CH362811A - Matratze - Google Patents
MatratzeInfo
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Classifications
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/04—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas with spring inlays
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- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Matratze Die Erfindung betniflft eine Matratze mit cinaxn Federkern.
Bei ider Herstellung der bekannten Federkern- matratae wird zunächst der Federkern mit der ,
soge- nannten Federleinwand überzogen und der fiberzo- @gene Kern mit der sauf der Feder1einwand aussen auf- liegenden Polsterfüllung in die .äussere, -soggenannte Fassonleinwand eingesohoben. Nun russ die Füllung -gegen Verrutschen :
gesichert werden, was dadurch geschieht, dass die ganze Matratze #durchgen''ht wird, um der Füllung zwischen der Fassonlainwand und der Federleinwand einen Halt zu geben.
Anschhe- ssend wird die Matratze unter entsprechender Vertei lung der Füllung von Hand garniert, das heisst die Ränder werden wulstartig eingemäht, um @die Füllung im Bereich der Kantendes Federkerns zusichern und ein Durchdrücken des Fed@emkernrahmens zu verhin- dern.
Eine auf däase Weise hergestellte Matratze er-for- dert viel Arbeitszeit, insbesondere deswegen,
@da eine nennenswerte Anwendung von Maschinen nicht .mög- fch ist und alle we!sentüahen Arbeitsgänge von Hand ausgeführt werden müssen.
Durch die Verwendung Beines sogenannten Schnellpolsters lässt sich wohl die Herstellung aüam Matratze .beschleunigen, wird auf diese Weise keine sogenanute Fassonmatratze,erhalten. Bei .diesen Matratzen wird,
der Federkern mit einer Feder- leinwand umhüllt, auf der bereits das PoIsternnaterial, beispielsweise Seegras oder leine ,andere Pflanzenfaser, aufgesteppt ist.
Es entfällt dadurch zwar die Arbeit des 'Faissomemens,allerdings besitzt dann die Feder- leinwand und<B>die</B> Füllung kleiinen festen Zusammen- hallt mit der Fassonleinwand. Auf diese Weise ist es auch nicht möglich,
kleinfaiseriges Füllmaterial zu verwenden, da dieses Material nicht ,auf die Federlein- wand aufgesteppt werden kann. Dia Erfindung hat es .sich zum Ziel gesetzt, eine Matratze zu schaffen,
bei der einerseits ein,Grossteil der Handarbeit vollkommen eingespart und durch Maschinenarbeit ersetzt werden kann, und bei der anderseits trotzdem eine Fassonmatratze erhalten wird, die allen diesbezüglichen Anforderungen genügt.
Die Matratze mit Federkern entsprechend der Erfindung unterschaidet :sich von den bekannten Ma- tratzen .dadurch, dass die :Federleinwand, die Füllung und die Fas@sonleünwanid durch Steppmaschinennähte miteinander verbunden :sind.
In den Zeichnungen ist ein Ausfuhrungsbeispmel der Erfindung dargestellt. Es, zeigen: Fig. 1 @einie Draufsicht auf :
eine sogenannte Fa$- isonmatte in ausgebreitetem Zustand, Fig. 2 einen Schnitt @durch die Fassonmatte nach der Fmg. 1 entsprechend ider Schnittlinie II-H,
Fig. 3 eine perspektimdsche Darstellung einer Dop- pelfassonmatte nach der Erfindung, Felg. 4 leinen Schnitt duroh die fertige Matratze mit eingefügtem Federkern und Fig. 5 Beine Drauf sicht auf iedne Fed@erkernmatratze nach,
der Erfindung: Wie nachstehend näher ausgeführt ist, wird für .die Matratze mach der Erfindung zunächst eine Fäs- sonmatte gefertigt. Diese besteht, wie in den Fig. 1 und 2 erkennbar, aus der Fassonloinwand 1, der Füllung 2 und der Federleinwand 3. Die Herstellung der Faesonmattegeschieht z.
