CH362857A - Dosiergerät - Google Patents

Dosiergerät

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CH362857A
CH362857A CH6144158A CH6144158A CH362857A CH 362857 A CH362857 A CH 362857A CH 6144158 A CH6144158 A CH 6144158A CH 6144158 A CH6144158 A CH 6144158A CH 362857 A CH362857 A CH 362857A
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CH
Switzerland
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dosing device
liquid
container
insert
insert bag
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CH6144158A
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Inventor
Vogelmann Ernst
Wurst Otto
Original Assignee
Cillichemie
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/006Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J4/00Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices
    • B01J4/02Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices for feeding measured, i.e. prescribed quantities of reagents

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Description


      Dosiergerät       Die     Erfindung    betrifft ein     Dosiergerät    für die Zu  gabe von flüssigen oder festen Wirkstoffen zu einer  in einer Leitung geführten Flüssigkeit.  



  Es sind Geräte bekannt, welche nur von einem  Teil der mit Wirkstoffen     zu    versetzenden Flüssig  keiten durchflossen werden. Dieser Teil der Flüssig  keit reichert sich durch Lösung des in das     Dosiergerät     eingebrachten Wirkstoffes mit     diesem    an und     fliesst     dann wieder in die Hauptleitung     zurück,    wo er sich  mit der Hauptmenge der Flüssigkeit     vermischt.     



  In ihrer einfachsten     Form    bestehen diese Geräte aus  einem den Wirkstoff aufnehmenden, meist     zylindri-          schen    Behälter, der     in    der Nähe seines oberen Randes  eine     Zufluss-    und eine     Abflussöffnung    aufweist. Bei  diesen Geräten wird der Wirkstoff nur an der Ober  fläche aufgelöst, so dass die Konzentration der aus  dem Gerät     ausfliessenden    Flüssigkeit bei Verringerung  des     Wirkstoffinhal'tes    immer schwächer     wird.     



  Es sind auch schon Geräte bekannt, die aus  einem einen Wasserzulauf- und einen     Wasserablauf-          stutzen    aufnehmenden Topf und einem     darin    angeord  neten Einsatz zur Aufnahme des     aufzulösenden    Wirk  stoffes bestehen, bei denen der Wirkstoff     in    seiner       ganzen    Höhe von der Flüssigkeit     durchflossen    wird.

    Auch bei Geräten dieser Art nimmt die Wirkstoff  konzentration in der durchströmenden Flüssigkeit ab,  da bei zunehmender     Auflösung    des körnigen oder       stückigen    Wirkstoffes die der     Flüssigkeit    dargebotene  Gesamtoberfläche des Wirkstoffes sich laufend ver  ringert. Ein weiterer Nachteil dieser Geräte besteht  darin, dass sich der Strömungswiderstand des Wirk  stoffes dauernd verändert und beispielsweise beim Zu  sammenbacken der     einzelnen        Wirkstoffkristalle    so  hohe Werte     annimmt,    dass durch das     Dosiergerät    nur  noch eine ungenügende Menge Flüssigkeit hindurch  strömt.

      Ein     zusätzlicher    Nachteil besteht bei beiden Ge  räten der     vorbeschriebenen    Art noch darin, dass sich       in    dem Gerät, wenn die Strömung unterbrochen wird,  eine grosse Menge     Flüssigkeit    befindet, die sich in un  erwünschter Weise     übermässig        mit    gelöstem     Wirkstoff          anreichert.     



  Die Erfindung     betrifft    nun ein     Dosiergerät,    bei  welchem unabhängig vom     Füllzustand    bei gleichem  Flüssigkeitsdurchsatz eine gleichbleibende Konzen  tration der mit gelöstem Wirkstoff angereicherten  Flüssigkeit     gewährleistet    werden soll. Das     Dosiergerät     besteht aus einem mit je einem     Zufluss-    und Abfluss  stutzen versehenen Behälter und einem in diesem an  geordneten Einsatzbeutel. Das     Dosiergerät    ist dadurch       gekennzeichnet,    dass der Einsatzbeutel aus dehnbarem  Material besteht, damit er sich dem jeweiligen Volu  men der     Wirkstoffüllung    anpassen kann.  



  Bei     Verwendung    eines festen,     vorzugsweise        kör-          eigen    oder     pulverförmigen        Wirkstoffes,    der direkt in  den     Behälter    eingebracht     wird,        kann    der zur von der  Flüssigkeit durchströmte dehnbare     Einsatz    einen star  ren Siebboden aufweisen, der vorzugsweise nach  aussen gewölbt ausgebildet ist.

   Dieser Boden liegt  unter der     Wirkung    des in ihm herrschenden Stau  druckes gegen die Oberfläche des     Wirkstoffes        an,    so  dass,     unabhängig    von dem     Füllzustand    des     Behälters,     immer dieselbe     Fläche    des Wirkstoffes von der aus  dem Siebboden austretenden     Flüssigkeit    bespült wird  und     somit    auch bei abnehmender     Füllhöhe    die Menge  des gelösten Wirkstoffes dieselbe bleibt.  



