :
    und Unteran spruch 1, @dadurch gekennzeichnet, sass die den Wulst (7) @an den Seitenflanken der Matratze :begrenzende Steppmnasohänennaht 4) an den Matratzenecken Un- terbredhungen (5) aufweist. 3.
    Matratze nach Patentanspruch, dadurch <B>ge-</B> kennzeichnet, class der Federkern (5) in einem Sack angeordnet ist, der von der Federleinwand, der Fül- lung, der Fassonleinwand und Steppmaschinenm 'ahten gebildet ist. 4.
    Matratze .nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass -der Sack aus zwei Mattenteilen gebädet ist, :die an den Rändern miteinander vernäht sind. 5.
    Matratze nach Patentanspruch. und U,nteran- sprüchen 1 und 3, gekennzeichnet ldurch ;grosss@tichige Handgarmernähte (10), die den ,umlaufenden Rand wulst (7) am Federkernrahmen (11) befestigen und den Sack reit dem Federken (5) verbinden.
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