B. in der Weise, dass zunächst die Federlamnwand auf einen viereckigen Rahmen aufgespannt wird, wobei der Rahmen an,der Innenseite mit ,einer Vielzahl von Haken versehen ist,
ün die idie Federleinwand RTI ID="0001.0254"WI="17" HE="4" LX="1527" LY="2449"> ,eingehängt wird. Auf die einge;spanute Federleinwand wird die Füllung ge schüttet. Für die Matratze nach der Erfindung kommt jedes bekannte Fülhnatersal wie z.
B. Rosshaax, Watte, Afrnk, Kapok wsw. in Frage. Übernaschender- weise hast es sich herausgestellt, dass es auch möglich äst, .besonders karzfasehges Füllmaterial wie z. B.
Wolle oder Schaumstoffflocken zu verarbeiten. ;Durch die Verwendung von kurzfaserigem Material entsteht kein Mehraufwand an Arbeitszeit, wie dies bei den bekannten Fassonmatratzen der Fall, ist, wo :
die Ver- iefüng des kurzfaserigen Materials insbesondere an den Rändern umständlich @ausgeglichen werden russ, vielmehr ist es irrfach möglich,
das F" ü ateäal gleichmässig zu verteilen. Nun wird die Fassonlein- wand darüber igelegt und ebenfalls in :die ,Haken im Rahmen eingehängt. Das ganze Gebilde wird :
dann mittels einer Steppmaschine durchgesteppt, und zwar entlang der Randnaht 4, die die äusseTe Begrenzung der Füllung ;angibt. Dabei :sind an den Ecken bei 5 Unterbrechungen der Naht 4 vorgesehen, ;so :dass die Füllung zum Ausgleich der Ecken zugänglich !blemb:t.
Durch leine umlaufende Naht 6 bildet ;sich ein umlaufender Wulst 7. Innerhalb dar Naht 6 werden noch weitere Nähte 8 angebracht, die zusammen reit ,
den Nähten @6 die Füllung 2 gegen Verrutschen si- chern. Der umlaufende, Wulst ergibt dann bei der fertigen Mastratze den Rand und sackt den Rahmen des Federkerns :
derart .ab, sass die Federkante weich bleibt, während das fassoniorte Mittelfeld die Ober- oder Unterseite der Matratze bildet.
Nachdem Absteppen wird -die Füllung ausserhalb der Nahte 4 also bei 9 wieder entfernt, mit dem Er- gDbnis, sass die Füllung bis zur Naht 4 praktisch die gleiche Stärke aufweist.
Dlie .auf @diese Weise gewonnene Fas!sonmatte wird nun mit einer zweiten ;Weichen Fassom natte zusam- mengenäht, und zwar etwa entlang der Nähte 4, je ,doch nur ran d= :
Seiten, so ,sass -sich ,ein Sack ergibt. Es ist gegebenenfalls auch möglich, :den in der Fmg. 3 damgestellten Sack dadurch zu gewinnen, dass die Zu- scInitte !der ,Fis. 1 doppelt)so gross ausgebildet wer- dien,
@dass also zwei umlaufende Wülste 7 nebeneinan- ,der ungeordnet wenden. Die Zusammenfügung ,aus zwei Fassonmatten entsprechend der Fsg. 1 ist jedoch zu bevorzugen.
Wahrend es bei der Matratzenherstellung bisher allgemein üblich waT, @dass ein Hersteller die Matratze auf dem Federkern aufbauend vollkommen fertig- stellte, wird es durch die Erfindung möglich;
die ein- zeJnen Arbeitsgänge beider Matratzenherstellung der art zu unterteilen, dass nicht nur mehrere B:etriabs- :
abteiluugen,sondern .auch mehrere Betriebe stufen weise @an der Herstellung beteiligt sind. Nicht nur die Fassonmatte nach Fmg. <B>1,</B> sondern insbesondere auch die Doppeffastsonmatte in :
Farm eines mindestens @ein- seifig ;offenen Sackes nach Fig. 3 zur Aufnahme des Federkerns, ,stellen nicht nur ein Zwischenprodukt, sondern auch ein Handelsobjekt dar.
Eine derartige Fassonmatbe bzw. Doppelfastsonmatte kann im we sentlichen durch Maschinenarbeit h ergestellt werden, während der Hauptteil der Handarbeit auf das nach felgende Einfügen des Fedierkerns beschränkt bleibt.