  Ein derartiger dehnbarer, mit     einem    konvexen Bo  den versehener Einsatz     gewähx'leistet    auch bei diskon  tinuierlichem Betrieb eine     gleichbleibende    Wirkstoff  zugabe, da sich in dem den Einsatz     aufnehmenden     Behälter nur     eine    geringe, den     schmälen        Ringraum          zwischen    dehnbarem     Einsatz    und     Behälterwandung         ausfüllende Flüssigkeitsmenge mit gelöstem Wirkstoff       anreichert.     



  Bei     Verwendung    eines     dehnbaren        Einsatzes    mit  geschlossenem Boden, der     in    einfacher Weise gegen  einen solchen mit einem Austrittsöffnungen aufwei  senden Boden ausgetauscht werden kann, besteht die  Möglichkeit, dasselbe     Dosiergerät    auch mit flüssigem  Wirkstoff zu beschicken. In     diesem        Fall    wirkt die     in     das Gerät     eintretende        Flüssigkeit    als Druckmittel, das  den flüssigen Wirkstoff durch die     Abflussöffnung    des  Gerätes in den Hauptstrom drückt.

   Hierbei ist es       möglich,    den flüssigen     Wirkstoff    in den Behälter zu  füllen und den     Einsatz    mit der Flüssigkeit zu     beauf-          schlagen    oder aber den     flüssigen    Wirkstoff in den  Einsatz zu     füllen    und die Flüssigkeit in den     Behälter     einzuleiten.  



  Beim Betrieb mit     flüssigem    Wirkstoff ist es mög  lich, das     Dosiergerät    statt mit Flüssigkeit mit einem       beliebigen    Druckmittel zu     beaufschlagen,    dessen Wirk  druck     in    Abhängigkeit von der Stärke des zu behan  delnden Flüssigkeitsstromes regelbar ist.  



       In    der     Zeichnung    sind zwei     Ausführungsbeispiele     des     Erfindungsgegenstandes        dargestellt.     



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt     durch    das an     eine    Flüs  sigkeitsleitung     angeschlossene        Dosiergerät    mit     einem     dehnbaren     Einsatzbeutel,    der einen massiven, konvex  ausgebildeten,     mit    Austrittsöffnungen versehenen Bo  den aufweist,       Fig.    2     eine    analoge Darstellung bei Verwendung  eines Einsatzbeutels mit geschlossenem Boden.  



  Der aus der gegebenenfalls in Glas     ausgeführten     Wandung 11, dem Boden 12 und einem Stirnring 13  bestehende     Behälter    bildet gemeinsam     mit    dem Deckel  14, an dem der Einsatzbeutel 31     angebracht    ist,     im          wesentlichen    das     Dosiergerät.     



  Die     Gehäuseteile    werden durch     Spannbolzen    21,  Steg 22 und Spannschraube 23 zusammengehalten.  Der     Einsatzbeutel    31 besteht aus dehnbarem Material  und ist     (Fig.    1) mit einem massiven, Austrittsöffnun  gen<B>321</B> aufweisenden Boden 32 sowie mit einer Zu  fluss-     (Fig.    1) bzw. einer     Abflussöffnung        (Fig.2)    33  versehen. Der     Stirnring    13 weist Stutzen 131 und  132 auf. Im Deckel 14 ist     eine        durch    eine Stopfen  schraube 141 verschliessbare     Füllöffnung    vorgesehen.

    A n dem Boden 12 sind ein     Ablasshahn    121 und ge  gebenenfalls     (Fig.    1) eine den Boden 32 des Einsatzes  31 durchdringende     Führungsstange    122 angeordnet.  



  Das     Dosiergerät    ist mittels     Schlauchverbindungen     43, 44 an     ein.    Leitungsrohr 41 angeschlossen. Eine  in das     Leitungsrohr    41 eingebaute Blende bzw. Stau  scheibe 42     bewirkt    nach     Fig.    1 die Ausbildung     eines     Nebenstromes, der, in Strömungsrichtung vor der  Stauscheibe 42, von dem Hauptstrom 51 abgeleitet,  durch die     Schlauchverbindung    43 und den     Zufluss-          stutzen    131 in das     Dosiergerät    eintritt.  



  Entsprechend     Fig.    1, der gemäss der Behälter des       Dosiergerätes    mit festem,     pulverisiertem    Wirkstoff 53       angefüllt    ist,     fliesst    die     Nebenstromflüssigkeit    52 durch  den     Stirnringstutzen    131 und die mit dieser korre-         spondierende        Öffnung    33 des Einsatzbeutels 31 in  diesen Einsatzbeutel 31 und verlässt ihn durch die  Austrittsöffnungen 321 des hier massiven Bodens 32.

    Aus den Austrittsöffnungen 321 heraustretend strömt  die     Nebenstromflüssigkeit    52 durch die Wirkstoff  füllung hindurch und reichert sich     mit    gelöstem Wirk  stoff 53 an. Die     Wirkstofflösung    54 steigt in dem  schmalen Ringraum zwischen     Einsatzbeutel    31 und  Gehäusewandung 11 hoch, um das     Dosiergerät    durch  den     Abflussstutzen    132 zu verlassen und durch die       Schlauchverbindung    44     hinter    der Stauscheibe 142  in den in dem Leitungsrohr 41 fliessenden Hauptstrom  51     zurückzutreten.     



  Der Einsatzbeutel 31 dehnt sich mit sinkender  Schütthöhe des Wirkstoffes 53 auf     Grund    des Ge  wichtes seines Bodens 32 in dem Masse aus, dass der  konvexe Boden 32 satt an der     Wirkstoffüllung    an  liegt.  



  Zum Nachfüllen des Wirkstoffes 53 wird nach  Abklemmen der Schlauchverbindungen 43, 44 die     im          Dosiergerät    verbliebene Flüssigkeit durch den Hahn  121 abgelassen, der     Spannverschluss    22, 23 gelöst  und der Deckel 14 mit dem an ihm angebrachten       Einsatzbeutel    31 abgehoben.  



  Wird das     Dosiergerät    für eine     Anreicherung    mit  flüssigem Wirkstoff 56     verwandt,    so     wird,    wie in       Fig.    2 dargestellt, am Gehäusedeckel 14 ein Einsatz  beutel     3la    mit geschlossenem Boden angebracht.

   Die  Flüssigkeit 52 wirkt in diesem Fall als     Druckmittel.     Zu dem Zweck werden die in     Fig.    1 mit 131 und 132  bezeichneten     Anschlussstutzen    vertauscht, so dass     die     auf den flexiblen Einsatzbeutel 31 einwirkende Flüs  sigkeit 52 durch die Schlauchverbindung 43 und den       Zuflussstutzen    132 in den     Dosiertopf    tritt.

   Nach Mass  gabe des auf den Einsatzbeutel 31 ausgeübten     Druk-          kes    tritt der flüssige     Wirkstoff    56     durch    die     Abfluss-          öffnung    33 des     Einsatzbeutels    31, den     Abflussstutzen     131 und die     Schlauchverbindung    44 in den in dem  Leitungsrohr 41 strömenden Hauptstrom 51.

   Der dehn  bare Einsatzbeutel 31 zieht oder     knüllt    sich unter       Einwirkung    des auf     ihn    durch die Flüssigkeit 52 aus  geübten     Druckes    fortlaufend zusammen und gewähr  leistet eine restlose Abgabe des     flüssigen    Wirkstoffes  56 an den     anzureichernden    Hauptstrom 51.  



  Zum     Nachfüllen        des    flüssigen Wirkstoffes 56 wird  nach Abklemmen der     Schlauchverbindungen    43, 44  die im     Dosiertopf        befindliche    Flüssigkeit 52 durch  den Hahn 121 abgelassen und nach Lösen der Stop  fenschraube 141 durch die     im    Deckel 14 vorgesehene  Füllöffnung frische     Wirkstofflösung    56 nachgefüllt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dosiergerät für die Zugabe von flüssigen oder festen Wirkstoffen zu einer in einer Leitung geführten Flüssigkeit, bestehend aus einem mit je einem Zufluss- und Abflussstutzen versehenen Behälter und einem in diesem angeordneten Einsatzbeutel, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Einsatzbeutel aus dehnbarem Ma terial besteht,
    damit er sich dem jeweiligen Volumen der Wirkstoffühung anpassen kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Dosiergerät nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dehnbare Einsatzbeutel eine Zuflussöffnung und einen mit Austrittsöffnungen ver- sehenen Boden aufweist. 2. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bo den des dehnbaren Einsatzes massiv und konvex aus gebildet ist.
    3. Dosiergerät nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der dehnbare Einsatzbeutel nur eine Öffnung aufweist. 4. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuflussöffnung des Einsatzbeutels an den Zu flussstutzen des Behälters angeschlossen ist.
    5. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3, zur Zugabe eines flüssigen Wirk stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzbeu tel an die Hauptstromleitung bzw. an eine fremde Druckmittelleitung angeschlossen ist. 6. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 3 zur Zugabe eines flüssigen Wirk stoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter an eine fremde Druckmittelleitung angeschlossen ist.
    7. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzbeutal am Deckel des Behälters be festigt ist. B. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzbeutel am oberen Rand des Behälters befestigt ist.
    9. Dosiergerät nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den Behälterboden eine senkrechte, den Beutel boden durchdringende Führungsstange eingelassen ist, welche als Führungselement für den Einsatzbeutel dient.
CH6144158A 1957-12-27 1958-07-04 Dosiergerät CH362857A (de)

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