In :den in der Fdg. 3 dargestellten Sack wird -schliesslich - beispieäsweäse erst beim Endhersteller - der Federkern 5 eingefügt. Um ein Verhaken .des Federkerns an der Federleinwand beim Einschieben zu verhindern, wird der Federkern zunächst zwischen zwei Blechen -eingeklemmt,
die einerseits die Höhe ,des Federkerns vermindern und anderseits glatte Oberflächentilden, die das Einschieben erleichtern. Diese Bleche haken seitlich ineinander undRTI ID="0002.0259" WI="11"HE="4" LX="1834" LY="451"> werden nachdem Einschieben,dess Federkerns 5 ,nacheinander wieder herausgezogen.
Nach dem Vernähen d as offen Sackendes ist die Matratze äm wesentlichen :
fertig und es Lit nur noch erforderlich, @die Matratzenränder zu garnieren, also ,die Nahte 10 anzubringen, anit denen die Wülste 7 !ran Federkernraftmen <B>11</B> gesichert werden.
Es ist @da- bei möglich, verhältnismässig grosssticMg zu nähen, da @diese Garwernähte nicht noch zusätzlich die Auf gabe haben, die Füllung .innerhalb der beiden Lein- wandlagen zu sichern. Diese,
Aufgabe wird bereits von den Steppmasehmennäahten 4 und 6 erfüllt.
Es hat sich herausgestellt, dass die beschriebene Matratze, die als Fagsonmatratze anzusprechen ist, in einem Drittel ,bis einem Viertel ,der Zeit herstellb.ar äst, :die bisher zur Herstellung einer der bekannten Federkerumatratzenerforderlich war.
Der Grund die ses Vorteils ist darin zu,suchen"dass die langwierige :und schwierige Handarbeit wegfallen kann. Es ent- fällt insbesondere Idas Durchnähen zur Fdxierung der Füllung.
Es erübxägt ;sich ein Fassonieren, da die Matratze ihre Fasson bereits bei der Hzrstellung der Fassonmatte nach Füg. 1 erhalten :hat. Als :
einzige Handarbeit verbleibt das Garnieren, während fast alle übrügen Arbeitsgänge bzw. lalle Nähte maschinell aus geführt werden können.
Die :erforderliche Hand- und Maschinenarbeit für :die Matratze ist darüber hinaus derart einfach, @dass säe auch von rHilfskräften bewältigt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Matratze mit Federkern, dadurch gekennzeichnet, ,sass die Fedeayleünwand (3), die Füllung .(2) und die Fassonleinw ans (1) durch Steppm@aschinennähte (4, 6, 8) miteinander verbunden :sind.ÜNTFRANSPRDCHE 1. Matratze nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen umlaufenden Randwulst (7), der von Teilen der Federleinwand (3) und :der Fassonlein- wand (1) :gebildet und durch zwei Steppmaschinen- nähte (4, 6) begrenzt ist, w obeü die eine Steppmaschi- nennaht (6) den Wulst gegen das Mittelfeld und die andere Steppmaschnennaht -(4) an den Seitenflanken der Matratze begrenzt,während das M ittelfelld Jvner- halb des Wulstes :(7) durch eine oder mehrere Stepp- maschinenri 'ahte (8) fassenert äst. 2. Matratze nach Patentanspruch :und Unteran spruch 1, @dadurch gekennzeichnet, sass die den Wulst (7) @an den Seitenflanken der Matratze :begrenzende Steppmnasohänennaht 4) an den Matratzenecken Un- terbredhungen (5) aufweist. 3.Matratze nach Patentanspruch, dadurch <B>ge-</B> kennzeichnet, class der Federkern (5) in einem Sack angeordnet ist, der von der Federleinwand, der Fül- lung, der Fassonleinwand und Steppmaschinenm 'ahten gebildet ist. 4.Matratze .nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass -der Sack aus zwei Mattenteilen gebädet ist, :die an den Rändern miteinander vernäht sind. 5.Matratze nach Patentanspruch. und U,nteran- sprüchen 1 und 3, gekennzeichnet ldurch ;grosss@tichige Handgarmernähte (10), die den ,umlaufenden Rand wulst (7) am Federkernrahmen (11) befestigen und den Sack reit dem Federken (5) verbinden.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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